Forum: PC Hard- und Software Alte Festplatte clonen - Betriebssystem nicht gefunden


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von Festplatte (Gast)


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Schönen Tag,
ich hab einen alten Rechner auf dem noch Windows 3.1 werkelt. Letztens 
hat sich die Festplatte verabschiedet und konnte nur mühevoll wieder zum 
Laufen gebracht werden. (Schritt für Schritt alles neu installieren, 
über Disketten, bis es wieder lief)

Festplatte: Barracuda 7200.7 40GB
Model: ST340014A
Formatierung: FAT16

Jetzt wollte ich die Festplatte mit Clonezilla auf eine zweite 
Festplatte sichern(identischer Typ). Sektor-für-Sektor.

Die originale bootet ohne Probleme, bei der Kopie wird die Festplatte 
erkannt, im BIOS steht die Seriennummer, aber dann kommt der Fehler: 
"Betriebssystem nicht gefunden".

Eine Idee was ich falsch mache?
MfG.

: Verschoben durch Moderator
von Rolf M. (rmagnus)


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Festplatte schrieb:
> Schönen Tag,
> ich hab einen alten Rechner auf dem noch Windows 3.1 werkelt. Letztens
> hat sich die Festplatte verabschiedet und konnte nur mühevoll wieder zum
> Laufen gebracht werden. (Schritt für Schritt alles neu installieren,
> über Disketten, bis es wieder lief)

Warum hast du nicht einfach das Backup eingespielt?

>
> Festplatte: Barracuda 7200.7 40GB
> Model: ST340014A
> Formatierung: FAT16

Das geht eigentlich nur bis 2 GB. Ich vermute, du hast nur eine 
2GB-Partition und lässt den Rest ungenutzt?

> Jetzt wollte ich die Festplatte mit Clonezilla auf eine zweite
> Festplatte sichern(identischer Typ). Sektor-für-Sektor.

Clonezilla kopiert eigentlich nur belegte Sektoren bei 
Dateisystemen/Partitionierungen, die es kennt. Vielleicht wird ja etwas 
nicht mit kopiert, das aber - aus welchem Grund auch immer - eigentlich 
benötigt wird.

> Die originale bootet ohne Probleme, bei der Kopie wird die Festplatte
> erkannt, im BIOS steht die Seriennummer, aber dann kommt der Fehler:
> "Betriebssystem nicht gefunden".
>
> Eine Idee was ich falsch mache?

Wo hast du die Festplatte partitioniert und formatiert? Direkt in diesem 
Rechner bei der Installation des Systems? Vielleicht ist irgendwas an 
der Partitionstabelle oder so nicht in Ordnung, wodurch Clonezilla beim 
Kopieren Anpassungen macht oder eben benötigte Dinge weglässt.

Du könntest mal manuell unter Linux mit dd eine 1:1-Kopie der gesamten 
Platte machen, die wirklich alle Sektoren kopiert.

: Bearbeitet durch User
von Einer (Gast)


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evtl. ist die Partition nicht Aktiviert(Bootflag).

von Interwebz (Gast)


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würde mich wundern wenn bei einer sektor-für-sektor kopie die 
adressierung des MBR passt. versuchs mit nem image.

von tgbyhn (Gast)


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> nem image

ist im allg. genau eine

> sektor-für-sektor kopie

Eventuell mit ein wenig Intelligenz angereicht, um ungenutzte
Bloecke wegzulassen.

Eventuell meldet die SCSI-Platte dem SCSI-BIOS ein anderes
C/H/S-Mapping und das doofe DOS findet seinen Bootsektor nicht.
Der steht naemlich im ersten Block der Partition.

von tgbyhn (Gast)


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Vielleicht mal von einer DOS-Disk/CD booten und mit DIR guggen
ob die Platte vollstaendig aussieht.
Dann sollte ein SYS C: die Platte wieder booten lassen.

von batman (Gast)


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Wurde die geclonte auch exakt anstelle der originalen am Bus 
angeschlossen und (Master/Slave) konfiguriert?

von Karl B. (gustav)


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Hi,
Windows 3.11 ist eine grafische Betriebssystemerweiterung des DOS, kein 
eigenständiges OS.
Also, erst mit DOS (6.22) FDISK Partitionen erstellen.
Davon Primäre bootfähig machen.
Jede Partition extra FORMAT-ieren.
Davon Primäre als bootfähige deklarieren.
Dann Windowsdisketten reinschieben.
Alles andere liegt daran,
dass das das alte OS die Backup-Progs beharrlich verweigert.
Bei XP geht das noch was "drunter" ist nicht.

Liegt daran, wie oben schon erwähnt, dass das "dumme" DOS
bei Anweisung "suche ersten Sektor eines bootfähigen Mediums" im 
Bootvorgang
vergeblich rumsteppt. Er findet einfach Spur Null nicht, weil das 
Clone-Programm da schon was reinschreibt, was da nicht hingehört, um zu 
markieren, dass es eben keine normale Installation ist.
Was sagt Dr. Dos dazu?
Zitat:
Dieses Problem kann auftreten, wenn eine oder mehrere der folgenden 
Bedingungen erfüllt sind:

    Die Festplatte wird vom BIOS des Computers nicht erkannt (BIOS = 
Basic Input/Output System).
    Die Festplatte des Computers ist beschädigt.
    Sektor 0 der physischen Festplatte hat einen falschen oder 
fehlerhaft formatierten Master Boot Record (MBR).

    Hinweis Einige Fremdanbieterprogramme oder Datenträgerbeschädigungen 
können den MBR beschädigen.
    Eine inkompatible Partition wird als Aktiv markiert.
    Eine Partition, die den MBR enthält, ist nicht mehr aktiv.
/Zitat

ciao
gustav

: Bearbeitet durch User
von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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>einen alten Rechner
Ich vermute, das BIOS kann das nicht.

Wie alt ist der denn dass noch Win3.1 drauf läuft. Kennt das BIOS 
überhaupt neuere Plattenschnittstellen und kann es die Plattengröße 
ansprechen? Es gab im Lauf der Zeit mehrere Grenzen dafür, die letzte 
lag irgendwo bei 140 GByte. Möglicherweise muss die Bootpartition am 
Anfang der Platte liegen. Mein BIOS auf einem Pentium2-Rechner von 1998 
hat solche Plattengrößen schon als negative Zahlenwerte angegeben aber 
trotzdem funktioniert.

Zeitweise konnte man die gemeldete Plattengröße mit einem Jumper 
künstlich verkleinern.

: Bearbeitet durch User
von Karl B. (gustav)


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Hi,
noch eine Warnung:
Hatte einmal auf einer 64-Bit Plattform versucht, DOS per Diskette aus 
Jux und Dollerei einzuspielen:
Dann kommt eine der wohl berühmt-berüchtigsten Fehlermeldungen aller 
Zeiten:
NO ROM BASIC
Und der Prozessor ist unter Umständen hinüber.
Der sucht nach einem Befehlssatz, der nicht vorhanden ist.
Die meisten DOSse sind doch Emulationen. Nicht Real-Mode.

ciao
gustav

: Bearbeitet durch User
von Hmmm (Gast)


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Karl B. schrieb:
> Und der Prozessor ist unter Umständen hinüber.
> Der sucht nach einem Befehlssatz, der nicht vorhanden ist.

Wo hast Du diesen Unsinn aufgeschnappt?

von Karl B. (gustav)


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Hmmm schrieb:
> Karl B. schrieb:
>> Und der Prozessor ist unter Umständen hinüber.
>> Der sucht nach einem Befehlssatz, der nicht vorhanden ist.
>
> Wo hast Du diesen Unsinn aufgeschnappt?

Ja ich hab den Fehler gehabt. Ganz groß auf dem Bildschirm. steht dann
NO ROM BASIC
Rom Basic ist doch ein besonderer Befehlssatz der ganz alten Prozis.
Also seitdem lasse ich solche Basteleien.
Zitat:
https://ask-de.adaptec.com/app/answers/detail/a_id/3047/~/meldung%3A-no-rom-basic%2C-system-halted.
/Zitat

ciao
gustav

: Bearbeitet durch User
von Soul E. (souleye)


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Karl B. schrieb:

> Windows 3.11 ist eine grafische Betriebssystemerweiterung des DOS, kein
> eigenständiges OS.
> Also, erst mit DOS (6.22) FDISK Partitionen erstellen.
> Davon Primäre bootfähig machen.
> Jede Partition extra FORMAT-ieren.
> Davon Primäre als bootfähige deklarieren.
> Dann Windowsdisketten reinschieben.

Bis hierhin richtig. Alternativ zu den Windows-Disketten kann man den 
kompletten Inhalt der Platte (mit Ausnahme der unsichtbaren 
Systemdateien IO.SYS und MSDOS.SYS!) mit einem beliebigen Tool 
dateiweise von der alten Platte oder dem Backup auf die neue kopieren. 
Ein klassisches Werkzeug dafür wäre der Volkov Commander bzw der Norton 
Commander.

Windows 3.11 muss zwar "installiert" werden, d.h. einige Dateien passend 
zur Systemarchitektur anlegen. Die entstehende Struktur hat aber 
keinerlei statische Dateien, daher kann sie kopiert und verschoben 
werden.

von Hmmm (Gast)


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Karl B. schrieb:
> Rom Basic ist doch ein besonderer Befehlssatz der ganz alten Prozis.

Nein, das war ein BASIC-Interpreter im ROM, der aufgerufen wurde, wenn 
kein bootfähiges System gefunden wurde. Und diese Fehlermeldung hat wohl 
das BASIC überlebt.

Dein Problem war entweder ein Bedienungsfehler oder eine Einschränkung 
des BIOS, theoretisch kann man auch auf einem 64-Bit-Prozessor dank 
Legacy Mode noch MS-DOS booten, ganz ohne explodierende CPU.

Erst wenn das Betriebssystem die CPU in den Long Mode umgeschaltet hat, 
kann kein 16-Bit-Code mehr ausgeführt werden. Deshalb kann es mitunter 
sinnvoll sein, auf einem 64-Bit-System ein 32-Bit-Windows zu 
installieren.

von blupp (Gast)


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> Rom Basic ist doch ein besonderer Befehlssatz der ganz alten Prozis.

Quatsch. Das war eine einfache BIOS-Erweiterung die genau dann
einsprang wenn nichts bootfaehiges gefunden wurde.
Die setzt aber einen 32 bit Prozessor voraus.

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Das Hauptproblem ist erst mal das BIOS, das Betriebssystem ist völlig 
egal. Auch Linux könnte dagegen nichts tun.

von Karl B. (gustav)


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Karl B. schrieb:
>>> Der sucht nach einem Befehlssatz, der nicht vorhanden ist.

Hi,
ok, ok, ein Interpreter, kein Befehlssatz.
Aber erschreckt habe ich mich trotzdem.

ciao
gustav

von Michael X. (Firma: vyuxc) (der-michl)


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Karl B. schrieb:

> Rom Basic ist doch ein besonderer Befehlssatz der ganz alten Prozis.

Achduliebergott.

Das ist ein Überbleibsel der ersten IBM-PCs. Die hatten im Eprom noch 
einen Basic-Intepreter der dann startete wenn sich auf der Diskette kein 
Betrübssystem befand. Ja, Diskette. Festplatte war teures Zubehör.

Die geclonten PCs hatten keinen Basicintepreter drin. Deshalb die 
Meldung.
Dabei greift das Bios ins leere. Keine bootfähige Diskette, keine 
bootfähige Platte.

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Da die originale Platte 40 GByte hat, kann der Rechner nicht soo alt 
sein
https://de.wikipedia.org/wiki/ATA/ATAPI#Adressierungsprobleme
hier sind die verschiedenen Grenzgrößen gelistet.

Hier das Handbuch zur Platte:
https://www.seagate.com/support/disc/manuals/ata/cuda7200pm.pdf

Da ist auch der Jumper:
"Limit drive capacity to 32 Gbytes"
ist der gesteckt?

von Karl B. (gustav)


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Festplatte schrieb:
> Jetzt wollte ich die Festplatte mit Clonezilla auf eine zweite
> Festplatte sichern(identischer Typ). Sektor-für-Sektor.

Wie gehst Du vor beim Clonen?
Die HDD-Ports (IDE? SATA?) einfach umstöpseln?
Alte Platte rein als Master, neue Platte auf anderem Port als Slave
auf die passenden (32) GB gejumpert (ja gibt extra Jumperung dafür).
Und das Clone-Prog. laufen lassen?

Hinterher vergessen umzujumpern?
Und alte Platte raus. Umstöpseln. Die Slave zum Master machen.

oder gehst Du über USB-Adapter?
Und:
Wie "sieht" Dein BIOS die Platte?
Und was ich immer vergesse Bootsequenz C ; CDROM
Beim Rumbasteln habe ich natürlich CDROM; C.

ciao
gustav

: Bearbeitet durch User
von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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https://www.thomas-krenn.com/de/wiki/Klonen_einer_Windows-Installation_mit_Clonezilla

Da muss man ausdrücklich angeben, dass auch der Bootsektor kopiert 
werden soll, sonst benimmt sich die neue Platte wie beschrieben:
"16) Der Boot-Loader muss übernommen werden.
Wollen Sie den Boot-Loader (ausführbarer Codebereich, erste 446 bytes) 
klonen auf: sdb?"

von Michael W. (Gast)


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tgbyhn schrieb:> Eventuell meldet die SCSI-Platte 
dem SCSI-BIOS ein anderes> C/H/S-Mapping und das doofe DOS findet seinen 
Bootsektor nicht.

