Nun ist es soweit, er will nicht mehr. Geplante Endabschaltung.
Lebensdauer erreicht.
Im Gegensatz zu einem Rauchmelder kann man den wohl nicht refreshen.
Kann man die Innereien noch irgendwie sinnvoll weiter verwenden?
Achtung Achtung schrieb:> Kann man die Innereien noch irgendwie sinnvoll weiter verwenden?
Mach auf und guck. Wenn er eh durch ist, wäre ja selbst ’n Totalschaden
beim Öffnen keine weitere Verschlechterung.
Achtung Achtung schrieb:> Nun ist es soweit, er will nicht mehr. Geplante Endabschaltung.> Lebensdauer erreicht.
So ein Gassensor zerfällt chemisch, die halten nicht ewig. Deshalb muss
der Hersteller angeben wann das Ding zu tauschen ist, siehe EN 50291.
> Im Gegensatz zu einem Rauchmelder kann man den wohl nicht refreshen.
Was man weder bei Rauchwarnmeldern oder Gaswarnmeldern tun sollte. Nach
10 Jahren ist so eine LED in einer Rauchkammer u.U nicht mehr
zuverlässig.
> Kann man die Innereien noch irgendwie sinnvoll weiter verwenden?
Den Summer (<3,5 kHz, >80 dB) kannst du sonstwo wo du Leute alarmieren
musst verwenden.
Sebastian L. schrieb:> Achtung Achtung schrieb:>> Nun ist es soweit, er will nicht mehr. Geplante Endabschaltung.>> Lebensdauer erreicht.> So ein Gassensor zerfällt chemisch, die halten nicht ewig. Deshalb muss> der Hersteller angeben wann das Ding zu tauschen ist, siehe EN 50291.>>> Im Gegensatz zu einem Rauchmelder kann man den wohl nicht refreshen.> Was man weder bei Rauchwarnmeldern oder Gaswarnmeldern tun sollte. Nach> 10 Jahren ist so eine LED in einer Rauchkammer u.U nicht mehr> zuverlässig.>>> Kann man die Innereien noch irgendwie sinnvoll weiter verwenden?> Den Summer (<3,5 kHz, >80 dB) kannst du sonstwo wo du Leute alarmieren> musst verwenden.
Dann sollte man doch den Sensor austauschen koennen.
Achtung Achtung schrieb:> Dann sollte man doch den Sensor austauschen koennen.
Kann man. Wenn man kann. Der Hersteller könnte. Mit Hinschicken,
Demontage, Einbau des neuen Sensors, einmessen, Montage, Test,
verpacken, zurückschicken würd’s dann das ’zigfache eines neuen Gerätes
kosten (welches weitgehend automatisiert gefertigt wird).
Die Dinger sind absichtlich so gebaut, dass der Endkunde da nicht dran
rumbastelt und es vielleicht so kaputt macht, das es funktionierend
aussieht, aber im Ernstfall nichts tut. Ich hab hier ’n Modell, das
stellt den Betrieb ein, sobald es geöffnet wird. Glücklicherweise ist es
da nur ein Jumper, der beim Öffnen des Gehäuses abgezogen wird, und mit
normalen Mitteln nicht wieder aufgesteckt werden kann. Andere könnten’s
trickreicher und dauerhafter machen.
Jack V. schrieb:> Glücklicherweise ist es> da nur ein Jumper, der beim Öffnen des Gehäuses abgezogen wird, und mit> normalen Mitteln nicht wieder aufgesteckt werden kann.
Kannst du bitte ein Foto posten?
Das sieht mir eher nach Machtmissbrauch der Hersteller aus!
Für mich ist das ein Bauteil (der Sensor) wie jedes andere auch.
Oder könnte an an Patent Rechten liegen?
Glaub ich nicht!
Du kannst z.B. im Kfz Bereich alle Teile kaufen und einbauen.
Sogar Lenkraeder. Und damit in DE beliebig schnell fahren.
Obwohl vor kurzem ein Lenkrad während der Fahrt abgefallen sein soll.
Achtung Achtung schrieb:> Du kannst z.B. im Kfz Bereich alle Teile kaufen und einbauen.
… moderne Autos werden dich fassungslos machen! Da kann man teilweise
nicht mal mehr einfach die Starterbatterie tauschen, ohne das der
Elektronik mitzuteilen – mit Geräten, die man sich privat nicht kaufen
möchte.
Und ja, du darfst ’n Dritthersteller-Motorsteuergerät problemlos kaufen
und einbauen, allerdings darfst du das Fahrzeug dann nicht mehr im
öffentlichen Straßenverkehr nutzen. Ähnliches gilt für viele andere
Teile.
