Welcher Sensor kann daaaaassss?

Gast #6252123
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Hallo Leute,
ich steh auf dem Schlauch und brauche dringend Hilfe.
Um meine Frage verständlicher zu machen das Bild..
Stellt euch vor das Person X an einem Tabakpfeifenschlauch
"zieht". Ich benötige ein Sensor der mir eine Messgröße gibt
wie "stark", sprich wie viel Luft angesaugt wird (viel oder wenig).

Danke für eure Hilfe und Bitte keine blöden Antworten... :)
Angehängte Dateien:
#6252145
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Adem schrieb:
> Ich benötige ein Sensor der mir eine Messgröße gibt
> wie "stark", sprich wie viel Luft angesaugt wird

"stark" oder "viel" - da mußt du dich schon entscheiden. Das sind zwei 
verschiedene Größen. "stark" wäre Druck. "viel" wäre Durchflußmenge.

Welches Schweinderl hättens denn gern?

Geht es mal wieder um Drogenkonsum?
#6252529
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Codo schrieb:
> TR.0LL schrieb:
>> https://www.mikrocontroller.net/articles/Bildformate
>
> Also die Windows Bildanzeige kann das wiedergeben

Und welche Relevanz hat das? Soll ich deswegen jetzt eine VM mit Windows 
hochfahren, das Bild herunterladen, in die VM kopieren und dann dort 
anschauen?

Die meisten Leute dürften das Forum in ihrem Browser lesen. Da wäre es 
schon sinnvoll, ein Bild in einem Format anzuhängen, das der Browser 
direkt anzeigen kann. Ist ja nicht so, daß es einen Mangel an 
standardisierten Bildformaten gäbe.
Gast #6252558
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Adem schrieb:
> Ich benötige ein Sensor der mir eine Messgröße gibt
> wie "stark", sprich wie viel Luft angesaugt wird (viel oder wenig).
Wenn gemessen werden soll, wie viel Luft angesaugt wird, hilft nur ein 
Durchflusssensor. Der Druck ist dafür nicht aussagefähig genug. Für 
Durchflüsse gibt es viele Sensoren, die alle Einschränkungen haben, 
besonders da die Temperatur der Luft über die Dichte der Luft 
entscheidend in die Messung eingeht. Der einfachste Weg scheint mir, die 
Strömungsgeschwindigkeit mit einem Pitot-Rohr ( 
https://de.wikipedia.org/wiki/Pitotrohr ) und einem Differenzdrucksensor 
zu messen und über den Querschnitt und die (von der Temperatur 
abhängigen) Dichte den Durchfluss zu berechnen. Den Aufbau kann man mit 
etwas Geschick "basteln", da käufliche Pitotsensoren ziemlich teuer 
sind. Aber ohne Blick in die Grundlagen wird sich das kaum lösen lassen.
Gast #6252784
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Eine alte Form eines (Luft)Strömungssensors besteht aus zwei Drähten, 
die zwei Wiederstände einer Brückenschaltung bilden. Die Drähte befinden 
sich quer zur Strömungsrichtung hintereinander im Strömungskanal. Die 
Brücke ist so dimensioniert, dass sich die Drähte nennenswert erwärmen. 
Strömt das Medium, so wird der vordere Draht gekühlt und der hintere 
Draht bekommt die Abwärme des vorderen Drahts. Durch die sich ändernden 
Drahtwiederstände kommt die Brücke aus dem Gleichgewicht, das kann man 
auswerten.

Bernd
Beitrag #6252824 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #6252828
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Bernd schrieb:
> Eine alte Form eines (Luft)Strömungssensors besteht aus zwei Drähten,
> die zwei Wiederstände einer Brückenschaltung bilden. Die Drähte befinden
> sich quer zur Strömungsrichtung hintereinander im Strömungskanal. Die
> Brücke ist so dimensioniert, dass sich die Drähte nennenswert erwärmen.
> Strömt das Medium, so wird der vordere Draht gekühlt und der hintere
> Draht bekommt die Abwärme des vorderen Drahts. Durch die sich ändernden
> Drahtwiederstände kommt die Brücke aus dem Gleichgewicht, das kann man
> auswerten.

