Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Ratschlag zur beruflichen Ausrichtung


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von Felix (Gast)


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Hallo liebe Leute,

ich stehe aktuell vor der Qual der Wahl meine Vertiefungsrichtung in 
meinem E-Technik Master auszusuchen. Gibt es gewisse Bereiche die 
besonders gut gehen und andere die man auf Grund mangelnder Jobs meiden 
sollte? Ich würde gerne die Regelungstechnik vertiefen. Aber so wirklich 
viele Sellen soll es wohl nicht geben... Die Software-Schiene wird 
vermutlich das Beste sein, was man so tun kann?

von NichtBoomer (Gast)


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Felix schrieb:
> Die Software-Schiene wird
> vermutlich das Beste sein, was man so tun kann?

Klar wenn du den ganzen Tag nur Software kloppen willst. Das schafft 
auch ein Techniker.

Wo gibt es denn überhaupt ne Vertiefung nur Software ohne 
Regelungstechnik. Kommt mir komisch vor.

von Felix (Gast)


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Hallo,

ich muss mich etwas genauer ausdrücken. Embedded-Software wäre das dann 
oder eben Regelungstechnik.

von Michael Gugelhupf (Gast)


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Mach nichts allzu Exotisches, nichts allzu extrem Spezielles. So manches 
Modethema das durchs akademische Dorf getrieben wurde ist auf dem Weg in 
die Praxis gnadenlos verreckt. Wenn ein Chef nicht beurteilen kann was 
du gelernt hast und wozu es nützlich ist wird er dich nicht einstellen.

Aus dem was nach dem Aussortieren übrig bleibt suchst du dir was aus was 
Spaß macht. Nur wegen des Geldes studiert? Ja ...

von hmmm (Gast)


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Mach' das, was Dir liegt. Wenn Du dann fertig bist, ist die 
Vertiefungsrichtung des Studiums normalerweise eher zweitrangig. Ich 
konnte "damals" auch Vorlesungen/Praktika aus anderen Studienrichtungen 
besuchen, gab auch Credits und hat den Horizont erweitert - kann nie 
schaden.
Das einzige, was die Meisten auf dem Studium später noch brauchen, ist 
die Fähigkeit sich neue Informationen/neues Wissen selbständig 
anzueignen.

Beitrag #6297536 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Felix (Gast)


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Verdienen die Software-Leute sehr wenig für die schwierige Aufgabe?

von In sich Vertiefter (Gast)


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Felix schrieb:
> Verdienen die Software-Leute sehr wenig für die schwierige Aufgabe?

Nein. Sie verdienen auch dann sehr wenig, wenn die Aufgabe nicht 
schwierig ist.

von Thomas1 (Gast)


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Was ist mit E-Mobilität und Erneuerbare Energien? Diese Richtungen sind 
doch voll im Trend.

von Felix (Gast)


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Ihr Idioten. Mint lohnt nicht!

von Jo S. (Gast)


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Felix schrieb:
> Hallo liebe Leute,
>
> ich stehe aktuell vor der Qual der Wahl meine Vertiefungsrichtung in
> meinem E-Technik Master auszusuchen. Gibt es gewisse Bereiche die
> besonders gut gehen und andere die man auf Grund mangelnder Jobs meiden
> sollte? Ich würde gerne die Regelungstechnik vertiefen. Aber so wirklich
> viele Sellen soll es wohl nicht geben... Die Software-Schiene wird
> vermutlich das Beste sein, was man so tun kann?

Grundsätzliches: Frag nicht andere, was du tun sollst!

Es ist vernünftig, seine Schwerpunkte auch nach der Nachfrage der 
Arbeitgeber hin auszusuchen. Welche Kenntnisse und Fähigkeiten aktuell 
besonders gesucht sind, findest du bei den Anforderungen in den 
Stellenangebote.

Unbedingt regelmäßig Fachmagazine lesen (Überfliegen reicht meistens 
schon aus - für die VDI-Nachrichten braucht man nicht länger als ein 
Viertelstündchen). Zudem soll man den Wirtschaftsteil großer 
Tageszeitungen und Wirtschaftsmagazine überfliegen. Für ´ne Zeitung 
reichen täglich 5 Minuten.

