Forum: Fahrzeugelektronik E-Auto: Woher weiß man, wie lange der Akku hält?


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von Harald B. (Gast)


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Hallo,

in einer Autozeitschrift las ich eben einen Test des VW e-up: Man 
garantiert 66% Restakku in 8 Jahren bei 160.000 km. Woher will man 
wissen, wie die Sache in 8 Jahren aussieht? Zumal man laufend liest, 
dass man eine neue Akkuchemie verbaut hat. Also kann man keine 
praktischen Erfahrungen haben.

Dann stelle ich mir 66% schon recht heftig vor: Statt 260km sind es dann 
nur noch 172km Reichweite. Und der Innenwiderstand wird sich auch 
erhöhen, d.h. es steht dann auch nicht mehr die volle Leistung zur 
Verfügung. Besonders bei Teilladung.

Ist jemand anwesend, der ein E-Auto ab neu schon länger fährt?

Harald

von Oliver S. (oliverso)


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Wie du schon selber rausgefunden hast, weißt in genau 8 Jahren nach dem 
Kauf, wie gut der Akku nach den 8 Jahren noch ist.

Erfahrungsberichte zu anderen Modellen, die schon länger am Markt sind, 
gibt es mehr als genug. Die lassen sich auch mit etwas Eigeninitiative 
finden.

Generell kannst du aber davon ausgehen, daß die von den Herstellern 
gegeben Garantien diese nicht nach Ablauf der Garantiezeit ins 
wirtschaftliche Verderben führen. Die Akkus erfüllen das, was mindestens 
versprochen wurde.

Bei den allerersten Generationen der E-Autos (Renault Fluence, etc.) war 
das noch anders, aber seitdem sind die Akkus doch deutlich besser 
geworden.

Oliver

von Harald B. (Gast)


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Oliver S. schrieb:
> ...erfüllen das, was mindestens versprochen wurde.

Äh, wie war das nochmal bei dieser Abgasbetrügerei?
Der Kunde scheint ja mal sehr schnell zu vergessen.

von Andreas B. (bitverdreher)


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Harald B. schrieb:
> Der Kunde scheint ja mal sehr schnell zu vergessen.

Wird dann wie bei Apple gemacht: Künstlicher etwas langsamer fahren 
lassen (natürlich zusätzlich zum erhöhten Innenwiderstand), dann passt 
das schon.

von Hobbyist (Gast)


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Hallo

reine Vermutung bezüglich des Innenwiderstandes:
Die möglichen Entladeströme der Zellen werden gar nicht ausgereizt, es 
wird mit relativ hohen Spannungen bei relativ kleinen Strömen auf der 
"Primärseite" gearbeitet, so das auch bei erhöhten Innenwiderstand die 
Nennleistung welche sowieso vom Fahrumformer (dessen Elektronik und 
vorgegebenen Parametern) begrenzt wird trotzdem zu Verfügung steht.
Nochmal für die "Spezialisten" die alles so verstehen wie es ihnen für 
ein genussvolles mobbing in den Kram passt bzw. gerne etwas aus dem 
Zusammenhang reißen:
Eine V e r m u t u n g  - das ist keine Behauptung oder eine eindeutig 
belegte Tatsache, sondern baut auf Vergleichen und Erfahrungen in 
anderen, aber ähnlichen, Bereichen auf - da aber nur ähnlich könnte es 
letztendlich aber doch ganz anders sein - eben eine Vermutung.

Bezüglich des Wissen der Reichweite - das wird vom Prinzip wohl ähnlich 
funktionieren wie die "Garantien" beim Flashspeicher, "früher" bei den 
CD und ähnliches.
Auch dort kann niemand die teilweise hundert Jahre "Grantie" wirklich 
ausgetestet haben.
Das stehen wohl Klimakammern, mathematische Berechnungen (Statistik 
Hochrechnung) und wohl auch etwas Hoffnung und viel Propaganda 
(Werbeargumente) dahinter.

Hobbyist

von Jürgen W. (Firma: MED-EL GmbH) (wissenwasserj)


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Guckst Du hier:

https://www.elektroauto-news.net/2019/nissan-leaf-batterien-ueberdauern-das-auto/


Ausrangierte Leaf-Batterien werden übrigens im Amsterdamer 
Fußballstation als Notstromaggregat eingesetzt (irgendeine uefa- oder 
fifa-Vorgabe, daß 5MW für mind. 1h verfügbar sind).

Praktischerweise wird dieser Puffer während zum Großteil des Jahres als 
Netzspeicher eingesetzt.

von wendelsberg (Gast)


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Hobbyist schrieb:
> Nochmal für die "Spezialisten" die alles so verstehen wie es ihnen für
> ein genussvolles mobbing

Werbe-Neusprech kann gemmobbt werden, das ist auch mir neu.

wendelsberg

von zitter_ned_aso (Gast)


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Harald B. schrieb:
> Man
> garantiert 66% Restakku in 8 Jahren bei 160.000 km.

Harald B. schrieb:
> Äh, wie war das nochmal bei dieser Abgasbetrügerei?

Eben.

Es wäre doch gut, wenn sich  da vier Männer ins Auto setzen und 
losfahren (im Winter, mit eingeschalteter Heizung) .  Wenn das Auto 
keine 160.000 km schafft, dann muss der neue Akku gestellt werden.

Aber so wird es mit Sicherheit nicht gemacht. Stattdessen werden 
irgendwelche Zahlen vom Bordcomputer präsentiert.

von Hobbyist (Gast)


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Und da haben wir schon den ersten "Spezialisten" der das versteht wie es 
ihn im Kram passt.

von zitter_ned_aso (Gast)


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zitter_ned_aso schrieb:
> 160.000 km

ähm 2/3 der maximalen Reichweite natürlich ;-)

von Matthias X. (current_user)


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Die Frage die man sich auch stellen sollte:
Was kostet ein Ersatzakku? Würde man soviel für eine Reperatur eines 8 
Jahre/ 160000km alten Fahrzeuges investieren?

Wenn die Antwort Nein ist, dann wäre Akkulebensdauer = Autolebensdauer. 
Und weil andere ähnlich denken wird auch der Restwert niedrig sein.
Zumal die Akkuentwicklung weiter geht und du dann bestimmt nicht mit 
einer Reichweite von 172km fahren willst wenn ein aktuelles Modell 
1000km (BJ 2028) schafft.

von squierrel (Gast)


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Die Schätzung ist aber gefühlt was ich so von älteren Fahrzeugen an 
Werten kenne sehr pessimistisch. Da ist wohl einiges an 
Sicherheitsfaktor drin.

Wobei das vielleicht sogar wirklich möglich ist mit Akku immer voll 
rumstehen lassen + immer Schnelladen + Auto steht im Sommer immer in der 
Andalusischen Sonne -> Mhhh, könnte klappen :)

von zitter_ned_aso (Gast)


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Außerdem sollte man sich fragen warum die Verbrennungsmotoren verboten 
werden sollen, wenn während der Quarantäne (wo 70% am Verkehrsaufkommen 
wegfiel), die Messeinrichtungen in den Städten die gleichen Werte 
liefern wie vorher.

von Axel L. (axel_5)


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Es gibt Erfahrungen, wie sich erhöhte Temperaturen auf die Lebensdauer 
auswirken, man kann dann Tests bei höheren Temperaturen machen und dann 
runterrechnen.

von Jan H. (j_hansen)


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zitter_ned_aso schrieb:
> Außerdem sollte man sich fragen warum die Verbrennungsmotoren
> verboten
> werden sollen, wenn während der Quarantäne (wo 70% am Verkehrsaufkommen
> wegfiel), die Messeinrichtungen in den Städten die gleichen Werte
> liefern wie vorher.

Das kann man sich ruhig fragen, hat aber weder etwas mit dem Thema hier 
zu tun, noch viel mit dem Verbot von Verbrennungsmotoren. CO2 und 
Luftqualität in Städten sind verschiedene Themen.

von Jemand (Gast)


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Hallo

ich gehöre bestimmt nicht zur Grünen Fraktion oder bin ganz bestimmt 
kein Fridays for Future Aktivist (Muss für mein Geld arbeiten, habe 
verstanden das auch mein Leben endlich ist usw.)
Aber solchen Meldungen ist mit mehr als ein gesundes Misstrauen zu 
begegnen - von woher stammt sie, wer hat sie verbreitet, wurde was aus 
dem Zusammenhang gerissen, liegen "ganz einfach" nur Messfehler oder 
technisch falsche Auswertungen vor.

Auch wenn mir derartige Meldungen  in den Kram passen würden:
Da steckt bestimmt mehr dahinter was aber sicherlich nicht in einigen 
wenigen Zeilen "einfachen" Text abzuhandeln ist, technische und 
Quellendetails sind absolut notwendig, sonst sind derartige Meldungen 
einfach als Fake News zu werten auch wenn mir die Intention und die 
"Beweise" eigentlich gefallen.

Jemand

von zitter_ned_aso (Gast)


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Natürlich hat es was damit zu tun.

Denn E-Autos sind nur in dieser Planwirtschaft "konkurrenzfähig".

Alles, was da versprochen wird, ist Blödsinn. Die Reichweite / 
Akkulebensdauer inklusive.

von Akku (Gast)


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Harald B. schrieb:
> Man
> garantiert 66% Restakku in 8 Jahren bei 160.000 km. Woher will man
> wissen, wie die Sache in 8 Jahren aussieht?

Erstens ist ja genau das der Sinn der Garantie: ob sie es einhalten 
können, kann dir völlig egal sein, wenn der Akku vor Ablauf der Garantie 
kaputt ist, bekommst du einen neuen.
Zweitens werden Lebensdauertests (nicht nur bei Akkus) üblicherweise 
gemacht, indem man vom Verhalten unter Extrembedingungen (z.B. erhöhte 
Temperatur) auf das Verhalten unter normalen Umständen rückschließt: 
https://de.wikipedia.org/wiki/Beschleunigte_Alterung

Hobbyist schrieb:
> und wohl auch etwas Hoffnung und viel Propaganda
> (Werbeargumente) dahinter.

Völlig irrelevant, wenn der Akku vor Ablauf der Garantie defekt ist, 
muss VW dir ja einen neuen zahlen. Und da sie das eher nicht wollen, 
kannst du schon davon ausgehen, dass die garantierte Lebensdauer 
üblicherweise erreicht wird.

zitter_ned_aso schrieb:
> Außerdem sollte man sich fragen warum die Verbrennungsmotoren verboten
> werden sollen, wenn während der Quarantäne (wo 70% am Verkehrsaufkommen
> wegfiel), die Messeinrichtungen in den Städten die gleichen Werte
> liefern wie vorher.

Kannst du das auch belegen?
"Corona drückt Abgaswerte auf historisches Tief"
https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/Corona-drueckt-Abgaswerte-auf-historisches-Tief,stickoxide118.html

„Die tageszeitlichen Verläufe der Stickstoffdioxid-Konzentration am 
Boden und in der gesamten Talatmosphäre rund um Innsbruck zeigen in der 
zweiten März-Hälfte eine deutliche Reduktion."
https://www.tt.com/artikel/30728400/physiker-der-uni-innsbruck-nutzen-corona-massnahmen-als-experiment

von Akku (Gast)


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zitter_ned_aso schrieb:
> Alles, was da versprochen wird, ist Blödsinn. Die Reichweite /
> Akkulebensdauer inklusive.

Nochmal: es handelt sich um eine Herstellergarantie. Wenn er die nicht 
einhalten kann, muss er dir einen neuen Akku geben, so wie bei jeder 
anderen Herstellergarantie. Es ist also in seinem Interesse, dass die 
Garantie eingehalten werden kann.

von zitter_ned_aso (Gast)


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Akku schrieb:
> Es ist also in seinem Interesse, dass die
> Garantie eingehalten werden kann.

Ja, genau.

Oben wurde ja schon das Beispiel mit Apple und IPhones genannt ;-)

von Alle Achtung (Gast)


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zitter_ned_aso schrieb:
> Oben wurde ja schon das Beispiel mit Apple und IPhones genannt ;-)

Nur, fällt es bei einem Auto schneller auf wenn z.B. Vmax gedrosselt 
wird.

von Axel L. (axel_5)


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Alle Achtung schrieb:
> zitter_ned_aso schrieb:
>> Oben wurde ja schon das Beispiel mit Apple und IPhones genannt ;-)
>
> Nur, fällt es bei einem Auto schneller auf wenn z.B. Vmax gedrosselt
> wird.

Das hat es bei Tesla durchaus schon gegeben, die Ladeleistung der 85 kWh 
Akkus wurde reduziert.

von e: (Gast)


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Das kann man hier nicht diskutieren.
Zuviele AFD-Flügel-Dieselspinner.

von Michael_Ohl (Gast)


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Ich fahre zwei ältere E-Autos und kann daher nach 8 Jahren und 85000 km 
respektive 105000 km sagen, das die Batterien jetzt bei etwa 80% stehen. 
Im Sommer wirkt sich das aus in dem die Reichweite in der Stadt von gut 
120 km auf 100 km gefallen ist. Im Winter wirkt sich das mehr aus, wenn 
die Akkus sowieso gestresst sind, im Sommer merkt man eher etwas 
geringere Rekuperation.
Die Akkus in meinen beiden Kangoo ZE sind vom selben Type, wie die vom 
Fluence und mit 22kWh angegeben, was immer gelogen und Brutto war.
Der Fehler im Fluence war der Einbau in den Kofferraum und damit 
erheblich zu hohe Temperaturen im Somme. Beim Kangoo ist der Akku unter 
dem Fahrzeug im Schatten.
Mit steigenden Kapazitäten und besseren Zellen dürfte die Batterie wohl 
sehr bald älter als das Fahrzeug werden. Im Ion hatten die ersten Zellen 
1000 Zyklen bis 75% die aktuellen 5400 Zyklen bis 80%. Fragt sich nur 
wer 500000 km in dem Eimer fahren möchte.
Ab 50 kWh braucht man sich für 10 Jahre sicher kaum gedanken zu machen. 
Wer gern Oldtimer fährt sollte was mit Bleibatterien kaufen, da ist der 
Wechsel billiger ;-)

von Thomas R. (sunnyingtom)


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Harald B. schrieb:
> d.h. es steht dann auch nicht mehr die volle Leistung zur
> Verfügung. Besonders bei Teilladung.

Du mußt noch lernen, was der Unterschied von Leistung und Ladung ist.

: Bearbeitet durch User
von was (Gast)


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zitter_ned_aso schrieb:
> Akku schrieb:
>> Es ist also in seinem Interesse, dass die
>> Garantie eingehalten werden kann.
>
> Ja, genau.
>
> Oben wurde ja schon das Beispiel mit Apple und IPhones genannt ;-)

Welches Versprechen dieser Art gibt Apple denn, welches nicht 
eingehalten wurde?

von Dirk K. (knobikocher)


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Harald B. schrieb:
> Man
> garantiert 66% Restakku in 8 Jahren bei 160.000 km. Woher will man
> wissen, wie die Sache in 8 Jahren aussieht?

Es gibt für ein KFZ ein typisches Lastprofil. Dieses wird auf die 
Energieentnahme der Zellen umgerechnet. Dieses elektrische Lastprofil 
wird vorher den Zellen in kleiner Anzahl auferlegt und die Restkapazität 
bestimmt. Das entspricht dann den 180tkm. Auch sind beschleunigte 
Alterungstest durch erhöhte Temperatur möglich. Damit wird die 
allgemeine Alterung der Zellen in den 8 Jahren bestimmt.

Aus diesen realen Daten der Zellen lässt sich dann ein Modell bilden, 
wodurch auch andere Lastprofile auf die Zellen angewendet werden können. 
Große Zellhersteller erstellen dieses Modell gleich zu beginn und können 
alle Lastprofil darauf abbilden.

Dies ermöglicht die oben genannten Aussagen.

von Dirk K. (knobikocher)


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Akku schrieb:
> Nochmal: es handelt sich um eine Herstellergarantie. Wenn er die nicht
> einhalten kann, muss er dir einen neuen Akku geben, so wie bei jeder
> anderen Herstellergarantie. Es ist also in seinem Interesse, dass die
> Garantie eingehalten werden kann.

Wenn der Endnutzer eine sachgerechte Nutzung nachweisen kann. Die 
Angaben des Hersteller werden im Vertrag sicherlich genauer beschrieben. 
Thema Lastprofil. Wird davon abgewichen ist eine Verminderung der 
Restkapazität sicherlich im Vertrag festgehalten.

von Hennes (Gast)


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Hallo

was schrieb:
> Welches Versprechen dieser Art gibt Apple denn, welches nicht
> eingehalten wurde?

Auch wenn ich die Firma und ihre Preispolitik leiden kann wie 
Zahnschmerzen:

Da muss ich dir mit der zu vermutenden Intuition deiner "Nachfrage" 
Recht geben.
Nichts wurde bezüglich der Akkuleistung bzw. der Kapazitätsverlaufs 
versprochen oder gar vertraglich festgelegt - also kann man da kein 
Vorwurf machen - die hinter den verhalten von Apple stehende "Moral" 
darf man damit nicht vermischen, sondern muss das strickt trennen.

Was man aber machen sollte: Lernen und diese Firma nicht mehr mit 
Neukauf noch unterstützen, obwohl sie wohl streng nach Vertrag nicht 
verbrochen haben mag, aber yvxvszzdt! bleiben yvxvszzdt!

Hennes

von Hennes (Gast)


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Hallo auch dir

Michael_Ohl schrieb:
> Ich fahre zwei ältere E-Autos und kann daher...

Ändert sich denn auch die geladenen kWh?
Sprich: Anstatt 10kWh nach den "Leerfahren" bei einen bestimmten 
Belastungsprofil werden nur noch 8kWh an Ladung aufgenommen.
Die Zahlenwerte sollen nur die Frage verdeutlichen und sind einfach "so" 
gewählt wurden.
Oder sehr Laienhaft und hemdsärmelig ausgedrückt: Ist der "Verbrauch" 
(die Energiekosten) pro 100km gestiegen?

Hennes

von Stephan S. (outsider)


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Michael_Ohl schrieb:
> Mit steigenden Kapazitäten und besseren Zellen dürfte die Batterie wohl
> sehr bald älter als das Fahrzeug werden. Im Ion hatten die ersten Zellen
> 1000 Zyklen bis 75% die aktuellen 5400 Zyklen bis 80%. Fragt sich nur
> wer 500000 km in dem Eimer fahren möchte.

Da gibt es 2 Effekte, die sich teilweise gegenseitig kompensieren. 
Einerseits ist die Energiedichte mittlerweile deutlich höher, die 
Gesamtkapazität der Akkus größer und dadurch weniger Ladezyklen nötig um 
eine bestimmte Laufleistung mit dem Fahrzeug zu erreichen. Andererseits 
ist es aber auch so, dass Zellen mit höherer Energiedichte schon nach 
deutlich weniger Ladezyklen Kapazität verlieren und hochohmiger werden. 
Die Frage ist was davon überwiegt. Den Datenblättern nach die ich 
gesehen habe, muss das nicht unbedingt als Vorteil für neue Fahrzeuge 
enden.

