Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Gehalt nachverhandeln?


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von Fusselpeter (Gast)


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Hi,

Ich hab jetzt frisch meinen Master in Elektrotechnik und bin nun auf 
Jobsuche in Bayern.
Bisher hatte ich 2 Vorstellungsgespräche. Das erste war in einer 30-Mann 
Klitsche. Bei der Gehaltsverhandlung habe ich dort 50k als Wunsch 
genannt. Damit hab ich mMn schon recht wenig verlangt, aber die Summe 
wurde als komplett überzogen abgetan. Der GF hat daraufhin eine 
Gehaltstabelle herausgeholt:
Einstiegsgehalt liegt bei 42k. Die 50k hätte ich nach 7 Jahren bekommen. 
Ohne Personalverantwortung wäre das auch das absolute Maximalgehalt. Den 
Job habe ich abgelehnt.

Kurze Zeit danach hatte ich ein weiteres Gespräch bei nem Betrieb >500 
Mitarbeiter.
Die vorgehende Gehaltsverhandlung hat mich aber so verunsichert, dass 
ich bei der Frage nach dem Gehalt 48k genannt hab, was auch sofort 
akzeptiert wurde. Im Nachhinein ärgere ich mich richtig, dass ich da so 
wenig verlangt habe.
Der Job selbst, die Entwicklungs-/Aufstiegsmöglichkeiten und die Firma 
an sich sprechen mich sehr an, weswegen ich den Job gerne annehmen 
würde. Nur werde ich da wahrscheinlich sehr unzufrieden mit meinem 
Gehalt sein. Meint ihr, dass ich noch ne Chance hätte, da jetzt nochmal 
nachzuverhandeln?

von Alexander K. (Gast)


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Versuchen kann man alles, aber ich würde es NICHT tun.

Es besteht nämlich die hohe Wahrscheinlichkeit das der Chef so ca. die 
selbe Summe im Kopf hatte die du genannt hast. Wieso also noch 
verhandeln, wenn es passt.

Ich würde ergo in den sauren Apfel beißen. Nach ca. 1 Jahr würde ich mal 
mit den Chef reden, gute Argumente vorbringen.

Wenn er mit dir zufrieden ist, wird das dann klappen.

So machst du von vorne herein ein miesen Eindruck. Und ich als Chef 
würde mir das 10 x überlegen, ob ich dir den Arbeitsvertrag noch 
anbiete.

Ist jedenfalls meine Meinung.

Gruß

  Pucki

von Hinweisgeber (vormals Ratgeber) (Gast)


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Fusselpeter schrieb:
> Hi,
>

>
> Kurze Zeit danach hatte ich ein weiteres Gespräch bei nem Betrieb >500
> Mitarbeiter.
> Die vorgehende Gehaltsverhandlung hat mich aber so verunsichert, dass
> ich bei der Frage nach dem Gehalt 48k genannt hab, was auch sofort
> akzeptiert wurde. Im Nachhinein ärgere ich mich richtig, dass ich da so
> wenig verlangt habe.
> Der Job selbst, die Entwicklungs-/Aufstiegsmöglichkeiten und die Firma
> an sich sprechen mich sehr an, weswegen ich den Job gerne annehmen
> würde. Nur werde ich da wahrscheinlich sehr unzufrieden mit meinem
> Gehalt sein. Meint ihr, dass ich noch ne Chance hätte, da jetzt nochmal
> nachzuverhandeln?

Also ich würde die 48 erstmal akzeptieren. Später kannst du einfacher 
Aufsteigen. Unter 48k hätte ich aber auch nichts angenommen. Gut das du 
Eier hast und Sklavenangebote nicht annimmst.

Beitrag #6273058 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Kevin (KPMG) (Gast)


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Sachengibts schrieb im Beitrag #6273058:
> Für so ein Witzgehalt würde ich nicht aufstehen. Warum hast du
> eigentlich studiert?

Definitiv zu wenig für München. 60k sollten es schon minimum sein.

von A. S. (achs)


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Das Einstiegsgehalt ist als Info wertlos.

Schaue Dir die Grundlage des Gehalts an.

Bist Du im Tarif und ganz unten in Deiner Stufe, steigt es sehr schnell 
und ein Wechsel in andere Stufe ist mittelfristig wichtiger als 20% 
mehr.

Bist Du hoch in Deiner Stufe, ist spätestens nach der Probezeit der 
Fokus auf eine Stufe höher.

Ohne Tarif musst Du in etwa das Gefüge in der Firma kennen, und nach der 
Probezeit fördern.

Noch wertvoller ist es, Dich in den ersten 2 Jahren dort für den 
Arbeitsmarkt fit zu machen. Dann spielt Geld keine so große Rolle

von Pfuscher (Gast)


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Sei lieber froh dass du einen Job hast. Du kannst nämlich (noch) NICHTS, 
daher bleib erstmal ruhig. Beweis dich erstmal!

Und dann fordere in 6 oder 12 Monaten mehr auf Basis dieser Leistung.

von Fusselpeter (Gast)


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Ist nicht München, sondern in ner günstigeren Ecke von Bayern

von Fusselpeter (Gast)


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OK, danke für die Antworten. Da kann ich den Job schon mit einem 
besseren Gefühl annehmen :)

Beitrag #6273077 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6273080 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Handwerker (Gast)


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Erstmal langsam mit den jungen Pferden. Du kannst ja noch gar nix. Ein 
Rohr ist auch nicht mal eben so verlegt, da muss dir der Meister noch 
paar Jährchen über die Schulter gucken!

Beitrag #6273105 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Handwerker (Gast)


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Ja, unser Meister bekommt deutlich mehr.

