Hallo,
hypothetische Frage, würde es unsere technische Welt merklich verändern,
wenn es Dioden mit einer Schleusenspannung von 0V gäbe?
Also so, dass über der Diode auch bei höheren Strömen keine Spannung
mehr abfiele?
Könnte man dann z.B. schon kleine Rauschspannungen zum Energy Harvesting
nutzen?
Gäbe es noch andere sinnvolle Anwendungen, die mit Si-, Ge- und
Shottky-Dioden bisher nicht möglich sind?
Harald schrieb:> hypothetische Frage, würde es unsere technische Welt merklich verändern,> wenn es Dioden mit einer Schleusenspannung von 0V gäbe?
Es würde sogar das ganze Universum vernichten. Die Welt funktioniert nur
deswegen, weil alle Dinge so sind wie sie sind. Alles greift mit Allem
ineinander. Wenn irgendwas plötzlich nicht mehr passt, bricht das ganze
System zusammen.
Harald schrieb:> hypothetische Frage, würde es unsere technische Welt merklich verändern,> wenn es Dioden mit einer Schleusenspannung von 0V gäbe?
Klar bei T=0 gab es weder Zeit noch Raum unsere Physik war noch nicht
entstanden, bestimmt gab es aber Dioden mit einer Schleusenspannung von
0V nur keinen der das messen oder feststellen konnte.
Viel spannender fände ich die Frage, wie unsere Welt aussähe, wenn es
Materialien gäbe, die schon bei "Normaltemparatur" supraleitend sind.
Gruß,
Bernd
Zum Montag schon wieder so ein Quark, könntet ihr bitte noch bis zum
Freitag damit warten?
Die Woche über müssen sicher noch Einge was Gescheites vollbringen .....
Harald schrieb:> Also so, dass über der Diode auch bei höheren Strömen keine Spannung> mehr abfiele?
"keine Spannung" wirst du nicht finden, aber wenige 10mV geht schon mit
einer aktiven Diode, i.e. passend gesteuertem FET.
Mit 0V läuft auch eine Röhrendiode nicht. Erstens gibts bestimmt sowas
wie Austrittsarbeit an der Kathode, damit dort Elektronen frei werden
und zweitens wissen die ohne Spannung gar nicht, daß sie sich doch bitte
auf den Weg zur Anode machen sollen.
Da wird dann auch der Leckstrom ansteigen und dann hat man in
Sperrichtung Leistungsverluste an der Diode. So eine Trennschicht kann
nicht zaubern.
Vermutlich müsste man dafür ein neues Prinzip verwenden und sich vom
Halbleitereffekt verabschieden.
Ben B. schrieb:> Mit 0V läuft auch eine Röhrendiode nicht. Erstens gibts bestimmt sowas> wie Austrittsarbeit an der Kathode, damit dort Elektronen frei werden> und zweitens wissen die ohne Spannung gar nicht, daß sie sich doch bitte> auf den Weg zur Anode machen sollen.
Deswegen auch wieder geløscht ?
Bürovorsteher schrieb:> Ich nehme an, dass es meinem Kater herzlich egal wäre.
Katzen møgens ja gern warm und viele mögen auf warmen elektronischen
Geräten liegen. Manch Katze wäre ihres Lieblingsplatzes beraubt.
Harald schrieb:> wenn es Dioden mit einer Schleusenspannung von 0V gäbe?
Kannst du mal mit eigenen Worten sagen, was du unter einer Diode und
unter einer Schleusenspannung verstehst!
.
Kurt
...Das gab es früher schonmal, als noch keine Dioden (Cu2O, Se) erfunden
waren.
Für hohe Ströme (Galvanik) baute man Kontaktgleichrichter mit
Synchronmotor.
Entweder rein mechanisch oder mit einer rotierenden Quecksilberfontäne.
Setzten sich aber nicht durch, AC-Motor-DC-Generator-Sätze waren leiser
und langlebiger.
Matthias S. schrieb:> Vermutlich müsste man dafür ein neues Prinzip verwenden und sich vom> Halbleitereffekt verabschieden.
Ja, soetwas kann man mit einem normalen, passend gesteuertem Relais
machen. Ich glaube nicht, das das unsere Welt verändern wird.
Bürovorsteher schrieb:> Ich nehme an, dass es meinem Kater herzlich egal wäre.
Aber mit Deinem Kater könntest Du Energy Harvesting machen.
So etwas sucht doch der TE.
