Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Berufseinsteiger Gehaltsvorstellung mit hoher Reisebereitschaft


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von Simon K. (momchilo)


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Moin,
tut mir Leid, dass der drölfte Beitrag zu dem Thema auftaucht. Aber ich 
soll einer Firma meine monatliche Gehaltsvorstellung angeben. Ich tue 
mich wirklich schwer damit, da es kein "normaler" Job ist. Ich habe mein 
Masterstudium in Elektrotechnik beendet und möchte anfangen zu arbeiten. 
Ich habe an der Uni viel praktisch gearbeitet/HiWi, aber noch nie in 
einem Unternehmen, dass mit Elektrotechnik was zu tun hat.
Mit einer kleinen Firma in Niedersachsen stehe ich schon mehrere Monate 
in Kontakt und die wollen mich gerne haben. Mein Tätigkeitsfeld wäre 
neben der Entwicklung auch sehr viel die Inbetriebnahmen großer Anlagen. 
Also hohe Reisebereitschaft (70%-80%), hauptsächlich in Europa, aber 
nicht ausschließlich. Zum Teil wochenweise, manchmal auch länger. Die 
An- und Abreise ist keine Arbeitszeit. Das heißt oft in der Freizeit 
durch die Gegend fahren oder fliegen und wenige vollständige Wochenenden 
haben.
Ich persönlich sehe die Reisezeit als unbezahlte Überstunden. Daher 
finde ich es schwierig andere Gehälter als Referenz zu nehmen.
Denkt ihr, dass 60000€ jährlich bzw. 5000€ monatlich zu hoch gepokert 
wären? Oder haltet ihr das für realistisch oder für zu wenig? Dazu kämen 
noch die Spesen.
Mir persönlich ist Geld nicht so wichtig, aber wenn ich schon wenig 
Freizeit habe, will ich wenigstens dafür entschädigt werden.
Ich freue mich über eure Antworten und bedanke mich für euren Rat.
Viele Grüße
Simon

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von Alex (Gast)


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Simon K. schrieb:
> Mein Tätigkeitsfeld wäre
> neben der Entwicklung auch sehr viel die Inbetriebnahmen großer Anlagen.
> Also hohe Reisebereitschaft (70%-80%)

Bist du sicher, dass du mit einem Uni Abschluss in die Inbetriebnahme 
willst?

Denn ganz ehrlich:
Bei 20%-30% auf Arbeit wirst du kaum irgendwas entwickeln.

Ich würde es mir 2 mal überlegen, dort anzufangen.

Gruß,

von Harald W. (wilhelms)


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Simon K. schrieb:

> Mein Tätigkeitsfeld wäre neben der Entwicklung auch sehr viel
> die Inbetriebnahmen großer Anlagen. Also hohe Reisebereitschaft

Wichtig wäre da auch, welche Reisespesen bezahlt werden. Meine
Dienstreisen für den ÖD waren da eher ein Verlustgeschäft.

von Otto (Gast)


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Alex schrieb:
> Bist du sicher, dass du mit einem Uni Abschluss in die Inbetriebnahme
> willst?
>
> Denn ganz ehrlich:
> Bei 20%-30% auf Arbeit wirst du kaum irgendwas entwickeln.

Bist Du sicher, dass jeder entwickeln will und dass Entwickeln wirklich 
das Beste ist?

von Alex (Gast)


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Otto schrieb:
> Alex schrieb:
>> Bist du sicher, dass du mit einem Uni Abschluss in die Inbetriebnahme
>> willst?
>>
>> Denn ganz ehrlich:
>> Bei 20%-30% auf Arbeit wirst du kaum irgendwas entwickeln.
>
> Bist Du sicher, dass jeder entwickeln will und dass Entwickeln wirklich
> das Beste ist?

Das ist ein guter Einwand. Ich nehme meine vorige Frage zurück.

Dennoch finde ich die Konstellation 20%-30% Entwicklung und 79%-80% 
Inbetriebnahme irgendwie schräg. Meine Meinung jedenfalls.


Gruß,

von Harald W. (wilhelms)


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Alex schrieb:

> Dennoch finde ich die Konstellation 20%-30% Entwicklung und 79%-80%
> Inbetriebnahme irgendwie schräg. Meine Meinung jedenfalls.

Umgekehrt wäre m.E. auch passender.

von Udo S. (urschmitt)


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Simon K. schrieb:
> An- und Abreise ist keine Arbeitszeit.

Wird immer wieder gerne versucht:
Das Bundesarbeitsgericht hat das aber ziemlich klar definiert:

https://www.haufe.de/personal/arbeitsrecht/verguetung-von-reisezeiten-was-gilt-bei-dienstreisen_76_489328.html
https://www.ionos.de/startupguide/unternehmensfuehrung/dienstreise-als-arbeitszeit/

von Gerald B. (gerald_b)


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Alex schrieb:
> Bei 20%-30% auf Arbeit wirst du kaum irgendwas entwickeln.

