Forum: /dev/null Konjukturpaket - Worüber niemand berichtet [Endet: 12.6.]


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von Zero V. (gnd)


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Hallo Forum,

mittlerweile sollte ja jeder mitbekommen haben, dass die Mehrwertsteuer 
gesenkt wird und es einen Kinderbonus gibt. Aber in dem PDF stehen auch 
noch andere Punkte drin die ich interressant finde, vorallem da hier 
mehr Gelder fließen als an Familien und Kitas.

Zum Vergleich es gibt 4,3 Mrd. für den Kindergeldbonus und 1 Mrd. für 
den Kitaausbau.

7 Mrd. für
"Die  Bundesregierung  wird kurzfristig  die „Nationale 
Wasserstoffstrategie“ vorlegen. Deren Ziel soll es sein, Deutschland bei 
modernster Wasserstofftechnik zum Ausrüster der Welt zu machen"

2 Mrd. für
"... ist es  unser  Ziel,  dass  Deutschland  in wesentlichen Bereichen 
der Quantentechnologien, insbesondere dem Quantencomputing, der 
Quantenkommunikation,  der  Quantensensorik  und  auch  der 
Quantenkryptographie wirtschaftlich und technogisch an der Weltspitze 
konkurrenzfähig ist" (ja "technogisch" steht so drin)

2 Mrd für
"... wollen bei den zukünftigen Kommunikationstechnologien 5G und 
perspektivisch 6G  in  der  Weltspitze  als  Technologieanbieter  eine 
führende  Rolle  einnehmen"

5 Mrd für
"Wir  wollen den 5G-Ausbau  massiv  beschleunigen  und  bis  2025  ein 
flächendeckendes 5G-Netz in ganz Deutschland aufbauen"

Was ist eure Meinung? Haltet ihr das Geld für sinnvoll investiert?


Quelle: 
https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Schlaglichter/Konjunkturpaket/2020-06-03-eckpunktepapier.pdf?__blob=publicationFile&v=9

: Gesperrt durch Moderator
von oldeurope O. (Gast)


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D. C. schrieb:
> die Mehrwertsteuer
> gesenkt wird

Und ich muss jetzt für 6 Monate die Kasse und die Buchhaltungssoft
auf 16% umstellen. Bin mir nicht sicher, ob ich das überhaupt
gebacken kriege. Bei der Soft kann ich jeden Betrag händisch
ändern. Ob die Ersparnis den Aufwand aufwiegt?

LG
old.

von Jens M. (schuchkleisser)


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Das "Geld" ist keines, sondern aus der Zukunft geborgte Schulden.
Unsere Enkel werden noch leiden für den Scheiß, den die Lobby-a-geigen 
den Politikern da eingeredet haben.
Große Firmen, die bei Corona eh keine Probleme hatten und mit den 
besseren Anwälten jeden Cent aus irgendeiner Förderung ungerechtfertigt 
abgrasen können bekommen noch mehr Geld, das man dem Vorstand dann als 
Bonus ausbezahlt. Der der's braucht, weil er seine 3 Mitarbeiter sonst 
rausschmeißen muss bekommt gar nüscht.

Der kleine Mann wird mit "aber die Märchensteuer wird temporär um 3% 
gesenkt" ruhiggestellt, effektiv wird aber kein Laden aus 9,95€ auch nur 
9,89€ machen, geschweige denn 9,70€.
Zudem haben viele Läden mit der Bürokratie zu kämpfen, weil man genau 
unterscheiden muss was wann wie besteuert wird. Das frisst die Kosten 
dreimal wieder auf.

Zu den oben angesprochenen Punkten:
-Wasserstoff wird schon lange erforscht. Henne/Ei: Es gibt keine Autos 
die man kaufen könnte selbst wenn man wollte, und daher gibt es auch 
keine Tanken, denn da kommt nie einer.
Und das wird auch noch 10 Jahre so bleiben, in denen 7 Milliarden Euro 
schon in den ersten 5 Monaten verdampfen. Schneller kann man aber keine 
Autos entwickeln und auch keine sinnvolle Erzeugung, Lagerung und 
Verteilung von H2  aufbauen.

Quantentech: Ja bitte, wer soll das denn machen? 50 Jahre geschlafen und 
dann innerhalb eines Jahres den Nobelpreis absahnen?

5G/6G: LOL. Kathrein oder wie?

von (prx) A. K. (prx)


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Jens M. schrieb:
> den die Lobby-a-geigen den Politikern da eingeredet haben.

Das war freilich schon mal schlimmer als grad jetzt.

von (prx) A. K. (prx)


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Ein nicht Zitierbarer schrieb:
> Bin mir nicht sicher, ob ich das überhaupt gebacken kriege.

Kurzarbeit ade, Überstunden wir kommen! So wird das für manche heissen, 
die die Änderungen innert Tagen durch die T-, Q- und P-Systeme jagen 
müssen.

: Bearbeitet durch User
von U. B. (pasewalker)


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DIE paar Milliarden ...
> Was ist eure Meinung? Haltet ihr das Geld für sinnvoll investiert?

Das bisschen Knete ist VÖLLIG ohne Relevanz.

Zur Erinnerung: Vor ein paar Jährchen hat die aktuelle
Vorsitzende der EU-Farce, die Ex-Verteidigungsministröse
(ihre Doktor-Arbeit umfasste immerhin 62 Seiten
https://www.zeit.de/politik/deutschland/2016-03/ursula-von-der-leyen-doktortitel-plagiat
)
für die Erhöhung des Hartz-4-Satzes um ein paar Euros
-gefühlt- ein ganzes Jahr benötigt.

