Forum: PC Hard- und Software Handy-Akku schaltet bei 4.4V ab


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von Unwissender (Gast)


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Hallo,

bin eben dabei, die Kapazität eines Samsung-Akkus aus einem Galaxy S5 
mini zu ermitteln. Läd man mit 4.2V, bekommt man das Ding nicht voll. Da 
4.4V auf dem Akku steht, habe ich also mit genau 4.40V geladen. Ziel 
waren 100mA Restladestrom. Aber gerade als die 100mA erreicht wurden, 
fiel der Strom auf Null. Konnte ich paar Minuten später reproduzieren.

Was ist da im Akku eingebaut?

Klaus

von Jörg R. (solar77)


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Unwissender schrieb:
> Was ist da im Akku eingebaut?

Eine Schutzelektronik🤔

von Guest (Gast)


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Jörg R. schrieb:
> Eine Schutzelektronik

Sinnigerweise :D

Normalerweise ist da eine Schutzschaltung für Über- / Unterspannung und 
eine Temperaturüberwachung drin.

von Jörg R. (solar77)


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Guest schrieb:
> Jörg R. schrieb:
> Eine Schutzelektronik
>
> Sinnigerweise :D
>
> Normalerweise ist da eine Schutzschaltung für Über- / Unterspannung und
> eine Temperaturüberwachung drin.

Ja, wenn man ein Plaudertäschchen ist kann man es auch so beschreiben😀

Eine Schutzelektronik bleibt es trotzdem.

: Bearbeitet durch User
von Guest (Gast)


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Jörg R. schrieb:
> Eine Schutzelektronik bleibt es trotzdem.

Da hast du recht :D

Aber da der TO unwissend ist, muss man ihm doch Wissen vermitteln ;)

von Unwissender (Gast)


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Guest schrieb:
> Normalerweise ist da eine Schutzschaltung für Über- / Unterspannung und
> eine Temperaturüberwachung drin.

Sehr interessant! Der winzige Akku sieht aus wie ein platter Wickel, der 
oben kontaktiert ist. Also werde ich mal so ein Ding auseinander rupfen.

Sind Daten veröffentlicht, wo die Spannungsgrenzen liegen und wie hoch 
die Temperatur werden darf?

Dann: Auf dem Akku ist kein Herstellungsdatum vermerkt (ein Unding).
Ist das bei heute produzierten Handyakkus immer noch so?

von Guest (Gast)


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Das ist eine ganz normale Lithium-Polymer Pouchzelle. Die haben normal 
eine Ladeschlussspannung von 4.2V, die neueren mit chemischem 
Stabilisator gehen bis 4,4V. Nominalspannung sind so um die 3,8V plus 
minus ein bisschen. Minimalspannung ist idr. 2,7V allerdings schalten 
sie meisten Handys schon früher ab um genug Reserve zu haben. Das ist 
bei jedem Hersteller aber etwas anders, Mal sind's 3V mal mehr. 
Temperatur ist auch herstellerabhängig ich würde aber so weit gehen zu 
sagen das alles bis 60 °C unbedenklich ist. Drüber kann auch OK sein ist 
aber mit Vorsicht zu genießen. Zu kalte Temperaturen sind im übrigen 
auch nicht gut, da sinkt Recht stark sie Kapazität.

Zerlegen würde ich dir nicht unbedingt empfehlen. Wenn du da an der 
falschen Stelle rupfst oder etwas zu tief schneidest oder pikst geht das 
Ding hoch. Und bevor jetzt nochmal einer um die Ecke kommt das das ja 
alles garnicht so schlimm ist, ja wenn man weiß was man tut mag das 
bedingt so sein, der TO weiß aber offensichtlich nichtmal was für ein 
Zelltyp da drin ist.

Warum sollten sie ein Herstellungsdatum angeben? Da steht normal eine 
Chargennummer drauf, anhand derer kann der Hersteller alle Informationen 
abrufen. Die Akkus sind keine Konservendose die der Kunde normal 
ausbauen oder öffnen soll. Und ein Ablaufdatum hat der Akku auch nicht.

von kenny (Gast)


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Unwissender schrieb:
> Guest schrieb:
>> Normalerweise ist da eine Schutzschaltung für Über- / Unterspannung und
>> eine Temperaturüberwachung drin.
>
> Sehr interessant! Der winzige Akku sieht aus wie ein platter Wickel, der
> oben kontaktiert ist. Also werde ich mal so ein Ding auseinander rupfen.
Ohne Wissen an solchen Akkus rum zufummeln, halte ich für keine gute 
Idee.
> Sind Daten veröffentlicht, wo die Spannungsgrenzen liegen und wie hoch
> die Temperatur werden darf?
Eventuell sind die Angaben zu dem Akku in einem Datenblatt festgehalten.
Falls nicht, -> Pech gehabt.
> Dann: Auf dem Akku ist kein Herstellungsdatum vermerkt (ein Unding).
> Ist das bei heute produzierten Handyakkus immer noch so?
Warum sollte das ein Unding sein?

Was ist denn das Ziel des ganzen?
Wenn der Akku nicht mehr auf 100% lädt, ist er defekt -> neuer Akku.

von Unwissender (Gast)


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Guest schrieb:
> Warum sollten sie ein Herstellungsdatum angeben?

Da spricht der brave Verbraucher. Einfach neu kaufen und gut ist.

Vorgeschichte: Meine bessere Hälfte jammert, dass ihr Galaxy S5 mini 
nicht mehr so lange nutzbar ist wie früher. Ich solle einen neuen Akku 
beschaffen. Seltsamerweise finden sich zu den originalen Samsung-Akkus 
eine Menge neg. Bewertungen wegen geringer Laufzeit. Teilweise seien die 
neuen Akkus schlechter als die alten.

Nur deshalb habe ich als erstes die Kapazität ermittelt. Statt den 
aufgedruckten 2100mAh kann ich dem neuen Akku nur 1674mAh entnehmen 
(Ladeende bei 4.4V/100mA und Entladeende bei 3V/300mA). Das Galaxy S5 
mini lässt sich mit dem so entladenen Akku erst gar nicht einschalten. 
Beim Laden meldet es einen Ladezustand von 0% und es dauert einige 
Minuten, bis 1% erscheint.

Dann den alten Akku mit 4 Jahren Nutzung und ca. 1500 Zyklen punktgenau 
gleich vermessen, ich sehe 1506mAh = 10% weniger. Dann mal die Kurven 
übereinander legen lassen (Bild).

Ein Herstellungsdatum zu wissen wäre nun hilfreich. Aber das muss der 
Verbraucher nicht wissen, wie oben von den Fachleuten ausgeführt.

von Hmmm (Gast)


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Unwissender schrieb:
> Seltsamerweise finden sich zu den originalen Samsung-Akkus eine Menge
> neg. Bewertungen wegen geringer Laufzeit.

Wenn Du bei Amazon guckst, sind halt auch diejenigen dabei, die günstig 
bei "Deutsch_klingender_Name_DE" mit Sitz in China gekauft haben und 
eine minderwertige Fälschung erwischt haben.

Ich hatte mit Samsung-Ersatzakkus (gekauft bei einem seriösen Händler) 
jedenfalls keine Probleme.

von Christian R. (supachris)


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Die man online für 10€ bekommt sind in der Regel Fälschungen. Gut 
gefahren bin ich mit einem Galaxy S4 Akku direkt analog vor Ort im 
Saturn Markt gekauft. Dann natürlich zum Original Preis. Der hat dann 
wieder sehr lange durchgehalten.
Oder man nimmt gleich kompatible, die sind meist auch besser als 
gefälschte "originale".
Allerdings lässt sich das bei dem irren Markt nicht pauschal sagen.

von Guest (Gast)


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Unwissender schrieb:
> Da spricht der brave Verbraucher. Einfach neu kaufen und gut ist.