Das funktioniert nur, wenn man die Widerstandsänderung bei Temperatur 
kennt. "Normale" Widerstände sind dafür ungeeignet. Auch hängt der 
Wärmeübergang stark von dem Wärmeübergang zwischen dem Widerstand und 
der Luft ab. Die nötigen Zusammenhänge müsste man mit umfangreichen 
Tests ermitteln.

Wer handwerklich geschickt ist und eine gute Werkstattausrüstung hat 
oder sich mit 3-D-Druck gut auskennt, ist es einfacher den Durchfluss zu 
messen, indem ein bekanntes Volumen durch die Luft gefüllt und wieder 
geleert wird. So messen Gaszähler oder Roots-Verdichter Luftströme. 
Dabei muss man nur aufpassen, dass die Geräte so leichtgängig sind, dass 
die Luft beim Füllen des Messvolumens nicht komprimiert wird.
Gast #6252854
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Günni schrieb:

> Das funktioniert nur, wenn man die Widerstandsänderung bei Temperatur
> kennt. "Normale" Widerstände sind dafür ungeeignet. Auch hängt der
> Wärmeübergang stark von dem Wärmeübergang zwischen dem Widerstand und
> der Luft ab. Die nötigen Zusammenhänge müsste man mit umfangreichen
> Tests ermitteln.

Jaja, ist alles fertig abgestimmt als Luftmassenmesser in (fast) jedem 
Auto/Verbrennungsmotor verbaut.

Bildformat: Bei mir vermeldet Irfanview daß es sich um eine normale jpg. 
Datei mit falscher Erweiterung handelt.
#6252861
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Das Problem wird sein: wenn im Rauch gemessen werden soll, wird’s recht 
schnell hoffnungslos verkleben. Auch Anemometer auf Hitzedrahtbasis und 
ähnliche Konstrukte werden bald mit ’ner dicken Schicht Schmodder 
überzogen sein, welche das Messergebnis versalzt.
#6252885
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nectcc schrieb:
> Jaja, ist alles fertig abgestimmt als Luftmassenmesser in (fast) jedem
> Auto/Verbrennungsmotor verbaut.

Da musst du aber ganz schön saugen um damit was detektierbares 
rauszubekommen...
Selbst ein Mikromotor mit 1l Hubraum im Leerlauf bei 800/min genehmigt 
sich 6l/s. Das kann der Sensor noch gut detektieren, der Sisha-Raucher 
braucht aber keine weitere Aufzeichnung mehr :-)
Gast #6252893
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pegel schrieb:
> Worüber sprecht ihr hier eigentlich?
>
> Eine Islamisierung findet nicht statt!

Unabhängig von dem Zweck (solange er nicht gesetzwidrig ist) werden doch 
hier (interessante) technische Lösungsansätze für ein Problem erörtert. 
Da diese auch von anderen Mitgliedern gelesen werden, wird so Wissen 
verbreitet und das allein ist schon lobenswert.

nectcc schrieb:
> Jaja, ist alles fertig abgestimmt als Luftmassenmesser in (fast) jedem
> Auto/Verbrennungsmotor verbaut.
Ich kenne die Luftmassenmesser im Fahrzeug sehr gut und weiß auch, 
welcher Aufwand da getrieben werden muss, damit die Ergebnisse brauchbar 
sind. Die sehen einfacher aus, als sie sind.

Jack V. schrieb:
> Das Problem wird sein: wenn im Rauch gemessen werden soll, wird’s recht
> schnell hoffnungslos verkleben. Auch Anemometer auf Hitzedrahtbasis und
> ähnliche Konstrukte werden bald mit ’ner dicken Schicht Schmodder
> überzogen sein, welche das Messergebnis versalzt.
Genau das passiert auch bei Luftmassenmessern in Fahrzeugen. So wird 
teilweise der "Schmodder" abgebrannt, indem beim Einschalten der 
Heizwiderstand stark erhitzt wird. Man sieht, in diesem Thread sind 
schon eine Menge Details zusammengekommen, die vielleicht der Eine oder 
Andere mal brauchen kann.
Beitrag #6253220 wurde von einem Moderator gelöscht.
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