Dann zeig mir doch mal die Stelle im Eröffnungspost des TE, wo von einer 
SCSI-Platte die Rede ist...

von michael_ (Gast)


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Man nimmt eine DOS Systemdiskette.
Und macht SYS C:\.
Und es spielt.

Festplatte schrieb:
> Festplatte: Barracuda 7200.7 40GB
> Model: ST340014A
> Formatierung: FAT16

Und nachschauen, ob die nicht mit Jumper auf einen kleineren Wert 
begrenzt wurde.

von Stefan (Gast)


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michael_ schrieb:
> Man nimmt eine DOS Systemdiskette.
> Und macht SYS C:\.
> Und es spielt.

fdisk /mbr nicht vergessen.

Gruß
Stefan

von tgbyhn (Gast)


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> die Stelle

> Barracuda 7200.7

IDE/ATAPI-Platten mit 7200 rpm waren duenn gesaet.
Da darf man schon SCSI vermuten.
Aber 40 GB?
Ansonsten trifft der Rest des geschriebenen allemal zu.

Wir schreiben mittlerweile das Jahr 2020 und die D.A.U.s
schaffen es immer noch nicht eine Platte unfallfrei zu
duplizieren.

von Soul E. (souleye)


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tgbyhn schrieb:

> IDE/ATAPI-Platten mit 7200 rpm waren duenn gesaet.
> Da darf man schon SCSI vermuten.

Die Seagate ST340014A ist eine IDE-Platte.

Markteinführung war 2002, wogegen Windows 3.11 - Rechner vorwiegend 
Anfang der '90er verwendet wurden. D.h. die Platte wird auch in der 
Vergangenheit schonmal ersetzt worden sein.

Ob die neue Platte nun 400 MB, 4 GB oder 40 GB hat dürfte herzlich egal 
sein, solange die FAT16-Partition mit ihren 32 MB draufpasst.

von michael_ (Gast)


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Ist nicht egal.
Kommt auf das BIOS drauf an, wie groß sie sein darf.
Grenzen waren wohl 512MB, 2GB, 8GB.

von lulu (Gast)


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Falls das BIOS mit der Festplattengröße rumzickt, kann man ggf. mittels 
HDAT2 auch die Hidden Area anpassen und die Platte künstlich 
verkleinern.. ;-)

von Hmmm (Gast)


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michael_ schrieb:
> Grenzen waren wohl 512MB, 2GB, 8GB.

504MB (C/H/S 1024/16/63), 8064MB (DOS mit 1024/256/63), 127.5GB 
(IDE-Limit ohne LBA48).

Aber meistens war das keine harte Grenze, man musste bloss mit dem 
C/H/S-Mapping aufpassen, gerade wenn eine Platte in ein System mit 
anderem BIOS verpflanzt wurde. Und natürlich die Boot-Partition im für 
das BIOS sichtbaren Bereich haben, danach hängt es vom Betriebssystem 
ab.

von Alexander K. (pucki)


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Das ist ein gefaktes Bios. Zu der Zeit war es üblich, das die Festplatte 
den Bios sagte, wie sie funktioniert ODER die Festplatte mit einer 
NUMMER ins BIOS eingetragen wurde. Wenn ich mich nicht schwer irre, war 
die Nr. 40 die wo man die Parameter eingeben konnte. Bei einigen Platten 
musste man die FALSCH eingeben. sieh :

Einer der üblichen "Tricks" war es Werte zu vertauschen. 
https://de.wikipedia.org/wiki/Festplattengeometrie

Dein Prg. bekommt das nicht hin, die Daten aus den Bios auszulesen, weil 
sie nicht wirklich drin stehen. Oder weil es die Werte für schwachsinnig 
hält, was sie aber nicht sind.

Auch das kann hier der Fall sein.  Das konnte sogar soweit gehen, das 
wenn der Aufkleber auf der Festplatte fehlte du die Platte wegwerfen 
konntest.

Mein TIPP. Mach eine 1:1 DATEI-Copy.  Dann einfach die Festplatte neu 
aufsetzten, und mit einen anderen Rechner die Dateien zurück spielen.

Und nicht vergessen, mit fdisk partitionieren. Siehe diese Parameter.
https://www.heise.de/ct/hotline/Undokumentierte-Parameter-bei-FDISK-303036.html

Kleiner Tipp am Rande. Mach dir von der Diskette ein Image auf die 
Festplatte. Dafür gibt es Tools im Netz.

Das Restore funktioniert dann ganz einfach.

1.) mit Fdisk /FPRMT  auf neuer Platte Partition anlegen.
2.) Partition mit Format c: s  u  die Partition formatieren
3.) mit XCOPY die Dateien zurück spielen.

Funktioniert 100%. Habe ich min. 40 x gemacht.

Kleiner Tipp nebenbei.  Es gibt in China ein IDE -> SD-Karte Adapter 
(kostet ca. 10 Euro). Wenn du da eine 2 GB-Karte einbaust, sollte das 
schneller gehen alles. Ich weiß aber nicht, ob das alte Bios den 
verarbeiten kann.

Gruß

   Pucki

von oszi40 (Gast)


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Festplatte schrieb:
> Jetzt wollte ich die Festplatte mit Clonezilla auf eine zweite
> Festplatte sichern(identischer Typ). Sektor-für-Sektor.

Mal mit fdisk nachgesehen ob diese Partition "aktiv" geschaltet ist?

1:1 geclont? Ob der Steinzeitrechner überhaupt genug RAM für Clonezilla 
hatte, wäre auch interessant. Nicht jedes Bios mag jede große Platte wie 
Micha schon schrieb. Aber TOs "identischer Typ" deutet eher auf 
Jumper-Fehler oder SW-Problem hin.

von S. R. (svenska)


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Meine Fresse, was hier für ein Unsinn verbreitet wird...

Festplatte schrieb:
> Eine Idee was ich falsch mache?

Die Geometrien von neuer und alter Platte sind unterschiedlich.
Die CHS-Adressen stehen in der Partitionstabelle und im BPB (BIOS 
Parameter Block) der Partition. MS-DOS nutzt diese Daten zur 
Adressierung innerhalb der Partition. Relevant sind nur die Zahl der 
Köpfe sowie die Sektoren/Spur, die Anzahl der Spuren ist egal (solange 
groß genug).

Rolf M. schrieb:
> Das geht eigentlich nur bis 2 GB. Ich vermute, du hast nur eine
> 2GB-Partition und lässt den Rest ungenutzt?

Ich vermute, dass er die alte Platte als Ganzes auf die neue Platte 
kopiert hat. Wenn das vorher eine 400 MB-Platte war, dann sind auf der 
neuen Platte nur 400 MB genutzt.

Abgesehen von den Geometrieunterschieden funktioniert sowas wunderbar. 
Die maximal nutzbare Festplattengröße beträgt knapp 8 GB (bei IDE, wenn 
man die CHS-Adressierung ausreizt; für SCSI gelten andere Gesetze).

Einer schrieb:
> evtl. ist die Partition nicht Aktiviert(Bootflag).

Dann erscheint eine Meldung vom BIOS, entweder "NO ROM BASIC FOUND" oder 
"DISK BOOT FAILURE - INSERT SYSTEM DISK AND PRESS ENTER".

Was der "Karl B. (gustav)" schreibt, ist allergrößter Unfug.

Wenn da steht "Betriebssystem nicht gefunden", dann gilt:
(a) die Festplatte wurde vom BIOS erkannt;
(b) das BIOS hat den MBR korrekt ausgeführt;
(c) der MBR hat den Bootsektor der korrekten Partition gestartet;
(d) der Bootsektor hat IO.SYS und MSDOS.SYS gefunden;
(e) der Bootsektor hat die ersten Sektoren von IO.SYS geladen;
(f) der erste Teil von IO.SYS konnte den Rest nicht laden.

Festplatte schrieb:
> Eine Idee was ich falsch mache?

Schließe die alte Festplatte an und lass dir vom BIOS die Geometrie 
mitteilen. Mitunter steht die auch auf der Platte drauf.

Dann schließe die neue Platte an und trage als Geometrie die Daten der 
alten Platte ein. Mit diesen Einstellungen spielst du das Backup zurück. 
Im Ergebnis hast du dann eine Platte, bei der das Image dann nicht mehr 
linear auf der Plattenoberfläche klebt, aber bei dieser CHS-Adressierung 
mit der alten Platte übereinstimmt.

Das funktioniert, egal wie die Platte mit dieser Geometrie umgeht, weil 
du den gleichen Algorithmus beim Draufschreiben benutzt hast.

Wenn dir das zuviel Aufwand ist, dann musst du auf dem alten Rechner neu 
partitionieren. Ein einfaches "SYS C:" von Diskette kann zwar 
funktionieren, aber wenn du Pech hast, dann greifen Zugriffe auf die 
hinteren Sektoren der Partition daneben. Das fällt nicht direkt auf.

: Bearbeitet durch User
von Karl B. (gustav)


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S. R. schrieb:
> Was der "Karl B. (gustav)" schreibt, ist allergrößter Unfug.
>
> Wenn da steht "Betriebssystem nicht gefunden", dann gilt:

Hi,
halt, halt, halt.
Habe aus Jux und Dollerei einmal versucht, herauszufinden, was passiert, 
wenn ich DOS-Installationsdisketten reinschiebe. Und zwar in ein höheres 
System als 286-er.
So war das zu verstehen.
Folglich kann die bereits anders formatierte Platte (NTFS) ja garnicht 
erkannt werden. Und der ROM BASIC Fehler kommt bis Pentium glaube ich 
dann auch.
Sollte sowas bei dafür bestimmtem System passieren, half es mir, die DOS 
Diskette Nr. 1 einzuspielen. Da ist dann die passende command.com drauf.
Manchmal wird auch wenn comspec nicht gesetzt, die command.com einfach 
aus dem Arbeitsspeicher rausgeschoben. Dieselbe Abhilfe.
Aber das war ja nicht die Frage.

ciao
gustav

von Alexander K. (pucki)


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Startsystem übertragen :

Von DOS-Diskette booten.

dann SYS C:  eingeben.

Fertig.

Schon bootet die Platte.

DOS war so einfach.  Und Windows 3.1.  ist KEIN Betriebsystem.  Das 
Betriebssystem ist DOS.

Die Autoexec.bat MUSS folgende Befehle haben

Path C:\ ; c:\win

WIN

Windows 3.1 ist nix anderes wie ein DOS-Prg. mit grafischer Oberfläche.

Gruß

  Pucki

von S. R. (svenska)


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Karl B. schrieb:
> So war das zu verstehen.

Und es ist inhaltlich falsch. Grober Unfug. Müll.

> Folglich kann die bereits anders formatierte Platte (NTFS)
> ja garnicht erkannt werden.

Faustregel: Das BIOS führt den ersten Sektor der Festplatte (= MBR) aus. 
Scheißegal, was da drauf ist.

Realität: Manche BIOS-Hersteller wollen eine gültige Partitionstabelle 
mit aktiver Partition auf nichtwechselbaren Festplatten sehen.

> Und der ROM BASIC Fehler kommt bis Pentium glaube ich dann auch.

Auch falsch. Es hängt vom BIOS-Hersteller ab. Den "ROM BASIC"-Fehler 
kenne ich von IBM und Toshiba. Ein AWARD-BIOS meldet "DISK BOOT FAILURE 
- INSERT SYSTEM DISK AND PRESS ENTER" und ein AMI-BIOS sowas ähnliches.

> Sollte sowas bei dafür bestimmtem System passieren,
> half es mir, die DOS Diskette Nr. 1 einzuspielen.
> Da ist dann die passende command.com drauf.
> Manchmal wird auch wenn comspec nicht gesetzt, die command.com
> einfach aus dem Arbeitsspeicher rausgeschoben.

Ja, das DOS-SETUP kann begrenzt Festplatten partitionieren.

Der Rest ist grober Unfug, falsches Halbwissen und missverstandene 
Gülle, gepaart mit einem ziemlich verkorksten[*] System.

[*] Wer COMMAND.COM verschiebt und COMSPEC nicht anpasst, ist selber an 
seiner Misere Schuld. Wer dann noch regelmäßig DOS neu drüber 
installiert und dann COMMAND.COM wieder aus dem Stammverzeichnis löscht, 
hat nichts besseres verdient. Und wer so tut, als sei das völlig normal, 
gehört erschossen.

Und ja, ich habe den Bootvorgang von MS-DOS getraced. Muss man für einen 
Emulator machen. Begibt man sich auf die Suche, findet man auch die 
Sourcen. Für MS-DOS 2.0 sogar von Microsoft auf Github.

: Bearbeitet durch User
von Karl B. (gustav)


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Hi,
nur noch nebenbei:
habe die Disketten von Win3.11 entsorgt. Vorher auf CDROM kopiert.
Wollte einmal vom Explorer aus über CDROM installieren.
Geht nicht. Alles "eine Ebene tiefer".
Auf den Disketten sind auch inis drauf mit Installationspfadangaben.
Die sollte man ja anpassen vorher.