Beitrag #6273112 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6273121 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6273131 wurde von einem Moderator gelöscht.
von A. S. (achs)


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Sachengibts schrieb im Beitrag #6273105:
> Das Gehalt ist nix, da bekommen Unstudierte oft mehr

Das ist doch Quatsch. Wir kennen weder die Stelle, noch die Gegend, noch 
die Arbeitszeiten, noch Gehaltsentwicklung oder Gefüge.

von html-heinz (Gast)


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Fusselpeter schrieb:

Da verdiene ich als do-it-yourself-html-programmierer mehr aber darum 
gehts ja nicht, sondern ob du nachverhandeln sollst: Ich sags mal in 
einem weisen Gleichnis: Du bekommt nen kräftigen Tritt in die Eier und 
liegst am Boden, winselst herum wie ein Kastrat, dann bettelst du doch 
auch nicht um einen weiteren Tritt.

> Nur werde ich da wahrscheinlich sehr unzufrieden mit meinem Gehalt sein.
Was 100% an deiner eigenen Blödheit liegt. Hol dir nur einen weiteren 
Tritt ab wenn du meinst das wäre von Erfolg gekrönt.

von Joachim B. (jar)


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nachverhandeln ist viel schwieriger!

Besser gleich eine klare Ansage und wenn man die Probezeit überlebt ist 
es eh geschafft.
Wer vorher weniger akzeptiert hats hinterher viel schwerer, denn wenn es 
einem selbst und der Fa. gefällt wer will da weg?
Wenns gefällt knirscht man mit den Zähnen und bleibt, das wissen auch 
Chefs.
Nur zu Anfang müssen Chefs Angst haben das man den Job nicht nimmt.
OK es gibt genug doofe Chefs die Gold nicht erkennen, aber will man da 
arbeiten?

: Bearbeitet durch User
Beitrag #6273231 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Joachim B. (jar)


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Sachengibts schrieb im Beitrag #6273231:
> Am besten schnell woanders bewerben und einen Tag vor Arbeitsbeginn
> absagen.

Ich hatte nach dem Gespräch gleich abgesagt und 1 Jahr später war die 
"Bude" aber echt, auch zu!

Ist halt gut wer noch Alternativen hat :)

: Bearbeitet durch User
von Qwertz (Gast)


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Fusselpeter schrieb:
> Nur werde ich da wahrscheinlich sehr unzufrieden mit meinem Gehalt sein.
> Meint ihr, dass ich noch ne Chance hätte, da jetzt nochmal
> nachzuverhandeln?

Nein, tu das auf keinen Fall (ernst gemeint)! Das kommt nämlich ganz 
schlecht an und wird dir auch nichts bringen.

Aber sei nicht traurig, schon in einem halben oder ganzen Jahr gibt es 
sicher ein erstes Mitarbeitergespräch, in dem du wieder über dein Gehalt 
verhandeln kannst. Kommt Zeit, kommt Geld.

von Joachim B. (jar)


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Qwertz schrieb:
> Kommt Zeit, kommt Geld.

stimmt zwar, aber verlorene Zeit ist auch verlorenes Geld, hinterher 
muss man viel mehr Druck aufbauen und es bleibt trotzdem Verlust an 
Geld.

von A. S. (achs)


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Sachengibts schrieb im Beitrag #6273231:
> Am besten schnell woanders bewerben und einen Tag vor Arbeitsbeginn
> absagen.

Das kann Schadenersatzforderungen nach sich ziehen. Zumindest die 
Drohung dessen mit Anwaltsschreiben. Entweder reinen Tisch machen 
(Aufhebung, schriftlich, einvernehmlich) oder minimale Probezeit 
absitzen.

Oder den Chefs direkt vor Antritt mit 50% mehr Gehalt nach der Probezeit 
auf den Sack gehen, dann bieten die die Trennung im Eifer des Gefechts 
vielleicht an (… dann können sie gleich zuhause bleiben).

: Bearbeitet durch User
Beitrag #6273345 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Jo S. (Gast)


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Fusselpeter schrieb:
> Ich hab jetzt frisch meinen Master in Elektrotechnik und bin nun auf
> Jobsuche in Bayern.
> Bisher hatte ich 2 Vorstellungsgespräche. Das erste war in einer 30-Mann
> Klitsche. Bei der Gehaltsverhandlung habe ich dort 50k als Wunsch
> genannt. Damit hab ich mMn schon recht wenig verlangt, aber die Summe
> wurde als komplett überzogen abgetan. Der GF hat daraufhin eine
> Gehaltstabelle herausgeholt:
Das ist ein simpler Versicherungsvertretertrick  ;)

> Einstiegsgehalt liegt bei 42k. Die 50k hätte ich nach 7 Jahren bekommen.
> Den Job habe ich abgelehnt.
>
In einer Kleinfirma sind 50k€ als Verhandlungsbasis i.O.
Ihr hättet euch vermutlich in der Mitte getroffen, also 46k.

Übrigens, man lehnt niemals sofort ab!

> Kurze Zeit danach hatte ich ein weiteres Gespräch bei nem Betrieb >500
> Mitarbeiter.
> Die vorgehende Gehaltsverhandlung hat mich aber so verunsichert, dass
> ich bei der Frage nach dem Gehalt 48k genannt hab, was auch sofort
> akzeptiert wurde. Im Nachhinein ärgere ich mich richtig, dass ich da so
> wenig verlangt habe.

Unternehmensgröße 500 - 1.000 MA: 55k€ als Verhandlungsbasis

> Der Job selbst, die Entwicklungs-/Aufstiegsmöglichkeiten und die Firma
> an sich sprechen mich sehr an, weswegen ich den Job gerne annehmen
> würde. Nur werde ich da wahrscheinlich sehr unzufrieden mit meinem
> Gehalt sein. Meint ihr, dass ich noch ne Chance hätte, da jetzt nochmal
> nachzuverhandeln?