Somit bekommst du einen guten Überblick zur aktuellen Lage und zu 
Trends. Der Rat anderer ist meistens unnütz, oft sogar schädlich, weil 
sie alles aus ihrer eigenen Warte und ihren eigenen Erfahrungen 
betrachten. Die Aussage, "ich hab damals irgend welche Vertiefungen 
gewählt und dann trotzdem in einem ganz anderen Bereich schnell und 
einfach eine gute Anstellung bekommen" ist zwar unterhaltsam, aber 
wertlos, wenn man nicht weiß, wann "damals" war. In Boomzeiten ist das 
möglich, sonst eher nicht.

Also, sich nie auf andere verlassen, sondern selber machen. Ein Prozent 
Zeitaufwand tragen 50% zum beruflichen Erfolg bei.

Spaß und viel Erfolg wünscht
                                 Jo S.

von Felix (Gast)


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Hey,

also die letzten 2 Antworten unter dem Namen Felix sind nicht von mir. 
Also bitte löschen (vergleicht mal die IPs liebe Mods)

von marco96 (Gast)


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Felix schrieb:
> Hey,
>
> also die letzten 2 Antworten unter dem Namen Felix sind nicht von mir.
> Also bitte löschen (vergleicht mal die IPs liebe Mods)

Wilkommen im Forum!

von Felix (Gast)


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Hier sind zwei Trolle am Werk. Dennoch: Lohnt sich Mint?

von Michael Gugelhupf (Gast)


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Da hat jemand zu viel am bleihaltigen Lot genuckelt.

von Ingenieur (Gast)


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Software ist ein totes Pferd in Deutschland. Lass bloss die Finger 
davon. Nichts wird schneller und mit mehr Inbrunst outgesourced.

von klausi (Gast)


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NichtBoomer schrieb:
> Klar wenn du den ganzen Tag nur Software kloppen willst. Das schafft
> auch ein Techniker.

Computer Science,  die Sparte SW Engineering ist nichts akademisches?! 
Und das von einem NichtBoomer?

Wahrscheinlich gibts ein paar Ausnahmen,  Leute die den Beruf ohne 
Studium machen, aber ist dann eher weniger fundiert und reicht 
vielleicht für kleinere Anwendungen.

Für die immer zunehmende komplexe Materie der Informatik ist ein 
fundiertes Studium immer noch das richtige (ich sage nicht gar ohne 
Praxis, das und Übung gehört auch dazu).

z.B.
https://inf.ethz.ch/de/studium/master/master-cs-2020.html

Da gehört auch noch Talent und Interesse dazu. Nach Studium können auch 
komplexere Themen wie Quantentheorie, Supercomputer, Planung, 
Entwicklung, etc. von grossen Enterprisesystemen, Automaten, KI,  etc. 
etc. verstanden, geübt und zum Beruf gemacht werden, in welcher 
Industrie auch immer. Informatik ist sehr interessant und vielfältig. 
Oder in die Forschung danach. Ein fundiertes Studium  kann man ernst 
nehmen,  alles andere hat etwas "amateurhaftes" an sich.

von VonDerIndustrieAusgemusterter (Gast)


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Klausi, versuchst du hier anhand des Curriculums eines 
Informatikstudiums zu begründen, dass der Job als Softwerkler nicht 
anspruchslos ist? Dein Anliegen in allen Ehren, aber das ist so als 
würdest du Äpfel mit Birnen vergleichen.

von VonDerIndustrieAusgemusterter (Gast)


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BTW: Ob man als Softwareentwickler überhaupt einen Master braucht?

Beitrag #6298501 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Chief Home Officer (Gast)


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VonDerIndustrieAusgemusterter schrieb:
> BTW: Ob man als Softwareentwickler überhaupt einen Master braucht?

"Brauchen" tut man überhaupt kein Studium. Das ist größtenteils 
Einbildung von irgendwelchen älteren Herren die noch auf Diplom studiert 
haben und heute noch die selbe Messlatte anlegen. Dank dem Internet mit 
seinen mannigfaltigen Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es inzwischen 
genug Quereinsteiger, die mehr drauf haben als ein 1,0 mit Sternchen 
Masterstudent der seine Arbeit über irgendein hochtheoretisches Thema 
geschrieben hat, aber immer noch zuhause mit Kindersicherung in der 
Steckdose wohnt!

von Qwertz (Gast)


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Felix schrieb:
> Verdienen die Software-Leute sehr wenig für die schwierige
> Aufgabe?

