Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Max Spannung in AMS1117 5.0V


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von Martin M. (ats3788)


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Hallo bitte schimpft nicht
Ich leide unter einem Neurologischen Leiden und mein Hirn blendet 
Gegebenheiten aus die für euch normal sind. µC Arduinos geben meinem 
Leben Sinn und Freude.
Ich  habe mal das Datasheet vom AMS1117 angefügt finde aber  "Umax in" 
nicht,
habe schon zwei Spannung Wandler mit 9V abgefackelt.
Kann mir bitte jemand bei diesem trivialen Problem die Seite nennen, wo 
das ausgeführt wird.

: Verschoben durch Moderator
von spess53 (Gast)


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Hi

>finde aber  "Umax in" nicht,

ABSOLUTE MAXIMUM RATINGS

Input Voltage 15V

MfG Spess

von Jens M. (schuchkleisser)


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Dein Problem ist nicht die maximale Eingangsspannung, sondern die 
maximale Verlustleistung, wetten! ;)

von Harald W. (wilhelms)


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Jens M. schrieb:

> Dein Problem ist nicht die maximale Eingangsspannung, sondern die
> maximale Verlustleistung, wetten! ;)

Eigentlich sollte das IC diese ja von sich aus begrenzen.
Allerdings klappt das wohl nicht immer. Die Frage ist
natürlich auch, warum bei einer Eingangsspannung von 9V
überhaupt ein LowDropRegler verwendet wird.

von Martin M. (ats3788)


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Super danke für die Antworten,
Ich habe nur einen Arduino Nano und ein HD44780 angeschlossen und zwei 
Leds
das heißt ich muss meine Schaltung nach der Leistungsaufnahme abchecken, 
danke.

Bleibt gesund

von Axel S. (a-za-z0-9)


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Harald W. schrieb:
> Die Frage ist
> natürlich auch, warum bei einer Eingangsspannung von 9V
> überhaupt ein LowDropRegler verwendet wird.

Weil die Arduino-Macher nicht wissen (können), mit welcher Spannung der 
Anwender das Board später mal betreiben wird?

Andererseits ist ein 1117 gar kein richtiger LDO. Der Regeltransistor 
arbeitet als Emitterfolger [1], so wie bei "normalen" nicht-LDO Reglern. 
Deswegen auch die vergleichsweise hohe Dropoutspannung von 1V.


[1] das Datenblatt zum LT1117 enthält ein Blockdiagramm des Inneren

von Martin M. (ats3788)


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Danke für die Information.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Harald W. schrieb:
> Eigentlich sollte das IC diese ja von sich aus begrenzen.

Ja toll, dann kommen im Zweifelsfall weniger als 5V hinten raus. Was 
nützt das? Bei Nachbauten wird die "thermal protection" oft weg 
gelassen.

Ohne spezielle Maßnahmen würde ich diesen kleinen Dingern nicht mehr als 
0,5W zumuten, das wären in deinem Fall ca. 100mA.

von (prx) A. K. (prx)


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Aber aufpassen, man kann die 1117er diverser Hersteller nicht durchweg 
über einen Kamm scheren: Da gibts als abs Max 20V beim LM1117, 15V beim 
AMS1117 und 12V beim TS1117. Ebenso unterscheiden sich die 
Höchstspannungen, für die die Daten gelten, wobei der TS1117 mit bis 7V 
den Vogel abschiesst, und zwar auch in der Version mit 5V Ausgang.

von Jürgen S. (avus)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Ohne spezielle Maßnahmen würde ich diesen kleinen Dingern nicht mehr als
> 0,5W zumuten, das wären in deinem Fall ca. 100mA.
Ja. Aus Bequemlichkeitsgründen habe ich einem ferngesteuerten Verstärker 
(12V) einen AMS1117 3.3 spendiert, der einen STM32F103C8T6 und einen 
RFM69 treibt. Den AMS hat es jetzt schon zum zweiten Mal durchgehauen, 
obwohl da vermutlich nur um die 50-70mA fließen. Ist China-Ware.
Das Hauptproblem: Das Aas brennt so durch, daß 12V rauskommen. Dadurch 
kann man auf dem RFM und dem STM Minispiegeleier braten.
Jetzt ist ein Schaltregler dran und Ruhe.

von Manfred (Gast)


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Jürgen S. schrieb:
> Ist China-Ware.

