Forum: PC Hard- und Software Videoqualität vergleichen?


Announcement: there is an English version of this forum on EmbDev.net. Posts you create there will be displayed on Mikrocontroller.net and EmbDev.net.
von Roman K. (jupiter2648)


Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Ich habe mal versucht ein 40 GB Bluray File mit H265 komprimieren.
Das ist nun 7,3 GB groß.

Ich würde nun gerne einen direkten Vergleichen der beiden 
Videoqualitäten machen, aber auf was muss man da eigentlich alles 
achten?

Ist sowas überhaupt möglich?

Habe versucht beide Videos nebeneinander in VLC auf einem screen laufen 
zu lassen und mit nem smartphone zu filmen, aber das verzerrt ja 
eigentlich auch alles.

Hab zwar 2 Monitore, aber die haben beide nicht die gleichen technischen 
Daten. Also auch wieder nicht so wirklich möglich.

Wie würde man sowas am besten machen um ein aussagekräftiges, 
subjektives Ergebnis zu erzielen?

von Hmmm (Gast)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Roman K. schrieb:
> Wie würde man sowas am besten machen um ein aussagekräftiges,
> subjektives Ergebnis zu erzielen?

Kameraschwenks, schnelle Bewegungen, detailreiche Bilder (z.B. 
Rasenflächen) und dunkle Szenen angucken und auf Artefakte achten.

Und beim Ton darauf achten, dass er synchron zum Bild ist. Das hat zwar 
nicht direkt etwas mit der Komprimierung zu tun, ist aber ein häufiges 
Problem beim Bearbeiten von Videomaterial.

von -gb- (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Du kannst das andere Leute für dich testen lassen.
Du nimmt ein kurzes Video, vielleicht 30 Sekunden oder auch weniger. 
Davon erzeugst du mehrere unterschiedlich komprimierte Videos und lässt 
dann Leute die vergleichen ohne dass die Leute vorher wissen welches wie 
komprimiert wurde.

von Leierkastenonkel (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Roman K. schrieb:
> Wie würde man sowas am besten machen um ein aussagekräftiges,
> subjektives Ergebnis zu erzielen?

Nicht irgendein Video nehmen sondern eins bei dem die Verluste der 
Komprimierung stark auffallen. Bspw konstrastarmes feinpixeliges 
Material in dem die dunklen Töne überwiegen. Bewegungsreich, möglichst 
'wellenförmig". Und ein Technisches Motiv. Bei ner Tele-Soap spielen 
Komprimierungsartefakte so oder so kaum eine Rolle, da kommt einen 
ohehin das 'Kotzen' ;-)

Da ne Diplomarbeit bei der es auch um Videokomprimierung ging: 
https://phaidra.fhstp.ac.at/open/o:1600

von herbert (Gast)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Prinzipiell müssen das deine Augen regeln. Beim reinzoomen lassen sich 
am ehesten die Unterschiede ausmachen. Selbstverständlich geht das nur 
mit 2 Monitore im direktem Vergleich und mit identisch eingestellten 
Software -Playern..."Deinterlace" sollte deaktiviert sein, weil diese 
Funktion schon mal ein Videobild versauen kann.

von c-hater (Gast)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Roman K. schrieb:

> Ich würde nun gerne einen direkten Vergleichen der beiden
> Videoqualitäten machen, aber auf was muss man da eigentlich alles
> achten?
>
> Ist sowas überhaupt möglich?

Ja klar. Man muss eigentlich nur verstehen, wie diese 
Kompressionsverfahren funktionieren und kann dann gezielt kritische 
Videosequenzen vergleichen, denn nur bei diesen zeigen sich die 
Unterschiede deutlich.

Ich verwende dazu gewöhnlich einen bestimmten Schnippsel aus einer 
Naturdoku, der alle kritischen Sachen auf einmal enthält. Es handelt 
sich um eine Folge von Schwenk und Zoom, das Motiv ist ein auffliegender 
Vogelschwarm im Gegenlicht, der Hintergrund ein Sonnenaufgang (oder 
-untergang, keine Ahnung) über einer bewegten Wasseroberfläche.

Diese Szene bringt jeden Videokompresser an seine Grenzen. Was zur Folge 
hat, dass auch ein Laie, der nicht weiß, worauf er im Detail achten 
muss, leicht die Unterschiede erkennt.

von batman (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Kritische Einzelbilder auf Artefakte aller Art vergleichen. Die 
vermehren und verstärken sich mit zunehmender Kompression.

von MikeH (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Für eine objektive Bewertung, würde ich die komprimierten Frames von den 
Originalframes subtrahieren und die verbleibenden Unterschiede 
statistisch auswerten.