Also du ober experte:

1. bin ich kein braver Verbraucher im Gegensatz zu dir arbeite ich mit 
Akkus und weiß wenigstens was drin ist. Vermutlich habe ich schon mehr 
Handyakkus getauscht und andere Geräte repariert als du es jemals tun 
wirst.

2. Nützt dir das Datum kaum was, da die Kapazität maßgeblich mit den 
Ladezyklen sinkt und nicht mit dem Alter in Bezug auf das 
Produktionsdatum. Wenn du weißt wie alt das Handy ist weißt du auch 
relativ genau wie alt der Akku ist.

3. Wenn das Handy nicht mehr so lange hält, weil der Akku in die Knie 
geht dann merkst du das beim Benutzen und dann bringt dir auch das Datum 
nichts weil du so oder so einen neuen Brauchst. Weil ja bei einem Akku 
hat man leider nicht die Möglichkeit ihn zu reparieren, aber ich bin mir 
sicher du bekommst das hin auch den zu flicken ;)

von Jörg R. (solar77)


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Unwissender schrieb:
> Nur deshalb habe ich als erstes die Kapazität ermittelt.

Wie hast Du die Kapazität ermittelt? Belastung während der Entladung mit 
einem Widerstand, oder CC?

von Manfred (Gast)


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Unwissender schrieb:
> Nur deshalb habe ich als erstes die Kapazität ermittelt.

Die Entladekennlinie sieht beschissen aus, der Akku wird im StandBy 
lange halten, aber im aktiven Gespräch zügig abschalten. Eine derartig 
flache Steigung hat ein guter Akku erst nach dreistelligen Zyklen.

Guest schrieb:
> Nützt dir das Datum kaum was, da die Kapazität maßgeblich mit den
> Ladezyklen sinkt und nicht mit dem Alter in Bezug auf das
> Produktionsdatum.

Wenn ich mir meine kompatiblen Kameraakkus so angucke: Auf dem 
originalen Canon NB-4L stehen 760mAh, der Chinese druckt 1400mAh auf.

Der Canon NB-6L kommt mit 1060mAh, der Chinanachbau mit angeblichen 
1600mAh.

Die Dinger gemessen, halten die Originale ihren Wert ein, die Nachbauten 
liegen allesamt unter der Kapazität der Originalakkus.

Als nächstes gucke ich mir die Entladekurve nach nur wenig zweistelligen 
Zyklen an, da legen alle Nachbauten deutlich an Innenwidertand zu! Wo 
auch immer der Müll gefertigt wird, die Nachbauten sind nach 30..50 
Zyklen nicht mehr benutzbar.

Was das Alter seit Herstellung angeht, passiert da bei anständiger 
Ware kaum etwas, das habe ich an DECT-Telefonen mit Akkus seriöser 
Herkunft über mehrere Jahre beobachtet.

von voltwide (Gast)


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Das Thema hatte ich auch gerade mit etwas betagten meinem Motorola G4. 
Der "Original Akku" hatte den Motorola Original Aufkleber und einen 
Original Date Code von 2014. Er war wesentlich schlechter als meine 
eigenes Original, damit konnte das Handy nicht einmal booten. Stammt 
also höchstwahrscheinlich aus recycletem Original-Handy. Wo sollen denn 
auch nach 6 Jahren frische Original Akkus herkommen? Ich habe darauf 
einen Ersatz-Akku gekauft, der ist ein Jahr alt und funktioniert.

von Gerald M. (Gast)


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Christian R. schrieb:
> Die man online für 10€ bekommt sind in der Regel Fälschungen.

Meines Wissens stellt Samsung diese Akkus längst nicht mehr her. 
Zumindest sind die Akkus über den Samsung-Shop schon länger nicht mehr 
zu beziehen.

Manfred schrieb:
> Was das Alter seit Herstellung angeht, passiert da bei anständiger
> Ware kaum etwas,

Fand eben ein Angebot für das S5, bei der Abbildung findet sich ein 
Herstellungsdatum: 2014.03.15 (ganz unten). Es scheint also zu gehen.

https://assets.mmsrg.com/isr/166325/c1/-/pixelboxx-mss-65069916/fee_786_587_png

Original oder Fälschung - das ist hier nun die Frage.
Willkommen in der modernen Zeit.

von Gerald M. (Gast)


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Gerald M. schrieb:
> Fand eben ein Angebot für das S5, bei der Abbildung findet sich ein
> Herstellungsdatum: 2014.03.15 (ganz unten). Es scheint also zu gehen.

Nachtrag: Einen 6 Jahre alten LiIon-Akku kauft man doch gerne...

von Unwissender (Gast)


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Christian R. schrieb:
> Die man online für 10€ bekommt sind in der Regel Fälschungen.

Eben dbzgl. etwas recherchiert: c't hat mal von 12 verschiedenen 
Händlern (u.a. Amazon) Samsung Akkus eingekauft (billig und teuer) und 
alles waren Fälschungen. Die haben den ganzen Kruscht zu Samsung 
geschickt, denn erkennen konnte das am Ende nur der Hersteller.

Na toll, was für ein globaler Schweinestall. Dazu passt auch dieses 
Drecks Virus, das aus dem gleichen Dreckstall kommt.

Also woher bekomme ich nun einen originalen Akku?
Zwei Tage mit dem Scheiß verspielt, wer zahlt mir das eigentlich?

von Guest (Gast)


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Unwissender schrieb:
> Also woher bekomme ich nun einen originalen Akku?

Nirgends weil Samsung für 6 Jahre alte Handys keine Akkus mehr 
produziert. Hat schon seinen Grund warum man in den meisten Handys den 
Akku eigentlich "nicht" mehr wechseln kann. Die Akkus sind mittlerweile 
so gut das sie locker 3 oder 4 Jahre halten. Und dann soll man sich eben 
ein neues Kaufen. Wenn einem das nicht passt dann hat man entweder Pech 
oder kauft eben welche von dritt Anbietern und muss unter Umständen 
damit leben, dass die nicht ganz so gut sind. Wobei ich schon genug 
nicht originale tausch Akkus hatte die gleich oder besser waren wie der 
Originale.

Unwissender schrieb:
> Zwei Tage mit dem Scheiß verspielt, wer zahlt mir das eigentlich?

Niemand ist dein Privatvergnügen. Andere würden es als Lehrgeld 
bezeichnen.

von Ist doch logisch (Gast)


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Unwissender schrieb:
> Zwei Tage mit dem Scheiß verspielt, wer zahlt mir das eigentlich?

Ich würde mal sagen deine bessere Hälfte. Entweder bar oder in 
Naturalien :D
Schließlich ist sie oder er (heute muss man ja aufpassen das man nicht 
diskriminierend ist oder Micro Aggressionen auslöst) ja der 
Auftraggeber.

