Hallo zusammen, unser Prof stellt uns folgende Fragen zu denen wir leider keine gescheite Antwort finden... Vielleicht könnt ihr uns ja helfen. Wie viele Bit können bei einer Übertragung nicht genutzt werden? (10 Bit-Adresse) a) 18 Bit + 1 Bit pro Byte b) Es gibt keine Verluste c) 10% Verluste d) 20 Bit + 1 Bit pro Byte Was für Bustreiber werden beim I²C Bus verwendet? a) Es gibt keine Bustreiber b) Push-Pull c) Open-Drain d) Open-Source Bei der zweiten Frage hätte ich jetzt spontan gesagt, dass es Open-Drain ist, da auch SDA und SCL Open-Drain Leitungen sind. Lediglich der Teil mit Bustreiber verwirrt mich. MfG
Lukas W. schrieb: > Lediglich der Teil mit Bustreiber verwirrt mich. Es gibt keine Bustreiber. Jeder Slave und auch der Master sind direkt it dem Bus verbunden - normalerweise. Was es wohl gibt sind Pegelwandler, Multiplexer und Repeater. Aber die sind wohl nicht gemeint. Die erste Frage ist unvollständig formuliert, die muss man erst einmal interpretieren. Von welchen Bits soll ein Teil nicht genutzt werden können?
Lukas W. schrieb: > Wie viele Bit können bei einer Übertragung nicht genutzt werden? (10 > Bit-Adresse) bei der Frage scheiden a und d schon mal aus. Ich Tippe auf b.
Er hat wohl mal erwähnt dass bei einer größeren Distanz sogenannte Bustreiber verwendet werden, quasi um das Signal aufzufrischen - also demnach Repeater. Aber ich glaube auch eher dass sich das auf Open Drain der Leitung bezieht. Da die Adresse ja über zwei Byte übertragen wird wäre meine Überlegung dazu dass er die restlichen Bits des zweiten Bytes meint aber sicher bin ich mir da auch nicht. Aber selbst wenn, machen seine Antworten für mich nicht wirklich Sinn
Stefan ⛄ F. schrieb: > Es gibt keine Bustreiber. Jeder Slave und auch der Master sind direkt > it dem Bus verbunden - normalerweise. Die Interfaces am Perimeter des ICs, zwischen stromschwacher interner Logik mit ggf niedrigerer Spannung, und dem externen Bus, die kann man m.E. auch als Bustreiber bezeichnen.
Stefan ⛄ F. schrieb: > Es gibt keine Bustreiber. Jeder Slave und auch der Master sind direkt > it dem Bus verbunden - normalerweise. Da würde ich mich noch Mal informieren... Natürlich sind da Bustreiber notwendig, Open Drain oder altmodisch Open Collector. Es würde sonst gar keine Sinn ergeben am Bus PullUps zu verwenden.
Lu W. schrieb: > Da die Adresse ja über zwei Byte übertragen wird wäre meine Überlegung > dazu dass er die restlichen Bits des zweiten Bytes meint Das hätte ich auch spontan angenommen, aber dann wären alle verfügbaren Antworten falsch. Jedenfalls wird der Bus in Open-Drain Modus betrieben, das hattest du schon richtig.
Lu W. schrieb: > Wie viele Bit können bei einer Übertragung nicht genutzt werden? (10 > Bit-Adresse) Im 10 Bit Modus hast du 2*8 Bit Adresse + 2(N)ACK + Start + Stop + ein (N)ACK pro Byte, also könnte d) stimmen. Immer Vorausgesetzt, dass man die Frage so versteht, dass alles was nicht Nutzdaten sind, als Verluste zählt.
Anstatt den Leuten richtiges Wissen zu geben, werden sie mit irgendwelchen Nebensächlichkeiten beschäftigt, nur um wieder Noten zu machen. mFg
Hier ist es ganz gut erklärt. http://www.netzmafia.de/skripten/hardware/Arduino/Programmierung/wire_library.html
Christian S. schrieb: > Anstatt den Leuten richtiges Wissen zu geben, werden sie mit > irgendwelchen Nebensächlichkeiten beschäftigt, nur um wieder Noten zu > machen. Ein Bus-System zu analysieren und sowohl sein Protokol (Frage 1) als auch sein physikalisches Interface (Frage 2) zu verstehen ist wohl keine Nebensächlichkeit. I2C ist einfach und daher gut verständlich. Welches Bus-System würdest du Studenten in der Uni denn vorstellen, damit sie richtiges Wissen erlangen? PCIe? USB4 Gen 3x2? Und nach welchen Kriterien vergibst du dann Noten? W6?
void schrieb: > Ein Bus-System zu analysieren und sowohl sein Protokol (Frage 1) als > auch sein physikalisches Interface (Frage 2) zu verstehen ist wohl keine > Nebensächlichkeit Problematisch ist hier die Abbildung der Eigenschaften auf die konkreten Fragen. "Nicht genutzt" und "bustreiber" sind nicht allgemeingültig, sondern vermutlich eine private Definition des Lehrers und darum suboptimal.