Wenn du andere Arbeitsangebote hast, kannst du nachverhandeln - mit 
Hinweis auf andere Angebote mit wesentlich höherer Vergütung (die 
Arbeitsverträge sind dir leider erst nach dem VG-Termin zugegangen). 
Wenn du genügend Zeit hast, weil du mit dem Bewerben früh dran bist, 
kannst du pokern. Ansonsten versuchen, nach der Probezeit vertraglich 
eine Erhöhung zu fixieren (Betrag und Termin), z.B. 52k.

von MaWin (Gast)


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Pfuscher schrieb:
> Und dann fordere in 6 oder 12 Monaten mehr auf Basis dieser Leistung.

Das ist zu spät. Der beste Zeitpunkt ist nach 5 1/2 Monaten, kurz vor 
Ende der Probezeit. Dann kannst du deinen Chef richtig unter Druck 
setzen. Du sagst einfach, so ich habe in eurem Laden mitgenommen, was 
ich wissen wollte. Entweder das Gehalt wird ab kommendem Monat um 25% 
erhöht, oder ich bin dank Probezeit in 2 Wochen weg.

von Jo S. (Gast)


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Sachengibts schrieb im Beitrag #6273077:

> Die glücklichsten Sklaven sind die erbittersten Feinde der Freiheit.
-----------------------------------------------------------------------
Vor knapp 500 Jahren, beim dt. Bauernaufstand 1525, waren auch die 
glücklichen (und seeligen) Sklaven / Leibeigenen die schlimmsten Feinde 
der Freiheitskämpfer, die die Ausbeutung und Unterdrückung (und 
Verblödung) durch Adel und Klerus beenden wollten.

von Pfuscher (Gast)


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MaWin schrieb:
> Pfuscher schrieb:
>> Und dann fordere in 6 oder 12 Monaten mehr auf Basis dieser Leistung.
>
> Das ist zu spät. Der beste Zeitpunkt ist nach 5 1/2 Monaten, kurz vor
> Ende der Probezeit. Dann kannst du deinen Chef richtig unter Druck
> setzen. Du sagst einfach, so ich habe in eurem Laden mitgenommen, was
> ich wissen wollte. Entweder das Gehalt wird ab kommendem Monat um 25%
> erhöht, oder ich bin dank Probezeit in 2 Wochen weg.

Guter Punkt. Allerdings muss man dann auch wirklich diese besseren 
Angebote haben, ansonsten kann es ganz blöd enden. Nämlich ganz ohne 
Job, weil der Chef die Kündigung ausspricht, weil er bessere Kandidaten 
hat. :D

von Qwertz (Gast)


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MaWin schrieb:
> Entweder das Gehalt wird ab kommendem Monat um 25% erhöht, oder ich bin
> dank Probezeit in 2 Wochen weg.

Sorry, aber 25% Steigerung auf einmal ohne Tätigkeitswechsel ist einfach 
unrealistisch. Das Verhalten erinnert an Erpressung, wobei ein neuer 
Mitarbeiter nach knapp 6 Monaten niemals so wertvoll ist, dass man dem 
nachgeben würde. Mit diesem Auftreten machst du dich nur lächerlich und 
bist ganz schnell weg vom Fenster, und zwar zu recht. Kommt Zeit, kommt 
Geld. Man kann sich ja gerne hocharbeiten, aber nicht so.

von A. S. (achs)


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Pfuscher schrieb:
> Guter Punkt. Allerdings muss man dann auch wirklich diese besseren
> Angebote haben, ansonsten kann es ganz blöd enden. Nämlich ganz ohne
> Job, weil der Chef die Kündigung ausspricht, weil er bessere Kandidaten
> hat. :D

Zudem hat man dann wirklich alles Pulver verschossen. Entweder legt man 
dann eine Blitzkarriere hin (weil die Chuzpe honoriert wird) oder man 
ist draußen.

von Qwertz (Gast)


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A. S. schrieb:
> Zudem hat man dann wirklich alles Pulver verschossen. Entweder legt man
> dann eine Blitzkarriere hin (weil die Chuzpe honoriert wird) oder man
> ist draußen.

In diesem Fall Letzteres.

von Alex (Gast)


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Habe ich den Text richtig verstanden, dass er von ursprünglich 50000Eur 
pro Jahr nun auf 48000Eur pro Jahr heruntergegangen ist, nun während der 
Corona Zeit ein Jobangebot bei einer mittelständigen Firma mit 
spannenden Aufgaben bekommen hat, und sich nun wegen 2000Eur Brutto pro 
Jahr ärgert?

Wie viel von den 2000Eur brutto bleiben Netto übrig, und wie viel 
Mehrgeld macht dad auf deinem Konto aus? Was kannst du dir von dem Geld 
mehr leisten?

Ich finds lächerlich, denn die wirklich große Gehaltssteigerung gibt es 
für gewöhnlich beim ersten Jobwechsel nach ca 2-3 Jahren. Da fallen die 
2000Eur*3Jahre völlig in den Schatten.

Gruß,

Beitrag #6273514 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6273533 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6273548 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Qwertz (Gast)


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Kollege schrieb im Beitrag #6273533:
> Ja, aber wie sollst du dich motivieren bei solch einem Gehalt?

Indem man fest daran glaubt, dass es in der Zukunft besser wird, daran 
arbeitet, dass die Karriere und das Gehalt steil bergauf gehen.
Wenn man fest genug daran glaubt und fleißig ist, dann kann es wahr 
werden. Bei mir hat es funktioniert. Dann braucht man gar keinen 
Autokredit, man kauft sich das Auto einfach bar.