Derzeit wird ca. jedes Quartal die Neuverschuldung nicht nur
von Deutschland, sondern auch der EU
(d.h. -auf deutsch- ebenfalls fast nur Deutschland zugebucht)
um ca. 0,5 Billionen € = 500 000 000 000 € 'angepasst'.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Die sollen mal lieber Geld in die Entwicklung wirklich brauchbarer Akkus 
stecken. Wasserstoff ist nur was für Flugzeuge, für Autos lohnt sich das 
nicht. Da ist das Zeug nur schlecht lagerbar und wegen dem hohen Druck 
extrem gefährlich, vor allem bei Unfällen würde man schnell als 
Brathähnchen enden. Die Energiedichte ist auch nicht besonders hoch wenn 
man das Zeug nicht flüssig lagern kann.

Bei Flugzeugen ist das wegen deren hohen Verbrauch egal, man könnte sie 
kurz vor dem Start flüssig betanken und das was verdampft, geht gleich 
in die Triebwerke. Man muß ihn nicht lange lagern wie bei Autos.

Bei Schiffen funktioniert das schon, Flüssiggastanker fahren oft mit dem 
Gas, was während der Fahrt in den Tanks verdampft, um dort die niedrige 
Temperatur zu halten.

von René H. (mumpel)


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Nicht wenige Bürger befürchten, dass die Senkung der MwSt. zu einer 
versteckten Preiserhöhung führen wird/könnte.

: Bearbeitet durch User
von Jens M. (schuchkleisser)


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René H. schrieb:
> Nicht wenige Bürger befürchten, dass die Senkung der MwSt. zu einer
> versteckten Preiserhöhung führen wird/könnte.

Na klar.
Jetzt: x+19%=Endsumme
Bald: x+16%+3% versteckte Gebühren=(gleiche) Endsumme
Danach: x+19%+3% "angewöhnter Mehrertrag" = (höhere) Endsumme.

Sicherlich nicht überall, aber man wird hier und da feststellen das die 
Preise eher 29ct über dem vollen Euro zu liegen kommen anstatt wie jetzt 
5ct drunter.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Ich find diese Mehrwertsteuersenkung auf Zeit totalen Quatsch. Das 
bringt nichts wenn sowieso niemand in die Läden geht, es steigert nicht 
die Kaufkraft, die man für einen erfolgreichen schnellen Effekt 
bräuchte.

Angenommen jemand braucht eine neue Waschmaschine und kann sich die für 
499 Euro nicht leisten - dann kann er sie sich für 486 Euro immer noch 
nicht leisten.

von Le X. (lex_91)


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D. C. schrieb:
> Was ist eure Meinung? Haltet ihr das Geld für sinnvoll investiert?

Natürlich nicht.
Falls ich später Zeit und Lust habe werde ich mich kurz empören.

von Erich L. (loktarogar)


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Die sollen lieber endlich Cannabis legalisieren

von Reinhard S. (rezz)


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Jens M. schrieb:
> Zu den oben angesprochenen Punkten:
> -Wasserstoff wird schon lange erforscht. Henne/Ei: Es gibt keine Autos
> die man kaufen könnte selbst wenn man wollte, und daher gibt es auch
> keine Tanken, denn da kommt nie einer.

Könnte mehr sein (Tankstellen), aber beides gibt es.

von Jens M. (schuchkleisser)


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Reinhard S. schrieb:
> aber beides gibt es.

Naja, technisch ja.
Schon mal versucht, ein H2-Auto zu kaufen? In Serie? Bestellbar beim 
Händler um die Ecke?
Soweit mir bekannt in Europa nur der Nexo, Mirai und ein umgefrickelter 
Benz, alle weit jenseits der 60k€.
Also, ja, gibt es. Aber gerade nur so, das es existiert.
Wahrscheinlich für irgendeinen Flotten-Wert oder eine Förderung.

H2-Tankstellen sind in DE weniger als 100.
Gegenüber ca. 14000 für normalen Sprit.
Selbst spezielle Stromtankstellen gibt es schon weit mehr.
Auch hier also: ja, gibt's. Aber reell auch nur auf dem Papier.

von A. S. (achs)


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Wie ist das eigentlich mit Verträgen, z.b. Küche für 10.2020, 11.900€, 
also 10.000+MwSt.

Zahlt der Händler 19%, wenn im Mai unterschrieben, fällig erst bei 
Auslieferung ist?

Reduziert sich der Preis, wenn der Händler 16% zahlt? Macht es ggf Sinn, 
einvernehmlich zu canceln und mit 11.750 neu abzuschließen?

von Peter F. (toto)


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D. C. schrieb:
> 7 Mrd. für
> "Die  Bundesregierung  wird kurzfristig  die „Nationale
> Wasserstoffstrategie“ vorlegen. Deren Ziel soll es sein, Deutschland bei
> modernster Wasserstofftechnik zum Ausrüster der Welt zu machen"

Ist das Reaktionsprodukt, Wasserdampf, nicht auch ein Treibhausgas?

Beitrag #6295310 wurde vom Autor gelöscht.
von Jens U. (Gast)


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O. schrieb:
> D. C. schrieb:
>> die Mehrwertsteuer
>> gesenkt wird
>
> Und ich muss jetzt für 6 Monate die Kasse und die Buchhaltungssoft
> auf 16% umstellen. Bin mir nicht sicher, ob ich das überhaupt
> gebacken kriege.