Außerdem hat man durch die hohen Energiedichten weitere Nachteile im 
Ladeverhalten. Die Ladekurven vom neuen e-Up an CCS sind mehr als 
enttäuschend ggü. dem alten mit Zellen geringerer Energiedichte. Da wäre 
es sinnvoll CCS garnicht erst anzubieten und stattdessen den AC-Lader 
auf 22 kW aufzustocken. Damit hätte man zehnmal so viele nutzbare 
Ladepunkte und da CCS kaum noch höhere Ladeleistungen bringt kaum 
Zeitverlust. Da man mit so einem Auto eh kaum Langstrecken fährt, hätte 
man von 22 kW AC weitaus mehr. So gesehen kann ich sogar meinen Kollegen 
verstehen, der sich einen Smart mit 22 kW AC Lader gekauft hat, obwohl 
er beim e-Up das weitaus bessere Preis/Leistungs/Reichweitenverhältnis 
bekommen hätte. Aber angeblich wollte er ja nen Zweisitzer, weil er dann 
nicht in die Verlegenheit kommen kann zusammen mit seiner Frau auch die 
Schwiegermutter mitnehmen zu müssen...

von Harald B. (Gast)


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Stephan S. schrieb:
> Einerseits ist die Energiedichte mittlerweile deutlich höher...

Das muss man auch kritisch hinterfragen: Die LiPos in meinem 
elektrischen Helikopter vor 10 Jahren hatten 200 Wh/kg (nachgemessen und 
nachgewogen). Die Dinger wurden in 10 min. entladen und waren ca. 300 
Zyklen nutzbar (100 Zyklen/Jahr). Danach begannen die Probleme.

Eben lese ich in einem PDF von 2020 des FRAUNHOFER-INSTITUT FÜR SYSTEM- 
UND INNOVATIONSFORSCHUNG: "In den letzten zehn Jahren hat sich die 
Energiedichte großformatiger, in E-Pkw eingesetzter LIB-Batteriezellen 
fast verdoppelt auf heute durchschnittlich 200 Wh/kg".

Also hat sich in den letzten 10 Jahren nicht sonderlich viel getan. M.W. 
ist die Lithium-Chemie ausgereizt. Mehr Kapazität geht ausschließlich 
auf Kosten anderer Akku-Parameter (Lebensdauer, Sicherheit usw.).

> Andererseits
> ist es aber auch so, dass Zellen mit höherer Energiedichte schon nach
> deutlich weniger Ladezyklen Kapazität verlieren und hochohmiger werden.
> Die Frage ist was davon überwiegt. Den Datenblättern nach die ich
> gesehen habe, muss das nicht unbedingt als Vorteil für neue Fahrzeuge
> enden.

Genau das war der Hintergrund meiner Anfrage.

von Harald B. (Gast)


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Gibt es eigentlich einen "Health-Button" in den E-Fahrzeugen, wo ich als 
Eigentümer des E-Fahrzeugs jederzeit den aktuellen Verschleiß des Akkus 
abrufen kann? Oder kann das nur der Hersteller um 5 Ecken und mit 
Passwort auslesen?

Wobei dann die Frage wäre, ob man dem Eigentümer nach Drücken des 
Health-Buttons nicht einfach eine Hausnummer präsentiert.

von Udo S. (urschmitt)


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Die eigentliche Frage ist doch wie beweist man dem Hersteller dass der 
Akku keine 66% mehr hat?
Man kann es behaupten, aber ein Nachweis dürfte schwierig werden oder 
teuer (Sachverständiger / Prüfstand).
Und auf ein kulantes Verhalten hoffen? Klar VW war schon immer kulant, 
siehe die EA-189 Problematik mit reihenweise vereckten 
Abgasrückführungen nach Software-Update, siehe die zu schwachen 
Steuerketten beim Benziner, siehe die Motoren die bei Laufleistungen von 
20.000km auf 1000km über 1l sauteures Motoröl gefressen haben ....

von Dieter (Gast)


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was schrieb:
> Welches Versprechen dieser Art gibt Apple denn, welches nicht
> eingehalten wurde?

Die Firma hat es immerhin geschafft bei den weissen Netzteilen für ein 
Notebookmodell (G4), die zu früh wegen Überhitzung ausfühlen, das 
juristische Urteil erwirkt, dass 47,25W mehr sind wie 50W. Deshalb die 
Last mit 50W im Bios eingestellt nicht zu viel ist.

Harald B. schrieb:
> Man garantiert 66% Restakku in 8 Jahren bei 160.000 km.
Harald B. schrieb:
> Statt 260km sind es dann nur noch 172km Reichweite.
Dh die Entfernung ohne Ladestation (zur Arbeit) hin und zurück sollte 
nicht mehr als 120km (einfach 60km) betragen. Um nicht über das Limit in 
8J zu kommen, darf diese aber nur 80km (einfach 40km) betragen, oder Du 
fährst zu 1/3 der Arbeitstage mit der Bahn.

von Michael_Ohl (Gast)


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Renault hat einen so kreativen Ansatz die Garantie abzulehnen, das es 
gerade zu abenteuerlich ist. Die Fluence Besitzer mussten lernen das 
Renault die Gewährleistung ablehnte, selbst wenn weniger als 75% der 
angeblichen 22kWh nach vollständiger Entladung am Energiemessgerät 
angezeigt wurden. Das bedeutet die Ladeverluste von 10% sind auch noch 
weg dazu haben sie wohl mit den 16,5kWh Netto gerechnet und im Zweifel 
lieber die Batteriemiete etwas gekürzt um keine neuen Batterien liefern 
zu müssen. Als auch hier der Unmut laut wurde haben sie allen Besitzern 
ein Kaufangebot bei kauf eines Neuwagens gemacht.
Das Kleingedruckte macht hier einen großen unterschied zwischen Wunsch 
und Wirklichkeit.
Wenn mal jemand eine nue Batterie bekommt dann oft nach Monaten 
Wartezeit.


mfG
Michael

von Harald B. (Gast)


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Michael_Ohl schrieb:
> Das bedeutet die Ladeverluste von 10% sind auch noch
> weg dazu haben sie wohl mit den 16,5kWh Netto gerechnet...

Beim Kleingedruckten zum Akku wird man wohl vorab einen Juristen bemühen 
müssen, wenn man hinterher nicht angepisst dastehen möchte. Solange ich 
nicht jederzeit den Verschleiß des Akku abrufen kann, dreht mir keiner 
ein E-Auto an.

Dann sollte man auch mal klären, ob der Akku beim e-up überhaupt 
vernünftig tauschbar ist. Nachher darf man den Akku raushebeln und 
rausschälen wie bei einem modernen Wegwerf-Handy. Denn ein Wegwerf-Auto 
würde der Industrie sicher gut in den Kram passen.

von Stephan S. (outsider)


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Udo S. schrieb:
> Die eigentliche Frage ist doch wie beweist man dem Hersteller dass der
> Akku keine 66% mehr hat?

Das kann man über den Umweg des Ladens machen. Die Ladeverluste sind bei 
Li-Ion relativ gering. Wenn man über CCS mit einem geeichten Lader lädt, 
geht es ohne weitere Wandlerverluste direkt als DC in den Akku. Wenn man 
auf 0 km Restreichweite runter fährt und dann auf 100% lädt, ist man 
nahe dran. Mein ehemaliger e-Golf war mit 31,5 kWh netto angegeben und 
ich konnte dort 32,0 kWh laden. Das würde ich mit jedem Auto machen was 
ich neu bekomme um einen Referenzwert zu haben. Dann weiß man es 
zumindest selbst was Sache ist. Wenn es der Hersteller dann nicht 
akzeptiert, kann man getrost rechtlichen Beistand holen, weil man weiß 
dass man gewinnen wird.

Fies ist nur, dass die Hersteller noch die Stellschraube haben von der 
"Reserve" etwas freizugeben. Wenn man es zur Überprüfung bringt kurz vor 
Garantieende, die geben Kapazität frei, er ist wieder über der Grenze 
der Minimalkapazität bzgl. Garantiebedingungen, man fährt weiter und 
kurz nach Garantieende geht er dann völlig kaputt, weil die Alterung 
beschleunigt wird, weil man dann physikalisch echte 0-100 % nutzt, statt 
wie vorher vielleicht 7-93%.

Harald B. schrieb:
> Dann sollte man auch mal klären, ob der Akku beim e-up überhaupt
> vernünftig tauschbar ist. Nachher darf man den Akku raushebeln und
> rausschälen wie bei einem modernen Wegwerf-Handy. Denn ein Wegwerf-Auto
> würde der Industrie sicher gut in den Kram passen.

Das ist bei ziemlich allen Autos recht einfach, weil die Akkus immer nur 
von unten dran geschraubt sind. Auto auf die Bühne, Heber drunter, ein 
paar Schrauben lösen und Leitungen entfernen und ablassen. Problematisch 
ist eher der aktuell furchtbar teure Preis von Austauschakkus. Aber da 
wird sich vmtl. ein Markt dafür entwickeln in einigen Jahren und dann 
sieht das besser aus. Ob es günstig genug wird um ein 10 Jahre altes 
Auto mit einem neuen Akku auszustatten bleibt aber fraglich. Das sehe 
ich aktuell als den einzig wirklich problematischen Punkt an der 
E-Mobilität, der vmtl. nie gelöst werden wird, weil die Autohersteller 
gakein Interesse daran haben.

von Alexander K. (pucki)


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Harald B. schrieb:
> Ist jemand anwesend, der ein E-Auto ab neu schon länger fährt?

Mein Freund hat ein TESLA Modell S mit 160.000 KM gebraucht gekauft. Das 
ist das Modell wo man Lebenslang frei laden darf.  Die Batterie ist lt. 
Anzeige bei 89 % des Auslieferzustand.  Jedenfalls nach seine Aussage.

Allerdings musste vor 2 Monaten ein Block (Teil der Batterie) getauscht 
werden, weil da was mit der Elektronik nicht stimmte. Der Batterie 
selbst ging es gut.

Und wer ein Stromer unter 400 KM Ladeleistung fährt, ist ein sehr 
mutiger Trottel.

Davon abgesehen ist es wie mit allen Autos nicht das alter zählt, 
sondern die Laufleistung und die Pflege.

Gruß

   Pucki

: Bearbeitet durch User
von was (Gast)


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Hennes schrieb:
> was schrieb:
>> Welches Versprechen dieser Art gibt Apple denn, welches nicht
>> eingehalten wurde?
>
> Auch wenn ich die Firma und ihre Preispolitik leiden kann wie
> Zahnschmerzen:

Geht mir nicht anders, bzw. kann es mir egal sein, ich kaufs ja nicht.

Dennoch: Das einzige was mich in einer Diskussion mehr schwächt als ein 
gutes Argument gegen meinen Standpunkt ist ein fadenscheiniges 
Argument eines anderen für meine Position.

Daher bin ich immer für Sachlichkeit auf beiden Seiten.

von Dirk K. (knobikocher)


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Harald B. schrieb:
> Also hat sich in den letzten 10 Jahren nicht sonderlich viel getan.

Lies noch mal deinen eigenen Text:

Harald B. schrieb:
> Die LiPos in meinem elektrischen Helikopter ...

Harald B. schrieb:
> ... in E-Pkw eingesetzter LIB-Batteriezellen ...

Das Widerspricht sich also nicht. Lipos ist für Spielzeug. Im KFZ werden 
meines Wissens nach andere Zellchemien benutzt: LTO, LFP und NMC/NMA.
Und diese haben Fortschritte gemacht.


Stephan S. schrieb:
> Das sehe
> ich aktuell als den einzig wirklich problematischen Punkt an der
> E-Mobilität, der vmtl. nie gelöst werden wird, weil die Autohersteller
> gakein Interesse daran haben.

Sehe ich ähnlich. Für die Zellen gibt es noch Einsatzmöglichkeiten in 
stationären Speichern, was aktuell auch teilweise so gemacht wird. Ob 
sich das dauerhaft durchsetzt bleibt fraglich. Und wenn die Zellen kein 
zweites Leben sehen, dann ist deutlich weniger Anreiz vorhanden diese zu 
tauschen.

Alexander K. schrieb:
> Die Batterie ist lt.
> Anzeige bei 89 % des Auslieferzustand.

Und wie viel schafft der Wagen noch? Das ist doch das Interessante.

von was (Gast)


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Dirk K. schrieb:
> Lipos ist für Spielzeug. Im KFZ werden meines Wissens nach andere
> Zellchemien benutzt:

Lipo ist keine Zellchemie.

von Sebastian L. (sebastian_l72)


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Harald B. schrieb:
> Man
> garantiert ....Woher will man
> wissen, wie die Sache in 8 Jahren aussieht?
Frag den Versicherungsmatematiker. Es ist eine Garantie.
Genauso wie VW garantierte dass deren Dieselmotoren in Übereinstimmung 
mit den einschlägigen Normen sind.

> Also kann man keine
> praktischen Erfahrungen haben.
Deshalb macht man Versuchsreihen. Von Modelversuchen auf 
wirklichkeitsteoritische Vorgänge zu schliessen nennt sich Deduktion und 
ist eine anerkannte Metode beim wissenschaftlichen Arbeiten. Selbst 
Gallileo hat so gearbeitet.

> Dann stelle ich mir 66% schon recht heftig vor: Statt 260km sind es dann
> nur noch 172km Reichweite.
170 km in einem Up am Stück abzureiten ist schon anstrengend.

> Ist jemand anwesend, der ein E-Auto ab neu schon länger fährt?
8 Jahre behalten wir unsere Firmenleasingfahrzeuge nicht. Die Leafs etc. 
gingen alle nach 2..3 Jahren Vertragslaufzeit zurück.

von Oliver S. (oliverso)


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Alexander K. schrieb:
> Davon abgesehen ist es wie mit allen Autos nicht das alter zählt,
> sondern die Laufleistung und die Pflege.

Für die Karosse gilt das, für den Akku nicht. Die Akkus altern zeitlich 
fast genauso schnell wie über die Zyklen.

Oliver

von was (Gast)


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Oliver S. schrieb:
> Die Akkus altern zeitlich
> fast genauso schnell wie über die Zyklen.

Vollkommen nutzlose Aussage.

von Axel L. (axel_5)


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Oliver S. schrieb:
> Alexander K. schrieb:
>> Davon abgesehen ist es wie mit allen Autos nicht das alter zählt,
>> sondern die Laufleistung und die Pflege.
>
> Für die Karosse gilt das, für den Akku nicht. Die Akkus altern zeitlich
> fast genauso schnell wie über die Zyklen.
>
> Oliver

Da hat man durchaus Einfluss drauf. Langes Stehen mit 100% SOC ist 
schlecht, ebenso hohe Temperaturen.

von Harald B. (Gast)


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Dirk K. schrieb:
> Lipos ist für Spielzeug. Im KFZ werden
> meines Wissens nach andere Zellchemien benutzt...

Die "Spielzeug-Lipos" wurden ausnahmslos in 10 min. entladen, denn sonst 
fällt der Heli aus dem Himmel. Wenn du den Akku deines E-Auto in 10 Min. 
entlädst, wird es brennen. Auch wurden Lipos ausnahmslos schnell geladen 
(1 Stunde). Im direkten Vergleich ist also eher der Autoakku das 
Spielzeug.

von Michael_Ohl (Gast)


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Und wer glaubt ein Auto für die Stadt benötigt 400km Reichweite ist ein 
Volltrottel und gehört mit 80000€ wie beim EQC auch entsprechend 
bestraft.
Für meine täglichen Fahrstrecken reichen die etwa 100km Reichweite der 
Kangoo ZE Generation 1 völlig, Zumal es in Hamburg hunderte von 
Ladestationen stehen und es auch noch hunderte von Steckdosen gibt.
Für weitere Autobahnfahrten würde ich im Moment noch ungern ein E-Auto 
nutzen, ich fahre gern mal etwas zügiger auch längere Strecken und die 4 
1/2 Stunden Heideberg - Hamburg schafft kein E-Auto. Dank der vielen 
Wartezeiten und der ewigen Rennerei im Flughafen Frankfurt geht selbst 
Fliegen nicht deutlich schneller, Zumal die letzten 125km eh mit einem 
Mietwagen gefahren werden müssen um nicht noch weiter hinten zu liegen.
Ab in der Stadt heute täglich mit dem Dicken Diesel rum zu fahren finde 
ich anachronistisch. Mit dem E-Auto fahr ich ohne schlechtes Gewissen 
auch zum Brötchen holen. Zudem darf man in Hamburg kostenlos mit dem 
E-Auto parken was viel Geld spart, und hat oft einen Parkplatz wenn auch 
öfter mit Hilfe der Rennleitung und eines Abschleppwagens. Die Lernkurve 
ist aber schon ordentlich steil, dank 55€ für Parken an einer Ladesäule 
und 280€ fürs Abschleppen.

MfG
Michael

von Andreas (Gast)


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https://teslamag.de/news/neue-daten-akku-haltbarkeit-tesla-ueber-90-prozent-280000-kilometer-28357
"Und diese Analysen zeigen ein beruhigend deutliches Bild: Selbst nach 
rund 240.000 Kilometern hat ein durchschnittlicher Tesla-Akku noch 92 
Prozent seiner anfänglichen Kapazität. Aus 400 Kilometer Reichweite beim 
Kauf würden so zum Beispiel 368 Kilometer nach einer Laufleistung, die 
bei einem Verbrenner-Auto schon als stolz gelten kann. Und selbst bei 
280.000 Kilometern haben Tesla-Akkus nach den Daten weniger als 10 
Prozent verloren."

von Oliver S. (oliverso)


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Michael_Ohl schrieb:
> Für meine täglichen Fahrstrecken reichen die etwa 100km Reichweite der
> Kangoo ZE Generation 1 völlig,

Das ist schön für dich. Geschätze 0,00001% aller Autofahrer sehen das 
sicherlich genauso (das ist dann der anderen zufriedene 
Kangoo-Elektro-Fahrer in D). Der Rest hat dazu eine andere Meinung, und 
das darf der auch.

Oliver

von ryven (Gast)


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klar hoche Ent/lade Raten sind Gift.
Tesla geht bis 4C Entlandung an die Akkus.
Klar im Modelbau geht man bis 60C ran.
Das geht aber alles nur wenn der Akku auf Temperatur ist.

Beim meinem Sam ist der Akku jetzt 10 Jahre. Original hatte der 90 km.
im Sommer schafft der noch 75.
Aber unter 0 ist der Akku nicht mehr verwendbar.
Austausch ist relativ einfach. Der ist in einer Wanne und wird nach 
vorne rausgezogen.

Da sind Punchingbags drin. :-)

von Andreas (Gast)


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Hallo ryven,

du hast einen SAM :-)
Ich hatte die Nummer 106. Mein Blog von damals:
http://sam-evii.blogspot.com/

Gruß
Andreas

von Matthias L. (limbachnet)


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Michael_Ohl schrieb:
> Und wer glaubt ein Auto für die Stadt benötigt 400km Reichweite ist ein
> Volltrottel

Wer ein Auto extra NUR für die Stadt hat bzw. sucht, der mag das so 
sehen. z.B. als Pendler gibt's dieses Nutzungsprofil durchaus. Oder der 
Zweit-Kleinwagen als rollende Einkaufstasche oder so etwas. Wer aber nur 
ein Allzweck-Auto für Stadt und Umland und auch mal eine weitere Strecke 
braucht, dem ist mit 100km Reichweite nicht geholfen.