Stimmt prinzipiell, aber es kann nie verkehrt sein, wenn ein künftiger 
Entwickler mal im Außendienst arbeitet und "erleben" darf, was sein 
Berufsstand teilweise so verbrochen hat.
Nur durch eigener Erfahrung wird man für Wartungsfreundlichkeit 
sensibilisiert.
Mein Kollege sollte in Asien mal eine Pumpe in einer in einem 
Schaltschrank aufgebauten Anlage nachrüsten. Er war da, die Pumpe war 
da. Er guckte sich das Ding von allen Seiten an, guckte in den 
Schaltschrank und rief danach in der Entwicklung an, wie die Jungs sich 
das denn gedacht haben. Es war schlicht und ergreifend kein Platz 
vorhanden. Lapidare Antwort des Entwicklers: "wir dachten, vor Ort 
findet sich da schon eine Möglichkeit"

Außerdem ist der erste Job ja eher um Berufserfahrung zu sammeln und 
aufzusteigen.
Ist halt auch noch von anderen Faktoren abhängig.
- Gibt es Jobalternativen?
- lassen die Noten andere Alternativen zu?
Momentan ist der Markt unübersichtlich und es ist schwer, einen Rat zu 
geben.
Vor Corona wurden händerringend Leute gesucht. Jetzt eher nicht mehr. 
Wie schnell sich das erholt, bleibt abzuwarten.

von GerdS (Gast)


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Das fängt ja schon mal gut an. An- Abreisezeit ist keine Arbeitszeit. 
Rechtlich nicht machbar, aber man versucht es, und da zeigt sich wes 
Geistes Kind jemand ist.
Die könnten dich jeden Tag z.B. 3 Stunden fahren lassen, und du müsstest 
dann trotzdem 8 h areiten? Was sagt da die BG dazu, wenn es zu einem 
Unfall kommt? Bei >= 11 h ??
Reisezeit nach China, das sind z.B. 15 Stunden, Montag hin Fr zurück 30 
Stunden, dem AG geschenkt?

Ich bin Inbetriebnehmer (weltweit). Es gibt auch Anlagen, bestimmter 
Größe, die nicht vollständig im Büro programmiert werden können, und vor 
Ort jemanden benötigen, der ein bisschen was auf der Kirsche hat 
(studiert).

Ich bin in BW angestellt, und das Lohnniveau ist nördlich anders, ich 
persönlich würde es aber nicht unter 60tsd machen.

Wenn du für die Firma einsetzbar bist, und IBN Leistung bringst, dann 
sind 60 tsd unterste Grenze.
Ansonsten sollen Sie sich jemanden suchen der die Leistung für weniger 
Geld bringt...
Des weiteren würde ich ich starke Steigerung deines Lohns in den ersten 
drei Jahren vereinbaren.

Wie sieht es mit Firmenwagen und Handy aus?

Fraglich ist auch wie Überstunden vergolten werden. Wenn du z.B. 
irgendwo am Ende der Welt bist, und nur 40h Arbeiten darfst, oder auch 
Sa und So nicht arbeitest, was machst du dann mit deiner Zwangsfreizeit?
Fr Heim und Mo wieder anreisen? Auf deine Stunden/Kosten?
Oder willst du Samstag und So den ganzen Tag spazieren gehen?
Städte besichtigen z.B. Gent, Shanghai, HongKong kostet auch Geld.

Der Verpflegungsmehraufwand ist dafür da, damit deine Mehrkosten 
abgedeckt sind. Geh mal mit 28 Euro täglich, Früstücken, Mittag essen 
und Abend essen. Wieviel Euro würdest du zu Hause dafür benötigen?
Reicht diese Summe für drei Mahlzeien aus, wenn man nicht nur am Imbiss 
essen will??

von Harald W. (wilhelms)


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GerdS schrieb:

> Die könnten dich jeden Tag z.B. 3 Stunden fahren lassen, und du müsstest
> dann trotzdem 8 h areiten? Was sagt da die BG dazu, wenn es zu einem
> Unfall kommt? Bei >= 11 h ??

Es gibt da interessante Sonderregelungen. Ich habe mal bei einer
Firma mit zehn Stunden Regelarbeitszeit gearbeitet. Diese Zeit
galt auch für die LKW-Fahrer. Die üblichen, für LKW-Fahrer gel-
tendenn Zeitbeschränkungen galten da deshalb nicht, weil im KFZ-
Schein "selbstfahrende Arbeitsmaschine" statt "LKW" stand.

> Geh mal mit 28 Euro täglich, Früstücken, Mittag essen
> und Abend essen. Wieviel Euro würdest du zu Hause dafür benötigen?

Weniger.

> Reicht diese Summe für drei Mahlzeien aus, wenn man nicht nur am Imbiss
> essen will??

Nein.

von Qwertz (Gast)


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Otto schrieb:
> Bist Du sicher, dass jeder entwickeln will und dass Entwickeln wirklich
> das Beste ist?

