Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Arbeitsweise im ÖD


Announcement: there is an English version of this forum on EmbDev.net. Posts you create there will be displayed on Mikrocontroller.net and EmbDev.net.
von Kevin (Gast)


Bewertung
-7 lesenswert
nicht lesenswert
Ich muss mal um Rat fragen. Ich arbeite als Doktorand an einer Uni im 
Bereich Elektrotechnik. Ein Projekt geht gerade zu Ende muss muss fertig 
werden. Mein Teil ist durch aber für einiges benötige ich die Hilfe 
eines technischen Mitarbeiters. Dieser ist jedoch alles andere als 
willig. Das geht nicht nur mir so.

Der Mensch macht immer nur das nötigste und stellt nun meine Sachen 
völlig hinten an. Kommt erst so gegen 12 und geht um 17 Uhr. Das Problem 
bei dem ist, dass immer gerade so viel gemacht wird damit der Chef 
nichts merkt und die Sachen werden dann auch gut gemacht. Der Chef hört 
auf ihn und die haben ein gutes Verhältnis. Generell ist es so, dass 
viel Hobby während der regulären Arbeitszeit betrieben wird.

Meine Frage ist nun, wie man den dazu bekommt was zu machen und zwar mal 
konsequent ohne zum Chef zu rennen weil das eh nichts bringt?

von AVR (Gast)


Bewertung
9 lesenswert
nicht lesenswert
Kevin schrieb:
> Der Mensch macht immer nur das nötigste und stellt nun meine Sachen
> völlig hinten an. Kommt erst so gegen 12 und geht um 17 Uhr. Das Problem
> bei dem ist, dass immer gerade so viel gemacht wird damit der Chef
> nichts merkt und die Sachen werden dann auch gut gemacht. Der Chef hört
> auf ihn und die haben ein gutes Verhältnis. Generell ist es so, dass
> viel Hobby während der regulären Arbeitszeit betrieben wird.

Der Typ macht alles richtig :)

Beitrag #6273378 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Stefan (Gast)


Bewertung
3 lesenswert
nicht lesenswert
Von wegen Sie sind Doktorand...
Sie sollten als Erstes einmal lernen, wie man sich klar und verständlich 
ausdrückt.
Ihr gesamtes Pamphlet erinnert an ein einziges Gestammel.
Unglaublich das sich so etwas heutzutage Doktor nennen möchte.

von Andreas H. (ahz)


Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Kevin schrieb:
> Meine Frage ist nun, wie man den dazu bekommt was zu machen

€5000,-
Cash

/regards

von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Kevin schrieb:
> Meine Frage ist nun, wie man den dazu bekommt was zu machen und zwar mal
> konsequent ohne zum Chef zu rennen weil das eh nichts bringt?

So ist es eben im ÖD; ich habe damals während meines Studiums in 
mehreren Instituten gesehen, was dort für Leute herumlaufen und welche 
Arbeitseinstellung sie besitzen. Es wird Dir nicht gelingen, solche 
Leute zur Arbeit zu bewegen. Das haben vor Dir auch schon etliche andere 
versucht und sind daran gescheitert. Und das gilt als Erfolg.

Die einzige Möglichkeit besteht darin, solche Leute zu umgehen und 
notfalls vieles selbst zu machen. Es kann durchaus passieren, dass man 
so viel Zeit dabei verliert, dass man seine eigene (Abschluss-)Arbeit 
nicht mehr schafft und dann selbst auf der Strecke bleibt. Es gab damals 
bei uns mehrere solche Leute, die man auf den ersten Blick für etwas 
schnarchige "Vollakademiker" hielt, aber in Wirklichkeit gestrandete 
Studenten waren, die seit zwanzig Jahren auf ihrer halben Hiwi-Stelle 
saßen und nebenher Taxi fuhren oder Fritten brieten. Die Krönung war 
aber ein promovierter Physiker, der keinerlei wissenschaftliche Aufgaben 
hatte, sondern nur zwei Aufgaben: Schlüssel und Parkausweise. Manchmal 
musste er irgendwelche Übungsgruppen leiten und ließ dann willkürlich 
den Großteil der Studenten durchfallen. Lehrveranstaltungen: nope. Ich 
hatte sehr großes Glück, mit ihm fast nie etwas zu tun gehabt zu haben. 
Dann gab es noch einen Techniker, in dessen Arbeitsvertrag stand, dass 
er als Mitarbeiter von Prof. X. beschäftigt sei. Dieser Professor war 
aber schon lange im Ruhestand. Der Techniker hatte dann keine Aufgaben 
mehr, musste aber weiterhin beschäftigt werden. Er saß schon seit über 
zehn Jahren in einem ansonsten leeren Minibüro und achtete darauf, sehr 
pünktlich zur Arbeit zu kommen und seine Zeit abzusitzen. Alle warteten 
darauf, dass er sich irgendwann einmal verspätete, um ihn abmahnen und 
ggf. rauswerfen zu können, aber dies geschah nicht.

Ein anderer Techniker hatte auf Grund seines Dilletantismus 
Zutrittsverbot zu fast allen Laborräumen. Er saß in einem vollgemüllten 
Minibüro, köchelte den ganzen Tag auf seiner Erbsensuppe herum, deren 
Geruch den ganzen Flur füllte, und verwaltete das Lager mit 
elektronischen Bauelementen. Hierbei musste man aber gewaltig aufpassen. 
Die Elkos waren in den Lagerbehältnissen fein säuberlich mit den 
Anschlussdrähten nach oben aufgereiht. Der Techniker lud jeden Tag die 
Elkos auf ihre Nennspannung auf, damit das Dielektrikum nicht 
degeneriert. Ein erheblicher Teil des Lagerbestandes waren aber Elkos 
aus Röhrenzeiten, die dann eben mit mehreren hundert Volt im Lager 
lagen. Immerhin wies der Techniker einen darauf hin, wenn man etwas aus 
dem Lager benötigte. Es gab aber keine Warnschilder o.ä..

von Edelberth (Gast)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Was viele Promotionsstudenten übersehen: Die Techniker arbeiten da Jahre 
lang, die schlauen Studenten wechseln alle drei Jahre (im Mittel sogar 
weniger). Wer im ÖD mehr macht, als das hier beschriebene, macht etwas 
falsch...

von Chistoph S. (Gast)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Das gleiche habe ich aber auch erlebt. Ich war in einem Institut und da 
war so einer der unglaublich viel konnte und fachlich unglaublich gut 
war. Der war technischer angestellter. Das Problem was ich mit dem 
hatte, dass man für manches auf ihn angewiesen war und er für diverse 
Dinge die Verantwortung hatte und dann nichts fertig wurde.

Das ging sogar so weit, dass es bei wirklich wichtigen Projekten wo es 
um viel Geld ging einfach nichts passiert ist. Der wusste natürlich 
genau, dass ÖD als technischer Angestellter Unkündbarkeit heißt. 
Trotzdem würde ich mich schämen andere so hängen zu lassen.

von Ben S. (bensch123)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Kevin schrieb:
> Der Mensch macht immer nur das nötigste und stellt nun meine Sachen
> völlig hinten an. Kommt erst so gegen 12 und geht um 17 Uhr. Das Problem
> bei dem ist, dass immer gerade so viel gemacht wird damit der Chef
> nichts merkt und die Sachen werden dann auch gut gemacht. Der Chef hört
> auf ihn und die haben ein gutes Verhältnis. Generell ist es so, dass
> viel Hobby während der regulären Arbeitszeit betrieben wird.

Geiler Typ! Nicht jeder ist so ein High potential wie du 😂

: Bearbeitet durch User
von Percy N. (vox_bovi)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Chistoph S. schrieb:
> Das gleiche habe ich aber auch erlebt. Ich war in einem Institut und da
> war so einer der unglaublich viel konnte und fachlich unglaublich gut
> war. [...]
> Trotzdem würde ich mich schämen andere so hängen zu lassen.

Da stellt sich sogleich die Frage, ob der gute Mann eine Stelle 
bekleidete, die seiner Qualifikation entsprach.
Weiter fragt sich, ob die ihm angetragenen Aufgaben seiner 
Stellenbeschreibung entsprachen.

Wenn beide Antworten "nein" lauten, ist sein Verhalten zu verstehen. Man 
muss es nicht mögen, aber das beabsichtigt er dann wohl auch eher nicht.

von meckerziege (Gast)


Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Kevin schrieb:
> Meine Frage ist nun, wie man den dazu bekommt was zu machen und zwar mal
> konsequent ohne zum Chef zu rennen weil das eh nichts bringt?

Das ist der völlig falsche Ansatz. Du bist noch nicht allzu lange dabei 
oder?

Lass dir gesagt sein: Lerne das System zu nutzen und such dir 
langfristig was anderes. Bei allen anderen Optionen arbeitest du dich 
selbst auf.
Letzteres kann ich jedem halbwegs motivierten und leistungsfähigem 
Menschen empfehlen: Promotion und weg. Ist auch mein Ziel.

Also nutze den Laden für deine Zwecke. So ist das auch gedacht. Wir 
haben hier teils Forschunsprojekte gehabt, wo Monate lang irgendwas 
zusammengetragen werden sollte an Infos. Welch ein Schwachsinn, dachte 
ich erst. Das machen wir in 1-2 Wochen! Den Rest der Zeit können wir 
dann für eigene Zwecke nutzen. Sprich: Die Promotionsthemen. Und sehe 
das keinesfalls so eng. Wenn du Thema X machen sollst, dich aber auch 
Thema Y interessiert, dann mach einfach mal ein wenig Thema Y. Es wird 
sich schon ne Option finden, das in Richtung X reinzuverkaufen. Und wenn 
nicht, dann hast du halt so was gelernt.
Letztendlich: Entweder den Leuten/Geldgebern ist das total egal oder sie 
freuen sich sogar noch, dass du über den Tellerrand blickst.


Kevin schrieb:
> Das Problem
> bei dem ist, dass immer gerade so viel gemacht wird damit der Chef
> nichts merkt und die Sachen werden dann auch gut gemacht.

Genau der hats verstanden wie es läuft. Je nach Projekt kommt es auch 
gar nicht so auf die Ergebnisse an. Ich habe genügend Projekte gesehen 
wo gar nix rausgekommen ist. Oder sogar innerhalb von 2-3 Tagen gezeigt 
werden konnte, dass die Entwicklung der letzten 3 Jahre, wo ein großes 
Team richtig stolz war, konzeptionell so fehlerhaft ist, dass es 
(beweisbar!) in die Tonne getreten werden MUSS. Was ist daraufhin 
passiert? Rückforderung der Projektmittel? Kündigung? Abmahnung? Nein. 
Es gab eine Fortsetzung des Projekt. Denn das erste hat ja geklappt, man 
hat sich nicht zerfleischt. Also machen wir mal weiter.
Ich würde sogar soweit gehen und sagen, dass das eigentliche 
Projektergebnis gar nicht wichtig ist, alles andere was außenherum 
entstehe ist richtig wertvoll: Kontakt werden aufgebaut, Ideen 
ausgetauscht, Fähigkeiten erlernt, etc.


Kevin schrieb:
> Meine Frage ist nun, wie man den dazu bekommt was zu machen und zwar mal
> konsequent ohne zum Chef zu rennen weil das eh nichts bringt?

Kannst du gern machen, zum Chef zu rennen. Das kann aber schnell zu mehr 
Arbeit führen. Weil wenn du jetzt auf die andere Person warten musst, 
dann mach doch lieber stattdessen erstmal was anderes...

Generell lässt sich aber sagen: Diese Phase tritt erst ein wenn die 
Leute entfristet sind. Solange die halbwegs was tun bzw. den Anschein 
erwecken, bleiben sie. Es muss schon richtig viel zusammenkommen, dass 
jemand rausgeworfen wird.

Lass dir das auch eine Warnung sein: Lass dich NICHT entfristen, solange 
du noch nicht mit der Promotion durch bist. Ich kenne so viele Leute 
mit: "Promoviere ich dieses Jahr nicht, dann promoviere ich vielleicht 
nächstes Jahr, oder auch nicht, ist ja Zeit ...".