Nicht alles, was für MICH gut funktioniert, funktioniert auch für 
alle...

von Maxe (Gast)


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Warum gibts keine Notebooks mit so guten Akkus? Die nach 10 Jahren noch 
mit 90% der Kapazitaet laufen. Und nach 20 Jahren immernoch gehen.

von was (Gast)


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Oliver S. schrieb:
> Michael_Ohl schrieb:
>> Für meine täglichen Fahrstrecken reichen die etwa 100km Reichweite der
>> Kangoo ZE Generation 1 völlig,
>
> Das ist schön für dich. Geschätze 0,00001% aller Autofahrer sehen das
> sicherlich genauso

Deiner Meinung nach fahren also 99,99999% aller Autofahrer >100km/Tag? 
So blöd kann keiner sein.

von Michael_Ohl (Gast)


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Wer sich eine Urlaubsreise, wie meine letzte mit Wohnwagen von Hamburg 
nach Triest mit einem E-Auto vorstellen oder schön reden kann soll sich 
gern für 80000€ einen EQC, für 120000€ ein Modell X oder sonst etwas 
kaufen. Ich nutze meine Kangoo ZE für die Stadt und auch mal für 
Strecken über 100km aber sicher nicht für Urlaubsfahrten oder um die 
Familie in 550 - 700 km Entfernung zu besuchen. Wenn die Batterien bei 
deutlich über 150kWh sind kann man auch das machen aber 800km mit 180 
km/h werden auch dann noch nicht gehen. Früher war ich gern auch mit 
einem leicht modifizierten 200SX und oft über 250km/h unterwegs, aber 
heute sind zu viele Fahranfänger auf der Straße, die die Verkehrsregeln 
nicht verstehen oder sich nicht dafür interessieren.

MfG
Michael

von was (Gast)


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Michael_Ohl schrieb:
> Wer sich eine Urlaubsreise, wie meine letzte mit Wohnwagen von Hamburg
> nach Triest mit einem E-Auto vorstellen oder schön reden kann...

Jaja, weil mans 2-3x im Jahr braucht, muss man sich das entsprechende 
Fahrzeug 365 Tage in die Garage stellen, jedes mal die selbe Leier.

Keiner stört sich daran den VW Bus vom Spezl oder den Anhänger vom 
Baumarkt zu leihen, wenn mal was Größeres transportiert werden muss und 
der Kofferraum vom Golf nicht reicht. Kaum jemand käme auf die dämliche 
Idee deshalb den Golf abzustoßen und sich selbiges Gefährt selbst 
anzuschaffen.

Aber aus Reichweitengründen einen Verbrenner für den Urlaub oder den 
Besuch bei entfernten Verwandten leihen geht dann nicht?

Die Mehrheit (>70%) der Fahrzeuge wird nunmal <15.000 km/Jahr bewegt. 
Wochenenden NICHT mitgerechnet, also hoch geschätzt, sind das 58km am 
Tag.

Jetzt würde ich gerne von dir wissen, warum dann angeblich 99,99999% mit 
100km Reichweite nicht zurechtkommen.

Das Problem liegt wirklich nur im Hirn. Gewohnheit tötet mal wieder 
Fortschritt.

von Oliver S. (oliverso)


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was schrieb:
> Deiner Meinung nach fahren also 99,99999% aller Autofahrer >100km/Tag?
> So blöd kann keiner sein.

Das habe ich nicht geschrieben. Dir mag ein Kangoo mit Steinzeitakku und 
100km Reichweite genügen, dem großen Rest der Menschheit nicht.

Oliver

von Hennes (Gast)


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Hallo

Matthias L. schrieb:
> Wer ein Auto extra NUR für die Stadt hat bzw. sucht, der mag das so
> sehen. z.B. als Pendler gibt's dieses Nutzungsprofil durchaus. Oder der
> Zweit-Kleinwagen als rollende Einkaufstasche oder so etwas. Wer aber nur
> ein Allzweck-Auto für Stadt und Umland und auch mal eine weitere Strecke
> braucht, dem ist mit 100km Reichweite nicht geholfen.
>
> Nicht alles, was für MICH gut funktioniert, funktioniert auch für
> alle...

So ist es, das sogar verstärkt weil sich halt der Großteil auch nur ein 
meist gebrauchtes "Universalauto" leisten können oder wollen.
Schon der Zeitwagen für die Frau (Mann... moderne Zeiten...) den 
Führerschein besitzenden Kindern... ist für ein Großteil gerade die 
welche absolut auf ein Auto angewiesen sind (Homeoffice, Gleitzeit, 
Arbeiten Mo-Fr von 8:00 bis 16:00, Menschenwürdiger, bezahlbarer 
Wohnraum in der nähe des Arbeitsplatzes, bezahltes Jobticket überhaupt 
ein akzeptabler ÖPNV wenn man ihn benötigt - ein feuchter Traum...) 
absolut nicht möglich und sei es "nur" weil es an Parkplätzen fehlt....

Die "Einkaufstasche" , das ach so vorbildliche Pendelauto (Gas, Euro 8+ 
Klasse, Elektro-, Tretantrieb), einige Fahrräder (Touren- , Sport-, 
Lasten- und Stadtfahrrad) und dann halt den "großen, bösen" Familien SUV 
(Kombi, Limosine...) herumstehen zu haben ist halt nur einigen 
auserwählten gegeben.

Das wird gerne bei der Elektromobilität (Aber Grundsätzlich auch ganz 
allgemein der Idee sich "einfach" ein neues modernes Auto - auch 
Verbrenner-  zu kaufen)"vergessen", du nützen auch einige tausend Euro 
Prämie nicht wenn das Gefährt was man halt benötigt irgendwo bei 35000 
Euro anfängt absolut nichts - so manch eine bekommt trotz Niedrigzinsen 
keinen Kredit oder will einfach vom Prinzip her keinen Kredit für ein 
Auto aufnehmen, weil er es einfach nicht einsieht und es auch nie 
notwendig war.

Nicht nur in Foren sondern auch in der "großen" Politik bzw. besonders 
bei Parteien die es eigentlich besser wissen müssten (zumindest von 
ihren Ursprüngen her...) leben da in einer Scheinwelt welche die 
Lebenswirklichkeit des Großteils der Bevölkerung nicht wahrnimmt.

Hennes

von MaximBlödAufzüge (Gast)


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Akkus werden aus Kohbalt im Kongo gemacht, da arbeiten lauter Kinder! 
Wegwerfen kann man sie auch nicht, weil sie dauernd explodieren und 
total giftig sind. Es gibt sowieso nicht genug Strom, um die alle zu 
Laden.

Außerdem kann man nicht mit 200km/h mit einem Pferdeanhänger 3000km am 
Stück Über das Ertzgebirge fahren!
Das ist absolut notwenig. Außerdem besuche ich jeden Tag meine Tante in 
Sizilien, das muss ich am Stück fahren.

Darum fahre ich meinen Dodge-RAM.

E-Autos sind die totale Greta-Diktatur, und jeder wird dazu gezwungen. 
Und außerde sterben die armen Pinguine in Bolivien, weil denen das 
Wasser abgegraben wird!
Total schlimm!

Und Klimawandel ist sowieso erfunden. In Wahrheit wird es nur deswegen 
wärmer, weil gerade Mai ist, und der Sommer kommt. Überhaupt hat es bei 
uns im Winter geschneit, das dürfte ja laut Greta nicht mehr sein.

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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was schrieb:
> Michael_Ohl schrieb:
>> Wer sich eine Urlaubsreise, wie meine letzte mit Wohnwagen von Hamburg
>> nach Triest mit einem E-Auto vorstellen oder schön reden kann...
>
> Jaja, weil mans 2-3x im Jahr braucht, muss man sich das entsprechende
> Fahrzeug 365 Tage in die Garage stellen, jedes mal die selbe Leier.

Es ist natürlich auch ein Stück Bequemlichkeit. Man kann eben mal am 
Wochenende zu den Eltern fahren, die bei mir 300km entfernt wohnen, ohne 
groß überlegen zu müssen: ins Auto setzen, keinen Gedanken daran 
verschwenden, wo man wann wieder volltankt: einfach losfahren

Dasselbe gilt für Grünschnitt und Bauschutt, was bei Hausbesitzern 
mehrfach im Jahr vorkommt: ich muss niemanden fragen und kann den 
Kastenwagen jederzeit volladen und wenn der Wagen hinten verdreckt ist, 
dann entscheide ich, wann und ob ich ihn wieder säubere.

> Keiner stört sich daran den VW Bus vom Spezl oder den Anhänger vom
> Baumarkt zu leihen, wenn mal was Größeres transportiert werden muss und
> der Kofferraum vom Golf nicht reicht. Kaum jemand käme auf die dämliche
> Idee deshalb den Golf abzustoßen und sich selbiges Gefährt selbst
> anzuschaffen.

Allerdings muss das Fahrzeug dann auch in der Lage sein, den Anhänger zu 
ziehen (bzw. überhaupt eine Anhängerkupplung verfügbar sein).

Aber auch dann bevorzuge ich Wagen, in die man auch ohne Anhänger schon 
500kg (oder auch ein Tandem :-) zuladen kann.

> Aber aus Reichweitengründen einen Verbrenner für den Urlaub oder den
> Besuch bei entfernten Verwandten leihen geht dann nicht?

Nein, das ist dann wirklich Unsinn und wäre auch extrem umständlich. 
Erstmal muss man überhaupt zu den "entfernten Verwandten" kommen, dann 
wieder zurück (es sei denn, man möchte sein ganzes Geraffel schon zu den 
Verwandten mitnehmen). Und dann müssen die Verwandten in der Zeit auch 
auf ihr Auto verzichten. Und wenn irgendwas am Fahrzeug ist, gibt es 
nochmal Ärger und das wäre dann besonders unangenehm. Umständlicher geht 
es kaum.

Dann doch lieber einen Mietwagen - wobei wir da auch gucken müssten, 
weil unser Wagen innen eine (selbstgebaute) Halterung für unser Tandem 
hat.
Und ein Mietwagen kostet eben auch zusätzlich Geld.

> Die Mehrheit (>70%) der Fahrzeuge wird nunmal <15.000 km/Jahr bewegt.
> Wochenenden NICHT mitgerechnet, also hoch geschätzt, sind das 58km am
> Tag.

Der Durchschnitt ist dabei allerdings nicht ganz so wichtig. Wir hier 
fahren knapp 10.000km/Jahr, wenn, dann allerdings bevorzugt längere 
Strecken, üblicherweise mit viel Gepäck.

> Jetzt würde ich gerne von dir wissen, warum dann angeblich 99,99999% mit
> 100km Reichweite nicht zurechtkommen.

Nein, viele werden damit natürlich zurecht kommen. Für uns wäre so ein 
Fahrzeug im Moment aber einfach uninteressant.

> Das Problem liegt wirklich nur im Hirn. Gewohnheit tötet mal wieder
> Fortschritt.

Das war schon immer so. Neuerungen müssen den Menschen einen echten 
Mehrwert bieten.

Wenn ich für etwas mehr bezahlen soll und ich dann noch Einschränkungen 
und Bequemlichkeitsverlust habe (längeres Laden / gucken, wo ich laden 
kann usw., wenig Zuladung, kein Wohnwagen möglich, für den 
Langstreckenurlaub extra jemanden anbetteln müssen usw.), dann lasse ich 
es und fahre lieber einen preiswerten gebrauchten Verbrenner.

Wenn E-Mobile in der Summe einen Mehrwert bieten, werden sie sich 
durchsetzen - sonst helfen auch keine Prämien.

: Bearbeitet durch Moderator
von Hennes (Gast)


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Hallo

Chris D. schrieb:
> Nein, das ist dann wirklich Unsinn und wäre auch extrem umständlich.
> Erstmal muss man überhaupt zu den "entfernten Verwandten" kommen, dann
> wieder zurück (es sei denn, man möchte sein ganzes Geraffel schon zu den
> Verwandten mitnehmen). Und dann müssen die Verwandten in der Zeit auch
> auf ihr Auto verzichten. Und wenn irgendwas am Fahrzeug ist, gibt es
> nochmal Ärger und das wäre dann besonders unangenehm. Umständlicher geht
> es kaum.

Das ist doch Realität und alltägliches Leben für sehr viele - wie sonst 
du nur mit solchen stichhaltigen und wahren Argumenten nur kommen?! ;-)

Die Wahrheit und wie es "wirklich" (lol)aussieht sagt dir viel besser 
der gut verdienende bzw. (noch...)ohne viel Verantwortung lebende 
Hipster aus den In Viertel einer Großstadt, die nächste Ortsgruppe der 
Partei mit den farbigen Namen, die Vorwochenenddemonstarnten (ok aktuell 
eher nicht...) und ähnlich voll im echten Leben stehende Zeitgenossen - 
die aber seltsamerweise mit den Jahren ihre Meinung kräftig ändern und 
der Realität anpassen.

Zwar nie besonders ausgeprägt aber tendenziell war ich, und wohl sehr 
viele andere, auch nicht anders.
Erst als einen viel zu viel Verantwortungen aufgedrückt wurden (die 
wollte ich gar nicht haben - ich habe nicht "Hier, her damit geschrien) 
und man selbst für seinen (und mehr...) Lebensunterhalt arbeiten musste 
und man zum ersten mal erfahren musste das man wohl auch nicht ewig 
leben wird bzw. "Selbstverständlichkeiten" es eben doch nicht sind, ist 
man so langsam in der Realität angekommen.

von Name: (Gast)


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Hennes schrieb:
> Die Wahrheit und wie es "wirklich" (lol)aussieht sagt dir viel besser
> der gut verdienende bzw. (noch...)ohne viel Verantwortung lebende
> Hipster aus den In Viertel einer Großstadt, die nächste Ortsgruppe der
> Partei mit den farbigen Namen, die Vorwochenenddemonstarnten (ok aktuell
> eher nicht...) und ähnlich voll im echten Leben stehende Zeitgenossen -
> die aber seltsamerweise mit den Jahren ihre Meinung kräftig ändern und
> der Realität anpassen.

Kannst du das bitte auf Deutsch übersetzen? Danke.

von Hennes (Gast)


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Lese langsam Wort für Wort

von Arno (Gast)


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was schrieb:
> Michael_Ohl schrieb:
>> Wer sich eine Urlaubsreise, wie meine letzte mit Wohnwagen von Hamburg
>> nach Triest mit einem E-Auto vorstellen oder schön reden kann...
>
> Jaja, weil mans 2-3x im Jahr braucht, muss man sich das entsprechende
> Fahrzeug 365 Tage in die Garage stellen, jedes mal die selbe Leier.

Es ist aber auch nicht sinnvoller, für 2000km/Jahr ein Elektroauto zu 
kaufen, wenn man die anderen 10000km/Jahr eh ein anderes Auto braucht 
(egal ob zweites eigenes Auto oder Mietwagen). Selbst wenn die 10000km 
nur in drei Urlaubswochen zusammenkommen.

Ich habe mit meinem Auto im Jahr 2019 von insgesamt 8500km 6500km auf 
Strecken über 200km zurückgelegt - auf denen ich nicht zwischendurch 
laden will. Für mich persönlich kommt daher ein E-Auto ab 400km 
WLTP-Reichweite und mit 750kg Anhängelast in Frage. Nicht 400km 
Reichweite mit 750kg Anhänger, den Anhänger brauche ich idR auf Strecken 
bis 100km vom nächsten Baumarkt oder zum nächsten Paddelbach. Wegen 
Anhänger und Dachträger fallen auch Carsharing (hier zumindest) und 
Mietwagen aus bzw. können maximal als Ergänzung dienen.

Anders sieht es natürlich aus, wenn man eh zwei Autos hat und es so 
organisieren kann, dass eins davon nur kurze Strecken fährt.

MfG, Arno

von Name: (Gast)


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Hennes schrieb:
> Lese langsam Wort für Wort

Die Wörter sind deutsch, der Inhalt ist ...wirr.

von Axel L. (axel_5)


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Chris D. schrieb:
> was schrieb:
>
> Wenn E-Mobile in der Summe einen Mehrwert bieten, werden sie sich
> durchsetzen - sonst helfen auch keine Prämien.

Leuten wie Dir sollte man einfach den Auspuff zuschweissen. Damit Du mal 
siehst, wo die Nachteile beim Verbrenner liegen.

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Axel L. schrieb:
> Chris D. schrieb:
>> was schrieb:
>>
>> Wenn E-Mobile in der Summe einen Mehrwert bieten, werden sie sich
>> durchsetzen - sonst helfen auch keine Prämien.

> Leuten wie Dir sollte man einfach den Auspuff zuschweissen. Damit Du mal
> siehst, wo die Nachteile beim Verbrenner liegen.

Nun, dort sieht man wenigstens ganz direkt, dass Mobilität die Umwelt 
belastet.

Alternativ könnte man allen Automobilen die Reifen abmontieren, damit 
man mal sieht, wo die Probleme beim Feinstaubausstoß liegen.

von Maxe (Gast)


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Man liest ja teils von recht beeindruckenden Kilometerleistungen mit dem 
Erstakku. Meine 'Befuerchtung' ist jetzt, dass das nur bei sehr hohen 
Fahrleistungen moeglich ist. D.h. einerseits fuer streckenintensive 
Einsatzzwecke koennte das BEV ironischerweise (Stichwort Reichweite) 
besser geeignet sein wie fuer Gelegenheitsfahrer. Oder anders 
ausgedrueckt, eine 8-Jahres-160000km-Garantie nuetzt nichts, wenn man in 
10 Jahren erst bei 80000km angelangt ist und die Batterie dann fertig 
ist.

Andersrum im passenden Nutzungsprofil mit hoher Streckenleistung aber 
moderaten Einzelentfernungen kann das E-Auto wohl eine guenstigere 
Altermative zum Verbrenner sein.

von Dirk K. (knobikocher)


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was schrieb:
> Lipo ist keine Zellchemie.

Stimmt, da hatte ich einen Knoten im Hirn.

Harald B. schrieb:
> Die "Spielzeug-Lipos" wurden ausnahmslos in 10 min. entladen, denn sonst
> fällt der Heli aus dem Himmel. Wenn du den Akku deines E-Auto in 10 Min.
> entlädst, wird es brennen. Auch wurden Lipos ausnahmslos schnell geladen
> (1 Stunde). Im direkten Vergleich ist also eher der Autoakku das
> Spielzeug.

Du machst das Wort "Spielzeug" an der Laderate fest. Interessant.

Ich versuche es mal auf deinem Niveau:
Die Akkus im Heli haben ja nicht mal 100kWh. Und können keine 10.000 
Zyklen. Wenn du aus denen 1MW Leistung entnimmst brennen die! Also im 
Vergleich zu den Akkus an denen ich arbeite pures Spielzeug!
Auch ein dummer Vergleich, was?

Spielzeuge haben eben ein gänzlich anderes Anforderungsprofil. Hohe C 
Raten notwendig wobei Verschleiß irrelevant ist. Bei einem Fahrzeug sind 
die Kosten über die Lebensdauer, Verfügbarkeit und vor allem Sicherheit 
höher priorisiert.