Beitrag #6273564 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6273568 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Niemand (Gast)


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Das Forum hier u.v.a. der Bereich hier verkommt immer mehr zum 
Kasperletheater

Warum antworten eigentlich die wirklich ordentl. Forenuser auf solches 
Gebashe von diesen immer wieder nur Besserwissenden ?

Der TO ist ja nun schon ein Poker-Amateur ohne Format ....

Beitrag #6273574 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6273579 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Stagnation (Gast)


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A. S. schrieb:
> Bist Du im Tarif und ganz unten in Deiner Stufe, steigt es sehr schnell
> und ein Wechsel in andere Stufe ist mittelfristig wichtiger als 20%
> mehr.

Wie / wann steigt man denn eine Stufe auf? Bin jetzt seit über 4 Jahren 
in der selben Stufe - gut, es gab ein paar Punkte bei der 
Leistungszulage mehr. Bei uns in Hessen geht es nur bis Stufe 11. Dafür 
müsste doch die eigene Stelle schon entsprechend eingeordnet sein, damit 
man überhaupt aufsteigen kann ohne etwas grundlegend anderes zu machen?

Ich bin einfacher Softwareentwickler und sowas wie eine Fachkarriere 
gibt es bei uns nicht. Man wird höchstens Manager oder sowas 
administratives halt.

Beitrag #6273611 wurde von einem Moderator gelöscht.
von A. S. (achs)


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Stagnation schrieb:
> A. S. schrieb:
>> Bist Du im Tarif und ganz unten in Deiner Stufe, steigt es sehr schnell
>> und ein Wechsel in andere Stufe ist mittelfristig wichtiger als 20%
>> mehr.
>
> Wie / wann steigt man denn eine Stufe auf? Bin jetzt seit über 4 Jahren
> in der selben Stufe - gut, es gab ein paar Punkte bei der
> Leistungszulage mehr. Bei uns in Hessen geht es nur bis Stufe 11. Dafür
> müsste doch die eigene Stelle schon entsprechend eingeordnet sein, damit
> man überhaupt aufsteigen kann ohne etwas grundlegend anderes zu machen?
>
> Ich bin einfacher Softwareentwickler und sowas wie eine Fachkarriere
> gibt es bei uns nicht. Man wird höchstens Manager oder sowas
> administratives halt.

Oft hat die Entgeltstufe ja noch Jahresstufen. Also ob man 1, 2 oder 3 
Jahre schon darin arbeitet. Das war mit dem "sehr schnell" gemeint, da 
automatisch.

Eine ganze Stufe höher ist dann möglich, wenn
- es bei der Einstellung schon eine Zielvereinbarung gabe
- es in der Firma einige Stellen mit der höheren Stufe gibt
- Dein Arbeitsplatz neu bewertet wird.

Die Kriterien für die Eingruppierung kannst Du Dir ja besorgen. Und dann 
entsprechend argumentieren. Das einfachste ist jedoch, sich auf eine 
frei werdende Stelle zu bewerben, die (warum auch immer) höher 
eingruppiert war.

Wenn bei Euch aber keiner über 11 kommt, wird es bei Dir auch nichts 
werden. Was dann ab und zu geht ist z.B. 25 Übertarifliche Zulage, wenn 
Du hinten .... . Jedenfalls muss der Budget-Entscheider das Gefühl 
haben, dass Du deutlich besser bist, meist über Deinen Era-Onkel hinweg.

von HR Pro (Gast)


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Eine nachträgliche Gehaltsverhandlung würde Dich in ein sehr schlechtes 
Licht rücken. Ich rate davon unbedingt ab. Wie hier bereits gesagt 
wurde, sind 2k brutto auch wirklich kein grosser Unterschied.

Falls Du wirklich gut bist und ich die 2k akzeptieren würde, anstatt die 
Zusage rückgängig zu machen, würde ich Dir beim nächsten Jahresgespräch 
nur eine symbolische Gehaltserhöhung geben, weil Du ja bereits mit 
Vorschusslorbeeren gestartet bist. Das schwächt Deine Position für die 
nächste Runde also beträchtlich.

Erschwerend kommt hinzu, dass viele Firmen erst jetzt realisieren, dass 
diese Corona-Geschichte wohl längere Zeit Nachwirkungen auf ihr 
Geschäftsmodell hat. Falls das in meiner Firma zuträfe, wäre ich dankbar 
für die Steilvorlage, die Einstellung sofort rückgängig machen zu 
können.

Die einzig sinnvolle Strategie ist, den Job zum vereinbarten Gehalt 
anzunehmen, und dann im Jahresgespräch gute Argumente für eine 
Gehaltserhöhung zu bringen. Melde Dich in einem Jahr wieder, dann 
diskutieren wir die Strategie.

von A. S. (achs)


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Fusselpeter schrieb im Beitrag #6273611:
> Warum zahlen 30-Mann-Firmen so wenig?

Weil sie i.d.R inhabergeführt sind. Jeder gesparte Euro wandert ins 
Kapital der Firma und damit indirekt in die Tasche des Besitzers. Zudem 
ist er als selbstständiger fleißig, erfolgreich (oder noch schlimmer: 
nicht mehr) und mit der Firma verheiratet. Setzt also ganz andere 
Maßstäbe, als ein Manager, der eher nach dem Output (Ziele, Umsatz, 
Erfüllungsgrad, Reklamationen, ..) und nicht nach dem Gewinn bewertet 
wird.

Beitrag #6273698 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Qwertz (Gast)


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Stagnation schrieb:
> Ich bin einfacher Softwareentwickler

Das hast du deine Antwort auf die Frage, warum das Gehalt bei dir 
stagniert.