> I2C ist einfach und daher gut verständlich....
Ich meinte nicht, daß I2C als nebensächich zu betrachten sei, sondern
die komischen Fragen im ersten Teil, sowie die
multiple-choice-Antwortmöglichkeiten, anstatt den Leuten den I2C-Bus in
Grundlagen und einigen wichtigen Details näher zu bringen. Der I2C-Bus
ist z.B. bei multi-master-Betrieb schon kompliziert genug.
In der besagten Vorlesung war ich nicht dabei, um die es hier geht.
mfG
void schrieb: > I2C ist einfach und daher gut verständlich. > Welches Bus-System würdest du Studenten in der Uni denn vorstellen, > damit sie richtiges Wissen erlangen? CAN
I2C ist schon ein recht einfaches System, damit kann man IMO ganz gut anfangen.
Die richtige Antwort für die erste Frage ist ganz offensichtlich e) Kommt drauf an, wie die Frage gemeint ist.
Lu W. schrieb: > unser Prof stellt uns folgende Fragen zu denen wir leider keine > gescheite Antwort finden... Vielleicht könnt ihr uns ja helfen. Zu I2C fallen mir andere Fragen ein, diese aber bestimmt nicht. Vermutlich kennt Dein Prof den I2C Bus nur theoretisch. Na toll! mfg Klaus
Es kommt nicht so selten vor, dass sich die im Sinn einer Prüfung richtige Antwort nicht allein aus der Frage selbst ergibt, sondern aus dem, was Unterricht bzw Vorlesung dazu vermeldeten. Hat man das verpennt und kein gutes Script, dann kann die Chance von Würfeln diejenige von Brain 1.0 in den Schatten stellen.
A. K. schrieb: > Es kommt nicht so selten vor, dass sich die im Sinn einer Prüfung > richtige Antwort nicht allein aus der Frage selbst ergibt, sondern aus > dem, was Unterricht bzw Vorlesung dazu vermeldeten. und das ist echt übel. Es zeugt eigenlich nur davon, dass der Dozent sein Gebiet nicht durchdrungen hat. Jetzt mal ehrlich, welchen Sinn machen die Fragen. Praxisrelevant wäre vielleicht eine minimale Zeitdauer für n Bytes mit Angabe des Timings in der Aufgabenstellung und dem Fragment "Clock-Stretching" in der Antwort.
Lu W. schrieb: > Wie viele Bit können bei einer Übertragung nicht genutzt werden? (10 > Bit-Adresse) bei einer 10 Bitadresse kann es sich ja nur um die I2C AdressErweiterung handeln: Wegen Adressknappheit wurde später eine 10-Bit-Adressierung eingeführt. Sie ist abwärtskompatibel zum 7-Bit-Standard durch Nutzung von 4 der 16 reservierten Adressen. Beide Adressierungsarten sind gleichzeitig verwendbar, was bis zu 1136 Knoten auf einem Bus erlaubt. wenn die ersten 7 Bit genutzt wurden bleiben 3 Bit über und da immer 8 Bit genutzt werden sind bei 10 Bit 2x 8Bit nötig, das müsste man nun mit der Erweiterung ausknobeln, gefühlt würde ich sagen 5 Bit werden nicht genutzt. erst 7 Bit 127-16 = ??? Adressen wiki schreibt 112 ich rechne 111, nanu? Erweiterung um 3 Bit auf 10 kommt man auf: Achtung Wiki 1136 Knoten auf einem Bus erlaubt. Nun ist Wiki nicht fehlerfrei und jeder rechnet irgendwie anders. 3 Bit mehr ist eine Verachtfachung und 8 x 111 oder 112 gibt irgendwie nicht das eine oder andere. Vielleicht mag das jemand noch vorrechnen. Aber richtig ist nur was der Prof. hören will, so wars in meinem Studium :)
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