Das Erste gilt nicht für jeden, aber das Zweite ist soweit korrekt.

von Simon K. (momchilo)


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Vielen Dank schon mal für die vielen wirklich hilfreichen Antworten :)

Alex schrieb:
> Bist du sicher, dass du mit einem Uni Abschluss in die Inbetriebnahme
> willst?
>
> Denn ganz ehrlich:
> Bei 20%-30% auf Arbeit wirst du kaum irgendwas entwickeln.
Das ist bisschen kompliziert. Die Firma bei der ich angestellt sein 
würde, macht die Projektierung, Aufbau und Inbetriebnahme. Die 
Entwicklung der Geräte macht eine andere große Firma. Die beiden Firmen 
arbeiten eng zusammen. Ich soll in der Zukunft die Schnittstelle 
zwischen Entwicklung und Inbetriebnahme sein. Meine Einarbeitung wäre 
z.B. auch bei der großen Firma bei der ich gar nicht angestellt bin. Der 
Firmensitz ist in einem anderen Land, sodass ich dort teilweise in der 
Entwicklung tätig bin, obwohl ich unterwegs bin.
Vor Ort muss jedes Mal die gesamte Regelung angepasst werden, dass wäre 
meine Hauptaufgabe. Die Anlagen sind alle mehr oder weniger 
Einzelanfertigungen.

Udo S. schrieb:
>> An- und Abreise ist keine Arbeitszeit.
>
> Wird immer wieder gerne versucht:
> Das Bundesarbeitsgericht hat das aber ziemlich klar definiert:
>
> 
https://www.haufe.de/personal/arbeitsrecht/verguetung-von-reisezeiten-was-gilt-bei-dienstreisen_76_489328.html
> 
https://www.ionos.de/startupguide/unternehmensfuehrung/dienstreise-als-arbeitszeit/

Vielen Dank Udo für den Hinweis. Das werde ich mir nochmal ganz genau 
angucken und ggf. auf den Tisch bringen. Wobei eine kurze Recherche 
ergab, dass es nicht ganz so eindeutig ist:
https://www.kupka-stillfried.de/aktuell/gilt-reisezeit-als-arbeitszeit

Gerald B. schrieb:
> Ist halt auch noch von anderen Faktoren abhängig.
> - Gibt es Jobalternativen?
> - lassen die Noten andere Alternativen zu?
> Momentan ist der Markt unübersichtlich und es ist schwer, einen Rat zu
> geben.
> Vor Corona wurden händerringend Leute gesucht. Jetzt eher nicht mehr.

Jo das ist in der Tat grad ein großes Problem. Ich bin seit Februar auf 
der Jobsuche. Ende Februar/März hatte ich nach intensiven Gesprächen 
drei mündliche Zusagen für einen Arbeitsbeginn im April/Mai. Zwei davon 
haben sich durch Corona erledigt. Die dritte ist diese hier. Zeitweise 
waren auch so gut wie keine Jobs ausgeschrieben, geht jetzt wieder 
langsam los. Werde morgen für eine andere interessante Stelle eine 
Bewerbung schreiben. Bisher hatte ich das Gefühl, die Noten würden gar 
nicht so eine große Rolle spielen. Habe den Master insgesamt mit 1,7 
abgeschlossen. Jetzt nichts weltbewegendes, aber auch nicht schlecht.

GerdS schrieb:
> Die könnten dich jeden Tag z.B. 3 Stunden fahren lassen, und du müsstest
> dann trotzdem 8 h areiten? Was sagt da die BG dazu, wenn es zu einem
> Unfall kommt? Bei >= 11 h ??
> Reisezeit nach China, das sind z.B. 15 Stunden, Montag hin Fr zurück 30
> Stunden, dem AG geschenkt?
So wie ich das bisher verstanden habe, wäre diese Zeit geschenkt. Daher 
will ich einen entsprechenden Lohn haben, der diese Zeit berücksichtigt.

GerdS schrieb:
> Wie sieht es mit Firmenwagen und Handy aus?
Es gibt einen gemeinsamen Autopool und ein Handy.

GerdS schrieb:
> Fraglich ist auch wie Überstunden vergolten werden. Wenn du z.B.
> irgendwo am Ende der Welt bist, und nur 40h Arbeiten darfst, oder auch
> Sa und So nicht arbeitest, was machst du dann mit deiner Zwangsfreizeit?
> Fr Heim und Mo wieder anreisen? Auf deine Stunden/Kosten?
> Oder willst du Samstag und So den ganzen Tag spazieren gehen?

Wenn ich vor Ort frei habe, ist das keine Arbeitszeit. Wenn ich länger 
vor Ort bin, übernimmt einmal im Monat der Arbeitgeber die Reisekosten 
in die Heimat. Rest ist mein Problem.

von Ich schon wieder (Gast)


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Simon K. schrieb:
> Ich persönlich sehe die Reisezeit als unbezahlte Überstunden. Daher
> finde ich es schwierig andere Gehälter als Referenz zu nehmen.

Wo fängt es für dich an weh zu tun?
60h Reisezeit/Monat Basis 180h Arbeitszeit
120h Reisezeit/Monat Basis 250h Arbeitszeit

Simon K. schrieb:
> Denkt ihr, dass 60000€ jährlich bzw. 5000€ monatlich zu hoch gepokert
> wären?

