Linux Mint Mate auf USB Stick installieren

#6257474
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Wenn’s mit Rufus zu Fehlern kommen sollte, etwa, dass das System nicht 
bootet, könntest du’s mit dem empfohlenen Weg versuchen: das Image 
bitgenau auf den Stick schreiben. Erzählungen nach kann 
https://www.heise.de/download/product/win32-disk-imager-92033 das – 
kann’s mangels Windows nicht testen.

OT: unter „Installation“ versteht man landläufig etwas anderes.
#6257482
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Ansonsten: wenn’s darum gehen sollte, von dem gebrannten 
Installationsmedium aus das System auf einen Stick zu installieren (der 
Eingangsbeitrag ist da nicht eindeutig): einfach den Stick als 
Installationsziel angeben. Der Installer sollte™ den Rest erledigen. 
Bootloader dann auch auf den Stick schreiben lassen, wenn der Installer 
danach fragen sollte. Dran denken, dass so’n Stick als Systemlaufwerk 
ohne weitere Vorkehrungen nicht sehr lange hält.
Gast #6257509
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Jack V. schrieb:
> Ansonsten: wenn’s darum gehen sollte, von dem gebrannten
> Installationsmedium aus das System auf einen Stick zu installieren (der
> Eingangsbeitrag ist da nicht eindeutig): einfach den Stick als
> Installationsziel angeben. Der Installer sollte™ den Rest erledigen.
> Bootloader dann auch auf den Stick schreiben lassen, wenn der Installer
> danach fragen sollte. Dran denken, dass so’n Stick als Systemlaufwerk
> ohne weitere Vorkehrungen nicht sehr lange hält.

Ich möchte damit nur Laufwerke clonen und dabei nicht von MS abhängig 
sein.
#6257521
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Wie geht das? schrieb:
> Ich möchte damit nur Laufwerke clonen und dabei nicht von MS
> abhängig sein.

Dazu sollte es reichen, das ISO auf den Stick zu kopieren. Wie das geht, 
hat Ralf ja schon freundlich erwähnt ;) Aber irgendwie hat er Recht, 
warum suchen die Leute immer irgendwo nach Umwegen, wenn es auf geradem 
Weg viel einfacher geht? Und warum werden dann auch noch Umwege 
empfohlen?
Gast #6258096
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Wie geht das? schrieb:
> c-hater schrieb:
>> Wie geht das? schrieb:
>>
>>> Welche Bedingungen genau muss der Stick erfüllen, damit man davon Booten
>>> kann?
>>
>> Er muß nur korrekt im Sinne eines USB-MSD (MSD=mass storage device)
>> funktionieren.
>>
> Wie und womit wie prüfe ich das?

Weil ich den Stick als Laufwerk in diversen Rechnern als Memorystick im 
Einsatz hatte und ich damit keinerlei Probleme hatte dachte ich das der 
doch geeignet sein müsste.
Gast #6258119
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Wie geht das? schrieb:

> Weil ich den Stick als Laufwerk in diversen Rechnern als Memorystick im
> Einsatz hatte

Naja, das, was du als "Memorystick" bezeichnest, dürfte wohl in etwa dem 
entsprechen, was USB-MSD ausmacht. Halt ein USB-Gerät, was eine gewisse 
Menge adressierbaren Speichers bereitstellt.

Das ist genau das, was auch ein Festplatte oder SSD anbietet (die sind 
nur schneller und zuverlässiger als ein USB-Stick).

Sprich: Das Verfahren, Linux auf so einem Stick zu installieren ist 
exakt dasselbe, als wenn man es auf eine HD oder SSD installieren 
wollte. Man muß halt nur die gewünschten Partitionen auf dem Ziel 
anlegen und den Bootloader in diesem Ziel installieren.

D.h.: man muß eine Installtionsoption wählen, die eine Angabe des 
Installationsziels ermöglicht. Das ist schon alles.
#6258340
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herbert schrieb:
> Nicht alles was man nicht kennt, ist unütz. Frag mal die Linux Experten
> hier im Forum.