PS: bei so einem alten und langsamen Handy würde ich mir die Mühe gar 
nicht mehr machen. Es gibt mittlerweile so viele gute und günstige 
Handys. Aber die kommen meistens aus

Unwissender schrieb:
> aus dem gleichen Dreckstall

also nichts für dich.

von kenny (Gast)


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Unwissender schrieb:

> Na toll, was für ein globaler Schweinestall. Dazu passt auch dieses
> Drecks Virus, das aus dem gleichen Dreckstall kommt.
Willkommen in der normalen Welt.
Scheinbar hat Du keinerlei Ahnung von Consumer Elektronik.
>
> Also woher bekomme ich nun einen originalen Akku
Media Markt zb.
> Zwei Tage mit dem Scheiß verspielt, wer zahlt mir das eigentlich?
Selbst schuld. Du musstest dich ja nicht mit dem defekten Akku rum 
schlagen :-)

von Niemand (Gast)


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Manfred schrieb:
> Die Entladekennlinie sieht beschissen aus, der Akku wird im StandBy
> lange halten, aber im aktiven Gespräch zügig abschalten. Eine derartig
> flache Steigung hat ein guter Akku erst nach dreistelligen Zyklen.
Für mich sieht die Entlade-Kurve eher normal und gut aus , was du als 
flache Steigung betitelst?
Mit 3,85 V und 10,78 Wh hat der eine Kapazität von 2.8 Ah oder 2800 mAh, 
also mit einen 1/10 Entladestrom genau richtig gemessen!
Da die beiden Kennlinien lange nahe oder sogar deckungsgleich liegen ist 
keiner der beiden Akkus ein Schrott-Exemplar.
Also deine Ansage istd amit für mich nicht vertsändlich!

Manfred schrieb:
> Was das Alter seit Herstellung angeht, passiert da bei anständiger
> Ware kaum etwas, das habe ich an DECT-Telefonen mit Akkus seriöser
> Herkunft über mehrere Jahre beobachtet.
Auch anstänige Ware bekommt man schnell geschrottet, es reicht schon 
ständiges Laden oder länger ungeladen liegen lassen, das aber eher bei 
den normalen DECT-Akkus die herkömmlichen in den Micro- oder 
Mignon-Bauformen.

Und selbst bei LiIO-Akkus, die ja angeblich keinen Memory-Effekt haben 
sollen, konnte ich mit gezieltem Lade- u. Entlade-Training die Kapazität 
eines platten Spez.-Akkus (Navi-Gerät) ein wenig wieder beleben.
Nach meiner Erfahrung haben die also auch das gleiche Problem wie 
NiMH-Akkus.

von Gerald M. (Gast)


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Guest schrieb:
> Unwissender schrieb:
>> Also woher bekomme ich nun einen originalen Akku?
>
> Nirgends weil Samsung für 6 Jahre alte Handys keine Akkus mehr
> produziert.

Wo kann man das nachlesen, bzw. nach wie vielen Jahren ist bei Samsung 
Ende?

von Unwissender (Gast)


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kenny schrieb:
> Scheinbar hat Du keinerlei Ahnung von Consumer Elektronik.

Da liegst du richtig. Seit man nur noch Neumüll bekommt, kaufe ich 
nichts mehr. Auf meinem Handy steht noch SIEMENS und das funktioniert 
noch heute mit dem ersten Akku. Wobei es mich wundert, dass es immer 
noch vom Netz unterstützt wird. Und das ohne ein einziges Updates.

>> Also woher bekomme ich nun einen originalen Akku
> Media Markt zb.

Also wenn es zutrifft, dass Samsung keine Akkus mehr für das S5 
produziert, dann gibt es auch bei Mediamarkt/Saturn nur Fälschungen. 
Dann halt fürs doppelte Geld.

Fürs 3-fache Geld gibt es den Akku dann in der Samsung Blisterpackung, 
wobei man in der c't nachlesen kann, dass auch die Blisterpackung 
gefälscht werden. Manch ein Zeitgenosse meint ja, man muss nur richtig 
Geld ausgeben, dann bekommt man auch gute Qualität. Am Ende kauft man 
für den Mehrpreis eine teure Blisterpackung:

https://www.akku500.de/Handy-Smartphone-Akkus/Akku-Original-Samsung-fuer-Galaxy-S5-Mini-G800-Typ-EB-BG800BBECWW-im-Blister

von Unwissender (Gast)


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Gerald M. schrieb:
> Wo kann man das nachlesen, bzw. nach wie vielen Jahren ist bei Samsung
> Ende?

DAS würde mich auch interessieren.

Der Vollständigkeit halber noch die beiden Artikel aus der c't:

https://www.heise.de/ct/ausgabe/2015-10-Amazon-verkauft-nachgebaute-Akkus-als-Originalware-2604617.html

https://www.heise.de/newsticker/meldung/So-erkennen-Sie-gefaelschte-Samsung-Akkus-2610121.html

von Guest (Gast)


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Gerald M. schrieb:
> Wo kann man das nachlesen, bzw. nach wie vielen Jahren ist bei Samsung
> Ende?

Nirgends, auch hier warum sollte ein Hersteller das jemandem sagen? Das 
ist das gleiche wie mit dem Datum. Ein Handy ist von allen Elektronik 
Gütern wahrscheinlich das was am häufigsten getauscht wird. Die meisten 
Leute holen nach 2 Jahren ein neues. Und nur für eine Handvoll Personen 
die in den 90er hängen geblieben sind produzieren die nicht noch extra 
lange Dinge die nie dafür gedacht waren, das sie ein Käufer austauscht. 
Nochmal es hat seine Gründe warum bei den meisten Handys kein Deckel mit 
einzelnen Akku mehr vorhanden ist.

Und nein ich kaufe auch nicht jedes Jahr ein neues und nein mir gefällt 
das auch nicht das heute alles immer direkt weggeschmissen wird. Aber 
leider ist es eben so.

von Gerald M. (Gast)


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Guest schrieb:
> Und nein ich kaufe auch nicht jedes Jahr ein neues und nein mir gefällt
> das auch nicht das heute alles immer direkt weggeschmissen wird. Aber
> leider ist es eben so.

Mir gefällt das auch nicht, dass alle an dem Ast sägen, auf dem wir 
sitzen. Aber wer nicht fleißig mit sägt, hat Nachteile. Leider ist es 
eben so. Und wer sich weigert, am Ast zu sägen, ist ein ewig gestriger. 
Auf den zeigt man mit dem Finger.

von Unwissender (Gast)


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Guest schrieb:
> Nirgends weil Samsung für 6 Jahre alte Handys keine Akkus mehr
> produziert.

Der Akku-Shop bewarb den SAMSUNG-Akku mit "Produktion 2019" und hatte 
selbigen bereits über 10.000 mal verkauft. Die Bewertungen dazu waren 
durchweg positiv, am Tag des Kaufs wurden bereits über 20 Stück 
verkauft.

Hatte den Anbieter per Mail kontaktiert und meine Messwerte 
durchgegeben. Dabei angefragt, ob es sich um Fälschungen handeln könnte. 
Umgehend wurde der Kauf storniert und das Geld zurücküberwiesen. Der 
Artikel ist nun nicht mehr verfügbar. Hmmm...

von Gerald M. (Gast)


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Unwissender schrieb:
> Umgehend wurde der Kauf storniert und das Geld zurücküberwiesen.

So verhindert man eine neg. Bewertung, die bei dem lausigen Akku + 
Fälschung wohl nicht ausgeblieben wäre. Dass erst nach über 10.000 
Käufen mal einer auf die Idee kommt, einen Akku zu vermessen, ist ein 
Armutszeugnis. Kunde Melk-Kuh kauft bei Problemen eben neu. Die globale 
Müllhalde kann noch einiges ab.

> Der Artikel ist nun nicht mehr verfügbar. Hmmm...

Solche Anbieter betreiben nicht selten mehrere Shops, da dreht sich das 
Rad eben wo anders weiter.

von Unwissender (Gast)


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Gerald M. schrieb:
> So verhindert man eine neg. Bewertung...

Ist wohl so. Der Akku taucht bei meinen Käufen nicht mehr auf.

