Forum: Haus & Smart Home Backofen im Betrieb ausgefallen


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von Sebastian B. (txvc)


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Hallo,
ich habe ein ähnliches Problem wie hier schon mal diskutiert wurde:
Beitrag "Backofen plötzlich tot"
Es handelt sich um ein Bauknecht Gerät BJ 89.
Im Backofen selbst ist zwar ein Typen-Schild drin, das ist aber dermaßen 
blass und ich konnte anhand keiner der Aufdrucke den Backofen finden,so 
habe ich jetzt halt auch kein Schaltplan.

vom Stromanschluss geht es zuerst auf so eine Art Steuer-Box. In der ist 
auch eine Zeitschaltuhr verbaut, die ging aber bei mir noch nie.
Von dort geht es dann zu dem Sensor(Übertemperatursicherung)? auf dem 
Foto, wenn das wirklich eine ist.Der ist von innen gegen geschraubt. Es 
ist ein Loch drin, das bis in den Innenraum durchgeht. Dort gibt es aber 
keine Sicherung, noch sonst iwas das man betätigen könnte.
In der Steuer-Box ist auch keine Sicherung drin, das Typenschild habe 
ich auch mal noch als Anhang. Die Box lässt sich auch nicht so einfach 
öffnen.

Im Innenraum habe ich einen Temperaturfühler gefunden, der ist mit einem 
unisoliertem Draht mit dem Temperatur-Drehschalter verbunden. Vom 
Temperatur-Drehschalter geht auch noch ein zweiter Draht weg, der ins 
Heizelment geht. Den Drehschalter konnte ich aufschrauben, dort ist aber 
auch keine Sicherung drin. Hier wird beschrieben wie man ihn messen 
kann:
https://werkstatt.sos-zubehoer.de/backofen-temperaturfuehler/
Da das aber nur ein Draht ist, weiß ich nicht wie ich das nun messen 
kann.
Auf Durchgang habe ich es geprüft, ist ok.

Er war mitten beim Backen ausgefallen, von daher wird es denke ich nicht 
an einem Schalter oder an einer Steckverbindung liegen.
Hat hier jemand Erfahrung mit der alten Technik oder eine Idee?
Danke.

von Heinz R. (heijz)


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Sebastian B. schrieb:
> der ist mit einem
> unisoliertem Draht mit dem Temperatur-Drehschalter verbunden

Das ist kein unisolierter Draht, sondern ein Kapillarrohr

https://www.heizen-und-regeln.de/produkte/regeln/kapillarrohr-regler

von Head Of Strategic Lunch Planning (Gast)


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Lass dir halt das Essen liefern.
So umgehst du die teure Reparatur.

Oder lass Mutti fuer dich kochen.

von CPU Historiker (Gast)


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Baujahr 89? Da würde ich mich freuen dass er so lange gehalten hat und 
ihn auf den Recyclinghof bringen. Neue Backöfen sind sparsamer.

Was hast du denn mit dem halbgaren Essen gemacht, das noch im Backofen 
war?

Beitrag #6302021 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Sebastian B. (txvc)


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Danke für den Hinweis mit dem Kapillarrohr.
Könnte hier drin der Fehler liegen und wie kann ich das prüfen?
Gruß

von hinz (Gast)


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Sebastian B. schrieb:
> Im Backofen selbst ist zwar ein Typen-Schild drin, das ist aber dermaßen
> blass und ich konnte anhand keiner der Aufdrucke den Backofen finden,

Könntest ja dennoch mal schreiben was noch zu lesen war.

von Sebastian B. (txvc)


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BJ '89 Ich verwende das Gerät nicht häufig und sehe deshalb in einem 
neuen jetzt keinen großen Vorteil. Wenn er daher günstig repariert 
werden könnte, wärs schön. Das Essen war zum Glück schon relativ weit 
gebacken, so konnte ich es noch etwas in der Mikrowelle erwärmen. Wäre 
sonst ja auch Schade drum gewesen ;)

von Sebastian B. (txvc)


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Gerne schreibe ich euch die Bezeichnungen vom Typenschild dazu:
871200346
81/5142-00002
ELZG 1480 WS 01010
Habe auch gerade noch ein Foto gemacht und hochgeladen.

