Forum: Haus & Smart Home Welcher Server fürs "Smart" Home?


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von Sven (Gast)


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Hallo
Ich muss mal wieder umbauen und erweitern und suche einen neuen Server. 
Bislang hatte ich einen Raspberry3 aber der schafft das wohl alles nicht 
mehr so toll.
Es Laufen Grafana influxdb und mehrere instanzen node-red.
Es kommen allerdings pro Minute schon fast 1000 Datensätze rein und 
müssen in die Datenbank.

Anforderung
-Er sollte möglichst nicht abstürzen.
-Gerne Ssd oder m2 tauglich Sd ist auf Dauer mist
-Stromverbrauch Ich hätte noch einen echten Server aber 200W 24/7 ist 
dann doch zuviel.


Habt ihr da ideen? Was läuft bei euch so ?

von Daniel B. (dbuergin)


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Bei mir läuft ein Odroid H2 https://www.hardkernel.com/shop/odroid-h2/

- Grafana
- Influxdb
- Node-Red

- Diverse Perl und Python Scripte.

Verbrauch schwankt natürlich stark, liegt aber so im Bereich 7 - 15Watt.

von TestX .. (xaos)


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Intel NUC - Typ entsprechend der benötigten Leistung (ein i3 oder J5005 
reicht für sowas locker..)

von BobbyX (Gast)


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> Es Laufen Grafana influxdb und mehrere instanzen node-red.
> Es kommen allerdings pro Minute schon fast 1000 Datensätze rein und
> müssen in die Datenbank.

1000 records pro Minute müsste ein Pentium 100 AD 1998 locker schaffen, 
egal was das ist. Tja, aber so ist es, wenn man den ganzen ach so 
modernen Mist wie node.js, programiert von möchte gerne Entwickler, 
benutzt.

Bei sowas fällt mir immer so ein Entwickler ein, der mich mal als 
"altmodisch" bezeichnet hat, weil ich in einem C++/Qt Programm bitweise 
Operatoren benutzt habe um gesetzte Bits in einem Integer zu checken. Er 
hatte stattdessen den Integer in einen String umgewandelt ( also z.B. 
"011100101011" ) und dann die Zeichen im String auf "0" oder "1" 
überprüft. Solche Typen schreiben solche "moderne" Software.

von MaWin (Gast)


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Sven schrieb:
> Es kommen allerdings pro Minute schon fast 1000 Datensätze rein und
> müssen in die Datenbank.

Einfach besser programmieren lernen, man muss nicht alles mit 
Kinderprache Python erledigen.

Auch ein rPi3 kann 1000, aber pro Sekunde, verarbeiten, oder 10000 wenn 
man nicht gerade eine MariaDB verwendet.

von Udo S. (urschmitt)


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Sven schrieb:
> Es kommen allerdings pro Minute schon fast 1000 Datensätze rein und
> müssen in die Datenbank.

Klingt so als wäre dein Haus ein mittelgroßes Unternehmen oder was für 
einen Grund gibt es pro Minute mehr als 1000 Datensätze abzuspeichern.
Wer soll sich die später nochmal ansehen?

Intelligente Datenreduktion wäre vieleicht zielführender.

: Bearbeitet durch User
von Dieter (Gast)


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Überlege mal ob da nicht ein Raspi-Cluster in Frage käme?

von Joachim S. (oyo)


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Ich würde (wie die ersten Antworten) ebenfalls zu einem kleinen, passiv 
gekühlten System mit einer energiesparenden Intel-x86-CPU wie z.B. J4105 
raten. Ob jetzt Odroid H2, Intel NUC oder ein selbst zusammengestecktes 
Mini-ITX-System.
Das ist nur moderat teurer und energiehungriger als so ein 
ARM-Einplatinen-Computer, aber im Gegensatz zu diesen deutlich 
leistungsfähiger und ohne die Nachteile, die solche 
ARM-Einplatinen-Computer normalerweise haben (RAM nicht ausbaufähig, 
keine SATA oder M2-Anschlüsse, OS-Auswahl stark eingeschränkt usw.)

von TR.0LL (Gast)


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Warum kein altes Notebook/Netbook?

von A. K. (prx)


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Sven schrieb:
> Bislang hatte ich einen Raspberry3 aber der schafft das wohl alles nicht
> mehr so toll.