Die Firmen kaufen jetzt wie blöde, weil sie 19% MWST abziehen und 
hinterher nur 16% bezahlen müssen. Macht 3% Gewinn aufs Netto.

von Thomas E. (Firma: Thomas Eckmann Informationst.) (thomase)


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Jens U. schrieb:
> Die Firmen kaufen jetzt wie blöde, weil sie 19% MWST abziehen und
> hinterher nur 16% bezahlen müssen. Macht 3% Gewinn aufs Netto.

Genau. Diese bösen Kapitalisten. Du hast das voll verstanden.

von Michael D. (nospam2000)


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D. C. schrieb:
> 2 Mrd. für
> "... ist es  unser  Ziel,  dass  Deutschland  in wesentlichen Bereichen
> der Quantentechnologien

Ist doch klar, man wartet immer noch auf einen Quantensprung...

von Uhu U. (uhu)


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Jens M. schrieb:
> Das "Geld" ist keines, sondern aus der Zukunft geborgte Schulden.
> Unsere Enkel werden noch leiden für den Scheiß, den die Lobby-a-geigen
> den Politikern da eingeredet haben.

Na da hast du ja mal wieder schön geschuchkleissert…

Investitionen betreffen üblicherweise die Zukunft – in die Vergangenheit 
wird üblicherweise nicht investiert – und das wird häufig über Kredite 
finanziert, nicht nur beim Staat.

von Uhu U. (uhu)


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Peter F. schrieb:
> Ist das Reaktionsprodukt, Wasserdampf, nicht auch ein Treibhausgas?

Und was für eins…

Vom CO₂ ist das laut IPCC übrigens nicht bewiesen – siehe
Summary for Policymakers Fußnote 16 unter D.2:
„No best estimate for equilibrium climate sensitivity can now be given 
because of a lack of agreement on values across assessed lines of 
evidence and studies.“

https://www.google.com/url?q=https://www.ipcc.ch/site/assets/uploads/2018/02/WG1AR5_SPM_FINAL.pdf

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Geht schon los, die Preise der Deutschen Bahn sinken im Fernverkehr ab 
1. Juli wegen der Mehrwertsteuersenkung um 1,9% (Quelle N24 aka Welt). 
Sieht nicht aus wie 3% wie man es erwartet hätte. Sieht so aus als 
würden die sich tatsächlich erstmal 1% in die eigene Tasche füllen. Also 
wieder nur Augenwischerei, weniger als 4 Euro bei einem 200 Euro teuren 
Ticket... Anders ausgedrückt, wenn ich für 200 Euro ein Ticket kaufe, 
bekomme ich 'nen Döner geschenkt. Woooow, voll der Burner.

Sorry @Politik, aber verarschen kann ich mich alleine und für mich ist 
das auch kein Anlass jetzt irgendwie mehr mit der Bahn zu fahren.

von René H. (mumpel)


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Da bleibt nichts in den eigenen Taschen, bei den Schulden.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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https://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft-verantwortung/weltbank-corona-fuehrt-zu-groesster-weltwirtschaftskrise-seit-150-jahren-li.86554?lid=true

Die Geldwerferei des eutschen Staates ist nicht weniger als versuchter 
Scheckbetrug, denn dieses Geld ist durch nichts gedeckt. Das wird sich 
bald erweisen, wenn die Preise für Drittstaatenimporte der EU 
Geldvermehrungspolitk die Scheuklappen herunterziehen.
Namaste

von Icke ®. (49636b65)


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Jens U. schrieb:
> Die Firmen kaufen jetzt wie blöde, weil sie 19% MWST abziehen und
> hinterher nur 16% bezahlen müssen. Macht 3% Gewinn aufs Netto.

Unsinn. Als Vorsteuerabzugsberechtigter kannst du genauso so viel 
Umsatzsteuer abziehen, wie du beim Einkauf bezahlt hast. Die beim 
Verkauf eingenommene Umsatzsteuer bist du dem Finanzamt schuldig. Die 
Mehrwertsteuer ist für Gewerbetreibende nur ein durchlaufender Posten, 
ein Gewinn ist damit nicht erzielbar, egal wie und wann sie sich ändert. 
Einziger Vorteil der Senkung ist der etwas niedriger ansetzbare 
Verkaufspreis für ENDverbraucher. Aber der fällt so gering aus, das er 
als Kaufargument kaum zieht.

von (prx) A. K. (prx)


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Wenn das Bisschen Geld keine Rolle spielt, sollte man dann nicht statt 
dessen 3% drauflegen, um die Massnahmen zu finanzieren?

: Bearbeitet durch User
von Matthias S. (da_user)


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Icke ®. schrieb:
> Einziger Vorteil der Senkung ist der etwas niedriger ansetzbare
> Verkaufspreis für ENDverbraucher. Aber der fällt so gering aus, das er
> als Kaufargument kaum zieht.

Darum vermute ich, dass die Preise ziemlich gleich bleiben werden. Für 
die Händler summiert sich das dann auf. Muss auch nicht unbedingt 
schlecht sein, wenn bei dem einem oder anderen gebeutelten 
Händler/Gastronom/... mehr hängen bleibt.

von Claus M. (energy)


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Ben B. schrieb:
> Geht schon los, die Preise der Deutschen Bahn sinken im Fernverkehr ab
> 1. Juli wegen der Mehrwertsteuersenkung um 1,9% (Quelle N24 aka Welt).
> Sieht nicht aus wie 3% wie man es erwartet hätte.

