Forum: Offtopic Erfahrungen mit E-Autos


Announcement: there is an English version of this forum on EmbDev.net. Posts you create there will be displayed on Mikrocontroller.net and EmbDev.net.
von Fred F. (feuerstein7)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Nur mal so aus Neugierde, mein Akku vom Fahrrad hat gerade schlapp 
gemacht. Hat hier jemand ein E-Auto und kann was zur Lebensdauer vom 
Akku ein paar Zahlen nennen?
Es gibt ja sogar schon Aussagen, der Akku überlebt das Fahrzeug, wie 
sieht es in der Praxis aus? Verliert der Akku an Kapazität/Leistung? 
Musste der mal gewechselt werden, vielleicht auch im Rahmen der 
Garantie?

: Bearbeitet durch User
von Achim M. (minifloat)


Bewertung
-4 lesenswert
nicht lesenswert
Fred F. schrieb:
> wie sieht es in der Praxis aus?

Aufgrund der mauen Datenlage gibt es zur Vorsicht manche Elektroautos 
ausschließlich mit Mietbatterie.

Nebenbei ist das als Lock-In-Subscription-Modell sehr angesagt.

Wenn die Akkus schlecht sind und vorzeitig kaputt gehen, schadet es dem 
Image des Autobauers nicht. Merkt dann nämlich keiner.

Wenn die Akkus gut sind, wird den Kunden weiter Geld aus der Tasche 
gezogen. Einen Ersatz für Werkstattbesuche und Wartungsintervalle eines 
Verbrenners muss es außerdem auch geben.

mfg mf

von Uhu U. (uhu)


Bewertung
-4 lesenswert
nicht lesenswert
Fred F. schrieb:
> Es gibt ja sogar schon Aussagen, der Akku überlebt das Fahrzeug, wie
> sieht es in der Praxis aus?

Es gibt doch riesige stationäre Akkus, die aus Fahrzeugakkus bestehen, 
die nicht mehr genug Kapazität für den mobilen Einsatz haben.

Also müssen die doch in irgend welchen Autos schlapp gemacht haben…

von Jörg R. (solar77)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Fred F. schrieb:
> Nur mal so aus Neugierde, mein Akku vom Fahrrad hat gerade schlapp
> gemacht. Hat hier jemand ein E-Auto und kann was zur Lebensdauer vom
> Akku ein paar zahle nennen?

Wäre ein Vergleich mit anderen eBikes nicht sinnvoller?
Wäre eine Nachfrage in einem Fahrradforum nicht sinnvoller?

von Fred F. (feuerstein7)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Uhu U. schrieb:
> Also müssen die doch in irgend welchen Autos schlapp gemacht haben…

Die Frage ist halt, wie viel haben die bis dahin geleistet, 10.000km, 
100.000km oder 400.000km?

von Fred F. (feuerstein7)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Jörg R. schrieb:
> Wäre ein Vergleich mit anderen eBikes nicht sinnvoller?
> Wäre eine Nachfrage in einem Fahrradforum nicht sinnvoller?

Nö, mir ging es nicht um das Rad, ich wollte wirklich einfach nur mal 
wissen, wie sich so ein Akku im Auto schlägt. Die  Sache mit dem Rad war 
eigentlich nur so was wie ein Gedankenanstoß.

von Joggel E. (jetztnicht)


Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Nun, es gibt Leute, die muessen immer mit Bleifuss fahren. Das geht 
natuerlich an die Akkus...

von Thomas U. (charley10)


Bewertung
-4 lesenswert
nicht lesenswert
Joggel E. schrieb:
> Nun, es gibt Leute, die muessen immer mit Bleifuss fahren. Das geht
> natuerlich an die Akkus...

O.k. - dazu passt perfekt die Forderung einiger "Enthusiasten" nach 30 - 
60 - 90.

von Ben S. (bensch123)


Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Habe Photovoltaik aufm Dach, liefert ca. 8kwh pro Tag. Dazu eine eigene 
Ladestation installiert und ein Nissan Leaf Elektro. Ist etwas schlecht 
verarbeitet, aber für den Stadtverkehr reicht das. Dafür habe ich jetzt 
keine Benzinkosten mehr und fahre damit fast alles in der näheren 
Umgebung.

