ich habe mal ein paar Frage bezüglich der Referenzspannung es geht um den ATMega16M1 http://ww1.microchip.com/downloads/en/DeviceDoc/Atmel-7647-Automotive-Microcontrollers-ATmega16M1-32M1-64M1-32C1-64C1_datasheet.pdf dieser kann ja als Referenz VCC, 2,56V und eine externe Referenzspannung verarbeiten, zusätzlich hat er einen 10 Bit DAC. Wäre es eine schlechte Idee diesen dafür herzunehmen eine niedrige Referenzspannung auszugeben. Gibt es als Referenzspannung eine untere Grenze? Mein Signal liegt bei etwa 3mV welches ich auf 300mV verstärke oder wäre es besser als Referenz die 5V herzunehmen und die Verstärkung höher einzustellen so das ich mit meinem Signal möglichst an die 5V Referenzspannung komme?
Mußt halt schauen, was besser vom Rauschen her wäre. Etwas konfus erscheint mir die Frage.
Die Werte eines ADC werden nicht besser wenn man die Referenz verkleinert. Das Limit ist das interne Rauschen. Verstaerke. Einen Faktor von 1000 zu verstaerken ist allerdings nicht ganz trivial. Es geht um einen Shunt ? - Wo ist das Bezugspotential ?
Datenblatt lesen. Seite 280. VREF darf minimal 2.56V und maximal AVCC sein. Ich würde VREF=2.56V wählen und das Signal passend verstärken. Insbesondere würde ich NICHT AVCC als VREF nehmen, weil Du sonst R2R Opamps brauchst, die wieder ihre eigenen Eigenarten haben. Bei Verstärkerschaltungen solltest Du nicht ganz bis an die unteren und oberen Grenzen gehen. VREF=4.096V z.B. von einem MCP1541 wäre da auch eine Maßnahme. fchk
nein es geht um keinen Shunt, sondern um ein Thermoelement Type S und bei der maximalen Temperatur die erreicht wird, gibt dieser nur 3mV aus.
Thermoelemente messe ich jeweils mit einem passenden ADC, sicher nicht mit internen ADCs. Du benoetigst eh nicht deren Geschwindigkeit. Meine Wahl. zB einen AD7799, dessen - Eingang wird auf Ref/2 gelegt, mit dem einen Pin des Thermoelementes daran. Dann den anderen Pin des Thermoelementes an den + Eingang. Dieser ADC kann mit dem internen 128 fach verstaerker zugeschaltet, bis in sein Rauschen runter messen. Das Rauschen kriegst du weg mit passenden Integrationszeiten von vielleicht 4 Messungen pro Sekunde.
ich will die Schaltung so einfach wie möglich halten. Ein LTC2051 OP-Amp ist vorhanden zur Not gehe ich nochmal durch den 2ten Verstärker durch um den Faktor 1000 zu erreichen. Strom liefern diese genug wurde mir gesagt so das ich da keinen Buffer benötige.
Ja, kannst du machen. Einfach den OpAmp auf Vrefadc/2 referenzieren. Weil bei Null nichts laeuft. Also den + Eingang zusammen mit dem einen Pin des Thermoelementes auf Vrefadc/2 legen. Dann einen invertierenen Amp mit Gain 1000. zB 1k Ohm zu 1M Ohm.
Name H. schrieb: > Einfach den OpAmp auf Vrefadc/2 referenzieren. Weil bei Null nichts > laeuft. Wo kommt diese Aussage her? Das Ding ist Rail-to-Rail und die Kurven sehen nicht so aus, als wäre bei Vcm=0 irgendwas besonders schlecht (CMRR, Input Bias Current). Sollte also kein Problem sein, wenn die Ausgangsspannung entsprechend groß genug ggü. GMD ist.
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