: Bearbeitet durch User
von Heinz R. (heijz)


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2 häufige Möglichkeuten:
- Thermostat kaputt
- Heizelement kaputt


Wenn Du das Teil retten willst
- miss mal das Heizelement, ob es noch Durchgang hat
- miss mal den thermostat, ob er Durchgang hat

Der Fehler sollte sehr schnell einzugrenzen sein

ich tippe auf das Thermostat

von hinz (Gast)


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Sebastian B. schrieb:
> Gerne schreibe ich euch die Bezeichnungen vom Typenschild dazu:
> 871200346
> 81/5142-00002
> ELZG 1480 WS 01010
> Habe auch gerade noch ein Foto gemacht und hochgeladen.

Der stammt noch aus der Zeit unter Philips. Da siehts mit Unterlagen und 
Ersatzteilen ganz schlecht aus.

von MaWin (Gast)


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CPU Historiker schrieb:
> Neue Backöfen sind sparsamer.

Echt, nun mit Wärmepumpe ?

Immerhin gibt es unzwiscjen wdlche bei denen sich Kinder an der 
geschlossenen Tür von aussen keine Brandblasen holen.

Sebastian B. schrieb:
> Auf Durchgang habe ich es geprüft, ist ok.

Na Super, ein Kapillarrohr auf Durchgang prüfen.

Wie wäre es, die elektfischen Leitungen vom Anschluss über die Uhr über 
die Tomperatursicherung über den Thermostatschaltkontakt bis zum 
Bachbetriebsartschalter und von dort weiter zum Heizelement den 
Durchgang zu prüfen ?

Scheinz ja die Übertempetatursicherung ausgelöst zu haben, eventuell 
weil der Thermostat nicht mehr abschaltete.

von Sebastian B. (txvc)


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Weiß denn jemand wo ich die Übertempetratursicherung finde? In dem 
anderen Beitrag war sie von außen drauf geschraubt, aber hier finde ich 
so ein Bauteil nirgends.

Es gibt Durchgang vom Anschluss bis zur Uhr, von dort zum 
Backartschalter und von dort zum Thermostat. Von dort gibt es dann ein 
Kabel zu einem Heizelement, das hat auch Durchgang.

Die Heizelemente haben auch Durchgang. Die oberen Elemente haben 50 Ohm 
+ 22 Ohm. Die Spirale beim Lüfter kommt auf 24 Ohm.

Gibt es denn eine Möglichkeit den "Fühler mit Kapillarohr" zu prüfen?
Danke.

von MaWin (Gast)


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Sebastian B. schrieb:
> Gibt es denn eine Möglichkeit den "Fühler mit Kapillarohr" zu prüfen

Dreh am Knopf für die Temperatur, bei Raumtemp, also irgendwo unter 50 
GradC, solle sein Schaltkontakt klacken und Durchgang erzeugen.

Suche die Temperatursicherung auch im Rückleiter, nicht nur auf dem 
Hinweg.

von Sebastian B. (txvc)


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Ja, eher etwas bei über 50°C klackt das Thermostat.
Es geht vom Thermostat ein Kabel zum Backartschalter und eines zum 
unteren Heizelement. Beide haben aber immer, unabhängig von der 
eingestellten Temperatur Durchgang?

von Sebastian B. (txvc)


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Hallo,
inzwischen konnte nun die Übertemperatursicherung doch noch finden.
Das ist bei meinem Gerät eine Schmelzsicherung in der Nähe vom 
Netzanschluss. Beim abziehen der Stecker ist das innere schwarze Plastik 
aus dem äußeren braunen rausgekommen. Ich konnte dann die Stecker 
abziehen,  wobei das schwarze Plastik ganz zerbrochen ist. Aber so kann 
ich nun eine neue Sicherung einbauen.

