Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Transormator umkehren


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von Horst R. (horst_r521)


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Hallo Experten,
ich habe einen Trenntrafo Primär 230V, Sekundär 0-200V-230V. Kann ich 
den Trafo "umkehren", indem ich auf den sekundären 230V-Anschluss die 
Netzspannung gebe und dann am Mittelanschluss 200V entnehmen kann? Ich 
weiß schon, dass dann keine galv. Trennung vorhanden ist. Meine Sorge 
ist nur, ob er mir dann ev. abraucht.
Danke
Horst

---

von WieWasWarum (Gast)


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Darf man fragen weshalb du die Netzspannung nicht primär einspeist, und 
sekundär die 200V abgreifst, wenn doch schon ein 200V Abgriff vorhanden 
ist?

von Theor (Gast)


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Horst R. schrieb:
> Hallo Experten,
> ich habe einen Trenntrafo Primär 230V, Sekundär 0-200V-230V. Kann ich
> den Trafo "umkehren", indem ich auf den sekundären 230V-Anschluss die
> Netzspannung gebe und dann am Mittelanschluss 200V entnehmen kann? Ich
> weiß schon, dass dann keine galv. Trennung vorhanden ist. Meine Sorge
> ist nur, ob er mir dann ev. abraucht.
> Danke
> Horst
>
> ---

Hm. Erstmal, würde ich nein sagen.

Welcher Mittelanschluss? Schaltplan?
Warum soll keine galvanische Trennung mehr vorhanden sein?
Wieso soll er "evangelisch" abrauchen? Du meinst vermutlich "eventuell" 
abgekürzt "evtl."

von HildeK (Gast)


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Theor schrieb:
> Welcher Mittelanschluss? Schaltplan?
> Warum soll keine galvanische Trennung mehr vorhanden sein?
> Wieso soll er "evangelisch" abrauchen? Du meinst vermutlich "eventuell"
> abgekürzt "evtl."

Du bist aber heute Abend schwer von Begriff :-)
Er hat einen Trafo mit primär zwei Anschlüssen 0 - 230V und sekundär 
drei mit 0 - 200V - 230V.
Wenn er sekundärseitig einspeist zwischen 0 - 230V kann er 
selbstverständlich zwischen den Pins 0 - 200V die reduzierte Spannung 
abnehmen. Und die wäre dann nicht galvanisch von der Einspeisespannung 
getrennt.
Also: ja, das geht.

Warum er aber nicht primär einspeisen will und sekundär die 200V 
abnimmt, ist noch offen.

von H.Joachim S. (crazyhorse)


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Ist dann eben ein Spartrafo. Und spart hier nicht Eisen, Baugrösse und 
Kupfer sondern tatsächlich Strom :-)

von Horst R. (horst_r521)


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Danke für die schnellen Antworten.
Ja, ich bin vielleicht dämlich, denn wenn's so wäre, wie ich geschrieben 
habe, wär's ja klar.
Hab die Anschlüsse verwechselt: Primär habe ich 0-200V-230V und Sekundär 
nur 230V Ausgang. Darum meine Frage mit dem Umkehren.
Und evangelisch bin ich, nicht der Trafo.
Gruß Horst

von hinz (Gast)


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Wie dick ist der Trafo denn? (Nennbelastbarkeit in VA)

von N. A. (bigeasy)


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HildeK schrieb:
> Wenn er sekundärseitig einspeist zwischen 0 - 230V kann er
> selbstverständlich zwischen den Pins 0 - 200V die reduzierte Spannung
> abnehmen. Und die wäre dann nicht galvanisch von der Einspeisespannung
> getrennt.
> Also: ja, das geht.