Als Grundgehalt unterste Grenze!

Wie sieht es mit Unterkunft, Spesen, ... aus?
Sind die auch inklusive oder pauschal abgerechnet?

Wir "beteiligen" uns auch an den Kosten! etc.?

Simon K. schrieb:
> Mir persönlich ist Geld nicht so wichtig, aber wenn ich schon wenig
> Freizeit habe, will ich wenigstens dafür entschädigt werden.

Bei 60k€/a entschädigt werden?

Du landest dort bei ca. 2900€/Monat netto
Kein zuhause, Wäsche im Waschbecken waschen, erhebliche Kosten für 
Verpflegung vor Ort, Freundin (falls noch vorhanden) siehst du 2-3 im 
Jahr.

Habe mal bei Siemens gearbeitet.
90% aller die länger (5-20 Jahre+) im Bereich Inbetriebnahme - 80%+ 
unterwegs sein gearbeitet haben, Siemens zahlt dabei doch ganz gut, 
haben einen psychischen Knall, sind alkoholabhängig oder tot (Alkohol, 
Unfälle, sonstige Krankheiten, Herzinfarkte (keinen Zeit zum Arzt zu 
gehen)

Findest Du sowas so richtig geil?

Dann nimm de Job an!

Geld ist nicht so wichtig?
Sag das niemals - niemals - niemals im Vorstellungsgespräch!

von Erich L. (loktarogar)


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reisebereitschaft bedeuetet du wirst keine zeit haben für 
familiengründung. dessen muss man sich bewusst sein => endresultat 
alkoholiker mit anschließendem tod durch akutes leberversagen

von Realist (Gast)


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Grundsätzlich müssen die ein paar Punkte bewusst sein:
1) Inbetriebnahme heisst mindestens zeitweise sehr viele Überstunden 
machen... Projekte verzögern sich fast immer --> den letzten beissen die 
Hunde
2) Inbetriebnahme ist beim Kunden (zumindest wenn man wirklich nur bei 
der Inbetriebnahme und nicht beim Aufbau der Maschine dabei ist) heisst 
Inbetriebnahme auch viel rumstehen und warten (es gibt Personen die 
extrem mühe damit haben...)
3) Du wirst weniger die Welt sehen als du denkst, ja du wirst Kulturen 
und anderen Mentalitäten kennenlernen, aber Industrieanlagen sind nicht 
in den schönen Orten der Welt zu finden... (Wochenende in einer 
indischen Industriestadt sind so spannend da arbeitet man freiwillig^^)
4) In gewissen Ländern benehmen sich Kunden schlicht wie Arschlöcher... 
Respektloses verhalten, rumgeschreie, etc... Würdest du damit klar 
kommen?

Aus oben genannnten Punkten würde ich das primäre Augenmerk nicht auf 
den Grundlohn legen, sondern darauf das Überstunden (inkl. Reisezeit) 
bezahlt werden, das eine entsprechend grosszügige Spesenregelung 
getroffen wird am besten ist eine VERNÜNFTIGE Pauschale, dann kannst du 
selber wählen wo du das Geld ausgeben willst oder ob was übrig bleibt 
(k.a. ob das in Deutschland möglich ist). Und glaub mir, die Überstunden 
müssen abgerechnet werden, mit z.b. 500 Euro mehr im Monat sind sie sehr 
schlecht abgegolten...

Weiter heissen 30% Enwicklung meist, dass man dich noch ungeliebtes wie 
Dokus scheiben machen lassen wird und du den rest der Zeit mit den 
Entwicklern darüber streitest wie sie es machen müssten 
(Servicefreundlicher, Idiotensicherer, etc...)

Nichtsdestotrotz, unter vernünftigen Bedinnungen sind 2-4 Jahr IBN eine 
super Sache, man lehrnt viel, macht viele Lebenserfahrungen und kann im 
normalfall einen schönen Bazen Geld ansparen. Nur den Ausstig nicht 
verpassen, Peronen die das zu lange machen sind entweder ein sehr 
spezieller Schlag Mensch, oder sehr oft depressiv, alkoholabhänig, 
etc...

von Alexander K. (pucki)


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Nimm an.

Und bleib auf der Suche nach was besseren. Dann haste Kohle und kein 
Druck das du ein Job brauchst.  Achte halte nur auf die Kündigungsfrist.

Und pokere unten den Bedingungen nicht zu hoch. Wenn es dir gefällt, und 
die mit dir zufrieden sind, rücken die auch mehr Kohle raus.

Aber achte darauf das du so 2.500 NETTO raus hast. Brutto ist relativ 
unwichtig. Was auf den Konto ist zählt.

SO würde ich das machen.

Gruß

   Pucki

von Reinhard S. (rezz)


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Alexander K. schrieb:
> Aber achte darauf das du so 2.500 NETTO raus hast. Brutto ist relativ
> unwichtig. Was auf den Konto ist zählt.

