Optokoppler (4N35) durchgebraten?

Gast #6288201
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Hallo Zusammen

Ich habe eine Schaltung mit einem Optokoppler aufgebaut und auf der 
Steckplatine funktioniert sie einwandfrei.

Gut, habe alles zusammengelötet auf einer normalen Platine: Ergebnis 
Optokoppler futsch :-(.

Jut, dachte ich: Vielleicht Montagsmodell (hab ihn leider vorher nicht 
getestet gehabt). Rausgelötet.

Neuen genommen vom Reel (Vorher getestet und zwar mit der ganzen gelötet 
Schaltung - nicht mit der Steckplatinenschaltung! - ha, man wird ja 
schlauer) - Ergebnis: Neuer geht. Ok super dachte ich. Reingelötet ... 
nach dem Lötvorgang Optokoppler wieder futsch.

By the way: Ich habe ohne Sockel eingelötet - muss man fairerweise noch 
schreiben.

So meine Fragen:

1) Ist der Optokoppler so auf Hitze empfindlich?
2) Könnte ausser Hitze noch was faul sein?

Ich kapiers echt nicht. Danke für eure Zeit und Antworten/Ideen.


Gruss
Matthias
#6288222
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samatthias schrieb:
> Ich habe eine Schaltung mit einem Optokoppler aufgebaut und auf der
> Steckplatine funktioniert sie einwandfrei.

Schon wieder eine geheime Schaltung bzw. ein geheimer Aufbau

> Gut, habe alles zusammengelötet auf einer normalen Platine: Ergebnis
> Optokoppler futsch :-(.

Dann hast Du wohl etwas falsch gemacht?

Und was heißt futsch? Eingangs-IR-Led defekt, Ausgangstransistor des OK 
defekt? Oder futsch im Sinne von „hat sich in Luft aufgelöst“?

Keine Bilder, keine Kekse?
Gast #6288384
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> Ja, genau wie alle anderen Halbleiter auch.

Was das loeten angeht sicherlich. Ich habe auch noch keinen beim loeten 
kaputt bekommen. Ich glaube sogar das ich noch nie ein Bauteil beim 
einloeten kaputt bekommen habe.

Aber man sollte nicht vergessen das der CTR bei steigender 
Umgebungstemperatur stark zurueckgehen kann.

Olaf
#6288598
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Olaf schrieb:

>> Ja, genau wie alle anderen Halbleiter auch.
>
> Was das loeten angeht sicherlich. Ich habe auch noch keinen beim loeten
> kaputt bekommen. Ich glaube sogar das ich noch nie ein Bauteil beim
> einloeten kaputt bekommen habe.

Wenn man Löten kann, ist das ja auch kein Problem. Minutenlages
"Rumbraten" bringt aber jeden Halbleiter um.
Gast #6288656
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samatthias schrieb:

> schlauer) - Ergebnis: Neuer geht. Ok super dachte ich. Reingelötet ...
> nach dem Lötvorgang Optokoppler wieder futsch.
>
> By the way: Ich habe ohne Sockel eingelötet - muss man fairerweise noch
> schreiben.

Dann mach für den nächsten Versuch einen Sockel rein. Wenn der 
Optokoppler dann wie gewünscht funktioniert, lag es an deinem Lötstil. 
Wenn er aber immer noch kaputt geht, dann liegt es an deiner Schaltung.
Gast #6289227
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Moin Zusammen

Ja hab Sockel bestellt und gebe der Schaltung noch eine Chance. Auf der 
dem Brotbrett ging sie ja auch.

@solar77: Irgendeine Chance mit einem Multimeter den Optokoppler zu 
prüfen? Wenn ja wie muss ich vorgehen?

@Cosmo: So wäre ich jetzt auch vorgegangen, genau.

@Harald W.: Ich habe noch nicht genügend Erfahrungen im Elektroniklöten. 
Bei mir ist es auch das erste Bauteil, dass beim Löten durch 
Hitzeeinwirkung kaputt gegangen wäre. Ich löte mit Blei und 310 Grad. 
Vielleicht zu wenig Hitze um lokal die Wärme schnell hinzubekommen.

Gruss
Matthias
Gast #6289242
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samatthias schrieb:
> @solar77: Irgendeine Chance mit einem Multimeter den Optokoppler zu
> prüfen? Wenn ja wie muss ich vorgehen?

Die LED muss sich von der Kennlinie wie eine IR-LED benehmen und der 
Transistor wie ein NPN-Transistor, wobei der Basisstrom auch als 
Photostrom bereit gestellt werden kann.

> Vielleicht zu wenig Hitze um lokal die Wärme schnell hinzubekommen.
Das wiederum ist eine Frage der Form und Größe der Lötspitze, des Zinns 
an der Spitze, des Wärmewiderstandes zwischen Heizelement und Lötspitze 
sowie der Heizleistung des Lötkolbens.
Gast #6289329
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samatthias schrieb:
> Irgendeine Chance mit einem Multimeter den Optokoppler zu
> prüfen?

Stelle Deinen Schaltplan hier ins Forum. Mit Schaltplan meine ich auch 
so ein Gebilde aus Linien, kein Bild vom Steckbrett oder bunt aus 
Fritzing!

Den blanken Optokoppler per Multimeter zu prüfen kann gehen, wenn man 
zwei Multimeter hat, aber wozu?

Der Eingang verhält sich wie eine Leuchtdiode mit geringer 
Durchlasspannung, also misst man in der Schaltung Spannungen, bei 
Zustand ein und bei Zustand aus.

Der Ausgang ist ein Transistor, auch da tun es zwei Spannungsmessungen!

Befasse Dich mit den Grundlagen des Bauelementes:
https://www.mikrocontroller.net/articles/Optokoppler
https://www.kollino.de/elektronik/optokoppler/
(Die Beschreibung im Elektronik-Kompendium ist ja mal richtig schlecht)
Gast #6289474
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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Willst du nicht den Schaltplan vorzeigen, damit wir ihn prüfen können?
> Ich wette, da ist ein offensichtlicher Fehler drin.

Das wird nichts nützen, da ja angeblich die Schaltung auf dem Steckbrett 
funktionierte.
Selbst wenn man den verkehrt herum einbaut, brennt der nicht ab.
Sowas muß man erst mal fertigbringen.

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