Bis jetzt macht der Akku keine Probleme, ist aber auch erst ein Jahr 
alt.

von Axel L. (axel_5)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hier gibt es einen Chart, auf dem ein Haufen Teslas aufgetragen sind.
https://docs.google.com/spreadsheets/d/1c3m9wqlxPBo8ziDYVm5cHRzNCHZbtI_2vVhlXksX9Jc/edit#gid=826479810

Bis 300.000km liegen die eigentlich alle bei unter 15% Verlust. Wobei 
natürlich die nicht genannt werden, die einfach elektrisch mal kaputt 
gehen. Aber die Hersteller geben heute eigentlich alle 100.000-160.000km 
Garantie, so dass das Problem wohl überschaubar ist.

Grundsätzlich ist es so, dass wassergekühlte Akkus (wie das die meisten 
E-Autos heute haben) kaum kaputt gehen.

Die ersten Nissan Leaf hatten wohl Probleme mit den Akkus, die damals 
nur luftgekühlt gekühlt waren und vorzeitig ausgefallen sind. Aber das 
ist lange behoben.

von Den O. (denon)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Bin am überlegen ob ich nicht demnächst, auch wegen der der 
Staatsprämie, ein E-Auto kaufe...
So nach der ersten Sichtung scheint mir das alles in allem nicht teurer 
wie ein Verbrenner, ggf. sogar günstiger (?).

Wenn der Akku 200k oder 250k km hält würde mir das wahrscheinlich für 
knapp 10 Jahre reichen. Halten die Akkus denn auch 10 Jahre (generelle 
Lebenszeit)?
Ich hätte gerne in 10 Jahren auch noch eine Reichweite die nicht 
nennenswert unter 500km liegt...

Anderer Punkt der für mich noch nicht transparent ist sind laufende 
Kosten.
Was kostet ein Serviceintervall und reduzieren sich die Kosten für 
Verschleißteile tatsächlich deutlich?
Könnte ja sein das man z.B. kein Zahnriemenwechsel mehr braucht dafür 
aber etwas neues dazu kommt?

von Harald W. (wilhelms)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Den O. schrieb:

> Bin am überlegen ob ich nicht demnächst, auch wegen der der
> Staatsprämie, ein E-Auto kaufe...

Hab ich auch schon überlegt. Aber solange es die Industrie nicht
schafft, E-Autos für Bewohner von Mehrfamilienhäusern zu bauen,
bei denen ich an der "Tanke" leere Batterien gegen volle zu
tauschen, wird das wohl nichts.

von Troll A. (trollator)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Harald W. schrieb:
>... bei denen ich an der "Tanke" leere Batterien gegen volle zu
> tauschen, wird das wohl nichts.
Da macht wohl vorher Wasserstoff das Rennen. Ist für diesen Fall 
deutlich einfacher.

von Den O. (denon)


Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Kann mir nicht vorstellen das Wasserstoff noch die breite Masse 
erreichen wird. Die E-Autos kommen schon rund 500km und Ladezeit für 70, 
80% liegt bei unter einer Stunde.
Die Großteil der Autoindustrie stellt auf E-Auto um. Das bedeutet auch 
das neue Dimensionen an Forschungsgelder für die Akkus ins Spiel kommen.
Wahrscheinlich ist hier doch das in ein paar Jahren weitere Erfolge in 
der Kapazität erreicht werden oder sogar ein Durchbruch in einer neuen 
Akkutechnologie kommt.
Wenn so ein Akku dann mal eine Reichweite von 800km und mehr packt und 
die Ladezeit annehmbar bleibt wieso sollte man da noch auf Wasserstoff 
schielen?

von Troll A. (trollator)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Den O. schrieb:
> Wenn so ein Akku dann mal eine Reichweite von 800km und mehr packt und
> die Ladezeit annehmbar bleibt wieso sollte man da noch auf Wasserstoff
> schielen?