Wer erwartet denn 3%? Das wäre ja mehr, als durch die MwSt. erleichtert 
(ca. 2.5%).

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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A. K. schrieb:
> Wenn das Bisschen Geld keine Rolle spielt, sollte man dann nicht statt
> dessen 3% drauflegen, um die Massnahmen zu finanzieren?

Ja, dann würden die Deppen sehen das es nichtts umsonst gibt, aber es 
würde nicht langen und die Wahlstimmung verschlechtern des wegen liber 
noch eine Anleihe an die wehrlose weil Lobbylose Generation.

Namaste

von René H. (mumpel)


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Die Senkung der MwSt. macht sich ohnehin nur bei Großeinkäufen 
bemerkbar. Bei einer Semmel für derzeit 15 Cent machen sich 3% (0,45 
Cent) nicht bemerkbar, kein Discounter wird für Kleingebäck krumme 
Beträge nehmen.

von (prx) A. K. (prx)


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Winfried J. schrieb:
> die Wahlstimmung verschlechtern

Weshalb denn? Das Bisschen Geld, das als Senkung keinerlei Rolle spielt, 
soll als Erhöhung die Stimmung verschlechtern? ;-)

Die Summe am Ende des Monats machts, nicht das einzelne Brötchen.

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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von Steuerflüchtlingen redet auch irgendwie keiner...

Wenn man die Globalunternehmen endlich mal an die Kandarre* legen würde
hätte man noch wesentlich mehr Geld für Corona-Spirenzchen übrig.

*Im Sinne von:

"Ihr wollt Eure Produkte hier verkaufen?
-Dann zahlt Ihr DAFÜR auch HIER Eure Steuern"

von Le X. (lex_91)


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● J-A V. schrieb:
> von Steuerflüchtlingen redet auch irgendwie keiner...

Da wird eigentlich sehr viel drüber geredet.
Problem ist nur dass sich die Akteure bisher nicht auf eine einheitliche 
Regelung einigen konnten.
Und dank Binnenmarkt müssten alle gleichermaßen mitziehen, sonst bleiben 
Schlupflöcher offen.

Autokraten sind hier im Vorteil, die sparen sich den lästigen Schritt 
mit den Abstimmungen und Diskussionen.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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A. K. schrieb:
> Winfried J. schrieb:
>> die Wahlstimmung verschlechtern
>
> Weshalb denn? Das Bisschen Geld, das als Senkung keinerlei Rolle spielt,
> soll als Erhöhung die Stimmung verschlechtern? ;-)
>
> Die Summe am Ende des Monats machts, nicht das einzelne Brötchen.

Für die Wahlstimmung ist sind Zuckerstreusel auf Fäkalien noch immer 
gut. ?

Namaste

von René H. (mumpel)


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A. K. schrieb:
> Die Summe am Ende des Monats machts, nicht das einzelne Brötchen.

Wer für 200,- Euro einkauft spart durch die Senkung der MwSt. 6,- Euro. 
Dafür bekommt man nicht viel. Mal davon abgesehen werden die meisten 
Händler die Nettopreise erhöhen, vielleicht sorgen dafür schon die 
Verkaufspsychologen. Nehmen wir doch mal die berühmten 99 Cent. Nur 
wenige Händler werden auf 98 Cent runtergehen um auf einen glatten 
Centbetrag zu kommen. Da werden eher die Nettopreise erhöht um die 
psychologischen 99 Cent zu bekommen. Man muss also schon sehr viel und 
teuer einkaufen um von  der Senkung der MwSt. etwas zu spüren. Das ist 
vergleichbar mit Lohnerhöhungen, bei der meist die kalte Progression die 
Erhöhung auffrisst.

: Bearbeitet durch User
von (prx) A. K. (prx)


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René H. schrieb:
> Mal davon abgesehen werden die meisten
> Händler die Nettopreise erhöhen,

Zumindest anfangs. Der Lebensmittel in D ist allerdings von harter 
Konkurrenz und niedrigen Margen geprägt. Das kann also auch z.B. in 
publizierte Sonderangebote fliessen, mit denen man Kunden anlockt. Dort 
dann mit deutlich grösserer Preisdifferenz.

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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René H. schrieb:
> Man muss also schon sehr viel und
> teuer einkaufen um von  der Senkung der MwSt. etwas zu spüren.

ich kaufe nach wie vor wenn ich etwas benötige und nicht weil
ich gerade angeblich ein paar Kopeken spare.

Die E-Karre wird grad 9000EUR günstiger?
-meine jetzige Karre machts noch mindestens 100Mm

Ketchup ist grad 40ct günstiger?
-ich hab noch 2 Buddeln die für die letzte Grillparty angedacht waren.

Schnick!

von René H. (mumpel)


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So spart man richtig. Sparen durch Verzicht. ?

: Bearbeitet durch User
von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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ich verzichte ja nicht, sondern kaufe nur etwas,
wenn ich es benötige.

von René H. (mumpel)


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Das ist auch eine Art Verzicht. Nach den Wünschen der Industrie sollst 
Du auch kaufen was Du nicht brauchst, um der ach so gebeutelten 
Wirtschaft zu helfen.

