LED Treiber von 220/240V zu 110/120V

OP #6251857
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Hallo zusammen,

ich hab ein eher ungewöhnliches Problem bei dem ich um eure Hilfe bitten 
wollte:

Vor einiger Zeit hatte ich mir die Yeelight YLXD09YL aus China bestellt 
und leider erst bei Ankunft der Ware entdeckt das die Lampe 220 bzw. 
240V benötigt. Allerdings lebe ich in den USA vorübergehend, weshalb ich 
nur 110/120V verfügbar hab.

Nun wollte ich schauen ob ich den LED treiber eventuell mit 110V 
begnügen kann (Bild im Anhang).

Der Treiber trägt den Aufdruck P667 LED Driver, wo man zumindest mal 
nichts darunter findet.
Wenn man sich die Platine allerdings unter der Lupe anschaut findet man 
2 RM9010B parallel zu einander (RJ1 und U1) wo ich mich frage ob hier 
die Spannung geteilt wurde so das ich eventuell das ganze überbrücken 
könnte?

Falls Ihr Ideen habt wie ich möglichst den Treiber durch Modifizierung 
der Komponenten mit 110V zum laufen bringen kann, dann wäre das klasse!

Besten dank!
Angehängte Dateien:
OP #6251859
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Jörg R. schrieb:
> Florian H. schrieb:
>> Falls Ihr Ideen habt wie ich möglichst den Treiber durch Modifizierung
>> der Komponenten mit 110V zum laufen bringen kann, dann wäre das klasse!
>
> Trafo.

An sich ja, die Lampe braucht laut aufdruck wohl nur 0.08A bei 220/240V 
AC aber leider sind die meisten Trafos so groß das ich diese nicht unter 
die Lampe in der Decke bekomm.
Gast #6252061
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Ausprobieren würde ich das auch zuerst einmal.

Übrigens die Versorgungsspannung für die stromsparsamen IC wird über 
einen Vorwiderstand auf einen Kondensator zu dem parallel im IC eine ZD 
liegt erzeugt. Wenn es nicht geht, liegt es häufig daran, dass der 
Widerstand für 110V etwas zu groß ist.
#6252452
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Jörg R. schrieb:

>> Falls Ihr Ideen habt wie ich möglichst den Treiber durch Modifizierung
>> der Komponenten mit 110V zum laufen bringen kann, dann wäre das klasse!
>
> Trafo.

Wenn am Eingang ein Brückengleichrichter mit Siebkondensator verbaut
ist, könnte man stattdessen einen Delon-Spannungsverdoppler benutzen.
M.W. waren solche Schaltungen früher standardmäßig in Wandlern für
Energiesparlampen verbaut. Es gab auch viele Netzteile, die man so
von 115V auf 230V mit Hilfe eines einfachen Schalters umschalten
konnte.
OP #6252526
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Dieter schrieb:
> Ausprobieren würde ich das auch zuerst einmal.
>
> Übrigens die Versorgungsspannung für die stromsparsamen IC wird über
> einen Vorwiderstand auf einen Kondensator zu dem parallel im IC eine ZD
> liegt erzeugt. Wenn es nicht geht, liegt es häufig daran, dass der
> Widerstand für 110V etwas zu groß ist.

Da hatte ich wohl dann doch vergessen zu erwähnen wie ich festgestellt 
habe das die Lampe 220V ist ...
Getestet habe ich natürlich bereits, leider funktioniert die Lampe nicht 
mit 110V.

Ich hatte mich auch bereits schon gefragt ob ich den Widerstand an F1 
nicht einfach halbieren kann und die Sache vielleicht funktioniert.
Gast #6252547
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Florian H. schrieb:
> Ich hatte mich auch bereits schon gefragt ob ich den Widerstand an F1
> nicht einfach halbieren kann und die Sache vielleicht funktioniert.

Setzt aber voraus, dass die PWM vom Tastverhältnis in Verbindung mit der 
Spule für 230V in einem bestimmten Bereich lag (müßte bei <30% gelegen 
haben). Ansonsten hilft die Spannungsverdopplungsschaltung meistens 
weiter, die Harald schon erwähnte.

Mit einem 110 Trenntrafo in Spartransformatorschaltung ginge auch noch.
Gast #6252773
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Harald W. schrieb:
> hinz schrieb:
>
>> Mach einen NEMA 14-20 Stecker dran, da gibts 240V.
>
> Ich habe mich schon öfter gefragt, ob es Sinn macht, in Amerika
> eine 230V-Zusatzinstallation mit deutschen Schukosteckdosen im
> gekauften Haus zu machen. Angeblich soll sowas streng verboten
> sein.

Ist je nach Bundesstaat, oder sogar County, verschieden. In einigen 
Bundesstaaten muss bei jedem Eigentümerwechsel der Bauinspektor zur 
Abnahme kommen, und der wird so gefährliches Zeug (not invented here!) 
beanstanden.
OP #6253032
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Matthias S. schrieb:
> Wenn die LEDs bei 120V nicht leuchten, dann wird einfach die
> Mindestbrennspannung nicht erreicht, denn der Chip sollte durchschalten,
> da es sich um eine Constant Current Quelle handelt.
> Da ist Haralds Idee mit der Delon Schaltung doch eine feine Sache und
> sollte für die paar Watt reichen.

Die Delon Schaltung halte ich auch für sinnvoll. Bin gerade am schauen 
was ich dafür am besten benutz. Falls Ihr mir ein Beispiel habt, nehmen 
ich gerne Links dafür an.

Danke bereits für die hilfreichen Antworten!

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