Du musst in deinem Unternehmen wichtig sein, ein gutes Netzwerk pflegen, 
Verantwortung tragen oder ein gefragter Experte sein. Dann klappt es 
auch mit Beförderungen und vielleicht auch mit einem AT-Vertrag (sofern 
gewünscht). Einfache Software-Entwickler werden freilich nicht 
befördert, warum auch? Da muss schon ein wenig mehr Engagement von 
deiner Seite kommen, wenn du im Beruf mehr erreichen willst.

von Qwertz (Gast)


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Fusselpeter schrieb im Beitrag #6273698:
> Danke!
> Kann es denn wirklich sein, dass ein Diplom-Ing in einer solchen Firma
> auch nach Jahren nur 50k€/a hat (ohne Führungsverantwortung)?

Klar, das gibt es auch. Ist aber eher ungewöhnlich. Gerade in den ersten 
Jahren sind die größten Steigerungen beim Gehalt drin.

> Das Gehalt
> reicht doch bei dem Schwierigkeitsgrad nicht?

Das ist jetzt sehr naiv gedacht. Nein, das Gehalt bemisst sich nicht 
nach dem Schwierigkeitsgrad; das Leben ist kein Computerspiel.
Und was hat das vor allem damit zu tun, ob es "reicht"? Es reicht 
unabhängig davon, wenn es höher als die Sumne deiner Ausgaben liegt.

Beitrag #6273720 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Stagnation (Gast)


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Qwertz schrieb:
> Du musst in deinem Unternehmen wichtig sein, ein gutes Netzwerk pflegen,
> Verantwortung tragen oder ein gefragter Experte sein. Dann klappt es
> auch mit Beförderungen und vielleicht auch mit einem AT-Vertrag (sofern
> gewünscht). Einfache Software-Entwickler werden freilich nicht
> befördert, warum auch? Da muss schon ein wenig mehr Engagement von
> deiner Seite kommen, wenn du im Beruf mehr erreichen willst.

Ich bin nicht so der Typ, der sich gut verkaufen kann. Bin eher 
undercover unterwegs und unterstütze meine Kollegen bzw. arbeite ihnen 
zu, wenn es beispielsweise um Architektur oder Integration diverser 
Drittsysteme geht. Unter ihnen bin ich inzwischen schon ein geschätzter 
Kollege / Experte, meine ich. Gerade wenn schnell eine pragmatische 
Lösung her muss. Mein Chef wundert sich immer, in was für Meetings ich 
eingeladen werde. Daher erzähle ich ihm möglichst nichts davon, weil es 
nur Ärger gibt oder zumindest unnötige Diskussionen

von Qwertz (Gast)


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Fusselpeter schrieb im Beitrag #6273720:
> Qwertz schrieb:
> Und was hat das vor allem damit zu tun, ob es "reicht"?
>
> Ich hätte einfach keinen Bock für unter 3k€ netto so einen schweren Mist
> zu machen! Es reicht für meinen „Bock“ nicht!

Ich kann dich beruhigen: 3k netto bei Steuerklasse I sind in dem 
genannten Umfeld leicht zu erreichen, spätestens nach ein paar Jahren.
Aber da du von "schwerem Mist" schreibst: magst du deinen Beruf nicht? 
Hast du dein Fach nicht studiert, um genau das zu tun, was du jetzt 
professionell ausübst?

Beitrag #6273765 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Qwertz (Gast)


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Stagnation schrieb:
> Ich bin nicht so der Typ, der sich gut verkaufen kann.

Dann arbeite daran. Nur so kannst du auch die Früchte deiner Arbeit 
ernten. Fachlich gut zu sein und seine Leistungen auch verkaufen zu 
können schließen sich nämlich nicht gegenseitig aus.

von Qwertz (Gast)


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Fusselpeter schrieb im Beitrag #6273765:
> Ich habe nur auf Anweisung der Eltern studiert. Jetzt tu ich mich
> schwer in dem Job, da kein Talent.

Krass, wenn das wirklich ernst gemeint ist. Aber es riecht ein wenig 
nach Troll; na dann viel Spaß in den nächsten ca. vier Jahrzehnten im 
Beruf, die vor dir liegen.

von MaWin (Gast)


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Fusselpeter schrieb im Beitrag #6273765:
> Ich habe nur auf Anweisung der Eltern studiert. Jetzt tu ich mich schwer
> in dem Job, da kein Talent.

Das lief bei mir ganz genauso. Und dann sagten meine Eltern: Werde doch 
Autor bei mikrocontroller.net. Ich hörte auf sie, und alle sind 
glücklich.

Beitrag #6273779 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Qwertz (Gast)


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Fusselpeter schrieb im Beitrag #6273779:
> Qwertz schrieb:
> Krass, wenn das wirklich ernst gemeint ist. Aber es riecht ein wenig
> nach Troll; na dann viel Spaß in den nächsten ca. vier Jahrzehnten im
> Beruf, die vor dir liegen.
>
> Kann ich die Kurve kriegen oder ist es möglich, dass ich fliege, wenn
> ich nichts gebacken kriege?

Das liegt allein bei dir. Du entscheidest.

von Niemand (Gast)


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A. S. schrieb:
> Fusselpeter schrieb:
>> Warum zahlen 30-Mann-Firmen so wenig?
>
> Weil sie i.d.R inhabergeführt sind. Jeder gesparte Euro wandert ins
> Kapital der Firma und damit indirekt in die Tasche des Besitzers. Zudem
> ist er als selbstständiger fleißig, erfolgreich (oder noch schlimmer:
> nicht mehr) und mit der Firma verheiratet. Setzt also ganz andere
> Maßstäbe, als ein Manager, der eher nach dem Output (Ziele, Umsatz,
> Erfüllungsgrad, Reklamationen, ..) und nicht nach dem Gewinn bewertet
> wird.