Dirk K. schrieb:
> Das Widerspricht sich also nicht. [Diese] Lipos sind für Spielzeug.

Ich habe meinen Satz mal angepasst. So wird klar worauf ich hinaus 
möchte.

Harald B. schrieb:
> Die LiPos in meinem
> elektrischen Helikopter vor 10 Jahren hatten 200 Wh/kg (nachgemessen und
> nachgewogen). Die Dinger wurden in 10 min. entladen und waren ca. 300
> Zyklen nutzbar (100 Zyklen/Jahr). Danach begannen die Probleme.

Du vergleichst Äpfel mit Birnen. Stell dir dieses mal bei einem KFZ vor: 
300 Zyklen. Undenkbar. Also werden hier andere Zellen genutzt. 
Niedrigere Energiedichte, höhere Zyklenfestigkeit. Und solche Zellen 
haben eben Fortschritte bei der Energiedichte gemacht. Nichts Anderes 
steht in deinem Text und ist von daher überhaupt nicht "kritisch" zu 
hinterfragen.

von Harald B. (Gast)


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Andreas schrieb:
> 
https://teslamag.de/news/neue-daten-akku-haltbarkeit-tesla-ueber-90-prozent-280000-kilometer-28357
> "Und diese Analysen zeigen ein beruhigend deutliches Bild: Selbst nach
> rund 240.000 Kilometern hat ein durchschnittlicher Tesla-Akku noch 92
> Prozent seiner anfänglichen Kapazität. Aus 400 Kilometer Reichweite beim
> Kauf würden so zum Beispiel 368 Kilometer nach einer Laufleistung, die
> bei einem Verbrenner-Auto schon als stolz gelten kann. Und selbst bei
> 280.000 Kilometern haben Tesla-Akkus nach den Daten weniger als 10
> Prozent verloren."

In dem Bericht steht, dass die Tesla-Akkus (18650er?) die 90 
Prozent-Marke erst unterschreiten, wenn ein Tesla mehr als 320.000 
Kilometer runter hat. Dann frage ich mich, was VW für "Schrott-Akkus" 
verbaut, wenn man nach 160.000 Kilometer gerade mal noch für 66% 
Restkapazität garantiert. Irgendwas kann da wohl nicht stimmen.

Wir haben seit letztem Jahr zwei Marken-Pedelecs von unterschiedlichen 
Herstellern. An beiden Pedelecs habe ich ein Messgerät eingeschleift, 
was mir Spannung, Strom und Energie anzeigt. Bereits nach 1 Jahr haben 
beide Akkus deutlich nachgelassen, was die nutzbare Kapazität und den 
Innenwiderstand (hauptsächlich bei Teilladung) betrifft.

von Oliver S. (oliverso)


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Harald B. schrieb:
> Dann frage ich mich, was VW für "Schrott-Akkus"
> verbaut, wenn man nach 160.000 Kilometer gerade mal noch für 66%
> Restkapazität garantiert. Irgendwas kann da wohl nicht stimmen.

Deine Frage stimmt nicht.

VW garantiert 70% nach 8 Jahre oder 160.000km. Tesla garantiert für das 
Model S 70% nach 8 Jahren oder 240.000km und für das Model 3 70% nach 8 
Jahren oder 160.000 km.

Das ist anscheinend alles mehr oder weniger der gleiche Schrott.

Oliver

von Harald B. (Gast)


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Michael_Ohl schrieb:
> Für meine täglichen Fahrstrecken reichen die etwa 100km Reichweite der
> Kangoo ZE Generation 1 völlig...

Otto-Normalo möchte mit seinem Auto möglichst viele Nutzungsprofile 
abdecken können.

Wer genügend Kohle hat, bewohnt ein eigenes Haus mit zwei Doppelgaragen. 
Dann kann man mit einem kleinen E-Zweisitzer für die Stadt anfangen und 
mit einem Diesel-Transporter aufhören. Dazwischen noch 2 verschieden 
große PKW für weitere Strecken und den Urlaub. Dann hat man für jeden 
Zweck das richtige Auto.

@Dirk K.:
> 300 Zyklen. Undenkbar.
300 x 400km = 120.000km. Was sollte da undenkbar sein?

Ich schrieb: ... dann begannen die Probleme. Diese LiPos habe ich noch 
einige Jahre weiter genutzt, eben mit stetig weniger werdender 
Kapazität.

Aber es geht mir um die Behauptung, dass 200 Wh/kg nun der große 
Fortschritt bei Li-Akkus ist. Schlicht und einfach gelogen. Li-Akkus 
hängen seit 10 Jahren an der 200 Wh/kg-Marke fest und eine Überwindung 
ist nicht in Sicht. Das fegt man aber besser unter den Tisch, denn diese 
Tatsache würde den E-Hype beschädigen.

von Stephan S. (outsider)


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Harald B. schrieb:
> In dem Bericht steht, dass die Tesla-Akkus (18650er?) die 90
> Prozent-Marke erst unterschreiten, wenn ein Tesla mehr als 320.000
> Kilometer runter hat. Dann frage ich mich, was VW für "Schrott-Akkus"
> verbaut, wenn man nach 160.000 Kilometer gerade mal noch für 66%
> Restkapazität garantiert. Irgendwas kann da wohl nicht stimmen.

Tesla hat den Vorteil eines weitaus größeren Akkus. Das heißt die C-Rate 
ist kleiner beim Fahren, wodurch einzelne Zellen viel weniger belastet 
werden. Noch dazu sind bisherige Elektro VW passiv gekühlt, also 
praktisch garnicht. Tesla hingegen temperiert den Akku und gewinnt auch 
so Lebensdauer. Allerdings erkauft man sich das auch mit einem ziemlich 
hohen Energieaufwand. Wenn man nen kalten Tesla zum laden ansteckt, dann 
werden erst mal ein paar kWh verbraucht um den Akku zu heizen und erst 
dann fließt Strom in den Akku. Bei den angegebenen Verbräuchen wird das 
leider komplett ignoriert. Ebenso der Strom der beim Tesla einfach so 
während er herum steht verbraucht wird, während sich bei VW am Ladestand 
nichts ändert.

von was (Gast)


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Chris D. schrieb:
> Wenn E-Mobile in der Summe einen Mehrwert bieten, werden sie sich
> durchsetzen - sonst helfen auch keine Prämien.

Eben nicht, denn der Großteil der Leute für die ein E-Auto bereits in 
der Summe einen Mehrwert bieten würde, kaufen dennoch keins. Und davon 
gäbe es selbst bei den hohen deutschen Strompreisen eine Menge.

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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was schrieb:
> Chris D. schrieb:
>> Wenn E-Mobile in der Summe einen Mehrwert bieten, werden sie sich
>> durchsetzen - sonst helfen auch keine Prämien.
>
> Eben nicht, denn der Großteil der Leute für die ein E-Auto bereits in
> der Summe einen Mehrwert bieten würde, kaufen dennoch keins. Und davon
> gäbe es selbst bei den hohen deutschen Strompreisen eine Menge.

Vielleicht sind E-Autos auch einfach noch nicht so weit, die Bedürfnisse 
der Leute so umfassend zu bedienen, wie es eben Verbrenner tun.

Insbesondere, wenn der Haushalt nur ein Auto hat. Da möchte man 
möglichst viele Fälle abdecken, nicht nur die Regel.

Ein kleiner Flitzer für die Arbeit wäre als E-Auto mit vielleicht 150km 
Reichweite für viele wohl ideal.

Aber: mit einem kleinen, preiswerten Verbrenner habe ich im Notfall eben 
problemlos die Möglichkeit, 600km am Stück zurückzulegen.

Beispiel: unserer Tochter (Single, wohnt in Ostfriesland, etwa 400km von 
uns entfernt) ging es letztes Jahr körperlich sehr schlecht. Zu Beginn 
eines einem langen WE (Himmelfahrt, sehr passend ...) ist das ganze dann 
eskaliert (Notaufnahme usw.)

Natürlich sind wir dann direkt hoch gefahren und haben sie zu uns in 
die Eifel geholt (wo sie sich dann über Wochen erholt hat).

Und dann möchte man nicht erst einen Mietwagen organisieren (war 
Himmelfahrt eh illusorisch) oder seine Batterie aufladen und auch 
zwischendurch nicht irgendwo Zwangsstopps einlegen, sondern so schnell 
wie möglich zu seinem Kind. Also hier eben an die Tanke, in 5 Minuten 
vollgetankt. Und dann fährt man auch nicht 120 sondern gibt richtig Gas: 
also nix mit Energie sparen und Batterie schonen - in solchen 
Situationen ist einem das scheißegal.

Fast dieselbe Situation gab es beim Schlaganfall meines Vaters (300km 
entfernt) und der Zustand nicht klar war - nur dass wir vor dem Anruf 
gerade aus Frankfurt kamen und der Tank ziemlich leer war. Beim 
Verbrenner: kein größeres Problem, beim E-Auto wäre ich wohl 
durchgedreht.

Natürlich sind das Ausnahmesituationen und nicht die Regel.

Aber: solche Situationen möchte ich (und sicherlich viele andere) 
abgedeckt haben und ein Verbrenner tut das auch.

Und wenn sie das nicht sind, dann ist das für mich und wohl viele andere 
ein Nachteil eines E-Mobils, insbesondere, wenn man nur ein Fahrzeug 
hat.

Der Weg zur Arbeit ist eben nicht alles.

: Bearbeitet durch Moderator
von Dirk K. (knobikocher)


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Harald B. schrieb:
> 300 x 400km = 120.000km. Was sollte da undenkbar sein?

Ja eben genau das was du schreibst. Bei dir muss ich mich aber wirklich 
genauestens ausdrücken:
300 Zyklen sind für den Fahrzeugbereich nicht ausreichend. Undenkbar 
eben.

Harald B. schrieb:
> In dem Bericht steht, dass die Tesla-Akkus (18650er?) die 90
> Prozent-Marke erst unterschreiten, wenn ein Tesla mehr als 320.000
> Kilometer runter hat. Dann frage ich mich, was VW für "Schrott-Akkus"
> verbaut, wenn man nach 160.000 Kilometer gerade mal noch für 66%
> Restkapazität garantiert. Irgendwas kann da wohl nicht stimmen.

1. Tesla garantiert selbst weniger, wie oben von Oliver S. dargestellt.
2. Tesla hat halt massiv überdimensioniert. Darum kostet solch ein 
Fahrzeug auch so viel. Bitte den Preisvergleich aufstellen für die 
beiden Fahrzeuge der oben genannte Daten.
3. Tesla nutzt Zellen mit hoher Energiedichte. Diese sind allerdings 
schwieriger im sicheren Bereich zu halten. Thema Funktionale Sicherheit 
und SIL. Einige abgebrannte Fahrzeuge waren bereits in den Medien.
4. VW scheint Zellen mit niedrigerer Energiedichte zu nutzen, welche 
eine höhere Eigensicherheit aufweisen. Ich vermute, die Quote der 
abgebrannten Fahrzeuge wird niedriger ausfallen als bei den Tesla. Wird 
sich zeigen.

von Harald B. (Gast)


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was schrieb:
> Eben nicht, denn der Großteil der Leute für die ein E-Auto bereits in
> der Summe einen Mehrwert bieten würde, kaufen dennoch keins.

Mich stört extrem, dass man ein E-Auto mit seiner eh begrenzten 
Reichweite nicht vollgetankt in die Garage stellen kann. Und man es 
nicht mal eben schnell "auftanken" kann. Denn beides schädigt die 
Batterie. Kein normaler Mensch schädigt sein eigenes Fahrzeug 
vorsätzlich. Daran ändert auch eine zweifelhafte Batterie-Garantie 
nichts. Dann kommt noch dazu, dass die Batterie bei jedem Zyklus Federn 
lässt. Und die Batterie auch durchs bloße Rumstehen geschädigt wird. 
Geht alles gar nicht.

Das E-Auto taugt eher für viel tägliche Fahrleistung. Zwei Jahre und 
100.000 km, dann vom Hof damit und das nächste E-Auto her. Dank der 
Zuschüsse beim Kauf, Steuerersparnissen und kostenlosem Tanken hier und 
da mag sich das am Ende sogar noch rechnen.

von Dieter (Gast)


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was schrieb:
> Jaja, weil mans 2-3x im Jahr braucht, muss man sich das entsprechende
> Fahrzeug 365 Tage in die Garage stellen, jedes mal die selbe Leier.

Das ist alles nicht so einfach. Wenn die tägliche Fahrtstrecke 120-140km 
beträgt, täglich an der Ladestation vorbeikommt und sieht, wie oft einen 
das Pech ereilt nicht zum Zuge zu kommen und keine Möglichkeit hat in 
der Mietswohnung dort wenigstens eine Schukosteckdose zu bekommen, sieht 
das finster aus. Eine hybride Lösung käme da nur in Frage. Für die 
wirklich langen Strecken, die halt auch vorkommen, reicht es einen 
verbrennenden Motor zu haben, dass mit den LKW gut mitgeschwommen werden 
kann. Der hilft auch, wenn es mit dem Aufladen nicht klappt.

Wenn es die vielen heutigen Tankstellen nicht mehr geben sollte, gibt es 
auch viele Toiletten unterwegs weniger. Wo wollt Ihr dann Eure Fäkalien 
lassen, wenn es drückt? Hat denn daran schon jemals Jemand gedacht?

Überlegt mal wie groß die Grundstücke der Tankstellen werden müßten, 
wenn das (zwischendurch) Laden so zwischen 15-30min dauert statt drei 
Minuten.

von Vn N. (wefwef_s)


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Dirk K. schrieb:
> Wenn der Endnutzer eine sachgerechte Nutzung nachweisen kann. Die
> Angaben des Hersteller werden im Vertrag sicherlich genauer beschrieben.
> Thema Lastprofil. Wird davon abgewichen ist eine Verminderung der
> Restkapazität sicherlich im Vertrag festgehalten.

Interessant, diese Kombination aus wilder Spekulation und dem Glauben, 
"sicherlich" Recht zu haben.
Jetzt wäre nur noch die Frage, worauf du deine Ideen stützt?

Ansonsten ist dieser Thread ja eh wieder genau so wertlos wie jeder 
andere, der auch nur am Rande mit Elektromobilität zu tun hat, weil die 
üblichen Trolle wieder aufkreuzen und ihren Müll abladen, anstatt beim 
Thema "Woher weiß man, wie lange der Akku hält?" zu bleiben.

von Dirk K. (knobikocher)


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Harald B. schrieb:
> Geht alles gar nicht.

Wenn das deine einzigen Probleme mit solche einem Fahrzeug sind, dann 
bist du ja noch gut dabei. Genau diese Punkte wären für mich kein 
Problem.

Dieter schrieb:
> keine Möglichkeit hat in
> der Mietswohnung dort wenigstens eine Schukosteckdose zu bekommen

Dieter spricht es an.

Für lange Strecken, wie z.B. Vertreter sie zurück legen dürfen, da sehe 
ich weiterhin einen Verbrenner. Keine Frage.

Dieter schrieb:
> Überlegt mal wie groß die Grundstücke der Tankstellen werden müßten,
> wenn das (zwischendurch) Laden so zwischen 15-30min dauert statt drei
> Minuten.

Das ist ebenfalls ein guter Punkt.

Chris D. schrieb:
> Vielleicht sind E-Autos auch einfach noch nicht so weit, die Bedürfnisse
> der Leute so umfassend zu bedienen, wie es eben Verbrenner tun.

Gut zusammengefasst. Vor 120 Jahre hieß es: "Vielleicht sind 
Verbrenner-Autos auch einfach noch nicht so weit, die Bedürfnisse der 
Leute so umfassend zu bedienen, wie es eben Pferde tun." Es wird sich 
zeigen, was sich durchsetzen wird. Für den urbanen Bereich sind E-Autos 
jedenfalls aktuell bereits nutzbar.

von Oliver S. (oliverso)


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was schrieb:
> Eben nicht, denn der Großteil der Leute für die ein E-Auto bereits in
> der Summe einen Mehrwert bieten würde, kaufen dennoch keins.

Und das liegt daran, daß der Großteil der Leute gar keine Neuwagen 
kauft, egal, ob Verbrenner oder E-Auto, weil die für die meisten eh 
unbezahlbar sind. Wenn es mal ein ausreichendes Angebot an gebrauchteN 
E-Autos zum üblichen Gebrauchtwagenpreisen gibt, wird sich das auch 
ändern.

Bis dahin bleiben das Spielzeuge für die oberen x-tausend.

Oliver

von Michael_Ohl (Gast)


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Die nicht gestiegene Energiedichte bei heutigen Lithium Akkus ist jetzt 
nicht so gut nachvollziehbar. Der ZOE kam ursprünglich mit einer 22kWh 
Batterie und jetzt mit einer 50kWh Batterie im gleichen Bauraum mit um 
weniger als 10% gestiegenem Gewicht.
Einen zweiten Wagen fahre ich seit vielen Jahren. Früher z.b. Einen 
Geländewagen als 7 Sitzer mit ordentlich Platz und einen Sportwagen. 
Heut sind es drei Autos und noch einer im Zulauf für die Frau. Ich hasse 
es, auf ein Fahrzeug angewiesen zu sein und bei Reparaturen den 
teuersten Händler zu nehmen oder aus Zeitgründen in die Werkstatt zu 
müssen. Die letzten Einsparungen durch den Zweitwagen waren Angebot 
Bremsen vorn hinten ca.1000€, Teile bestellt und selbst gemacht in drei 
Stunden pro Fahrzeug für 220€, Bremspumpe Angebot Renault 708€ inkl. 
Einbau, Ebay 120€ + 2 Stunden.
Der Verbrenner braucht jährlich ein Inspektion für 300-600€ das E-Auto 
eine Stunde Kontrolle und ein 20€ Luftfilter.
Bis jetzt kaum Reparaturen Kangoo ZE eins 106000km Kangoo ZE zwei 
86000km.
Wenn nächstes Jahr der Kangoo ZE 50 auch als Citan kommt, kann ich die 
Flotte etwas verkleinern.

Mfg
Michael

von Harald B. (Gast)


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Dirk K. schrieb:
> Wenn das deine einzigen Probleme mit solche einem Fahrzeug sind...

Ich habe ganz grundsätzlich ein Problem mit Technologien, die eine 
normale Nutzung mit einem erhöhten Verschleiß quittieren. Deswegen kommt 
hier kein E-Auto her, selbst wenn es zu 50% vom Steuerzahler 
subventioniert würde.

Erst mit einem haltbaren Energiespeicher wird ein Schuh draus und der 
ist nicht in Sicht. Als weiterer Dorn im Auge bliebe dann immer noch das 
exorbitant hohe Gewicht. Den Li-Akku verbaut man nur, weil man nichts 
besseres hat.

von Dirk K. (knobikocher)


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Harald B. schrieb:
> Ich habe ganz grundsätzlich ein Problem mit Technologien, die eine
> normale Nutzung mit einem erhöhten Verschleiß quittieren.

Welcher erhöhte Verschleiß?

von Name: (Gast)


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Dirk K. schrieb:
> Welcher erhöhte Verschleiß?

