Dieter (Gast)
>Ah ok danke für den Hinweis.
>>Und zweitens macht das DB sicherlich an ǵaben zm SOA-Bereich des Teils,
>>und dessen thermal Impedanz, womit sich alle möglichen Pulsvarianten
>>einschätzen lassen.
>kannst du mir einen Hinweis geben wo erklärt wird wie dieser Graph zu
>lesen ist ? Bzw wie man das ein schätzen kann? Danke
Das SOA-Diagramm sagt Dir für diskrete Pulsbreiten, ausgehend von einem
Transistor mit gleichmäßigen 25°C, wie hoch die Kombination von Strom
und Spannung während des Pulses sein darf, bis sich (Bereiche der)
"Sperrschicht" auf die angegebene Temperatur aufgeheizt hat. Das gilt
nur für Einzelpulse, zw. denen sich der gesamte T wieder auf 25°C
abkühlen kann. Ist damit also eher theoretischer Natur, mit den Werten
läßt sich aber rechnen, bzw. abschätzen.
Die thermal Impedanz dagegen gibt den Wärmewiderstand des T in
Abhängigkeit von der Pulsfrequenz und -breite an. Wie man sieht, wird
die thermal Impedanz kleiner, je höher die Frequenz ist, bzw. je kleiner
der Dutyfaktor ist. Dadurch kann man dem T mehr Leistung pro Puls
zumuten.
Das sind natürlich nur Grenzwerte, idR. auf eine Gehäusetemperatur von
25°C, die man auch permanent sicherstellen muß (daselbe Prinzip wie bei
einer normalen statischen Ptot-Angabe), aber man kann damit auf seine
realen Bedingungen umrechnen, so wie mit den sonst üblichen statischen
Rth-Angaben.