Mahlzeit,
angenommen man stoppte die Zeit nach dem Genuss einer ersten Tasse
Kaffee nach langer Zeit ohne, d.h. ohne Koffeintoleranz, mit einer Uhr.
Wie lange müsste man – euerer Erfahrung nach – warten bis man die
gleiche Menge Kaffee mit gleicher Wirkung genießen könnte?
K A F Fee schrieb:> angenommen man stoppte die Zeit nach dem Genuss einer ersten Tasse> Kaffee nach langer Zeit ohne, d.h. ohne Koffeintoleranz, mit einer Uhr.> Wie lange müsste man – euerer Erfahrung nach – warten bis man die> gleiche Menge Kaffee mit gleicher Wirkung genießen könnte?
Daraus könnte man eine Doktorarbeit im Fach Medizin machen.
Also faisches Forum.
Was ist los in diesem Land, dass Arbeitnehmer nur noch mit Kaffee
leistungsfähig sind? Ich fordere eine flächendeckende 24h-Woche mit
Kernarbeitszeit 13:00-15:00 Uhr.
Kaffee schwarz oder mit Milch?
Ohne Scheiß jetzt, das macht ein Unterschied. Das lipophile Koffein löst
sich in den feinen Fettröpfchen der Milch und wird langsamer resorbiert.
Dafür gibt's nicht so nen starken "Koffeinschock"
"Flatten the curve" , sozusagen.
Dazu gibt's tatsächlich Studien, aus denen ggf. auch für deine Frage
relevante Größen abzuleiten sind.
Hab aber jetz keine Lust, die aufm Handy rauszusuchen.
Minimalist schrieb:> Kaffee schwarz oder mit Milch?> Ohne Scheiß jetzt, das macht ein Unterschied. Das lipophile Koffein löst> sich in den feinen Fettröpfchen der Milch und wird langsamer resorbiert.> Dafür gibt's nicht so nen starken "Koffeinschock" "Flatten the curve" ,> sozusagen.> Dazu gibt's tatsächlich Studien, aus denen ggf. auch für deine Frage> relevante Größen abzuleiten sind.> Hab aber jetz keine Lust, die aufm Handy rauszusuchen.
Mir fällt noch ein anderer wichtiger Faktor ein: Wie sehr ist die Person
bereits an Koffein gewöhnt?
Je mehr Kaffee man regelmäßig trinkt, umso geringer fällt nämlich die
anregende Wirkung des Koffeins auf den Körper aus.
So wie ich den TO verstehe, geht es ihm exakt darum. Wieviel Kaffee kann
ich trinken, ohne dass eine Toleranz entsteht. Sprich :wielange muss ich
warten, damit der Körper die letzte Tasse wieder komplett "vergessen"
hat.
Minimalist schrieb:> So wie ich den TO verstehe, geht es ihm exakt darum. Wieviel> Kaffee kann ich trinken, ohne dass eine Toleranz entsteht. Sprich> :wielange muss ich warten, damit der Körper die letzte Tasse wieder> komplett "vergessen" hat.
Aber dann sprechen wir hier von mehreren Tagen bis Wochen...
Oje, so lange könnte ich nicht ohne Kaffee auskommen. Dann lieber
einfach die Dosis erhöhen. ;-)
Hallo
"Die" hauen nach Sonnenuntergang umso kräftiger rein - natürlich eine
Verallgemeinerung, aber die welche ich kenne nehmen während des Ramadan
ganz bestimmt nicht ab, sondern eher das Gegenteil ist der Fall.
Schichtler
K A F Fee schrieb:> bis man die gleiche Menge Kaffee mit gleicher Wirkung genießen könnte?
Coffein ist ein Gift, ein recht starkes dazu. Der bekannte Satz "Die
Dosis macht das Gift" ist nicht wahr. Er erinnerst ein wenig an frühere
Könige und Herrscher, die, um Gifttolerant zu werden, regelmassig Arsen
und anderes was sie fürchteten zu sich nahmen, und damit natürlich ihr
Leben verkürzten, auch ohne Giftanschlag.
Coffein hält wach obwohl der Körper Ruhe will, hält den Stresspegel hoch
bereit zur Flucht zu sein weil Angst vorgetäuscht wird, macht aggressiv
wie besonders auffällt wenn man eine hohe Dosis Percoffidrinol aufnimmt,
es gibt kein Mittel ohne Nebenwirkungen, bleib lieber ein Mensch (der
auch mal müde ist) als ein hochgeputschter Zombie der Alles unternimmt,
um angeblichen Anforderungen der turbokapitalistischen Welt zu genügen,
allzeit bereit auf 110%.
