Hallo
leider ein recht weit verbreitetes Problem wenn Amateurfunker Rundfunk
im weitesten Sinne machen.
Zum "Rundfunk" gehört auch Moderation, Einführung, Information ein
gewisser Unterhaltungswert (das bedeutet nicht oberflächliches Halli
Galli).
Und bloß nicht eine Software einen Text sprechen lassen, das hört sich
auch 2020 immer noch mechanisch, unpersönlich und billig an.
Ja das ist alles wirklich nicht einfach und eine Sprecherausbildung bzw.
"einfach" Talent gehört dazu - ein QSO (Funkgespräch, Quasseln,
Ratschen, Klönen...) ist was ganz anderes als was eine gute
"Ansprache","Lehrveranstaltung" usw. unbedingt benötigt.
Abschreckende (aber auch vereinzelt sehr gute) Beispiele gibt es bei den
sogenannten Bürgerfunk.
Oder noch besser man schaut sich an wie erfolgreiche bzw. Youtubern den
man gerne, ohne Vorspulen oder überspringen folgt. Besonders wie sie
sprachlich ihr Publikum ansprechen (Akzentuierung, Deutlichkeit usw).
Dabei sind leichte Akzente aber kein Problem siehe z.B wie der in
"unseren" kreisen bekannte
https://www.youtube.com/channel/UCwu8lvZAc3HSjM2RsimeStA sich
präsentiert und wie er sich entwickelt hat.
Der auf 80m lustlos produzierte und abgespielte Tonbandkurs der 80er
Jahr lockt niemanden mehr vor den Ofen hervor oder begeistert Leute die
nicht Morsen können an so einen Kurs teilzunehmen.
Das ist schlimmer als Schulfernsehen der 70er und 80er Jahre.
Ja harte Worte und hohe Erwartungen - wer aber Rundfunk im weitesten
Sinne machen will muss so was leisten können, oder es wird einfach
abgeschaltet.
Ham