Zu guterletzt: Versuch externe Abhängigkeiten in deinem 
Promotionsprojekt soweit wie möglich zu reduzieren. Entweder indem du 
fremde Teilergebnisse gar nicht brauchst, oder indem du sie selbst 
erzeugst. Wir haben hier schon Schatten-Entwicklung betrieben, weil wir 
wussten, dass es einer der Projektpartner vermutlich nicht rechtzeitig 
in der erforderlichen Qualität hinbekommt. Ressourcen? Siehe oben: 
Irgendwo lässt sich immer Zeit dafür finden oder Geld umdefinieren.

(Und nein, das hier ist nicht übertrieben. Ich hab mein Ziel soweit fast 
erreicht und das ein paar Jahre bereits mitgemacht. Das hier ist eher 
noch eine schöne Beschreibung von dem, was wirklich vor sich geht. Du 
hast es nämlich noch gut. Noch keine Intrigen offenbar, niemand klaut 
dir Ergebnisse, schleicht sich auf Paper drauf, blockiert absichtlich 
Equipment um dich auszubremsen etc.).

von Kriseninterventionsspezialist (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> > Meine Frage ist nun, wie man den dazu bekommt was zu machen

Eine bewährte Methode ist die glaubhafte Androhung körperlicher
Gewalt. Dazu müsstest du aber auch Arme haben, und keine
Klingeldrähte.

von Manuel X. (vophatec)


Bewertung
3 lesenswert
nicht lesenswert
Chistoph S. schrieb:

> Der wusste natürlich
> genau, dass ÖD als technischer Angestellter Unkündbarkeit heißt.


Na da hat aber wieder einer eine große Kelle aus der öffentlich 
aufgestellten Suppe der Halbwahrheiten genommen und verteilt das ganze 
nun auch weiter.

Wow. Selten so einen Bullshit gelesen.

von Chistoph S. (Gast)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Manuel X. schrieb:
> Chistoph S. schrieb:
>
>> Der wusste natürlich
>> genau, dass ÖD als technischer Angestellter Unkündbarkeit heißt.
>
> Na da hat aber wieder einer eine große Kelle aus der öffentlich
> aufgestellten Suppe der Halbwahrheiten genommen und verteilt das ganze
> nun auch weiter.
>
> Wow. Selten so einen Bullshit gelesen.

Ok lass mich korrigieren: Unkündbar aus betrieblichen Gründen. Wer klaut 
oder sich sonst extrem daneben benimmt kann natürlich rausfliegen aber 
unterschätze niemals die Macht des Personalrates im ÖD.

von -gb- (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Vielleicht kannst du ihn mit etwas locken. Handwerkern stellt man auf 
der Baustelle einen Kasten Bier hin und serviert Leberkäse Semmeln. 
Vielleicht mag der ja auch was das du ihm bieten kannst.

von Percy N. (vox_bovi)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Chistoph S. schrieb:
>
> Ok lass mich korrigieren: Unkündbar aus betrieblichen Gründen. Wer klaut
> oder sich sonst extrem daneben benimmt kann natürlich rausfliegen aber
> unterschätze niemals die Macht des Personalrates im ÖD.

Dessen bedarf es mitunter überhaupt nicht.
Ich erinnere mich an einen Sektionsgehilfen, der seine Coladosen im den 
Kühlschubladen, notfalls zwischen den Füßen der Leichen, bunkerte. 
Mittags hatte der vermutlich schon die erste Flasche Schnaps weg.

Der Mann war eine Seele von Mensch (das war wohl mit das Problem) und 
insbesondere zu uns Studenten immer super nett. Solange der 
funktionierte, und das tat er eigentlich immer,  bestand kein Anlass zu 
arbeitsrechtlichen Maßnahmen.  Ob aus fürsorglichen Erwägungen heraus 
eine Intervention sinnvoll und damit geboten gewesen wäre, mag ich nicht 
beurteilen.

von Leistung muss sich wieder lohnen! (Gast)


Bewertung
-4 lesenswert
nicht lesenswert
Kevin schrieb:
> Der Mensch macht immer nur das nötigste und stellt nun meine Sachen
> völlig hinten an.

Werd einfach mal ein normaler Mensch und lern wir arbeiten funktioniert.

von Leistung muss sich wieder lohnen! (Gast)


Bewertung
-5 lesenswert
nicht lesenswert
Hat gesessen.
Diskussion beendet, bitte zukünftig fair bleiben und Profis Profi sein 
lassen.

Danke, habe fertig. ✅
#Victory #Toooooooooooor

von Ben S. (bensch123)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Leistung muss sich wieder lohnen! schrieb:
> Leistung muss sich wieder lohnen!

Leistung muss sich wieder lohnen! Der Westerwelle war das oder? Die 
Reduzierung des Menschen auf ein Humankapital, das ist was heutzutage 
zählt.

Youtube-Video "Best of Dude Karl - Leistungsträger - Minderleister"

von Percy N. (vox_bovi)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ben S. schrieb:
> Leistung muss sich wieder lohnen! schrieb:
>> Leistung muss sich wieder lohnen!
>
> Leistung muss sich wieder lohnen! Der Westerwelle war das oder? Die
> Reduzierung des Menschen auf ein Humankapital, das ist was heutzutage
> zählt.
>
> Youtube-Video "Best of Dude Karl - Leistungsträger - Minderleister"

Eher Kohl, nach meiner Erinnerung und auch hier:

http://politikblog.knoettig.de/leistung-muss-sich-wieder-lohnen-kampfslogan-2-artikel-1729.html

von Fred (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ben S. schrieb:
> Leistung muss sich wieder lohnen! schrieb:
>> Leistung muss sich wieder lohnen!
>
> Leistung muss sich wieder lohnen! Der Westerwelle war das oder? Die
> Reduzierung des Menschen auf ein Humankapital, das ist was heutzutage
> zählt.
>
> Youtube-Video "Best of Dude Karl - Leistungsträger - Minderleister"

Kannst du dich mit diesem Typen identifizieren? Mein Beileid. Denke aber 
das spiegelt das Publikum ganz gut wieder.

von Ben S. (bensch123)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Fred schrieb:
> Kannst du dich mit diesem Typen identifizieren? Mein Beileid. Denke aber
> das spiegelt das Publikum ganz gut wieder.

Vollkommen, denn er hat mit allen seinen Videos absolut Recht.

: Bearbeitet durch User
von Qwertz (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ben S. schrieb:
> Fred schrieb:
> Kannst du dich mit diesem Typen identifizieren? Mein Beileid. Denke aber
> das spiegelt das Publikum ganz gut wieder.
>
> Vollkommen, denn er hat mit allen seinen Videos absolut Recht.

Der Typ ist völlig Banane und peinlich ohne Ende. Auch wenn das Satire 
und eine Kunstfigur sein soll, reicht es maximal zum Fremdschämen. Recht 
hat er nur in dem Punkt, dass er sich selbst als Minderleister 
bezeichnet.

von Fred (Gast)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Ben S. schrieb:
> Fred schrieb:
>> Kannst du dich mit diesem Typen identifizieren? Mein Beileid. Denke aber
>> das spiegelt das Publikum ganz gut wieder.
>
> Vollkommen, denn er hat mit allen seinen Videos absolut Recht.

Dann weiß man ja wo man bei dir dran ist. Verteilst du die Scheiße auch 
in deinem Kollegenkreis? Vielleicht kannst du die Firma nennen, die du 
hast oder in der du arbeitest damit ich weiß womit ich nie Interaktion 
haben sollte.

von Ben S. (bensch123)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Fred schrieb:
> Vielleicht kannst du die Firma nennen, die du
> hast oder in der du arbeitest damit ich weiß womit ich nie Interaktion
> haben sollte.

Träum weiter 🤣. Ich bin ja auch ein Minderleister. Ich habe 10 Jahre in 
Vollzeit gearbeitet, mit dem verdienten Geld gut gewirtschaftet und habe 
nun meine abbezahlte Bude. Jetzt arbeite ich nur noch 16 bis 20h und 
mache Dienst nach Vorschrift. Und ich lache über all, die tagtäglich zu 
ihrer Arbeit müssen und im Stau stehen. Das sind alles arme Würstchen, 
die mir leid tun...

Aber jeder soll nach seiner Façon selig werden...

: Bearbeitet durch User
von Qwertz (Gast)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Ben S. schrieb:
> Und ich lache über all, die tagtäglich zu ihrer Arbeit müssen und im
> Stau stehen.

Im Home Office gibt es keinen Stau.

von Ben S. (bensch123)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Qwertz schrieb:
> Im Home Office gibt es keinen Stau.

Tja. Ich mache auch kein Homeoffice. Ich habe 5 Tage Wochenende, während 
du auch daheim buckeln musst. Ansonsten fahre ich mit meinen Koga E-Bike 
zur Arbeit. Hast du erst einmal keinen Kredit oder Miete mehr an der 
Backe, dann lebt es sich ganz ungeniert. Und das soll kein Angeben sein 
- das kann jeder hier studierte Masterand/Bachelorette in Informatik, 
E-Technik und sonstigen Ingenieurwissenschaften erreichen.

: Bearbeitet durch User
von Kevin (KPMG) (Gast)


Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Ben S. schrieb:
> Qwertz schrieb:
> Im Home Office gibt es keinen Stau.
>
> Tja. Ich mache auch kein Homeoffice. Ich habe 5 Tage Wochenende, während
> du auch daheim buckeln musst. Ansonsten fahre ich mit meinen Koga E-Bike
> zur Arbeit. Hast du erst einmal keinen Kredit oder Miete mehr an der
> Backe, dann lebt es sich ganz ungeniert. Und das soll kein Angeben sein
> - das kann jeder hier studierte Masterand/Bachelorette in Informatik,
> E-Technik und sonstigen Ingenieurwissenschaften erreichen.

Ich muss zugeben, dass ich ein bisschen neidisch bin. Wie lange hast du 
dafür gebraucht?

Beitrag #6274489 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Leistung muss sich wieder lohnen! (Gast)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Sachengibts schrieb im Beitrag #6274489:
> Im ÖD sind doch lauter High Performer

*innen (m/w/d). Bitte um die Beachtung aller Geschlechter.
Meinst du dass sich dort manche einfach nur nach oben gebumst haben? 🧐 
Und am Ende sogar noch stolz darauf sind?

von Qwertz (Gast)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Ben S. schrieb:
> Ich habe 5 Tage Wochenende, während du auch daheim buckeln musst.

Ich muss gar nichts, ich mache das gerne. Mein Beruf macht mir nämlich 
Spaß, ich sehe das als eine Art gut bezahltes Hobby an. Trotzdem bleibt 
neben der Arbeit immer noch genug Zeit für Anderes. Arbeit im 
Wunschberuf ist meiner Meinung nach jedenfalls nichts, was es im Leben 
mit allen Mitteln zu vermeiden gilt, sondern ein integraler Bestandteil 
des eigenen Lebens.

Selbst wenn ich bereits so viel Vermögen hätte, dass ich nicht mehr 
arbeiten müsste (was auf einem bestimmten Level bereits der Fall ist, 
der mir aber nicht ausreicht), dann würde ich mich trotzdem mit 
ähnlichen Themen beschäftigen wollen wie in meinem aktuellen Job als 
Ingenieur.

von Ben S. (bensch123)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Qwertz schrieb:
> Ich muss gar nichts, ich mache das gerne.

Naja, stimmt zwar so, aber viele Leute wollen sich nicht stigmatisieren. 
Wenn du nicht mehr arbeiten musst aufgrund deines Vermögens und das auch 
so machst, dann bist du bei viele als faule Sau etc. unten durch - etwas 
was mir völlig egal ist. Das könne dann auch die Nachbarn etc. sein, das 
möchten viele nicht riskieren.

Qwertz schrieb:
> Mein Beruf macht mir nämlich
> Spaß, ich sehe das als eine Art gut bezahltes Hobby an.