Vielleicht ist beim Clonen auch alles auf falsche Ebene gerutscht.
Die Daten sind ja bestimmt drauf und abrufbar mit Tools, nehme ich mal 
an.
Nur booten tut die Platte nicht.
Das kann eine "Verbiegung" der Pfade sein.
Wäre eine Möglichkeit.

ciao
gustav

von S. R. (svenska)


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Alexander K. schrieb:
> Schon bootet die Platte.

Die CHS-Geometrie steht sowohl in der Partitionstabelle als auch im 
Bootsektor der Partition. Wenn die nicht übereinstimmen, dann gibt es 
lustige Effekte, je nach DOS-Version und Umgebung, da DOS beide 
Varianten nutzen kann. Auch gleichzeitig.

SYS fasst nur die Partition an, nicht die Partitionstabelle.

von Alexander K. (pucki)


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Ich habe das Gefühl das die meisten die hier schreiben  unter 30 Jahre 
alt sind.

Das verschieben einer COMMAND.COM bringt NULL,NIX.

NUR DER BEFEHL  SYS C:  ausgeführt von einen gebooteten Laufwerk macht 
das richtig. Der Befehl kopiert die Command.com von den Laufwerk UND 
ändert einige Bits auf den Laufwerk. NUR dann ist das Laufwerk 
bootfähig.

Gruß

  Pucki

von S. R. (svenska)


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Karl B. schrieb:
> Auf den Disketten sind auch inis drauf mit Installationspfadangaben.

Ich kopiere die Disketten immer auf die Festplatte (z.B. nach 
C:\WININST), bevor ich installiere. Und das funktioniert immer, da muss 
man nichts anpassen.

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass du erstmal vorsorglich alles 
"reparierst" und dich dann wunderst, dass es kaputt ist.

von Karl B. (gustav)


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S. R. schrieb:
> Wer COMMAND.COM verschiebt und COMSPEC nicht anpasst, ist selber an
> seiner Misere Schuld.

Hi,
das machten bestimmte Anwendungsprogramme regelmäßig. Ohne, dass der 
User da was machen konnte. Dazu war der Trick dann gut. Programme, die 
den Arbeitsspeicher sprengten, waren fast schon normal bei anfänglich 
knappen 640kb. Win war ja das erste, das über Limes Lotus und das 
Gerödel mit oder ohne Fenster die Speicher ab 1MB ansprechen konnte.

ciao
gustav

von Alexander K. (pucki)


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S. R. schrieb:
> SYS fasst nur die Partition an, nicht die Partitionstabelle.

Stimmt, aber ich gehe davon aus, das die Daten schon drauf sind. 
Ansonsten muss man nach meiner Anleitung vorgehen, die ich einige 
Beiträge vorher geschrieben habe.

Ich habe so was so oft gemacht, in meinen Job, das ich es mit zuen Augen 
im Schaf kann. ;)

Gruß

  Pucki

von S. R. (svenska)


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Alexander K. schrieb:
> NUR DER BEFEHL  SYS C:  ausgeführt von einen
> gebooteten Laufwerk macht das richtig.

Du kannst auch "SYS A: C:" machen, solange die gleiche DOS-Version 
gestartet ist. Das Bootlaufwerk ist dafür egal.

Alexander K. schrieb:
> Der Befehl kopiert die Command.com von den Laufwerk UND
> ändert einige Bits auf den Laufwerk.

In erster Linie kopiert er IO.SYS und MSDOS.SYS auf das Laufwerk und 
stellt sicher, dass die früh genug im Inhaltsverzeichnis stehen und 
hinreichend unfragmentiert sind. Ab MS-DOS 5.0 müssen die ersten drei 
Sektoren von IO.SYS am Stück sein, vorher beide Dateien komplett 
(außerdem die ersten beiden Einträge in der FAT).

Du kannst ja mal aus Spaß eine Partition unter DOS ganz normal 
formatieren und dann erst IO.SYS und dann MSDOS.SYS und dann COMMAND.COM 
drauf kopieren (und nichts anderes zwischendurch). Das bootet auch.

von Alexander K. (pucki)


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Karl B. schrieb:
> Hi,
> nur noch nebenbei:
> habe die Disketten von Win3.11 entsorgt. Vorher auf CDROM kopiert.
> Wollte einmal vom Explorer aus über CDROM installieren.

DAS erklärt alles. !!!

Von einer CD kann man Windows-3.1 NICHT installieren. Man braucht eine 
WINDOWS-3.1. Start-Diskette.  Ohne geht es nicht. gibt es aber notfalls 
im Internet.

Gruß

   Pucki

von S. R. (svenska)


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Alexander K. schrieb:
> Stimmt, aber ich gehe davon aus, das die Daten schon drauf sind.

Ja, aber wenn man ein Plattenimage auf eine fremde Platte kopiert, dann 
stimmen die CHS-Adressen an beiden Stellen nicht. Das ist schlecht.

Karl B. schrieb:
>> Wer COMMAND.COM verschiebt und COMSPEC nicht anpasst,
>> ist selber an seiner Misere Schuld.
> das machten bestimmte Anwendungsprogramme regelmäßig.

Welche denn? Viren?

> Win war ja das erste, das über Limes Lotus und das Gerödel mit
> oder ohne Fenster die Speicher ab 1MB ansprechen konnte.

Schon MS-DOS 5.0 konnte mit dem HMA umgehen. Ganz ohne Windows. Und mit 
HIMEM.SYS (und damit "int 15h") kam es auch. Ganz ohne Windows. Komisch, 
oder?

von Alexander K. (pucki)


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S. R. schrieb:
> In erster Linie kopiert er IO.SYS und MSDOS.SYS auf das Laufwerk und
> stellt sicher, dass die früh genug im Inhaltsverzeichnis stehen und
> hinreichend unfragmentiert sind.

Ich wollte den armen Kerl nicht überfordern. :) Aber ich gebe dir völlig 
recht.

Gruß

  Pucki

von S. R. (svenska)


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Alexander K. schrieb:
> Von einer CD kann man Windows-3.1 NICHT installieren.

Äh, doch. Wo die Installationsdaten stehen, ist dem Setup herzlich egal. 
Es gab OEM-CDs mit Windows 3.1 drauf.

> Man braucht eine WINDOWS-3.1. Start-Diskette.

Es gibt keine "Windows 3.1 Start-Disketten".

Du hast den relevanten Teil übersehen:
>> Wollte einmal vom Explorer aus über CDROM installieren.

Es geht um den Explorer. Der hat versucht, aus dem Windows-Explorer 
das Setup von Windows 3.1 zu starten. Das geht natürlich nicht.

von Karl B. (gustav)


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Bei Win NT muss man sogar erst auf HDD kopieren. So kenn ich das 
jedenfalls.

ciao
gustav

: Bearbeitet durch User
von Alexander K. (pucki)


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S. R. schrieb:
> Schon MS-DOS 5.0 konnte mit dem HMA umgehen. Ganz ohne Windows. Und mit
> HIMEM.SYS (und damit "int 15h") kam es auch. Ganz ohne Windows. Komisch,
> oder?

Himem.sys brauch mal wenn die Kiste mehr als 640 KB hat.
Ich persönlich fand QEMM besser. ;)

Ach und nur so nebenbei. Zu der Zeit musste musste man Windows beenden, 
wenn man ein gutes Spiel zocken wollte. ;)

Gruß

  Pucki

von S. R. (svenska)


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Karl B. schrieb:
> richtig, direkt von CDROM geht das normalerweise eben nicht

Doch, das geht auch.

Karl B. schrieb:
> Bei Win NT muss man sogar erst auf HDD kopieren.

Nicht immer. Wenn man das WinNT-Setup von DOS aus startet und ein IDE 
CD-Laufwerk hat, dann schon. Hängt von der Hardware ab.

von Alexander K. (pucki)


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S. R. schrieb:
> Es gibt keine "Windows 3.1 Start-Disketten".

Blödsinn.

Ich habe eine Original-MS-Startdiskette + CD hinter mir im Schrank 
liegen.
Du musst die Kiste BOOTEN damit sie Startet. !!!
Und damals brauchte man CD-Treiber dafür. Auf der MS-Startdisk testet 
die bei Start ca. 8-10 Gerätetreiber. ALLE werden über die CONFIG.SYS 
geladen.

Wenn man die Kiste gestartet hat, gebe ich dir Recht. Dann kann man die 
von einer CD installieren. Vorrausgesetzt, der CD-Treiber ist geladen.

Der ist nämlich erst viel später ins BIOS gewandert.

Gruß

   Pucki

von Alexander K. (pucki)


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Nachtrag.

https://www.tippscout.de/alten-computer-reparieren_tipp_1817.html

In den Link ist sogar meine DISKETTE abgebildet.

Gruß

  Pucki

von S. R. (svenska)


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Alexander K. schrieb:
>> Es gibt keine "Windows 3.1 Start-Disketten".
> Blödsinn.

Das sind DOS-Disketten.

> Du musst die Kiste BOOTEN damit sie Startet. !!!

Wenn man Windows 3.1 installiert, dann bootet man meist das bereits auf 
der Festplatte installierte MS-DOS...

> Und damals brauchte man CD-Treiber dafür.

Aber doch nicht für Windows 3.1...? Microsoft hat das nie auf CD-ROM 
ausgeliefert, nur ein paar OEMs zum Ende der Ära.

> Der ist nämlich erst viel später ins BIOS gewandert.

Naja, eigentlich nur in Form einer Diskettenemulation. :-)

von S. R. (svenska)


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Alexander K. schrieb:
> In den Link ist sogar meine DISKETTE abgebildet.

Das ist keine Startdiskette (wie man an der Beschreibung sieht), und da 
steht "Hohe Speicherdichte (1,2 MB)" auf einer 1,44 MB-Diskette drauf.

Die Bildunterschrift ist falsch, mehr nicht.

von Karl B. (gustav)


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S. R. schrieb:
> Das sind DOS-Disketten.

Hi,
Setup-Disketten, einigen wir uns darauf?
Kenn das von Win ME, da wurde man immer gefragt: "wollen Sie eine 
Startdiskette anlegen?" Startdiskette mit den wichtigsten "Tools" drauf.
Ist was anderes.
Finde die DISKS gerade nicht.
Also "meine" CDROM war kein image. Oder Iso.
Also Disketten 1:1 als separate Verzeichnisse auf CDROM.

ciao
gustav

: Bearbeitet durch User
von Alexander K. (pucki)


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Hab gerade nach geschaut.

Die Diskette ist für Windows 95. Mein Fehler. Hab das Ding seit 10 
Jahren nicht mehr angesehen. ;) Sorry.

Aber der Rest meiner Aussagen stimmt. MS hat die Diskette für eine 
Neuinstallation auf eine leere Festplatte beigelegt. Die CD ist übrigens 
Bootfähig. Konnte aber damals kaum ein PC.

Gruß

  Pucki

von Alexander K. (pucki)


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Karl B. schrieb:
> Setup-Disketten, einigen wir uns darauf?

ja, gerne :)

Gruß

   Pucki

von S. R. (svenska)


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Alexander K. schrieb:
> MS hat die Diskette für eine
> Neuinstallation auf eine leere Festplatte beigelegt.

Für MS-DOS ja, für Windows 3.x nicht. :-)
Weil dafür musste man bereits DOS und eine Festplatte haben.

von Karl B. (gustav)


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S. R. schrieb:
> Für MS-DOS ja, für Windows 3.x nicht. :-)

Ja,
habe die 3.11-er Disks nicht mehr gefunden (nur die für ME-Updates.
Die Inst. war ja schon auf CD.)
Aber es gibt massenweise ganz komische Fehlermeldungen, die ich noch nie 
gesehen hatte.
Über XP-Rechner (hat noch Floppy-controller).

ciao
gustav

von Thomas Z. (usbman)


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Diese Meldung ist typisch wenn das Diskchange Signal nicht (mehr) in 
Ordnung ist. War öfters Mal ein Problem bei den 
Diskettenlaufwerken/Diskettencontrollern. Das Wissen um diese Dinge geht 
zunehmend verloren

von Karl B. (gustav)


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Danke @usbman,
hatte mal so ne Aktion gemacht mit dem Bestand, der sich so mit der Zeit 
angesammelt hatte mit 500 oder mehr 3 einhalbzoll Floppydisks.
Also lesen kann man die noch, manche nur noch zum Teil, aber mit 
Formatieren gehts mit wesentlich mehr nicht mehr. Die sind verschlissen 
bzw. haben Feuchtigkeit gezogen.
Der ME-Rechner hat noch 5 einviertel Zoll-er. Da sieht es noch düsterer 
aus.
Auch zur Demonstration taugt es nun nicht mehr. Und 1,2 MB-er schon 
garnicht.
Tja, Zahn der Zeit.
Da kommt mir noch eine Idee mit dem Installieren von Win3.11.
Die Reihenfolge der Disks wurde doch immer am Ende angegeben.
So in der Art:Erst 1 dann 5 dann wieder 1 dann 6 dann zwischenzeitlich 
Neustart usw. usf. Also der Reihe nach runter alfanumerisch war nicht. 
Und wie geht das dann von CD? Sucht sich das System immer das passende 
aus?
Wird nicht was zurückgeschrieben? Und auf CD kann ja nicht 
zurückgeschrieben werden. Insofern kann eine Installation von nicht 
wiederbeschreibbarem Datenträger nicht klappen.
Weiß nicht, wie ich gerade auf die Idee komme.