Der Anbieter hat den Akku mittlerweile wieder eingestellt. Gleiche 
Artikelnummer, gleiche Beschreibung, gleiche Anzahl Verkäufe (>10.000) 
gleicher Preis. Das Rad dreht sich weiter wie gehabt.

von Unwissender (Gast)


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Wie ich eben sehe, ist das Galaxy S5 das letzte Gerät von Samsung, das 
noch einen entnehmbaren Akku hat. Beim S6, S7, S8, S9, S10 ist der Akku 
eingeklebt und die Rückwand ebenso.

Gibt es eigentlich noch aktuelle Geräte, bei denen der Akku NICHT 
eingeklebt ist? Oder ist das Standard geworden?

von Gerald M. (Gast)


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Unwissender schrieb:
> Der Anbieter hat den Akku mittlerweile wieder eingestellt. Gleiche
> Artikelnummer, gleiche Beschreibung, gleiche Anzahl Verkäufe (>10.000)
> gleicher Preis. Das Rad dreht sich weiter wie gehabt.

Willkommen im realen Internet. Lug und Trug sind an der Tagesordnung.

Unwissender schrieb:
> Wie ich eben sehe, ist das Galaxy S5 das letzte Gerät von Samsung, das
> noch einen entnehmbaren Akku hat. Beim S6, S7, S8, S9, S10 ist der Akku
> eingeklebt und die Rückwand ebenso.

Da haben die Leute ein nettes S5 mit entnehmbarem Akku, dann schnappen 
sie nach dem S6 mit eingeklebten Akku und zugeklebten Gehäuse. Als ob 
man blöd ist.

Es gibt vereinzelt noch ein paar Geräte mit entnehmbarem Akku. Die 
bekannten Flagschiffe sind aber allesamt Wegwerfhandys. Trotz 
Umweltschutzgelaber von morgens bis abends. Die EU will hier aber einen 
Riegel vorschieben, Wegwerfhandys dürfen dann in der EU nicht mehr 
verkauft werden.

von Oliver S. (oliverso)


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Gerald M. schrieb:
> Es gibt vereinzelt noch ein paar Geräte mit entnehmbarem Akku. Die
> bekannten Flagschiffe sind aber allesamt Wegwerfhandys. Trotz
> Umweltschutzgelaber von morgens bis abends. Die EU will hier aber einen
> Riegel vorschieben, Wegwerfhandys dürfen dann in der EU nicht mehr
> verkauft werden.

Das ist natürlich Blödsinn. Nur, weil man zum Akkuwechsel 
Spezialwerkzeug braucht, ist ein Handy noch kein Wegwerfhandy.

Zum Wegwerfhandy wird es, weil es nach Ablauf der Akkulebensdauer schon 
so viel schönere/bessere/tollere Geräte verfügbar sind, das 
Betriebssystem so viele Versionen weiterentwickelt wurde, daß aktuelle 
Apss nicht mehr laufen, und sich die Funkstandards so weiterentwickelt 
haben, daß niemand mehr das alte Handy nutzen will.

Oliver

von Unwissender (Gast)


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Oliver S. schrieb:
> Das ist natürlich Blödsinn. Nur, weil man zum Akkuwechsel
> Spezialwerkzeug braucht, ist ein Handy noch kein Wegwerfhandy.

Spezialwerkzeug, um verklebte Gehäuse zu öffnen?
Du meinst Hammer und Meißel?

Wer sich mal bei Youtube ein Video zum Akkutausch ansieht, den packt das 
nackte Grausen. Halbe Stunde den Deckel hinten braten und hebeln. Aber 
nicht zu viel heizen (sonst kaputt) und auch nicht zu viel hebeln (sonst 
ebenfalls kaputt). Dann das Display braten, damit sich der Kleber am 
Akku löst. Aber nicht zu viel braten (sonst Display kaputt). Solch ein 
stümperhaftes Gerupfe kann man nur absoluten Dummis als Reparatur 
verkaufen.

Warum eigentlich nicht beim Auto die Zündkerzen am Motorblock 
anschweißen? Und den Motorraumdeckel zuschweißen. Den Motorraumdeckel 
bekommt man mit Spezialwerkzeug (Flex, Hammer und Meißel) schon wieder 
auf und die eingeschweißten Zündkerzen kann man ausbohren. Hinterher 
schweißt man alles wieder zu. Danach noch bisschen spachteln, schleifen 
und neu lackieren. Geht alles. Hauptsache, hinten am Kofferraumdeckel 
steht S6 statt S5.

von Unwissender (Gast)


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Oliver S. schrieb:
> ...und sich die Funkstandards so weiterentwickelt
> haben, daß niemand mehr das alte Handy nutzen will.

Du willst also nicht mehr mit dem alten Auto über die neu asphaltierte 
Straße fahren und du lechzt nach einem neuen Auto. Kann man so machen, 
Handel (Profit) und Finanzamt (MwSt.) freuen sich.

Mein altes SIEMENS Handy telefoniert auch unter irgendwelchen neuen 
Funkstandards immer noch wie am ersten Tag. Und zum mobilen Telefonieren 
habe ich das Teil mal gekauft.

von Oliver S. (oliverso)


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Unwissender schrieb:
> Mein altes SIEMENS Handy telefoniert auch unter irgendwelchen neuen
> Funkstandards immer noch wie am ersten Tag. Und zum mobilen Telefonieren
> habe ich das Teil mal gekauft.

War klar, das das jetzt kommt.
Für den Rest der Menscheit hat ein Smartphone nur am Rande was mit 
telefonieren zu tun, das ist ein Werkzeug für andere Aufgaben.

Und  nein, nur weil du ein Spamrtphone nicht aufbekommst, ist es immer 
noch kein Wegwerfhandy.

Oliver

von Guest (Gast)


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Also mir ist bisher noch kein verklebtes Handy untergekommen wo ich den 
Akku nicht innerhalb von einer halben Stunde ohne größere Probleme 
getauscht bekommen habe.

Am längsten dauert da das aufheizen im Ofen.....

von Unwissender (Gast)


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Guest schrieb:
> Am längsten dauert da das aufheizen im Ofen...

Jau, am längsten dauert das Aufflexen und Aufmeißeln der zugeschweißten 
Motorraumhaube. Das Ausbohren der Zündkerzen geht dann recht flott. 
Ebenso das Einbringen neuer Gewindeeinsätze. Zwar alles unnötig wie ein 
Kropf am Hals, aber warum nicht:

Youtube-Video "Samsung Galaxy S9 - Akku selbst wechseln / S9 Reparatur Anleitung | Tutorial [deutsch]"

Nebenbei: Wenn das teure Handy vom Kumpel beim Aufbraten im Ofen oder 
beim gewaltsamen Rumhebeln das Zeitliche segnet, wie macht ihr das mit 
dem Schadenersatz? Klopft dir der Kumpel auf die Schulter oder auf die 
Rübe?

von Guest (Gast)


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Da ich fähig bin ist mir noch nie eins kaputt gegangen. Aber um deine 
Frage zu beantworten, solche Reparaturen sind bei mir immer auf eigene 
Gefahr.

Aber behalt du doch einfach dein Siemens und geh uns nicht auf die 
Nerven. Du bist so ein typischer Nörgler der in der Zeit stehen 
geblieben ist.

Wenn du es der Welt zeigen willst dann kauf deiner Frau einen Powerbank 
und sei still. Aber halt da kann man die Akkus ja auch nicht einfach so 
wechseln. Entschuldige diesen schlechten Vorschlag. Kauf vielleicht noch 
ein Dremel dazu :D

von wendelsberg (Gast)


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Guest schrieb:
> Du bist so ein typischer Nörgler der in der Zeit stehen
> geblieben ist.