Wenn man nur rechte Propaganda im Hirn hat, fantasiert man sich 
passendes zusammen. Ich würde sowas nicht überbewerten ;-)

von Msd (Gast)


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zitter_ned_aso schrieb:
> Außerdem sollte man sich fragen warum die Verbrennungsmotoren verboten
> werden sollen, wenn während der Quarantäne (wo 70% am Verkehrsaufkommen
> wegfiel), die Messeinrichtungen in den Städten die gleichen Werte
> liefern wie vorher.

Dem ist nicht so.

von Name: (Gast)


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Msd schrieb:
> Dem ist nicht so.

Das ist halt die übliche Propaganda aus der rechten Ecke.
Solche Leute kannst du bei den derzeitigen Demonstrationen bewundern. 
Die marschieren neben der Qanon-Fraktion.
https://de.wikipedia.org/wiki/QAnon

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Also meine Mutter brauchte keine dumme Messtechnik um zu merken, daß die 
Luft in der Stadt ohne viel Verkehr viel besser ist.

Und ich will endlich mein Auto mit Atomantrieb. Nie wieder tanken, kein 
CO2-Ausstoß, brauch noch nicht mal Lithium für die Akkus. Und der 
Reaktorschaden beim Auffahrunfall, ach was, sowas passiert mir doch 
nicht, nur anderen.

von Bernhard S. (gmb)


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Ben B. schrieb:
> Und ich will endlich mein Auto mit Atomantrieb.

Oder zumindest ein E-Auto mit Radionuklidbatterie 
(https://de.wikipedia.org/wiki/Radionuklidbatterie), das wäre was. So 
dass sich der Akku bei stehendem Auto von selbst lädt. Genial!

von Name: (Gast)


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Bernhard S. schrieb:
> (https://de.wikipedia.org/wiki/Radionuklidbatterie), das wäre was. So
> dass sich der Akku bei stehendem Auto von selbst lädt. Genial!

Die Leistungsstärksten Radionuklidbatterien haben vielleicht 300W.
Und nein, da geht nicht viel mehr. Schlechter Wirkungsgrad und so.

Dann rechne mal. Du brauchst rund 18kWh/100km.

von Atomspalter (Gast)


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Ben B. schrieb:
> Und ich will endlich mein Auto mit Atomantrieb.

Der Ford Nucleon war schon 1957 in der Planung.

von Alexander K. (pucki)


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Chris D. schrieb:
> Alternativ könnte man allen Automobilen die Reifen abmontieren, damit
> man mal sieht, wo die Probleme beim Feinstaubausstoß liegen.

hihi.

Dein Wunsch wurde dir erfüllt und nennt sich CORONA. Ich habe in 
Presseberichten gelesen, das als Messstadtionen in Hamburg fette GRÜNE 
Werte anzeigen.

https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr/stickoxid-corona-101.html

Harald B. schrieb:
> Mich stört extrem, dass man ein E-Auto mit seiner eh begrenzten
> Reichweite nicht vollgetankt in die Garage stellen kann. Und man es
> nicht mal eben schnell "auftanken" kann.

Das ist auch nicht richtig.
Mein Freund mit seinen Tesla plant gerade in seiner Garage ein 
Anschluss. Der geht ganz normal über das Stromnetz. Ist halt kein 
Supercharger, aber Kleinvieh macht auch Mist. ;)

Ein Tesla verliert ca 1-2% Ladeleistung am Tag wenn er voll ist. Mit 
einen Anschluss würde er also voll bleiben.

-------------------------------------------

Was die Leistung angeht. Ein Tesla fährt jeden Porsche locker davon. Es 
ist das einzige Auto was es mal geschafft hat, mich in meinen Sitz zu 
drücken. Und das einen Berg hoch mit offiziell 17% Steigung.

Fakt ist.
Ich bin fest davon überzeugt, das  Tesla den  EU-E-Autos locker 5-10 
Jahre Entwicklungszeit voraus ist. Davon abgesehen rechnen die 
EU-E-Auto-Hersteller sich ihre Reichweiten schön. Das machten sie bei 
Verbrennern so schlimm, das es inzwischen Richtlinen gibt.

Ach ja, und ich kann mir keine "Abschaltvorrichtung" bei einen E-Auto 
vorstellen, die die Feinstaubbelastungsmessung verschönert ;)

Die AMI-Norm zieht 10 % der KM-Leistung ab für "Stromverbrauch zu 
spielen + Klimaanlage". Bei der offiziellen Reichweitenangabe in der EU 
darfst du nicht einmal das Radio anmachen. Und wo ich wohne, schaffst du 
die NIE.

Gruß

   Pucki

: Bearbeitet durch User
von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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> Ich bin fest davon überzeugt, das  Tesla den  EU-E-Autos
> locker 5-10 Jahre Entwicklungszeit voraus ist.
Das ist auch kein großes Problem. Das einzige wirklich hochentwickelte 
ist/war der Dieselmotor, da kommt so schnell keiner dran. Aber was haben 
wir denn an E-Antrieben entwickelt? Nichts. Nur ein wenig was für die Le 
Mans Rennstrecke, ob das straßen- und alltagstauglich ist wage ich zu 
bezweifeln.

Die E-Antriebe haben eben alle den Nachteil, daß es noch keinen wirklich 
brauchbaren Akku gibt, also keinen, der ähnlich gut funktioniert wie ein 
Tank. Entweder braucht man eine Schnelllademöglichkeit, so daß der Akku 
in 10 Minuten voll geladen werden kann oder eine Reichweite von 2000km. 
Letzteres würde die Notwendigkeit des Schnellladens elimieren, weil der 
Fahrer dann sowieso irgendwann mal schlafen muß.

Und auch wichtig: So ein Akku muß 30 Jahre halten bzw. darf in so langer 
Zeit nicht allzu viel an Kapazität verlieren. Sonst will niemand ein 
10..15 Jahre altes Elektroauto haben, weil das durch den nötigen 
Akkuwechsel zum wirtschaftlichen Totalschaden wird. Die Folge davon 
dürfte das Ende des Gebrauchtwagenmarktes sein. Dann fährt in Zukunft 
nur noch die wirtschaftliche Elite Auto, die sich einen Neukauf alle 10 
Jahre leisten kann.

von Axel L. (axel_5)


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Alexander K. schrieb:

> Harald B. schrieb:
>> Mich stört extrem, dass man ein E-Auto mit seiner eh begrenzten
>> Reichweite nicht vollgetankt in die Garage stellen kann. Und man es
>> nicht mal eben schnell "auftanken" kann.
>
> Das ist auch nicht richtig.
> Mein Freund mit seinen Tesla plant gerade in seiner Garage ein
> Anschluss. Der geht ganz normal über das Stromnetz. Ist halt kein
> Supercharger, aber Kleinvieh macht auch Mist. ;)
>
> Ein Tesla verliert ca 1-2% Ladeleistung am Tag wenn er voll ist. Mit
> einen Anschluss würde er also voll bleiben.

Kann ich auch nicht nachvollziehen. Meiner steht immer am Stecker 
(Schukosteckdose) vorm Haus und wird auf 80% gehalten. 90% wäre auch 
kein Problem, das macht dann den Unterschied, ob der Akku 400.000km oder 
450.000km hält.

Aber im Gegensatz zu meinem Diesel ist der Tesla tatsächlich immer voll. 
Man kann ihn dann noch voller machen, wenn man will, aber da ich ihn 
noch nie leer hatte, habe ich das Problem nicht und schone lieber den 
Akku. Denn am Ende ist es ziemlich egal, ob der Akku 90 oder 100% hat. 
Auf Langstrecke hat der dann eben 5% Restreichweite statt 15 am Lader, 
dann geht das Laden schneller.

: Bearbeitet durch User
von Udo S. (urschmitt)


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Ben B. schrieb:
> Sonst will niemand ein
> 10..15 Jahre altes Elektroauto haben, weil das durch den nötigen
> Akkuwechsel zum wirtschaftlichen Totalschaden wird.

Mal ehrlich. Welchen Diesel willst du denn noch kaufen der schon 150.000 
km auf dem Buckel hat.
Wenn du da zusammenrechnest was alles in der nächsten Zeit kaputt geht 
kannst du auch einen neuen Akku fürs E-Auto kaufen:
Oxidationskat
Partikelfilter
AGR Ventil
AGR Kühler
Abgaskatalysator
ggf. SCR Kat
und die ganze Sensorik, wie Differenzdrucksensoren, Temperatursensoren 
...

Das alles sind Verschleissteile die schon bei ein einem Golf komplett 
mit mehreren tausend Euro zu Buche schlagen.

Die Mär vom ewig haltenden Diesel wurde nach dem Mercedes W124 und dem 
Golf II langsam aber sicher beerdigt.

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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viel interessanter würde ich finden, ob,
wie bei meinem alt-Händy,
die Anzeige "noch 25% Akku" dazu führt, dass die Gurke abschaltet.
Während das selbe Gerät (als es frisch war) mit 4% noch an war.

Können E-Autos sowas nach einer bestimmten Laufzeit auch?

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Ich fahre mein Dieselschweinchen auf jeden Fall noch eine Weile. Außer 
mir schenkt einer einen Tesla anstatt ihn in die Umlaufbahn zu schießen, 
dann denke ich über einen Wechsel nach.

Mein Diesel hat als einziges anfälliges Teil ein AGR-Ventil. Bislang 
aber keine Probleme damit, ich jag das Ding gelegentlich ein paar km 
über die Autobahn - beim ersten Hochbeschleunigen auf 250 wirds hinten 
dunkel, nach dem Wenden zwei Abfahrten später auf der Rückfahrt nicht 
mehr. Ist zwar evtl. nicht so umweltschonend wie sich die Erfinder der 
Rußpartikelrückhaltesysteme das vorgestellt haben, aber es hält das Auto 
frisch.

Abgas-Sonden hat der auch nur vor den KATs, sprich wenn die KATs mal 
irgendwann rausgebrannt sein sollten, ist das dem Motor herzlich egal. 
Und ehrlich gesagt: mir auch. Ich fahr so wenig mit dem Ding, vor allem 
im Moment und bei dem was der bei normaler Fahrweise verbraucht, müssen 
sich Benziner schon verdammt anstrengen um das zu unterbieten. Auch mein 
T3 hat definitiv mehr gefressen, trotz AFN-Umbau mit verlängertem 
Getriebe und nur einem Drittel der Motorleistung.

Nee ehrlich... stimmt schon, daß der einzige zukunftssichere Autokauf 
den Wechsel auf einen elektrischen Antrieb bedeutet. Aber bevor ich 
gebraucht an eines herankomme, was ich auch fahren will und noch nicht 
am Ende seiner Akku-Lebensdauer angekommen ist, dauert's noch 10..20 
Jahre. Ich habe nämlich keine Lust, der Automobil-Industrie das Geld für 
einen Neuwagen in die Taschen zu füllen. Nicht bei der Scheiße, was die 
so abziehen und dann noch an Subventionen in den Arsch geblasen kriegen. 
Erst Abwrackprämien, jetzt Corona-Hilfsprämien, und immer soll ich den 
gleichen Schrott vom gleichen Hersteller kaufen, nur damit 2..3 Jahre 
später wieder irgendeine Betrugs- oder Umweltsache dran ist und ich den 
wieder abwracken lassen soll um dann WIEDER was neues von denen zu 
kaufen?! Niemals, das können die mal sowas von vergessen...

von Alexander K. (pucki)


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● J-A V. schrieb:
> viel interessanter würde ich finden, ob,
> wie bei meinem alt-Händy,
> die Anzeige "noch 25% Akku" dazu führt, dass die Gurke abschaltet.
> Während das selbe Gerät (als es frisch war) mit 4% noch an war.
>
> Können E-Autos sowas nach einer bestimmten Laufzeit auch?

Man kann meines Wissen nach ein Akku nicht "messen". Man kann seine 
Kapazität bei Laden/ Entladen bestimmen. Mein Ladegerät für meine 
Mignons hat so gearbeitet.

Ich denke das die Handy meinen sie müssten laden, weil sie meinen der 
Akku ist leer. Die Software misst den Verbrauch (was man raus nimmt kann 
man messen).

Wenn du es nun auflädst, pumpt man Strom rein, bis die Akku-Elektronik 
sagt VOLL ich bin.

Hat der Akku nicht mehr die Kapazität die die Software meint, das er 
haben muss, geht das Teil bei 25% aus.

Folgende Beispiele zum Beweis.

Nehme aus einen DECT-Telefon die VOLLEN Akkus raus. Zähle bis 10 und 
steck sie wieder rein.  Die Akku-Anzeige sagt LEER (Getestet mit Gigaset 
+ Telekom-Teilen).

Die Ei-fons haben 2 x über die SOFTWARE die Akku-Anzeige modifiziert. So 
nach den Motto "Wenn ich mehr anzeige hält der Akku länger".

Achja. Tesla hat Notfallbatterien. Und sogar 2 davon. Bei der 
Katastrophe in den USA hat Tesla via Funk die Reichweite der Akkus 
erhöht.

Aber es ist wie immer. Wenn der "Tank" leer ist, bleibt die Kiste 
stehen.

--------------------- *** -------------------

Und ich würde mir NIE ein Diesel holen. Das Risiko das der Gesetzgeber 
mich zwingt IN DIE Stadt zu Fuß zu laufen wäre mir viel zu hoch. 
Selbst die neuste Norm ist nicht wirklich sicher.


Gruß

  Pucki

: Bearbeitet durch User
von Michael_Ohl (Gast)


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Na zum Glück kann das ja noch jeder halten wie er will. Ich würde mir 
nie wieder einen Benziner kaufen. Entweder saufen die Dinger weil ich 
200 fahre oder weil mein 1,6to Wohnwagen dran hängt. In beiden Fällen 
bleibt mein C180TD unter 10 Liter Diesel. In der Stadt fährt sich der 
Mercedes dank 9 Gang Automatik, Standheizung und sonstigem Spielkram 
zwar ganz nett, aber meine beiden Kangoo ZE können das viel besser, 
leiser, ohne Ruckeln und mit nur einem Pedal.
Beide sind jetzt 8 Jahre alt, laufen noch über 100km weit, und haben 
jetzt 106000km und 87000km mit der ersten Batterie hinter sich. Der 
Verschleiß der ersten Generation an Batterien ist recht hoch aber ab 
50kW mit aktueller Technik hält das Batteriesystem länger als das 
Fahrzeug. Toyota gibt als erster 1Moi km als Garantie für die Batterie 
an.
Der Mercedes hat letztes Jahr knapp unter 50k€ gekostet. Der erste 
Kangoo vor 6 Jahren hat 10000€ gekostet mit 10000km der zweite 3500€ mit 
60000km.
Über alles sind die Kangoo meine billigsten Fahrzeuge in den letzten 
30Jahren.
Wenn kein kapitaler Schaden auftritt wird das so bleiben aber die 
teuerste Reparatur kostet im Moment 2300€ durch kauf eines Autos ohne 
Batterie.

MfG
Michael

von Name: (Gast)


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Michael_Ohl schrieb:
> Na zum Glück kann das ja noch jeder halten wie er will. Ich würde
> mir
> nie wieder einen Benziner kaufen. Entweder saufen die Dinger weil ich
> 200 fahre oder weil mein 1,6to Wohnwagen dran hängt. In beiden Fällen
> bleibt mein C180TD unter 10 Liter Diesel.


Lüg uns hier nich an. Ich fahre solche Kisten teils beruflich, also weiß 
ich dass 10l auf 100km Wunschdenken sind, bei einem so großen Anhänger.
Außer du fährst 30.

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Name: schrieb:
> Michael_Ohl schrieb:
>> Na zum Glück kann das ja noch jeder halten wie er will. Ich würde
>> mir
>> nie wieder einen Benziner kaufen. Entweder saufen die Dinger weil ich
>> 200 fahre oder weil mein 1,6to Wohnwagen dran hängt. In beiden Fällen
>> bleibt mein C180TD unter 10 Liter Diesel.
>
>
> Lüg uns hier nich an. Ich fahre solche Kisten teils beruflich, also weiß
> ich dass 10l auf 100km Wunschdenken sind, bei einem so großen Anhänger.
> Außer du fährst 30.

Ich finde, das passt schon.

Unsere Transporter mit knapp 3t (und richtig gut klimatisiertem 
Laderaum) bei der Tafel brauchen im Schnitt 9,5l, und da ist auch viel 
Stadtverkehr dabei.

Dasselbe hatte ich bei diversen Umzugssprintern - keiner lag da über 
10l, allerdings auch bei 120km/h.

Drüber lagen nur die 7,5t-MAN mit knapp 15l, mit denen ich 
Werkzeugmaschinen geholt habe.

10 Liter für einen PKW mit Hänger bei 100km/h halte ich für realistisch.

: Bearbeitet durch Moderator
von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Alexander K. schrieb:
> Ein Tesla verliert ca 1-2% Ladeleistung am Tag wenn er voll ist. Mit
> einen Anschluss würde er also voll bleiben.

Interessante Information. Ich muss gestehen, dass ich mich mit dem 
Kapazitätsverlust noch nicht befasst habe.

Wodurch kommt dieser doch recht hohe Wert zustande?

Und was passiert eigentlich, wenn der Wagen mit leerer Batterie längere 
Zeit steht? Nimmt der Akku dann irgendwann Schaden wg. Tiefentladung?

von Name: (Gast)


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Chris D. schrieb:
> Interessante Information.

Das halte ich für ein Gerücht.

Mein Leaf verliert kein % pro Tag. Der Stand jetzt 2 Wochen unbenutzt, 
und hatte nachher den gleichen Ladestand wie vorher.

Entweder Tesla hat viel schlechtere Akkus oder Elektronik (was ich 
bezweifle!), oder das ist wieder die typische "mein Diesel ist so toll, 
darum sind E-Autos so schlecht" Leier.

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Name: schrieb:
> Entweder Tesla hat viel schlechtere Akkus oder Elektronik (was ich
> bezweifle!), oder das ist wieder die typische "mein Diesel ist so toll,
> darum sind E-Autos so schlecht" Leier.

Eventuell benötigt der Tesla einfach etwas Energie, um bspw. die 
Batterie zu temperieren.

Wie ist das beim Leaf denn gelöst (Frost, Hitze)?

von Axel L. (axel_5)


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Chris D. schrieb:
> Alexander K. schrieb:
>> Ein Tesla verliert ca 1-2% Ladeleistung am Tag wenn er voll ist. Mit
>> einen Anschluss würde er also voll bleiben.
>
> Interessante Information. Ich muss gestehen, dass ich mich mit dem
> Kapazitätsverlust noch nicht befasst habe.
>
> Wodurch kommt dieser doch recht hohe Wert zustande?
>
> Und was passiert eigentlich, wenn der Wagen mit leerer Batterie längere
> Zeit steht? Nimmt der Akku dann irgendwann Schaden wg. Tiefentladung?

Da hat Tesla tatsächlich Nachholbedarf. Das kommt zum Einen durch die 
Batterietemperierung, aber wohl auch durch die laufende Elektronik für 
WLAN, OTA, BMS und Alarmanlage. Dazu kommt, dass der Übertrager von der 
Hochvoltbatterie zur 12V Batterie wohl auch Optimierungspotential hat. 
Was dann wohl schon mal kaputt geht, ist der 12V Akku.

von Name: (Gast)


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Chris D. schrieb:
> Wie ist das beim Leaf denn gelöst (Frost, Hitze)?