Und Win95 steppte im Bootvorgang wieder auf HDD.
Weil was ausgelagert wird, weil der Arbeitsspeicher (noch) zu klein 
dimensioniert war. Der Ruf nach mehr RAM war unüberhörbar.

ciao
gustav

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Karl B. schrieb:
> Und wie geht das dann von CD? Sucht sich das System immer das passende
> aus?

Jepp.

Ich kann mich nicht mehr daran erinnern, ob man die 7 (oder waren es 8?) 
Disketten einfach zusammen in ein Verzeichnis packte oder ob man für 
jede Diskette ein Unterverzeichnis anlegte. Auf jeden Fall fiel der 
Dialog "Bitte Diskette n einlegen" automatisch weg. So schlau war das 
Setup Programm von Windows schon.

: Bearbeitet durch User
von S. R. (svenska)


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Karl B. schrieb:
> Aber es gibt massenweise ganz komische Fehlermeldungen,
> die ich noch nie gesehen hatte.

Willst du dich lächerlich machen?

Die von dir gezeigte Meldung gibt es nur unter Windows, und sie besagt, 
dass ein anderer Prozess sich ein Handle für irgendwas auf dem 
Diskettenlaufwerk geholt hat und dieses Handle noch besitzt. In der 
Regel dürfte das der Explorer selbst sein.

Unter DOS gibt es keine Prozesse, also gibt es auch diese Fehlermeldung 
nicht.

Achso, und die Zeile "Typ des Dateisystems: FAT" sagt schon aus, dass du 
das Programm in einer Eingabeaufforderung unter Windows XP (oder NT) 
gemacht hast. Das ist noch nichtmal DOS, obwohl es so ähnlich aussieht.

Thomas Z. schrieb:
> Diese Meldung ist typisch wenn das Diskchange
> Signal nicht (mehr) in Ordnung ist.

Nö, das ist eine Windows-Fehlermeldung. FORMAT sagt, dass es zum 
Formatieren alle Handles ungültig machen muss.

Wenn das Diskchange-Signal nicht in Ordnung ist, dann funktionieren 
andere Dinge nicht mehr richtig (z.B. sollst du ständig die gleiche 
Diskette neu einlegen, oder der FAT-Cache wird nicht invalidiert).

Karl B. schrieb:
> Die Reihenfolge der Disks wurde doch immer am Ende angegeben.
> So in der Art:Erst 1 dann 5 dann wieder 1 dann 6 dann
> zwischenzeitlich Neustart usw. usf.

Windows 3.1 wollte die Disketten brav in der richtigen Reihenfolge 
haben. Es gibt auch keinen Neustart während der Installation, weil 
Windows 3.1 kein Betriebssystem ist. Der erste Teil von SETUP ist ein 
DOS-Programm, der dann das frisch installierte Windows startet; der 
zweite Teil ist ein Windows-Programm.

Karl B. schrieb:
> Und wie geht das dann von CD?
> Sucht sich das System immer das passende aus?

Das Setup schaut, ob die gesuchte Datei da ist und wenn nicht, fragt es 
nach der Diskette, wo die Datei drauf ist. Ist die Datei da, dann fragt 
es nicht. Auch vor 30 Jahren waren Programmierer nicht komplett blöde.

Karl B. schrieb:
> Wird nicht was zurückgeschrieben?

Nein, Windows schreibt während der Installation nicht auf das Medium 
zurück. Wäre auch ziemlich bescheuert, weil Installationsdisketten aus 
offensichtlichen Gründen schreibgeschützt geliefert wurden.

Manche Windows-Programme (z.B. Works) personalisierten die Disketten. 
Wurde von CD installiert, fiel das Personalisieren logischerweise weg.

Willst du dich noch weiter lächerlich machen?

Karl B. schrieb:
> Und Win95 steppte im Bootvorgang wieder auf HDD.
> Weil was ausgelagert wird, weil der Arbeitsspeicher (noch) zu klein
> dimensioniert war. Der Ruf nach mehr RAM war unüberhörbar.

Wenn du 8 MB RAM im System hast, dann muss Windows 95 (die frühen 
Versionen) nichts auslagern. Zumindest nicht, bis du anfängst, 
Anwendungen zu starten. Bei 4 MB RAM läuft es zwar, aber meckert den 
fehlenden RAM in den Systemeinstellungen an.

Stefan ⛄ F. schrieb:
> Ich kann mich nicht mehr daran erinnern, ob man die 7
> (oder waren es 8?) Disketten einfach zusammen in ein
> Verzeichnis packte oder ob man für jede Diskette ein
> Unterverzeichnis anlegte.

Für Windows kopiert man einfach die >100 Dateien in einen Ordner. Bei 
den Office-Programmen wollte das Setup dann passende Unterverzeichnisse 
haben.

von Karl B. (gustav)


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S. R. schrieb:
> Der erste Teil von SETUP ist ein
> DOS-Programm,

Yep.
Und deswegen konnte ein Rechner mit Win3.11 auch noch Dos im Real mode.

Das Gezetere über den Wegfall des Real Mode darüber fing ja, so weit ich 
weiß, mit ME an. Die amerikanische Version sollte das noch können.

ciao
gustav

: Bearbeitet durch User
von S. R. (svenska)


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Karl B. schrieb:
>> Der erste Teil von SETUP ist ein DOS-Programm,
> Und deswegen konnte ein Rechner mit Win3.11 auch noch Dos im Real mode.

Das erste Setup-Programm von Windows NT-XP ist auch ein DOS-Programm, 
deswegen kann das Windows noch lange kein DOS im Real Mode.

> Das Gezetere über den Wegfall des Real Mode darüber fing ja, so weit ich
> weiß, mit ME an. Die amerikanische Version sollte das noch können.

Auch das ist falsch. Windows ME kann immer dann den DOS-Modus, wenn es 
von Diskette gestartet wird. Die Windows XP-Startdiskette ist nämlich 
genau das. Es gibt Patches, die den Test wegpatchen und dann kann 
Windows ME den DOS-Modus immer.

Im Übrigen hat das nichts mit dem Real Mode zu tun, denn den gibt es 
auch weiterhin in den Prozessoren. Und die allermeisten DOS-Maschinen 
liefen wegen EMM386 (oder QEMM) sowieso dauerhaft im Protected Mode. Die 
UMBs waren zu wichtig.

von Alexander K. (pucki)


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Solange Windows über die AUTOEXEC.BAT gestartet wurde, war ein 
REAL-Modus möglich.  Schlaue Leute wie ich haben da ein PAUSE Befehl 
eingebaut.
Einfach abbrechen und die BATCH-Datei des DOS-Spiel starten. ;)

Gruß

  Pucki

von Karl B. (gustav)


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Hi,
interessant, die Erkenntnisse. Und dass es tatsächlich noch Leute gibt, 
die sich damit beschäftigen.
Wie gesagt, habe lange damit nichts mehr gemacht. Vieles ist in 
schlichtweg Vergessenheit geraten. Da gab es aber damals viele 
Diskussionen drüber. Gerade was ME und Real Mode angeht. Habe es damals 
nämlich selber mal versucht mit den Tips, die zu der Zeit so kursierten. 
Klappte nicht. MC-Net gabs damals noch nicht, sonst hätte man es 
probieren können. Jetzt ist es zu spät ;-)

ciao
gustav

: Bearbeitet durch User
von Soul E. (souleye)


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Toll, dass die Leute die "lange nichts mehr gemacht haben" ihr 
halbvergessenes Halbwissen rausrotzen und nicht einfach mal denen 
zuhören, die auch heute noch regelmäßig DOS-Maschinen nutzen...

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Karl B. schrieb:
> MC-Net gabs damals noch nicht

stimmt, damals gab es das Fido Netz.
https://de.wikipedia.org/wiki/FidoNet

von Soul E. (souleye)


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Die Newsgroups im Usenet existieren immer noch. Und auf sci.electronics 
ist immer noch Prof. Hill aktiv, wenn er nicht gerade an der vierten 
Auflage von "Art of Electronics" bastelt.

von Alexander K. (pucki)


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Meine erste E-mail habe ich über Compuserv bekommen. Auf einen Amiga. ;)

Mit einen Zyxel-Modem übertragen.

Mein erstes "Modem" war am C=64 ein Dataphon S2123d. Ein Akustikkoppler 
mit 1200 Baud Download und 300 Baud Upload.

Kinder waren das noch Zeiten, als man die Buchstaben beim übertragen 
mitlesen konnte. ;)

Gruß

   Pucki

von S. R. (svenska)


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Soul E. schrieb:
> Toll, dass die Leute die "lange nichts mehr gemacht haben" ihr
> halbvergessenes Halbwissen rausrotzen und nicht einfach mal denen
> zuhören, die auch heute noch regelmäßig DOS-Maschinen nutzen...

Ja, echt nervig. So ziemlich alles, was der gustav bisher geschrieben 
hat, war schlicht falsch. Eine wunderbare Methode zur Zeitverschwendung 
anderer Menschen. Und er hört auch nicht auf.

von S. R. (svenska)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> stimmt, damals gab es das Fido Netz.
> https://de.wikipedia.org/wiki/FidoNet

Das gibt's noch immer. Zwar nur ein kleiner Schatten seiner selbst, aber 
es lebt noch.

von Hmmm (Gast)


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Alexander K. schrieb:
> Ein Akustikkoppler mit 1200 Baud Download und 300 Baud Upload.

Nicht ganz. 300/300 (V.21) oder 1200/75 (V.23).

von Alexander K. (pucki)


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Es gibt sogar noch BBS (zu deutsch Mailboxen) mit alter Technik über das 
Internet von heute. Teilweise über den normalen Browser aufzurufen. ;)

Gruß

  Pucki

von Alexander K. (pucki)


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Hmmm schrieb:
> Nicht ganz. 300/300 (V.21) oder 1200/75 (V.23).

Da verwechselst du was.
Der hatte ein Schalter.  1200/300 für normales DFÜ, 1200 / 75 für BTX. 
(Bildschirmtext der Telekom). Teilweise kostenpflichtig.  19 für JA / 2 
für NEIN. # für Bestätigen.  Das hat mich zum Premium-Kunden der Telekom 
gemacht. mit 400 DM /Monat Telefonrechnung als Privatmann. ;)

Gruß

   Pucki

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Alexander K. schrieb:
> Mit einen Zyxel-Modem übertragen.

iiiih, ich gehöre zur Dr. Neuhaus Fraktion. Ich erinnere mich noch an US 
Robotics und Elsa, damit hatte ich ein paar Jahre später oft bei Kunden 
zu tun.

: Bearbeitet durch User
von Hmmm (Gast)


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Alexander K. schrieb:
> Der hatte ein Schalter.  1200/300 für normales DFÜ, 1200 / 75 für BTX.

Nein, ersteres war 300/300, eben nach V.21-Standard. 1200 Baud nach V.23 
ging nur im Halbduplex-Betrieb oder mit 75-Baud-Hilfskanal, wie es bei 
BTX genutzt wurde.

von Karl B. (gustav)


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Soul E. schrieb:
> ...die auch heute noch regelmäßig DOS-Maschinen nutzen...

Nö.
Echte Pofis setzen auf echtes UNIX.
Wenn schon. Denn schon.
Nicht Linus Thorwalds Linux sondern UNIX.
Aber bevor wir abschweifen:
Festplatte schrieb:
> Die originale bootet ohne Probleme, bei der Kopie wird die Festplatte
> erkannt, im BIOS steht die Seriennummer, aber dann kommt der Fehler:
> "Betriebssystem nicht gefunden".
>
> Eine Idee was ich falsch mache?


ciao
gustav

: Bearbeitet durch User
von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Karl B. schrieb:
> Echte Pofis setzen auf echtes UNIX.
> Nicht Linus Thorwalds Linux sondern UNIX.

Ist Solaris ein echtes Unix? Ende der 90er Jahre musste ich viel mit 
Solaris 2.4 und 2.5 arbeiten. Da hat mich ständig geärgert, was alles im 
Vergleich zu GNU Linux nicht geht.

Aber immerhin war die Performance der Sparc Rechner beeindruckend, vor 
allem wenn viele Threads liefen.

: Bearbeitet durch User
von Alexander K. (pucki)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Aber immerhin war die Performance der Sparc Rechner beeindruckend, vor
> allem wenn viele Threads liefen.

Das waren auch RISC Prozessoren. = Wenig Befehle aber damit konnten die 
SUPER umgehen.

Der erste Laser auf der Arbeit hatte so ein drin. Das Teil war der 
schnellste Laser denn ich über 10 Jahre lang gesehen habe.

Gruß

   Pucki

von Hmmm (Gast)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Ende der 90er Jahre musste ich viel mit
> Solaris 2.4 und 2.5 arbeiten. Da hat mich ständig geärgert, was alles im
> Vergleich zu GNU Linux nicht geht.