Wieder so einer, den den Bloedsinn der verklebten Akkus auch noch als 
technischen Fortschritt verteidigt.
Gut konditioniert.

wendelsberg

von Unwissender (Gast)


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wendelsberg schrieb:
> Wieder so einer, den den Bloedsinn der verklebten Akkus auch noch als
> technischen Fortschritt verteidigt.

Man kann sich nur noch die Augen reiben, dass so manch einer gar nichts 
kapiert. Denn es ist ja nicht nur der Akku eingeklebt, sondern auch noch 
das Gehäuse zugeklebt. Und zwar richtig. Und man weigert sich zu 
kapieren, dass man sich ganz bewusst ein Wegwerfhandy gekauft hat. Weil 
man unbedingt das nächste Modell haben muss. Man lässt sich sein Handy 
zukleben und verteidigt diesen Blödsinn auch noch. Am Ende zeigt man 
noch mit dem Finger auf Leute, die diesen Schwachsinn kritisieren und 
nicht mitmachen.

> Gut konditioniert.

Gut dressiert. Muss nach allem schnappen, wo NEU draufsteht.

von wendelsberg (Gast)


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Unwissender schrieb:
> Wie ich eben sehe, ist das Galaxy S5 das letzte Gerät von Samsung, das
> noch einen entnehmbaren Akku hat. Beim S6, S7, S8, S9, S10 ist der Akku
> eingeklebt und die Rückwand ebenso.

DAS ist das eigentliche Problem.

wendelsberg

von Unwissender (Gast)


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wendelsberg schrieb:
> DAS ist das eigentliche Problem.

Das eigentliche Problem ist, dass 99% der Kunden beim Modellwechsel vom 
S5 auf das S6 gute Mine zum bösen Spiel machten. Und andere Hersteller 
auf diesen Zug aufgesprungen sind, so dass der Schwachsinn zum Status 
Quo geworden ist.

von Unwissender (Gast)


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Aber zurück zum eigentlichen Thema:

Eben die Samsung Hotline kontaktiert und angefragt, wieso der Akku für 
das S5 mini nicht mehr gelistet ist. Die Dame antwortet, dass der Akku 
"momentan" nicht lieferbar sei. Die Dame rät, den Akku im Fachhandel zu 
kaufen und schaut wohl eben selber im Internet.

Dann höre ich: Ich finde den Akku eben bei real.- für 8.70 EUR incl. 
Versandkosten und gibt mir den Link durch.

https://www.real.de/product/331277598/

Samsung empfiehlt ihren Kunden doch glatt die eigenen Fälschungen.

von Hmmm (Gast)


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Unwissender schrieb:
> Dann höre ich: Ich finde den Akku eben bei real.- für 8.70 EUR incl.
> Versandkosten und gibt mir den Link durch.
>
> https://www.real.de/product/331277598/
>
> Samsung empfiehlt ihren Kunden doch glatt die eigenen Fälschungen.

Ich wäre vorsichtig mit der ungeprüften Behauptung, dass ein 
renommiertes Unternehmen Fälschungen verkaufen würde. Wenn Du damit 
falsch liegst, versteht deren Rechtsabteilung vermutlich eher wenig 
Spass.

von Hmmm (Gast)


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Oh, gerade erst gesehen, dass die inzwischen auch einen "Marketplace" 
betreiben. Das erhöht zwar tatsächlich die Wahrscheinlichkeit einer 
Fälschung, aber vorsichtig sollte man mit solchen Aussagen dennoch sein.

von Unwissender (Gast)


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Die Jungs von der c't haben mal 12 Samsung Akkus kreuz und quer 
eingekauft, u.a. bei Amazon. Ergebnis: Alle 12 Akkus waren Fälschungen.

Unwissender schrieb:
> Der Vollständigkeit halber noch die beiden Artikel aus der c't:
>
> 
https://www.heise.de/ct/ausgabe/2015-10-Amazon-verkauft-nachgebaute-Akkus-als-Originalware-2604617.html
>
> 
https://www.heise.de/newsticker/meldung/So-erkennen-Sie-gefaelschte-Samsung-Akkus-2610121.html

Die wirklich originalen Samsung Akkus kosten aktuell um 30 Euro + Porto.
Es ist so klar wie dicke Tinte, dass bei 8.70 EUR incl. Versandkosten 
was nicht stimmen kann.

Übrigens ist ein originaler Samsung Akku (vom Händler schriftlich 
zugesichert) unterwegs zu mir. Das Messgerät wartet schon.

von Unwissender (Gast)


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3 Akkus, Preis 8 - 25 Euro, incl. Versandkosten.
Wer erkennt die Fälschungen? Oder sind es doch alles Originale?

von Guest (Gast)


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wendelsberg schrieb:
> Wieder so einer, den den Bloedsinn der verklebten Akkus auch noch als
> technischen Fortschritt verteidigt.
> Gut konditioniert.

Nope tu ich nicht, ich sehe es nur nicht ein mich über Sachen aufzuregen 
die es nicht wert sind und an denen man nichts ändern kann. Hat schon 
seinen Grund warum ich meinen Freunden und Bekannten die Akkus wechsle.

Und stell dir vor ich benutz selber kein Samsung, weil mir die Politik 
von denen auf den Keks geht und ihre Handys mittlerweile absolut 
überteuert sind.

Unwissender schrieb:
> Das eigentliche Problem ist, dass 99% der Kunden beim Modellwechsel vom
> S5 auf das S6 gute Mine zum bösen Spiel machten. Und andere Hersteller
> auf diesen Zug aufgesprungen sind, so dass der Schwachsinn zum Status
> Quo geworden ist.

Das ist schwachsinn. Seit Anbeginn ist DAS Smartphone das IPhone 
(zumindest für viele Nutzer) und da konnte man noch nie einen Akku 
wechseln. Das Konzept ist weder neu noch sonst irgendwas. Und teuer 
waren die auch schon immer, da regt sich aber keiner auf, denn das ist 
halt Apple. Und wenn du dir die ganzen Geräte von heute anschaust wirst 
du feststellen das es IPhone Kopien sind, reg dich doch da auch noch 
drüber auf.

Die meisten Leute wollen immer mehr Schnickschnack in immer dünneren und 
kompakteren Handys. Das dass auch irgendwo hinmuss und dass man die 
Dinger nicht mehr so einfach aufbauen kann wie früher interessiert 
natürlich keinen.

Kauf dir mal ein Macbook und versuch die Festplatte zu tauschen oder den 
RAM aufzurüsten, da brauchst du nicht nur einen Heißluftfön sondern auch 
einen Lötkolben ;)

von Allwissender (Gast)


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Unwissender schrieb:
> Wer erkennt die Fälschungen?

Der mittlere Akku ist die Fälschung.

von wendelsberg (Gast)


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Guest schrieb:
> Das ist schwachsinn. Seit Anbeginn ist DAS Smartphone das IPhone
> ... Apple
> ...Macbook
Wir diskutieren hier ueber nuetzliche Geraete und Du kommst mit 
Statussymbolen, wie soll man denn das nennen?

wendelsberg

von WTF (Gast)


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wendelsberg schrieb:
> Wir diskutieren hier ueber nuetzliche Geraete und Du kommst mit
> Statussymbolen, wie soll man denn das nennen?

Ganz ehrlich ein nützliches Gerät ist ein 150€ Smartphone. Und da ist 
Samsung noch nie drunter gefallen. Was hat das S6 nochmal bei Einführung 
gekostet? richtig 1050€ in der großen Varianten, da haben sie sogar den 
Statussymbol Hersteller alt aussehen lassen.

von Unwissender (Gast)


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Guest schrieb:
> Seit Anbeginn ist DAS Smartphone das IPhone
> (zumindest für viele Nutzer) und da konnte man noch nie einen Akku
> wechseln.