Harald schrieb:> hypothetische Frage, würde es unsere technische Welt merklich verändern,> wenn es Dioden mit einer Schleusenspannung von 0V gäbe?
Natürlich.
Harald schrieb:> hypothetische Frage, würde es unsere technische Welt merklich verändern,> wenn es Dioden mit einer Schleusenspannung von 0V gäbe?> Also so, dass über der Diode auch bei höheren Strömen keine Spannung> mehr abfiele?
Hypothetische Antwort:
Bei 0 Volt gibt es keine "Schleusenspannung", und auch bei den höchsten
Strömen gibt es auch keine Spannung, die "abfiele"...
URI lässt grüßen!
Ist nur logisch betrachtet...
Bernd B. schrieb:> Viel spannender fände ich die Frage, wie unsere Welt aussähe, wenn es> Materialien gäbe, die schon bei "Normaltemparatur" supraleitend sind.
Temperatur ist ja nur ein Problem.. Druck ein ganz anderes..
bei 170GPa ist ja schon ab -23C (also "normaltemperatur in Teilen
Sibiriens")
Supraleitung möglich (LaH10? Lanthanhydrid)
Aber ja ein TypII Supraleiter bei Normaldruck und 280-290 K wär bestimmt
spannend.
dann würden meine Prozessoren keine 150Watt Abwärme mehr erzeugen
(naja meine schon.. ihre Nachfolger nichtmehr ;))
aber zurück zu was auch immer nutzloses TO gefragt hat
'sid
Ben B. schrieb:> Mit 0V läuft auch eine Röhrendiode nicht. Erstens gibts bestimmt sowas> wie Austrittsarbeit an der Kathode, damit dort Elektronen frei werden> und zweitens wissen die ohne Spannung gar nicht, daß sie sich doch bitte> auf den Weg zur Anode machen sollen.
Selbstverständlich "läuft"eine Röhrendiode mit 0Volt.
Die Austrittsarbeit leistet die Heizung der Kathode. Die meisten
Elektronen kehren zwar zur (positiver gewordenen) Kathode zurück, einige
sind aber schnell genug, die Anode zu erreichen. Die ist aber kalt. Also
bleibt nur der äussere Weg zurück zur Kathode, durch die Beschaltung der
Röhre. Ein Mikroamperemeter zwischen A und K geschaltet genügt völlig
zum Nachweis dieses Anodenstroms "bei Null Volt Anodenspannung".
Hallo
Manchmal frage ich mich warum ich immer noch von wirklich sehr
interessanten Fragen von der Hoffnung auf gute und wirklich erhellende
Beiträge geködert werde?
Gibt es hier wirklich nur kleinkarierte Korinthenkacker, Unruhstifter,
Langweiler und Besserwisser im schlechtesten Wortsinn?
Meine Güte falls wirklich Physikalische gesetzmäßigkeiten auch gegen
eine hypothetische Flussspannung von 0V sprechen würde, dürfte es doch
nicht so schwer sein den doch sehr wahrscheinlichen Grundgedanken des TO
zu verstehen:
Würde denn halt eine sehr geringe "echte" (ohne aktive Schaltung die
auch wieder mehr Energie benötigt als die aktive ideal Diode dann eben
nicht am "Übergang" in Wärme umsetzt) Flussspannung am
Halbleiterübergang deutlich was, auch im Großen, ändern - im Bezug auf
Verlustleistungen von gesamten Systemen (z.B. Rechenzentren die ja
aufwendig gekühlt werden müssen welche ironischer Weise selbst wieder
zusätzlich Abwärme abgibt) rauschen und ähnlich "Probleme" die halt in
der Praxis und durch Materialien welche genutzt werden können nun mal
bestehen.
Leider ist das ja bei weiten nicht die erste sehr interessante Frage
eines TO die direkt kaputt geredet wurde - wo sind die Träumer und
echten Experten die solche "Was Wäre wenn Gedanken" basierend
Gesetzmäßigkeiten und Naturgesetzte mal durchspielen?
Bernard Stern
Harald schrieb:> Hallo,>> hypothetische Frage, würde es unsere technische Welt merklich verändern,> wenn es Dioden mit einer Schleusenspannung von 0V gäbe?
Die gibt es doch schon lange.
Das löst man zwar mit MOSFET, aber der Effekt ist der gleiche.
Dafür gibt es eigene IC:
http://www.ti.com/de-de/power-management/power-switches/ideal-diodes-oring-controllers/products.htmlhttps://www.analog.com/en/products/ltc4358.html#
Es gibt auch selbstgesteuerte Gleichrichter, die man in einigen
Anwendungen (Vorwärtswandler) verwenden kann.
