Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Niedrige Referenzspannung für ADC per DAC bereitstellen oder höhere Verstärkung?


von Thomas (kosmos)


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ich habe mal ein paar Frage bezüglich der Referenzspannung es geht um 
den ATMega16M1

http://ww1.microchip.com/downloads/en/DeviceDoc/Atmel-7647-Automotive-Microcontrollers-ATmega16M1-32M1-64M1-32C1-64C1_datasheet.pdf

dieser kann ja als Referenz VCC, 2,56V und eine externe Referenzspannung 
verarbeiten, zusätzlich hat er einen 10 Bit DAC.

Wäre es eine schlechte Idee diesen dafür herzunehmen eine niedrige 
Referenzspannung auszugeben. Gibt es als Referenzspannung eine untere 
Grenze?

Mein Signal liegt bei etwa 3mV welches ich auf 300mV verstärke oder wäre 
es besser als Referenz die 5V herzunehmen und die Verstärkung höher 
einzustellen so das ich mit meinem Signal möglichst an die 5V 
Referenzspannung komme?

von Dieter (Gast)


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Mußt halt schauen, was besser vom Rauschen her wäre.
Etwas konfus erscheint mir die Frage.

von Mal einwerfen (Gast)


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Die Werte eines ADC werden nicht besser wenn man die Referenz 
verkleinert. Das Limit ist das interne Rauschen.
Verstaerke. Einen Faktor von 1000 zu verstaerken ist allerdings nicht 
ganz trivial.
Es geht um einen Shunt ? - Wo ist das Bezugspotential ?

von Frank K. (fchk)


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Datenblatt lesen. Seite 280. VREF darf minimal 2.56V und maximal AVCC 
sein.

Ich würde VREF=2.56V wählen und das Signal passend verstärken.

Insbesondere würde ich NICHT AVCC als VREF nehmen, weil Du sonst R2R 
Opamps brauchst, die wieder ihre eigenen Eigenarten haben. Bei 
Verstärkerschaltungen solltest Du nicht ganz bis an die unteren und 
oberen Grenzen gehen. VREF=4.096V z.B. von einem MCP1541 wäre da auch 
eine Maßnahme.

fchk

von Thomas (kosmos)


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nein es geht um keinen Shunt, sondern um ein Thermoelement Type S und 
bei der maximalen Temperatur die erreicht wird, gibt dieser nur 3mV aus.

von Mal einwerfen (Gast)


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Thermoelemente messe ich jeweils mit einem passenden ADC, sicher nicht 
mit internen ADCs. Du benoetigst eh nicht deren Geschwindigkeit.

Meine Wahl. zB einen AD7799, dessen - Eingang wird auf Ref/2 gelegt, mit 
dem einen Pin des Thermoelementes daran. Dann den anderen Pin des 
Thermoelementes an den + Eingang. Dieser ADC kann mit dem internen 128 
fach verstaerker zugeschaltet, bis in sein Rauschen runter messen. Das 
Rauschen kriegst du weg mit passenden Integrationszeiten von vielleicht 
4 Messungen pro Sekunde.

von Thomas (kosmos)


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ich will die Schaltung so einfach wie möglich halten. Ein LTC2051 OP-Amp 
ist vorhanden zur Not gehe ich nochmal durch den 2ten Verstärker durch 
um den Faktor 1000 zu erreichen. Strom liefern diese genug wurde mir 
gesagt so das ich da keinen Buffer benötige.

von Purzel H. (hacky)


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Ja, kannst du machen. Einfach den OpAmp auf Vrefadc/2 referenzieren. 
Weil bei Null nichts laeuft. Also den + Eingang zusammen  mit dem einen 
Pin des Thermoelementes auf Vrefadc/2 legen. Dann einen invertierenen 
Amp mit Gain 1000. zB 1k Ohm zu 1M Ohm.

von qwertzuiopü+ (Gast)


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Name H. schrieb:
> Einfach den OpAmp auf Vrefadc/2 referenzieren. Weil bei Null nichts
> laeuft.

Wo kommt diese Aussage her? Das Ding ist Rail-to-Rail und die Kurven 
sehen nicht so aus, als wäre bei Vcm=0 irgendwas besonders schlecht 
(CMRR, Input Bias Current). Sollte also kein Problem sein, wenn die 
Ausgangsspannung entsprechend groß genug ggü. GMD ist.

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