Mark schrieb:> Die Funktionsweise eines Relais ist mir bekannt, aber wie beschalte ich> einen Wechsler richtig? Was kommt an den COM Anschluss dran?
Im Ernst? Das sieht man doch schon am Symbol!! Wenn man nur den Öffner
und Schließer anschließt, wird es schwierig mit dem Stromfluß.
Mark schrieb:> Was kommt an den COM Anschluss dran?
Da kommt das ran, was du in deinem "Schaltplan" weggelassen hast.
Warum zeigst du nur die unwesentlichen Dinge und das, was wichtig ist
lässt du weg?
Verstehe die Frage nicht. Was willst du denn schalten?
Die Anschlüsse sind im Datenblatt doch genau beschrieben. Die
Schaltstellung wird immer im energielosen Zustand dargestellt.
Grüße von petawatt
Sorry wegen der dumme Frage. Jetzt habe ich das kapiert. Es soll eine
24V Last geschaltet werden. An den COM Anschluss werden die 24V
angeschlossen.
MfG
Mark schrieb:> An den COM Anschluss werden die 24V angeschlossen.
Dann hast du dir doch soeben selbst die Antwort gegeben auf die Frage:
Mark schrieb:> Was kommt an den COM Anschluss dran?
Was wolltest du eigentlich wissen?
Hier mal n Beispiel zu dem Relais.
Ich schalte in meinem Fall 24V zu einer Motorspule.
Wenn das Relais angezogen ist, kriegt die Motorspule 24V ab,
wenn das Relais abfällt, dann liegt an meiner Motorspule GND (0V) an.
Die Freilaufdiodenschaltung mit der TVS in Reihe ist Schrott und der
Gatewiderstand fehlt. Sollte die Schaltung 3,3V gedacht sein ist der
Transistor falsch gewählt. Wieso ein MOSFET und kein Bipolar?
Kann es sein, dass das eine Sicherheitsschaltung ist?
Nach dem Motto: Egal welche Stellung das Relais einnimmt, es kommt
nichts (gefährliches) dabei heraus.
Relais mit (einem) Wechsler haben üblicherweise die folgenden
Anschlussbezeichnungen:
NO
COM
NC
Die Bezeichner stehen dabei für:
NO Normally Open
NC Normally Closed
COM Common
Interessanterweise bedeutet Normally spannungslos (d.h. an der Spule
liegt keine Spannung an) bzw. Normal-/Ruhestellung.
In der Normalstellung besteht eine Verbindung zwischen COM und NC.
Liegt eine Spannung an der Spule an, besteht eine Verbindung von COM
nach NO.
Oder so...
Der Rest müsste sich erraten lassen.
Harald W. schrieb:> Thomas R. schrieb:>>> wenn das Relais abfällt, dann liegt an meiner Motorspule GND (0V) an.>> Diesen Zweig kannst Du normalerweise weglassen.
Könnte ich weglassen, aber ich habe 2 Relais, damit ich den Motor
umpolen kann. Also im endeffekt den Schaltkreis 2x.
Zudem möchte ich den Motor dann auch kurzgeschlossen haben, damit er
"bremst".
Test schrieb:> ie Freilaufdiodenschaltung mit der TVS in Reihe ist Schrott und der> Gatewiderstand fehlt. Sollte die Schaltung 3,3V gedacht sein ist der> Transistor falsch gewählt. Wieso ein MOSFET und kein Bipolar?
Könntest du begründen warum? Was spielt das für eine Rolle, ob ich einen
Mosfet oder Transitor nehme? Warum sind die Dioden falsch?
Mfg
Mark schrieb:> Was spielt das für eine Rolle, ob ich einen> Mosfet oder Transitor nehme?
Z.B. weil DIESER MOSFET an einem 3.3V-Ausgang nicht sicher
durchschaltet. Falls du dich mit solchen Nebensächlichkeiten überhaupt
abgeben willst. Meistens wird es schon irgendwie funktionieren.
Georg
Test schrieb:> Die Freilaufdiodenschaltung mit der TVS in Reihe ist Schrott
Erzähl mehr davon.
Hast du schon mal in Betracht gezogen, dass der Sinn dieser
Zusammenschaltung in einem schnelleren Abfallen des Relais liegen
könnte.
Mark schrieb:> Die Funktionsweise eines Relais ist mir bekannt, aber wie beschalte ich> einen Wechsler richtig? Was kommt an den COM Anschluss dran?
Diese Frage ist GOLD wert...