Mein erlernter Beruf hat mir vor dem Studium auch Spaß gemacht. Die 
Arbeit in diesem dann überhaupt nicht mehr. Inzwischen schaue ich halt, 
was ich stattdessen machen könnte. Ich werde aber ganz bestimmt nichts 
in VOllzeit machen und schon gar nicht as angestellter Knecht.

Qwertz schrieb:
> Trotzdem bleibt
> neben der Arbeit immer noch genug Zeit für Anderes.

Flacher Spruch. Wenn du 40h arbeitest + Anfahrt, evtl. noch dich um 
Kinder kümmern musst (was de facto auch Arbeit ist, denn das kannst du 
nicht einfach so mal nichtmachen), dann bleibt ausser Sa+So nicht viel 
übrig. Und das ist für mich nicht viel übrige Zeit. Magst du anders 
sehen.

Qwertz schrieb:
> Arbeit im
> Wunschberuf ist meiner Meinung nach jedenfalls nichts, was es im Leben
> mit allen Mitteln zu vermeiden gilt, sondern ein integraler Bestandteil
> des eigenen Lebens.

Glücklich ist der, der seinen Wunschberu erlernt hat und dieser es auch 
bleibt.

von Qwertz (Gast)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Ben S. schrieb:
> Qwertz schrieb:
>> Trotzdem bleibt
>> neben der Arbeit immer noch genug Zeit für Anderes.
>
> Flacher Spruch. Wenn du 40h arbeitest + Anfahrt, evtl. noch dich um
> Kinder kümmern musst (was de facto auch Arbeit ist, denn das kannst du
> nicht einfach so mal nichtmachen), dann bleibt ausser Sa+So nicht viel
> übrig. Und das ist für mich nicht viel übrige Zeit. Magst du anders
> sehen.

Ich habe vor ein paar Jahren sogar freiwillig von 35 auf 40 
Wochenstunden aufgestockt, und es hat sich im Rückblick als gute 
Entscheidung herausgestellt. So mache ich weniger Überstunden und das 
Gehalt ist dauerhaft erhöht.

Eine Anfahrt zur Arbeitsstelle entfällt durch Corona seit Wochen quasi 
komplett, und vorher habe ich auch schon häufig Home Office gemacht, das 
klappt bei mir prima.

Um Kinder muss ich mich zum Glück nicht kümmern, denn ich habe keine, 
und es sind auch keine geplant. Ich habe nichts gegen Kinder im 
Allgemeinen, aber eigene möchte ich mir definitiv nicht antun.

Wenn ich wirklich mal das Gefühl haben sollte, dass ich mehr Freizeit 
brauche, kann ich kurzfristig wieder auf eine 35h-Woche zurückwechseln. 
Davon bin ich derzeit aber weit entfernt.

von Ben S. (bensch123)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Naja, wie ich bereits schrieb jedem das Seine. Solange es nicht um meine 
pure Existenz geht werde ich nie wieder Vollzeit arbeiten gehen oder gar 
pauschal Überstunden machen (wie in deinem Fall deswegen extra von 35h 
auf 40h).

Beitrag #6274579 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Fred (Gast)


Bewertung
4 lesenswert
nicht lesenswert
Kevin (KPMG) schrieb im Beitrag #6274579:
> Qwertz schrieb:
>> Ben S. schrieb:
>
>> Um Kinder muss ich mich zum Glück nicht kümmern, denn ich habe keine,
>> und es sind auch keine geplant. Ich habe nichts gegen Kinder im
>> Allgemeinen, aber eigene möchte ich mir definitiv nicht antun.
>>
> Kann ich verstehen. Dafür haben wir auch viele Goldstücke ins Land
> geholt. Wir Deutschen sind doch jetzt schon fremde im eigenen Land.
>
> Du machst alles richtig.

Was willst du denn? Das ist hier kein scheiß rechtes Forum.

von Percy N. (vox_bovi)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Fred schrieb:
>
> Was willst du denn? Das ist hier kein scheiß rechtes Forum.
Das ist noch die Frage.
Oder hältst Du all das braune Zeugs, was hier so herumtreibt, für 
Fäkalien? Kann natürlich auch sein ....

von Dienstleister (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Qwertz schrieb:
> Eine Anfahrt zur Arbeitsstelle entfällt durch Corona seit Wochen quasi
> komplett, und vorher habe ich auch schon häufig Home Office gemacht, das
> klappt bei mir prima.

Läuft Powerpoint denn so gut auf deinem Firmenlaptop?

von Dienstleister (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Einen Ingenieur, der mehr als 3 Tage/Wo. HomeOffice ohne 
Produktivitätsverlust machen kann, kann man doch auch durch einen 
Fachinformatiker ersetzen.

von Ben S. (bensch123)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Dienstleister schrieb:
> Einen Ingenieur, der mehr als 3 Tage/Wo. HomeOffice ohne
> Produktivitätsverlust machen kann, kann man doch auch durch einen
> Fachinformatiker ersetzen.

Den kann man vermutlich geich ganz streichen 😁

Beitrag #6274880 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Reinhard S. (rezz)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ben S. schrieb:
> Flacher Spruch. Wenn du 40h arbeitest + Anfahrt, evtl. noch dich um
> Kinder kümmern musst (was de facto auch Arbeit ist, denn das kannst du
> nicht einfach so mal nichtmachen), dann bleibt ausser Sa+So nicht viel
> übrig.

40h geht auch super als 4-Tage-Woche.

Arbeit ist auch das Haus in Schuss halten, putzen, etc... :P

von Ben S. (bensch123)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Reinhard S. schrieb:
> Arbeit ist auch das Haus in Schuss halten, putzen, etc... :P

Ich hab n' Haus. Soviel Arbeit wie man immer sagt ist es nicht - es sei 
denn es darf kein Staubkorn liegen. Es war einmal ordentlich Arbeit den 
Altbau zu sanieren, aber ansonsten..

: Bearbeitet durch User
Beitrag #6274906 wurde von einem Moderator gelöscht.
von POIUZ (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Dienstleister schrieb:
> Qwertz schrieb:
>> Eine Anfahrt zur Arbeitsstelle entfällt durch Corona seit Wochen quasi
>> komplett, und vorher habe ich auch schon häufig Home Office gemacht, das
>> klappt bei mir prima.
>
> Läuft Powerpoint denn so gut auf deinem Firmenlaptop?

Ja, man muss nur aufpassen, dass die Webcam aus ist, wenn man wieder 
einer Runde 5-gegen-Willy spielt.

von Henri (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
POIUZ schrieb:
> Dienstleister schrieb:
>> Qwertz schrieb:
>>> Eine Anfahrt zur Arbeitsstelle entfällt durch Corona seit Wochen quasi
>>> komplett, und vorher habe ich auch schon häufig Home Office gemacht, das
>>> klappt bei mir prima.
>>
>> Läuft Powerpoint denn so gut auf deinem Firmenlaptop?
>
> Ja, man muss nur aufpassen, dass die Webcam aus ist, wenn man wieder
> einer Runde 5-gegen-Willy spielt.

Ohje schlimme Erfahrung. Das ist mit mal passiert. Konferenz war 
stinklangweilig und alle konnten mich abwichsen sehen.

von Reinhard S. (rezz)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Henri schrieb:
> POIUZ schrieb:
>> Dienstleister schrieb:
>>> Qwertz schrieb:
>>>> Eine Anfahrt zur Arbeitsstelle entfällt durch Corona seit Wochen quasi
>>>> komplett, und vorher habe ich auch schon häufig Home Office gemacht, das
>>>> klappt bei mir prima.
>>>
>>> Läuft Powerpoint denn so gut auf deinem Firmenlaptop?
>>
>> Ja, man muss nur aufpassen, dass die Webcam aus ist, wenn man wieder
>> einer Runde 5-gegen-Willy spielt.
>
> Ohje schlimme Erfahrung. Das ist mit mal passiert. Konferenz war
> stinklangweilig und alle konnten mich abwichsen sehen.

Konnte man da was sehen?

von Der assoziale Lukas (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Bei Henri konnte man nichts sehen. Er hat nur einen 3mm 
Nahkampfstachel....

Beitrag #6277508 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Elektrokurt (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ja toll
Was erwartet ihr?
Mit solchen Leuten muss man sich gut stellen, die sieht man eh nicht 
wieder, oder man ist größtenteils unabhängig.

Es ist ja ganz klar, dass irgendwo auch die "normalen" also das untere 
Drittel der Entwickler usw. arbeiten müssen, zumal das auch eine 
Einstellungssache ist, manche sind mit einem Durschnittsgehalt und 
gesicherten Verhältnissen total zufrieden.

Unis sind da halt ein Brennpunkt da sowohl die Topleute mit >50h Wochen 
als auch die ÖDler auf-einander treffen.

Ich perönlich möchte das nicht, im Gegenteil, zuerst bau ich mir ein 
Unternehmen auf, dann baue ich ein Haus und hab 3-5 Kinder.

Mir wäre es auch zu dumm meine Zeit "abzusitzen" das ist ja wiederlich 
wenn man nicht schafft für Monate.

von The Weasel (Gast)


Bewertung
5 lesenswert
nicht lesenswert
Ich sehe ihr hattet ein schönes Wochenende.

Ich hatte selbst einige Jahre an einer Akademischen Institution als 
Laborbetreuer/Technischer Mitarbeiter gearbeitet und erzähl euch mal ein 
paar Dinge:

1. Mit der Zeit merkt man dass Studenten zum großteil (Besonders die die 
vorher noch nie gearbeitet haben) eingebildete Säcke sind die selbst 
immer die wichtigsten sind. Wenn man über Jahre mit solchen Leuten 
arbeiten muss entwickelt man mit der Zeit eine gewisse 
"Scheissegaligkeit" gegen diese Leute. Ich hatte anfangs immer den 
Fehler gemacht meinen Job zu ernst zu nehmen und die Studenten zu 
untestützen so gut es geht. Aber es ist scheissegal, man bekommt dadurch 
null Dank und brennt sich selbst nur aus.

2. Studenten stellen meist die dümmsten Anfragen. Meist sind sie selbst 
zu blöd die einfachsten Aufgaben zu lösen und lassen andere ihre Sachen 
erledigen. Wir sind nicht eure Deppen die für euch die Arbeit erledigen.

3. Studenten wechseln sich dauernd durch. Und jede Generation wird 
gefühlt arroganter und dümmer (und ich fange jetzt nicht über 
Ausländische Gaststudenten an sonst bin ich nur wieder der Rassist). 
Dein Projekt geht nicht? Egal du bist eh bald wieder weg. Und solltest 
du dich beim Vorgesetzten beschweren: Tja ... rate mal wer schon länger 
da ist und am längeren Hebel sitzt. Du machst dich nur selbst zum 
Deppen.


Willst du was dann gibt es genau folgende Möglichkeiten:

a. Mach es selbst. Jeder wirklich motivierte Student bekommt in der 
Regel alle Möglichkeiten und es wird sehr gerne gesehen. Jeder der 
selbst anpackt hat immer alles geschafft.

b. Stell dich gut und rede mit den Leuten. Eine Hand wäscht die andere. 
Das ist überall so.

c. Sei weiterhin ein eingebildeter Akademiker und heul herum dass der 
niedere Pöbel da unten nicht deine erhabenheit anerkennt. Fake die 
Messergebnisse und hoffe auf das beste

von René H. (mumpel)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Das trifft aber nicht nur auf Studenten zu.

von G. Wilfried (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Das hier Geschilderte trifft auf die Gesetzmäßigkeit, dass mit der 
reinen Größe jeder Organisation (Industrie so ab 200 MA pro Firma 
überexponentiell zunehmend, in Behörden oft schon bei mehr als einem 
Mitarbeiter pro Gebäude) zeitweilig folgende Punkte in den Vordergrund 
treten:

a) Fleiß ist Verrat an den Kollegen, jeder Betrieb kann mindestens einen 
Faulen vertragen, gerne mehr.

b) Beim Pförtner werden immer mehr Schließfächer notwendig. Jeder, der 
die Firma betritt, hat dort seinen Verstand abzugeben (Angestellte, 
damit sie ihn nicht versehentlich einsetzen; Besucher, damit sie ihn 
nicht verlieren, wenn sie sehen, wie gearbeitet wird).