Deshalb hat man sich nach der Installation auch erstmal bei 
sunfreeware.com mit Packages eingedeckt.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Hmmm schrieb:
> Deshalb hat man sich nach der Installation auch erstmal bei
> sunfreeware.com mit Packages eingedeckt.

Ich glaube die kamen erst mit Solaris 2.6. Aber ich hätte sie so oder so 
nicht installieren dürfen. Da waren GU Systeme mit Wartungsvertrag. Da 
durfte ich nur Scripte hinzufügen. Aber das hatte auch was gutes, in 
dieser Zeit habe ich bash, ksh, sed, awk und perl nutzen gelernt.

von Hmmm (Gast)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Ich glaube die kamen erst mit Solaris 2.6.

Nein, die gab es schon seit 1993, zumindest unter 2.5.1 habe ich auch 
schon regen Gebrauch davon gemacht. Aber mit restriktivem 
Wartungsvertrag hattest Du natürlich verloren, da wäre wohl jedes 
Problem erstmal Dir angelastet worden.

Hat sich eigentlich beim TO noch etwas ergeben, oder haben wir ihn 
längst durch Off-Topic-Kommentare vergrault?

von michael_ (Gast)


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Ich komme mir langsam als Fossil vor.
Es ist erschreckend, wie das Wissen um DOS verlorengegangen ist.

Alexander K. schrieb:
> Ich habe das Gefühl das die meisten die hier schreiben  unter 30 Jahre
> alt sind.
>
> Das verschieben einer COMMAND.COM bringt NULL,NIX.

Ja.

> NUR DER BEFEHL  SYS C:  ausgeführt von einen gebooteten Laufwerk macht
> das richtig. Der Befehl kopiert die Command.com von den Laufwerk UND
> ändert einige Bits auf den Laufwerk. NUR dann ist das Laufwerk
> bootfähig.

Ja.

S. R. schrieb:
> Alexander K. schrieb:
>> NUR DER BEFEHL  SYS C:  ausgeführt von einen
>> gebooteten Laufwerk macht das richtig.
>
> Du kannst auch "SYS A: C:" machen, solange die gleiche DOS-Version
> gestartet ist. Das Bootlaufwerk ist dafür egal.

Was bringt das?

> Alexander K. schrieb:
>> Der Befehl kopiert die Command.com von den Laufwerk UND
>> ändert einige Bits auf den Laufwerk.
>
> In erster Linie kopiert er IO.SYS und MSDOS.SYS auf das Laufwerk und
> stellt sicher, dass die früh genug im Inhaltsverzeichnis stehen und
> hinreichend unfragmentiert sind. Ab MS-DOS 5.0 müssen die ersten drei
> Sektoren von IO.SYS am Stück sein, vorher beide Dateien komplett
> (außerdem die ersten beiden Einträge in der FAT).
>
> Du kannst ja mal aus Spaß eine Partition unter DOS ganz normal
> formatieren und dann erst IO.SYS und dann MSDOS.SYS und dann COMMAND.COM
> drauf kopieren (und nichts anderes zwischendurch). Das bootet auch.

Nein!

Alexander K. schrieb:
> S. R. schrieb:
>> Es gibt keine "Windows 3.1 Start-Disketten".
>
> Blödsinn.
>
> Ich habe eine Original-MS-Startdiskette + CD hinter mir im Schrank
> liegen.

Gut, hattest dich geirrt und korrigiert.

S. R. schrieb:
> Alexander K. schrieb:
>> In den Link ist sogar meine DISKETTE abgebildet.
>
> Das ist keine Startdiskette (wie man an der Beschreibung sieht), und da
> steht "Hohe Speicherdichte (1,2 MB)" auf einer 1,44 MB-Diskette drauf.
>
> Die Bildunterschrift ist falsch, mehr nicht.

Ich werde mal nachsehen. DOS 3.12 gab es wohl nur auf 5 1/4 Zoll.
Für W3.1 war das eine höhere Version. Hatte 1,44 Disk.


S. R. schrieb:
> Ja, echt nervig. So ziemlich alles, was der gustav bisher geschrieben
> hat, war schlicht falsch. Eine wunderbare Methode zur Zeitverschwendung
> anderer Menschen. Und er hört auch nicht auf.

Nö, er hatte Recht, wo du falsch lagst.
Gut ist aber, dass es ein kreativer Streit ist.
Und dass es überhaupt paar Überlebende aus der DOS-Zeit gibt.

von S. R. (svenska)


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michael_ schrieb:
>> Du kannst auch "SYS A: C:" machen, solange die gleiche DOS-Version
>> gestartet ist. Das Bootlaufwerk ist dafür egal.
>
> Was bringt das?

Das nimmt die Systemdateien von A: und macht damit C: bootfähig. Wie du 
das DOS gestartet hast, ist egal - z.B. via RPL übers Netzwerk. Mehr 
nicht.

>> Du kannst ja mal aus Spaß eine Partition unter DOS ganz normal
>> formatieren und dann erst IO.SYS und dann MSDOS.SYS und dann COMMAND.COM
>> drauf kopieren (und nichts anderes zwischendurch). Das bootet auch.
>
> Nein!

Warum nicht? Hast du's ausprobiert? Woher nimmst du das Wissen?

Ab MS-DOS 5.0 gilt folgendes:
(a) IO.SYS und MSDOS.SYS (bzw. IBMBIO und IBMDOS) müssen in der FAT im 
ersten Sektor des Wurzelverzeichnisses stehen. Vor Version 5.0 müssen es 
zwingend die beiden ersten Einträge in der FAT sein.
(b) Die ersten drei Sektoren von IO.SYS dürfen nicht fragmentiert sein. 
Vor Version 5.0 müssen beide Dateien am Stück liegen.

Das habe ich aus dem realen Bootcode gepopelt. Gegenbeweise hätte ich 
gerne, und zwar nicht nur anekdotenhaft aus irgendwelchen Zeitschriften. 
Entsprechende Hinweise auf die genauen Bedingungen findet man übrigens 
auch im Code von FreeDOS.

Andere Varianten von DOS (wie DR-DOS oder FreeDOS) sind übrigens meist 
flexibler als MS-DOS.

> Ich werde mal nachsehen. DOS 3.12 gab es wohl nur auf 5 1/4 Zoll.
> Für W3.1 war das eine höhere Version. Hatte 1,44 Disk.

DOS 3.12 hat es nie gegeben. Ich besitze MS-DOS 3.20 auf 3.5" 720 
KB-Diskette (für Philips :YES). Windows 3.1 wurde nur auf High Density 
ausgeliefert, nicht auf Double Density.

> S. R. schrieb:
>> Ja, echt nervig. So ziemlich alles, was der gustav bisher geschrieben
>> hat, war schlicht falsch. Eine wunderbare Methode zur Zeitverschwendung
>> anderer Menschen. Und er hört auch nicht auf.
>
> Nö, er hatte Recht, wo du falsch lagst.

Wo liege ich denn falsch?

michael_ schrieb:
> Und dass es überhaupt paar Überlebende aus der DOS-Zeit gibt.

Tja, DOS lebt noch immer. Meist ziemlich doll weggesperrt, aber an 
manchen Stellen nach wie vor das Mittel der Wahl. FreeDOS 1.3-RC2 ist 
auch noch keine 6 Monate alt.

von michael_ (Gast)


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S. R. schrieb:
> Das nimmt die Systemdateien von A: und macht damit C: bootfähig. Wie du
> das DOS gestartet hast, ist egal - z.B. via RPL übers Netzwerk. Mehr
> nicht.

Stimmt, aber wer sollte das machen?
Und über Netzwerk, ist absurd.

S. R. schrieb:
>>> Du kannst ja mal aus Spaß eine Partition unter DOS ganz normal
>>> formatieren und dann erst IO.SYS und dann MSDOS.SYS und dann COMMAND.COM
>>> drauf kopieren (und nichts anderes zwischendurch). Das bootet auch.
>>
>> Nein!
>
> Warum nicht? Hast du's ausprobiert? Woher nimmst du das Wissen?

Ich brauch das Wissen nicht woher nehmen.
Ich habe das erlebt! Du scheinbar nicht.

S. R. schrieb:
>> Ich werde mal nachsehen. DOS 3.12 gab es wohl nur auf 5 1/4 Zoll.
>> Für W3.1 war das eine höhere Version. Hatte 1,44 Disk.
>
> DOS 3.12 hat es nie gegeben. Ich besitze MS-DOS 3.20 auf 3.5" 720
> KB-Diskette (für Philips :YES). Windows 3.1 wurde nur auf High Density
> ausgeliefert, nicht auf Double Density.

Ich wiederhole, ich schau nach!

S. R. schrieb:
> Andere Varianten von DOS (wie DR-DOS oder FreeDOS) sind übrigens meist
> flexibler als MS-DOS.

Darum geht es hier nicht!

von Karl B. (gustav)


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Hi,
versteigere an Meistbietenden. Auktionsende 9:20
ciao
gustav

von Kastanie (Gast)


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Karl B. schrieb:
> versteigere an Meistbietenden. Auktionsende 9:20

7 min zu spät gelesen.
Schade...

von bingo (Gast)


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S. R. schrieb:
> Andere Varianten von DOS (wie DR-DOS oder FreeDOS) sind übrigens meist
> flexibler als MS-DOS.

Jau, konnte schon USB und beherrscht grosse HDs

von Alexander K. (pucki)


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S. R. schrieb:
> Tja, DOS lebt noch immer. Meist ziemlich doll weggesperrt, aber an
> manchen Stellen nach wie vor das Mittel der Wahl. FreeDOS 1.3-RC2 ist
> auch noch keine 6 Monate alt.

Nur mal so nebenbei. Die CMD-Oberfläche von Windows hat fast alle 
DOS-Befehle und ist das mächtigste Werkzeug was es unter Windows (inkl. 
10) gibt.  1 Befehl und du kommst nicht mehr in irgend ein Netz. Da 
suchst du dich tot. Und ich meine keine Dateiänderungen, nur 
Einstellungen.

Ist auch eine prima Methode alte LPT: Schnittstellen auf USB-Drucker zu 
legen.  Und bevor einer Fragt, in spezieller Maschinesteuerung sind 
DOS-Programme noch Lebenswichtig. Wird inzwischen immer mehr ein Problem 
für die Admins. Hersteller verkauft, Softwarecode verschwunden, 100.000 
Euro Maschine läuft, alter DOS-PC nicht ;)

Und rate mal, wie die Notfall-Konsole funktioniert. ;) Nur weil Windows 
dir einreden will, DOS sei tot, lebt das TOTE DOS verdammt gut.

michael_ schrieb:
> Stimmt, aber wer sollte das machen?
> Und über Netzwerk, ist absurd.

QUATSCH.  Das ist selten, aber NICHT absurd. Die Möglichkeit war so gar 
im BIOS drin. Man hat das in Firmen gemacht, und die Diskettenlaufwerke 
ausgebaut. Der Admin hat dann mit seinen BIOS-Passwort die Funktion 
eingeschaltet und konnte den Rechner ohne Schraubenzieher neu aufsetzen.

Auch damals gab es schon Datendiebstahl ;)

Gruß

   Pucki

: Bearbeitet durch User
von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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michael_ schrieb:
> Es ist erschreckend, wie das Wissen um DOS verlorengegangen ist.

Wieso erschreckend. Dieses System braucht doch kaum noch jemand. Und wer 
es braucht, wird sich wohl auch noch damit auskennen.

Es ist ja nicht so, dass man DOS als Grundlage kennen müsste, um z.B. 
Windows zu verstehen. Das ist auch schon lange vorbei.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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michael_ schrieb:
>> Du kannst ja mal aus Spaß eine Partition unter DOS ganz normal
>> formatieren und dann erst IO.SYS und dann MSDOS.SYS und dann COMMAND.COM
>> drauf kopieren (und nichts anderes zwischendurch). Das bootet auch.

> Nein!

Korrekt, aber ohne weitere Erklärung hilft dein Einwand niemandem. Ich 
reiche diese mal nach:

Der Bootvorgang von DOS findet in 5 Stufen statt:

1) Der Master Boot record befindet sich in den erstem 512 Bytes 
Festplatte. Bei bootbaren Festplatten beginnt dieser record mit einem 
winzig kleinen Programm namens Bootloader. Dahinter kommt die 
Partitionstablle. Wenn man eine Fetsplatte (mit fdisk) neu 
partitioniert, wird lediglich die Partitionstablle aktualisiert. Der 
Bootloader bleibt unangetastet. Mit dem Befehl "fdisk /mbr" schreibt man 
hingegen ein neues Bootloader-Programm in den MBR.

Das ist bei allen Betriebssystemen prinzipiell gleich, denn das Laden 
und Ausführen dieses MBR ist im BIOS fest einprogrammiert. Das BIOS hat 
keine Ahnung von Betriebssystemen, Partitionstabellen und Dateisystemen. 
Es weiss nur, dass da eine Festplatte ist, deren erster Sektor 
gefälligst ein startbares Programm enthalten muss.

