Gast
#6255569
Hallo Forum, ich habe mal eine Frage zur Orientierung von Bauteilen bzw. den Rotationsangaben in den Bestückungsdateien. Bisher habe ich in meinen Libraries meine Bauteile immer nur "einfach so" erstellt, als hätte ich ein einzelnes Bauteil auf dem Tisch liegen. Also nie darauf geachtet, wierum die Bauteile evtl. im Gurt liegen. Bei der Handbestückung sehe ich die Ausrichtung einer Diode oder eines Mosfets ja dann sowieso. Aber wie läuft das bei der automatischen Bestückung? Bei manchen Bauteilen gibt es ja sogar unterschiedliche Bestellnummern für Gurte, in denen die Bauteile links-herum liegen oder alternativ auch rechts herum. Wenn ich Kleinserien mal beim Bestücker fertigen lassen habe, musste dieser also stets prüfen, ob die Rotation, die in den Placer-Daten angegeben ist, auch wirklich zu der Ausrichtung der Bauteile in den Rollen passt, die im Feeder sitzen und dann ggf. entsprechende Änderungen vornehmen... anhand des Bestückungsplans. Aufgefallen ist mir das eigentlich erst, als ich kürzlich bei JLCPCB mal einen Bestückungsauftrag abgegeben habe und alle DPAK Mosfets um 90° verdreht in der Vorschau waren. Wenn ich das nun vermeiden will und ein Bestücker ohne solche Nacharbeit zu Werke gehen soll, müssen die Packages also schon in meiner Bibliothek richtig liegen. Aber woher weiß ich, wie das Bauteil ohne Drehung liegt? Ist das nicht auch abhängig vom Bestückungsautomaten? Oder ist das ohnehin Aufgabe des Bestückers? Mein Ziel ist es, Bauteile und CAD Daten an den Bestücker zu geben, ohne dass dieser nacharbeiten muss. Würde mich über einen Tip sehr freuen. Danke, Michi