Öffentlicher Dienst bedeutet beim dort Angestellten (im Gegensatz zum 
implizierten Werkvertrag des Angestellten in der Industrie) nicht, dass 
gearbeitet wird, sondern die Anwesenheit geschuldet ist, um Weisungen 
des Dienstherren auszuführen (siehe (a)).

Wer das begriffen hat, geht in den ÖD und nutzt gewisse Vorteile. Keinem 
MA des ÖD kann eine Nebentätigkeit verweigert werden, z.B. als 
Elektroniker ein Reisebüro zu betreiben (kein Interessenkonflikt!) oder 
Fachbücher über Hobbys (Aquaristik) zu schreiben. Keinem MA des ÖD darf 
fachliche, gesellschaftliche oder politische Weiterbildung verweigert 
werden, daher gibt es jede Menge wichtige Gremien 
(Gleichstellungskommissionen, Mitarbeitervertretungen, 
Parteiveranstaltungen zu Arbeitsthemen, Weiterbildung in 'Europäischem 
XYZ' in Bruxelles). Wenn das nur während der Arbeitszeit möglich ist, 
dann eben dann.

Da aber alle der im ÖD Arbeitenden irgendwie anständige Menschen sind, 
funktioniert das System trotzdem. Ich habe außer langer 
Industrietätigkeit auch sechs Jahre in einem Institut Studenten betreut 
und  dabei die o.a. Fälle von Dämlichkeit erlebt. Schon die griechischen 
Philosophen haben über die Jugend von heute geschimpft.

von AVR (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
The Weasel schrieb:
> Studenten wechseln sich dauernd durch. Und jede Generation wird gefühlt
> arroganter und dümmer (und ich fange jetzt nicht über Ausländische
> Gaststudenten an sonst bin ich nur wieder der Rassist).

Naja...ich finde unsere Jugend schon am arrogantesten. Manchmal bin ich 
echt froh, einen gut erzogenen Ausländer vor mir zu haben.

von Toby P. (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Kevin schrieb:
> Der Mensch macht immer nur das nötigste und stellt nun meine Sachen
> völlig hinten an. Kommt erst so gegen 12 und geht um 17 Uhr.

Super Job, was verdient man da?

von Peter123 (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
The Weasel schrieb:
> 1. Mit der Zeit merkt man dass Studenten zum großteil (Besonders die die
> vorher noch nie gearbeitet haben) eingebildete Säcke sind die selbst
> immer die wichtigsten sind. Wenn man über Jahre mit solchen Leuten
> arbeiten muss entwickelt man mit der Zeit eine gewisse
> "Scheissegaligkeit" gegen diese Leute. Ich hatte anfangs immer den
> Fehler gemacht meinen Job zu ernst zu nehmen und die Studenten zu
> untestützen so gut es geht. Aber es ist scheissegal, man bekommt dadurch
> null Dank und brennt sich selbst nur aus.
>
> 2. Studenten stellen meist die dümmsten Anfragen. Meist sind sie selbst
> zu blöd die einfachsten Aufgaben zu lösen und lassen andere ihre Sachen
> erledigen. Wir sind nicht eure Deppen die für euch die Arbeit erledigen.
>
> 3. Studenten wechseln sich dauernd durch. Und jede Generation wird
> gefühlt arroganter und dümmer (und ich fange jetzt nicht über
> Ausländische Gaststudenten an sonst bin ich nur wieder der Rassist).
> Dein Projekt geht nicht? Egal du bist eh bald wieder weg. Und solltest
> du dich beim Vorgesetzten beschweren: Tja ... rate mal wer schon länger
> da ist und am längeren Hebel sitzt. Du machst dich nur selbst zum
> Deppen.

Es mag ja alles richtig sein. Aber ich würde das nicht verallgemeinern.

Ich denke, dass Leute, die so etwas hier schreiben, oft vergessen, wie 
sie selbst früher als junge Menschen mal waren.

von Percy N. (vox_bovi)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Peter123 schrieb:

> Ich denke, dass Leute, die so etwas hier schreiben, oft vergessen, wie
> sie selbst früher als junge Menschen mal waren.

Wenn ich an meine Uni-Zeit zurückdenke, fallen mit neben wenigen echt 
tollen Typen jede Menge Arschgeigen und Volldeppen ein. Die Einführung 
der obligatorischen Leistungskontrollklausuren scheint daran nicht viel 
geändert zu haben.

von Reinhard S. (rezz)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Elektrokurt schrieb:
> Ich perönlich möchte das nicht, im Gegenteil, zuerst bau ich mir ein
> Unternehmen auf, dann baue ich ein Haus und hab 3-5 Kinder.

Alternativ:
- du findest keine Frau -> keine Kinder
- du findest eine Frau, die trennt sich aber, weil du zuviel arbeitest. 
Idealerweise natürlich, nachdem die Kinde da sind.

> Mir wäre es auch zu dumm meine Zeit "abzusitzen" das ist ja wiederlich
> wenn man nicht schafft für Monate.

Absitzen ist Konzern, nicht ÖD :D

von Joachim B. (jar)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Peter123 schrieb:
> Ich denke, dass Leute, die so etwas hier schreiben, oft vergessen, wie
> sie selbst früher als junge Menschen mal waren.

ich weiss das ich fürchterlich war, aber auch nicht nur für Klausuren 
lernte, sogar im Urlaub und das ich mich in Zeiten ohne Internet selber 
durchbeissen musste, keiner hat mir wie hier die Hausaugaben gemacht.

von Elektrokurt (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Percy N. schrieb:
> Leistungskontrollklausuren scheint daran nicht viel
> geändert zu haben.

Wie auch?

Die coolsten und besten Typen sind fast nie 1.0er.
Im Gegenteil, die besten Entwickler sind Notentechnisch bestenfalls 
Durchschnitt, mich selbst eingeschlossen.

Ob man fähig ist -oder Lust hat- irgendeinen sinnlosen Schrott auswendig 
zu lernen sagt nichts aus.
Es gibt ja immer Ausnahmen, aber wenn ich mir ansehe wer alles mit guten 
Noten studiert hat, blärg.

Es gibt einfach zu viele Leute die das nicht aus Leidenschaft studieren 
oder machen.

von Ben S. (bensch123)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich habe im Studium nie gelernt und ging nur zu Pflichtveranstaltungen. 
Also quasi wie im ÖD 🤣

von Joachim B. (jar)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ben S. schrieb:
> Ich habe im Studium nie gelernt

deswegen heisst es ja studieren und nicht lernen und Studium und nicht 
Lehrstelle.
Das ist das Problem mit vielen Studierten, die haben nie was gelernt!

: Bearbeitet durch User
von Percy N. (vox_bovi)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Elektrokurt schrieb:
> Percy N. schrieb:
>> Leistungskontrollklausuren scheint daran nicht viel
>> geändert zu haben.
>
> Wie auch?
>
> Die coolsten und besten Typen sind fast nie 1.0er.
> Im Gegenteil, die besten Entwickler sind Notentechnisch bestenfalls
> Durchschnitt, mich selbst eingeschlossen.
>
> Ob man fähig ist -oder Lust hat- irgendeinen sinnlosen Schrott auswendig
> zu lernen sagt nichts aus.

Das war bei uns nicht anders, nur hätte man da mit Auswendiglernen keine 
einzige Klausur bestanden.
Trotzdem schienen die LKKen keine Besserung zu bringen.

von Fred (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Jetzt mal an alle. ÖD mag verlockend sein aber da verrottet man bis zur 
Rente. Ich rate jedem ab sowas zu machen.

von René H. (mumpel)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Fred schrieb:
> Jetzt mal an alle. ÖD mag verlockend sein aber da verrottet man bis zur
> Rente. Ich rate jedem ab sowas zu machen.

Das ist doch Unsinn. Man muss/sollte das machen was einem Spaß macht. 
Mein Beruf war vor der Bahnreform auch mal öffentlicher Dienst, aber ich 
habe es nicht bereut dabei geblieben zu sein und es auch bis zur Rente 
zu machen. Mal davon abgesehen. Wenn niemand mehr im öffentlichen Dienst 
arbeiten würde, möchtest Du von privaten Unternehmen behandelt werden? 
Stell Dir mal vor man müsste Personalausweis, Fahrerlaubnis, 
Geburtsnachweise etc. pp. bei privaten Diensten kaufen, die könnten dann 
Preise nehmen die sicher niemand bezahlen möchte (vielen sind die 
Gebühren schon zu hoch). Und würdest Du eine Privatpolizei wollen? 
Hoheitliche Dienste sollten beim Staat bleiben, also braucht es den 
öffentlichen Dienst. Man sieht ja heute was passiert wenn man 
Staatsbetriebe privatisiert.

: Bearbeitet durch User
von Percy N. (vox_bovi)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
René H. schrieb:
> Hoheitliche Dienste sollten beim Staat bleiben, also braucht es den
> öffentlichen Dienst.
Nicht nur da, sondern auch im Bereich der Daseinsvorsorge. Dazu zähle 
ich jetzt zwar keine Friseure, aber zB Wasser- und Energieversorgung, 
Müllabfuhr, Kitas ...
> Man sieht ja heute was passiert wenn man
> Staatsbetriebe privatisiert.
Der Anschluss- und Benutzungszwang entbindet anscheinend auch von der 
Pflicht, wirtschaftlich uu arbeiten. Jedenfalls scheinen das manche zu 
meinen ...

von lächler (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Fred schrieb:
> ÖD mag verlockend sein aber da verrottet man bis zur
> Rente.

Stammtisch-Genöhle.

:-)

von Joachim B. (jar)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
René H. schrieb:
> Man sieht ja heute was passiert wenn man
> Staatsbetriebe privatisiert.

das hätte man schon früher sehen können in GB z.B. aber nein man muss ja 
Fehler von Anderen selbst erleben, ist wie bei Kindern Vorsicht heiss an 
der Herdplatte wird oft erst geglaubt wenn das Patschhändchen verbrannt 
ist

Was machen wir heute?
Netze zurückkaufen, so ein Dummfug (war die Privatisierung).

von Fred (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
lächler schrieb:
> Fred schrieb:
>> ÖD mag verlockend sein aber da verrottet man bis zur
>> Rente.
>
> Stammtisch-Genöhle.
>
> :-)

Nein im ÖD kommen in der Regel die Minderleister unter.

von René H. (mumpel)


Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Fred schrieb:
> im ÖD kommen in der Regel die Minderleister unter.

Danke für die Beleidung. Die freche Antwort darauf verkneife ich mir.

: Bearbeitet durch User
von AVR (Gast)


Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
René H. schrieb:
> Fred schrieb:
>> im ÖD kommen in der Regel die Minderleister unter.
>
> Danke für die Beleidung. Die freche Antwort darauf verkneife ich mir.

Sad but true.

von Toby P. (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
René H. schrieb:
> Stell Dir mal vor man müsste Personalausweis, Fahrerlaubnis,
> Geburtsnachweise etc. pp. bei privaten Diensten kaufen,

Das wird sofort billiger, es sei denn man macht ein Monopol daraus.

Aber selbst wenn der Preis sich verdoppeln würde, bei über 50% 
offizieller Staatsquote (und bei vielen 70% realer) wird es unter dem 
Strich deutlich günstiger.

Dass es dann keine Bundesbahn mehr geben würde (bzw weniger aber 
rentable Stecken), ein drittel arbeitslos wären (da wenig Steuerzahler 
die nicht aus Steuern bezahlt werden) und hier kaum einer noch nen Arzt 
bezahlen könnte (s. USA) wäre der Preis. Für Nutznießer ist der 
allerdings nie zu hoch, zahlen ja andere.

Nachteil ist natürlich das der ÖD entsetzlich ineffizient ist. Hab da 
direkten Einblick in die Leitungsebene. Was die für Probleme haben wäre 
nicht mal bei "privaten Behörden" wie Siemens auch  nur ansatzweise 
akzeptabel.