: Bearbeitet durch User
von lächler (Gast)


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Ich habe mein eigenes Konjunkturpaket verabschiedet.
Mein Friseur hat von mir auch Geld für den nicht stattgefundenen 
Haarschnitt bekommen. Wenn das jeder machen würde, wäre vielen geholfen. 
Und was hat man für einen Verlust? Keinen - man ist nur etwas länger 
unfrisiert herumgelaufen.
Konzertkarten zurückgeben, weil ausgefallen? Mumpitz! Ebenso kein 
Verlust, da das Geld ja eh weggewesen wäre. Künstler und Veranstalter 
freuen sich und der einzige eigene Verlust sind 3h Unterhaltung.
:-)

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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lächler schrieb:
> Ebenso kein Verlust, da das Geld ja eh weg gewesen wäre.

viertel Jahr Kurzarbeit und Nicht verreisen...
es bleibt am Ende mehr übrig als ohne Kurzarbeit und mit Reise.

ich hätte dieses Jahr nach Amiland wollen,
wo man bekanntlich diverse k€ verbrät.
Aber ich verkneif mir das Reisen dieses Jahr gänzlich,
auch nicht innerhalb D.

Hab einfach keinen Bock,
dass kurz vorher dann doch etwas dazwischen grätscht.

von Toby P. (Gast)


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D. C. schrieb:
> Aber in dem PDF stehen auch noch andere Punkte drin die ich
> interressant finde,

Das ist Politik. In der Regel schichten die irgendwas anderes um von dem 
Sie meinen es passt zum Thema. Das wäre aber so oder so bezuschusst 
worden. Sieht aber besser aus und soll Handlungsfähigkeit vorgaukeln.

Die Idee dahinter ist auf etwas Geld zu gießen um es zum wachsen zu 
bringen. In etwa so sinnvoll wie einer Katze 10 kilo Futter hinzustellen 
damit Sie Mäuse jagt.

von Toby P. (Gast)


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Winfried J. schrieb:
> denn dieses Geld ist durch nichts gedeckt.

Welches Geld seit der Goldmark war oder ist denn mit irgendwas gedeckt? 
Geld ist ein Zahlungsversprechen des Staates. Für einen Gutschein gibt 
er dir  einen anderen Gutschein  ;-).

Das Paket ist natürlich wirkungslos und teuer, wie alles was diese 
Berliner Nichtskönner mit der 
Tante-die-keine-3-zusammenhängenden-Sätze-reden-kann als Aushängeschild 
so raushauen.

Es hat aber für die Staatseinnahmen harte Auswirkungen. Eine Senkung um 
3 Prozentpunkte bewirkt bei 19% auf 16% eine Verringerung der 
Steuereinnahmen um ca. 15%. Das bei der Umsatzsteuer, der größten 
Einnahmequelle des Staates.

Die zweitgrößte ist die Lohnsteuer, deren einnahmen sich auch dramatisch 
verschlechtern werden.

Meine Arbeitshypothese lautet: Merkel nebst ihrer Mischpoche sind 
Agenten (besser Marionetten) feindlicher Mächte. Was Jelzin in Russland 
macht Merkel hier. Das ist nur eine Hypothese, aber so fügt sich alles 
was die Tante macht auf einmal wunderbar zusammen.

von Jobst Q. (joquis)


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Ohne Zweifel sind viele Menschen durch Coronamaßnahmen in 
wirtschaftliche Schwierigkeiten gekommen. Es soll auch staatliche Gelder 
geben, um diese abzumildern. Da heißt es, rechtzeitig die Hand 
aufzuhalten. Und wir erleben, dass sich die mit den größten Händen am 
meisten vordrängeln. Die Autoindustrie möchte, dass staatliche 
Konsumprämien ihr Geschäft beleben.

Ich vermute mal, dass nicht gerade die Ärmsten dringende Hilfen zur 
Anschaffung von Neuwagen brauchen. Wäre es da nicht ehrlicher, das Geld 
direkt an die Aktionäre und Spitzenmanager zu überweisen? Nach der 
Trickledown-These hätten auch die Ärmsten was davon: je mehr Kuchen für 
die Reichen, umso mehr Krümel für die Armen.

Dieser direkte Weg des Geldes ohne zusätzliche Produktion, die mit 
Ressourcenverbrauch und Ausstoß von Schadstoffen und CO2 verbunden wäre, 
hätte damit auch einen ökologischen und klimatischen Vorteil.

von (prx) A. K. (prx)


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Toby P. schrieb:
> Die Idee dahinter ist auf etwas Geld zu gießen um es zum wachsen zu
> bringen.

Wer mit mehr Geld nichts anzufangen weiss, der hat mehr Geld, als er 
braucht. Dran denken, dass es Leute gibt, die stets der Ansicht sind, 
sie hätten zu wenig.

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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wieviele Autos stehen grad auf Halde?
-Überangebot.

Und?
Geht man vom Werk aus mit dem Preis runter?
Lieber nicht, lieber auf den Staat warten,
dass er Zuschüsse für den Autokauf geben möge - wa'?

und der Strom wird bei all den Werken,
die NICHT arbeiten, auch nicht billiger...

Wo sind denn da bitte die marktwirtschaftlichen Prinzipien?

von (prx) A. K. (prx)


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Jobst Q. schrieb:
> Ich vermute mal, dass nicht gerade die Ärmsten dringende Hilfen zur
> Anschaffung von Neuwagen brauchen.