2) Der Bootloader von DOS sucht sich in der Partitionstablle die 
Partition heraus, die als "aktiv" oder "bootbar" gekennzeichnet ist. Der 
erste Sektor dieser Partition heißt Bootsektor. Darin befindet sich 
wieder ein winzig kleinen Programm, dass den Kern des Betriebssystems 
lädt (je nach DOS Version ist das die Datei IO.SYS, IBMBIO.COM, 
KERNEL.SYS).

Da der Bootsektor nur sehr klein ist, kann er keine Ahnung von 
Dateisystemen (FAT16, FAT32, NTFS, ect.) haben und insofern auch keine 
Inhaltsverzeichnisse interpretieren. Stattdessen muss das Programm die 
Position des Kerns auf der Festplatte kennen. Diese ist im Programmcode 
fest verankert, was zur Folge hat, dass man diese Datei nicht 
verschieben darf. Mit dem Befehl *sys c:* kopiert man den Kern des 
Betriebssystems auf ein Medium und erstellt einen dazu passenden 
Bootsektor.

Der Betriebssystem Kern darf bis zu 640 kB groß sein, denn das BIOS 
startet im "real Modus" wo dies die maximale Menge von RAM ist, die 
direkt adressiert werden kann. (Eigentlich sind es 1 MB, aber der 
hintere Teil ist für Hardware-Erweiterungen wie Grafik- und Soundkarten 
reserviert). Jedenfalls reicht das aus, um nun das Inhaltsverzeichnis 
der Partition zu interpretieren und weitere Dateien zu laden.

3) DOS Lädt nun die Konfigurationsdatei CONFIG.SYS, in der Treiber für 
Hardware angegeben ist.

4) Nachdem die CONFIG.SYS abgearbeitet wurde, lädt DOS den 
Kommando-Interpreter COMMAND.COM, welcher die Einträge im Startscript 
AUTOEXEC.BAT abarbeitet. Einige Gerätetreiber werden von hier aus 
geladen - warum auch immer.

5) Der letzte Befehl in der AUTOEXEC.BAT startet die grafische Benutzer- 
Oberfläche, typischerweise Windows 3.x, es gab aber auch andere 
Alternativen. Damit ist der Bootvorgang abgeschlossen. Alternativ konnte 
man die Rechner auch ohne grafische Oberfläche nutzen, dann war meist 
der Kommandointerpreter selbst die primäre Benutzerschnittstelle.

Das ist aber alles Schnee von gestern, denn das alte BIOS wurde 
inzwischen durch UEFI abgelöst, dass ganz anders startet. Noch 
unterstützen die meisten Rechner zur Abwärtskompatibilität noch diesen 
alten "legacy" Startvorgang, aber das wird wohl nicht mehr lange so 
sein.

Alexander K. schrieb:
> Und rate mal, wie die Notfall-Konsole funktioniert.

Zumindest ab Windows Vista kann ich mit Sicherheit sagen, dass die 
Notfall-Konsole nicht mehr DOS ist, sondern eine waschechte CMD.EXE die 
auf einem Windows Kernel aufsetzt. Sie unterstützt sogar USB Geräte und 
Netzwerk-Kommunikation.

: Bearbeitet durch User
Beitrag #6258694 wurde vom Autor gelöscht.
von Alexander K. (pucki)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Zumindest ab Windows Vista kann ich mit Sicherheit sagen, dass die
> Notfall-Konsole nicht mehr DOS ist, sondern eine waschechte CMD.EXE die
> auf einem Windows Kernel aufsetzt.

Stimmt. Die haben die Command.com gegen eine CMD.exe ausgetauscht.

Was den Rest deines Beitrags angeht.  Perfekte Erklärung !! Sieht man 
selten.

Gruß

   Pucki

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Alexander K. schrieb:
> Was den Rest deines Beitrags angeht.  Perfekte Erklärung

Danke, ich bin damit halt aufgewachsen.

: Bearbeitet durch User
von Jens G. (jensig)


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Alexander K. (pucki)

>Stefan ⛄ F. schrieb:
>> Zumindest ab Windows Vista kann ich mit Sicherheit sagen, dass die
>> Notfall-Konsole nicht mehr DOS ist, sondern eine waschechte CMD.EXE die
>> auf einem Windows Kernel aufsetzt.

sicherlich schon seit WinNT.

>Stimmt. Die haben die Command.com gegen eine CMD.exe ausgetauscht.

Die haben nicht einfach die com gegen eine exe getauscht. Die ganze 
laufzeitumgebung hat mit DOS gar nix mehr zu tun, und somit auch die 
cmd.exe, die keinen Int21 o.ä. Konstrukte mehr benutzt, sondern schon 
voll auf dem NT-Kernel basiert. Diese cmd.exe mit ihren Befehlen sieht 
nur äuserlich wie DOS aus, intern aber echter Windows-32/64bit-Code - so 
wie die Shell bei Unix/Linux auch ...

von michael_ (Gast)


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S. R. schrieb:
>> Ich werde mal nachsehen. DOS 3.12 gab es wohl nur auf 5 1/4 Zoll.
>> Für W3.1 war das eine höhere Version. Hatte 1,44 Disk.
>
> DOS 3.12 hat es nie gegeben. Ich besitze MS-DOS 3.20 auf 3.5" 720
> KB-Diskette (für Philips :YES). Windows 3.1 wurde nur auf High Density
> ausgeliefert, nicht auf Double Density.

So, das MS-DOS 3.1 muß es gegeben haben, da es in der Install-Anleitung 
von WIN3.1 genannt wird.
Meine älteste DOS-Version ist 3.2 vom Commodore PC-1.

Stefan ⛄ F. schrieb:
>> Nein!
>
> Korrekt, aber ohne weitere Erklärung hilft dein Einwand niemandem. Ich
> reiche diese mal nach:

Kein Einwand, sondern Richtigstellung.

Deine Erklärung ist aber nicht ganz korrekt.

> Der Bootvorgang von DOS findet in 5 Stufen statt:
>
> 1) Der Master Boot record befindet sich in den erstem 512 Bytes
........
> Jedenfalls reicht das aus, um nun das Inhaltsverzeichnis
> der Partition zu interpretieren und weitere Dateien zu laden.

Bis hierher richtig.

> 3) DOS Lädt nun die Konfigurationsdatei CONFIG.SYS, in der Treiber für
> Hardware angegeben ist.
>
> 4) Nachdem die CONFIG.SYS abgearbeitet wurde, lädt DOS den
> Kommando-Interpreter COMMAND.COM, welcher die Einträge im Startscript
> AUTOEXEC.BAT abarbeitet. Einige Gerätetreiber werden von hier aus
> geladen - warum auch immer.

Die COMMAND.COM wird vor CONFIG.SYS u. AUTOEXEC.BAT geladen.
Es startet prinzipiell auch ohne diese Dateien.

von Jens G. (jensig)


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>Die COMMAND.COM wird vor CONFIG.SYS u. AUTOEXEC.BAT geladen.

Nöö.

: Bearbeitet durch User
von Thomas Z. (usbman)


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Command.com oder ein anderer Interpreter ist prinzipiell nicht notwendig 
du kannst dann halt keine Programme starten :-;. Ob so eine Config so 
sinnvoll ist muss jeder für sich entscheiden.
Ohne comand.com gibt es keinen prompt und keine Kommandozeile.

Beitrag #6259391 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Soul E. (souleye)


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Jens G. schrieb:
>>Die COMMAND.COM wird vor CONFIG.SYS u. AUTOEXEC.BAT geladen.
>
> Nöö.

config.sys wird ausgeführt vom Modul sysinit2.obj welches in io.sys 
steckt.

autoexec.bat wird ausgeführt vom Modul init.asm beim ersten Start von 
command.com. command.com wird später immer dann aufgerufen wenn eine exe 
beendet wurde, dann wird die vollständige Initialisierung übersprungen. 
command.com kann auch sich selber aufrufen, dann hat man eine shell in 
der shell.

Microsoft selber schreibt im OEM configuration guide

"(...) The boot  process  is  as follows:

    Disk  boot  sector  is read.  This contains enough code to
    read the DOS and the initial BIOS.

    This DOS and initial BIOS are read.

    A long jump to the BIOSINIT routine is made.  A variety of
    BIOS initializations are done.

    A  long  jump to the SYSINIT routine in the SYSINIT module
    is  made.   This  module  (supplied  by  MICROSOFT)   will
    initialize   the  DOS  and  read  the  configuration  file
    CONFIG.SYS, if it exists, to  perform  device  instalation
    and various other user settable things.  Its final task is
    to  EXEC  the  command  interpreter,  which  finishes  the
    bootstrap process."

von Hmmm (Gast)


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michael_ schrieb:
> S. R. schrieb:
>>> Ich werde mal nachsehen. DOS 3.12 gab es wohl nur auf 5 1/4 Zoll.
>>> Für W3.1 war das eine höhere Version. Hatte 1,44 Disk.
>> DOS 3.12 hat es nie gegeben. Ich besitze MS-DOS 3.20 auf 3.5" 720
>> KB-Diskette (für Philips :YES). Windows 3.1 wurde nur auf High Density
>> ausgeliefert, nicht auf Double Density.
>
> So, das MS-DOS 3.1 muß es gegeben haben

Du willst immer um jeden Preis recht haben, oder?

Es ging um DOS 3.12, das es nie gegeben hat.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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michael_ schrieb:
> Die COMMAND.COM wird vor CONFIG.SYS u. AUTOEXEC.BAT geladen.

Das stimmt nicht.

> Es startet prinzipiell auch ohne diese Dateien (config.sys und autoexec.bat).

Das wiederum ist richtig.

In der config.sys konnte man mit dem Schlüsselwort "shell" sogar einen 
alternativen Kommandointerpreter einstellen, in diesem Fall wurde weder 
die command.com noch die autoexec.bat ausgeführt.

Siehe https://www.i8086.de/dos-befehle/shell.html

: Bearbeitet durch User
von oszi40 (Gast)


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Hmmm schrieb:
> DOS 3.12, das es nie gegeben

Wahrscheinlich irrtümlich verwechselt mit Novell 3.12?
Anbei Foto W3.11 vom 17.01.1994 zu L&P-PC

von Karl B. (gustav)


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Hi,
Gut, dass ich das Buch noch nicht weggeworfen habe.
Es gibt einen Befehl command und eine command com.

Hmmm schrieb:
> Es ging um DOS 3.12, das es nie gegeben hat.
Siehe Bild

Sorry für die schlechte Bildqualität. Aber das Wesentliche wird wohl 
deutlich.

ciao
gustav

von michael_ (Gast)


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oszi40 schrieb:
> Hmmm schrieb:
>> DOS 3.12, das es nie gegeben
>
> Wahrscheinlich irrtümlich verwechselt mit Novell 3.12?
> Anbei Foto W3.11 vom 17.01.1994 zu L&P-PC

Nein, nicht verwechselt.
Ich hatte es so in Erinnerung.
Hatte aber dem Herrn nicht mitgeteilt, dass mich mein Gedächtnis nach 25 
Jahren getrügt hatte. Das ist schlimm, und ich werde mich deshalb sofort 
in Behandlung begeben. :-)

Es war die 3.2 vom PC-1.
Jetzt habe ich den alten Kram gesichtet.
War eine wilde Zeit.

von Soul E. (souleye)


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Karl B. schrieb:

> Es gibt einen Befehl command und eine command com.

Nein, das ist das Gleiche. command.com ist der Befehlsinterpreter, bei 
Linux sagt man "shell". Das ist das Programm, was A:> auf dem Bildschirm 
anzeigt, Deine Tastatureingaben einliest und dann nach Bedarf andere 
Programme startet.

Du kannst auch aus command.com heraus command.com erneut starten indem 
Du "command <ENTER>" eintippst. Dann hast Du ein neues DOS, das unter 
DOS läuft. Sieht aus wie vorher, nur das weniger Speicher frei ist. Mit 
"exit <ENTER>" kommst Du wieder eine Ebene zurück. Sinn macht das Ganze 
insofern, dass Du command.com auch aus Programmen heraus aufrufen kannst 
und dann nach Beendigung desselben wieder in dem ursprünglichen Programm 
landest. So konnte man von WordPerfect kurz ins DOS den Drucker 
einrichten und dann wieder zurück.

command.com besteht aus drei Teilen. Einem residenten, der die 
Verbindung zu den Anwenderprogrammen darstellt (INT22, 23, 24 und 27), 
einem transienten, der das C:\> anzeigt und die Kommandos ausführt, bzw 
für Eingaben die kein Kommando sind ein Programm gleichen Namens 
aufzurufen versucht, und einem Initialisierungsteil, der u.a. die 
autoexec.bat abarbeitet.



Microsoft bezeichnet im Quellcode die io.sys übrigens als "(initial) 
BIOS", in den Kommentaren ist oft von "bios.com" die Rede. msdos.sys 
wird hier als "86dos.com" bezeichnet. Das was wir heute als BIOS kennen, 
also der Chip auf dem Mainboard, heisst dort "(bootstrap) ROM"

von Soul E. (souleye)


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michael_ schrieb:

> Nein, nicht verwechselt.
> Ich hatte es so in Erinnerung.