Beim Leaf wird nur geheizt. Akku heizen tut der Leaf aber auch nur bei 
<-17°C Akkutemperatur.

Die fehlende Kühlung ist ein Nachteil des Leafs, den Tesla nicht hat.
Praktisch spielt das nur bei Schnelladen auf Langstrecken (mehr als 
einmal Schnelladen am Stück) eine Rolle. Also Strecken >500km.

Nur:
Die Akkukühlung benötigt man beim Schnelladen oder Fahren, im Stand 
macht das einfach keinen Sinn. Wo sollen da so hohe Temperaturen 
herkommen? Der Akku ist im Boden, und Lufttemperaturen von 50°C haben 
wir hierzulande eher selten.
Und heizen wird auch Tesla erst bei tiefen Minustemperaturen.
Ein Standbyverbrauch von ein paar Watt ist für einen >40kWh-Akku weniger 
als die Selbstentladung.

Die 1-2% glaube ich also unbesehen nicht. wenn selbst so "schlechte" 
E-Autos wie der Leaf das Problem nicht haben, warum dann der 
Marktführer?

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Axel L. schrieb:
> Chris D. schrieb:
>> Alexander K. schrieb:
>>> Ein Tesla verliert ca 1-2% Ladeleistung am Tag wenn er voll ist. Mit
>>> einen Anschluss würde er also voll bleiben.
>>
>> Interessante Information. Ich muss gestehen, dass ich mich mit dem
>> Kapazitätsverlust noch nicht befasst habe.
>>
>> Wodurch kommt dieser doch recht hohe Wert zustande?
>>
>> Und was passiert eigentlich, wenn der Wagen mit leerer Batterie längere
>> Zeit steht? Nimmt der Akku dann irgendwann Schaden wg. Tiefentladung?
>
> Da hat Tesla tatsächlich Nachholbedarf. Das kommt zum Einen durch die
> Batterietemperierung, aber wohl auch durch die laufende Elektronik für
> WLAN, OTA, BMS und Alarmanlage. Dazu kommt, dass der Übertrager von der
> Hochvoltbatterie zur 12V Batterie wohl auch Optimierungspotential hat.
> Was dann wohl schon mal kaputt geht, ist der 12V Akku.

Also ist der Wert von 1-2% realistisch?
Das wären bei einer 74kWh-Batterie etwa 1,5kWh pro Tag, also 60W rund um 
die Uhr. Das ist in der Tat nicht wenig.

Auf das Jahr gerechnet wären das selbst bei nur 1% Entladung knapp 
dreieinhalb Tankfüllungen ohne einen gefahrenen Kilometer, bei 2% schon 
sieben.

War mir wirklich nicht bewusst.

Gibt es Erfahrungen mit anderen Modellen? Ein Leaf verliert ja offenbar 
nichts - wobei man sich auch fragen müsste, wie die Kapazitätsanzeige 
arbeitet. Eventuell gibt es "versteckte" Kapazität, die nur für das BMS 
zur Verfügung steht.

von Udo S. (urschmitt)


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Name: schrieb:
> also weiß
> ich dass 10l auf 100km Wunschdenken sind, bei einem so großen Anhänger.
> Außer du fährst 30.

Das passt schon, schliesslich fährt man damit 100 und nicht schneller. 
Dadurch kann man auch viel konstanter fahren und hat weniger Brems und 
Beschleunigungsphasen.

Michael_Ohl schrieb:
> Ich würde mir nie wieder einen Benziner kaufen.

Wie gesagt, meine Aufzählung der Teile die irgendwann kaputt sind bei 
einem Diesel. Alleine dass sich der Partikelfilter irgendwann mit Asche 
zusetzt kostet dich locker einen Tausender.
Wenn du natürlich Neuwagen kaufst und die nach 3-6 Jahren wieder 
abstösst interessiert dich das nicht, aber hier ging es um 
Gebrauchtwagenkauf. Elektrisch und zum Vergleich Diesel.
Mein Betrugsgolf (EA189, 2l, Bj2009) hatte zwischen dem Softwareupdate 
(ca. 140000km) und dem Verkauf etwa 2 Jahre später (175000km) 
Reparaturen am Abgasstrang für fast 2000 Euro. Und da war noch kein AGR 
Ventil erneuert und der Partikelfilter wäre auch irgendwann voll 
gewesen!

von Name: (Gast)


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Chris D. schrieb:
> Gibt es Erfahrungen mit anderen Modellen? Ein Leaf verliert ja offenbar
> nichts - wobei man sich auch fragen müsste, wie die Kapazitätsanzeige
> arbeitet. Eventuell gibt es "versteckte" Kapazität, die nur für das BMS
> zur Verfügung steht.

Ob der nichts verliert, würde ich nicht unterschreiben. Das ist ja 
Nissan, die haben es nicht so mit Software.

Theoretisch müsste ein BMS schon einen Ladungszähler haben, und auch 
Standbyverbräuche erfassen, und so den Akkustand akurrat anzeigen.

Wenn Tesla wirklich 60W hat, ist das schon viel. Wie die Elektrik da 
ausieht, weiß ich aber nicht.

Ein Leaf ist jedenfalls wie ein Verbrenner konstruiert. Die Elektronik 
speist sich aus einer 12V-Bleibatterie. Geladen wird beim Fahren. Für 
Standby gibt es nur einen sehr schwachen Charger, der nicht einmal für 
die Innenbeleuchtung reicht (wie ich feststellen musste).
Dann braucht man Starthilfe.
Da kann also nicht viel Standby drauf sein.

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Das hat mich jetzt doch mal interessiert und ich habe einfach 
nachgeschaut :-)

Im deutschen Handbuch des Model 3 
(https://www.tesla.com/sites/default/files/model_3_owners_manual_europe_de.pdf) 
findet sich tatsächlich auf Seite 84 dieser Passus:

"Im geparkten Zustand verbraucht Model 3 ca. 1 % der
gespeicherten Energie pro Tag. In einigen Fällen (und je
nach Ihren Fahrzeugeinstellungen) kann der Verbrauch
höher sein."

Man ist also mit mindestens 1% pro Tag dabei.

Das sind 3,5 Tankfüllungen pro Jahr - ohne einen gefahrenen Kilometer.

Sonst sind die Werte ja wirklich gut, aber das ist in der Tat kein 
Ruhmesblatt für das Model 3.

von Name: (Gast)


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Chris D. schrieb:
> Sonst sind die Werte ja wirklich gut, aber das ist in der Tat kein
> Ruhmesblatt für das Model 3.

Beim Verbrenner macht das noch mehr aus.
Denn da muss der gesamten Standbyverbrauch mit einem Wirkungsgrad von 
vielleicht 10% aus Sprit erzeugt werden.
Nur zeigt dir das niemand an.

Und viele springen nach 4 Wochen Stillstand einfach nicht mehr an...

Aber 1% ist wirklich kein Ruhmesblatt.

von Thomas U. (charley10)


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Alexander K. schrieb:
> ● J-A V. schrieb:

> Achja. Tesla hat Notfallbatterien. Und sogar 2 davon. Bei der
> Katastrophe in den USA hat Tesla via Funk die Reichweite der Akkus
> erhöht.
>
Tesla hat keine EXTRA Notfallbatterien. Die haben damals ONLINE(!) nur 
die Reservekapazität für diesen Orkan frei geschaltet (entladen bis 
wirklich LEER möglich). Denn Strom lässt sich leider nicht in Kanistern 
bunkern.
Denkt nach, warum ausgerechnet Stromer in den Markt gepeitscht werden 
sollen1
>
> --------------------- *** -------------------
>
> Und ich würde mir NIE ein Diesel holen. Das Risiko das der Gesetzgeber
> mich zwingt IN DIE Stadt zu Fuß zu laufen wäre mir viel zu hoch.
> Selbst die neuste Norm ist nicht wirklich sicher.
>
Meine fahren seit 2001 ganz preiswert mit LPG... Noch(?) darf ich damit 
in die Stadt, was ich aber trotzdem tunlichst meide.

von Stephan S. (outsider)


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Mein Kolllege hat ein Model 3, der meinte dass man den Verlust abstellen 
kann, wenn man sämtliche Überwachungsfunktionen und "nach Hause 
telefonieren" abschaltet. Im Normalzustand laufen da halt einige Kameras 
ringsum und zeichnen alles auf. Außerdem werden monatlich mehrere GB an 
Daten an Tesla gesendet. Ich finde das mit den 1-1,5% pro Tag aber auch 
schlimm. Beim e-Golf gibt es sowas nicht. Aus ist aus. Der DC/DC-Wandler 
ist da nur aktiv wenn man lädt oder wenn die Zündung ein ist.

von Alexander K. (pucki)


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Chris D. schrieb:
> Wodurch kommt dieser doch recht hohe Wert zustande?

Keine Ahnung !  Ist ein Erfahrungswert meines Freundes. Ich muss aber 
dabei sagen das mein Freund die Kiste i.d.R. irgendwo zwischen 90% - 95% 
lädt und selten 100%.

Der Grund ist das Ladeverhalten an den Säulen. Der Tesla ladet wenn er 
kann (Alleine an den 2 Säulen) blitzschnell bis 80% dann fährt die 
Ladeelektronik die Ladeleistung runter.

Einfach gesagt ab 80% gilt die Regel = je voller - je langsamer wird er 
noch voller.

Gruß

   Pucki

von MeierMüllerSchulz (Gast)


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>>> Ein Tesla verliert ca 1-2% Ladeleistung am Tag wenn er voll ist.
>> Interessante Information.
> Das halte ich für ein Gerücht.

Chris D. schrieb:
> Das hat mich jetzt doch mal interessiert und ich habe einfach
> nachgeschaut :-)
>
> Im deutschen Handbuch des Model 3
> (https://www.tesla.com/sites/default/files/model_3_owners_manual_europe_de.pdf)
> findet sich tatsächlich auf Seite 84 dieser Passus:
>
> "Im geparkten Zustand verbraucht Model 3 ca. 1 % der
> gespeicherten Energie pro Tag. In einigen Fällen (und je
> nach Ihren Fahrzeugeinstellungen) kann der Verbrauch
> höher sein."

Mal wieder ein gutes Beispiel dafür, wie Gerüchte entstehen. Manch ein 
Zeitgenosse (Namensloser = Ahnungsloser) saugt sich lieber was aus den 
Fingern, anstatt sich zu informieren (z.B. mal die Bedienungsanleitung 
zu lesen).

Vielen Dank an Chris D., der letzte Sehende unter den Blinden.

von Alexander K. (pucki)


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Thomas U. schrieb:
> Denkt nach, warum ausgerechnet Stromer in den Markt gepeitscht werden
> sollen1

Weil danach die Stromunternehmen genau so gierig sind wie die 
Öl-Konzerne.
Wie sagte ein Freund immer :"Das ist gehüpft wie gesprungen".
Nur mir den Unterschied das das Geld im eigenen Land bleibt. ;) Strom 
kommt ja nicht aus Übersee ;)


Davon mal abgesehen. Strom ist sehr preiswert, genau wie Sprit. Nur die 
hohen Steuern darauf machen beides sehr teuer.

Achja. Mit den "Notfallbatterien" hast du recht. Die haben wirklich nur 
"bis wirk

edit Ich verbreite keine Gerüchte !!!! Mein Freund ist aktiv im 
Tesla-Forum. Was er erzählt was da abgeht, schreibe ich hier nicht. 
Sonst würden hier einige komplett am Rad drehen. Aber ich würde mal 
raten, da zu lesen, bevor man sich ein neues Auto holt. Dann weiß man 
wirklich die Vorteile zu schätzen.

Davon abgesehen ist das Modell-S das einzige Auto in den letzten 15 
Jahren wo ich einsteigen und nicht rein kriechen musste. Allerdings 
mault mein Freund manchmal das die Kiste zu Lang ist. ;)

Gruß

  Pucki

: Bearbeitet durch User
von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Name: schrieb:
> Chris D. schrieb:
>> Sonst sind die Werte ja wirklich gut, aber das ist in der Tat kein
>> Ruhmesblatt für das Model 3.
>
> Beim Verbrenner macht das noch mehr aus.
> Denn da muss der gesamten Standbyverbrauch mit einem Wirkungsgrad von
> vielleicht 10% aus Sprit erzeugt werden.
> Nur zeigt dir das niemand an.

Zumindest fliesst diese Energie in den Spritverbrauch ein - insofern ist 
das schon transparent. Die zusätzlichen 3,5 Tankfüllungen pro Jahr nur 
für's Stehen in der Garage werden allerdings eher nicht erwähnt. Wie 
geschrieben: mir war das bis heute morgen auch nicht bekannt.

> Und viele springen nach 4 Wochen Stillstand einfach nicht mehr an...

Zumindest unser "neuer" Polo sprang nach fünf Wochen Coronazwangspause 
(Zulassung nicht möglich ;-) in der Garage sofort an.

Man sollte allerdings auch nicht einen winzigen Bleiakku (hier sind das 
mMn 65Ah bei 12V also knapp 0,8kWh) mit einem 74kWh-Klopper vergleichen. 
Selbst wenn der nach vier Wochen leer gewesen wäre, dann sprechen wir 
immer noch von unter 100mA Ruhestrom oder knapp einem Watt elektrischer 
Leistung.

1% bei einem Verbrenner mit 50l-Tank entspräche einem Verlust von einem 
halben Liter Sprit pro Tag.

> Aber 1% ist wirklich kein Ruhmesblatt.

Zumal es andere ja offenbar hinbekommen.

: Bearbeitet durch Moderator
von Alexander K. (pucki)


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Chris D. schrieb:
> Zumindest unser "neuer" Polo sprang nach fünf Wochen Coronazwangspause
> (Zulassung nicht möglich ;-) in der Garage sofort an.

Dein relativ neuer Polo hatte vermutlich eine neue oder bessere Batterie 
als üblich.

Das Problem mit den "anspringen" habe ich mit meinen Roller auch. 2 
Winter und die Batterie ist so tot, das die kleine Ladeelektronik das 
Teil nicht mehr voll genug bekommt.

Bei einen Auto kann es sein das die Lichtmaschine zu schwach ist, auch 
noch genug Saft herzustellen, wenn das Auto nur "Kurzstrecke" bewegt 
wird. Das führt dazu das beim Fahren die Selbstentladung nicht mehr 
kompensiert wird, und irgendwann die Batterie nach 2-3 Wochen stehen zu 
wenig Saft hat, die Kiste zu starten.

Eigentlich kennt das Problem doch jeder. Mal eben Starthilfe. 50 Km zur 
Arbeit nach den Urlaub und alles ist gut.  Ein Bekannter von mir, hängt 
alle 6 Monate mal ein Batterie-Ladegerät an die Batterie und seine hält 
schon ewig.

Wobei mir der Gedanke kommt, das ich Rollerbatterie auch mal extern 
laden könnte. ;) Ist sowieso mein letzter Roller.

Danach bekomme ich ein "Roller mit Gehäuse" und Elektroantrieb. Ich 
träume von einer verbesserten Version einer "Lizzy". Muss 170 Kg = 
Fahrer und Zuladung einen Berg mit offz. 17 % Steigung schaffen. Das 
traue ich aktuelle E-Rollern o.ä. nicht zu.


Gruß

  Pucki

von Name: (Gast)


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Alexander K. schrieb:
> Wie sagte ein Freund immer :"Das ist gehüpft wie gesprungen".
> Nur mir den Unterschied das das Geld im eigenen Land bleibt. ;) Strom
> kommt ja nicht aus Übersee ;)

Du vergisst die wichtigsten Vorteile der E-Mobilität (aus meiner Sicht):
Weder Lärm noch Gestank. Dazu erheblich weniger Dreck. Damit meine ich 
nicht Feinstaub, sondern diese schmierige rußige Zeug (Bremsenabrieb, 
Dieselruß).

Meine Nachbarn haben sich zum Lärm tatsächlich schon positiv geäußert. 
Ich fahre oft um 6:00 Uhr morgends weg, und den Leaf muss man nicht 
anlassen. Man hört auch sonst nichts.

Der Faktor Gestank und Dreck dürfte in den Innenstädten auf lange Sicht 
einen großen Unterschied machen. Und ja, auch moderne Verbrenner 
stinken. Diesel sowieso, und Benziner mindestens solange, bis der Kat 
warm ist.

Aus meiner Sicht ist genau DAS der Grund, warum ich die E-Mobilität 
befürworte. Da mag der Klimavorteil noch so klein sein, aber weniger 
Lärm und Dreck sind eine Menge wert.

von Alexander K. (pucki)


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Name: schrieb:
> Du vergisst die wichtigsten Vorteile der E-Mobilität

Hab ich nicht vergessen. Bin ja selbst ein Fan davon.  Ich wollte nur 
ausdrücken, das es egal ist, ob ich mein Geld den ÖL-Multis in Übersee 
oder den STROM-Multis in DE in den Rachen schmeiße.

Und ich bin fest davon überzeugt, das wenn die Stromer mehr werden, RWE 
+ Co. jammern das sie mehr Geld brauchen, weil die Netze so marode sind, 
durch Investitionsstau.

Und nur so nebenbei gesagt. Irgendwann in der Corona-Zeit hat mal einer 
gesagt : "Man könnte die Bürger entlasten wenn die EWG-Umlage weniger 
wird, da die Solarförderung ja ausläuft". Das haben die aber schnell 
wieder vergessen.

Ergo. Hab ich Recht. Die wollen ALLE nur unser Bestes, UNSER GELD. ;(

Es ist allerdings ein Vorteil der Stromer das wir durch bessere Luft 
länger leben, um das zu bezahlen. ;)

Gruß

   Pucki

von ACDC (Gast)


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Harald B. schrieb:
> Ist jemand anwesend, der ein E-Auto ab neu schon länger fährt?

Ja,
ich.
3,7 Jahre seit Kauf.
Akkudatum 4,3 Jahre.

von Dirk K. (knobikocher)


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● J-A V. schrieb:
> Können E-Autos sowas nach einer bestimmten Laufzeit auch?

Bei Smartphones wird sicherlich der SoH einfach nicht in die SoC 
Berechnung einbezogen. Dann gibt es diesen Effekt. Das Smartphone misst: 
Zelle hat 3.0V also 25% Kapazität. Das ist aber nur beim 
Auslieferungszustand SoH=100% der Fall. Ist der SoH dann aufgrund der 
Alterung bei echten 10%, dann entspricht 3,0V = Zelle leer.

Ein vernünftiges BMS kalkuliert dies aber. Dementsprechend: E-Auto - 
nein.

Axel L. schrieb:
> Da hat Tesla tatsächlich Nachholbedarf. Das kommt zum Einen durch die
> Batterietemperierung, aber wohl auch durch die laufende Elektronik für
> WLAN, OTA, BMS und Alarmanlage. Dazu kommt, dass der Übertrager von der
> Hochvoltbatterie zur 12V Batterie wohl auch Optimierungspotential hat.
> Was dann wohl schon mal kaputt geht, ist der 12V Akku

+1

Die Zellen im Tesla werden wohl immer auf Wohlfühltemperatur von 25°C 
gehalten. Soweit ich mich erinnere, sind die verbauten Zellen halt sehr 
empfindlich gegenüber Temperatur. Ein Nachteil der NCA Zellen mit hoher 
Energiedichte.