Für mich ware das unerträglich, endlos verschwendete Zeit. Wenn man 
allerdings eh nichts mit sich anfangen kann und auch sonst nicht will 
ist es alle mal besser als in den Rattenrennen der Privatwirtschaft 
mitzuhecheln.

von Fred (Gast)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
René H. schrieb:
> Fred schrieb:
>> im ÖD kommen in der Regel die Minderleister unter.
>
> Danke für die Beleidung. Die freche Antwort darauf verkneife ich mir.

Nicht zu vergessen die dauernd beleidigten Gemüter im ÖD wenn mal nicht 
jeder nach seiner Meinung gefragt wird.

von Percy N. (vox_bovi)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Fred schrieb:
> Nein im ÖD kommen in der Regel die Minderleister unter.

Dann erkläre bitte auch gleich, wie es sein kann, dass massenhaft 
Stellen im ÖD nicht besetzt werden, weil es an hinreichend 
qualifizierten Bewerbern fehlt. Nein, diese Stelken werden eben nicht 
mit Minderleistern besetzt, sondern überhaupt nicht.

von Toby P. (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Percy N. schrieb:
> Dann erkläre bitte auch gleich, wie es sein kann, dass massenhaft
> Stellen im ÖD nicht besetzt werden, weil es an hinreichend
> qualifizierten Bewerbern fehlt.

Das kann an der Bezahlung liegen.



René H. schrieb:
> Fred schrieb:
>> im ÖD kommen in der Regel die Minderleister unter.
>
> Danke für die Beleidung. Die freche Antwort darauf verkneife ich mir.

Nach dem was ich so mitbekomme wird man da zum Minderleister gemacht.
Grade die mit hoher Motivation resignieren oder gehen.

Das ist in der Privatwirtschaft nicht anders, aber meist auf deutlich 
anderem Niveau. Im übrigen kann man da nicht verallgemeinern, es gibt 
auch anstrengende Jobs im ÖD.

von Percy N. (vox_bovi)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Toby P. schrieb:
> Das kann an der Bezahlung liegen.

Eher nicht. In bestimmten Bereichen sind die Einstellungsvoraussetzungen 
tatsächlich ausgesprochen elitär, zumindest im höheren Dienst.

Im technischen Bereich mag das anders aussehen, auch hinsichtlich der 
Bezahlung.

von Toby P. (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Percy N. schrieb:
> In bestimmten Bereichen sind die Einstellungsvoraussetzungen
> tatsächlich ausgesprochen elitär, zumindest im höheren Dienst.

Ist das Ebene Vorstand oder Abteilungsleiter?

von Fred (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Percy N. schrieb:
> Fred schrieb:
>> Nein im ÖD kommen in der Regel die Minderleister unter.
>
> Dann erkläre bitte auch gleich, wie es sein kann, dass massenhaft
> Stellen im ÖD nicht besetzt werden, weil es an hinreichend
> qualifizierten Bewerbern fehlt. Nein, diese Stelken werden eben nicht
> mit Minderleistern besetzt, sondern überhaupt nicht.

Du hast absolut keine Ahnung wie das im ÖD läuft. Stellen werden 
ausgeschrieben heißt, dass irgendwas gemacht wurde aber keiner Bock hat 
wirklich jemanden einzustellen. Das ist genauso wie dieser Satz "Wir 
förder Menschen mit Behinderung". Nein machen wir nicht das müssen wir 
nur schrieben und der nächste Rollstuhlfahrer wird schön einbestellt 
aber doch nicht genommen. ÖD ist absolut unfähiges, willenloses absitzen 
bis zur Rente und schön Haus abbezahlen.

von Percy N. (vox_bovi)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Toby P. schrieb:
> Percy N. schrieb:
>> In bestimmten Bereichen sind die Einstellungsvoraussetzungen
>> tatsächlich ausgesprochen elitär, zumindest im höheren Dienst.
>
> Ist das Ebene Vorstand oder Abteilungsleiter?

Nein. Anders als bei Lehrern, bei denen wiederum die Eingruppierung je 
nach Bundesland problematisch ist, werden im Bereich Richter und 
Staatsanwälte nur die mit den allerbesten Noten eingestellt. 
Seltsamerweise sind im Bereich der Verwaltung die Kriterien nicht ganz 
so streng, aber für die breite Masse nicht erfüllbar, obwohl dort, im 
Gegensatz zur Justiz, teilweise erheblich mehr Verantwortung zu 
übernehmen ist.
Für Mediziner sind weitgehend die Arbeitsbedingungen abschreckend, auch 
wenn es om privaten Bereich dieses Sektors auch nicht viel besser 
aussieht,  dafür mit erheblichem wirtschaftlichen Risiko verbunden sein 
kann.
Das BKA findet nicht genügend Nachwuchs, weil die jungen Beamten 
angeblich zu große Probleme mit der deutschrn Sprache haben ...
Aber letztlich läuft es wohl tatsächlich darauf hinaus, dass die 
öffentlichen Kassen leer sind. Irgend jemand scheint zu glauben, man 
könne die Arbeit von 100 guten Amtsträgern auf 50 sehr gute oder noch 
besser auf 25 exzellente verteilen.

von Qwertz (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Toby P. schrieb:
> Percy N. schrieb:
>> Dann erkläre bitte auch gleich, wie es sein kann, dass massenhaft
>> Stellen im ÖD nicht besetzt werden, weil es an hinreichend
>> qualifizierten Bewerbern fehlt.
>
> Das kann an der Bezahlung liegen.

Ja, definitiv. Im Vergleich zum IG Metalltarif zahlt der öffentliche 
Dienst wirklich unterirdisch. Das wäre definitiv keine Alternative für 
meine Kollegen oder mich.

von Holger (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Könnt ihr drehen wie ihr wollt. Der ÖD bleibt ein scheiß Arbeitgeber. 
Könnt ihr euch ja schön reden.

von Ben S. (bensch123)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich bin gerne ein Minderleister. Macht euch alle mal kaputt für euren 
Scheiss 😂

von Peter123 (Gast)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Holger schrieb:
> Könnt ihr drehen wie ihr wollt. Der ÖD bleibt ein scheiß Arbeitgeber.
> Könnt ihr euch ja schön reden.

Ohne Begründung?

Ich finde, solche Pauschalaussagen sind natürlich etwas grenzwertig...

von René H. (mumpel)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Holger schrieb:
> Der ÖD bleibt ein scheiß Arbeitgeber.

Die Privatwirtschaft ist auch nicht besser. Da gibt es sogar Schlimmere, 
solche die die Gesetze mit Füßen treten und sich die Untergebenen alles 
gefallen lassen (man könnte es auch Sklaverei nennen).

von Peter123 (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
René H. schrieb:
> Die Privatwirtschaft ist auch nicht besser. Da gibt es sogar Schlimmere,
> solche die die Gesetze mit Füßen treten und sich die Untergebenen alles
> gefallen lassen (man könnte es auch Sklaverei nennen).

Da gebe ich dir recht. Gerade wenn man als Student neben seinem Studium 
was hinzuverdienen muss, dann nutzen die meisten Arbeitgeber diese 
Situation gnadenlos aus. Da bekommt man in der Regel nur sehr schlechte 
Angebote bezüglich des Stundenlohns.

von M.Sc.-Ing. Univ. (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Kommt darauf an. Meine Partnerin und ich sind Ingenieure und wollen 
demnächst ein Haus sowie eine Familie gründen. Sie ist im höheren 
Dienst, ich bei einem Konzern nach Chemietarif eingestellt.

Sie will unbedingt zurück in die freie Wirtschaft, da ÖD für sie nicht 
herausfordernd genug ist. Ich habe ihr aber gesagt, dass sie das lassen 
soll, da:

- ÖD: Krisensicherer Job ist.
- Gehalt im höheren Dienst ok ist. Besser als viele kleine Ing.-Büros
- Work-Life Balance sehr gut ist.
- zeitliche Flexibilität gegeben ist. Sie kann nach der Mutterschaft 
jederzeit wieder anfangen - Teilzeit oder Vollzeit, je nach gusto. Sie 
kann theoretisch 3 Jahre zu hause bleiben und wenn sie wieder zurück 
will, bekommt sie ihre Stelle wieder. Bei uns im Konzern theoretisch 
auch möglich, aber nur theoretisch…
- man günstige Kredite bekommt.

Wir haben zurzeit ein Haushaltsnettoeinkommen von ca. 6k (Beide Stk. 1). 
Geht sie in Mutterschaft/Teilzeit, haben wir ca. 300-500 weniger. Bei 
mir kommen aber auch noch automatisch Stufensprünge oder demnächst gar 
beim internen Wechsel nächste Entgeltgruppe oder gleich AT. Deswegen 
würden wir wohl die 6k halten können - und für uns reicht es.

von Holger (Gast)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
René H. schrieb:
> Holger schrieb:
>> Der ÖD bleibt ein scheiß Arbeitgeber.
>
> Die Privatwirtschaft ist auch nicht besser. Da gibt es sogar Schlimmere,
> solche die die Gesetze mit Füßen treten und sich die Untergebenen alles
> gefallen lassen (man könnte es auch Sklaverei nennen).

Und im ÖD werden Gesetze beachtet. In welchem Teletubbieland lebst du 
denn?

von Percy N. (vox_bovi)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Holger schrieb:
> René H. schrieb:
>> Holger schrieb:
>>> Der ÖD bleibt ein scheiß Arbeitgeber.
>> Die Privatwirtschaft ist auch nicht besser. Da gibt es sogar Schlimmere,
>> solche die die Gesetze mit Füßen treten und sich die Untergebenen alles
>> gefallen lassen (man könnte es auch Sklaverei nennen).
>
> Und im ÖD werden Gesetze beachtet.
Und deshalb ist ÖD ein Scheißarbeitsumfeld?

>  In welchem Teletubbieland lebst du
> denn?
Würdest Du bitte mal erklären wollen, was Du meinst, nachdem Du es 
herausgefunden haben wirst?

von Ben (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Himmel wie naiv muss man sein zu glauben, dass im ÖD alles Gesetze brav 
beachtet werden. Da sind auch Leute am Werk, die nur ihren eigenen 
Vorteil wollen. Kann man anfangen mit Profesoren, die ihre Firma als 
Nebenerwerb haben und Doktoranden dürfen dafür entwickeln. Na wo ist 
sowas schön gesetzestreu? Erklär mir das mal.

von René H. (mumpel)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich sprach von Arbeitsschutzgesetzen.

von Toby P. (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Qwertz schrieb:
> Ja, definitiv. Im Vergleich zum IG Metalltarif zahlt der öffentliche
> Dienst wirklich unterirdisch. Das wäre definitiv keine Alternative für
> meine Kollegen oder mich.


Das täuscht ein wenig. Die Gesamteinnahmen sind zumindest vergleichbar.

Wenn du den relativ sicheren Arbeitsplatz kapititalsierst und bei 
Beamten die Pensionen sieht die Sache nun mal ganz anders aus.

Mit dem signifikant höheren Krankenstand im ÖD kann man das noch mehr 
auch relativieren, je nachdem wie man so was interpretiert. Dann kommt 
noch hinzu das viele auf "Schulung" sind, dies und jenes an externen 
Dingen machen und das in der Kaffeküche häufig keine Stechuhr ist.

Aber das sind meine Erfahrungen, wird wohl nicht überall im ÖD so sein, 
zumindest nicht alles auf einmal ;-).

von Toby P. (Gast)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Ben schrieb:
> Kann man anfangen mit Profesoren, die ihre Firma als
> Nebenerwerb haben und Doktoranden dürfen dafür entwickeln. Na wo ist
> sowas schön gesetzestreu?

Das Feudalsystem an der Uni kann man schlecht mit der Verwaltung - von 
was auch immer - vergleichen.

Deutsche Unis sind schlicht eine korrupte Faulenzerveranstaltung deren 
Ergebnisse so ziemlich am unteren Ende der Industrienationen rangieren. 
Ausnahmen bestätigen aber auch hier die Regel.

