Gast
#6255892
Hallo alle, ich habe da mal eine Frage. Auf einer Platine habe ich einen Schaltregler dessen Bauteile auf Grundlage der maximal zu erwartenden Last dimensioniert sind. Im "Normalbetrieb" bleibt ein Ripple von ca 8-9mVpp. Allerdings werden im Standby-Modus auch Komponenten (z.B. ein Funkmodul) abgeschaltet. Dann sinkt die Stromaufnahme der Einheit von ca. 350mA auf ca. 120mA (bei 5V). In diesem Fall erhöht sich aber der Ripple auf etwa 20mVpp. Vergrößere ich die Spule von 68µH auf 100µH, so verbessert sich das ganze wieder. Nur rein rechnerisch passt die Spule dann eben nicht mehr zu den Werten im "Normalbetrieb". Nun frage ich mich also, was denn eine korrekte Maßnahme wäre. Darf die Spule ruhig etwas größer sein? Oder sollte ich die Spule bei 68µH lassen und stattdessen versuchen, den Ripple mit größeren Ausgangs-Kondensatoren in den Griff zu bekommen? Derzeit habe ich 2 x 10µF MLCC parallel. Vielleicht sind die 20mVpp auch gar nicht weiter schlimm. In ähnlichen Geräten von Markenherstellern messe ich teilweise um die 200mVpp. Aber man will's ja schön haben ;) Daher: Wie geht man mit so einer Situation um? Ist die maximale Last ausschlaggebend für die Berechnung der Spule? Danke für jeden Tip :D Sascha