Offizielle Releases waren 3.0, 3.1, 3.2, 3.3 und 3.31. Es gab aber neben 
der für den Endkunden bestimmten Pappschachtel im Computerladen auch OEM 
Releases. Da hat man dann zu den relevanten Teilen den Quellcode 
bekommen und konnte sich sein DOS an die eigene Hardware anpassen. Für 
Messtechnik, oder wenn der IBM-Clone doch kein 100%iges Plagiat war, 
sondern in einigen Punkten weiterentwickelt.

So könntest Du durchaus ein Schneider-DOS 3.12 oder ein Apricot MS-DOS 
3.21a gehabt haben, was der Hersteller Deines Systems halt passend 
zurechtgepatcht hatte. Dann hätte die Erinnerung nicht getrügt.

: Bearbeitet durch User
von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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>Jetzt wollte ich die Festplatte mit Clonezilla auf eine zweite
>Festplatte sichern (identischer Typ). Sektor-für-Sektor.

Ich hatte zuerst überlesen, das genau derselbe Festplattentyp für die 
1:1 Kopie benutzt wurde. Ich kenne Clonezilla nicht, hätte es mit dd 
versucht, das kopiert auch Platten 1:1.

Daher nochmal die Frage: wurden der Bootsektor und der MBR mitkopiert? 
Anscheinend muss man das in Clonezilla explizit verlangen. Wenn der 
fehlt, bootet die Platte nicht.
Sonst sollte eine identische Platte mit 1:1 Kopie auch gleich 
funktionieren, ohne erst mit SYS und Bootflag herumzuspielen.

von michael_ (Gast)


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Bei dem Durcheinander der Bezeichnungen ist das eigentlich auch nicht 
schlinmm.

Aus Interesse, hier die Daten der letzten großen DOS-Version.
NOVELL DOS-7.

Ich lese da aber nichts von USB.

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Es gibt ein USB-Stick-Tool von HP und dazu das "DOS" von Windows98, das 
war vermutlich das erste DOS mit USB-Unterstützung. Wie weit die über 
den USB-Stick hinaus funktioniert weiß ich nicht.

Suche nach "HP USB Disk Storage Format Tool" findet vieles, z.B.:
https://www.onlogic.com/company/io-hub/booting-dos-from-a-usb-drive/
https://www.howtonetworking.com/Windows/bootableusb.htm
es gibt noch alternative Vorschläge mit "Rufus" und Freedos

von gustav (Gast)


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Hi,
PC-DOS und DR-DOS gab es auch noch.
Aber OS/2 kam nie in Fahrt, wieso eigentlich?

ciao
gustav

von Karl B. (gustav)


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Soul E. schrieb:
> und die Kommandos ausführt, bzw
> für Eingaben die kein Kommando sind ein Programm gleichen Namens
> aufzurufen versucht,

Hi,
hätte mir gleich auffallen können, denn ausführbare Programme benötigten 
dabei nicht die explizite Eingabe der Extension.
Die Prioritäten waren doch
bat>com>exe
<command> als solches ist kein eigenes Programm.
Gebe ich laut Buch <command> <enter> ein, dann würde folglich zuerst
eine command.bat ausgeführt, sofern Betriebssystem vollständig geladen 
und gestartet. Die gibt es nicht. Also kommt die command.com
Will ich eine command.exe starten, dann muss ich explizit command.exe 
eingeben, denn sonst kommt command.com. command.exe kenn ich nicht.

ciao
gustav

: Bearbeitet durch User
von Festplatte (Gast)


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Uiuiui, was hier los getreten wurde.

Hmmm schrieb:
> Hat sich eigentlich beim TO noch etwas ergeben, oder haben wir ihn
> längst durch Off-Topic-Kommentare vergrault?

Ich hab den Thread am Freitag kurz vor Feierabend erstellt und eben 
meine Schicht angetreten. Ich werde jetzt erstmal mein bestes geben, 
hier durchzublicken. Vielen vielen Dank an alle die mir hier helfen 
wollen, das Ganze ist doch um einiges Komplexer als ich mir gedacht 
habe, bin leider absoluter Anfänger in der Materie hier wie ich 
feststellen durfte.

Werde jetzt mal ein paar Sachen noch ausprobieren und mich dann nochmal 
melden bezüglich gewünschter Informationen.

Danke danke!

von michael_ (Gast)


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gustav schrieb:
> Hi,
> PC-DOS und DR-DOS gab es auch noch.
> Aber OS/2 kam nie in Fahrt, wieso eigentlich?

Novell hat DR-DOS aufgekauft und Novell-DOS7 draus gemacht.
Mit der Absicht, sein Netzwerk unter die Massen zu bringen.

OS/2, bei mir ging es gut. Feines BS!.
Wurde aber von der MS-Marktmacht hinweg gefegt.

von S. R. (svenska)


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michael_ schrieb:
>> Das nimmt die Systemdateien von A: und macht damit C: bootfähig.
>> Wie du das DOS gestartet hast, ist egal - z.B. via RPL übers
>> Netzwerk. Mehr nicht.
>
> Stimmt, aber wer sollte das machen?

Zum Beispiel "FORMAT /S" ruft nach dem Formatieren einfach nur SYS.COM 
auf, mit dem Systemlaufwerk und dem Ziellaufwerk.

> Und über Netzwerk, ist absurd.

Da du in der Steinzeit schon unterwegs warst... ist dir "Novell" ein 
Begriff? Die haben Netzwerke gebaut, mit IPX statt IP und so. Und ja, 
die konnten darüber auch Booten. Überhaupt, die Idee mit dem 
Netzwerkboot (und die dazugehörige Infrastruktur wie z.B. RPL) auf 
Mikrocomputern kommt auch von denen.

> S. R. schrieb:
> Ich brauch das Wissen nicht woher nehmen.
> Ich habe das erlebt! Du scheinbar nicht.

Aha. Du bist also unglaublich Weise, weil dein Gehirn nach 25 Jahren nur 
manche Details nicht kennt, aber sich an andere ganz wunderbar korrekt 
erinnern kann? Super.

Gag am Rande: Ich habe das nicht vor 25 Jahren benutzt, sondern vorige 
Woche.

bingo schrieb:
>> Andere Varianten von DOS (wie DR-DOS oder FreeDOS)
>> sind übrigens meist flexibler als MS-DOS.
> Jau, konnte schon USB und beherrscht grosse HDs

Wobei die USB-Treiber von Philips (?) sind und auch unter MS-DOS 
funktionieren.

Alexander K. schrieb:
> Nur mal so nebenbei. Die CMD-Oberfläche von Windows hat
> fast alle DOS-Befehle und ist das mächtigste Werkzeug was
> es unter Windows (inkl. 10) gibt.

Bis auf zwei Kleinigkeiten stimmt das. Allerdings ist die CMD-Oberfläche 
kein DOS (und hat mit DOS auch nichts zu tun, bis auf ein paar 
Äußerlichkeiten) und das mächtigste Werkzeug nennt sich PowerShell.

Die Microsofties haben die PowerShell erfunden, weil die CMD-Oberfläche 
eben nicht so mächtig ist, wie man sie gerne hätte - und aus 
Kompatiblitätsgründen nicht so mächtig gemacht werden kann.

> Und bevor einer Fragt, in spezieller Maschinesteuerung sind
> DOS-Programme noch Lebenswichtig.

Jap. Windows (32 Bit) besitzt mit NTVDM auch noch eine virtuelle 
DOS-Umgebung. Dadrin gibt es auch das "echte" COMMAND.COM noch.

Stefan ⛄ F. schrieb:
> Da der Bootsektor nur sehr klein ist, kann er keine Ahnung
> von Dateisystemen (FAT16, FAT32, NTFS, ect.) haben und
> insofern auch keine Inhaltsverzeichnisse interpretieren.

Richtig.

> Stattdessen muss das Programm die Position des Kerns auf
> der Festplatte kennen.

Falsch. Das ist ein Implementierungsdetail, was z.B. für LILO gilt. Für 
MS-DOS galt das noch nie, denn die Dateidaten liegen hinter der FAT, 
und die Größe der FAT hängt von der Formatierung ab.

Der Bootsektor von DOS enthält keinen vollständigen Dateisystemtreiber, 
aber genug davon, um einen Teil von IO.SYS aus dem Wurzelverzeichnis zu 
laden - unabhängig vom konkreten Sektor.

Die ersten Versionen von MS-DOS waren etwas primitiver, aber die genaue 
Position wurde zumindest seit MS-DOS 2.1 nicht mehr eincodiert, denn ab 
da wurden Festplatten unterstützt und der erste Sektor konnte wandern.

michael_ schrieb:
> S. R. schrieb:
>> DOS 3.12 hat es nie gegeben.
> So, das MS-DOS 3.1 muß es gegeben haben, da es in der
> Install-Anleitung von WIN3.1 genannt wird.

MS-DOS 3.12 hat es nie gegeben.
MS-DOS 3.1 hat es gegeben und MS-DOS 3.2 auch.

> Die COMMAND.COM wird vor CONFIG.SYS u. AUTOEXEC.BAT geladen.

Nein. Erst wird CONFIG.SYS geladen, denn dort kann man den zu 
benutzenden Interpreter angeben (z.B. COMMAND.COM oder 4DOS.COM). Dann 
wird dieser Interpreter geladen, denn er ist nötig, um die AUTOEXEC.BAT 
zu interpretieren.

> Es startet prinzipiell auch ohne diese Dateien.

Ja, denn wenn die Dateien fehlen, werden Standardwerte verwendet.
Deswegen muss die CONFIG.SYS nicht so ein Monster sein wie unter OS/2.

Soul E. schrieb:
> Microsoft selber schreibt im OEM configuration guide

Danke dir.

Ich habe das OAK (OEM Adaptation Kit) nur für DOS 3.3, hast du eventuell 
ein neueres? :D

Karl B. schrieb:
> Hi,
> Gut, dass ich das Buch noch nicht weggeworfen habe.
> Es gibt einen Befehl command und eine command com.

Richtig, unter DOS gibt es COMMAND.COM.
Unter Windows übrigens auch, wenn es NTVDM gibt (also nicht in den 64 
Bit-Versionen), und das ist tatsächlich ungefähr ein DOS-Programm für 
die DOS-Umgebung.

Karl B. schrieb:
> bat>com>exe

Erst COM, dann EXE, dann BAT. :-)

Festplatte schrieb:
> Ich werde jetzt erstmal mein bestes geben,
> hier durchzublicken.

Am einfachsten ist es, einfach die Platte im Zielsystem neu zu 
partitionieren (FDISK), zu formatieren (FORMAT C: /S), und dann alle 
Dateien der alten Platte draufzukopieren. Alles andere kann fummelig 
werden.

von oszi40 (Gast)


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S. R. schrieb:
> Am einfachsten ist es, einfach die Platte im Zielsystem neu zu
> partitionieren (FDISK), zu formatieren (FORMAT C: /S),

> und dann alle
> Dateien der alten Platte draufzukopieren. Alles andere kann fummelig
> werden.

xcopy quelle ziel /K /R /E /I /S /C /H  ging schön.

von Karl B. (gustav)


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Hi,
es taucht ein weiteres Problem auf:
Die Laufwerksbuchstabenzuordnung bei DOS.
Ich kann nicht C auf C kopieren.
Die neue Platte (Ziellaufwerk) bekäme folglich den Buchstaben D:
cd\
c:>
c:>xcopy c:\*.* /s /e /v d:\*.* /s /e /v
Habe das einmal so gemacht.
Da fehlen aber immer noch irgendwelche Files.
die Parameter /K /R usw. kenn ich nicht.
Daten sind zwar drauf, aber Platte bootet nicht.

Die evtl. anderen logischen Laufwerke "verschieben" sich aber nicht so 
einfach. DOS ändert die Reihenfolge. Das ist zunächst aber nicht so 
wichtig.
Problem No.1: Platte bootfähig machen.

ciao
gustav

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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So geht das auch nicht. Du musst von Diskette Booten und die Festplatte 
muss Laufwwerk C sein. Dann gibst du ein:

fdisk /mbr
sys c:

Vorher brauchst du gar nicht damit anfangen, weitere Dateien zu 
kopieren. Wie gesagt kommt es auf die Position der ersten Datei an, die 
sys c: kopiert. Erst danach darfst du weitere Dateien in die Partition 
kopieren.

: Bearbeitet durch User
von Soul E. (souleye)


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Karl B. schrieb:

> Daten sind zwar drauf, aber Platte bootet nicht.

Die Platte bootet nachdem Du "sys c:" oder "format c: /s" eingetippt 
hast. Das ist alternativlos, denn nur so werden die Systemdateien io.sys 
und msdos.sys an die richtigen Stellen kopiert. Danach ist die Platte 
bootfähig.

Alles andere kannst Du dateiweise kopieren. Mit xcopy, mit dem Norton 
Commander, mit PCtools, oder mit dem Tools eines modernen Windows- oder 
Linux-PCs, wo die alten Laufwerke über USB angeschlossen wurden.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Der Befehl "sys c:" muss die Systemdateien an eine ganz bestimmte 
Position der Partition kopieren und auch das Inhaltsverzeichnis 
manipulieren. Deswegen geht das am normalen Dateisystem-Treiber vorbei. 
Deswegen geht das auch nur, wenn du das richtige DOS gebootet hast. Das 
funktioniert nicht in einem DOS-Fenster von Windows.