Es ging ja auch um Wechselstationen für das gesamte Akkupaket.

von Harald W. (wilhelms)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Den O. schrieb:

> Wenn so ein Akku dann mal eine Reichweite von 800km und mehr packt und
> die Ladezeit annehmbar bleibt wieso sollte man da noch auf Wasserstoff
> schielen?

Du meinst, ich fahre zur "Tanke", lade mein Auto eine Viertelstunde
lang auf und fahre dann ohne Probleme in den Urlaub nach Südeuropa?

von Axel L. (axel_5)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Den O. schrieb:

> Wenn der Akku 200k oder 250k km hält würde mir das wahrscheinlich für
> knapp 10 Jahre reichen. Halten die Akkus denn auch 10 Jahre (generelle
> Lebenszeit)?
> Ich hätte gerne in 10 Jahren auch noch eine Reichweite die nicht
> nennenswert unter 500km liegt...
Tja, da gibt es kaum Erfahrungen. Wobei, 500km bei 150km/h schafft 
meiner auch jetzt nicht. Bei 130km/h schon, aber im Winter wird das auch 
knapp.

>
> Anderer Punkt der für mich noch nicht transparent ist sind laufende
> Kosten.
> Was kostet ein Serviceintervall und reduzieren sich die Kosten für
> Verschleißteile tatsächlich deutlich?
> Könnte ja sein das man z.B. kein Zahnriemenwechsel mehr braucht dafür
> aber etwas neues dazu kommt?

Zumindest bei meinem Tesla gibt es keine Wartungsintervalle und die 
Garantie basiert auch nicht auf dem regelmässigen Besuch der Werkstatt.

Bremsen halten wohl so 200.000km, werden beim Tausch der Reifen 
kontrolliert. Querlenker gehen schon mal kaputt, aber das kennt man von 
Audi ja auch schon und ist wohl auch Tesla spezifisch. Und da redet man 
auch von >> 100.000 km.
Ansonsten ist ja schlicht nichts da, was kaputt gehen kann. 
Wischerblätter, Luftfilter kann man selbst machen.

von Den O. (denon)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Harald W. schrieb:
> Den O. schrieb:
>
>> Wenn so ein Akku dann mal eine Reichweite von 800km und mehr packt und
>> die Ladezeit annehmbar bleibt wieso sollte man da noch auf Wasserstoff
>> schielen?
>
> Du meinst, ich fahre zur "Tanke", lade mein Auto eine Viertelstunde
> lang auf und fahre dann ohne Probleme in den Urlaub nach Südeuropa?

Wenn dieser Punkt so erreicht wird hat das E-Auto im Grunde keine 
Nachteile mehr zum Verbrenner, also ja.

von Ingo W. (uebrig)


Bewertung
3 lesenswert
nicht lesenswert
Den O. schrieb:
> Wenn so ein Akku dann mal eine Reichweite von 800km und mehr packt und
> die Ladezeit annehmbar bleibt wieso sollte man da noch auf Wasserstoff
> schielen?

Zumal der Wirkungsgrad der Elektrolyse/Brennstoffzelle so schlecht ist, 
dass sich das nur rechnet, wenn man den Strom geschenkt bekommt. Also 
wenn Wind/Sonne mehr liefern, als gebraucht wird. So wie die EE 
allerdings derzeit ausgebremst werden, wird das so bald nicht geschehen.

von Axel L. (axel_5)


Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Harald W. schrieb:
> Den O. schrieb:
>
>> Wenn so ein Akku dann mal eine Reichweite von 800km und mehr packt und
>> die Ladezeit annehmbar bleibt wieso sollte man da noch auf Wasserstoff
>> schielen?
>
> Du meinst, ich fahre zur "Tanke", lade mein Auto eine Viertelstunde
> lang auf und fahre dann ohne Probleme in den Urlaub nach Südeuropa?