Neu ist das Thema jetzt nicht.
Ich habe überall dort schon solche "Idealen Dioden" verbaut, wo es sich
lohnt.
Wozu das führt?
Es verringert die Verluste.
Bernard Stern schrieb:> Manchmal frage ich mich warum ich immer noch von wirklich sehr> interessanten Fragen von der Hoffnung auf gute und wirklich erhellende> Beiträge geködert werde?> Gibt es hier wirklich nur kleinkarierte Korinthenkacker, Unruhstifter,> Langweiler und Besserwisser im schlechtesten Wortsinn?
Ich dachte schon, hier in der Diskussion gibt es nur die oben genannten
Leute mit beschränktem Horizont, dank welchen wir immer noch Weltmeister
im Bau veralteter Technologie sind, z.B. beim Auto *hust . Zum Glück kam
die Rettung in Form deiner Antwort. Danke dafür!
Harald schrieb:> hypothetische Frage, würde es unsere technische Welt merklich verändern,> wenn es Dioden mit einer Schleusenspannung von 0V gäbe?> Also so, dass über der Diode auch bei höheren Strömen keine Spannung> mehr abfiele?
Ich würde mal behaupten, dass der globale Energieverbauch extrem
zurückgehen würde, ähnlich wie es beim Verzicht von Standy-LEDs der Fall
wäre. Zwar gibt es die erwähnte Möglichkeit einen
"Ideal-Diode-Controller" mit FETs zu verwenden, viele Produkte grad im
Consumer Bereich machen das aber nicht weil es einfach zu teuer ist. Mal
angenommen pro TV-Gerät sind nur 4 Schottky-Dioden zum Gleichrichten
verbaut, wobei immer nur 2 gleichzeitig leiten und Verluste produzieren.
Bei 50 W Stromaufnahme vom TV wäre das bei 230 VAC ein Strom von ~217
mA. Bei 0.3 V Vorwärtsspannung resultieren pro Diode 65 mW Verlust, also
130 mW pro TV! Bei etwa 71 Millionen TV sind das ~9 MW. Bei 217 Minuten
TV-Laufzeit pro Tag also 12 GWh (Rechenfehler dürfen behalten werden)!!
Stichwort Energiewende ;)
Quelle:
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/171950/umfrage/anzahl-der-fernseher-im-haushalt/
Chris schrieb:> Zwar gibt es die erwähnte Möglichkeit einen> "Ideal-Diode-Controller" mit FETs zu verwenden, viele Produkte grad im> Consumer Bereich machen das aber nicht weil es einfach zu teuer ist
Technisch ist das Problem mit den Controllern gelöst. Das ist nur eine
witschaftliche Frage.
Für 230V bei z.B. einem Fernseher loht sich das schlicht nicht. Der
Grund ist, dass die Verluste durch die Dioden weit weniger als 1%
ausmachen, an anderer Stelle (z.B. Flyback-Wandler) aber z.B. 20%
anfallen.
Also ist es wirtschaftlicher, diesen zu optimieren (oder die
Verbrauchsseite). Für die Umwelt und den Geldbeutel.
Außerdem bezahlt dir sowieso niemand sparsame Geräte, weil der deutsche
Michel nicht rechnen kann.
Ich glaube nicht, dass das die Welt merklich verändern würde. Denn eine
Veränderung erreicht man nur durch drastische Maßnahmen. Z.B. wenn die
Geschäfte nachts die gesamte Beleuchtung ausschalten müssten (inklusive
der Werbung), TV-Sender zwischen 23:00 Uhr und 06:00 Uhr den
Sendenbetrieb einstellen würden, die Menschen nicht mehr rund um die Uhr
im Internet surfen würden, etc. pp. Damit würde man Energie sparen, aber
nicht mit "0V-Dioden", denn eine solche Diode nützt m.E. nichts wenn ein
Netzteil schon im Eingang Energie verbrennt.
Niemand schrieb:> Zum Montag schon wieder so ein Quark, könntet ihr bitte noch bis> zum> Freitag damit warten?> Die Woche über müssen sicher noch Einge was Gescheites vollbringen .....
Wie geistig verarmt muss man sein, eine hypohetische technische Frage so
abzuqualifizieren ...
Frank E. schrieb:> Wie geistig verarmt muss man sein, eine hypohetische technische Frage so> abzuqualifizieren
Vieleicht hat er einfach den Troll schneller erkannt als du. Der gute
"Harald" hat einmal gepostet und dann nie wieder.