Naja, dafür fahr ich innnerhalb Bayerns rum und bin zu 70% (vom Jahr) 
abends zu Hause, ansonsten im Hotel.

von Qwertz (Gast)


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Alexander K. schrieb:
> Nimm an.
> Und bleib auf der Suche nach was besseren.

Das kann er komplett vergessen. Wenn er erst einmal in der Mühle der 
Inbetriebnahme ist, hat er keine freie Minute mehr, sich um einen 
Alternativjob zu kümmern.

von Alexander K. (pucki)


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Reinhard S. schrieb:
> Naja, dafür fahr ich innnerhalb Bayerns rum und bin zu 70% (vom Jahr)
> abends zu Hause, ansonsten im Hotel.

Und du kannst davon Leben ;)

Das ist erst mal das erste Ziel. Und ich vermute das du das schon was 
länger machst. Er ist BERUFSEINSTEIGER. Die bekommen es nicht zu dicke. 
Die müssen erst zeigen was sie können und Erfahrung sammeln.

Er hat mehr Belastung wie du, und weniger Erfahrung. Ist ergo ungefähr 
das gleiche. ;)

Gruß

  Pucki

von Reinhard S. (rezz)


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Alexander K. schrieb:
> Und ich vermute das du das schon was
> länger machst.

Ja. Weil ich mir das Studium sparen konnte. :D

> Er ist BERUFSEINSTEIGER.
> Die bekommen es nicht zu dicke.
> Die müssen erst zeigen was sie können und Erfahrung sammeln.

Logischerweise. Und 70-80% Inbetriebnahme Europaweit/weltweit wäre da 
aus meiner Sicht ein ziemlich harter und respektabler Einstieg.

von klausi (Gast)


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Simon K. schrieb:
> Firmensitz ist in einem anderen Land, sodass ich dort teilweise in der
> Entwicklung tätig bin, obwohl ich unterwegs bin.
> Vor Ort muss jedes Mal die gesamte Regelung angepasst werden, dass wäre
> meine Hauptaufgabe. Die Anlagen sind alle mehr oder weniger
> Einzelanfertigungen.

die GESAMTE Regelung? du alleine?
Du wirst da wohl nach einem Jahr plärrend vor irgendeinem Schaltschrank 
stehen und sagen, "warum nur", "warum tu ich mir das an" und dir danach 
einen besseren Job suchen. Zumindest ist es mir so ergangen ;-)

> Udo S. schrieb:
>>> An- und Abreise ist keine Arbeitszeit.
>>
>> Wird immer wieder gerne versucht:
>> Das Bundesarbeitsgericht hat das aber ziemlich klar definiert:
> Vielen Dank Udo für den Hinweis. Das werde ich mir nochmal ganz genau
> angucken und ggf. auf den Tisch bringen. Wobei eine kurze Recherche
> ergab, dass es nicht ganz so eindeutig ist:
> https://www.kupka-stillfried.de/aktuell/gilt-reisezeit-als-arbeitszeit

auf jeden Fall nochmal angucken! Für solche IBN Tasks wie du es 
beschreibst, suchen sie einen noch jungen, willigen Mitarbeiter 
(ungebunden), der sich am besten die ganze Reisezeit nicht bezahlen 
lässt (trotz einschlägigen Arbeitsgesetzen, die Geier probieren es immer 
wieder - Obacht mit der Firma!).
>

> nicht so eine große Rolle spielen. Habe den Master insgesamt mit 1,7
> abgeschlossen. Jetzt nichts weltbewegendes, aber auch nicht schlecht.
das ist doch sehr gut! Selbstbewusstsein ausstrahlen!
> GerdS schrieb:
>> Die könnten dich jeden Tag z.B. 3 Stunden fahren lassen, und du müsstest
>> dann trotzdem 8 h areiten? Was sagt da die BG dazu, wenn es zu einem
>> Unfall kommt? Bei >= 11 h ??
>> Reisezeit nach China, das sind z.B. 15 Stunden, Montag hin Fr zurück 30
>> Stunden, dem AG geschenkt?
> So wie ich das bisher verstanden habe, wäre diese Zeit geschenkt. Daher
> will ich einen entsprechenden Lohn haben, der diese Zeit berücksichtigt.
irgendwann wirst du auch merken, dass Lohn nicht alles ist. Ordentlicher 
Lohn, dass ist aber dann schon was! Bei geschenkter Arbeitszeit bzw. 
Reisezeit muss das sehr ordentlich sein!

Realist schrieb:
> Nichtsdestotrotz, unter vernünftigen Bedinnungen sind 2-4 Jahr IBN eine
> super Sache, man lehrnt viel, macht viele Lebenserfahrungen und kann im
> normalfall einen schönen Bazen Geld ansparen. Nur den Ausstig nicht
> verpassen, Peronen die das zu lange machen sind entweder ein sehr
> spezieller Schlag Mensch, oder sehr oft depressiv, alkoholabhänig,
> etc...
kann ich bestätigen, war ca 3 J. in IBN.. war aber danach froh, wie ich 
raus war. sehr viel gelernt! Super schnell aufnahmefähig geworden, 
extrem belastbar..