Wenn ich mir die Kollegen so anschaue, verdienen sie sehr viel und nicht 
sehr wenig.
Ob eine Aufgabe schwierig ist, das ist individuell: Was für den Einen 
schwierig ist, stellt sich für den Anderen als leicht dar und umgekehrt.

von Qwertz (Gast)


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Chief Home Officer schrieb:
> "Brauchen" tut man überhaupt kein Studium. Das ist größtenteils
> Einbildung von irgendwelchen älteren Herren die noch auf Diplom studiert
> haben und heute noch die selbe Messlatte anlegen. Dank dem Internet mit
> seinen mannigfaltigen Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es inzwischen
> genug Quereinsteiger, die mehr drauf haben als ein 1,0 mit Sternchen
> Masterstudent der seine Arbeit über irgendein hochtheoretisches Thema
> geschrieben hat, aber immer noch zuhause mit Kindersicherung in der
> Steckdose wohnt!

Selten so einen Bullshit gelesen. Ein Studium ist immer noch die beste 
Grundlage für eine erfolgreiche Karriere in der Industrie, so wie es für 
viele andere Bereiche auch gilt.

von klausi (Gast)


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VonDerIndustrieAusgemusterter schrieb:
> Klausi, versuchst du hier anhand des Curriculums eines
> Informatikstudiums zu begründen, dass der Job als Softwerkler nicht
> anspruchslos ist? Dein Anliegen in allen Ehren, aber das ist so als
> würdest du Äpfel mit Birnen vergleichen.

Ich kann auch ohne Studium eine Maschine konzeptionell planen oder eine 
Software schreiben,  klar.
Zum Doktor würdest du wohl auch nicht gehen,  hätte der nur schnell eine 
Pflegerausbildung gemacht,  aber du siehst es kommt drauf an. Geht es um 
eine Knie-OP ist mir ein erfahrener Arzt mit Studium lieber. Geht es mal 
um ein Medikament vom Hausarzt verschreiben: müsste nicht unbedingt 
jemand mit Studium sein. Jedoch ginge es auch dann in der Apotheke: 
siehe da viele Rezepte sind von einem Arzt verschreibungspflichtig und 
in AT hat jeder Apotheker ein Magisterstudium. Auch da gibt es wenig 
anspruchsvolle Tätigkeiten,  mit Studium.

Jedoch: im Softwarebereich gibt es so einen Berufsschutz nicht,  da kann 
jeder Depp was basteln (ist ja auch gut, da tut man ja meistens keinen 
was zu Leide). Ein Softwerker mit Studium hat hoffentlich eine 
anspruchsvollere Tätigkeit,  als ein Softwerker ohne, da er wohl 
offensichtlich ein höheres Repertoire an Fähigkeiten erworben hat, die 
er hoffentlich einsetzt.. wenn nicht,  ist man selbst schuld.

Und ja: vielleicht braucht es eine höhere Professionalisierung im 
Softwarebereich.. wenn ich sehe, was so von (fachfremden) 
Quereinsteigern gebastelt wurde..

Gut ist eigentlich,  es kann jeder was machen..
Schlecht ist eigentlich,  es kann jeder etwas machen..

Chief Home Officer schrieb:
> Dank dem Internet mit seinen mannigfaltigen Weiterbildungsmöglichkeiten
> gibt es inzwischen genug Quereinsteiger, die mehr drauf haben als ein
> 1,0 mit Sternchen Masterstudent der seine Arbeit über irgendein
> hochtheoretisches Thema geschrieben hat, aber immer noch zuhause mit
> Kindersicherung in der Steckdose wohnt!
Ok.. der Autodidakt der sich pragmatisch alles selbst beibringt,  alles 
kapiert und top umsetzt & performt ist genauso der statistische 
Ausreißer wie der 1.0 Hochschultheoretiker.
Die Wahrheit liegt wohl in der Mitte..
Eine fundiertes Studium ist wohl immer noch mit statistisch 
signifikanten höheren Lohn und Wissen und evtl. Karriere verbunden. Mag 
sein, dass es Ausnahmen gibt.

von klausi (Gast)


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Qwertz schrieb:
> Selten so einen Bullshit gelesen. Ein Studium ist immer noch die beste
> Grundlage für eine erfolgreiche Karriere in der Industrie, so wie es für
> viele andere Bereiche auch gilt.