Es geht immer noch schlechter, aber wenn der Rest der deutschen 
Verwaltung so organisiert wäre dann würden hier Warlords durch die 
Gegend ziehen (genderbeauftragte Included) und der Rest wäre verhungert.

von Qwertz (Gast)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Toby P. schrieb:
> Das täuscht ein wenig. Die Gesamteinnahmen sind zumindest vergleichbar.
> Wenn du den relativ sicheren Arbeitsplatz kapititalsierst und bei
> Beamten die Pensionen sieht die Sache nun mal ganz anders aus.

Selbst wenn man die Pension berücksichtigt, von der man logischerweise 
aber erst im hohen Alter profitiert, ist das Lebenseinkommen in der 
Industrie immer noch deutlich höher. Ich habe mir das alles schon 
durchgerechnet; ich müsste bereits heutzutage mindestens A16 bekommen 
für ein vergleichbares Nettoeinkommen, das sind aber bereits hohe 
Führungspositionen im höheren Dienst, an die man - wenn überhaupt - erst 
spät in der Beamtenlaufbahn kommt, zudem sind das nur eine Handvoll 
Stellen.

von Ben (Gast)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Toby P. schrieb:
> Deutsche Unis sind schlicht eine korrupte Faulenzerveranstaltung deren
> Ergebnisse so ziemlich am unteren Ende der Industrienationen rangieren.
> Ausnahmen bestätigen aber auch hier die Regel.

Endlich mal einer der die Wahrheit mit Ausspricht. Was Professoren da 
teilweise abziehen ist absolut kriminell. Der Rest hat Befristung bis 
zum abwinken und Professoren können den Rachen mit Geld und Ruhm nicht 
voll kriegen. Das gehört eigentlich konsequent geahndet und die Stelle 
samt Beamtenstatus entzogen.

von Thomas1 (Gast)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Ben schrieb:
> Endlich mal einer der die Wahrheit mit Ausspricht. Was Professoren da
> teilweise abziehen ist absolut kriminell. Der Rest hat Befristung bis
> zum abwinken und Professoren können den Rachen mit Geld und Ruhm nicht
> voll kriegen. Das gehört eigentlich konsequent geahndet und die Stelle
> samt Beamtenstatus entzogen.


Sag denen mal, daß der akademische Mittelbau keine Leibeigenen sind. Was 
da abgeht, kann sich keiner vorstellen.

von Stefan H. (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Das Problem ist eben, dass die Privatwirtschaft in Deutschland kaum 
attraktiv ist. Ich habe mich bei einigen privaten Unternehmen beworben. 
Das max. Gehalt ging so bis 45k€/Jahr bei 40h/Woche. Im ÖD habe ich nun 
60k€/Jahr bei 39h/Woche. Das Argument der Privaten ist eigentlich immer 
gleich: "Wir müssen das Geld am freien Markt verdienen. Uns wird hier 
nichts geschenkt. Der Staat kann das Geld nach Belieben ausgeben. Er 
holt es sich ja durch Steuern rein und kann es daher auch verschenken."

von AVR (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Stefan H. schrieb:
> Das Problem ist eben, dass die Privatwirtschaft in Deutschland kaum
> attraktiv ist. Ich habe mich bei einigen privaten Unternehmen beworben.
> Das max. Gehalt ging so bis 45k€/Jahr bei 40h/Woche.

Und dann behaupten manche hier im Schwanzlängen Vergleich Thread, wie 
viel sie angeblich verdienen :D

von Wahrheit (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Stefan H. schrieb:
> Das Problem ist eben, dass die Privatwirtschaft in Deutschland kaum
> attraktiv ist.

Das Problem liegt eher bei dir.

von Chief Home Officer (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Entweder im tiefsten Osten oder nix auf dem Kasten. 50k sind 
normalerweise immer drin.

von René H. (mumpel)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Chief Home Officer schrieb:
> 50k sind
> normalerweise immer drin.

Vielleicht bei den großen Firmen ohne Tarifbindung. Die kleinen 
Mittelständigen Unternehmen können sich 50k nicht immer leisten.

von Franko S. (frank_s866)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Stefan H. schrieb:
> Ich habe mich bei einigen privaten Unternehmen beworben.
> Das max. Gehalt ging so bis 45k€/Jahr bei 40h/Woche.
Für einen Anfänger vielleicht. Nach zwei drei Wechseln bist du deutlich 
drüber, kommst du in einen Laden mit IGM-Tarif siehts noch besser aus.
Dafür muss ich nicht mal studiert haben. ÖD: oh sie haben keinen 
Bachelor gleich untersterste Gehaltsklasse, sie haben nur Bachelor: 
keine höhere Beamtenlaufbahn.... Kastensystem um die Leute vom eigenen 
Fleischtopf fernzuhalten und selbst wenn du die höheren Abschlüsse hast, 
ist es einfach nicht attraktiv, die Gehälter sind grottenschlecht.

> Im ÖD habe ich nun 60k€/Jahr bei 39h/Woche.
Da tut sich dann aber im Gehalt auch nix mehr. Tröpfchenweise Erhöhungen 
und irgendwann gibts ne fette Pension aber auch nur bei Verbeamtung und 
die ist eher selten wenn man als Techi im ÖD arbeitet. Selbst wenn immer 
damit geworben wird, das wird dann erst mal "in Aussicht gestellt", wird 
geprüft,... die haben 10000 Ausreden und alles erst mal befristet, was 
sowieso schon ein no-go ist. Ich habe mich mal vor einiger Zeit bei 
einer grossen Behörde beworben, der IT der Arbeitsagentur in Nürnberg.
In der Anzeige stand dass es kein befristeter Vertrag sei. Tja und dann 
im Laufe des Bewerbungsverfahrens kam raus, dass alles Hinhaltetaktik 
und gelogen war. Man hat das so reingeschrieben, weil sich sonst keiner 
bei denen bewirbt. Man dachte halt der Bewerber würde im Laufe des 
(absichtlich) ewig langen Bewerbungsverfahrens dann doch noch zusagen.
In der Zeit hatte ich schon mehrere Zuagen von anderen Firmen.
Zusätzlich warb man auch mit einem Zuschlag auf das mickrige 
Tarifgehalt, da war es das selbe. Man gab nen grossen Aufschlag an  Aber 
den gibts erst nach und nach und ist von den Sternenkonstelationen oder 
sonstigen seltenen Konstellationen abhängig, sprich den kann man sich 
abschminken. Nach langem hin und her wurde dann der zu erwartende Betrag 
genannt, so um die 100€ also ein Taschengeld obendrauf, netto macht es 
sich kaum bemerkbar.
Da sieht man schon was für Idioten dort arbeiten, die glauben ernsthaft 
mit solchen Methoden Personal zu finden. Dort fängt doch nur der 
unterste fachliche Abschaum an, jeder der nicht total bekloppt in der 
Birne ist geht in die freie Wirtschaft.

Ich verdiene lieber jetzt viel Geld und warte nicht Jahrzehnte auf den 
Pensionsjackpot bzw. die Verbeamtung bzw. einen unbefristeten Vertrag.
Das ist das selbe System wie beim Esel mit der Karotte.

: Bearbeitet durch User
von Oooof (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
M.Sc.-Ing. Univ. schrieb:
> Meine Partnerin und ich sind Ingenieure und wollen
> demnächst ein Haus sowie eine Familie gründen.

M.Sc.-Ing. Univ. schrieb:
> Wir haben zurzeit ein Haushaltsnettoeinkommen von ca. 6k (Beide Stk. 1).
> Geht sie in Mutterschaft/Teilzeit, haben wir ca. 300-500 weniger.

Zweimal Vollzeit als Ing. und dann nur 6k netto? Und ihr wollt Haus und 
Kinder? Wovon wollt ihr euch das leisten? Da reicht es nur für eins von 
beiden, glücklicherweise braucht man ohne das Eine das Andere nicht und 
spart sich beides.

von Oooof (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
M.Sc.-Ing. Univ. schrieb:
> Sie will unbedingt zurück in die freie Wirtschaft, da ÖD für sie nicht
> herausfordernd genug ist.

Vor allem, wenn ihr dann merkt wieviel "Herausforderung" ein Kind dann 
sein kann, leg schon mal die 500€ / Monat Kitagebühren zur Seite, damit 
ihr möglichst früh in die kuscheligen Bürosessel zurück könnt. Bleibt 
einer von euch zuhause werdet ihr schon merken, was der Terminus 
"Herausforderung" alles beinhalten kann, BTDT.

von M.Sc.-Ing. Univ. (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Vorab: Unabhängig von der finanziellen Seite wollen wir von so oder so 
ein Kind bekommen. Mindestens eins!

6k Haushaltseinkommen ist der Ist-Zustand. Wie schon erwähnt, kommen bei 
mir noch automatisch innerhalb der Grupppe einen Gehaltssprung. Mit AT 
sind die 100k-Grenze im Konzern auch locker drin. Falls Sie also jetzt 
in Teilzeit geht haben wir ab sofort ca. 500 € weniger. Zeitnah werden 
die aber s.o. ausgeglichen. Aber klar für den mikrocontroller- und 
wiwitreff-Highperformer sind unser 6k-Haushaltsnettoeinkommen 
Unterschicht ;)

Hinsichtlich der Kita: Ich bin der Meinung, dass das Kind in den ersten 
2-3 Jahren die größte Zeit mit einem Elternteil verbringen soll. Wenn 
die Großeltern noch in der Nähe prima! Deswegen soll sie auch im zweiten 
Jahr , wenn sie es will, nur in Teilzeit gehen. Mein Konzern bietet 
übrigens auch Kita-Zuschuss bzw. hat eine eigene Kita, die aber zurzeit 
max. 50 Kinder aufnehmen kann.

P.S.: Mal ne kleine Rechenaufgabe für dich. Fürs Haus haben wir bereits 
ca. 33 % eines 600k-Hauses gespart. Von den 30 % sind ca. 30 % in 
Aktien/ETFs investiert, Rest in Risiko-/Anlagenklasse 1. Wir können also 
je nach gusto den Aktien-/ETFanteil jederzeit erhöhen. Das hängt 
natürlich davon ab, wann wir unsere Immobilie kaufen.

von Oooof (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
M.Sc.-Ing. Univ. schrieb:
> Ich bin der Meinung, dass das Kind in den ersten
> 2-3 Jahren die größte Zeit mit einem Elternteil verbringen soll.

Ist SIE auch dieser Meinung? Du bist es ja offensichtlich nicht, der 
sich diese 2-3 Jahre zuhause aufhalten wird.

M.Sc.-Ing. Univ. schrieb:
> Mit AT
> sind die 100k-Grenze im Konzern auch locker drin.

Du rechnest mit ungelegten Eiern. Was glaubst du eigentlich wie sich 
deine Partnerin freuen wird, wenn du deinen Einsatz für die Arbeit als 
frischgebackener Jungvater erhöhst, um deine Chancen auf AT zu erhöhen? 
Alternativ, wie wird sich dein Arbeitgeber freuen, wenn du etwas mehr 
auf "Work-Life"-Balance zugunsten der Familie achten möchtest?

M.Sc.-Ing. Univ. schrieb:
> Aber klar für den mikrocontroller- und
> wiwitreff-Highperformer sind unser 6k-Haushaltsnettoeinkommen
> Unterschicht ;)

Man kann mit 6k vernünftig leben, aber als 
Doppelverdiener-Ing.-Haushaltsnetto ist das nichts besonderes.

M.Sc.-Ing. Univ. schrieb:
> Deswegen soll sie auch im zweiten
> Jahr , wenn sie es will, nur in Teilzeit gehen.

Der beste Plan fällt mit dem ersten Feindkontakt, weniger voraus planen, 
mehr Flexibilität. Spielt lieber verschiedene Randszenarien durch, z.B. 
wenn sie garkeinen Bock mehr auf Arbeit hat aufgrund bisher unentdeckter 
Mutterlieberessourcen.

M.Sc.-Ing. Univ. schrieb:
> Fürs Haus haben wir bereits
> ca. 33 % eines 600k-Hauses gespart.