Diese Klientel ist für mich nicht die Referenz. Diese Leute fahren auch 
Autos, die laut ADAC jeden Monat knapp 1.000 Euro Fixkosten verursachen. 
Und genau diese Autos sehe ich dann beim LIDL stehen, während die Eigner 
nach dem billigsten Billigfleisch schnappen.

> Kauf dir mal ein Macbook...

Nö. Aus den gleichen Grund, weshalb ich obrige Autos NICHT fahre, nutze 
ich auch kein solches Macdingensirgendwas.

von Unwissender (Gast)


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Allwissender schrieb:
> Der mittlere Akku ist die Fälschung.

Interessant, woran machst du das fest?

von wendelsberg (Gast)


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WTF schrieb:
> Ganz ehrlich ein nützliches Gerät ist ein 150€ Smartphone

MEIN teuerstes war 115 EUR. Sowas kaufe ich absolut nicht neu.

wendelsberg

von Hmmm (Gast)


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Unwissender schrieb:
> Wer erkennt die Fälschungen? Oder sind es doch alles Originale?

Meine Vermutung ist, dass nur der mittlere echt ist.

Zumindest haben die zwei Originalakkus, die ich gerade zur Hand habe, 
beide die Unterscheidung zwischen Zelle und Zusammenbau in den 
Herstellungsangaben.

von Guest (Gast)


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Unwissender schrieb:
> Interessant, woran machst du das fest?

Weil er allwissend ist und dich verarscht. Er findet diese Diskussion 
und dein Argumente vermutlich genau so lustig wie ich. ;)

Ich habe einen Vorschlag für dich, mach deine eigene Firma auf die 
simens Knochen mit wechselbaren Akku herstellt. Vergiss dabei nicht die 
lebenslange Akku Garantie und das du sie auch mindestens 30 Jahre 
herstellst.

Da fällt mir ein, weißt du wo ich noch ne anständige originale und neue 
CPU für 775 herbekomme? Meine schöner Core2Quad ist nach 12 Jahren 
einfach kaputt gegangen und ich finde keinen ersatz. :(

von Unwissender (Gast)


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Hmmm schrieb:
> Meine Vermutung ist, dass nur der mittlere echt ist.

Stimmt zur Hälfte. Der mittlere Akku ist echt (war beim Kauf dabei).
Aber es ist noch ein weiterer Akku echt.

Bei der Fälschung fehlt diese NFC-Spule, dessen quadratische Bahnen man 
nur im Lichtspiegel erahnen kann (rechter Akku). Dann haben beide 
originalen Akkus eine recht flache Entladekennlinie. Die Fälschung 
hingegen zeigt einen rel. steilen Abfall am Ende.

Hat eigentlich schon mal jemand seinen Akku vermessen? Denn ich bekomme 
auch aus dem originalen Akku nur 1.650mAh raus (300mA bis 3.0V). Nach 
einer Stunde hat der Akku wieder 3.68V, das Smartphone zeigt einen 
Ladezustand von 9% an. 2.100mAh kommen da auch mit viel Rückenwind nicht 
raus.

von Guest (Gast)


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Unwissender schrieb:
> Hat eigentlich schon mal jemand seinen Akku vermessen? Denn ich bekomme
> auch aus dem originalen Akku nur 1.650mAh raus (300mA bis 3.0V). Nach
> einer Stunde hat der Akku wieder 3.68V, das Smartphone zeigt einen
> Ladezustand von 9% an. 2.100mAh kommen da auch mit viel Rückenwind nicht
> raus.

Dir ist bewusst das du den Akku nicht ganz entlädst? Die Minimalspannung 
ist bei ca. 2,7V und die 2100mAh sind höchstwahrscheinlich die 
Bruttokapazität des Akkus. Netto nutzen die meisten Hersteller nicht 
mehr als 80% bis 90%.

Und bevor du dich jetzt nochmal verarscht fühlst, denk mal drüber nach 
warum das sinnvoll ist. Wenn du ihn ganz leer ziehst geht er erstens 
schneller kaputt und zweitens, wenn dein Handy leer ist und der Akku 
komplett leer ist wird auch keine Ladeelektronik mehr funktionieren.

von Theo L. (Gast)


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Da gefälschte und minderwertige Akkus das Image der Premium-Hersteller 
beschädigen, hat man es vorgezogen, die Akkus fest einzubauen. Denn der 
Kunde kauft eben nicht den originalen Akku im Shop des Herstellers für 
30 Euro, sondern er kauft die für ihn nicht ersichtliche Fälschung für 
12,49 Euro.

Man kann im Netz unendlich viele Berichte lesen, wo ein eben getauschter 
Akku schlechter war als der alte ausgenudelte Akku. Mich würde nicht mal 
wundern, wenn besonders dreiste Händler ausgenudelte Original-Akkus als 
neu verkaufen.

Gleiches gilt, wenn ein besserer Mister Minit bei Wegwerf-Smartphones 
den Akku erneuert. Die Hersteller der Wegwerf-Smartphones liefern dem 
Handel keine Ersatzakkus. Was also wird da wohl verbaut?

von Jack V. (jackv)


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Hmm. Hab auch lange gedacht, ein Telephon müsse einen wechselbaren Akku 
haben, damit man den eben im Verschleißfall wechseln könne. Hat sich 
aber gezeigt: wenn die Akkus wirklich verschlissen sind, gibt’s auch die 
wechselbaren Akkus nicht neu vom Originalhersteller – weil dessen 
Zulieferer nunmal mit den Akkus der aktuellen Geräte, vier Generationen 
weiter, beschäftigt sind, und vermutlich nicht mal die Einstellungen und 
Formteile für die alten Dinger noch liegen haben.

Warum also sollte man auf ’nen wechselbaren Akku bestehen und alles 
andere als Mist bezeichnen, wenn man ihn dann doch nicht mit gutem 
Gewissen wechseln kann? Nachbauten sehe ich eher kritisch – 
insbesondere, wenn der Nachbauer noch nicht mal seinen eigenen Namen 
draufschreibt, sondern es als „Originalakku“ vertreibt. Wenn diese 
Akkutechnologie nicht exakt gefertigt wird, kann’s nunmal größere 
Probleme mit thermischer Zersetzung geben.

In anderen Bereichen gibt’s durchaus Nachbauakkus von Drittherstellern, 
die dann auch ihren Namen draufschreiben und für Fehler geradestehen. 
Die sind oft nicht schlechter, als die originalen Akkus, zum Teil gar 
besser. Allerdings passt da eine Bauform auch in meherere Generationen 
und Modelle (ich beziehe mich hier konkret auf Canons DSLRs – damit habe 
ich praktische Erfahrung). Ein bisschen frage ich mich ja schon, wieso 
das nicht auch bei Telephonen geht – die haben ja doch alle mehr oder 
weniger den gleichen Formfaktor …

von Unwissender (Gast)


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Theo L. schrieb:
> Man kann im Netz unendlich viele Berichte lesen, wo ein eben getauschter
> Akku schlechter war als der alte ausgenudelte Akku. Mich würde nicht mal
> wundern, wenn besonders dreiste Händler ausgenudelte Original-Akkus als
> neu verkaufen.

Irgendwie scheint das bei dem originalen Akku auch so zu sein: Es ist 
ziemlich genau die gleiche Kapazität drin wie bei der Fälschung (1674mAh 
bei 3V/300mA). Der Innenwiderstand des originalen und neuen Akkus ist 
schlechter und die Kennlinie hat seltsame Verformungen, siehe Bild 2. 
Bild 1 zeigt den 4 Jahre alten und ausgenudelten Original-Akku im 
Vergleich zur Fälschung. Ein neuer Akku sollte eigentlich 2100mAh haben.