Absolut.. richtig ja da hat er ein bisschen Sch.. geschrieben.. naja da 
hat der wohl kein Studium ;-)

von Qwertz (Gast)


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klausi schrieb:
> Absolut.. richtig ja da hat er ein bisschen Sch.. geschrieben.. naja da
> hat der wohl kein Studium ;-)

Ich lese da sogar Minderwertigkeitskomplexe und eventuell ein wenig Neid 
heraus.

von René H. (mumpel)


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Qwertz schrieb:
> für eine erfolgreiche Karriere in der Industrie,

Wobei "Karriere" nicht für jeden etwas ist. Da muss man unter Umständen 
ganz schön mit die Ellenbogen schwingen. Ich persönlich bleibe lieber im 
"kleinen Schichtdienst". Da habe ich meine Freiheiten, und der Chef ist 
weit weg und tut mir nichts.

: Bearbeitet durch User
von Qwertz (Gast)


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René H. schrieb:
> Wobei "Karriere" nicht für jeden etwas ist. Da muss man unter Umständen
> ganz schön mit die Ellenbogen schwingen.

Würde ich nicht verallgemeinern, bei mir war es bisher nicht so. 
Allerdings rede ich hier nicht vom Top Management, da sieht das sicher 
anders aus, so ab leitender Angestellter.

von René H. (mumpel)


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Qwertz schrieb:
> so ab leitender Angestellter

Ist nichts für mich in meinem Berufsfeld. Zuviel Verantwortung, Druck 
von allen Seiten, und der Dumme für alle. Zudem mag ich nicht Montags 
bis Freitags im Büro hocken und nur am Wochenende frei. Schichtdienst 
ist besser, da habe ich auch in der Woche frei.

von Chief Home Officer (Gast)


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Qwertz schrieb:
> klausi schrieb:
>> Absolut.. richtig ja da hat er ein bisschen Sch.. geschrieben.. naja da
>> hat der wohl kein Studium ;-)
>
> Ich lese da sogar Minderwertigkeitskomplexe und eventuell ein wenig Neid
> heraus.

Bin nicht neidisch, habe selbst studiert und bin auch im Konzern. Aber 
brauchen tue ich mein Wissen aus dem Studium nicht. So mancher 
Hobby-Elektronikbastler steckt mich locker in die Tasche.

von Qwertz (Gast)


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René H. schrieb:
> Schichtdienst ist besser, da habe ich auch in der Woche frei.

Das soll doch auf Dauer massiv auf die Gesundheit gehen. Merkst du davon 
etwas?

Beitrag #6298969 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Chief Home Officer (Gast)


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Felix schrieb im Beitrag #6298969:
> Chief Home Officer schrieb:
>> Qwertz schrieb:
>>> klausi schrieb:
>>>> Absolut.. richtig ja da hat er ein bisschen Sch.. geschrieben.. naja da
>>>> hat der wohl kein Studium ;-)
>>>
>>> Ich lese da sogar Minderwertigkeitskomplexe und eventuell ein wenig Neid
>>> heraus.
>>
>> Bin nicht neidisch, habe selbst studiert und bin auch im Konzern. Aber
>> brauchen tue ich mein Wissen aus dem Studium nicht. So mancher
>> Hobby-Elektronikbastler steckt mich locker in die Tasche.
>
> Sowas nennt sich dann Lowperformer im Fachjargon.

Meine Leistungszulage sagt etwas anderes. Wie viele Powerpointfolien pro 
Stunde schaffst du denn?

von Qwertz (Gast)


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Chief Home Officer schrieb:
> Aber brauchen tue ich mein Wissen aus dem Studium nicht.

Du meinst wahrscheinlich ganz konkrete Dinge, die man mal gelernt hat. 
So ist ein Studium auch nicht zu verstehen. Es vermittelt im 
Wesentlichen die theoretischen Grundlagen eines Faches, wovon man über 
das Verständnis ein ganzes Berufsleben lang profitiert. Genau das fehlt 
einem Hobbybastler aber im Normalfall, man kann eben nicht alles durch 
Ausprobieren und Basteln erlernen; auch wenn die Praxis natürlich auch 
wichtig ist, aber als Ergänzung zur Theorie.