Reihenmittelhaus ohne Keller, spart euch euer Geld und bleibt während 
der Kleinkindjahre zur Miete wohnen, spart euch einiges an Stress.

von John Doe (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Franko S. schrieb:
> Dafür muss ich nicht mal studiert haben. ÖD: oh sie haben keinen
> Bachelor gleich untersterste Gehaltsklasse, sie haben nur Bachelor:
> keine höhere Beamtenlaufbahn.... Kastensystem um die Leute vom eigenen
> Fleischtopf fernzuhalten und selbst wenn du die höheren Abschlüsse hast,
> ist es einfach nicht attraktiv, die Gehälter sind grottenschlecht.

Hier wird immer nicht Zusammengehöriges zusammengeschmissen. Bei Beamten 
ist das sicherlich richtig, dass ohne Sonderausnahme (also Minister oder 
Ähnliches) der Bildungsabschluss entscheidend für die Laufbahn ist.
Als Angestellter im ÖD ist der Abschluss aber tarif- und 
arbeitsrechtlich irrelevant. Den Behörden ist es also freigestellt, wie 
sie die Stellen ausschreiben und im IT-Bereich finden sich immer mehr 
Stellen ohne einen Studienabschluss als Voraussetzung.

>> Im ÖD habe ich nun 60k€/Jahr bei 39h/Woche.
> Da tut sich dann aber im Gehalt auch nix mehr. Tröpfchenweise Erhöhungen
> und irgendwann gibts ne fette Pension aber auch nur bei Verbeamtung und
> die ist eher selten wenn man als Techi im ÖD arbeitet.

Mein Nachbar hat "nur" Abitur, er bekommt aber bei seiner E12-Stelle im 
ÖD ein Jahresgehalt von über €86.500, demnächst steigt das automatisch 
auf über €90.000.
Er hat dabei keine Personalverantwortung und auch sonst macht er einen 
mehr als entspannten Eindruck. Aufgrund der flexiblen Arbeitszeit (und 
Zeitkonto) fahren die entweder zweimal im Jahr für drei Wochen in Urlaub 
oder einmal für 8 Wochen.

Ich bin selbständig und verdiene deutlich mehr, aber ich muss ganz 
ehrlich gestehen: Wenn ich nochmal von vorne anfangen könnte, würde ich 
lieber seinen Weg gehen.

von Peter123 (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
John Doe schrieb:
> Mein Nachbar hat "nur" Abitur, er bekommt aber bei seiner E12-Stelle im
> ÖD ein Jahresgehalt von über €86.500, demnächst steigt das automatisch
> auf über €90.000.

Woher hast du bitte diese Zahlen?

Laut Entgelttabelle beläuft sich das monatliche Brutto-Gehalt im Bund in 
der Gruppe E12 in der höchsten Stufe auf ca. 5790 Euro (12,8 x 5790 Eur 
= 74112 Eur).

von René H. (mumpel)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Peter123 schrieb:
> der Gruppe E12 in der höchsten Stufe auf ca. 5790 Euro (12,8 x 5790 Eur
> = 74112 Eur).

Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld berücksichtigt? Zuschläge und Zulagen 
berücksichtigt?

von Qwertz (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Oooof schrieb:
> Man kann mit 6k vernünftig leben, aber als
> Doppelverdiener-Ing.-Haushaltsnetto ist das nichts besonderes.

Wohl wahr. Das habe ich ja fast schon als Alleinverdiener bei 
Steuerklasse I im Jahresdurchschnitt auf dem Konto. Für zwei Personen 
mit Kindern ist das eher so lala.

von Peter123 (Gast)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
René H. schrieb:
> Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld berücksichtigt? Zuschläge und Zulagen
> berücksichtigt?

Ja, Weihnachtsgeld ist berücksichtigt (siehe oben; Faktor 0,8 in der 
Rechnung).

Ok, wenn man halt noch Kinder hat, dann kriegt man noch etwas mehr.

Und die Zulagen, wenn man welche bekommt, sind nicht der Rede wert. 
(Macht vielleicht brutto 150 Euro im Monat aus.)


Welches Urlaubsgeld meinst du?

von René H. (mumpel)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Peter123 schrieb:
> Welches Urlaubsgeld meinst du?

Urlaubsgeld gibt es meist im Zahlmonat Juni. Zumindest bei uns gibt es 
das, war früher auch öD und hat sich bis heute erhalten (je nach 
Wahlmodell). Kommt darauf an was im Tarifvertrag des öffentliches 
Dienstes steht. Oder wurde das Urlaubsgeld im öD etwa abgeschafft?

von M.Sc.-Ing. Univ. (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
„ Ist SIE auch dieser Meinung? Du bist es ja offensichtlich nicht, der
sich diese 2-3 Jahre zuhause aufhalten wird.“

- Ja, ist sie.

„Du rechnest mit ungelegten Eiern. Was glaubst du eigentlich wie sich
deine Partnerin freuen wird, wenn du deinen Einsatz für die Arbeit als
frischgebackener Jungvater erhöhst, um deine Chancen auf AT zu erhöhen?
Alternativ, wie wird sich dein Arbeitgeber freuen, wenn du etwas mehr
auf "Work-Life"-Balance zugunsten der Familie achten möchtest?„

- Das ist mir klar. Deswegen muss der Schritt Richtung AT sehr gut 
überlegt sein. Tarifgehalt + (freiwillige) Zulage sind auf den 
Stundenlohn gerechnet oftmals besser als ein AT-Vertrag. Ab einer 
gewissen Position bekommt man aber bei uns im Konzern nur einen 
AT-Vertrag vorgelegt (Überstunden sind ja auch abgegolten).

„ Reihenmittelhaus ohne Keller, spart euch euer Geld und bleibt während
der Kleinkindjahre zur Miete wohnen, spart euch einiges an Stress.“

- Wir sind nicht in Münchner-Umgebung sondern wohnen in einer 
100kEinwohner-Stadt. Für 600k bekommt man hier ein Haus und Garten 
gebaut aber natürlich keine Villa.

von Andreas B. (bitverdreher)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
John Doe schrieb:
> Ich bin selbständig und verdiene deutlich mehr, aber ich muss ganz
> ehrlich gestehen: Wenn ich nochmal von vorne anfangen könnte, würde ich
> lieber seinen Weg gehen.

Naja, Nachbars Garten ist immer etwas grüner als der eigene. ;-)
Er denkt vermutlich das Gleiche von Dir.

von Peter123 (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
René H. schrieb:
> Urlaubsgeld gibt es meist im Zahlmonat Juni. Zumindest bei uns gibt es
> das, war früher auch öD und hat sich bis heute erhalten (je nach
> Wahlmodell). Kommt darauf an was im Tarifvertrag des öffentliches
> Dienstes steht. Oder wurde das Urlaubsgeld im öD etwa abgeschafft?

Mir ist das nicht bekannt. Aber vielleicht gibt es das noch in 
irgendeinem anderen Tarifvertrag. (Es gibt ja einige davon)

Reich wird man im ÖD nicht.

von M.Sc.-Ing. Univ. (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Qwertz schrieb:
> Oooof schrieb:
>> Man kann mit 6k vernünftig leben, aber als
>> Doppelverdiener-Ing.-Haushaltsnetto ist das nichts besonderes.
>
> Wohl wahr. Das habe ich ja fast schon als Alleinverdiener bei
> Steuerklasse I im Jahresdurchschnitt auf dem Konto. Für zwei Personen
> mit Kindern ist das eher so lala.


Wir sind beide noch Young Professionals, also Berufserfahrung < 6 Jahre. 
Wieviel Berufserfahrung hast du denn schon Qwertz, wenn ich fragen darf? 
Nichtsdestotrotz, als IGM-ler hast du natürlich den besseren 
Tarifvertrag. Meine ehrlichen Glückwünsche hast du!

von Oooof (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
M.Sc.-Ing. Univ. schrieb:
> - Ja, ist sie.

Schonmal gut, abgerechnet wird nach dem ersten Halbjahr tägliches "baba 
bubu" :-)

M.Sc.-Ing. Univ. schrieb:
> Für 600k bekommt man hier ein Haus und Garten
> gebaut aber natürlich keine Villa.

Na gut, wenn ihr Grundstück schon habt, ist es natürlich einfacher. 
Trotzdem werdet ihr euch einen Gefallen tun Hausbau und Kleinkindphase 
nicht zeitgleich auszuführen und meine Empfehlung ist, erst Kind(er), 
dann Immobilie, alleine schon, weil ihr euch nochmal neu kennen lernen 
werdet.

von John Doe (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Peter123 schrieb:
> John Doe schrieb:
>> Mein Nachbar hat "nur" Abitur, er bekommt aber bei seiner E12-Stelle im
>> ÖD ein Jahresgehalt von über €86.500, demnächst steigt das automatisch
>> auf über €90.000.
>
> Woher hast du bitte diese Zahlen?
>
> Laut Entgelttabelle beläuft sich das monatliche Brutto-Gehalt im Bund in
> der Gruppe E12 in der höchsten Stufe auf ca. 5790 Euro (12,8 x 5790 Eur
> = 74112 Eur).

€5517,78 Grundgehalt
€4414,22 Jahressonderzahlung
€250 Behördenzulage
€1000 IT-Fachkräftezulage

Letztes Jahr hat er noch eine Prämie dazubekommen, waren aber nur um die 
€900.

von M.Sc.-Ing. Univ. (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Oooof schrieb:
> M.Sc.-Ing. Univ. schrieb:
>> - Ja, ist sie.
>
> Schonmal gut, abgerechnet wird nach dem ersten Halbjahr tägliches "baba
> bubu" :-)

Darauf freue ich mich schon!

> Na gut, wenn ihr Grundstück schon habt, ist es natürlich einfacher.
> Trotzdem werdet ihr euch einen Gefallen tun Hausbau und Kleinkindphase
> nicht zeitgleich auszuführen und meine Empfehlung ist, erst Kind(er),
> dann Immobilie, alleine schon, weil ihr euch nochmal neu kennen lernen
> werdet.

Sorry, Grundstück sind in den 600k auch inbegriffen. Ich habe das schon 
mal gerechnet. Würde ich für den Hausbau für jeden kleinen „Mist“ jmd. 
beauftragen, dann wird es natürlich teuer. Meine Partnerin ist 
Bauing./Statikerin, ich kann „bissl“ Elektrik ;) und mittlerweile hat 
man den einen oder anderen Bauarbeiter, TGA-ler im Konzern 
kennengelernt.

von Toby P. (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Oooof schrieb:
> erst Kind(er), dann Immobilie, alleine schon, weil ihr euch nochmal neu
> kennen lernen werdet.

Ein kluger Satz, dem kann man nur zustimmen.

Es ist im übrigen der einzig konkrete hier. Öffentlicher Dienst ist ein 
Sammelbegriff für alles mögliche und es gibt da nur diffuse Meinungen. 
Ist schon im Titel so angelegt, Trollthema per se.

Der alte Spruch dass eine Behörde mit mehr als 50 Mitarbeitern keine 
externen Aufgaben mehr benötigt ist aber auch nicht falsch.

von Stefan H. (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Peter123 schrieb:
> Laut Entgelttabelle beläuft sich das monatliche Brutto-Gehalt im Bund in
> der Gruppe E12 in der höchsten Stufe auf ca. 5790 Euro (12,8 x 5790 Eur
> = 74112 Eur).

Es gibt aber auch noch die Fachkräftezulage bis zu 1000 € pro Monat. 
Also die 86.500 € / Jahr sind geradeso möglich. Ohne Hochschulabschluss 
ist die E12 aber schwer möglich. Die hohe Zulage gibt es eigentlich auch 
nur beim BND. Ist er der neue 007?

von Alopecosa oder so (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Peter123 schrieb:
> Reich wird man im ÖD nicht.

"Reich" wird man auch im IGM Umfeld nicht. Gut Leben, ja das kann man.

Oooof schrieb:
> M.Sc.-Ing. Univ. schrieb:
>> Für 600k bekommt man hier ein Haus und Garten
>> gebaut aber natürlich keine Villa.
>
> Na gut, wenn ihr Grundstück schon habt, ist es natürlich einfacher.
> Trotzdem werdet ihr euch einen Gefallen tun Hausbau und Kleinkindphase
> nicht zeitgleich auszuführen und meine Empfehlung ist, erst Kind(er),
> dann Immobilie, alleine schon, weil ihr euch nochmal neu kennen lernen
> werdet.