Alexander K. schrieb:
> Aber achte darauf das du so 2.500 NETTO raus hast. Brutto ist relativ
> unwichtig. Was auf den Konto ist zählt.
2500 Netto ist zuwenig! mehr raushandeln!

von Hans (Gast)


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Die 60.000 wären für mich unter den genannten Bedingungen zu wenig. Mir 
waren am Ende selbst knapp 3000 Netto den Stress nicht wert. Für eine 40 
Stunden Woche wäre das ein anständiges Gehalt, aber wenn Du inoffiziell 
viel Stress hast und viel länger arbeitest, ist das viel zu wenig, denn 
so eine Belastung hinterlässt mit der Zeit deutliche Spuren. Der AG wird 
dich mit hoher Wahrscheinlichkeit auspressen wie eine Zitrone.

von Alexander K. (pucki)


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Bei 60.000 Brutto das sind 5000 a Monat, und dann 40 % Abzüge sind das 
ca. 3000 Euro.

Und die 40% hat er. Wenn er sie nicht hat, hat er "Anhang" und dann 
taugt der Job mit des langen Auslandaufenthalt nicht für die Beziehung.

Das muss man einfach bedenken. Davon abgesehen, sagte ich annehmen und 
weiter umschauen. Kündigen kann man immer, ein Job finden ist nicht so 
leicht.

Gruß

   Pucki

von Qwertz (Gast)


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Alexander K. schrieb:
> Davon abgesehen, sagte ich annehmen und weiter umschauen.

Das kann er komplett vergessen. Wenn er erst einmal in der Mühle der 
Inbetriebnahme ist, hat er keine freie Minute mehr, sich um einen 
Alternativjob zu kümmern.

von Hans (Gast)


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Wenn mit dem Grundgehalt alles weitere abgegolten ist, darf man davon 
ausgehen, dass der Arbeitgeber versuchen wird, ständig für maximale 
Auslastung zu sorgen. Das Ganze wird oft so verpackt, als hätte es keine 
Alternative gegeben (z.B. durch unvorhergesehene Terminverschiebungen 
oder angeblich nachträglich bekannt gewordene superwichtige 
Anforderungen). Der Kompromiss sieht dann so aus, dass man ständig den 
Chef im Nacken hat und möglichst viel von den unrealistischen 
Forderungen erfüllen soll. Dabei kommt es gar nicht darauf an alles 
termingerecht zu erledigen, sondern es geht einfach nur darum, die 
Arbeitsauslastung durch permanente Veränderungen und Psychospielchen 
konstant maximal hoch zu halten. Bei mir dauerte es eine Weile, bis ich 
dieses miese Spiel durchschaute, denn ich war noch Unerfahren und mein 
Chef hatte es echt drauf, mit den Anforderungen und Terminen so zu 
jonglieren, dass ich ständig unter Strom stand.

von SET0N (Gast)


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Moin,

ich habe auch geradeveinen Job angefangen, der Service und 
Inbetriebnahme beinhaltet, dabei allerdings eher so 30% der Arbeitszeit 
und von der Einsatzlänge im Mittel wohl eher 1-2 Wochen.

Dank Corona ging es für mich zwar noch nicht los, ich kann aber aus 
meinem früheren Berufsleben sagen, dass das für mich! gut funktioniert 
(und ich habe eine Frau und Kinder)

Alles was über 4 Wochen am Stück geht oder dauerhaft mehr als 40% der 
Arbeitszeit einnimmt wäre mir persönlich zu viel. Aber dasist 
individuell, so wie jeder verschieden ist, ist auch jede Partnerschaft, 
Ehe unterschiedlich. Einige brauchen den Partner jeden Abend, bei 
anderen wächst die Liebe mit der Distanz ;)

Was imho nicht geht ist ist die Reisetage = Privatvergnügen Geschichte.

Ich (physik master) starte mit 65k€/a; Spesen/Überstunden, Reisetage, 
Wochenendarbeit sind damit aber NICHT abgedeckt und kommen oben drauf.

Mein Rat: machen, aber versuch konditionen nachzuverhandeln oder sieh es 
als Sprungbrett.

von Seuchenpeter (Gast)


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Da kann man nur hoffen, dass Carola noch paar Wellen bekommt und die 
Grenzen konsequent gelocked werden. Dann hat sich das mit unseren 
Krautern, die Leute auf ausländischen Inbetriebnahmen auspressen und mit 
Taschengeldern abspeisen, wenigstens erledigt.

Beitrag #6271762 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Harald W. (wilhelms)


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Seuchenpeter schrieb:

> Da kann man nur hoffen, dass Carola noch paar Wellen bekommt

Im Haar?

von Simon K. (momchilo)


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Moin, vielen Dank für eure Tipps und Erfahrungsberichte. Ich werde 
nochmal genau fragen und verhandeln wie die An- und Abreise abgerechnet 
wird. Vielleicht habe ich es auch falsch verstanden.