Wenn man liest, was du schreibst, bekommt man eher den Eindruck, dass du 
nicht studiert hast, und gar nicht weißt, worüber du schreibst.

> So mancher
> Hobby-Elektronikbastler steckt mich locker in die Tasche.

Das glaube ich dir gern. Dagegen hilft aber auch kein Studium, so wenig 
wie Pfefferminzpastillen gegen Bluthochdruck.

Beitrag #6299430 wurde von einem Moderator gelöscht.
von René H. (mumpel)


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Qwertz schrieb:
> Das soll doch auf Dauer massiv auf die Gesundheit gehen. Merkst du davon
> etwas?

Nein, davon merke ich nichts. Mein Blutbild ist in Ordnung, beim 
Belastungs-EKG schaffe ich trotz meines fast 50-jährigen Lebens 
immernoch 200Watt, und auch sonst bin ich gut drauf (wenn ich mal von 
meinem Schulterproblem absehe, aber das hat nichts mit dem Schichtdienst 
zu tun).

von Qwertz (Gast)


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Ich höre schon wieder Neid auf meine 5100€ netto heraus. Kannst du 
Minderleister mit Schulterproblem nicht einfach zufrieden sein?!

von Joggel E. (jetztnicht)


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> ich muss mich etwas genauer ausdrücken. Embedded-Software wäre das dann
oder eben Regelungstechnik.

Was soll denn so eine bescheuerte Frage. Natuerlich beides. Wobei beides 
zusammen natuerlich nicht genuegt. Allenfalls im ersten Jahr. Aber 
laengerfristig musst du noch einiges mehr drauflegen. zB Analog Design, 
RF Design, Schema, Layout, FPGA, Kommunikation, Simulation, Normen.
Dann solltest du noch eigiges an Interdisziplinaeres drauflegen. Denn 
ein gutes Produkt beinhaltet mehrere Disziplinen. Maschinenbau, Medizin, 
... Und irgendwer muss mit diesen Leuten reden.

Alles klar ?

: Bearbeitet durch User
Beitrag #6299710 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Qwertz (Gast)


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Felix, du dummer Neider! Aus dir wird eh Nichts.

von AVR (Gast)


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Qwertz schrieb:
> Ich höre schon wieder Neid auf meine 5100€ netto heraus. Kannst du
> Minderleister mit Schulterproblem nicht einfach zufrieden sein?!

Du hast mein Respekt. So viel Geld werden die meisten hier aber nicht 
verdienen. Ich bin nicht neidisch auf dich.

MfG

von Qwertz (Gast)


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AVR schrieb im Beitrag #6299789:
> Qwertz schrieb:
> Ich höre schon wieder Neid auf meine 5100€ netto heraus. Kannst du
> Minderleister mit Schulterproblem nicht einfach zufrieden sein?!
>
> Du hast mein Respekt. So viel Geld werden die meisten hier aber nicht
> verdienen. Ich bin nicht neidisch auf dich.
> MfG

Vor allem habe ich das oben gar nicht geschrieben, da hat mal wieder 
jemand den gleichen Namen Qwertz verwendet. Ich beschimpfe andere Leute 
nicht als Minderleister, das ist nicht mein Duktus.
Im Übrigen liegt der Betrag, der genannt wurde, bei mir im 
Jahresdurchschnitt noch etwas höher. ;-)

von René H. (mumpel)


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5100,- Euro ist zwar viel Geld, aber dafür muss man auch ordentlich was 
leisten und nicht nur den Bürosessel durchsitzen.

von EhrlicheAusnahmeHier (Gast)


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René H. schrieb:
> 5100,- Euro ist zwar viel Geld, aber dafür muss man auch ordentlich was
> leisten und nicht nur den Bürosessel durchsitzen.

Wie alle pauschalen Aussagen ist auch das Unsinn. Es gibt Leute, die 
sich für das Geld kaputt machen, aber auch genug Leute die nur 
rumpimmeln, weil ihr Chef überhaupt nicht einschätzen kann wie lange die 
Arbeit dauert.

von Head Of Strategic Lunch Planning (Gast)


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> > Ich höre schon wieder Neid auf meine 5100€ netto heraus.