Hier habe ich eine in gleicher Bauart gefunden, die ist aber für 
Whirlpools. Weiß jemand von euch, für welche Temperatur die ausgelegt 
sein muss?
https://www.amazon.de/Temperatursicherung-Bauknecht-Whirlpool-481925228078-481925228088/dp/B00GJKT3BW/ref=sr_1_3?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&dchild=1&keywords=Backofen+temperatursicherung&qid=1592641123&s=kitchen&sr=1-3

Innendrin befindet sich so eine einfache Schmelzsicherung wie hier:
Ebay-Artikel Nr. 253507531142

Im Prinzip könnte ich so eine auch einlöten und in der braunen Halterung 
befestigen. Wobei das ganze natürlich betriebssicher sein muss.
Danke

von F. F. (foldi)


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Sebastian B. schrieb:
> eine auch einlöten

Sehr gute Idee zu löten.
Wie wäre es mit Crimpen?

Meiner ist auch einmal während des Betriebs ausgefallen.
Backofen ist ja nicht wirklich so spannend von der Technik. Hatte ihn 
dann raus und bin der Spannung hinterher.
Siehe da, der hat eine Kindersicherung zwischen den Schlitzen vorne.
Beim Wischen versehentlich ausgeschaltet.
Normalerweise lese ich am Anfang immer Bedienungsanleitungen komplett 
durch.
Hier hatte ich das leider nicht getan.
Zwei Stunden Aufwand für die Katz.

: Bearbeitet durch User
von Sebastian B. (txvc)


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So eine Crimpzange müsste ich mir wenn dann mal wo leihen. Gar so gut 
ausgestattet bin ich dann doch nicht. Das Hauptproblem dürfte aber eher 
sein, die Sicherung zu befestigen - mit Heißkleber wohl besser nicht?

Das mit der Kindersicherung zwischen den Schlitzen war natürlich auch 
fies.
Eine Bedienungsanleitung habe ich zu dem alten Gerät leider eh nicht. 
Ich hatte mich anfangs zu sehr an dem anderen Beitrag hier orientiert 
und deswegen immer eine ganz andere Bauart von Sicherung viel weiter 
oben gesucht.

Am wichtigsten wäre erstmal zu wissen, für wieviel Grad die ausgelegt 
sein muss, auf der alten steht leider nichts drauf.
Gruß

von xyz (Gast)


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von Cyblö D. (cybloed)


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Du bist ein Schwein. Manchen Leuten ist auch nichts peinlich. Wenn du 
schon kein Bock auf Putzen hast, hättest du wenigstens den Dreck 
wegretuschieren können, bevor du die Fotos postest.

von Sebastian B. (txvc)


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Danke xyz,
ich habe das braune Teil jetzt noch rausgeschraubt und da steht auch 
167°C drauf. Mist, ich hatte nur auf der Sicherung selbst gesucht.

Mit der überbrückten Sicherung scheint er normal zu laufen. Also auch 
der Lüfter dreht. Lüfterausfall scheint sonst ja oft die Ursache fürs 
Überhitzen und somit auslösen der Sicherung zu sein.
War das denn eher ein einmaliges Problem, warum auch immer er überhitzt 
ist.
Wie sind da eure Erfahrungen, liefen die reparierten Geräte dann wieder 
dauerhaft?
Gruß

von oszi40 (Gast)


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Sebastian B. schrieb:
> Erfahrungen

Bei und hatte die Umluft-Heizung einen Schluss durch Überhitzung. Eine 
Isolationsmessung der Heizung wäre sinnvoll bevor man neue Teile 
bestellt.

von Sebastian B. (txvc)


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So wie ich das gerade nachgelesen habe, geht es bei der 
Isolationsmessung auch um die Widerstände der Heizelemente, das hatte 
ich schon mal gemacht.
Die oberen Elemente haben 50 Ohm + 22 Ohm, das untere 41 Ohm Die Spirale 
beim Lüfter kommt auf 24 Ohm. Die Schutzleiter haben Durchgang zum 
Gehäuse. Ein spezielles Isolationsmessgerät habe ich aber nicht.

Habe ihn gerade mal kurz laufen lassen, die Spirale wird richtig rot vor 
Hitze, der Oberhitze sieht man es so nicht an, aber wenn man etwas 
Wasser dagegen tropfen lässt zischt es, sie muss also auch laufen.

Oder könnte ich hier noch was anderes messen?
Danke.

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