Die Senkung der MwSt landet auch dort, wo das Geld gebraucht wird. Was 
unten ausgeprägter wirkt als oben. Bei den 300€ pro Kind ist das noch 
deutlicher.

> Wäre es da nicht ehrlicher, das Geld
> direkt an die Aktionäre und Spitzenmanager zu überweisen?

Du willst also die Leute unten darauf hinweisen, dass sie das Geld nicht 
brauchen und doch bitteschön zu Gunsten derer oben verzichten sollen?

von Toby P. (Gast)


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A. K. schrieb:
> Die Senkung der MwSt landet auch dort, wo das Geld gebraucht wird.

Nirgends landet Geld. Es wird `vermutlich auch nichts billiger werden. 
jedenfalls nicht im Konsumbereich. Nicht mal die derzeitige Teuerung 
wird ausgeglichen werden.

Wer ein Auto oder eine Yacht kauft hat einen spürbar geringeren 
Kaufpreis. Aber auch das wird durch erhöhte Unterhaltskosten mehr als 
ausgeglichen.

● J-A V. schrieb:
> Wo sind denn da bitte die marktwirtschaftlichen Prinzipien?

Diese Prinzipien besagen das ein gut im Zeitalter der Massenproduktion 
teurer  wird wenn die Nachfrage sinkt. Die Grundkosten bleiben ja gleich 
und Rationalisierungseffekte sind weitgehend ausgeschöpft.

von lächler (Gast)


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Toby P. schrieb:
> Wer ein Auto oder eine Yacht kauft hat einen spürbar geringeren
> Kaufpreis.

Wie soll man das merken?
Weder bei Auto noch bei Yacht zahlen nur die Allerdümmsten den 
Listenpreis.

von Jobst Q. (joquis)


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A. K. schrieb:
> Jobst Q. schrieb:
>> Ich vermute mal, dass nicht gerade die Ärmsten dringende Hilfen zur
>> Anschaffung von Neuwagen brauchen.
>
> Die Senkung der MwSt landet auch dort, wo das Geld gebraucht wird. Was
> unten ausgeprägter wirkt als oben. Bei den 300€ pro Kind ist das noch
> deutlicher.
>
>> Wäre es da nicht ehrlicher, das Geld
>> direkt an die Aktionäre und Spitzenmanager zu überweisen?
>
> Du willst also die Leute unten darauf hinweisen, dass sie das Geld nicht
> brauchen und doch bitteschön zu Gunsten derer oben verzichten sollen?

Ich habe habe nicht gesagt, dass es besser wäre, sondern ehrlicher.

Allgemeiner Hinweis zu meinen Beiträgen: Sie können Spuren von Ironie 
enthalten.

von Toby P. (Gast)


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lächler schrieb:
> Weder bei Auto noch bei Yacht zahlen nur die Allerdümmsten den
> Listenpreis.

Evtl. dadurch das auch auf den verhandelten Preis die Ist. oben drauf 
kommt?

von (prx) A. K. (prx)


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Jobst Q. schrieb:
> Allgemeiner Hinweis zu meinen Beiträgen: Sie können Spuren von Ironie
> enthalten.

Allgemeiner Hinweis zu meinen Beiträgen: Sie enthalten oft mehr als nur 
Spuren von Ironie.

von Manfred (Gast)


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Ben B. schrieb:
> Geht schon los, die Preise der Deutschen Bahn sinken im Fernverkehr ab
> 1. Juli wegen der Mehrwertsteuersenkung um 1,9% (Quelle N24 aka Welt).
> Sieht nicht aus wie 3% wie man es erwartet hätte. Sieht so aus als
> würden die sich tatsächlich erstmal 1% in die eigene Tasche füllen.

Es macht sich immer gut, mangelhafte Rechenkenntnisse und fehlende 
Informationen zu nutzen, um auf etwas zu schimpfen.

Die Senkung von 19% auf 16% macht keine 3% der Endsumme aus, es sind nur 
2,52%.

Bei 7% auf 5% gibt das einen Abschlag von 1,87% auf den ehemaligen 
Gesamtpreis.

Im Zuge der Klimahysterie wurde Januar 2020 der Steuersatz auf 
Bahnfahrkarten auf 7% gesenkt, damit sind 1,9% _Abschlag vollkommen 
korrekt_ .

Toby P. schrieb:
> Nirgends landet Geld. Es wird `vermutlich auch nichts billiger werden.
> jedenfalls nicht im Konsumbereich. Nicht mal die derzeitige Teuerung
> wird ausgeglichen werden.

Die Fernsehfritzen von N3 haben die Wocheneinkäufe einer vierköpfigen 
Famile angeschaut und hochgerechnet, dass diese dank der MwSt-Senkung 
über die 6 Monate insgesamt 160 Euro sparen wird, wenn diese denn sauber 
weitergegeben wird.

Zum Thema Teuerung stimme ich Dir zu, die beobachte ich bei 
Lebensmitteln seit Monaten in deutlicher Höhe.

von lächler (Gast)


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Toby P. schrieb:
> Evtl. dadurch das auch auf den verhandelten Preis die Ist. oben drauf
> kommt?

Also, wenn ich einen Preis aushandele, dann ist die Steuer schon 
enthalten.

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Toby P. schrieb:
> ● J-A V. schrieb:
>> Wo sind denn da bitte die marktwirtschaftlichen Prinzipien?
>
> Diese Prinzipien besagen das ein gut im Zeitalter der Massenproduktion
> teurer  wird wenn die Nachfrage sinkt. Die Grundkosten bleiben ja gleich
> und Rationalisierungseffekte sind weitgehend ausgeschöpft.

dann dürften Landwirte ja keine Probleme haben.

von Toby P. (Gast)


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Manfred schrieb:
> wenn diese denn sauber weitergegeben wird.