Auch nicht mit einer SSD am USB?

von A. K. (prx)


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Vielleicht kommt sowas in Frage. Stromverbrauch ist gering und billiger 
als ein passend ausgebauter Raspi-Ersatz oder gar NUC ist er sowieso:
Ebay-Artikel Nr. 264706455264

Vorher kontrollieren ob der Linux kann. Nicht alle aus der "Lenovo Tiny" 
Serie können es. Die gebraucht etwas teureren M92p und M93p können es, 
vom M73p weiss ich es nicht.

: Bearbeitet durch User
von Wolfgang (Gast)


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BobbyX schrieb:
> Er hatte stattdessen den Integer in einen String umgewandelt ( also z.B.
> "011100101011" ) und dann die Zeichen im String auf "0" oder "1"
> überprüft. Solche Typen schreiben solche "moderne" Software.
Solange er solche "rechenzeitintensiven" Operation nicht auf einen 
Server in der Cloud auslagert ... :-(

von Heinz (Gast)


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Hallo, ich nutze aktuell ein
ASRock J3455-ITX mit Pico PSU ATX-Netzteil und zwei Festplatten, 8GB RAM 
Ubuntu Server 19.04

Bei mir läuft eine Mysql Datenbank, VDR, Teile der  Haussteuerung, 
Webserver, Backup auf der zweiten Platte, die nur eingeschaltet wird, 
wenn das Backup läuft.

Vorteile aus meiner Sicht:
- geringe Leistungsaufnahme im Idle ca 8W das Board + 5W Festplatte
- ausreichend hohe Leistung wenn angefordert
- passiv gekühlt
- läuft sehr stabil (Wenn man nicht dran rumspielt)

von bingo (Gast)


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Heinz schrieb:
> Backup auf der zweiten Platte, die nur eingeschaltet wird,
> wenn das Backup läuft.

Das nützt Dir bei z.B. Emotet & Co gar nichts, die schlagen dann zu, 
wenn Du die 2. HD ranhängst

von bingo (Gast)


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und nochwas: nimm lieber eine LTS-Version von Ubuntu, die 
nicht-LTS-Versionen werden nur 9 Monate supportet

von A. K. (prx)


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bingo schrieb:
> Das nützt Dir bei z.B. Emotet & Co gar nichts, die schlagen dann zu,
> wenn Du die 2. HD ranhängst

Wird die Backup-Disk so betrieben, dass Windows-Clients darauf keinen 
Zugriff haben, oder nur lesend, können die infizierten Windows-Rechner 
im Backup keinen Schaden anrichten.

Ausserdem sollten Backups versioniert sein, damit auch ältere Stände 
verfügbar sind.

von Sebastian L. (sebastian_l72)


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Sven schrieb:
> pro Minute schon fast 1000 Datensätze rein und
> müssen in die Datenbank.

1000 GLT Punkte? Wirklich?

Für eine etwas kompliziertere GLT einer Lüftungsanlagen mit Heiz- Kühl- 
Be- und Entfeuchter für ein paar Zonen komme ich auf ca. 100 Punkte. Ist 
das ein Operationsgang eines Krankenhauses, die Scada einer 
Zeitungsrotation oder doch nur ein EFH?

Bevor die wilde Datensammelwut beginnt: Überlege was du wirklich 
brauchst.
Einen Raumluftzustand mit einer sample Rate von 60s ergibt selten Sinn. 
So schnell ist kaum ein Sensor.
Einen Aktor sollte man schon alle 60s loggen. Sonst findet man keinen 
pendelnden Regler. Nur sollte man diese Daten nach spätab und zu mal 
ausdünnen (z.B. nach 12 monaten).

von TR.0LL (Gast)


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Sebastian L. schrieb:
> Einen Aktor sollte man schon alle 60s loggen.