Daher nutzen andere Hersteller z.B. LTO Zellchemie Die sind deutlich 
weniger anfällig. Und Selbstentladung von z.B. 1% im Monat.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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> sondern diese schmierige rußige Zeug (Bremsenabrieb, Dieselruß).

Du hast davon so viel Ahnung wie eine Kuh vom Tauchen. Mal wieder 
volltypisch für einen Anti-Dreck-Pro-Öko-Fuzzi. Dieselruß ist nicht 
schmierig, Bremsenabrieb haben Elektroautos auch und total ausgeblendet 
hast Du den Reifenabrieb. Aber Elektroautos fahren äh nein, sie schweben 
natürlich auf weißen Wölkchen, die in Deiner Traumwelt einen herrlichen, 
rosaroten Rosenduft versprühen. Hallo? Schau doch mal in die 
Zutatenliste für Reifen, da findest Du auch die Antwort wieso die Dinger 
schwarz sind, und Gummi ist ja generell etwas schmierig. Aufgewacht? 
Schönen guten Morgen!

Das zweite Problem ist der derzeit stockende Ausbau der erneuerbaren 
Energien, dazu der Atomausstieg. Als Folge davon laufen viele eurer ach 
so schadstofffreien Elektrokarren mit Strom aus Braun- und Steinkohle. 
Dazu kommen Verluste bei der Übertragung und Speicherung des Stromes. 
Damit ist deren Wirkungsgrad und Schadstoffausstoß gar nicht mehr so 
weit von dem eines modernen Diesels entfernt.

von MeierMüllerSchulz (Gast)


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Ben B. schrieb:
> Du hast davon so viel Ahnung wie eine Kuh vom Tauchen. Mal wieder
> volltypisch für einen Anti-Dreck-Pro-Öko-Fuzzi.

Na ja, gegen das nicht vorhandene Auspuffrohr kann kein Verbrenner 
anstinken. In einer Großstadt muss der Verbrenner von der Straße, wo es 
nur geht. Bremsenabrieb ist durch die Reku stark reduziert, Feinstaub 
durch Reifenabrieb wird unverändert bleiben.

Also benötigt jeder künftig zwei Autos, eines für die Stadt und eines 
für außerhalb (längere Strecken). Dazu ein Eigenheim mit Doppelgarage + 
eigene Solaranlage + Energiespeicher. Am Ende bleibt die Frage, wer das 
alles bezahlen soll.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Alles klar, und schon kaufe ich mir zwei Autos... Die Industrie und den 
Staat würde es wohl freuen, doppelte Kosten, doppelte Steuern, auch wenn 
ich immer nur eines von beiden fahren kann. Mich freut das nicht weil 
ich mir das einfach nicht leisten kann.

Und das großzügige Eigenheim mit Doppelgarage und genug Solar-Leistung 
für ein Elektroauto auch an schattigen Tagen gibts bestimmt auch nicht 
zum Nulltarif, ansonsten nehme ich es gerne! Vor allem in der Stadt ... 
Leute, ihr lebt doch alle hinter dem (Elektro)Mond.

> Na ja, gegen das nicht vorhandene Auspuffrohr kann
> kein Verbrenner anstinken.
Dafür stinken dann die großen Auspuffrohre z.B. in Jänschwalde, Boxberg, 
Schwarze Pumpe, Hamburg, Datteln, Lippendorf, Eschweiler, Neurath, 
Frimmersdorf und Niederaußem umso mehr. Ob das für die Umwelt einen 
spürbaren Unterschied bringt, darf bezweifelt werden.

: Bearbeitet durch User
von Dieter (Gast)


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MeierMüllerSchulz schrieb:
> Also benötigt jeder künftig zwei Autos, eines für die Stadt und eines
> für außerhalb (längere Strecken). Dazu ein Eigenheim mit Doppelgarage +
> eigene Solaranlage + Energiespeicher. Am Ende bleibt die Frage, wer das
> alles bezahlen soll.

Das wäre alles kein Problem mit weniger Menschen auf der Erde. Ein 
Terminator, wie zum Beispiel 
https://de.wikipedia.org/wiki/Terminator_(Film), allerdings mit dem 
Auftrag einer Reduzierung auf ein vernünftiges Maß, wie es die Wildhüter 
machen, als Humanhüter, wäre genug bezahlbarer Grund und Boden vorhanden 
und alle könnten mit Eigenheim mit Doppelgarage + eigene Solaranlage + 
Energiespeicher in der Stadt wohnen. Das ist alles nur eine Frage der 
Masse. Nur das würde die Insekten und die Tierwelt wirklich retten. 
Alles andere ist nur Verdrängung der Tatsachen und Alibi sich nicht mehr 
wirklich selber tiefere Gedanken zu machen.

von Thomas U. (charley10)


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Wenn hier die ganzen Öko-Fuzzier damit protzen, ihr ach so hippes E-Auto 
mit eigenem ach so öko Solarstrom kostenlos laden zu können habe ich 
dazu eine Frage:
Wann arbeiten die und wann scheint die Sonne?
Fahren die mit ihrem Diesel zur Arbeit oder müssen die nicht und die 
Stütze kommt vom Amt oder der Parteizentrale?
Oder sind das alles abgehobene "Eure Armut kotzt mich an!" 
Home-office-Junkies?

: Bearbeitet durch User
von ACDC (Gast)


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Thomas U. schrieb:
> Wenn hier die ganzen Öko-Fuzzier damit protzen, ihr ach so hippes E-Auto
> mit eigenem ach so öko Solarstrom kostenlos laden zu können habe ich
> dazu eine Frage:
> Wann arbeiten die und wann scheint die Sonne?
> Fahren die mit ihrem Diesel zur Arbeit oder müssen die nicht und die
> Stütze kommt vom Amt oder der Parteizentrale?
> Oder sind das alles abgehobene "Eure Armut kotzt mich an!"
> Home-office-Junkies?

Dieselfahrer?

Mein E-Car sieht aus wie ein Archauto.

Trotzdem sind Autos mit LinearKolbenMotor eine Auslaufmodell.

Der Akku meines E-Cars hält länger als du dein V-Auto fahren wirst.

von ACDC (Gast)


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Dieter schrieb:
> Das wäre alles kein Problem mit weniger Menschen auf der Erde.

Hahn, EI oder Hähne Ei Problem.

von Michael_Ohl (Gast)


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Ne falsch Anreize wie Kindergeld, Mütterrenten, Baukindergeld etc. Dazu 
ein Papst der Schwachsinn über Verhütung erzählt, unbezahlbare Verhütung 
in der dritten Welt und viel glaube an viel Kinder und seit fruchtbar 
und mehret euch. Klappt bis zum Kollaps der absehbar ist, darf aber kaum 
laut gesagt werden.
Und Diesel wächst auch nicht auf Bäumen, ist an vielen Kriegen schuld, 
vertreibt Menschen aus ihrer Heimat versucht das halbe Amazonasdelta und 
die Investoren killen noch die Reporter die solche Schweinereien 
aufdecken, damit ja keiner ein schlechtes Gewissen bekommt.

MfG
Michael

von Thomas U. (charley10)


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ACDC schrieb:
> Thomas U. schrieb:
>> Wenn hier die ganzen Öko-Fuzzier damit protzen, ihr ach so hippes E-Auto
>> mit eigenem ach so öko Solarstrom kostenlos laden zu können habe ich
>> dazu eine Frage:
>> Wann arbeiten die und wann scheint die Sonne?
>> Fahren die mit ihrem Diesel zur Arbeit oder müssen die nicht und die
>> Stütze kommt vom Amt oder der Parteizentrale?
>> Oder sind das alles abgehobene "Eure Armut kotzt mich an!"
>> Home-office-Junkies?
>
> Dieselfahrer?
>
> Mein E-Car sieht aus wie ein Archauto.
>
> Trotzdem sind Autos mit LinearKolbenMotor eine Auslaufmodell.
>
> Der Akku meines E-Cars hält länger als du dein V-Auto fahren wirst.

Dann noch mal erläutert für Falschversteher:
Die Frage war eigentlich, wann das hippe Fzg mit dem eigenen 
Solarstrom geladen wird. Die Sonne scheint, wenn die meisten Menschen 
irgendwo arbeiten und das Auto nutzen, um dorthin zu kommen. Dann ist 
die Sonne kaum nutzbar. Es sei denn, man bekommt so viel Unterhalt, um 
sich einen Zwischenspeicher in 1,5-facher Kapazität der des Autos 
leisten zu können. Für die Meisten nicht bezahlbar.
Bin kein Dieselfahrer. Meins läuft seit 2001 mit LPG. Ich denke, das ist 
derzeit noch optimal.
CO2? ca. 20% weniger als bei Sprit.
Feinstaub? Der Kraftstoff wird nicht zerstäubt und damit kein Feinstaub.
Schwefeldioxid? LPG ist schwefelfrei!
NOx? Dazu reicht die Verbrennungstemperatur nicht aus.
Reichweite >600km und Tankstellen bis Italien keinerlei Problem. Derzeit 
0,51 €/L.
Also?

von Thomas U. (charley10)


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MeierMüllerSchulz schrieb:
> Ben B. schrieb:
>> Du hast davon so viel Ahnung wie eine Kuh vom Tauchen. Mal wieder
>> volltypisch für einen Anti-Dreck-Pro-Öko-Fuzzi.
>
> Na ja, gegen das nicht vorhandene Auspuffrohr kann kein Verbrenner
> anstinken. In einer Großstadt muss der Verbrenner von der Straße, wo es
> nur geht. Bremsenabrieb ist durch die Reku stark reduziert, Feinstaub
> durch Reifenabrieb wird unverändert bleiben.
>
> Also benötigt jeder künftig zwei Autos, eines für die Stadt und eines
> für außerhalb (längere Strecken). Dazu ein Eigenheim mit Doppelgarage +
> eigene Solaranlage + Energiespeicher. Am Ende bleibt die Frage, wer das
> alles bezahlen soll.

Diejenigen, die das vehement und militant fordern, bekommen ihr Geld von 
den Parteizentralen. Wie sonst!

von Stephan S. (outsider)


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Thomas U. schrieb:
> Wenn hier die ganzen Öko-Fuzzier damit protzen, ihr ach so hippes E-Auto
> mit eigenem ach so öko Solarstrom kostenlos laden zu können habe ich
> dazu eine Frage:
> Wann arbeiten die und wann scheint die Sonne?
> Fahren die mit ihrem Diesel zur Arbeit oder müssen die nicht und die
> Stütze kommt vom Amt oder der Parteizentrale?
> Oder sind das alles abgehobene "Eure Armut kotzt mich an!"
> Home-office-Junkies?

Wenn man die Gesamtbilanz betrachtet, spielt das für die Umwelt keine 
Rolle ob ich nun "meinen" Photovoltaik Strom direkt in mein Auto lade, 
oder ob ich meinen PV Strom tagsüber für 10 Cent/kWh ins Netz speise, wo 
er direkt von der Nachbarschaft verbraucht wird und ich wo anders aus 
dem Netz den Strom für mein Auto entnehme, z.B. bei meinem Arbeitgeber 
während das Auto eh rum steht.

Da man aber den Akku nicht jeden Tag leer fährt, könnte man auch am 
Wochenende einen nicht unerheblichen Teil der Wochenfahrleistung 
nachladen wenn das Auto wochentags nie daheim ist. Mit meiner kleinen 
8,1 kWp Anlage erzeuge ich an einem Wochenende von März bis Oktober im 
Schnitt etwa Strom für 400 km elektrisches Fahren. So viel fahre ich im 
Schnitt nicht annährend. An guten Tagen könnte ich sogar 700 km pro 
Wochenende laden. In den Wintermonaten reicht es nicht aus, aber auch da 
kann man noch einen Teil damit abdecken.

So eine Anlage bekommt man übrigens wenn man sie selbst aufs Dach 
schraubt und den Elektriker nur die Wechselrichterinstallation machen 
lässt schon ab 600 €/kWp. Das heißt knapp 5000 Euro investiert, 
voraussichtlich etwa 250.000 kWh geerntet über die Gesamtlaufzeit. Ein 
überaus lohnenswertes Geschäft. Für den Eigentümer finanziell, als auch 
für die Umwelt. So lange man zumindest nicht auf die Idee kommt mit 
einem Akku seinen Eigenverbrauchsanteil zu erhöhen, was schlussendlich 
nur Energie, Ressourcen und Rentabilität vernichtet.

von A. K. (prx)


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Name: schrieb:
>> (https://de.wikipedia.org/wiki/Radionuklidbatterie), das wäre was. So
>> dass sich der Akku bei stehendem Auto von selbst lädt. Genial!
>
> Die Leistungsstärksten Radionuklidbatterien haben vielleicht 300W.

Leitenberger schreibt über Cassini zusammen 888 W bei einem Gewicht von 
168 kg. Für die von Kritikern stets geforderte Langstrecke bei leidlich 
flottem Tempo reichen 10 kW bei mittelgrossem Akku (je mehr Akku desto 
weniger RTG). Das ergibt nur an die 2 Tonnen, bei einer fürs All 
ausreichenden Abschirmung. Mit etwas gutem Willen seitens der Kundschaft 
ist das machbar.

Die Kühlung davon könnte allerdings eine interessante Aufgabe sein, denn 
das Ding ist thermisch nicht abschaltbar. Der Wirkungsgrad von 8% 
impliziert also eine dauerhafte Heizleistung von über 100 kW. Der 
Stromverbrauch der nötigen Ventilatoren ist zwar kein Problem, aber man 
sollte das Fahrzeug nur an Plätzen parken, wo Dauerlärm und reichlich 
heisse Abluft niemanden stören.

: Bearbeitet durch User
von Name: (Gast)


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A. K. schrieb:
> Die Kühlung davon könnte allerdings eine interessante Aufgabe sein, denn
> das Ding ist thermisch nicht abschaltbar. Der Wirkungsgrad von 8%
> impliziert also eine dauerhafte Heizleistung von über 100 kW. Der
> Stromverbrauch der nötigen Ventilatoren ist zwar kein Problem, aber man
> sollte das Fahrzeug nur an Plätzen parken, wo Dauerlärm und reichlich
> heisse Abluft niemanden stören.

Interessant wird auch die Entsorgung.
Oder bei einem Unfall.

Denn gängige Betriebsstoffe sind:
- Plutonium 238, ein extrem gefährlicher Alphastrahler
- Strontium 90, welches bei Atomunfällen die ganzen Läukemiefälle 
auslöst, weil es sich in die Knochen einlagert
Dazu ist das Problem prinzipbedingt unlösbar, weil die Gefahrenquelle 
(Radioaktivität) gleichzeitig das Funktionsprinzip ist. Ungefährliche 
RTGs sind also unmöglich.

Es reicht ein defektes Auto, um ganz Deutschland unbewohnbar zu machen. 
Die verwendeten Heizelemente sind erheblich gefährlicher als abgebrannte 
Brennstäbe. Das gängige PU-238 ist so gefährlich, dass sich bei Cassini 
einige Leute gleich Sorgen um den ganzen Planeten gemacht hat (ob das 
berechtigt war, sei mal dahingestellt).

Und ein einzelnes Auto bräuchte ein vielfaches der Menge von Cassini.

Ich habe ein Buch, in dem das als große Zukunft der Energieversorgung 
angepriesen war (eine Ausgabe des "neuen Universums" aus den 50er 
Jahren). Seien wir froh, dass solche Spinner heute kein Gehör mehr 
finden.

von MeierMüllerSchulz (Gast)


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Stephan S. schrieb:
> oder ob ich meinen PV Strom tagsüber für 10 Cent/kWh ins Netz speise
> Ein überaus lohnenswertes Geschäft.

Für 10 Cent einspeisen und für 30 Cent wo anders tanken?
Kann gerade nicht erkennen, wie sich das lohnen soll.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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> Mein E-Car sieht aus wie ein Archauto.
Eher wie ein Bobbycar. Aber Arschauto passt auch gut.

> Der Akku meines E-Cars hält länger als du dein V-Auto fahren wirst.
Was zu beweisen wäre. Mein Diesel hat 17 Jahre Vorsprung
und gerade frischen TÜV.

von A. K. (prx)


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Ben B. schrieb:
> Was zu beweisen wäre. Mein Diesel hat 17 Jahre Vorsprung
> und gerade frischen TÜV.

Manches Gebrauchs-Fahrzeug, in diesem Fall ein Baby-Benz an der Grenze 
zum Oldtimer, nutzt mittlerweile schon die dritte Generation. ;-)

: Bearbeitet durch User
von Alexander K. (pucki)


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MeierMüllerSchulz schrieb:
> Für 10 Cent einspeisen und für 30 Cent wo anders tanken?
> Kann gerade nicht erkennen, wie sich das lohnen soll.

Strom kann man fast nicht speichern. Solaranlagen arbeiten IMMER. Ist er 
nicht zu Hause speist die Anlage ins Netz.

Ist er zu Hause, speist sie sein Auto.

Läd er Unterwegs, muss er dann logoweis 20 Cent "Stromtransportgebühren" 
zahlen.

Ist doch logisch. ;)

Gruß

   Pucki

von A. K. (prx)


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Alexander K. schrieb:
> Solaranlagen arbeiten IMMER.

Nicht wirklich. Und leider gerne antizyklisch zum Gebrauch für 
Akkuladung vom Auto.

von Lukas B. (lukas-1992) Benutzerseite


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Hallo,
bzgl Reichweitenverlust von 1-2% bei tesla kann ich bestätigen, 
allerdings nur wenn der Sentry Mode (Überwachungsmodus) aktiv ist, da da 
der Hauptrechner läuft und knapp 100W benötigt.
Ist das Zeug ausgeschaltet und das Fahrzeug versperrt ist der 
Tagesverlust extrem gering, bzw. fast nicht vorhanden, allerdings nicht 
0, da teile der Kommunikation aktiv sind, lässt sich allerdings auch 
ausschalten (über den Ausschalten Button im display ;) )
Dauerhafte Temperierung des Akkus ist keine vorhanden, zumindest bei 
unseren Temperaturen hätte ich noch nie was bemerkt.

Gruß,

von Name: (Gast)


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A. K. schrieb:
> Alexander K. schrieb:
>> Solaranlagen arbeiten IMMER.
>
> Nicht wirklich. Und leider gerne antizyklisch zum Gebrauch für
> Akkuladung vom Auto.

Also ich lade am Arbeitsplatz und meine PV-Anlage speist Strom ins Netz 
ein...

von Thomas U. (charley10)


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A. K. schrieb:
> Alexander K. schrieb:
>> Solaranlagen arbeiten IMMER.
>
> Nicht wirklich. Und leider gerne antizyklisch zum Gebrauch für
> Akkuladung vom Auto.

Auch bei Mondschein?

von Alexander K. (pucki)


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Thomas U. schrieb:
> Auch bei Mondschein?

JA, ist nachweisbar. Aber ist kaum der Rede wert.

Gruß

   Pucki

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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> Auch bei Mondschein?
Dafür brauchst Du eine Lunaranlage, die haben andere Module,
die man nur auf dem Freie-Energie-Markt bekommt.

von MeierMüllerSchulz (Gast)


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Alexander K. schrieb:
> Strom kann man fast nicht speichern. Solaranlagen arbeiten IMMER. Ist er
> nicht zu Hause speist die Anlage ins Netz.
> Ist er zu Hause, speist sie sein Auto.