Was willst du nun eigentlich? Wenn’s dir nicht passt, dass du Teile
eines Gerätes nicht einfach tauschen kannst, dann kaufst du dir eben ’n
Gerät, bei dem das möglich ist. Wenn es keines gibt, dann baust du dir
selbst eines – dies ist ein freies Land, du kannst die Teile problemlos
kaufen und zusammenbauen (für dich alleine, selbstredend – da ist dann
auch die Haftungsfrage glasklar: wenn du Mist baust, haftest du ggf.
mit deinem Leben). Kannst du nicht? Wie kommst du dann auf die Idee, du
könntest ’nen Sensor fachgerecht tauschen? Dem Hersteller kannst du nix
vorwerfen – dir sollte schon bei der Informationsbeschaffung vor dem
Kauf aufgefallen sein, dass er sagt, dass du da nix wechseln kannst.
Jack V. schrieb:> Was willst du nun eigentlich?
Den Sensor kaufen.
> Gerät, bei dem das möglich ist. Wenn es keines gibt, dann baust du dir> selbst eines – dies ist ein freies Land, du kannst die Teile problemlos> kaufen und zusammenbauen.
Ach wo denn? Wo kann ich den Sensor kaufen?
Achtung Achtung schrieb:> Beim blauen C vielleicht? Da kann ich zu Fuß hingehen.
Was hindert dich daran, zu Fuss hinzugehen und nach genau solch einem
Bauteil zu fragen? Brauchst du Ermutigung von jemanden hier im Forum? Na
dann, auf, los, in 1 Stunde weisst du mehr (Nach Spaziergangm und
Rückkehr)
Das wäre aber sicherlich wirtschaftlicher Unsinn, das Conrad das vorhält
oder beschafft.
der "blaue Claus" verkauft in seinem Laden halt nur Bauteile, welche
schnell rumdrehen und verkauft werden können, bzw. welche im Regal nicht
"schlecht" werden.
Welche Menge welcher "exotischen" Bauteile würdest du in deinem Laden
als inaktives Material lagern lassen (welches sich eventuell noch
überlagert), wenn du Filial-Leiter eines vergleichbaren Laden wärst?
Und welchen unbezahlten Aufwand würdest du als Laden-Inhaber für die
Recherche und Beschaffung exotischer Bauteile betreiben wollen?
Sebastian L. schrieb:> Achtung Achtung schrieb:>> Wo bekommt man diesen Sensor?> Vielleicht nirgends,> Wie willst du das Ding danach Kalibrieren?
Wer sagt denn das der kalibriert werden muss?
Ich wuerde ein paar Vergleichsmessungen machen und dann danach
entscheiden wollen...
Achtung Achtung schrieb:> Wer sagt denn das der kalibriert werden muss?
Jeder. Es gibt ’ne Serienstreuung bei jeder Art von Sensor, so auch bei
den hier verwendeten.
Achtung Achtung schrieb:> Ich wuerde ein paar Vergleichsmessungen machen und dann danach> entscheiden wollen.
Sorry, aber ich glaube nicht, dass du das Prüfgas zur Verfügung stehen
hast. Schon gar nicht verschiedene Konzentrationen. Anderenfalls würden
so Fragen, wie die oben, nicht auftreten.
Achtung Achtung schrieb:> Präzision ist nicht erforderlich.
Du meinst, für dich ist’s auch okay, wenn der nach zwei Stunden bei
1000ppm mal irgendwann meldet? Frage nur, weil die meisten anderen Leute
dann ihre Funktionsfähigkeit bereits irreversibel verloren hätten.
Achtung Achtung schrieb:> Nun ist es soweit, er will nicht mehr. Geplante Endabschaltung.> Lebensdauer erreicht.
Woran sieht man das?
Warum sollte der Sensortausch da helfen?
Ist es nicht eher eine Timer-Elektronik (µC), die das Ende der
Lebensdauer bestimmt?
Hallöle,
der Hinweis auf Sensoren ist nicht das wesentliche, der alte Sensor tut
es vielleicht noch, aber die Schnüffeldingerchen kosten ja fast nix und
für eine Testfeld ... mit dem Kidde ... auch mal die Serie ME2-CO
beäugen ... bestimmt ganz interessant !? ,-)
Aber nun zum Wesentlichen, zum Timer für die feste Vorgabe von EOL des
Kidde-Melders !
Es ist natürlich erst einmal vorrangig, diesen Zähler auf seinen
Startwert zurückzusetzen !
Auf der Seite von "Tim" kann man eigentlich alle dazu wichtigen
Informationen entnehmen, das Augenmerk sei da besonders auf den µP (U4)
"PIC16LCE625" gerichtet, den Rest braucht man nicht näher zu erörtern,
weiter kann ich mich aber nicht aus dem Fenster lehnen, sonst bekomme
ich garantiert böse Post von Kidde !
Und nun mal ran an den Speck und viele Erfolg (garantiert) ! ,-)