Ja wenn, darum ging es doch. Irgendwelche theoretischen Szenarien werden 
nicht anders nur weil eine GEZ-Type Sie bringt.
Um das auszurechnen brauche ich auch keine Typen vom Staatsfunk. 
Prozentrechnung kann ich selbst.

lächler schrieb:
> Also, wenn ich einen Preis aushandele, dann ist die Steuer schon
> enthalten.

Bei mir nicht, aber wer neu und privat kauft da stimmt das schon.

● J-A V. schrieb:
> dann dürften Landwirte ja keine Probleme haben.

Was hat Landwirtschaft in der EU mit Marktwirtschaft zu tun?

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Toby P. schrieb:
> ● J-A V. schrieb:
>> dann dürften Landwirte ja keine Probleme haben.
>
> Was hat Landwirtschaft in der EU mit Marktwirtschaft zu tun?

die müssen heftigst subventioniert werden, denn sonst wäre
das Überangebot ihrer Erzeugnisse deren Todesurteil.

HIER würden die Marktprinzipien ohne Subventionen dann zuschlagen:
Gibt es zuviel, sinkt der Preis (noch viel mehr)

von Toby P. (Gast)


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Manfred schrieb:
> Im Zuge der Klimahysterie wurde Januar 2020 der Steuersatz auf
> Bahnfahrkarten auf 7% gesenkt, damit sind 1,9% Abschlag vollkommen korrekt.

Verstehe ich das richtig?  Die Ust. wurde von 19 auf 7 % gesenkt wurde 
und deshalb ist der Preis von Bahnfahrten um 1,9% günstiger?

von Toby P. (Gast)


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● J-A V. schrieb:
> HIER würden die Marktprinzipien ohne Subventionen dann zuschlagen:

Stimmt, ich hatte aber eher an moderne Produktionsmethoden gedacht. 
Landwirtschaft skaliert da klassisch.

Im Ergebnis ist es aber ähnlich, je mehr Kartoffeln angebaut werden 
desto teurer werden Sie ;-).

Als Politiker würde ich die Versorgung mit  Lebensmitteln aber auch 
nicht den Märkten überlassen, egal wie sehr ich öffentlich das hohe Lied 
auf Sie singe.

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wir brauchen also sowas wie HO und Konsum Läden?

Beitrag #6297532 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Jonas (Gast)


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Manfred schrieb:
> Die Fernsehfritzen von N3 haben die Wocheneinkäufe einer vierköpfigen
> Famile angeschaut und hochgerechnet, dass diese dank der MwSt-Senkung
> über die 6 Monate insgesamt 160 Euro sparen wird, wenn diese denn sauber
> weitergegeben wird.

Wenn meine Rechnung korrekt ist, gibt also eine durchschnittliche 
4-köpfige Familie für Wocheneinkäufe 1058,20€ im Monat aus?! Wäre bei 
uns ca. 1/4 davon...

160€ / 2.52% Ersparnis * 100% = 6349€
6349€/6 Monate = 1058,20€

von Percy N. (vox_bovi)


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René H. schrieb:
> Die Senkung der MwSt. macht sich ohnehin nur bei Großeinkäufen
> bemerkbar. Bei einer Semmel für derzeit 15 Cent machen sich 3% (0,45
> Cent) nicht bemerkbar,
Was rechnest Du da eigentlich?
15 ct sind derzeit 107 % des Nettopreises, demnächst werden es 105 % 
sein. Die Differenz sind 2 Prozentpunkte bzw etwas weniger als 2 % vom 
Bruttopreis.
Die erhobene Steuer sinkt allerdings im mehr als 28 %.
Wo lommen da 3 % oder 0,45 ct her?
> kein Discounter wird für Kleingebäck krumme
> Beträge nehmen.
Letztes Jahr oder so kosteten die gleichen Brötchen beim gleichen 
Discounter noch  13 ct. Dank der Währungsimstellung ist eine feinere 
Auflösung nicht möglich, es sei denn, es würden zB fünf Brötchen für 62 
ct angeboten.

Gleichwohl wird der Händler die Preise wohl nicht anpassen wollen. "Mehr 
netto vom brutto" - wer hat das nochmal propagiert?

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Arbeiten muss sich wieder lohnen...

von Percy N. (vox_bovi)


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● J-A V. schrieb:
> Arbeiten muss sich wieder lohnen...

Watt?

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Percy N. schrieb:
> ● J-A V. schrieb:
>> Arbeiten muss sich wieder lohnen...
>
> Watt?

...sind so Zitate die mir noch von der FDP im Kopp sind...

von Percy N. (vox_bovi)


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● J-A V. schrieb:
> Percy N. schrieb:
>> ● J-A V. schrieb:
>>> Arbeiten muss sich wieder lohnen...
>>
>> Watt?
>
> ...sind so Zitate die mir noch von der FDP im Kopp sind...

Da liegst Du gleich doppelt etwas neben dem Kurs.

1. Es ging nich um Arbeit, sondern Leistung. Deshalb das "Watt'.

2. Die FDP hat da auch nur die Brosamen aufgesamnelt, die vom Tisch 
anderer Herren gefallen sind:
http://politikblog.knoettig.de/leistung-muss-sich-wieder-lohnen-kampfslogan-2-artikel-1729.html

Beitrag #6297941 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Jobst Q. (joquis)


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● J-A V. schrieb:
> Arbeiten muss sich wieder lohnen...