Ich schon wieder schrieb:
> Wie sieht es mit Unterkunft, Spesen, ... aus?
> Sind die auch inklusive oder pauschal abgerechnet?

Unterkunft wird gestellt, Spesen kommen dazu. Im Ausland mind. 44€ sonst 
laut der allgemein gültigen Tabelle 
(http://www.postsitter.de/reisen/spesen.htm). In Deutschland 24€ am Tag. 
Wobei mir da grad auffällt, dass es in DE 28€ laut Tabelle sein sollten 
und die Betriebsordnung, die als Muster bekommen habe von 2015 ist. 
Vielleicht hat es sich geändert. Werde ich nachfragen.

Ich schon wieder schrieb:
> Geld ist nicht so wichtig?
> Sag das niemals - niemals - niemals im Vorstellungsgespräch!

Das mache ich bestimmt nicht. Meine damit nur, dass ich auf viel Geld 
verzichten würde, wenn die Arbeitsstunden reduziert werden bzw. die 
Reisezeit als Arbeitszeit angerechnet werden würden. Immerhin gibt es 30 
Tage Urlaub.

Realist schrieb:
> Und glaub mir, die Überstunden
> müssen abgerechnet werden, mit z.b. 500 Euro mehr im Monat sind sie sehr
> schlecht abgegolten...

Jo klar, es gibt ein Arbeitszeitkonto mit max. erlaubten 120 
Überstunden. Gibt auch 25% Zuschlag auf ausbezahlte Überstunden. Aber 
wenn ich z.B. für zwei Wochen von Montag bis Freitag in Finnland 
arbeite, habe ich das Wochenende frei, aber bin trotzdem in der Walachei 
"gefangen". Und diese Zeit ist komplett unvergütet.

Realist schrieb:
> In gewissen Ländern benehmen sich Kunden schlicht wie Arschlöcher...
> Respektloses verhalten, rumgeschreie, etc... Würdest du damit klar
> kommen?

Das weiß ich nicht. Ich bin niemand, der sich allen Scheiß gefallen 
lässt. Egal ob Kunde oder Chef. Klar kann der Ton mal rau werden, aber 
wenn es mir zu weit geht, sage ich das deutlich.

klausi schrieb:
> die GESAMTE Regelung? du alleine?

Es gibt natürlich Simulationen dazu usw. Aber es werden schon viele 
Parameter angepasst werden müssen. So genau kann ich das auch nicht 
sagen, gemacht habe ich es ja noch nicht.

klausi schrieb:
> auf jeden Fall nochmal angucken! Für solche IBN Tasks wie du es
> beschreibst, suchen sie einen noch jungen, willigen Mitarbeiter
> (ungebunden), der sich am besten die ganze Reisezeit nicht bezahlen
> lässt (trotz einschlägigen Arbeitsgesetzen, die Geier probieren es immer
> wieder - Obacht mit der Firma!).

Jo vielen Dank für den Hinweis. Alles lasse ich nicht mit mir machen. Am 
Ende ist es auch nur ein Job, der gewechselt werden kann.

Seuchenpeter schrieb:
> Da kann man nur hoffen, dass Carola noch paar Wellen bekommt und die
> Grenzen konsequent gelocked werden.
Das ist momentan eh ein Problem. Weil wie gesagt die Einarbeitung wäre 
bei der großen Firma mit der zusammen gearbeitet wird. Die machen die 
Entwicklung, sitzen aber im Nachbarland und sind nicht erpicht auf 
fremde Menschen. Das wirkt sich natürlich auf den Jobbeginn aus.

: Bearbeitet durch User
von Name H. (hacky)


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Ich kann Inbetriebnahme als Beginn einer Entwicklerkarriere nur 
empfehlen. Dann sieht man was schiefgehen kann, weshalb etwas schief 
gehen kann, und wie die Teile gebrauct werden.
Man lernt auch Teile anders auszuwaehlen.

Verhandlungsspielraum wirst du keinen haben. Du hast ja auch nichts 
anzubieten. Sie sagen was sie zahlen wollen, und du nimmst oder nicht. 
Dabei ist zu sagen, dass so ein Job nicht ein Leben lang halten muss. 
Wenn du das Gefuehl hast es gesehen zu haben - next.

Ich wuerd's wahrscheinlich nehmen.

Beitrag #6272489 wurde von einem Moderator gelöscht.
von klausi (Gast)


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Name H. schrieb:
> Ich kann Inbetriebnahme als Beginn einer Entwicklerkarriere nur
> empfehlen. Dann sieht man was schiefgehen kann, weshalb etwas schief
> gehen kann, und wie die Teile gebrauct werden. Man lernt auch Teile
> anders auszuwaehlen.
Absolut! War nach dem Studium auch für 3 Jahre in der IBN, extrem viel 
gelernt und sehr belastbar und aufnahmefähig geworden.
Ich war das erste halbe Jahr in der Entwicklung und danach gings ins 
Ausland zur IBN, (inkl. Spesen, Reisezeit bezahlt etc.)
War soweit trainiert, dass ich einige Aufgaben sogar als Sport und 
Herausforderung für mich angesehen habe.  Habe mich seitenweise auch 
selbst immer wieder gepusht, war wie ein Training für mich.