Bisher hatten alle meine neuen Lixx-Markenakkus das, was draufstand. Oft 
sogar noch einen Tick mehr. Möglicherweise hatten diese Handy-Akkus noch 
nie das, was draufstand. Da außer mir offensichtlich noch keiner seinen 
Akku vermessen hat (zumindest fand ich im Netz nichts), lässt sich das 
nicht mehr abschließend klären.

Fazit: Die beiden neuen Akkus (eine Fälschung und ein vom Händler 
schriftlich garantierter Original-Akku) haben gerade mal 10% mehr 
Kapazität als der ausgenudelte und 4 Jahre alte Original-Akku mit ca. 
1500 Zylen.

von Unwissender (Gast)


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Jack V. schrieb:
> Hmm. Hab auch lange gedacht, ein Telephon müsse einen wechselbaren Akku
> haben, damit man den eben im Verschleißfall wechseln könne.

Sehe ich heute immer noch so. Macht dein Akku nach 2 Jahren plus einen 
Tag die Krätsche, muss der Akku tauschbar sein. Dass dann das ganze 
Gerät auf den Müll wandert, geht gar nicht.

> Hat sich
> aber gezeigt: wenn die Akkus wirklich verschlissen sind, gibt’s auch die
> wechselbaren Akkus nicht neu vom Originalhersteller...

DAS habe ich jetzt auch kapiert. Bei Kauf also gleich einen Ersatz-Akku 
ordern. Ist aber auch Geschichte, denn die Smartphones der Platzhirsche 
gibt es nur noch als Wegwerfartikel.

Will man z.B. beim S5 diese winzige Ladebuchse tauschen, darf man das 
Smartphone erst mal kräftig braten und dann das aufgeklebte Display mit 
einem Metallspatel runter rupfen. Das ist keine Reparatur, das ist Murks 
pur.

von Jack V. (jackv)


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Unwissender schrieb:
> Macht dein Akku nach 2 Jahren plus einen
> Tag die Krätsche, muss der Akku tauschbar sein. Dass dann das ganze
> Gerät auf den Müll wandert, geht gar nicht.

Ich sag’s mal so: wenn das Gerät den Akku in zwei Jahren durch hat, 
gehört es auf den Müll. Und da Li-Akkus die Eigenschaft haben, auch 
durch vergehende Zeit zu Kapazität, bringt’s bei einem vernünftigen 
Gerät, das den Akku eben nicht in zwei Jahren durchzieht, nicht mal sehr 
viel, sich gleich beim Kauf einen Zweitakku zuzulegen, oder sich dann 
einen NOS-Akku zu kaufen.

: Bearbeitet durch User
von Stefan H. (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)


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Mich wundert, dass so viel Aufriss wegen Umweltschutz gemacht wird, wenn 
man alle zwei Jahre ein neues Smartphone kauft. Viele Leute kaufen sich 
alle zwei Jahre ein neues Auto, alle zwei Wochen neue Schuhe, alle drei 
Jahre neue Möbel, immer die neuesten Spielekonsolen aller Marken wegen 
der Exklusiv-Spiele, alle zwei Jahre den neuest Smart-TV, neuesten 
Gaming-PC, Laptop, Alexa-Dingens, Smarthome-Gedöns, diese ganzen 
Tablets, Fablets, E-Book-Reader usw. dürfen auch nicht fehlen, heizen im 
Freien mit diesen Heizpilzen, heizen unbewohnte Zimmer, natürlich mit 
offenem Fenster und haben einen beheizten Pool im Garten. Dieser wird 
natürlich auch im Winter auf dauerhaft 35°C elektrisch beheizt, obwohl 
er vielleicht zweimal im Jahr genutzt wird.

von Jack V. (jackv)


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Stefan H. schrieb:
> Viele Leute […]

Hast du schon mal euer Anwesen verlassen und in die wirkliche Welt 
geschaut?

Was du da „viele Leute“ nennst, ist in Wirklichkeit ein sehr kleiner 
Teil der Gesellschaft. Nicht viele kaufen sich alle zwei Jahre ’n neues 
Auto, von diesen haben nicht viele ’nen Pool, von diesen beheizt kaum 
jemand ihn elektrisch, und von diesen hält ihn vielleicht ’n Bruchteil 
im Winter auf 35°C. Und von den schon sehr wenigen Leuten erfüllen dann 
noch die Wenigsten die anderen Kriterien.

Sorry für OT.

von Unwissender (Gast)


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Jack V. schrieb:
> Ich sag’s mal so: wenn das Gerät den Akku in zwei Jahren durch hat,
> gehört es auf den Müll.

Also wenn in deinem neuen Auto nach 2 Jahren die Starterbatterie "durch" 
ist, dann taugt dein Auto nichts. Dann gehört es auf den Müll. Und du 
kaufst dir dann eben ein neues Auto. Wenn du geerbt hast, sicher kein 
Problem.

Es kann aber auch sein, dass du eine Zelle aus einer schlechten Charge 
erwischt hast. Lenovo hatte mal so ein Problem. Dann tauscht man eben 
10.000 Akkus anstatt 10.000 Notebooks.

von Unwissender (Gast)


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Stefan H. schrieb:
> Mich wundert, dass so viel Aufriss wegen Umweltschutz gemacht wird, wenn
> man alle zwei Jahre ein neues Smartphone kauft.

Weil es schlicht und ergreifend unnötig ist. Stichwort Verschwendung. 
Die Dinger laufen alle noch und sind noch gut nutzbar. Dann enthält ein 
Smartphone ca. 300 Milligramm Silber und 30 Milligramm Gold und in einem 
Akku stecken ca. 6 Gramm Kobalt.

> Viele Leute kaufen sich alle zwei Jahre ein neues Auto...

Das ist etwas anderes: Nicht ein einziges der zwei Jahre alten Autos 
landet auf dem Müll, sondern diese Fahrzeuge bilden einen wichtigen 
Gebrauchtwagenmarkt. Denn viele Menschen werden sich nie ein neues Auto 
leisten können.

von Sockenstopfer (Gast)


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Stefan H. schrieb:
> Mich wundert, dass so viel Aufriss wegen Umweltschutz gemacht
> wird, wenn
> man alle zwei Jahre ein neues Smartphone kauft. Viele Leute kaufen sich
> alle zwei Jahre ein neues Auto, alle zwei Wochen neue Schuhe, alle drei
> Jahre neue Möbel, immer die neuesten Spielekonsolen aller Marken wegen
> der Exklusiv-Spiele, alle zwei Jahre den neuest Smart-TV, neuesten
> Gaming-PC, Laptop, Alexa-Dingens, Smarthome-Gedöns, diese ganzen
> Tablets, Fablets, E-Book-Reader usw. dürfen auch nicht fehlen, heizen im
> Freien mit diesen Heizpilzen, heizen unbewohnte Zimmer, natürlich mit
> offenem Fenster und haben einen beheizten Pool im Garten. Dieser wird
> natürlich auch im Winter auf dauerhaft 35°C elektrisch beheizt, obwohl
> er vielleicht zweimal im Jahr genutzt wird.

die dame, die sich alle 2 wochen neue schuhe kauft, würde sicher ähnlich 
argumentieren. so viel aufriss wegen den paar schuhen. WIR IN DER 
WESTLICHEN WELT leben wie die schweine. und das fängt eben schon mit dem 
wegwerfen eines 2 jahre alten smartfones an.

