Die chicste Variante ist es, die Diagramme in TikZ in LaTeX neu zu
zeichnen. Dadurch kann man die Grafikelemente auch mit den Textelementen
verbinden, also z.B. Pfeile von bestimmten Worten im Text auf bestimmte
Blöcke in der Grafik verweisen lassen. Außerdem ist die Schrift-Art und
-Größe dann exakt wie im Text (wenn man es nicht anders angibt), sodass
sich ein konsistentes Gesamtbild ergibt. Wenn man SVGs einfügt wird die
Schrift immer irgendwie skaliert und passt nie so ganz. Außerdem hat man
in SVGs (ohne Weiteres) nicht die LaTeX-Schriften, welche IMO besser
aussehen. Auch hat man so alles in einem Workflow, und muss nicht auf
externe Tools & Converter zurückgreifen.
Mit TikZ zu arbeiten ist sicherlich mehr Arbeit und kostet
Einarbeitungszeit, aber dafür sieht das Gesamtbild stimmig aus, was IMO
insbesondere auch für Uni-Abschlussarbeiten gut ist. Dieser typische
Look mit "Roman-Schrift in Größe 14 im Text, Arial in Größe 15,478321
skaliert im Diagramm" zeugt eher so von zusammenkopiert :-) Schlimmer
sind natürlich kaputtskalierte & komprimierte Pixelgrafiken, gerne auch
aus anderen Papern gescreenshottet.
Hier die TikZ-Anleitung:
http://mirrors.ctan.org/graphics/pgf/base/doc/pgfmanual.pdf Siehe z.B.
S. 31 für ein Beispiel, wie gut sowas aussehen kann.