Im Prinzip ja, aber es werden weniger als 200V/230V sein, weil die 
Sekundärwicklung bei gleicher Nennspannung mehr Windungen als die 
Primärwicklung hat, um die Verluste zu kompensieren.

von Theor (Gast)


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HildeK schrieb:
> Theor schrieb:
>> Welcher Mittelanschluss? Schaltplan?
>> Warum soll keine galvanische Trennung mehr vorhanden sein?
>> Wieso soll er "evangelisch" abrauchen? Du meinst vermutlich "eventuell"
>> abgekürzt "evtl."
>
> Du bist aber heute Abend schwer von Begriff :-)
Ach? Wie meinst Du denn das? :-) Hi, hi, hi.

> Er hat einen Trafo mit primär zwei Anschlüssen 0 - 230V und sekundär
> drei mit 0 - 200V - 230V.
Ah. Ja. OK.

> Wenn er sekundärseitig einspeist zwischen 0 - 230V kann er
> selbstverständlich zwischen den Pins 0 - 200V die reduzierte Spannung
> abnehmen. Und die wäre dann nicht galvanisch von der Einspeisespannung
> getrennt.

Ja. Sehe ich auch so.

> Also: ja, das geht.
>
> Warum er aber nicht primär einspeisen will und sekundär die 200V
> abnimmt, ist noch offen.

Wäre natürlich schön, wegen der galvanischen Trennung.

---

Horst R. schrieb:
> Danke für die schnellen Antworten.
> Ja, ich bin vielleicht dämlich, denn wenn's so wäre, wie ich geschrieben
> habe, wär's ja klar.

Ah. Du bist doch nicht dämlich.
Aber ein bisschen deutlicher hätte es schon sein können, meine ich.

> Hab die Anschlüsse verwechselt: Primär habe ich 0-200V-230V und Sekundär
> nur 230V Ausgang. Darum meine Frage mit dem Umkehren.

Naja. Dann geht es. Wird wahrscheinlich nicht ganz auf 200V kommen.

> Und evangelisch bin ich, nicht der Trafo.
Alles gut. Nur stubst mich immer das "ev." anstelle des "evtl." an. Dich 
hat nun das erste Mal seit Monaten getroffen, dass ich dazu eine 
Bemerkung gemacht habe.

> Gruß Horst

Selber Gruß. Viel Erfolg. :-)

von Horst R. (horst_r521)


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Hallo - vielen Dank!

Es war so: Als ich grad die Anschlüsse machen wollte, kam ein Bekannter 
- und der hat mich völlig durcheinander gebracht: Mach das ja nicht, 
wird heiß, raucht dir ab usw.
Wäre er ein Viertelstunde später gekommen, hätte sich die Anfrage wohl 
erledig: Machen statt frachen...
Der Trenntrafo hat 25W - und Klar - und die galv. Trennung besteht 
weiterhin.

Nochmals vielen Dank für Eure prompten Antworten.
Gruß Horst

von hinz (Gast)


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Horst R. schrieb:
> Der Trenntrafo hat 25W

Dann gilt das hier recht deutlich:

N. A. schrieb:
> Im Prinzip ja, aber es werden weniger als 200V/230V sein, weil die
> Sekundärwicklung bei gleicher Nennspannung mehr Windungen als die
> Primärwicklung hat, um die Verluste zu kompensieren.

von Peter R. (pnu)


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Gut, die Leistung ist halt gering, da kann man das gut mit trennendem 
Trafo machen.

Wenns aber nicht der Trennung bedarf, wäre ein Trafo 230V:24V, als 
Spartrafo verschaltet,eine gute Lösung.

Wenn  man da beide Wicklungen polungsrichtig hintereinander schaltet, 
hat man dann (etwa) 230V an beiden Wicklungen, 22V an der kleinen und 
208V an der großen Wicklung. Die ursprünglich für 230V vorgesehene 
Wicklung würde dann wegen der Unterspannung den Trafo weniger belasten.

Beim Spartrafo muss die untere Wicklung (208V) nur die Differenz 
zwischen Eingangs- und Ausgangsstrom führen, die obere Wicklung (22V) 
führt den Original-Ausgangsstrom. Sie ist aber normalerweise für diesen 
Strom ausgelegt.

zumindest theoretisch kann ein Trafofür die Baugröße 20W bei der 
Übersetzung 10:9 das Neunfache, also 180W übertragen.
Anm: Dass es um 25W geht, hab ich erst später mitbekommen.