Denk dran, dass die Leute, die mit besonders viel hektischer Aktivität
auffallen, die Musks unserer Welt, meist mit Kaffee, Speed oder Kokain
aufgeputscht rumlaufen nur Schaumschläger sind.
MaWin schrieb:> Der bekannte Satz "Die Dosis macht das Gift" ist nicht wahr.
Natürlich ist der Satz wahr. Fast alles kann in einer bestimmten Dosis
tödlich sein - bestes Beispiel: das Trinken von Wasser.
Aber in bestimmter Dosis können sehr viele Stoffe der Gesundheit
zuträglich sein (nichts anderes sind Medikamente) - ja, auch Kaffee.
Wobei bei Kaffee/Koffein gerne darum gestritten wird, ob jetzt die Vor-
oder Nachteile überwiegen. Mein letzter Stand ist, dass die Vorteile
überwiegen, wenn man es mit dem Konsum nicht übertreibt (also auch hier
wieder: die Dosis macht das Gift).
Qwertz schrieb:> MaWin schrieb:>> Der bekannte Satz "Die Dosis macht das Gift" ist nicht wahr.>> Natürlich ist der Satz wahr.
Naja vielleicht liegt ja auch in jeder Weisheit ein Körnchen
"Unwahrheit".
"Unwahr" ist an dem Sprüchlein von Paracelsus, das er die Depotwirkung
des Körpers ignoriert, die insbesonders bei Schwermetallen tödlich
werden kann. Das ist ja der Grund warum Benzin nicht mehr verbleit wird.
Die Bleidosis an sich mag ja im Auspuffwölkchen homöopathisch gering und
unwirksam sein, aber über die Jahre sammelt sich schon ein fataler
Batzen an:
https://de.wikipedia.org/wiki/Tetraethylblei#Die_Muskie-Anh%C3%B6rungenhttps://de.wikipedia.org/wiki/Bleikinder
Ariadnes Wickler schrieb:> Die Bleidosis an sich mag ja im Auspuffwölkchen homöopathisch gering und> unwirksam sein, aber über die Jahre sammelt sich schon ein fataler> Batzen an:
Ist das der Grund, warum die Deutschen im Durchschnitt immer schwerer
werden?
Qwertz schrieb:> MaWin schrieb:>> Der bekannte Satz "Die Dosis macht das Gift" ist nicht wahr.>> Natürlich ist der Satz wahr. Fast alles kann in einer bestimmten Dosis> tödlich sein - bestes Beispiel: das Trinken von Wasser.
Das berühmte Dihydrogenmonoxid.
Btw. Sauerstoff kann auch giftig sein - ab einer gewissen Dosis:
https://de.wikipedia.org/wiki/Sauerstofftoxikose
Held der Bits schrieb:> Btw. Sauerstoff kann auch giftig sein - ab einer gewissen Dosis:
Ja mei, letzlich kann man doch auch festlegen:
"Das Leben ist eine Krankheit, die durch Geschlechtsverkehr übertragen
wird und immer tödlich endet."
Also ist das universale Gift 'die Zeit', die zu einer schleichenden
Vergiftung führt, weil es sich erst im Körper bis zur finalen Dosis
anreichern muß.
Wobei Vergiftungserscheinungen wie "Lust am dumm rumlabern" schon Jahre
vor dem exitus letalis sicht- resp. hörbar werden.
K A F Fee schrieb:> Wie lange müsste man – euerer Erfahrung nach – warten bis man die> gleiche Menge Kaffee mit gleicher Wirkung genießen könnte?
Wenn die Tasse leer ist, wird neuer Kaffee geholt. Es sei denn, es ist
Feierabend, dann wird erst nach Hause gefahren und dann eine Tasse
gefüllt.
Nachdenklicher schrieb:> Wenn die Tasse leer ist, wird neuer Kaffee geholt. Es sei denn, es ist> Feierabend, dann wird erst nach Hause gefahren und dann eine Tasse> gefüllt.
Bitte zwischendurch auch mal die Tasse spülen am Morgen!
Qwertz schrieb:> Bitte zwischendurch auch mal die Tasse spülen am Morgen!
Ich bringe meine Tasse alle 8 bis 12 Wochen zum Werkzeugmacher und lasse
sie ausdrehen. Ist dann wie neu.