> Verhandlungsspielraum wirst du keinen haben. Du hast ja auch nichts
> anzubieten. Sie sagen was sie zahlen wollen, und du nimmst oder nicht.
> Dabei ist zu sagen, dass so ein Job nicht ein Leben lang halten muss.
> Wenn du das Gefuehl hast es gesehen zu haben - next.
Ganz genau,  hatte nach IBN eigentlich gute Auswahl auf neue Jobs (gute 
belastbare Leute mit vor allem IBN Erfahrung sind immer gesucht). Mein 
neuer Chef damals hat mich sogar gefragt,  warum ich 3 J. auf IBN war, 
habe das Angebot und 20% Lohnerhöhung im Vgl. zum IBN Job gerne 
angenommen. Mittlerweile habe ich wieder gewechselt. Habe heute eine 
sehr grosse Ausdauer in meinem heutigen Job inkl. vernetzten Denken 
(Systemdenken) und mich bringt eigentlich fast nichts mehr aus der 
Fassung.

Denk dran, nicht mehr als 2-3 J. IBN! Danach vielleicht auch gerne eine 
akademische Weiterbildung dann mit der Erfahrung und neuem Wissen in 
eine höhere Position einsteigen,  so als Tipp...

von Mal einwerfen, subito (Gast)


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Ja. Lass dich etwas treiben, schau's dir an. Und wenn's nicht mehr 
hergibt - next. Allenfalls nach ein paar Jahren, falls die Umstaende es 
hergeben, wenn der Biss noch vorhanden ist, noch eine Ausbildung oben 
drauf. Was gut zu Physik passt waere ein MBA.

von A. S. (achs)


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Simon K. schrieb:
> Aber wenn ich z.B. für zwei Wochen von Montag bis Freitag in Finnland
> arbeite, habe ich das Wochenende frei, aber bin trotzdem in der Walachei
> "gefangen". Und diese Zeit ist komplett unvergütet.

Natürlich. Üblich sind von Hotel bis Hotel. Wenn Du auf so was (andere 
Länder, andere Leute, andere Kultur) keine Lust hast, wolltest Du Dir 
das nochmal überlegen.

Außerdem dürfte es die Regel sein, dass Du 10h pro Tag und mehr machst, 
evt. auch Samstags, so dass Du Zuhause entsprechend ein paar Tage 
Ausgleich nehmen könntest.

von SET0N (Gast)


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Sachengibts schrieb im Beitrag #6272489:
> SET0N schrieb:
> Ich (physik master) starte mit 65k€/a; Spesen/Überstunden, Reisetage,
> Wochenendarbeit sind damit aber NICHT abgedeckt und kommen oben drauf.
>
> Hört sich nach Berufanfänger an, den man über den Tisch gezogen hat

Aha... Andere nennen es IGM Disneyland

von oszi40 (Gast)


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A. S. schrieb:
> Außerdem dürfte es die Regel sein, dass Du 10h pro Tag und mehr machst,

Man sollte auch mal nach Leuten fragen, die dort schon arbeiten. Je nach 
Einsatzort sind auch Vorbereitungen nötig. Gesundheitliche Fragen zu 
beleuchten wie Impfungen, Tropentest, ....
Ohne ausreichende Vorbereitung und und gute Kontakte in der Firma steht 
man im Ausland ziemlich allein da. Man sollte nicht hoffen, dass 
Frischlinge immer die schönsten Länder bereisen werden. Manche Baustelle 
wird am Ende der Welt im Schlamm sein...

von Schüler weiss alles besser (Gast)


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Wer reisen will hätte auch als Schiffschaukelbremser auf der Kirmes 
anfangen können, dort werden auch immer "junger Mann zum mitreisen" 
gesucht"
Hat nen Wohnwagen und muss nicht in verlausten Rattenlöchern am Arsch 
der Welt hausen wie ein Inbetriebnahmeingenieur. Oder als Reiseleiter, 
Handlanger aufm Schiff oder beim Bund, alles besser als Inbetriebnahme.

von klausi (Gast)


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A. S. schrieb:
> Wenn Du auf so was (andere
> Länder, andere Leute, andere Kultur) keine Lust hast, wolltest Du Dir
> das nochmal überlegen.

ja ist interessant.. andere Länder.. andere Frauen... andere N.tten.... 
;-)

von Qwertz (Gast)


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klausi schrieb:
> A. S. schrieb:
> Wenn Du auf so was (andere
> Länder, andere Leute, andere Kultur) keine Lust hast, wolltest Du Dir
> das nochmal überlegen.
>
> ja ist interessant.. andere Länder.. andere Frauen... andere N.tten....
> ;-)

Dafür brauchst du aber doch nicht einmal ins Ausland fahren, um deine 
Sammlung an sexuell übertragbaren Geschlechtskrankheiten zu 
vervollständigen.

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