China ist nicht schuld daran, dass Du Verlustleistungen nicht rechnest 
und die Schaltung entsprechend auslegst:
Jens M. schrieb:
> Dein Problem ist nicht die maximale Eingangsspannung, sondern die
> maximale Verlustleistung, wetten! ;)

Jürgen S. schrieb:
> AMS1117 3.3
> vermutlich nur um die 50-70mA
> Das Hauptproblem: Das Aas brennt so durch, daß 12V rauskommen.

Mit "vermutlich .. um" baut man keine Schaltungen.

12 minus 3,3 gibt 8,7V Abfall am Regler und gut ein halbes Watt Abwärme. 
Geschieht Dir recht, dass die Käferchen abblasen.

von Harald W. (wilhelms)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Harald W. schrieb:
>> Eigentlich sollte das IC diese ja von sich aus begrenzen.
>
> Ja toll, dann kommen im Zweifelsfall weniger als 5V hinten raus.

Nun, auf diese Weise bleibt das IC heil und der User merkt, das er
was falsch gemacht hat.

von Martin M. (ats3788)


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Ja danke nochmal ich hatte einen Kurzschluss von ein paar OHM Wackler,
Wenn ich den Widerstand gemessen hatte war alles OK. Wenn ich das Ding 
im Gehäuse verbaut hatte, kam das Problem zu tragen. Ich habe eine Loch 
Raster Platine benutzt. Danke nochmal.

von Dieter (Gast)


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Jürgen S. schrieb:
> Das Hauptproblem: Das Aas brennt so durch, daß 12V rauskommen.
Mit einer simplen Sicherung und einer Zenerdiode 3.9-4.3V wären die 
Chips danach meistens noch am Leben.

Gleiches sei Martin empfohlen. Nicht immer könne er sich darauf 
verlassen, dass der Kurzschluss zufällig auch verhindert, dass der Rest 
dahinter keine lethale Überspannung abbekommt.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Dieter schrieb:
> Mit einer simplen Sicherung und einer Zenerdiode 3.9-4.3V wären die
> Chips danach meistens noch am Leben.

Das schon, aber die Spannung wird dadurch auch instabiler. Den 
Innenwiderstand von Schmelzsicherungen (und Polyfuses) sollte man nicht 
unterschätzen.

von Jens M. (schuchkleisser)


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Sicherung vor dem Regler, Zener danach.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Jens M. schrieb:
> Sicherung vor dem Regler, Zener danach.

klingt sinnvoll, zu einfach um drauf zu kommen

von Wolfgang (Gast)


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Martin M. schrieb:
> Ich  habe mal das Datasheet vom AMS1117 angefügt finde aber  "Umax in"
> nicht, habe schon zwei Spannung Wandler mit 9V abgefackelt.

Dann ist ihm vielleicht zu warm geworden. Wie hast du ihn gekühlt und 
welche Gehäusetemperatur hat er erreicht?

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Wolfgang schrieb:
> Dann ist ihm vielleicht zu warm geworden.

Ich glaube, das hat er schon verstanden, aber auf die integrierte 
Schutzfunktion vertraut.

von Axel S. (a-za-z0-9)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Jens M. schrieb:
>> Sicherung vor dem Regler, Zener danach.
>
> klingt sinnvoll, zu einfach um drauf zu kommen

Früher, als wir noch backblechgroße TTL-Gräber mit knapp zweistellig 
Ampere Stromverbrauch gebaut haben, hatten wir eine 
Crowbar-Schutzschaltung für eben diesen Zweck. Aber bei 3.3V und wenigen 
Dutzend Milliampere erscheint mir das langsam unpraktisch. Da kommt man 
mit der Spannung in den Bereich, wo der Thyristor nur noch unwillig 
zündet. Und auch der kleinste Thyristor mit 1A ist überdimensioniert.

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