O.M.G.
Mit so wenig muesste ich mich ja einschraenken.

von ;) (Gast)


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Felix schrieb:
> Verdienen die Software-Leute sehr wenig für die schwierige Aufgabe?

Da gibts immer genug, die man billig ausnutzen kann. Allerdings
gibt es auch genug offene Stellen wo nicht gerade königlich
bezahlt wird. Dann bleiben die Stellen natürlich vakant und machen
einen falschen Eindruck.

Wenn es dir nur ums Geld geht, wäre BWL vermutlich eine bessere
Alternative, aber das studieren auch schon einige.
Einen gut bezahlten Managerposten sollte man dann ergattern können.

von Arbeitgeberchef (Gast)


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EhrlicheAusnahmeHier schrieb:
> weil ihr Chef überhaupt nicht einschätzen kann wie lange die
> Arbeit dauert

Warum sollte das ein Chef nicht wissen? Immerhin ist er doch der Chef 
und muss wissen, wie sein Laden läuft.

von EhrlicheAusnahmeHier (Gast)


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Arbeitgeberchef schrieb:
> Warum sollte das ein Chef nicht wissen? Immerhin ist er doch der Chef
> und muss wissen, wie sein Laden läuft.

Manchmal ist der Chef Hardware Entwickler oder total fachfremd und lässt 
sich beim Thema Software einen Bären aufbinden. Aber ich habe auch schon 
die Erfahrung gemacht, dass sobald ein Softwareentwickler befördert 
wurde und raus aus dem Tagesgeschäft ist, er spätestens beim nächsten 
Projekt selbst nur noch schlecht einschätzen kann wie lange etwas 
dauert.

von Max (Gast)


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Aktuell sind Leute für neuronale Netze gefragt, das hängt mit dem Self 
Driving-Hype zusammen, wo schon aber die "großen" es nach 
Milliardeninvestitionen es runterfahren weil es kaum Mehrumsatz bringt. 
Es geht aber darum, nicht nur eine Demo im Python laufen lassen, aber 
das alles auf einem Embedded-Board zu betriebenen. Da zu kommt noch 
OpenCL ins Spiel. Weiter sind Leute für FPGA gefragt, aber es sind nur 
paar Arbeitsgeber auf dem Markt. In beiden Gruppen verdient man um 100k 
p.a. Brutto.
Es ist noch eine Marktlücke da, Leute, die bei Großunternehmen HW und SW 
machen und beide sehr gut beherrschen. Dazu sind aber eigene 
Bastelerfahrungen sehr nützlich, es geht um praktische Kenntnisse, die 
man in der Schule nicht gelernt habe.
Und noch ein Kracher ist da, ein Mensch für Zulassung nach 
61508/26262/DO178c/EN50128 und FDA. Es ist hauptsächlich 
Papierkram-Arbeit, will niemand machen, braucht aber jede Firma. Diese 
Leute verhandeln mit TÜV/EASA etc. und sind auf dem Markt Goldwert. Und 
jedes Gerät, welches Strom verwendet, eine Abnahme braucht, egal ob 
Speilzeug oder Cruise Missile ...

von CPU Historiker (Gast)


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Ich würde als Vertiefungsrichtung Kommunikationsdesign wählen oder 
alternativ Marktkommunikation.

Beitrag #6303606 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6303611 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Hsjsbsi (Gast)


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Mich interessiert die gleiche Ausgangslage ebenfalls. Bin ebenfalls 
jetzt fast im Master und hatte bisher mich auf Regelungstechnik vertieft 
(Identifikation, Nichtlineare)

von Carsten (Gast)


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Felix schrieb im Beitrag #6303611:
> Andererseitts steckt doch überall heute haufenweise Regelungstechnik
> drin. Auch in Fahrzeugen, als was spricht konkret dagegen?

Das heißt heute nichts! Elektronik steckt auch überall drin. Schaue dir 
aber mal, wie miese Entwickler bezahlt werden! Kaum welche, die auch 
nach 20 Jahren BE höher als 45k€/a liegen.
RT halte ich für profitabler als Entwicklung. Aber es wird anspruchsvoll 
und Gehalt steigt auch kaum.

von Hsjsbsi (Gast)


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Meine Idee war es evtl die Energietechmik (Leistungselektronik, 
Drehstromantriebe, Gleichstromsysteme) sowas in die Richtung zu 
vertiefen und nur noch minimal Mechatrnionik einzubeziehen.

