Forum: Platinen Platine durchgeschmort: welche Ersatzteile?


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von Timo S. (timer7734)


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Hallo,
meine Mutter hat letztens aus Versehen mit dem Vorwerk VT265 eine 
geringe Menge an Wasser aufgesaugt. Nachdem sie ihn direkt ausgeschalten 
hat und wir den Beutel ausgetauscht haben, haben wir grob geprüft, ob 
etwas feucht ist. Es war eigentlich alles trocken. Deswegen haben wir 
den Sauger direkt wieder verwendet. Er ist ohne Probleme weiter 
gelaufen.
Am nächsten Tag ist beim Einschalten die Sicherung geflogen. Ich habe 
deswegen den Sauger aufgeschraubt: auf der Hauptplatine hat ein 
Transistor einen Teil der Platine schwarz gefärbt (ich habe alles 
gemessen: überraschenderweise ist nichts durch die Flamme kaputt 
gegangen) und eine Sicherung (Leiterbahn) ist durchgebrannt (rechts auf 
dem Foto zu sehen). Nach dem Testen mit dem Multimeter bin ich mir 
sicher, dass sonst nur noch ein Kondensator (der große graue auf den 
Bildern) kaputt ist. Ich denke, dass er an all dem Schuld ist.
Nun würde ich statt der durchgebrannten Leiterbahn eine Sicherung 
einlöten und den Transistor und den Kondensator austauschen.
Leider finde ich nirgends genaue Angaben über den Kondensator. Falls man 
es auf dem Bild nicht erkennen kann, auf dem Kondensator steht: 680n M 
310V~x2 3382 MKP L 1225 (die restlichen kleinen Sachen kann ich leider 
selber nicht genau erkennen). Hat jemand eine Idee, mit welchem 
Kondensator ich den ersetzen könnte? Ich finde nämlich keine Angaben 
über die Kapazität o.ä. auf dem Kondensator.
Die Sicherung würde ich über die von Vorwerk angegebene Leistung 
berechnen (900 W / 230 V). Kann ich das so machen? Denn ein minimaler 
Teil geht an den grauen Kondensator, der als einziges Bauteil zwischen 
dem Stromkabel und der durchgebrannten Leiterbahn liegt. Ich denke, dass 
der Kondensator dabei vernachlässigbar ist.

Anbei sind noch Bilder, auf denen ich die betroffenen Stellen rot 
umkreist habe.

von MaWin (Gast)


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Timo S. schrieb:
> Ich finde nämlich keine Angaben über die Kapazität o.ä. auf dem
> Kondensator.

Offenkundig 680nF,
aber ein X2 Funkentstörkondensator, also dieselbe Sicherheitsklasse 
kaufen.

Dass die Leiterbahn eine absichtliche Sicherung gewesen sein soll, ist 
aber ein Märchen. Man könnte sie mit einem Draht flicken. Ich würde aber 
mehr defekte Bautdile in diesem BLDC Motirconttoller erwarten.

von HabNix (Gast)


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Der Motor wurde nicht getrocknet und eine Wicklung hat einen Kurzschluss 
verursacht. So wie die Schaltung aussieht, handelt es sich um einen 
Bürstenlosen (Brushless) Motor. Das Blumenwasser, was aufgesaugt wurde, 
war vermutlich mit Blumendünger versehen.
In der Elektronik sind noch weitere Teile offensichtlich zerstört. Siehe 
bearbeitetes Foto.

MfG

von Timo S. (timer7734)


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@MaWin:
Danke. Hab das n irgendwie nicht in Verbindung mit nF gebracht ;)

@HabNix:
Die schwarzen Stellen sind Rückstände von der Zerstörung des 
Transistors. Die habe ich nur nicht gescheit wegbekommen. Die schwarz 
gefärbten Bauteile sind getestet und funktionieren

von Dave4 (Gast)


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Sofern der Motor OK ist stehen deine Chancen ganz gut. Die weiteren 
schwarzen Spuren auf der Platine sollest du mit Isopropanol und Bürste 
versuchen wegzubekommen.

von Hp M. (nachtmix)


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Timo S. schrieb:
> Nach dem Testen mit dem Multimeter bin ich mir
> sicher, dass sonst nur noch ein Kondensator (der große graue auf den
> Bildern) kaputt ist. Ich denke, dass er an all dem Schuld ist.

Das bezweifle ich.
Löte ihn aus und prüfe ihn dann.
Vermutlich wird er von einem anderen defekten Bauteil kurzgeschlossen.

von Sebastian S. (amateur)


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RIP

Lasst den armen Kerl in Ruhe.

Ja es stimmt, dass ein Wiederbelebungsversuch erfolgreich sein kann, 
aber...

Praktisch unter allen Bauteilen kann sich noch Wasser befinden. Frag den 
Herrn Kapillar dazu.
Auch im Motor, seinen Lagern usw. ist viiiiiel Platz dafür.
Wenn Du Pech hast, kann das Wasser sogar in die Leitungen gekrochen 
sein. Frag ...

Würde mich also nicht wundern, wenn sich der "Wert" des Staubsaugers, im 
Anschluss an die Reparaturorgie, verdoppelt hat.

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