Blechbieger schrieb:
> Klaus R. schrieb:
>> Ich könnte mir vorstellen das man MDSE im Bereich von SAP einsetzt.
> Ich hatte gehofft so etwas wie Ardupilot würde damit arbeiten. Aber ich
> befürchte die Einstiegsschwellen, sowohl Wissen als auch Kosten, wären
> zu hoch als das sich ein erfolgreiches Projekt entwickeln könnte.
>
> Dabei wäre zumindest Enterprise Architect preislich noch in einem
> Bereich den man privat für ein Hobby ausgeben kann.
Nachdem ich eben den Wikipedia-Artikel überflogen habe, würde ich sagen,
daß es weniger eine Frage von ausgeben "kann" als eher "will" ist. Wie
Klaus R. sagte handelt es sich um einen Ansatz große Projekte so in den
Griff zu bekommen, daß sie nicht Kosten- und Zeitmäßig aus dem Ruder
laufen und gleichzeitig etwas dabei rauskommt was der Kunde als
einigermaßen akzeptabel ansehen kann. Negativbeispiele gehen alle Jahre
mal wieder durch die Presse.
Damit einher geht eine Organisation die Meetings, Präsentation,
Teamhierarchie (d.h. es gibt es jeweils einen Boss) und dergleichen
beinhaltet.
Dagegen Open Source (im Sinne von Hobby, gibt auch andere) Projekte
haben einfach eine andere Organisations- und Motivationsstruktur. Es
beruht auf Freiwilligkeit und damit passt dergleichen formelle
Strukturierung wenig zusammen. Selbst jemand der Softwareentwicklung
professionell betreibt und in seinem Job dergleichen Methoden nutzt hat
wahrscheinlich wenig Lust darauf es freiwillig zu tun (denn es klingt
ungefähr so spannend wie die Steuererklärung).