BachelorarbeiT wird in Richtung Regelungen von elek. 
Antrieben/Energieversersorgung gehen...

von EhrlicheAusnahmeHier (Gast)


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Carsten schrieb:
> Kaum welche, die auch nach 20 Jahren BE höher als 45k€/a liegen.

Das ist ein durchschnittliches Einstiegsgehalt. Ich kenne nicht einen 
Ingenieur, der mit mehr als 5 Jahren BE weniger als 60k verdient. Egal 
ob man 30 Mann Klitsche oder Konzern.

von Covidiot (Gast)


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Das ist aber zu wenig. Wie soll man da außerhalb Holzminden noch eine 
Immobilie finanzieren?

Beitrag #6303702 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Stefan H. (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)


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Covidiot schrieb:
> Das ist aber zu wenig. Wie soll man da außerhalb Holzminden noch eine
> Immobilie finanzieren?

Na, indem man sich noch etwas nebenbei verdient, z. B. mit dem 
Geschäftsmodell des 21. Jh.: Multilevel-Marketing ;)

Diese Branche ist aktuell am Boomen. Jede zweite YouTube-Werbung 
(Adblocker funktioniert auf YouTube nicht mehr) ist von einem 
Network-Coach, also jemand, der Verkäufern im MLM beibringt, wie man 
sich selbst motiviert und fleißig rekrutiert. Aber diese Tätigkeit ist 
halt nichts für jeden. Oder um es mit einem Zitat aus dem 
ERGO-Pro-Grundseminar auszudrücken: "Wer bei uns arbeitet, muss schon 
ein wenig verrückt sein!" ;)

: Bearbeitet durch User
von Joggel E. (jetztnicht)


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Es mag ja sein, dass man irgendwo, fuer irgendwas als Programmierer 
anfaengt. Aber irgendwann sollte man sich davon geloest haben, und 
Probleme loesen. Probleme zB mit Software loesen. Probleme zu loesen ist 
auch ganz anders bezahlt. Es geht nicht um ein paar Zeilen Code - wer 
macht's guenstiger. Sondern wer kann ueberhaupt das Problem loesen.

Die Firma ist froh, dass man solche Probleme ueberhaupt mit Software 
loesen kann, und nicht einen teuren Geraetepark benoetigt. Naja, 
vielleicht benoetigt man den auch, aber immer den gleichen und nicht als 
Verbrauchsmaterial. Und noch viel froher ist die Firma, dass sie 
jemanden im Haus hat, der das Problem ueberhaupt loesen kann.

Anders macht's irgendwie keinen Spass. Ja.

von klausi (Gast)


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Stefan H. schrieb:
> einem Network-Coach, also jemand, der Verkäufern im MLM beibringt, wie
> man sich selbst motiviert und fleißig rekrutiert. Aber diese Tätigkeit
> ist halt nichts für jeden. Oder um es mit einem Zitat aus dem
> ERGO-Pro-Grundseminar auszudrücken: "Wer bei uns arbeitet, muss schon
> ein wenig verrückt sein!" ;)

Ja das wär ein grauenhafter Job für mich!

Erstaunlich, wie man mit soviel heisser Luft viel verdienen kann.

von Zocker_57 (Gast)


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Wenn ihr Geld verdienen wollt macht ihr am besten eine gutgehende 
Würstchenbude auf oder werdet Zuhälter.

Als Software-Ingenieur verdient ihr einfach zu wenig.

von klausi (Gast)


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Zocker_57 schrieb:
> Wenn ihr Geld verdienen wollt macht ihr am besten eine gutgehende
> Würstchenbude auf oder werdet Zuhälter.
>
> Als Software-Ingenieur verdient ihr einfach zu wenig.

Habe mal für ein Startup "Nutten" getestet.

von Zocker_57 (Gast)


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> von klausi (Gast)
> 27.06.2020 11:29

> Habe mal für ein Startup "Nutten" getestet.

Sind dir wenigstens die Ohren weggeflogen !

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