Jetzt verstehe. Bevor man den Strom wegwirft, speist man ihn für 10 Cent 
ein. Wundert mich etwas, dass man die Einspeisung mal eben unterbrechen 
kann, um die erzeugte Energie selber zu nutzen. Gehe ich richtig in der 
Annahme, dass eine solche Solaranlage dann zu 100% aus eigenen Mitteln 
finanziert worden sein muss?

von Thomas U. (charley10)


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Dieter schrieb:
> MeierMüllerSchulz schrieb:
>> Also benötigt jeder künftig zwei Autos, eines für die Stadt und eines
>> für außerhalb (längere Strecken). Dazu ein Eigenheim mit Doppelgarage +
>> eigene Solaranlage + Energiespeicher. Am Ende bleibt die Frage, wer das
>> alles bezahlen soll.
>
...
...
> https://de.wikipedia.org/wiki/Terminator_(Film), allerdings mit dem
> Auftrag einer Reduzierung auf ein vernünftiges Maß, wie es die Wildhüter
> machen, als Humanhüter, wäre genug bezahlbarer Grund und Boden vorhanden
> und alle könnten mit Eigenheim mit Doppelgarage + eigene Solaranlage +
> Energiespeicher in der Stadt wohnen. Das ist alles nur eine Frage der
> Masse. Nur das würde die Insekten und die Tierwelt wirklich retten.
> Alles andere ist nur Verdrängung der Tatsachen und Alibi sich nicht mehr
> wirklich selber tiefere Gedanken zu machen.

Vorschlag: wir fangen mit der Reduzierung bei denen an, die das 
permanent fordern. Wie wärs?

von Dieter (Gast)


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Thomas U. schrieb:
> Vorschlag: wir fangen mit der Reduzierung bei denen an, die das
> permanent fordern. Wie wärs?

Lese gerade, Du denkst mit. Gute Idee.

Michael_Ohl schrieb:
> Und Diesel wächst auch nicht auf Bäumen, ist an vielen Kriegen schuld,

Der Diesel ist gespeicherte Sonnenenergie von vor vielen Jahren. Das ist 
auch Solarenergie. Der Diesel ist nicht an den Kriegen schuld. Es sind 
immer mehr  Personen, die was zum Fressen wollen.

Aus dem Grunde passiert hauptsächlich:
> vertreibt Menschen aus ihrer Heimat versucht das halbe Amazonasdelta und

Die Einnahmen vom Öl in der Volkswirtschaft gehen drauf zum Kauf von 
Saatgut und Maschinen. Und damit auch fürs MenschenFutter. Der restliche 
und kleinere Teil der Einnahmen, der über die Korruptionswege fließt 
wird verbraucht für andere Güter. Autos, iPhones, Luxus usw. Bei 
doppelter Bevölkerung gibt es natürlich auch doppelt so viele Menschen, 
die über den Tropf der Korruption ernährt werden müssen. Unterdrücken 
kostet immer einen Mindestprozentsatz an dafür notwendigen Personal. Bei 
zu großem Geiz der Herschenden und deshalb zu wenig Personal für diese 
Aufgabe, weht es diese erstmals wieder fort. Mit Robotern oder 
Kontrollchips im Kopf kann das Verhältnis kostengünstiger werden weil 
weniger Personal benötigt wird.

von Stephan S. (outsider)


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MeierMüllerSchulz schrieb:
> Alexander K. schrieb:
>> Strom kann man fast nicht speichern. Solaranlagen arbeiten IMMER. Ist er
>> nicht zu Hause speist die Anlage ins Netz.
>> Ist er zu Hause, speist sie sein Auto.
>
> Jetzt verstehe. Bevor man den Strom wegwirft, speist man ihn für 10 Cent
> ein. Wundert mich etwas, dass man die Einspeisung mal eben unterbrechen
> kann, um die erzeugte Energie selber zu nutzen. Gehe ich richtig in der
> Annahme, dass eine solche Solaranlage dann zu 100% aus eigenen Mitteln
> finanziert worden sein muss?

"Unterbrochen" klingt da viel zu hart. Es ist ja nicht so dass da eine 
PV Anlage entscheidet "jetzt speise ich ein" oder "jetzt nutze ich den 
Strom im eigenen Haus" und dann irgendwie umschaltet. In der Praxis ist 
so eine Anlage einfach netzgeführt und speist auf Hausseite des 
Hausanschlusszählers immer so viel Strom ein wie sie im gerade optimalen 
Wirkungsgrad (MPP) von den Modulen entnehmen kann. Verbraucht man mehr 
im Haus als vom Dach kommt, kommt etwas Energie aus dem Netz rein, 
verbraucht man weniger oder nichts, fließt Energie raus und wird 
gezählt.

Ja, man geht komplett in Vorleistung. Bei meinem Beispiel einer selbst 
gebauten Anlage 600 €/kWp bekäme man bis 10 kWp aktuell 9,43 Cent/kWp 
vergütet. Baut man also 10 kWp mit guter Ausrichtung erwirtschaftet man 
bei meiner Lage etwa 11.000 kWh/a und bekommt dafür 1037 Euro. Die 
Anlage würde 6000 kosten. Die Höhe der Vergütung hat man für 20 Jahre + 
Jahr der IBN garantiert. Das heißt nach 6 Jahren wäre die Anlage 
bezahlt.

Natürlich ist es teurer wenn man außerhalb lädt. Aber außer auf 
Langstrecken ist das nicht nötig. Kann man ja auch daheim machen, nur 
ist dann der Strom halt teurer als der eigene. Wenn man allerdings 
schafft seinen eigenen Strom zu verbrauchen weil man ein geeignetes 
Verbrauchsprofil hat, dann wird das noch sehr viel lukrativer. Im 
Extremfall nimmt man dadurch praktisch 11.000 * 0,30 €/a ein. Muss man 
dann allerdings auch als Gewinn versteuern. Trotzdem kann man sich 
ausrechnen wie viel schneller die Anlage dann amortisiert ist und wie 
viele der 20 Jahre übrig bleiben für sehr viel kostenlosen Strom.

Realistischerweise muss man noch ein klein wenig Kosten für Versicherung 
dazu rechnen. Wartung ist praktisch nicht nötig außer mal den 
Wechselrichter abzustauben. Entgangene Zinsen könnte man auch ansetzen, 
aber die fallen bei 0,1% auf 6000 Euro mit 6 Euro p.a. äußerst gering 
aus.

von MeierMüllerSchulz (Gast)


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Stephan S. schrieb:
> "Unterbrochen" klingt da viel zu hart.

Verstehe: Trotzdem will mir dieses Modell nicht einleuchten: Da kommt 
eben die Sonne raus und der Überschuss wird für 10 Cent eingespeist. 
Dann ist die Sonne wieder weg und ich bekomme meine Einspeisung für 30 
Cent wieder zurück. Was ist das denn für ein seltsames Geschäft?

Stephan S. schrieb:
> Muss man dann allerdings auch als Gewinn versteuern.

Wie: Ich stelle mit dem Geld vom Sparbuch eine Solaranlage auf, damit 
ich meinen eigenen Strom versteuern kann?

von Thomas U. (charley10)


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MeierMüllerSchulz schrieb:
> Stephan S. schrieb:
>> "Unterbrochen" klingt da viel zu hart.
>
> Verstehe: Trotzdem will mir dieses Modell nicht einleuchten: Da kommt
> eben die Sonne raus und der Überschuss wird für 10 Cent eingespeist.
> Dann ist die Sonne wieder weg und ich bekomme meine Einspeisung für 30
> Cent wieder zurück. Was ist das denn für ein seltsames Geschäft?
>
> Stephan S. schrieb:
>> Muss man dann allerdings auch als Gewinn versteuern.
>
> Wie: Ich stelle mit dem Geld vom Sparbuch eine Solaranlage auf, damit
> ich meinen eigenen Strom versteuern kann?

JAA! (noch wohl erst ab einer gewissen Leistung aber immerhin richtig 
erraten...)
Du wirst zukünftig zur Einspaisung gezwungen um dann teurer zurückkaufen 
zu müssen. Inselanlagen mit Speicher werden verrrrrboten!
Der neue Umwelthype soll nicht auch noch Einsparungen bringen.

von Alexander K. (pucki)


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MeierMüllerSchulz schrieb:
> Gehe ich richtig in der
> Annahme, dass eine solche Solaranlage dann zu 100% aus eigenen Mitteln
> finanziert worden sein muss?

Nein. Sinn der Solarförderung ist es die Umwelt zu entlasten. Strom den 
ich selbst "produziere" kann ich selbst verbrauchen, oder gegen ein 
kleines Entgelt der Allgemeinheit zur Verfügung stellen.

In beiden Fällen spart man einiges an Kraftwerken, da ich den Strom ja 
selbst und UMWELTSCHONEND produziere, und das schont die Umwelt.

Kleiner Hinweis : Bisher bekam man auf Antrag bei der KfW bis zu 40% der 
Kosten als Zuschuss. Ob das jetzt noch möglich ist, weiß ich nicht, da 
ja die Solarförderung weggefallen ist. Da sollte man mit seiner 
Sparkasse / Bank mal reden. Die sollten das wissen. Oder Freund google

https://www.solarwatt.de/photovoltaikanlage/photovoltaikanlage-kaufen/foerderung

Hab ihn mal gefragt : den google ;)
Gruß

   Pucki

: Bearbeitet durch User
von Thomas U. (charley10)


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Alexander K. schrieb:
> MeierMüllerSchulz schrieb:
>> Gehe ich richtig in der
>> Annahme, dass eine solche Solaranlage dann zu 100% aus eigenen Mitteln
>> finanziert worden sein muss?
>
...
...

> Kleiner Hinweis : Bisher bekam man auf Antrag bei der KfW bis zu 40% der
> Kosten als Zuschuss. Ob das jetzt noch möglich ist, weiß ich nicht, da
> ja die Solarförderung weggefallen ist. Da sollte man mit seiner
> Sparkasse / Bank mal reden. Die sollten das wissen. Oder Freund *google*
>
> https://www.solarwatt.de/photovoltaikanlage/photovoltaikanlage-kaufen/foerderung
>
> Hab ihn mal gefragt : den google ;)
> Gruß
>
>    Pucki
Darf ich beim Thema 'Förderung' mal meine Glaskugel befragen? Unter den 
derzeitigen finanziellen Gegebenheiten wird bei Bewilligung der 
Förderung der Immobilienwert neu berechnet und in die Neubewertung der 
Grundsteuer mit einfliessen. Ist wie mit der Schaumweinsteuer vom Kaiser 
seiner Kriegsmarine. Die zahlen wir immer noch.

von Alexander K. (pucki)


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Thomas U. schrieb:
> Darf ich beim Thema 'Förderung' mal meine Glaskugel befragen?

Den Link nicht Re-Posten sondern anklicken. Dann sich beraten lassen. 
Vielleicht gibt es Geld vielleicht nicht. Fragen kostet ja nix. Antrag 
stellen max. 3.00 Euro (Großbrief).

Gruß

   Pucki

: Bearbeitet durch User
von Thomas U. (charley10)


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Alexander K. schrieb:
> Thomas U. schrieb:
>> Darf ich beim Thema 'Förderung' mal meine Glaskugel befragen?
>
> Den Link nicht Re-Posten sondern anklicken. Dann sich beraten lassen.
> Vielleicht gibt es Geld vielleicht nicht. Fragen kostet ja nix. Antrag
> stellen max. 3.00 Euro (Großbrief).
>
> Gruß
>
>    Pucki

Thema leider verfehlt... "Glaskugel" ist ein Synonym für einen Blick in 
die Zukunft in der die ganzen Freundlichkeiten wieder eingesammelt 
werden!

: Bearbeitet durch User
von MeierMüllerSchulz (Gast)


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Alexander K. schrieb:
> Sinn der Solarförderung ist es die Umwelt zu entlasten. Strom den
> ich selbst "produziere" kann ich selbst verbrauchen, oder gegen ein
> kleines Entgelt der Allgemeinheit zur Verfügung stellen.

Angenommen, ich heize mit dem gesamten selbst erzeugten Strom meinen 
Swimmingpool. Dann zahlt die Allgemeinheit 40% meiner Solaranlage, damit 
ich kostenlos meinen Swimmingpool heizen kann. So war die Solarförderung 
angedacht?

von Dieter (Gast)


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Damit Du den Pool nicht mit fossiler Energie heizt.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Wer einen beheizten Pool braucht,
der hat auch mit 90ct/kWh kein Problem.

von Zzzzzpt (Gast)


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MeierMüllerSchulz schrieb:
> Verstehe: Trotzdem will mir dieses Modell nicht einleuchten: Da kommt
> eben die Sonne raus und der Überschuss wird für 10 Cent eingespeist.
> Dann ist die Sonne wieder weg und ich bekomme meine Einspeisung für 30
> Cent wieder zurück. Was ist das denn für ein seltsames Geschäft?

Ist doch ganz einfach,
du lieferst den Strom irgenwann, wann er vielleicht gar nicht gebraucht 
wird, dafür bekommst du logischerweise weniger.
Und du kannst aber jederzeit Strom bekommen, dann aber teurer.

Der Solarstrom muss gespeichert werden (Pumpspeicher) oder bringt an der 
Strombörse nur wenig Geld ein. Andersherum muss deinen 30 Cent Strom 
dein Versorger eventuell teuer kaufen, weil grad ein geringes Angebot da 
ist.

Darum gibt ja auch die Batteriespeicher.

von Alexander K. (pucki)


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MeierMüllerSchulz schrieb:
> Verstehe: Trotzdem will mir dieses Modell nicht einleuchten: Da kommt
> eben die Sonne raus und der Überschuss wird für 10 Cent eingespeist.
> Dann ist die Sonne wieder weg und ich bekomme meine Einspeisung für 30
> Cent wieder zurück. Was ist das denn für ein seltsames Geschäft?

Ein Milliarden-Geschäft.

Wir liefern (verschenken) unseren Strom ins Ausland. Dort wird mit den 
Strom Pumpen angetrieben, die Wasser den Berg HERAUF pumpen.

Wenn nun keine Sonne scheint, aber wir mehr Strom brauchen, lassen die 
das Wasser wieder den Berg runter (durch Turbinen) und verkaufen uns so 
teuer unseren eigenen Strom.

*****

Was die Allgemeinheit angeht. Die bezahlt mich durch die Förderung 
dafür, das ich den benötigten Strom nicht auf Kosten ihrer Gesundheit 
erzeugen lassen, sondern versuche ihn selbst zu erzeugen. !!!!


Gruß

   Pucki

von Thomas U. (charley10)


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Alexander K. schrieb:
> MeierMüllerSchulz schrieb:

>
> Wir liefern (verschenken) unseren Strom ins Ausland. Dort wird mit den
> Strom Pumpen angetrieben, die Wasser den Berg HERAUF pumpen.
>
> Wenn nun keine Sonne scheint, aber wir mehr Strom brauchen, lassen die
> das Wasser wieder den Berg runter (durch Turbinen) und verkaufen uns so
> teuer unseren eigenen Strom.
>
> *****
>
> Gruß
>
>    Pucki

... und wenn es in D nicht zunehmend mehr 'Froschfinder' gäbe, könnten 
sicher einige diese PSW auch in D neu entstehen. Geologisch ist nur eine 
beschränkte Anzahl möglich aber auch die werden durch die Froschfinder 
nach dem St. Florians-Prinzip stets verhindert.

von Dieter (Gast)


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Thomas U. schrieb:
> ...'Froschfinder' ... nach dem St. Florians-Prinzip stets verhindert.

Manchmal gehen ganz viele auf Froschfindersuche mit Unterstützung der 
Bevölkerung. Bei uns war ein Pumpspeicherkraftwerk geplant. Wenn 
allerdings die Energieversorger priavtisiert wurden, sich in andere 
Bundesländer und europäischen Staaten abgesetzt haben, wird das oft 
nichts mehr. Es liegt oft einfach daran regionale sinnvolle Interessen 
nicht zu beachten.

Bei uns konkret sollte eine bewirtschaftete Berghütte gänzlich 
verschwinden und in recht großzügigen Abstand um den Speicher herum 
massiv verzäunt werden. Die Wanderwege sollten auch weit weg verlagert 
werden. Eigentlich klar, dass das so nichts werden konnte. Ich hätte das 
wie in einem Nachbarland realisiert. Die bewirtschaftete Berghütte wurde 
dort einfach verlagert an einen schönen Platz am und mit Sicht auf den 
Speicherteich. Ein Holzverschlag der Hütte ist das Besucherzentrum. Der 
Speicherteich muss zwar verzaunt werden, aber es reicht wirklich nur um 
diesen herum. Schöne Verbindungen zu den ürsprünglichen Wanderwegen. Die 
Berghütte nahm auch Überwachungsmittel auf. Von dort aus waren immer 
wachsame Augen vorhanden, vor allem der Hüttenwirt.

von Thomas U. (charley10)


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Dieter schrieb:
> Thomas U. schrieb:
>> ...'Froschfinder' ... nach dem St. Florians-Prinzip stets verhindert.
...
...

>
> Bei uns konkret sollte eine bewirtschaftete Berghütte gänzlich
> verschwinden und in recht großzügigen Abstand um den Speicher herum
> massiv verzäunt werden. Die Wanderwege sollten auch weit weg verlagert
> werden. Eigentlich klar, dass das so nichts werden konnte. Ich hätte das
> wie in einem Nachbarland realisiert. Die bewirtschaftete Berghütte wurde
> dort einfach verlagert an einen schönen Platz am und mit Sicht auf den
> Speicherteich. Ein Holzverschlag der Hütte ist das Besucherzentrum. Der
> Speicherteich muss zwar verzaunt werden, aber es reicht wirklich nur um
> diesen herum. Schöne Verbindungen zu den ürsprünglichen Wanderwegen. Die
> Berghütte nahm auch Überwachungsmittel auf. Von dort aus waren immer
> wachsame Augen vorhanden, vor allem der Hüttenwirt.

Nachbar(bundes)land oder EU?
Kompromissfinder sind immer notwendig. Die zunehmende Bande der 
Allesverhinderer sollte trotzdem mal ihre Ziele überdenken.
Ich sehe hier mal wieder den Hambi. Durch die 'Energiewende' würde der 
kaum noch wirtschaftlich nutzbar und notwendig sein. Was liegt da näher, 
als paar hippe 'Umweltschützer' aufzupeitschen und dann sicher noch die 
erwartete Entschädigung zu kassieren?! Die Truppe ist doch zu Allem in 
diesem Sinne brauchbar.
Leipzig Connewitz -  kaum steht dort ein Baukran o.Ä, schon brennt der. 
Das sind einfach Caoten. Denen gehts nicht um irgendwelche Ziele sondern 
ausschliesslich um Chaos. Wovon lebten die eigentlich, wenn die Zeit 
vorhanden war, wochenlang im Wald zu kampieren? Stütze? Wäre für mich 
ein Grund, die zu verweigern, da eine andere Vollzeitbeschäftigung 
vorhanden war. Oder?

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