Nächste Frage wird sein: Was ist ein potentialfreier Umschaltkontakt und
wie beschalte ich die 3 Anschlüsse richtig?
Wichtig ist jedenfalls, dass man weis, wenn das Relais "klickt",
dass sich etwas tut...
;-)
Mark schrieb:> ich brauche für ein Projekt
Das ist natürlich ganz wichtig - das Projekt...
;-)
Mani W. schrieb:> Wichtig ist jedenfalls, dass man weis, wenn das Relais "klickt",> dass sich etwas tut...
Dazu kann man noch je eine LED mit einem entsprechendem Vorwiderstand
parallel zu jedem Relais schalten.
Ach Du grüne Neune schrieb:> Dazu kann man noch je eine LED mit einem entsprechendem Vorwiderstand> parallel zu jedem Relais schalten.
Immer von Vorteil, wenn es zu laut in der Umgebung ist...
georg schrieb:> Z.B. weil DIESER MOSFET an einem 3.3V-Ausgang nicht sicher> durchschaltet. Falls du dich mit solchen Nebensächlichkeiten überhaupt> abgeben willst. Meistens wird es schon irgendwie funktionieren.>> Georg
Hallo Georg,
der Mosfet soll mit einem 24V Ausgang geschaltet werden.
Wolfgang schrieb:> Erzähl mehr davon.> Hast du schon mal in Betracht gezogen, dass der Sinn dieser> Zusammenschaltung in einem schnelleren Abfallen des Relais liegen> könnte.
Genau deswegen habe ich auch die Z-Diode noch hinzugefügt.
Mani W. schrieb:> Falk B. schrieb:>> Wenn man nur den Öffner>> und Schließer anschließt, wird es schwierig mit dem Stromfluß.>> Der war gut!
Ja lustig. Ich habs jetzt auch verstanden :)
MfG
Mark schrieb:> georg schrieb:>> Z.B. weil DIESER MOSFET an einem 3.3V-Ausgang nicht sicher>> durchschaltet. Falls du dich mit solchen Nebensächlichkeiten überhaupt>> abgeben willst. Meistens wird es schon irgendwie funktionieren.>>>> Georg>> Hallo Georg,>> der Mosfet soll mit einem 24V Ausgang geschaltet werden.
Da solltest Du noch mal in das Datenblatt des MOSFETs schauen, denn
meinstens hören die Gate-Spannungen bei 16-20V auf. Da wäre ein
Spannungsteiler eine gute Wahl.
Harald W. schrieb:>> ich habe 2 Relais, damit ich den Motor>> umpolen kann.>> Da verwendet man normalerweise die H-Schaltung.
Hab ich doch? :D
Ist nichts anderes als ich gezeichnet habe.
Thomas R. schrieb:> Zudem möchte ich den Motor dann auch kurzgeschlossen haben, damit er> "bremst".
Das könnte deinen Relaiskontakten aber ggfs. ein überaus kurzes Leben
bescheiden. Zu deinem Glück hat das Relais wenigstens AgSnO2 Kontakte.
Die "kleben" nicht so leicht.
Harald W. schrieb:> Da verwendet man normalerweise die H-Schaltung.
Und weil sowieso alles auf dem selben Potential ist und aus den gleichen
24V versorgt wird, könnte man da gleich eine Halbleiter-Variante nehmen.
Lothar M. schrieb:> Und weil sowieso alles auf dem selben Potential ist und aus den gleichen> 24V versorgt wird, könnte man da gleich eine Halbleiter-Variante nehmen.
Da hat man aber immer Probleme mit der Ansteuerung der oberen
Transistoren. Eigentlich ist die Lösung N-Fet an Masse und
darüberliegen zwei Umschaltrelais gar nicht so schlecht. Wenn
man dann noch dafür sorgt, das die Relais nur dann schalten,
wenn der FET nicht angesteuert wird, halten diese sozusagen
ewig. Dann braucht man auch keine Z-Dioden an den Relais, son-
dern man kann normale Allerweltsdioden nehmen. Selbst Betriebs-
spannungen über 30V wären dann kein Problem für die Relais.
Harald W. schrieb:> Da hat man aber immer Probleme mit der Ansteuerung der oberen> Transistoren.
Da gibt es Firmen, wie TI, die das gelöst habe. Fast jeder
BLDC-Motortreiber macht genau das, ansteuern von mit N-Kanal MOSFETs
aufgebauten Halbbrücken und auch gleich noch mit Shot-Through
Protection.