EPROM U555 Spannungen

Moderator Persönliche Seite #6252397
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-5 V sollen immer zuerst anliegen, der Rest ist egal.

Da die Last an -5 V in der Regel nur sehr gering ist, ergab sich das 
auch ohne explizite power sequencer eigentlich immer von allein. Ich 
habe weder in meinem "Hand-EPROMmer" noch später in meinem Z80-PC da 
irgendwelche gesonderten Vorkehrungen getroffen, und mir ist nie deshalb 
ein U555 gestorben.

Der internationale Vergleichstyp ist übrigens der 2708, dafür solltest 
du hinreichend viel Doku finden.
#6252403
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Wenn nichts drin steht wirds nicht wichtig sein.
Ich habe die früher einfach benutzt. Keine Ahnung und mit welcher 
Geschwindigkeit die einzelnen Spannungen aus dem rein analogen Netzteil 
ankamen. Auch Ausfall einzelner Spannungen hat denen nichts ausgemacht, 
kann mich zumindest nicht dran erinnern (und da es kleine Schätze waren 
würde ich mich erinnern).
Nur falsch herum einsetzen mochten sie gar nicht, ist mir nur ein Mal 
passiert :-)
Gast #6252405
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Danke Jörg, warum aber gerade die negative Spannung? Ist gegen mein 
eigentliches Verständnis von der Materie. Aber es wird schon seinen Sinn 
haben. Dann suche ich mal nach dem 2708.
Schönen Arbeitstag noch
Jürgen
Moderator Persönliche Seite #6252423
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nur Gast schrieb:
> Danke Jörg, warum aber gerade die negative Spannung?

Warum weiß ich auch nicht. Ist halt die Substratvorspannung (Vbb, "b" 
für "bulk"), vermutlich wird die gebraucht, damit die FETs gut genug 
sperren können und nicht insgesamt zu viel Strom ziehen.

Solange der zeitliche Abstand relativ kurz ist, spielt es wohl keine 
Rolle. Ich erinnere mich an irgendwas im Millisekundenbereich, dann darf 
auch Vbb sogar etwas später anliegen als die anderen. Wenn man sie 
manuell sequenziell zuschaltet, soll Vbb aber immer als erstes da sein.
#6252429
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Hallo,

H.Joachim S. schrieb:
> Wenn nichts drin steht wirds nicht wichtig sein.
> Ich habe die früher einfach benutzt. Keine Ahnung und mit welcher
> Geschwindigkeit die einzelnen Spannungen aus dem rein analogen Netzteil
> ankamen. Auch Ausfall einzelner Spannungen hat denen nichts ausgemacht,
> kann mich zumindest nicht dran erinnern (und da es kleine Schätze waren
> würde ich mich erinnern).
> Nur falsch herum einsetzen mochten sie gar nicht, ist mir nur ein Mal
> passiert :-)

Mir ist auch keiner gestorben, am Anfang 2708, dann die russischen, 
wenige U555. Ein 2708 mit vertauschter -5V/+12V bekam leuchtende 
Bonddrähte, ich eine Brandblase. Er spielte nach richtigem Anschluß aber 
immernoch?!?

@nur Gast: -5V dürfte die Substrat-Vorspannung der alten Technologie 
sein. Ohne diese leiten diverse parasitäre Strukturen, sorgt dann sicher 
für wohlige Wärme.

Gruß aus Berlin
Michael
Gast #6252539
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Michael U. schrieb:

> @nur Gast: -5V dürfte die Substrat-Vorspannung der alten Technologie
> sein. Ohne diese leiten diverse parasitäre Strukturen, sorgt dann sicher
> für wohlige Wärme.

So ist es. Der untere Bereich des Wafers muss quasi als große Diode in 
Sperrichtung wirken um die einzelnen Strukturen voneinander zu 
isolieren. Heutzutage macht man das durch ionen-implantierte Dotierung.

Ohne die Substratspannung steigen die Leckströme deutlich an, was zur 
Zerstörung des Bauteils führen kann (aber nicht muss). Die alten MK4116 
DRAMs sind da etwas empfindlich. EPROMs weniger, die müssen beim 
Programmieren ja ohnehin einiges an Leistung abführen.

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