: Bearbeitet durch User
von Horst R. (horst_r521)


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Hallo hinz, Du hast recht, aber das macht gar nichts, weil ich die 
Spannung mit meinem alten DDR-Stelltrafo (Feutron) hochregeln kann nur 
runterregeln kann er die Überspannung von zzt. über 240V nicht. Ich will 
ein altes Radio testen/reparieren und möchte den Röhren nicht die 
erhöhte Netzspannung zumuten...
Gruß
Horst

von H.Joachim S. (crazyhorse)


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???
Dann nimm doch gleich nur den Stelltrafo.
Mit 25W kommst du bei einem Röhrenradio eh nicht weit. Wenn es nicht 
gerade ein Volksempfänger ist reicht das gerade mal für die Heizung :-)

von HildeK (Gast)


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H.Joachim S. schrieb:
> Mit 25W kommst du bei einem Röhrenradio eh nicht weit. Wenn es nicht
> gerade ein Volksempfänger ist reicht das gerade mal für die Heizung :-)
Korrekt.

Peter R. schrieb:
> Wenns aber nicht der Trennung bedarf, wäre ein Trafo 230V:24V, als
> Spartrafo verschaltet,eine gute Lösung.

Wie genau?
1
  ---o-----.
2
     |     |
3
     |     |
4
     '-. .-'
5
       )|( 
6
  230V )|( 30V (24V)
7
     .-' '------o
8
     |            200V     
9
     |        
10
 ----o----------o  
11
              1:1
12
(created by AACircuit v1.28.6 beta 04/19/05 www.tech-chat.de)
Man muss nur auf die Polung der Sekundärseite vom oberen Trafo achten, 
so dass er auch die 30V (oder 24V, wie Peter R. schrieb) subtrahiert und 
nicht addiert. Also: vorher messen und ggf. die Sekundärseite umpolen!

von Horst R. (horst_r521)


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Hallo,

vielen Dank für eure Ratschläge. An eine "Umrüstung" eines Trafos 
230V/24V als Spartrafo hatte ich auch schon gedacht.
Aber ich habe nun den Trenntrafo umgedreht und kann eine Spannung von 
196V entnehmen, so bleibt mir auch die galvanische Trennung erhalten. 
Die 196V kann ich dann mit dem Stelltrafo bequem auf 220V hochregeln 
(runterregeln von zzt. 240V Netzspannung lässt er sich leider nicht!). 
Und 25W Leistung reichen mir für den Test des Volksempfängers auch aus. 
Ich werde dann einen Vorwiderstand berechnen den ich fest einbaue, 
sodass ich den VE - wenn er denn noch funktioniert - auch mit 
Netzspannung betreiben kann.

Vielen Dank nochmal!
Gruß
Horst

Beitrag #6256447 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Tierquäler (Gast)


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Islandsdottir schrieb im Beitrag #6256447:
> Rotamrofsnart.

NÖöööö.

Rötömröfsnört.

von Harald W. (wilhelms)


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Tierquäler schrieb:

> Islandsdottir schrieb im Beitrag #6256447:
>> Rotamrofsnart.
>
> NÖöööö.
>
> Rötömröfsnört.

...und wann bricht dieser Vulkan das nächste Mal aus?

von Staubtrockner (Gast)


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Harald W. schrieb:
> ...und wann bricht dieser Vulkan das nächste Mal aus?

beim nächsten Vollrotz natürlich.

von von von dem (Gast)


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Horst R. schrieb:
> Transormator

Dummes Trollkind...

von H.Joachim S. (crazyhorse)


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von von dem schrieb:
> Horst R. schrieb:
>> Transormator
>
> Dummes Trollkind...

Merkst du eigentlich die eigene Lächerlichkeit?

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