30 Sekunden googeln führt einen auch auf dieses interessante und freie 
Tool
https://mediaarea.net/QCTools

von batman (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Am Ende muß jeder rein subjektiv entscheiden, welche Artefakte er im 
Kompromiß mit der Kompression tolerieren kann.

von was (Gast)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Roman K. schrieb:
> Wie würde man sowas am besten machen um ein aussagekräftiges,
> subjektives Ergebnis zu erzielen?

Was denn nun, aussagekräftig oder subjektiv?

Aussagekräftig wären zum Beispiel Differenzbilder vieler verschiedener 
Szenen.

von Rolf M. (rmagnus)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
was schrieb:
> Roman K. schrieb:
>> Wie würde man sowas am besten machen um ein aussagekräftiges,
>> subjektives Ergebnis zu erzielen?
>
> Was denn nun, aussagekräftig oder subjektiv?

Das schließt sich nicht gegenseitig aus.

> Aussagekräftig wären zum Beispiel Differenzbilder vieler verschiedener
> Szenen.

Die zeigen dir, wie stark die Daten durch die Kompression geändert 
wurden. Das hat aber nur eine begrenzte Aussagekraft darüber, wie sehr 
man diesen Unterschied beim Anschauen des Films wahrnimmt. Vor allem 
dann, wenn man statt dem laufenden Film nur Einzelbilder betrachtet.

von batman (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Qualität des Films = Qualität der Einzelbilder.

von Rolf M. (rmagnus)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
batman schrieb:
> Qualität des Films = Qualität der Einzelbilder.

Wenn wir vom subjektiven Eindruck sprechen, eben nicht. Denn bei Videos 
mit bewegten Objekten nimmt das Auge eine verminderte Qualität des 
Bildes nicht genauso war, wie bei einem stehenden Bild.

von batman (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ja, im laufenden Film sieht man weniger Details, deshalb finde ich die 
Qualität an Einzelbildern leichter zu vergleichen. Meine Filme müssen 
allerdings auch mal in Zeitlupe oder im Standbild passabel aussehen, was 
manch einer wohl nicht braucht.

von Rolf M. (rmagnus)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
batman schrieb:
> Ja, im laufenden Film sieht man weniger Details, deshalb finde ich die
> Qualität an Einzelbildern leichter zu vergleichen.

Aber es geht ja gerade darum, wie man die Qualität beim laufenden Film 
subjektiv wahrnimmt. Es ist also leichter zu vergleichen, hat aber nur 
bedingte Aussagekraft darüber, wie der Film nachher auf den Betrachter 
wirkt.

> Meine Filme müssen allerdings auch mal in Zeitlupe oder im Standbild passabel
> aussehen, was manch einer wohl nicht braucht.

An den Stellen, wo es schnelle Bewegungen gibt, erkennt man im Standbild 
eh nicht viel aufgrund der Bewegungsunschärfe. Das ist dann letztendlich 
wie ein verwackeltes Foto.

von batman (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Bewegungsunschärfe ist oft genug gar nicht im Bild vorhanden und man 
kann gut die Kompressionsartefakte vergleichend beurteilen. Bei 
laufendem Film halte ich so einen Vergleich eher für Glückssache bzw. 
schwierig. Aber vielleicht kann man das trainieren.

Antwort schreiben

Die Angabe einer E-Mail-Adresse ist freiwillig. Wenn Sie automatisch per E-Mail über Antworten auf Ihren Beitrag informiert werden möchten, melden Sie sich bitte an.

Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten!

  • Groß- und Kleinschreibung verwenden
  • Längeren Sourcecode nicht im Text einfügen, sondern als Dateianhang

Formatierung (mehr Informationen...)

  • [c]C-Code[/c]
  • [avrasm]AVR-Assembler-Code[/avrasm]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] - Link zu Artikel
  • Verweis auf anderen Beitrag einfügen: Rechtsklick auf Beitragstitel,
    "Adresse kopieren", und in den Text einfügen




Bild automatisch verkleinern, falls nötig
Bitte das JPG-Format nur für Fotos und Scans verwenden!
Zeichnungen und Screenshots im PNG- oder
GIF-Format hochladen. Siehe Bildformate.

Mit dem Abschicken bestätigst du, die Nutzungsbedingungen anzuerkennen.