Der Unterschied zwischen Arbeit und Leistung ist nicht nur in der Physik 
bedeutend.

In der Physik ist Leistung die Geschwindigkeit im Energieverbrauch. In 
Wirtschaft und Politik ist es die Geschwindigkeit, mit der Arbeiter 
verbraucht werden. Man könnte auch sagen: "Beutemachen muss sich wieder 
lohnen"

von Manfred (Gast)


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Jonas schrieb:
> Wenn meine Rechnung korrekt ist, gibt also eine durchschnittliche
> 4-köpfige Familie für Wocheneinkäufe 1058,20€ im Monat aus?! Wäre bei
> uns ca. 1/4 davon...
>
> 160€ / 2.52% Ersparnis * 100% = 6349€
> 6349€/6 Monate = 1058,20€

Ich habe es nicht gegengerechnet, der Fernsehbeitrag:
https://mediandr-a.akamaihd.net/progressive/2020/0608/TV-20200608-1554-5000.hq.mp4
ab etwa 2:10.

Ich gucke nochmal rein, da werden 250 Euro Wocheneinkauf genannt und 
dazu 6,25 Euro Ersparnis.

Die Zahlen sind nicht schlüssig: Lebensmittel werden mit 7% besteuert, 
nach der Senkung mit 5%, macht 1,87% auf den Bruttopreis.

Für nicht essbare Waren wie Geschirrspülmittel, Bier, Mottenpulver oder 
Windeln fallen 19% - 16% an, nur da kannst Du mit 2,52% Abschlag 
rechnen.

Das Ergebnis ist traurig: Die Fernsehpfuscher haben schlampig gerechnet!

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Percy N. schrieb:
> Da liegst Du gleich doppelt etwas neben dem Kurs.
>
> 1. Es ging nich um Arbeit, sondern Leistung. Deshalb das "Watt'.

meine Erinnerung funktioniert noch ganz gut...

https://www.hdg.de/lemo/bestand/objekt/plakat-arbeit-muss-sich-wieder-lohnen-2009.html

von René H. (mumpel)


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Jobst Q. schrieb:
> Der Unterschied zwischen Arbeit und Leistung ist nicht nur in der Physik
> bedeutend.

Würde man die Leistung mancher Arbeitnehmer berücksichtigen müssten die 
dem Arbeitgeber noch Geld bringen. :D

von Da müssen wir also noch einmal ran (Gast)


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● J-A V. schrieb:
> wir brauchen also sowas wie HO und Konsum Läden?

Hamwer doch:
https://www.konsum-leipzig.de/

Toby P. schrie:
> Als Politiker würde ich die Versorgung mit  Lebensmitteln aber auch
> nicht den Märkten überlassen, egal wie sehr ich öffentlich das hohe Lied
> auf Sie singe.

Wenn man das täte, wären die Felder NUR NOCH voll von Raps und Mais.

Man könnte dann zwar prima Biosprit tanken und Energie aus Bioreaktoren 
beziehen, müßte aber zum Essen den Kitt aus den Fenstern kratzen.

Insofern MUSS das gesteuert werden.

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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wo gibts denn noch Kitt in den Fenstern?

Aber Spätestens seitdem keine Ecken mehr gemauert werden,
kannst Du diese Schaumstoff-Füllung aus der Mauerecke futtern

:D

von Percy N. (vox_bovi)


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● J-A V. schrieb:
> Percy N. schrieb:
>> Da liegst Du gleich doppelt etwas neben dem Kurs.
>>
>> 1. Es ging nich um Arbeit, sondern Leistung. Deshalb das "Watt'.
>
> meine Erinnerung funktioniert noch ganz gut...
>
> 
https://www.hdg.de/lemo/bestand/objekt/plakat-arbeit-muss-sich-wieder-lohnen-2009.html

Ah, danke!
Ich hatte nur den Text mit der Leistung in Erinnerung, und den auch eher 
mit dem Dicken in Verbindung gebracht.
Schön, dass es immer noch etwas zu lernen gibt!

Jetzt stellt sich die Frage: gab es die Version mit der Leistung 
überhaupt von der FDP?

von Toby P. (Gast)


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Da müssen wir also noch einmal ran schrieb:
> Wenn man das täte, wären die Felder NUR NOCH voll von Raps und Mais.
>
> Man könnte dann zwar prima Biosprit tanken und Energie aus Bioreaktoren
> beziehen, müßte aber zum Essen den Kitt aus den Fenstern kratzen.

Biosprit würde es nicht geben, das ist eine Zwangsbeimischung und viel 
zu teuer. Liberale würden das als staatlichen Markteingriff bezeichnen.

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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und wenn ein Liberaler gerne Staatshilfen für
sein in Schieflage geratenes Unternehmen hätte?

wie nennt er das?

von Toby P. (Gast)


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● J-A V. schrieb:
> wie nennt er das?


Nachteile der eigenen Ideologie gelten immer nur für andere. Bei 
Religionen läuft das unter Bigotterie und der Rest hat auch immer ne 
Ausrede (Nebenwiderspruch, systemrelevant, Senatorstatus, usw..). Wenn 
gar nichts mehr hilft ist es halt Nazi oder irgenwas mit versifft.

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