"Wenn alle Menschen weltweit so leben und wirtschaften würden wie in 
Deutschland, dann bräuchte die Weltbevölkerung drei Erden."

https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/panorama/deutscher-erdueberlastungstag-lebten-alle-wie-die-deutschen-braeuchten-wir-drei-erden/21231548.html

von Jack V. (jackv)


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Unwissender schrieb:
> Das ist etwas anderes: Nicht ein einziges der zwei Jahre alten Autos
> landet auf dem Müll, sondern diese Fahrzeuge bilden einen wichtigen
> Gebrauchtwagenmarkt.

… fairerweise muss man sagen, dass von den „alten“ Telephonen ebenfalls 
viele auf dem Gebrauchtmarkt landen. Ich bin gar dazu übergegangen, mir 
ca. 2a alte ehemalige High-End-Geräte zu einem niedrigeren Preis 
zuzulegen, als ich für mittelklassige Neugeräte mit überwiegend 
schlechteren Leistungsparametern hinlegen würde, wenn ich gerade ein 
Gerät benötige.

Unwissender schrieb:
> Also wenn in deinem neuen Auto nach 2 Jahren die Starterbatterie "durch"
> ist, dann taugt dein Auto nichts.

Einbeiniger Vergleich („hinken“ wär’ ja viel zu untertrieben). Die 
Starterbatterien in Autos sind a) standardisiert – die bekomme ich auch 
nach 20a noch neu von renommierten Herstellern, werden b) völlig anders 
belastet, sind c) recht einfach zu recyceln, machen d) einen kleinen 
Teil vom Auto aus, haben dort e) eine völlig andere Funktion, [fz])[…]. 
Wenn beim Auto der Motor als Primärenergiequelle nach zwei Jahren durch 
wäre, taugte es in der Tat nix, und gehörte verschrottet. Dieser 
Vergleich hinkt zwar immer noch, aber kann sich zumindest aus eigener 
Kraft fortbewegen, um bei dieser Metapher zu bleiben.

von Diopter  . (diopter)


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Jack V. schrieb:
> Ich bin gar dazu übergegangen, mir
> ca. 2a alte ehemalige High-End-Geräte zu einem niedrigeren Preis
> zuzulegen, als ich für mittelklassige Neugeräte mit überwiegend
> schlechteren Leistungsparametern hinlegen würde, wenn ich gerade ein
> Gerät benötige.

Das habe ich auch so gemacht - früher mal, als die Akkus noch wechselbar 
waren.
Jetzt wäre das ein hochriskantes Glücksspiel - ist der Akku noch OK oder 
nicht.

von Unwissender (Gast)


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Diopter  . schrieb:
> Jetzt wäre das ein hochriskantes Glücksspiel - ist der Akku noch OK oder
> nicht.

Oder sind die winzigen Steckverbinder (z.B. Ladebuchse) nach zig 
Steckzyklen noch in Ordnung (Wackelkontakt)? In der Tat hochriskant. 
Zumal man an so einem Wegwerfdingens nichts reparieren kann. Frickeln 
ist angesagt. Frickelteile gibt es dann markenlos aus dubiosen Quellen.

von Unwissender (Gast)


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Jack V. schrieb:
> … fairerweise muss man sagen, dass von den „alten“ Telephonen ebenfalls
> viele auf dem Gebrauchtmarkt landen.

Manch einer kauft sich seine Schuhe im Secondhandshop.
Ist aber sicher nicht jedermanns Ding.

Das alte Handy legt man sich eher als Reserve in die 
Nachttischschublade. Manch einer soll eine ganze Schublade voll mit 
Reserve-Handys haben.

von Jack V. (jackv)


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Unwissender schrieb:
> Manch einer soll eine ganze Schublade voll mit
> Reserve-Handys haben.

… solange er sie turnusmäßig auflädt, weil die Akkus ansonsten 
tiefentladen werden, und sich dann gar nix mehr tut …

Diopter  . schrieb:
> Jetzt wäre das ein hochriskantes Glücksspiel - ist der Akku noch OK oder
> nicht.

Eigentlich nicht. Bei ordentlichen Geräten müsste man sich schon Mühe 
geben, den Akku in 2a durchzubekommen. Die Ladebuchse ist i.d.R. eine 
Micro-USB-Buchse, bei neueren Geräten dann auch USB-C – wenn man die 
nicht grob misshandelt, sind zumindest die Micro-USB-Teile meiner 
Erfahrung nach recht robust. Bei USB-C fehlt mir derzeit 
Langzeiterfahrung, um das einschätzen zu können – aber die ersten 
Eindrücke sind okay.

von gegenmeinung (Gast)


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Micro USB Buchsen sind und waren eine Zumutung.

Auch bei sorgfältiger Behandlung lösen Sie sich früher oder später von 
ihrem PCB, bekommen nen Wackler oder erliegen sonstigen Leiden.

Die Verwendung der Geräte beim Laden muss schon fast mit unannehmbarer 
Vorsicht erfolgen, da jeder Ruckler oder jede Zugbelastung am Ladekabel 
in eine nicht ganz ideale Richtung die Buchse unweigerlich „altern“ 
lässt.

Die Steckverbindungen werden zudem relativ schnell locker nach 
mehrfacher Verwendung.

Es ist noch nicht Freitag und ich gehe am Thema des Threads vorbei - 
aber micro USB als zuverlässig zu bezeichnen (egal wie gut es vom 
Designerteam gedacht war) ist keine Aussage die man unkommmentiert von 
sich geben können sollte.

Als die erste Massenware mit diesem Anschluss auf den Markt kam musste 
man sich schon massregeln nicht an geplante Obsoleszenz zu denken. 
Genauso wie mit fesgeklebten Akkus heute.

von Jack V. (jackv)


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gegenmeinung schrieb:
> Auch bei sorgfältiger Behandlung lösen Sie sich früher oder später von
> ihrem PCB, bekommen nen Wackler oder erliegen sonstigen Leiden.

Lese ich immer wieder – allein: es ist bei meinen dann doch nicht 
wenigen Geräten mit dem Buchsenformat nicht einmal vorgekommen. Bei 
einem Gerät, das mir zugelaufen ist, musste man etwas am Kabel wackeln – 
das hatte sich nach ’ner Reinigung dann auch erledigt, und es hat in den 
~200 Ladevorgängen seitdem keine Auffälligkeiten mehr gezeigt.

Anyway: beim Kauf eines gebrauchten Geräts, bei dem der Punkt der 
möglicherweise defekten Buchse ins Spiel gebracht wurde, lässt sich 
diese Fehlermöglichkeit ja einfach abklären.

von Unwissender (Gast)


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gegenmeinung schrieb:
> Micro USB Buchsen sind und waren eine Zumutung.
>
> Auch bei sorgfältiger Behandlung lösen Sie sich früher oder später von
> ihrem PCB, bekommen nen Wackler oder erliegen sonstigen Leiden.
>
> Die Verwendung der Geräte beim Laden muss schon fast mit unannehmbarer
> Vorsicht erfolgen, da jeder Ruckler oder jede Zugbelastung am Ladekabel
> in eine nicht ganz ideale Richtung die Buchse unweigerlich „altern“
> lässt.

Endlich mal ein Sehender unter den Blinden!

Das original Ladekabel ist zudem ziemlich störrisch, das Griffstück an 
diesem Ministecker viel zu groß. Wenn man hier sicher laden will, muss 
man zwischen Griffstück und Kabel einen Bleistift unterlegen und ein 
Gewicht aufs Display legen. Zu allem Übel hat man dann noch das Gerät so 
konstruiert, dass der Tausch der Ladebuchse eine Zangengeburt locker in 
den Schatten stellt.

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