Es reicht doch die Daten nur zu Speichern, wenn sich der Zustand ändert.

von Moby (Gast)


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Udo S. schrieb:
> Klingt so als wäre dein Haus ein mittelgroßes Unternehmen

Nein das klingt einfach an Spaß an der Sache, den  Auswertungen, 
dieser wenig sparsamen Technik.

Eine Smarthome Steuerung auf einem Mega128 realisiert käme mit 2 Watt 
aus und leistet locker den gleichen Service- wenn auch ohne die ganzen 
umfangreichen Datenbanken und Visualisierungen. Schlauer ist es aber 
ohnehin, wenn ein System unauffällig hinter-gründig gleich so 
funktioniert, daß es Zeit und Mühe für irgendwelche Auswertungen 
hinter-her erst gar nicht braucht.

von Sebastian L. (sebastian_l72)


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TR.0LL schrieb:
> Sebastian L. schrieb:
>> Einen Aktor sollte man schon alle 60s loggen.
> Es reicht doch die Daten nur zu Speichern, wenn sich der Zustand ändert.
Bei einer stetigen Regelung passiert das aber stetig. Irgendeine 
Schmerzgrenze muss man ja anlegen und soooo schnell sind weder 
Termoaktuatoren noch Motorantriebe.

von Reiner O. (elux)


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Ich spiele grade mit meinem neuen Server für das SmartHome rum.
Es ist ein BananaPi M2 Ultra mit Quadcore R40, 2 GB Ram und ganz 
altmodisch einer SATA-Festplatte.

Er läuft unter OpenWRT und soll dann ein OpenHAB2 befeuern, allerdings 
betreibe ich keine Datenbank (nur die paar kByte für das RRD-Tool).

Gruss

Elux

von Chris (Gast)


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Ich möchte hier auch mal die NanoPi's zum besten geben, da diese auch 
schon seit längerem interessante Funktionen haben (z.B. USB 3, GBit, 
PCIe 2x etc)
https://www.friendlyarm.com/index.php?route=product/category&path=69

von Gerd S. (gerd_s)


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Ich habe sehr gute Erfahrung mit einem ODROID C1 gemacht.

Darauf läuft bei mir:
- UBUNTU 18 LTS Server
    -Zulu JAVA 8
   - OpenHAB
   - Mosquitto Server
   - minidlna
   - SAMBA
   - Syncthing
   - diverse Sicherungen mit RCLONE
   - 2 eigene JAVA Server Programme, die direkt auf IOs 
reagieren/schalten.

Läuft seit 2 Jahren ohne nennenswerte Probleme.

Stromverbrauch: Idle ~ 2W, Volllast: ~ 5 W
Einziger Nachteil ist eine fehlende SATA oder .M2 Schnittstelle.

Werde mittelfristig auf einen ODROID C2 umsteigen.
HTH
Gerd

von Dieter (Gast)


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Wenn bereits ein SATA für SSD vorhanden sein sollte, wie auch ein 
Anschluss für eine Li-Zelle bei Stromausfall würde ich ein Cubieboard 
vorschlagen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Cubieboard

von Manuel X. (vophatec)


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In der Welt der KNX Visualisierer ;) nimmt man ganz gerne Fujitsu Futro 
Thin Clients dafür. Die älteren gibt es bei ebay teilweise für unter 70 
EUR

Man muss nur ein wenig aufpassen im Sinne von Anschlussmöglichkeiten.

Bei mir läuft ein alter Dell PowerEdge R620 mit Dual Xeon E5-2650Lv2 und 
64G RAM dafür ;)

Naja gut. der erledigt aber als VM Server auch noch Telefon (SIP), 
Visualisierung, Videospeicher, NVR, Netzwerkmonitoring, usw.

...

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