: Bearbeitet durch User
von c-hater (Gast)


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S. R. schrieb:

> Stefan ⛄ F. schrieb:

>> Stattdessen muss das Programm die Position des Kerns auf
>> der Festplatte kennen.
>
> Falsch. Das ist ein Implementierungsdetail, was z.B. für LILO gilt. Für
> MS-DOS galt das noch nie

Das stimmt nicht.

> Der Bootsektor von DOS enthält keinen vollständigen Dateisystemtreiber,
> aber genug davon, um einen Teil von IO.SYS aus dem Wurzelverzeichnis zu
> laden - unabhängig vom konkreten Sektor.

Das erst ab DOS5.0 (oder sogar erst ab 6.0, da bin ich nicht mehr ganz 
sicher). Ab DOS7.1 (AKA Windows95B) konnte der Bootloader dann sogar 
wirklich die komplette io.sys selbstständig aus dem Dateisystem laden, 
selbst wenn diese Datei fragmentiert war. Erst hier ist DOS also 
wirklich zu einem Bootload (im engeren Sinne) in der Lage gewesen.

> Die ersten Versionen von MS-DOS waren etwas primitiver, aber die genaue
> Position wurde zumindest seit MS-DOS 2.1 nicht mehr eincodiert, denn ab
> da wurden Festplatten unterstützt und der erste Sektor konnte wandern.

Das hat damit überhaupt nichts zu schaffen. Was du meinst, ist der Code 
im MBR. Der hatte nie und erlangte auch niemals irgendwelche Kenntnisse 
vom Dateisystem. Der hatte (anfangs hardcodiert) den Startsektor der 
Systempartition, später war er dann in der Lage, diesen der 
Partitionstabelle zu entnehmen. Den hat er dann geladen und den 
darinliegenden Code angesprungen, den Bootsektor (später: Bootloader mit 
mehr als einem Sektor).

> Nein. Erst wird CONFIG.SYS geladen

Nein. die Reihenfolge ist:

io.sys
msdos.sys
config.sys
command.com
autoexec.bat

Dabei ist alles außer io.sys mehr oder weniger optional. Der eigentliche 
DOS-Systemkern steckt allein in der io.sys.

von michael_ (Gast)


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Soul E. schrieb:
> Die Platte bootet nachdem Du "sys c:" oder "format c: /s" eingetippt
> hast. Das ist alternativlos, denn nur so werden die Systemdateien io.sys
> und msdos.sys an die richtigen Stellen kopiert. Danach ist die Platte
> bootfähig.
>
> Alles andere kannst Du dateiweise kopieren. Mit xcopy, mit dem Norton
> Commander, mit PCtools, oder mit dem Tools eines modernen Windows- oder
> Linux-PCs, wo die alten Laufwerke über USB angeschlossen wurden.

Man kann auch erst die Dateien irgendwie kopieren.
Und danach SYS C:\ machen.
Spielt.

c-hater schrieb:
> Das erst ab DOS5.0 (oder sogar erst ab 6.0, da bin ich nicht mehr ganz
> sicher).

Mindestens ab diesen Versionen.

von Soul E. (souleye)


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michael_ schrieb:

> Man kann auch erst die Dateien irgendwie kopieren.
> Und danach SYS C:\ machen.
> Spielt.

Sicher. Aber io.sys und msdos.sys manuell kopieren spielt meistens 
nicht. Dazu muss man schon genau wissen was man tut. Daher empfehle ich 
dringend sys oder format /s.

von michael_ (Gast)


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Dann lese doch, was ich geschrieben habe!
Wenn man die Daten kopiert hat, und danach Format macht, sind sie 
natürlich wieder weg:-)

von Karl B. (gustav)


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A:>DEBUG
DEBUG>g=c800:5
then run DEBUG from Floppy Disk a:>

Kenn das nur so:
also:
Diskette:
erster String entscheidet darüber, ob Diskette überhaupt erkannt wird.
dann sind Teile des zum Betriebssystem passenden Kommandointerpreters 
auf der Diskette hier mit "boot" bezeichnet

EA=Linux
F0=DOS

boot
root
FAT
Daten
Dateiend <EOF>
Suche nächsten Sektor, wo fragmentierte Datei weitergeht.
Steht in FAT

ciao
gustav

von S. R. (svenska)


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Karl B. schrieb:
> c:>xcopy c:\*.* /s /e /v d:\*.* /s /e /v
> Habe das einmal so gemacht.

Ist auch falsch.

c-hater schrieb:
>> Falsch. Das ist ein Implementierungsdetail,
>> was z.B. für LILO gilt. Für MS-DOS galt das noch nie
> Das stimmt nicht.

Für MS-DOS 1.x und 2.0 weiß ich es nicht, für alle anderen stimmt die 
Aussage.

>> Der Bootsektor von DOS enthält keinen vollständigen
>> Dateisystemtreiber, aber genug davon, um einen Teil
>> von IO.SYS aus dem Wurzelverzeichnis zu laden - unabhängig
>> vom konkreten Sektor.
>
> Das erst ab DOS5.0 (oder sogar erst ab 6.0, da bin ich
> nicht mehr ganz sicher).

Das stimmt (es ist MS-DOS 5.0), und das schrieb ich bereits.

Vorher durften weder IO.SYS noch MSDOS.SYS fragmentiert sein, und sie 
mussten die ersten beiden Einträge im Wurzelverzeichnis sein. Weitere 
Einschränkungen gibt es nicht - der Bootsektor findet den ersten 
Sektor beider Dateien, egal wo sie sind.

Das muss er auch, denn der erste Sektor des Datenbereichs (hinter der 
FAT) hängt von der Partitionsgeometrie ab, und seit MS-DOS 2.1 (wegen 
Festplatten) kann der beliebig sein. Die Größe der FAT ist bei 
wechselnder Geometrie nicht fix.

>> Die ersten Versionen von MS-DOS waren etwas primitiver,
>> aber die genaue Position wurde zumindest seit MS-DOS 2.1
>> nicht mehr eincodiert, denn ab da wurden Festplatten
>> unterstützt und der erste Sektor konnte wandern.
>
> Das hat damit überhaupt nichts zu schaffen.
> Was du meinst, ist der Code im MBR.

Nein, ich meine den Bootcode der FAT-Partition. Im Gegensatz zu modernen 
Dateisystemen steht da nämlich die Festplattengeometrie auch drin 
(siehe BIOS Parameter Block).

>> Nein. Erst wird CONFIG.SYS geladen
> Nein. die Reihenfolge ist:
>
> io.sys
> msdos.sys
> config.sys
> command.com
> autoexec.bat

Das ist korrekt. Allerdings können wir uns nun darüber streiten, ob 
IO.SYS und MSDOS.SYS von "DOS" geladen werden oder nicht, denn zu dem 
Zeitpunkt läuft DOS noch garnicht. ;-)

> Dabei ist alles außer io.sys mehr oder weniger optional.
> Der eigentliche DOS-Systemkern steckt allein in der io.sys.

Das stimmt für Windows 9x, aber nicht für MS-DOS. Dort enthält IO.SYS (= 
IBMBIO) die systemabhängigen Gerätetreiber (das OEM Adaptation Kit 
enthält den Quellcode für IO.SYS), während MSDOS.SYS (= IBMDOS) den 
eigentlichen DOS-Kernel enthält.

von S. R. (svenska)


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Karl B. schrieb:
> A:>DEBUG
> DEBUG>g=c800:5

Das ist ein super Befehl. Weißt du, was der tut?

von oszi40 (Gast)


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> Ist auch falsch.

Randnotiz: Falls es dann ein Compaq-PC sein sollte,
ist wieder einiges anders, da Bios auf der Festplatte lag.

von Karl B. (gustav)


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S. R. schrieb:
> Das ist ein super Befehl. Weißt du, was der tut?

Hi,
das ist die Vorformatierungsroutine der alten MFM Platte. 5 Megabyte 
nicht Gigabyte.
Wenn PC abstürzte, sollte man die Einsprungadresse der HDD aufrufen, 
aber den DEBUG hinterher nicht ausführen.
Also die Anzeige
then run DEBug from Floppy Disk A
ignorieren.
Dann Eingabe
C:>
und DIR
Wenn man Glück hatte, war man dann wieder auf der Platte drauf.
Sonst springt er wieder auf A:

ciao
gustav

: Bearbeitet durch User
von Hmmm (Gast)


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oszi40 schrieb:
> Falls es dann ein Compaq-PC sein sollte,
> ist wieder einiges anders, da Bios auf der Festplatte lag.

Hatten die wirklich mal das BIOS auf der HDD?

Ich hatte nur mal ein Compaq-Notebook, das irgendwelche 
Konfigurationsdaten im MBR abgelegt hat. Das funktionierte mit dem 
MS-DOS-MBR, aber andere Bootloader wurden mitunter unbrauchbar.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Hmmm schrieb:
> Hatten die wirklich mal das BIOS auf der HDD?

Ja

Und heute ist das bei einigen Rechnern mit UEFI wieder so. Mein Laptop 
kann z.B. nur von der UEFI Partition starten, aber in der UEFI Partition 
habe ich ein Legacy BIOS, mit dem ich DOS starten könnte.

von Soul E. (souleye)


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Hmmm schrieb:

> Hatten die wirklich mal das BIOS auf der HDD?

Jein. Es gab natürlich ein Boot-ROM mit dem initialen BIOS. Das rief 
dann die "EISA Configuration Utility" auf, die in einer BIOS-Partition 
auf der Platte liegt. Damit wird dann die Hardware initialisiert bevor 
das Betriebssystem geladen wird.

Mein Compaq Portable 486c bootet genau so.


Bei rezenten PCs hast Du oft eine UEFI-Partition auf der Platte. Die tut 
sinngemäß das Gleiche.

: Bearbeitet durch User
von S. R. (svenska)


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Karl B. schrieb:
> das ist die Vorformatierungsroutine der alten MFM Platte.
> 5 Megabyte nicht Gigabyte.

Und warum bringst du das hier komplett kontextfrei?
Es hat weder mit dem Thema, noch mit der Ursprungsfrage zu tun.

von Karl B. (gustav)


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Hi,
die Idee ist, dass es HDD-Tools gibt, die ähnlich funktionieren. Also 
Einsprungadressen direkt aufrufbar machen. Das war nur ein dezenter 
Hinweis.
Dann noch ein Ding:
Hatte beim "Optimierungsversuch" mit msconfig "Dienste" weggeschossen.
Das heißt kein Zugriff mehr auf irgendetwas. Recovery über externe HDD 
via USB geht nicht, weil USB ja auch "disabled".
Das Acronis-Tool kann trotzdem drauf zugreifen. Ein Spezialeditor 
übertölpelt alle anderen "Ports".
Wenn also eine HDD nicht booten will,
könnte man versuchen, mit deratigen Tools drauf zuzugreifen und eine 
verlorengegangene Bootfähigkeit durch entsprechenden Workaround 
wiederherzustellen.

ciao
gustav

von Soul E. (souleye)


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Also ein PC/XT, der einerseits 8 bit ISA hat und eine 
MFM-Controllerkarte mit lokaler Bios-Erweiterung (um dem XT die 
Festplattenfunktionen nahezubringen), andererseits aber USB und 
msconfig? Interessante Konfiguration :-)

Die Neandertaler hätten auch mehr Präzision erreicht, wenn sie ihre 
Faustkeile mit der CNC-Fräse bearbeitet hätten.

von Alexander K. (pucki)


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Hmmm schrieb:
> Hatten die wirklich mal das BIOS auf der HDD?

Nicht alles, das ist technisch unmöglich. Aber ein sehr großen Teil 
davon. Ich hatte mal ein riesigen Ärger vor Ewigkeiten ein EISA-Board 
ans laufen zu bekommen. Da war das Standard.

Da musstest du die BIOS-Initialisierung der Karten von der Platte laden. 
Was auch der Grund war, wieso man diese Boards kaum eingesetzt hat. Zu 
kompliziert für Billig-PC-Läden. ;)

Gruß

   Pucki

: Bearbeitet durch User
von S. R. (svenska)


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Karl B. schrieb:
> die Idee ist, dass es HDD-Tools gibt, die ähnlich funktionieren

Stimmt: Es ist eine Idee.

Zwar eine Suff-Idee, die mit der Realität nichts zu tun hat (und auch 
nie hatte), aber immerhin eine Idee, die man spontan in so ein Forum 
kotzen kann.

Karl B. schrieb:
> Dann noch ein Ding:

Moderner Storyteller? Nachkomme von Münchhausen? Fakenewser?

von rbx (Gast)


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Festplatte schrieb:
> Eine Idee was ich falsch mache?

Ich hätte das so gemacht: Die neue Platte formatiert und partitioniert 
mit der nötigen Dos-Partition/Systempartition.
Die Daten der Originalfestplatte dann so gut es geht, rüberkopieren.

Das Dos selber ist ja nicht sehr groß, bzw. passte normalerweise auf 
eine Diskette drauf. Die Disketten kann man mit Werkzeugen wie RawWrite 
oder Winimage klonen.

Beitrag #6266985 wurde von einem Moderator gelöscht.

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