Forum: Mechanik, Gehäuse, Werkzeug Solarmodule Eigenbau, Vergussmasse


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von Raphael Z. (raphaelz)


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Hallo zusammen,

ich möchte mir aktuell im Rahmen einer Projektarbeit ein leichtes, 
transportables Solarmodul bauen. Ich habe schon in einem 
Solaranlagen-Vofum angefragt aber hier leider keine sinnvolle Antwort 
bekommen.

Da sich in unserem Microcontrollerforum viele Universalbastler tummeln, 
probiere ich hier mal mein Glück.

Ich suche eine Vergussmasse für ein Eigenbau Solarmodul:

Vorraussichtlich werde ich Sunpower C60 Zellen (125mm x 125mm) einsetzen 
und als Frontglas Acrylglas und als Trägermaterial für die Rückseite 
Alublech/Aluaufbau verwenden.

Hat mir jemand einen Tipp mit welcher Masse man die Zellen auf 
Vorderseite und Rückseite vergießt?

Ich habe gelesen, dass es hier Silikonvergussmassen gibt, wekche relativ 
dünnflüssig sind. Würdet ihr für die Vorderseite und Rückseite die 
gleiche Masse verwenden?

Kann man zur Not auch Bad-Silikon verwenden oder ist das eine schlechte 
Idee? ^^ Oder gibt es eine andere praktikable Heimwerkerlösung?

Und ganz allgemein: Angenommen was vergießt/klebt nur die Rückseite der 
Solarzellen auf das Trägermaterial(Alu) und legt das transparente Glas 
auf der aktiven Seite der Solarzelle nur auf ... welche Nachteile hätte 
dies? Ich würde mal vermuten, dass die Zellen halt heißer 
werden(fehlender Wärmetransport zum Frontglas) und bekommt man da evtl. 
Korrosionsprobleme wegen dem Kondenswasser?

Also das Solarmodul was ich bauen möchte wird nicht dauerhaft auf nem 
Dach montiert ... sondern kommt nur ein paar Tage im Jahr zum Einsatz.

Würde mich tierisch über Tipps freuen!

von Paul (Gast)


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Ist das Panel der wesentliche Teil der Projektarbeit, oder eine 
notwendige Komponente? Bei zweitens: kaufen. Es gibt flexible Paneele in 
verschiedenen Größen zu kaufen, die für mehr oder weniger mobile 
Anwendungen gedacht sind.

Wie groß soll es denn werden?

von GeGe (Gast)


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von georg (Gast)


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Raphael Z. schrieb:
> Hat mir jemand einen Tipp mit welcher Masse man die Zellen auf
> Vorderseite und Rückseite vergießt?

Überhaupt nicht. Solarmodule sind mit speziellem Glas abgedeckt, 
Lackieren oder Vergiessen ruiniert den Wirkungsgrad. Vielleicht ist dir 
nicht klar, dass Solarmodule Licht brauchen...

Georg

von Lunar (Gast)


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Wird nicht vergossen, wird laminiert. Kleben auf Alu eher auch nicht: 
Wärmeausdehnungskoeffizient.

von Wolfgang (Gast)


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Raphael Z. schrieb:
> Und ganz allgemein: Angenommen was vergießt/klebt nur die Rückseite der
> Solarzellen auf das Trägermaterial(Alu) und legt das transparente Glas
> auf der aktiven Seite der Solarzelle nur auf ... welche Nachteile hätte
> dies?
Du hättest einen deutlich geringeren Wirkungsgrad, weil auf Grund der 
verschiedenen Brechnungsindices beim Übergang des Lichtes 
Glas-Luft-Solarzelle mehr Reflektionsverluste als bei 
Glas-Verguss-Solarzelle entstehen. Das lässt sich natürlich durch 
Bedampfung mit Antireflexschichten vermeiden, dürfte aber aus 
Kostengründen ausscheiden.
Außerdem kann die Solarzelle im zweiten Fall wegen der zusätzlichen 
Wärmeübergänge weniger Wärme nach oben abgeben, was sie wärmer werden 
lässt und den Wirkungsgrad weiter reduziert.

von Siegfried Ammer (Gast)


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sikaflex

von Raphael Z. (raphaelz)


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Paul schrieb:
> Ist das Panel der wesentliche Teil der Projektarbeit, oder eine
> notwendige Komponente? Bei zweitens: kaufen. Es gibt flexible Paneele in
> verschiedenen Größen zu kaufen, die für mehr oder weniger mobile
> Anwendungen gedacht sind.
>
> Wie groß soll es denn werden?

Ja, ist ein wesentlicher Teil der Projektarbeit... genau genommen ist es 
der elementare Teil ;-)

Das ganze wird etwa 1m² groß. Dass es flexible Module zu kaufen gibt ist 
auch schon zu mir durchgedrungen ... aber die erfüllen nicht meinen 
Anforderungen ;-)

Wolfgang schrieb:
> Du hättest einen deutlich geringeren Wirkungsgrad, weil auf Grund der
> verschiedenen Brechnungsindices beim Übergang des Lichtes
> Glas-Luft-Solarzelle mehr Reflektionsverluste als bei
> Glas-Verguss-Solarzelle entstehen. Das lässt sich natürlich durch
> Bedampfung mit Antireflexschichten vermeiden, dürfte aber aus
> Kostengründen ausscheiden.
> Außerdem kann die Solarzelle im zweiten Fall wegen der zusätzlichen
> Wärmeübergänge weniger Wärme nach oben abgeben, was sie wärmer werden
> lässt und den Wirkungsgrad weiter reduziert.

Vielen Dank! Das macht Sinn... das mit den Brechungsindices habe ich 
nicht bedacht.

Jetzt hoffe ich nur noch, dass ich irgendwie diese spezielle 
Vergussmasse finde...

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