Das ist aber nur ein Teil des Dramas, der andere ist wesentl. größer, in 
solchen Kleinbetrieben herrscht viel mehr Abhängigkeit vom Markt und von 
pot. AG´n, damit sind diese Art Firmen immer im Preisdruck u. die 
Anerkennung von Leistung u. Wert wandert von Innen nach Außen.
Da haben Vertriebler noch bessere Druckpunkte als die Wertschöpfenden 
internen Mitarbeiter, denn die sind ja jederzeit ersetz- oder 
austauschbar.
Und ganz wichtig, der Inhaber als Chef hält sich meist für Gott, aber 
echt.

von Qwertz (Gast)


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Niemand schrieb:
> Und ganz wichtig, der Inhaber als Chef hält sich meist für Gott, aber
> echt.

Im Prinzip sieht er die Zahlung von Gehalt an seine Mitarbeiter als 
persönliche Beleidigung an, und er ist der Meinung, dass die Autos der 
Mitarbeiter auf dem Firmenparkplatz im Grunde alle ihm gehören, da sie 
mit "seinem" Geld bezahlt wurden.

von Niemand (Gast)


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Qwertz schrieb:
> Dann arbeite daran. Nur so kannst du auch die Früchte deiner Arbeit
> ernten. Fachlich gut zu sein und seine Leistungen auch verkaufen zu
> können schließen sich nämlich nicht gegenseitig aus.

Na du hast gut Reden, es soll Leute geben die allein mit ihrer 
fachlichen Leistung vollauf zu tun haben, sich noch um sein eigenes 
Marketing zu kümmern würde wirklich Viele überfordern. Man kann nicht 
überall glänzen oder auf zig Hochzeiten tanzen. Das können meist nur die 
Selbstdarsteller, und die sind auch oft für sonst nichts zu gerbauchen!

von Niemand (Gast)


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Qwertz schrieb:
> Im Prinzip sieht er die Zahlung von Gehalt an seine Mitarbeiter als
> persönliche Beleidigung an, und er ist der Meinung, dass die Autos der
> Mitarbeiter auf dem Firmenparkplatz im Grunde alle ihm gehören, da sie
> mit "seinem" Geld bezahlt wurden.

Ich sehe du kennst dich wirklich gut aus. Als wärest du selber so ein 
Typ? ;-)
Aber ganz genauso so ist, er hält seine MA für leibeigene Sklaven, die 
seinem Wohlwollen zu dienen haben, für mehr sind die nicht zu 
gebrauchen.
Zeigt sich dann mal einer von denen als selbstbewusster Charaktermensch, 
wird er ängstlich und muß diesen kleinhalten.
Alle schon live erlebt, in jeder Größenordnung von Firma.

von Qwertz (Gast)


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Niemand schrieb:
> Na du hast gut Reden, es soll Leute geben die allein mit ihrer
> fachlichen Leistung vollauf zu tun haben

Auch in Ordnung, dann aber bitte nicht jammern, weil man keine Karriere 
macht.

> Man kann nicht überall glänzen oder auf zig Hochzeiten tanzen.

Man kann es aber versuchen, anstatt in seinem stillen Kämmerlein 
unbemerkt von allen geräuschlos und brav seine Arbeit zu verrichten. Ein 
alter Spruch lautet: Tue Gutes und rede darüber.

von Niemand (Gast)


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MaWin schrieb:
> Das lief bei mir ganz genauso. Und dann sagten meine Eltern: Werde doch
> Autor bei mikrocontroller.net. Ich hörte auf sie, und alle sind
> glücklich.

Das mit dem "und Alle sind glücklich" ist aber nur ein Wunsch von dir, 
gelle ? ;-)
MaWin der Charmeur ...

von Qwertz (Gast)


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Niemand schrieb:
> Ich sehe du kennst dich wirklich gut aus.

Ja.

> Als wärest du selber so ein
> Typ? ;-)

Nein. Ich verachte solche Typen und bin KMU-Klitschen im allgemeinen 
abgeneigt. Sicher gibt es auch Ausnahmen, aber sowas ist halt nach 
meinen Erfahrungen leider eher die Regel als die Ausnahme.

Beitrag #6273799 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Niemand (Gast)


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Qwertz schrieb:
> Auch in Ordnung, dann aber bitte nicht jammern, weil man keine Karriere
> macht.

Über dich staune ich immer wieder, die Rollen die du bedienst sind so 
facettenreich, man weiß bei dir nie woran man wirklich ist.

Qwertz schrieb:
> Man kann es aber versuchen, anstatt in seinem stillen Kämmerlein
> unbemerkt von allen geräuschlos und brav seine Arbeit zu verrichten.
Den Spruch kannste einem Lehrling servieren, der glaubt vllt. noch 
daran!

> Ein alter Spruch lautet: Tue Gutes und rede darüber.
Das ist die Weisheit von den Leuten die ich als pure Schauspieler 
einstufe.
Denn ein wirklich gutes Team erkennt seine besten Leute von selber, nur 
in hemdsärmeligen Firmen braucht man deine Methode.

Beitrag #6273802 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Niemand (Gast)


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Wende 2.0 schrieb im Beitrag #6273799:
> Master-Ingenieure werden massivst, massivst ausgebeutet im KMU! Es gibt
> Möglichkeiten, schneller Selbstmord durchzuführen!

Dort sollten sich ja auch nur die bewerben, die dafür geschaffen sind! 
Also so eine Art Aussortierung, die Guten in bessere Firmen, und die 
ganzen Unfähigen u. Theoretiker können sich mal in der Klitsche 
versuchen, vllt. wird dort aus denen was Gescheites.

von Qwertz (Gast)


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Niemand schrieb:
> Über dich staune ich immer wieder, die Rollen die du bedienst sind so
> facettenreich, man weiß bei dir nie woran man wirklich ist.