Es besteht auch kein Grund von deiner Seite gleich mit Beleidigungen um
sich zu werfen. Das ist eher das Kennzeichen von "geistig verarmt"
René H. schrieb:> Ich glaube nicht, dass das die Welt merklich verändern würde. Denn eine> Veränderung erreicht man nur durch drastische Maßnahmen. Z.B. wenn die> Geschäfte nachts die gesamte Beleuchtung ausschalten müssten (inklusive> der Werbung), TV-Sender zwischen 23:00 Uhr und 06:00 Uhr den> Sendenbetrieb einstellen würden, die Menschen nicht mehr rund um die Uhr> im Internet surfen würden, etc. pp.
Oder im Winter bei laufener Heizung die Fenster schließt, Autos nicht
auf Stand laufen lässt etc. So gut man damit Energie einsparen könnte,
das Problem ist erst mal, dass es anders ist als sonst. Das heißt aber
nicht, dass es schlechter ist! Und der Mensch ist hald ein
Gewohnheitstier und zerpflückt und zieht solche hypothetischen Fragen
lieber ins lächerliche, weil das einfacher ist als mal den Mut zusammen
zu nehmen und was zu ändern.
> Damit würde man Energie sparen, aber> nicht mit "0V-Dioden", denn eine solche Diode nützt m.E. nichts wenn ein> Netzteil schon im Eingang Energie verbrennt.
In den meisten einfachen Schaltnetzteilen ist auch eine Diode verbaut,
welche etwas Strom abbekommt. Im Rahmen der Effizienzsteigerung wird
diese dann oft gegen einen weiteren FET mit aktiver Ansteuerung
getauscht. Wäre doch schön, wenn man hier statt einem komplexerem FET
nur eine Diode benötigen würde ;) Und richtig toll daran ist, dass das
Gewohnheitstier Mensch davon nicht einmal etwas mitbekommen
Chris schrieb:> Im Rahmen der Effizienzsteigerung wird> diese dann oft gegen einen weiteren FET mit aktiver Ansteuerung> getauscht.
Genau das war mein Punkt...
Manche schwabulieren dann von 0V-Dioden, der Praktiker weiß, das ist
schon lange Realität.
> und zieht solche hypothetischen Fragen> lieber ins lächerliche, weil das einfacher ist als mal den Mut zusammen> zu nehmen und was zu ändern.
Alles eine Frage der Verhältnismäßigkeit. An den Stellen, wo es
schmerzt, werden schon lange gesteuerte MOSFET eingesetzt.
Nichts, aber auch gar nichts würde sich verändern. Siehe Beleuchtung mit
LED-Leuchtmitteln. Diese Revolution bei der Energieeinsparung wurde von
der allerbreitesten Masse auch nur achselzuckend und als
selbstverständlich hingenommen.
Bürovorsteher schrieb:> Siehe Beleuchtung mit> LED-Leuchtmitteln. Diese Revolution bei der Energieeinsparung wurde von> der allerbreitesten Masse auch nur achselzuckend und als> selbstverständlich hingenommen.
Da wohl nur 10% der verbrauchten Energie für Beleuchtung verwendet
werden, war die Einsparung auch deutlich geringer, als viele einem
weissmachen wollen...
Ich möchte euch jetzt nich zu nahe treten, aber das ist auch eine etwas
begrenzte Sicht auf die Dinge
Name: schrieb:> Genau das war mein Punkt...>> Manche schwabulieren dann von 0V-Dioden, der Praktiker weiß, das ist> schon lange Realität.
Das war aber nicht ganz mein Punkt. Die Ansteuerung des FETs hat zwei
Nachteile. Zum Einen braucht man eine aktive Schaltung, welche sowohl
Platzbedarf(im IC Die) als auch Kosten verursacht. Zum anderen benötigt
ein FET durch den zusätzlichen Anschluss immer mehr Platz auf dem
Layout. Würde man sich das sparen können, z.B. durch eine echte ideale
Diode, wäre der Einsatz dieser für viele andere Netzteile auch
interessant. Klar lässt sich da im Einzellfall nicht mehr viel
einsparen, aber die Masse macht das dann eben doch
Bürovorsteher schrieb:> Alles eine Frage der Verhältnismäßigkeit. An den Stellen, wo es> schmerzt, werden schon lange gesteuerte MOSFET eingesetzt.
Siehe oben...