Rufus verändert das Image, und weicht damit von der von den Mint-Devs 
empfohlenen Verfahrensweise, nämlich das Image mit Etcher unverändert 
auf das Device zu schreiben, ab. Das kann gutgehen, muss es aber eben 
nicht – und in einschlägigen Foren ist’s durchaus ’ne statistisch 
auffällige Quelle für Probleme mit nicht bootenden Sticks.

Die offizielle Empfehlung (Etcher) wurde ja schon verlinkt, ein zweites 
Programm mit dieser Funktionalität habe ich genannt. Wenn also Fehler 
auftreten, wär’s vielleicht nicht die schlechteste Idee, sich mal an die 
Anleitung zu halten, und es richtig zu machen.

Um zum „unnütz“ zurückzukommen: früher™, als die Devs ihre Images noch 
nicht als Hybrid-Images gebaut haben, die man direkt auf ’nen USB-Stick 
schreiben kann, musste man in der Tat das Image mit einem Programm auf 
den Stick bringen, das den Bootloader anpasst. Das waren z.B. Rufus, 
oder auch unetbootin. Heute sind sie dafür nunmal nicht mehr notwendig, 
und teils gar kontraproduktiv. Das wird der Definition von „unnütz“ wohl 
im ausreichenden Maße gerecht, um’s so nennen zu dürfen.
Gast #6258518
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So, ich schreibe jetzt von meinem Intenso Stick unter Linux Mint 19.3.


Der USB Stick ist in Ordnung.


Mit YUMI konnte ich das Image übertragen. Es hat auch gebootet, blieb 
aber im grub hängen.

Etcher von einem Windows10 PC gestartet und Linux konnte installiert 
werden.


Ich habe noch diverse andere Tools von Heise ausprobiert. Nix hat 
richtig funktioniert.

WARUM tun sich die Programmierer sooo schwer? Und was ist der Knackpunkt 
bei den Sticks?


Was muss ich auf dem Stick noch so konfigurieren damit der länger hält?
#6258533
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Wie geht das? schrieb:
> Welche Vorkehrungen sind denn erforderlich?

Wenn du das Image nur als Livesystem nutzt, wie du’s jetzt schreibst, 
keine.

Wenn du das System auf den USB-Stick installiert hättest, wie du’s dem 
Threadtitel nach machen wolltest, hättest du entsprechende 
Dateisystem-Optionen gesetzt, um die Schreibzugriffe zu minimieren, und 
du hättest volatile Daten (Logs, etc.) in ein tmpfs gelegt (und ggf. 
periodisch gesichert, wenn’s persistent sein soll), um den Speicher 
nicht kaputtzuschreiben.
#6258551
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Wie geht das? schrieb:
> Ich habe gerade Clonezilla installiert, würde die Benutzung den Stick
> belasten?

Du bleibst absichtlich schwammig, oder?

Du stellst nicht klar, wie du dein Mint nun nutzt; und ob du nun meinst, 
dass du das Liveimage von Clonezilla auf den Stick geschrieben, oder in 
deinem Mint als Programm installiert hast, lässt du auch offen. Jede 
dieser Optionen würde eine andere Antwort ergeben.
Gast #6258567
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Jack V. schrieb:
> Wie geht das? schrieb:
>> Ich habe gerade Clonezilla installiert, würde die Benutzung den Stick
>> belasten?
>
> Du bleibst absichtlich schwammig, oder?
>

Nein

> Du stellst nicht klar, wie du dein Mint nun nutzt; und ob du nun meinst,
> dass du das Liveimage von Clonezilla auf den Stick geschrieben, oder in
> deinem Mint als Programm installiert hast, lässt du auch offen. Jede
> dieser Optionen würde eine andere Antwort ergeben.

Ich habe den Stick gebootet. Danach auf dem Stick Clonezilla unter Linux 
Mint installiert. Nich mehr und nicht weniger.
#6258576
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Wie geht das? schrieb:
> Ich habe den Stick gebootet. Danach auf dem Stick Clonezilla unter Linux
> Mint installiert. Nich mehr und nicht weniger.