Vielen Dank, ich werte das als Kompliment.

>> Ein alter Spruch lautet: Tue Gutes und rede darüber.
> Das ist die Weisheit von den Leuten die ich als pure Schauspieler
> einstufe.

Nicht unbedingt; der erste Teil sagt ja: Tue Gutes, also leiste etwas 
Substanzielles. Pure Schauspieler aka Blender haben aber in Wirklichkeit 
gar nichts vorzuweisen.

> Denn ein wirklich gutes Team erkennt seine besten Leute von selber, nur
> in hemdsärmeligen Firmen braucht man deine Methode.

Oder das Unternehmen ist so groß, dass der Abteilungsleiter schon nicht 
mehr alle seine Mitarbeiter persönlich mit Namen kennt. Dann hilft es 
natürlich, wenn man positiv hervorsticht.

von Niemand (Gast)


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Qwertz schrieb im Beitrag #6273802:
> Bist du neidisch auf meine 5k€ netto? Klingt nach dem Finanzberater.

Hast du mich damit gemeint?
Wer will denn von dir wissen was du Netto hast?
Auch wieder so ein Versuch wo ich dir rate mal einen angemeldeten 
Account zu versuchen?
Den Fall mit Fake-Kommentaren hat ja der MaWin laufend am Hacken, bei 
dir sieht das ja ähnlich aus.
Bzgl. 5 k Netto, und du meinst du steigst jetzt in der Achtungsskala 
hier nach oben damit?
Du kommst doch damit gleich nach dem FB! Oder ist es für dich schon 
wieder zu spät, so kurz nach 22 Uhr wegen Konzentration und klarem Sinn?

Beitrag #6273812 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6273813 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Qwertz (Gast)


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Niemand schrieb:
> Hast du mich damit gemeint? Wer will denn von dir wissen was du Netto
> hast?
> Auch wieder so ein Versuch wo ich dir rate mal einen angemeldeten
> Account zu versuchen?

Deine Vermutung ist korrekt, da verwendet man wieder jemand den gleichen 
Nutzernamen Qwertz im Thread und findet das lustig. Ich bin jetzt hier 
raus. Gute Nacht!

von Niemand (Gast)


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Qwertz schrieb:
>> Kann ich die Kurve kriegen oder ist es möglich, dass ich fliege, wenn
>> ich nichts gebacken kriege?
>
> Das liegt allein bei dir. Du entscheidest.

So einen Thread mit ähnlicher Frage hatten wir doch erst vor Kurzem 
hier, "wieviel Fehler kann ich mir leisten" war die doch?
Es liegt immer bei Jedem selber, nur wer schon auf seine Eltern in dem 
Alter hören muss ist ja schon mal sehr zeitig ganz früh falsch 
abgebogen... Muttersöhnchen?

Beitrag #6273821 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6273822 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6273837 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6273842 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6273844 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Joachim B. (jar)


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Fusselpeter schrieb im Beitrag #6273765:
> Ich habe nur auf Anweisung der Eltern studiert.

selbst verursachtes Unglück, kein Mitleid.
Da kann man ja nur das Saufen anfangen, kenne ich aus meinem Umfeld!

Man muss bei der Wahl seiner Eltern schon etwas Vorsicht walten lassen, 
mein Vater hat mich in jedem meiner Wünsche Ausbildung, Studium 
unterstützt!

Beitrag #6273852 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6274037 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Hinweisgeber (Gast)


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Sachengibts schrieb im Beitrag #6274037:
> Die selbständige Putze fährt im Porsche Chayenne vor und lacht
> über solche Witzgehälter

Oder der Blase-Hase vom Personal...

von Handwerker (Gast)


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Unser Meister musste mal im KMU den Schreibtisch montieren. Hat dafür 
mehr bekommen als der Entwickler, der jetzt davor sitzt, im Jahr.

von Name (Gast)


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Sachengibts schrieb im Beitrag #6273080:
>
> Man kann sich alles schön reden.

Man kann sich alles schlecht reden.

von Reinhard S. (rezz)


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Name schrieb:
> Sachengibts schrieb im Beitrag #6273080:
>>
>> Man kann sich alles schön reden.
>
> Man kann sich alles schlecht reden.

Und es soll Menschen geben, die es real sehen.

von H. L. (hans_la)


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Ich kann nur aus meiner Erfahrung sprechen:
Als Anfänger nach dem Studium hatte ich damals 1977 ein Gehalt im 
unteren Drittel im Vergleich mit meinen Mitabsolventen, ich wollte 
allerdings unbedingt diese Stelle, da ich schon während des Studiums 
dort gejobbt hatte.
Nach 3 Jahren hatte ich das Doppelte und hatte alle meine Ehemaligen 
überholt. Deshalb bin ich der Ansicht, das Anfangsgehalt wird oft völlig 
überbewertet. Das Gehalt stieg stetig und recht flott.

Beitrag #6275271 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Reinhard S. (rezz)


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Ich fasse es nicht schrieb im Beitrag #6275271:
> H. L. schrieb:
>> 1977
>
> Was meinst du in was für einer beschissenen Zeit 2020 die heutigen
> Absolventen leben!

Warum? Die sind alle nur verweichlicht und etliche wären mit einer 
Ausbildung und praktischer Arbeit besser beraten gewesen.