Harald W. schrieb:>> Bürovorsteher schrieb:>> Siehe Beleuchtung mit>> LED-Leuchtmitteln. Diese Revolution bei der Energieeinsparung wurde von>> der allerbreitesten Masse auch nur achselzuckend und als>> selbstverständlich hingenommen.>> Da wohl nur 10% der verbrauchten Energie für Beleuchtung verwendet> werden, war die Einsparung auch deutlich geringer, als viele einem> weissmachen wollen...
Korrekterweise würde ich hier die Energieeinsparung zwischen Glühbirne
und LED vergleichen, da die meisten anderen Alternativen
(Leuchtstoffröhren, Energiesparlampen etc) eine ziemlich schlechte
Lichtqualität aufweisen. Ressourcen auf Kosten der Qualität einzusparen
ist keine Kunst ;) Wenn dann muss der Outcome hinsichtlich Qualität und
Quantität identisch sein, der Input aber kleiner werden.
Analog dazu: Die Industrie macht etwa ein Drittel des Energiebedarfes
Deutschlands aus, genauso wie der Verkehrssektor. Was dabei aber gern
ignoriert wird ist, dass der Industriesektor seit je her wächst, aber
der Energiebedarf gleich bleibt. Er wächst also nicht nur, er wird auch
immer effizienter! Der Verkehrssektor wächst auch stetig und mit ihm
auch der Energiebedarf. Von Effizienzsteigerung sind wir hier aber weit
entfernt. Es kommt einem fast so vor, als ob den meisten Autobauern der
cw-Wert ein Fremdwort ist...
https://www.umweltbundesamt.de/daten/energie/energieverbrauch-nach-energietraegern-sektoren
Msd schrieb:> Schleusenspannung ahja... da haste keine Fragen mehr.
Als Kind habe ich mal eine Schleuse besichtigt.
Ich fand die Führung echt spannend. :-)
Chris schrieb:> Das war aber nicht ganz mein Punkt. Die Ansteuerung des FETs hat zwei> Nachteile. Zum Einen braucht man eine aktive Schaltung, welche sowohl> Platzbedarf(im IC Die) als auch Kosten verursacht. Zum anderen benötigt> ein FET durch den zusätzlichen Anschluss immer mehr Platz auf dem> Layout. Würde man sich das sparen können, z.B. durch eine echte ideale> Diode, wäre der Einsatz dieser für viele andere Netzteile auch> interessant. Klar lässt sich da im Einzellfall nicht mehr viel> einsparen, aber die Masse macht das dann eben doch
Dioden haben zwei Nachteile. Erstens benötigt man verglichen mit MOSFET
eine Kühllösung, zweitens verheizt man Energie.
Merkst du was?
In der Technik gibt es nicht DIE Lösung. Und Ideale Bauteile wird es
nie geben.
Das Problem Vorwärtsspannung ist jedenfalls gelöst. Dass dir die Lösung
nicht gefällt ist dein Problem.
Name: schrieb:> Dioden haben zwei Nachteile. Erstens benötigt man verglichen mit MOSFET> eine Kühllösung, zweitens verheizt man Energie.>> Merkst du was?>> In der Technik gibt es nicht DIE Lösung. Und Ideale Bauteile wird es> nie geben.
Ja, du denkst das nicht zu Ende. Wenn es keine bzw. nur kleine Verluste
durch eine vorhandene Vorwärtsspannung gibt, braucht man keine
Kühllösung. Außerdem stimmt dein Vergleich mit FETS so auch nicht. Zum
Einen brauchen MOSFETs sehr wohl auch eine Kühlanbindung, auch bei
idealer GS-Spannung und niedrigem R_DS,on. Das ist einfach abhängig vom
Strom. Aber natürlich braucht man für MOSFETs weniger Kühlanbindung, als
für Dioden (ausgenommen FET im Analogbetrieb, aber das ist ja ein
anderes Thema). Zum Zweiten gibt es auch Dioden in einem Gehäuse mit
Kühlanbindung (z.B. D2PACK), das ist also eigentlich gar kein
Nachteil...
Das es keine idealen Bauteile geben wird, ist klar. Aber einfach nur
angenommen, eine Diode hätte nur die Bahnwiderstände, quasi einen
R_DS,on wie ein FET, aber keine Vorwärtsspannung, quasi wie ein FET,
dann wäre das effizienter und einfach als ein FET mit aktiver
Ansteuerung. Das ist doch der ganze Punkt dieser hypothetischen
Überlegung, oder?