Die meisten erhältlichen Pumpen sind Kreiselpumpen. Diese können nicht
ansaugen, d.h. im Schlauch und in der Pumpe muss immer Wasser sein. Das
dient zur Schmierung der Dichtung und oft auch zur Kühlung des Motors.
Billig und robust sind Tauchpumpen, die ins Wasser gehängt werden. Bei
diesen sorgt ein Schwimmerschalter als Trockenlaufschutz dafür, dass sie
nur laufen, wenn genug Wasser da ist. Selbst ansaugend sind nur Kolben-
oder Schlauchpumpen, wobei Schlauchpumpen (Kondensationspumpen) nur sehr
kleine Fördermengen haben. (Gut geeignet, um Sickerwasser von Häusern
abzupumpen.)
Bei Tauchpumpen muss man unterscheiden, welche Wasserstandshöhe sie
benötigen, um zu arbeiten und wie hoch die "Restwasserhöhe" ist, wenn
man z.B. einen Keller auspumpen will. Und dann gibt es noch die
Korngröße, die beschreibt, welchen Durchmesser Feststoffanteile haben
dürfen - weniger interessant für Brunnen, aber manchmal muss man ja auch
Schmutzwasser aus dem Keller abpumpen. Bei Tauchpumpen würde ich kein
Rückschlagventil nutzen. Dann läuft zwar das im Schlauch befindliche
Wasser wieder zurück, wenn die Pumpe ausgestellt wird, aber solch ein
Ventil setzt sich leicht mal zu. Ohne Ventil oben am Ende des
Förderschlauches das Schlauchende offen hängen lassen, damit eine
Luftstrecke zwischen Schlauchende und Sammelbehälter ist. (Sonst saugt
der Schlauch das mühsam geförderte Wasser beim Ausschalten wieder in den
Brunnen zurück. Einen Siebkorb muss man nur um den Ansaugteil der Pumpe
montieren, wenn im Wasser grobe Steine o.ä. sind, die eine zu große
"Korngröße" haben.
Viel Spaß und Erfolg beim Pumpen.