Beitrag #6275334 wurde von einem Moderator gelöscht.
von H. L. (hans_la)


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@ich fasse es nicht,

meiner Erinnerung nach war die Arbeitslosigkeit damals etwa bei 7%, also 
so rosig war die Zeit auch wieder nicht.
Zum Thema Vergleichbarkeit von Studienabschlüssen halte ich mich mal 
raus, da fehlt mir tieferes Wissen.

von Dienstleister (Gast)


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H. L. schrieb:
> Nach 3 Jahren hatte ich das Doppelte und hatte alle meine Ehemaligen
> überholt. Deshalb bin ich der Ansicht, das Anfangsgehalt wird oft völlig
> überbewertet. Das Gehalt stieg stetig und recht flott.

Wie soll das denn gehen? Startup, das durch die Decke ging? Oder deine 
Kommilitonen haben alle als Putze angefangen und du mit einem 
unbezahlten Praktikum. So oder so, das ist kein realistisches Szenario 
das man als Maßstab nehmen kann. Meistens bedeutet ein hohes 
Einstiegsgehalt auch ein höheres Gehalt im späteren Verlauf.

von A. S. (achs)


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H. L. schrieb:
> Arbeitslosigkeit damals etwa bei 7%, also so rosig war die Zeit auch
> wieder nicht.

Unter Akademikern aber nicht.

von Qwertz (Gast)


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A. S. schrieb:
> H. L. schrieb:
> Arbeitslosigkeit damals etwa bei 7%, also so rosig war die Zeit auch
> wieder nicht.
>
> Unter Akademikern aber nicht.

Vor allem hatte damals nicht jeder Depp studiert, sondern nur relativ 
wenige, selbst ein allgemeines Abitur war noch etwas wert. Aber es ist 
ja politisch so gewollt. Nur glaube ich nicht daran, dass die Leute 
heutzutage alle viel schlauer und besser ausgebildet sind als früher.

Beitrag #6275484 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Dienstleister (Gast)


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Was Vernünftiges studieren immer noch wenige erfolgreich. Was zugenommen 
hat, sind Schneeflöckchenstudiengänge (Germanistik, Gender Studies, 
Kunstgeschichte, Japanologie) oder irgendein halbgarer Mischmasch 
(Medieninformatik, Biochemie, Hochfrequenzmarketing, ...)!

von klausi (Gast)


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Stagnation schrieb:
> Ich bin nicht so der Typ, der sich gut verkaufen kann. Bin eher
> undercover unterwegs und unterstütze meine Kollegen bzw. arbeite ihnen
> zu, wenn es beispielsweise um Architektur oder Integration diverser
> Drittsysteme geht. Unter ihnen bin ich inzwischen schon ein geschätzter
> Kollege / Experte, meine ich. Gerade wenn schnell eine pragmatische
> Lösung her muss. Mein Chef wundert sich immer, in was für Meetings ich
> eingeladen werde. Daher erzähle ich ihm möglichst nichts davon, weil es
> nur Ärger gibt oder zumindest unnötige Diskussionen
cAch komm jetzt.. du bist wohl von deinen Eltern nicht richtig lieb 
gehabt worden und suchst jetzt im Kollegenkreis die Anerkennung in denen 
du brav Integrations- und Architekturarbeit leistest und ihnen dabei 
ihre Är..e leckst?
Dein Chef darf davon natürlich nichts wissen, da das gar nicht deine 
Arbeit ist bzw. er dich für was anderes eingeplant hat und ihn das 
anpisst?
Dann würd's mich nicht wundern, wenn du a. nie in eine Beförderung 
kommst, und du b. in ein Burnout kommst, da du für alle Arbeiten stramm 
stehst, um deinen Kollegen dienen zu dürfen..

Fusselpeter schrieb im Beitrag #6273698:
> Kann es denn wirklich sein, dass ein Diplom-Ing in einer solchen Firma
> auch nach Jahren nur 50k€/a hat (ohne Führungsverantwortung)? Das Gehalt
> reicht doch bei dem Schwierigkeitsgrad nicht?
Wie, was? Nächstes Level noch nicht erreicht? 60k gibts bei Level 12...
Mann.. was es für Fragen heutzutage gibt, entweder alles Cyber- Social 
Media oder Keller - Kiddies heutzutage... Youtube Generation.
Wir sind einen Schritt weiter.. vor dem Abgrund..

von Nihilist vom Dienst (Gast)


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Qwertz schrieb:
> Nur glaube ich nicht daran, dass die Leute
> heutzutage alle viel schlauer und besser ausgebildet sind als früher.

Das Gegenteil ist der Fall:

https://www.heise.de/tp/features/Flynn-Effekt-Werden-wir-immer-duemmer-4169736.html

Man merkts hier im Forum besonders extrem.

von H. L. (hans_la)


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@Dienstleister,
nein, kein Start-Up, sondern sehr traditionsreiches deutsches 
Unternehmen,
und die anderen haben auch nicht als Putze angefangen.
Ich habe für Dich jetzt extra in meinen Unterlagen gewühlt, mein 
Anfangsgehalt war ca. 2.900,-DM Brutto, bei etwa 13,5 Monatsgehältern 
p.a.
Ich kann mich noch sehr gut erinnern, dass ein Mitabsolvent damals 
meinte: dafür würde er nicht aufstehen (er bekam etwa 300,-DM mehr !!!)
Ich wurde relativ schnell Gruppenleiter (vielleicht habe ich mich halt 
etwas weniger dusselig angestellt, als die Anderen).
Der größte Unterschied zu heute, den ich ich direkt erfahren durfte 
(Kinder) liegt wohl darin, dass wir wußten, dass wir Anfänger waren, und 
nicht viel konnten, die heutigen Absolventen bekommen von Ihren Dozenten 
wohl nur noch erzählt, dass sie die Elite wären, und alle Welt auf sie 
wartet.
Angekommen in der Realität des Berufslebens müssen sie dann erfahren, 
dass dem leider nicht so ist, und sie noch die gleichen Anfänger sind, 
wie wir damals. da ist Frust doch verständlich.

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