SMD Elko tauschen - Welche Werte?!

Gast #6239224
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Hallo alle zusammen :-)

Ich habe von meiner Schwester eine Kensington Dockingstation für ein 
Surface-Tablet zur Überprüfung bekommen. Ist leider defekt.

Da ich keine sichtbaren Beschädigungen erkennen kann, wollte ich mich 
zunächst mal an die sieben SMD Elkos machen.

Kann mir einer von euch sagen, welche Kennwerte diese Elkos haben? Bzw. 
von welchem Hersteller?

8D
100
6.3J

Ich habe leider nichts richtig eindeutiges gefunden...

Lieben Dank und noch einen schönen Sonntag!
Alex :-)
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#6239239
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Alex schrieb:
> Da ich keine sichtbaren Beschädigungen erkennen kann,

naja, wenn Oma tot ist, sieht man meistens auch keine "sichtbare 
Beschädigung"

Umkehr-Schluss: Wenn man sichtbare Beschädigungen (durch Strom) in 
technischen Geräten sieht, ist meistens so der Blitz reingefahren, das 
das reparieren eh nahezu unmöglich wird (ohne Schaltplan etc)

Reparatur-Hinweis:
Elektonische Schaltungen funktionieren am besten, wenn sie mit 
ausreichender Spannung versorgt werden. Ich ermute mal, das die Elkos 
mit 3.3 oder 5.0 Volt versorgt werden, das könnte man mal messen.

Kerkos können schon mal kaput gehen (ich zähle auf die Schnelle schon 
mal 9, und nicht nur 7). Bei Kurzschluss sondern Kerkos Hitze ab, welche 
man mit Kältespray identifizieren kann.
Gast #6239250
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Vielen Dank für deine schnelle Antwort. Es kann natürlich an zig Sachen 
liegen. Ich bin da offen für Vorschläge bezüglich der gängigsten 
Fehlerquellen ;-)
Aber die Elkos wären jetzt erstmal die einzigen Sachen, die man ohne 
großen Aufwand tauschen könnte.
Danke für die Einschätzung meiner Fähigkeiten. Aber versuchen kostet ja 
(fast) nix ;-)
Gast #6239287
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Alex schrieb:
> Aber die Elkos wären jetzt erstmal die einzigen Sachen, die man ohne
> großen Aufwand tauschen könnte.

Wechselst Du bei einem Auto mit defektem Motor auch erstmal die Reifen, 
bevor Du Dich auf die tatsächliche Fehlersuche machst?

Du hast da mal was mit Elkos aufgeschnappt.
Elektronik besteht aber aus sehen, verstehen, messen und folgerichtig 
handeln.
Alles andere ist planloses herumgestocher das in einem von 20 Fällen 
vielleicht mal einen Zufallstreffer ergibt.
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #6239300
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Alex schrieb:
> wollte ich mich zunächst mal an die sieben SMD Elkos machen.
Aus meiner Erfahrung: die sind nicht kaputt, wenn/weil sie nicht kaputt 
aussehen.

M. K. schrieb:
> das in einem von 20 Fällen vielleicht mal einen Zufallstreffer ergibt.
Und auch nur, weil beim Tausch eines vermeintlich defekten Bauteils 
zufällig die kalte Lötstelle nachgelötet wurde.

@Alex: hast du das Ding schon mal ganz genau angeschaut, ob da so ein 
Fehler vorliegen könnte? Wird auf dem Ding irgendwas heiß, wenn Spannung 
anliegt? Wie weit schafft es die Versorgungsspannung in das Gerät 
hinein?
Gast #6239305
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Auf den Bildern kann ich jetzt nicht wirklich viel erkennen, da hat die 
JPEG Kompression zugeschlagen. Aber du kannst mal die Sicherung messen 
und nach den Spannungen gucken. Dazu gehst du die ICs auf der Platine 
der Reihe nach durch. Holst dir jeweils das Datenblatt, guckst an 
welchem Pin die Versorgung ist und misst dann.
#6239331
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1. Das ist ein Portreplikator für USB keine Docking Station.
2. 4 der Elkos dienen zur Pufferung der USB Ausgänge
3. 2 weitere sind vermutlich Ausgangselkos für Audio

Diese Elkos sind mit Sicherheit nicht defekt.

Bist du sicher dass das 15V NT das richtige ist? Mir kommt die Spannung 
zu hoch vor. Replikatoren die ich kenne benutzen 5V NTs. Was ist 
eigendlich der Fehler?
Bekommst du noch einen Usbconnect?
Viele Replikatoren funktionieren eingeschränkt auch ohne extra 
Versorgung.
#6239361
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Ich lese da 2018-09-20 - da ist doch noch Garantie drauf. Warum also da 
dran rum fummeln?

Thomas Z. (usbman) schrieb:
>Bist du sicher dass das 15V NT das richtige ist? Mir kommt die Spannung
>zu hoch vor. Replikatoren die ich kenne benutzen 5V NTs. Was ist
>eigendlich der Fehler?

Na das wäre doch mal ein Gag.
#6239964
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Edit, sorry.

Ja, Kondensatoren und Widerstände tauschen ist wildes Herumstochern im 
Nebel. Multimeter zur Hand und los!

Sonst wie ich schon schrieb, Spannungen messen. Guck nach welche ICs 
verbaut sind, guck dann in die Datenblätter an welchem Pin welche 
Spannung erwartet wird und guck nach ob die vorhanden ist.

Die Fehlerbeschreibung ist auch echt dürftig. Das kann alles sein von 
falsches Kabel verwendet (Kabel bei dem nur USB2 belegt ist) bis hin zu 
fehlendem Treiber und falschem Netzteil.
Gast #6240268
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Guten Morgen :-)

Die 15V sollen wirklich so sein. Steht auch auf der DockingStation (so 
nennt Kensington das zumindest ->“SD7000“)
Auch das originale Ladegerät des Microsoft Surface Pro hat 15V.

Ich habe schon mal die ersten IC „durchgemessen“. Bei denen kam - wie 
gewünscht - 3,3V an den entsprechenden Pins an.

Zu den Fehlern:
1. das Surface lädt nicht (und die weiße LED im Ladestecker leuchtet 
auch nicht)
2. die USB-Ports sind tot. Also wenn ich einen USB-Stick reinstecke, 
leuchtet seine LED nicht und er wird von Windows nicht erkannt. Es tut 
sich gar nichts.
Die anderen Ports (Audio und HDMI) werde ich noch prüfen.

Ein Treiber sollte laut Kensington nicht nötig sein.

Am 40Pin-DockConnector-Stecker, der sich mit dem Surface verbindet, 
liegt an den Pins für die Ladung auch was an: Mein Multimeter zeigt sich 
stetig ändernde Werte zwischen ca. 0-9V an. Dieses Verhalten habe ich 
auch beim originalen und funktionierenden Ladegerät. Und könnte wohl so 
gewollt sein.

Ich habe ja gerade erst angefangen mit der Fehlersuche. Bin euch aber 
schon sehr dankbar für eure Tipps! Heute kann ich wahrscheinlich nicht 
weitermachen, melde mich aber wieder die Tage bei euch :-)

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