Es bestreitet niemand das es andersrum einfacher ist. Aber tausende 
machen es genauso, mit teilweise weniger Eigenkapital/Einkommen. Klappt 
auch.
Hier bekommt man für 500k ein großzügiges EFH mit 1000qm Grundstück.. 
Und nein, nicht in der letzten Ecke der Republik, sondern im Speckgürtel 
um Nürnberg.

Peter123 schrieb:
> René H. schrieb:
>> Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld berücksichtigt? Zuschläge und Zulagen
>> berücksichtigt?
>
> Ja, Weihnachtsgeld ist berücksichtigt (siehe oben; Faktor 0,8 in der
> Rechnung).
>
> Ok, wenn man halt noch Kinder hat, dann kriegt man noch etwas mehr.
>
> Und die Zulagen, wenn man welche bekommt, sind nicht der Rede wert.
> (Macht vielleicht brutto 150 Euro im Monat aus.)
>
> Welches Urlaubsgeld meinst du?

Üblicherweise wurden Zulagen etc aus den BAT Zeiten in die Exx Zeiten 
mit rüber genommen. Da kann man die pure Aussage "E12" nicht einfach in 
den TVÖD Rechner knallen udn dann behaupten "FAKENEWS" ... Zeugt davon 
das die meisten Null Ahnung haben...

Qwertz schrieb:
> Oooof schrieb:
>> Man kann mit 6k vernünftig leben, aber als
>> Doppelverdiener-Ing.-Haushaltsnetto ist das nichts besonderes.
>
> Wohl wahr. Das habe ich ja fast schon als Alleinverdiener bei
> Steuerklasse I im Jahresdurchschnitt auf dem Konto. Für zwei Personen
> mit Kindern ist das eher so lala.

Och das is aber toll das du angeblich so viel bekommst. Sorry, aber 
solche Schaumschlägereien glaube ich HIER erst wenn ich eine (gerne 
anonymisierte) Gehaltsabrechung sehe. Werde ich aber nicht. also so 
what. Vermutlcih eher Hartz IV ;)

Mit 6k NETTO kann man a) gut Leben (wenns nicht grad München ist) und b) 
auch Haus bauen. Vorallem wenn man dann auch noch (wei imemr empfohlen) 
30% der Baukosten als Eigenkapital einbringt.

Wir haben den Schritt mit 4k Netto gewagt und noch davor das erste Kind 
und mittendrin das zweite bekommen.. UND ich bin auch noch im ÖD ... 
Dürfte ja laut der gequirlten Scheiße die man hier ließt eigentlich 
nicht klappen...


Zusammenfassend muss man eines feststellen:

Die allermeisten haben null Plan wie es im öD wirklich läuft.
Da ließt man Stammtischgelaber und dergleichen, Vermutungen, "Ich hab 
mal gehört vom Kumpel dessen Kumpel"-Mist usw.

JA - Der öD zahlt schlecht
JA - Im öD gibt es, insbesondere im höheren Dienst/Leitungsebene, 
zahlreiche Flaschen. Die gibt es in der Industrie aber mindestens 
genauso oft, wenn nicht öfter und in "höherer Qualität"
JA - Man hat, wenn man es sich nicht selbst schwer macht, ein schönes 
Leben im öD
JA - in der richtigen Ecke des öD ist der Job maximal krisensicher 
(Stichwort KritisV)
NEIN - Im öD arbeiten nicht nur "Minderleister", "Vollidioten", oder 
sonsite Leute ohne Plan und Ahnung.

Ich bin ganz bewusst aus der freien Wirtschaft in den öD. Ja, mein Netto 
hat sich um 1 Drittel verringert. Und? Ich kann damit gut Leben, hab 
definitiv bedeutend weniger Stress, hab meine Kinder aufwachsen sehen, 
...

Alle Poser die hier meinen sie verdienen ihre 6k netto und haben dafür 
ein schönes Homeoffice Leben, am besten noch mit 20h: Sorry, aber 
Bullshit. Vermutlich seid ihr die letzten Knechte die permanent vom Chef 
von hinten genommen werden...

von Peter123 (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
John Doe schrieb:
> €5517,78 Grundgehalt
> €4414,22 Jahressonderzahlung
> €250 Behördenzulage
> €1000 IT-Fachkräftezulage
>
> Letztes Jahr hat er noch eine Prämie dazubekommen, waren aber nur um die
> €900.

Ok, die ganzen Zulagen habe ich jetzt nicht berücksichtigt.

Allerdings "nur" mit Abitur und ohne Hochschulabschluss hat er wohl den 
Sechser im Lotto gezogen.

von René H. (mumpel)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Peter123 schrieb:
> Reich wird man im ÖD nicht.

Reichtum ist auch nicht alles. Vor allem dann nicht wenn man sich dafür 
krummbuckeln muss. Und das letzte Hemd hat keine Taschen.

von Timo (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
MSC ing univ was laberst du für einen Müll? Du bist der klassische Fall 
von Überschuldung durch hauskauf und die alte lässt sich nach 2 Kindern 
scheiden dann ist dein Konto leer und du kaputt.

von Oooof (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
M.Sc.-Ing. Univ. schrieb:
> Darauf freue ich mich schon!

Ja, die eine Stunde am Tag zwischen Heimkommen und Bettzeit kann man 
schon fröhlich mitnehmen, am besten kommt es dann wenn du deiner 
Partnerin im gleichen Atemzug noch sagst, sie soll sich doch nicht so 
haben deine Arbeit ist schließlich auch anstrengend :-)

M.Sc.-Ing. Univ. schrieb:
> Sorry, Grundstück sind in den 600k auch inbegriffen. Ich habe das schon
> mal gerechnet. Würde ich für den Hausbau für jeden kleinen „Mist“ jmd.
> beauftragen, dann wird es natürlich teuer. Meine Partnerin ist
> Bauing./Statikerin, ich kann „bissl“ Elektrik ;) und mittlerweile hat
> man den einen oder anderen Bauarbeiter, TGA-ler im Konzern
> kennengelernt.

Ok, wir fassen zusammen:
- Young Professionals
- Frau ist schon ganz heiß aufs Mutter sein, nachdem sie ihr öD Job 
unterfordert
- Du rechnest schon mit AT und Muskelhypothek (und trotzdem kommen noch 
600k zusammen?)

Klingt nach einem soliden Plan.

Meine Intention war lediglich dir ein paar Denkanstöße mit auf den Weg 
zu geben. Das erste was du dir als Jungvater zulegen solltest, mehr 
Gelassenheit, dass du sofort in den Rechtfertigungsmodus verfallen bist 
spricht Bände ;) Gelassenheit hilft auch im Beruf.

von AVR (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
M.Sc.-Ing. Univ. schrieb:
> Wir sind beide noch Young Professionals, also Berufserfahrung < 6 Jahre.

Young Professionals? Ist das ein selbst ernannter Titel? Das hört sich 
so hippsterisch an🙄

von René H. (mumpel)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
"Professional" nutzt jemand der sich besserstellen möchte als er ist. 😉

von Business (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Young Professional ist einfach der Corporatesprech für Leute unter 5 
Jahren Berufserfahrung. Bei uns im Laden gibt's dann noch Professional 
5-10 Jahre und experienced Professional mehr als 10 Jahre.

von René H. (mumpel)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Kann denn keiner mehr deutsch sprechen? Immer diese Ammi-Sprache.

von Andreas B. (bitverdreher)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Business schrieb:
> Young Professional ist einfach der Corporatesprech für Leute

Das dürfte hier wohl bekannt sein. Nichtsdestotrotz ist das eine alberne 
Hipstersprache.

Das Wort "Corporatesprech" macht das Ganze übrigens auch nicht besser

: Bearbeitet durch User
von René H. (mumpel)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
War das früher schön. Da gab es nur Lehrlinge, Gesellen und Meister. 😉

von Qwertz (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
René H. schrieb:
> Oder wurde das Urlaubsgeld im öD etwa abgeschafft?

Also zumindest ein den bayerischen Landesbeamten gibt es das schon 
länger nicht mehr.

von Timo (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Was soll das der Typ hat weder ne olle noch 6k im Monat. 600k für ein 
Haus wo man viel selber macht? Wenn du das machst sollte man dich sofort 
entlassen, denn du kannst nicht mit Geld umgehen und bist für 
Projektplanung schlicht inkompetent.

von Carl-Gustaf (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Kann es sein, dass man hier sehr viel Neid heraushört?

Mit ging es mit meiner Beruflichen Entscheidung ähnlich, weniger Gehalt 
und noch viel weniger Arbeit. Dafür kaufte man die Autos gebraucht und 
kaufte das Haus etwas außerhalb ohne so einen wunderschönen mehrfarbigen 
Steingarten.

Dennoch wird man häufig dafür angefeindet, sich nicht bedingungslos der 
Tretmühle unterworfen zu haben und mit seinem Leben glücklich zu sein. 
Vermutlich gönnt einem so ein Mensch hier (treffend beschrieben)

"Alle Poser die hier meinen sie verdienen ihre 6k netto und haben dafür
ein schönes Homeoffice Leben, am besten noch mit 20h: Sorry, aber
Bullshit. Vermutlich seid ihr die letzten Knechte die permanent vom Chef
von hinten genommen werden..."

nicht, dass man ihn weder um seinen Job noch um seine dicke Karre 
beneidet und lieber mit dem Fahrrad zur Arbeit fährt, während er sich 
darüber beschwert, dass sein neuer Wagen bei 250 abgeriegelt war und er 
das erst mal freischalten lassen musste...

von Percy N. (vox_bovi)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Business schrieb:
> Young Professional ist einfach der Corporatesprech für Leute unter 5
> Jahren Berufserfahrung. Bei uns im Laden gibt's dann noch Professional
> 5-10 Jahre und experienced Professional mehr als 10 Jahre.

Und ab 15 Jahren dann Senior Professional. Falls einer den Quatsch so 
lange durchhält.

von René H. (mumpel)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Carl-Gustaf schrieb:
> Dennoch wird man häufig dafür angefeindet, sich nicht bedingungslos der
> Tretmühle unterworfen zu haben und mit seinem Leben glücklich zu sein.

Mit wenigem glücklich zu sein ist eine seltene Kunst.

von Percy N. (vox_bovi)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
René H. schrieb:
> Carl-Gustaf schrieb:
>> Dennoch wird man häufig dafür angefeindet, sich nicht bedingungslos der
>> Tretmühle unterworfen zu haben und mit seinem Leben glücklich zu sein.
>
> Mit wenigem glücklich zu sein ist eine seltene Kunst.

Und, wie Du lesen konntest, neiderregend ...

von René H. (mumpel)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wenn es nur Reiche gäbe würde keiner mehr auffallen. 😉

von Timo (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
René H. schrieb:
> Wenn es nur Reiche gäbe würde keiner mehr auffallen. 😉

Gehörst du garantiert nicht dazu.

Antwort schreiben

Die Angabe einer E-Mail-Adresse ist freiwillig. Wenn Sie automatisch per E-Mail über Antworten auf Ihren Beitrag informiert werden möchten, melden Sie sich bitte an.

Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten!

  • Groß- und Kleinschreibung verwenden
  • Längeren Sourcecode nicht im Text einfügen, sondern als Dateianhang

Formatierung (mehr Informationen...)

  • [c]C-Code[/c]
  • [avrasm]AVR-Assembler-Code[/avrasm]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] - Link zu Artikel
  • Verweis auf anderen Beitrag einfügen: Rechtsklick auf Beitragstitel,
    "Adresse kopieren", und in den Text einfügen




Bild automatisch verkleinern, falls nötig
Bitte das JPG-Format nur für Fotos und Scans verwenden!
Zeichnungen und Screenshots im PNG- oder
GIF-Format hochladen. Siehe Bildformate.

Mit dem Abschicken bestätigst du, die Nutzungsbedingungen anzuerkennen.