Und die Frage, ob du dein Mint als Livesystem fährst, oder es 
tatsächlich auf dem Stick installiert hast (oder auch ein Image eines 
installierten Systems auf den Stick geschrieben hast) bleibt weiterhin 
offen.

Im ersten Fall wird dein Clonezilla nach dem nächsten Reboot weg sein, 
im zweiten Fall solltest du oben erwähnte Maßnahmen zur Schonung der 
Speicherzellen umsetzen – sonst wird der Stick nicht lange halten 
(allerdings unabhängig von Clonezilla – wenn das selbst noch Logs 
schreibt, trägt auch das natürlich seinen Teil bei).
Gast #6258626
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Wie geht das? schrieb:
> Jack V. schrieb:
> Dran denken, dass so’n Stick als Systemlaufwerk
>> ohne weitere Vorkehrungen nicht sehr lange hält.
>
> Welche Vorkehrungen sind denn erforderlich?

Du musst ihn durch eine SSD austauschen, wenn du ihn als schreibendes 
Systemlaufwerk missbrauchen willst.
Ansonsten eben alle Schreibzugriffe auf den USB Stick abstellen, dafür 
gibt es aber spezielle Linuxdistributionen, die sind dafür ausgelegt.
Gast #6258633
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c-hater schrieb:
> Also ich kenne dieses "Rufus" überhaupt nicht. Das kann eigentlich nur
> heissen: man braucht das auch nicht.
>
> Was tut das genau?

Damit kann man aus Linux Distributionen, die als ISO Datei daherkommen, 
bootfähige USB-Sticks bauen, die diese Distributionen dann booten.
Ebenso eignet es sich zum Erstellen eines Windows Installationssticks 
und zwar einer, der sowohl klassisch vom MBR booten kann, als auch über 
UEFI.
Gast #6258791
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Wenn ich in dem gezeigneten Bildschirm auf das CD/DVD Symbol klicke und 
den Stick als Installationsmedium angebe kann ich dann Software 
zusätzlich dauerhaft installieren? Dann ist es ja kein Live System mehr.

Also das was ich eigentlich wollte ist dieses Linux Mint Mate mit 
Clonezilla.

Wie bekomme ich das hin? Linux installieren, danach Clonezilla und 
abschließend davon ein Live CD DVD USB Stick erstellen. Geht das so?
Gast #6258988
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Wie geht das? schrieb:
> So sieht mein Bildschirm aus vom USB Stick gebootet.

Du hast nur das "vergessliche Image auf dem Stick. Man kann das daran 
sehen, dass du auf dem Desktop noch die Option "installieren " liegen 
hast.Installieren ist was anderes. Vom Stick bootet man sicher schneller 
als von der DVD aber alles was man verändert ist beim nächsten Start 
wieder weg.
Ich habe mir um Linux zu testen ein USB 3.0 Festplatte besorgt ,die 
erlaubt sogar an USB 2.0 ein einigermaßen flottes ausprobieren.
#6259067
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Wie geht das? schrieb:
> Ich möchte ein universelles linux inklusive clon ezilla.

„[…] we have combined Debian Live with Clonezilla as "Clonezilla Live" 
[…]“ – und ’ne universellere Distri als Debian wirst du nicht finden. 
Warum also nicht das nehmen?

Du kannst es natürlich auch andersrum machen, dir also Debian nehmen und 
von dort aus Clonezilla installieren.

Aber erlaube mir eine Frage: du kannst ’n Installationsimage nicht von 
’nem Livesystem und/oder ’nem installierten System unterscheiden, meinst 
aber, das Clonzilla-Livesystem würde dich irgendwie einschränken?
Gast #6259135
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Jack V. schrieb:
> Wie geht das? schrieb:
> Ich möchte ein universelles linux inklusive clon ezilla.
>
> „[…] we have combined Debian Live with Clonezilla as "Clonezilla Live"
> […]“ – und ’ne universellere Distri als Debian wirst du nicht finden.
> Warum also nicht das nehmen?
>
> Du kannst es natürlich auch andersrum machen, dir also Debian nehmen und
> von dort aus Clonezilla installieren.
> Aber erlaube mir eine Frage: du kannst ’n Installationsimage nicht von
> ’nem Livesystem und/oder ’nem installierten System unterscheiden, meinst
> aber, das Clonzilla-Livesystem würde dich irgendwie einschränken?

Doch kann ich. Mir war das nur nicht klar das das mit dem gezeigten Link 
nur ein Livesystem war.
#6259673
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Wie geht das? schrieb:
> Ich möchte ein universelles linux inklusive clon ezilla.

Komplettinstallation auf einen USB-Stick.
Entgegen vieler berechtigter Warnungen, hatte ich die Lebensdauer 
betreffend troz gelegentlicher Nutzung noch keinen Ausfall (Glück?). Da 
es universell sein soll, muss die Kompatibilität mit klassischem 
Bios/Legacy-mode und UEFI (geg.secure boot) sichergestellt sein. Das 
geht, ist aber eine ziemliche Frikelei.

Für den Anfang: (gillt auch für Mint)
https://wiki.ubuntuusers.de/Installation_auf_Flashmedien/
https://help.ubuntu.com/community/Installation/UEFI-and-BIOS

*Baue vor beginn der Prozedur die Windows Festplate, bzw. die mit der 
original efi Partition aus, ansonsten kann Grub vor den 
Windows-Bootmanager gesetzt werden und das Gerät startet nurnoch mit USB 
Stick:)

Besser läuft auf alle Fälle ein Live-System. Natürlich kann man auch ein 
beliebiges Immage nehmen und zusätzliche Programme hinzufügen.
Für den Anfanag:
https://help.ubuntu.com/community/LiveCDCustomization
https://help.ubuntu.com/community/LiveCDCustomizationFromScratch

Als Mittelweg bietet sich auch ein Persistentes Live-System an.
Hierbei sollte das am Anfang so gebashte RUFUS oder Unetbootin,etc. 
helfen können.
Gast #6259805
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> Besser läuft auf alle Fälle ein Live-System. Natürlich kann man auch ein
> beliebiges Immage nehmen und zusätzliche Programme hinzufügen.
> Für den Anfanag:
> https://help.ubuntu.com/community/LiveCDCustomization
> https://help.ubuntu.com/community/LiveCDCustomizationFromScratch
>
> Als Mittelweg bietet sich auch ein Persistentes Live-System an.
> Hierbei sollte das am Anfang so gebashte RUFUS oder Unetbootin,etc.
> helfen können.
Danke für die Links :). Ist genau das was ich benoetige.
#6260047
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Codo schrieb:
> Percy N. schrieb:
>> Wie geht das? schrieb:
>>> Percy N. schrieb:
>>>> Und jetzt könntest Du mal knoppix probieren.
>>> Warum?
>>
>> Weil knoppix eine eigene Prozedur zur Installation auf USB-Stick an Bord
>> hat.
>
> So wie unter anderen auch Mint...

Und was soll dann das Herumgehühner mit rufus pp?
Das Ganze klingt immer trolliger ...
#6260118
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Codo schrieb:
> Percy N. schrieb:
>> Und was soll dann das Herumgehühner mit rufus pp?
>> Das Ganze klingt immer trolliger ...
>
> Warum machst du MIR jetzt Vorwürfe?
> Und als Troll lass ich mich gleich gar nicht bezeichnen!
Du warst überhaupt nicht gemeint!

> Arbeite mal an deinem Umgangston...
Na komm, das war allenfalls missverständlich.
Gast #6260137
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Percy N. schrieb:
> Codo schrieb:
>> Percy N. schrieb:
>>> Und was soll dann das Herumgehühner mit rufus pp?
>>> Das Ganze klingt immer trolliger ...
>>
>> Warum machst du MIR jetzt Vorwürfe?
>> Und als Troll lass ich mich gleich gar nicht bezeichnen!
> Du warst überhaupt nicht gemeint!
Na gut.
>
>> Arbeite mal an deinem Umgangston...
> Na komm, das war allenfalls missverständlich.
Was soll ich davon halten, wenn du mich zitierst und daraufhin diesen 
Kommentar rauslässt? Da ist doch das Missverständnis vorprogrammiert.

Okay, vergessen ;-)

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