Also ich lade zu Hause und fahre dann ohne Probleme hin, wo ich hin 
will.

von Harald W. (wilhelms)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Den O. schrieb:

>> Du meinst, ich fahre zur "Tanke", lade mein Auto eine Viertelstunde
>> lang auf und fahre dann ohne Probleme in den Urlaub nach Südeuropa?
>
> Wenn dieser Punkt so erreicht wird hat das E-Auto im Grunde keine
> Nachteile mehr zum Verbrenner, also ja.

...und bis das erreicht wird, bleiben E-Autos Spielzeuge für Reiche.
Mit Tauschakkus dagegen wäre das auch heut schon problemlos erreichbar.

von Cyblord -. (cyblord)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Harald W. schrieb:
> bei denen ich an der "Tanke" leere Batterien gegen volle zu
> tauschen, wird das wohl nichts.

Verabschiedet euch endlich von diesem Hirngespinst. Das wird nicht 
passieren.

Vorher kann man einen E-Auto Akku mit 1000 km Reichweite in der Größe 
einer Mignon-Zelle im Tankstellenshop kaufen.

: Bearbeitet durch User
von Troll A. (trollator)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Harald W. schrieb:
> Mit Tauschakkus dagegen wäre das auch heut schon problemlos erreichbar.

Wie soll das funktionieren? Alle Hersteller müßten sich auf einen 
Standard einigen. Und selbst dann würde es vermutlich auf ein paar 
verschiedene Akkupacks hinauslaufen - je nach Fahrzeuggattung. Die 
"Tanke" müsste diese alle lagernd haben.
Dann kommt noch die Fraktion "Ich will nur für 20€ tanken" ...

von Cyblord -. (cyblord)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Troll A. schrieb:
> "Tanke" müsste diese alle lagernd haben.

Nicht nur lagern. Sie müsste sie auch alle Laden.

von Thomas U. (charley10)


Bewertung
-3 lesenswert
nicht lesenswert
Thomas U. schrieb:
> Joggel E. schrieb:
>> Nun, es gibt Leute, die muessen immer mit Bleifuss fahren. Das geht
>> natuerlich an die Akkus...
>
> O.k. - dazu passt perfekt die Forderung einiger "Enthusiasten" nach 30 -
> 60 - 90.

Warum so viele Dislikes? Diese permanente Forderung nach 
'Entschleunigung' und zurück zum Eselkarren stammt doch nach neuesten 
Erhebungen von mehr als 102,998% der Gesmtbevölkerung?!

von Uhu U. (uhu)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Thomas U. schrieb:
> Warum so viele Dislikes?

Das ist der übliche Bonus für verdiente Foristen.

von Reinhard S. (rezz)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Axel L. schrieb:
> Zumindest bei meinem Tesla gibt es keine Wartungsintervalle und die
> Garantie basiert auch nicht auf dem regelmässigen Besuch der Werkstatt.
>
> Bremsen halten wohl so 200.000km, werden beim Tausch der Reifen
> kontrolliert.

Kann man das nicht selbst machen? Reicht dafür irgendeine Werkstatt?

von Axel L. (axel_5)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Reinhard S. schrieb:
> Axel L. schrieb:
>> Zumindest bei meinem Tesla gibt es keine Wartungsintervalle und die
>> Garantie basiert auch nicht auf dem regelmässigen Besuch der Werkstatt.
>>
>> Bremsen halten wohl so 200.000km, werden beim Tausch der Reifen
>> kontrolliert.
>
> Kann man das nicht selbst machen? Reicht dafür irgendeine Werkstatt?

Reifen wechseln schon, Bremse weiss ich nicht, könnte wegen der 
automatischen Feststellbremse spannend werden.

Die Werkstatt muss an E-Autos arbeiten dürfen. Dafür müssen die einen 
Kurs machen. Sonst heben die das Auto am Akku hoch, nicht schön.

von Thomas U. (charley10)


Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Axel L. schrieb:

>> Kann man das nicht selbst machen? Reicht dafür irgendeine Werkstatt?
>
> Reifen wechseln schon, Bremse weiss ich nicht, könnte wegen der
> automatischen Feststellbremse spannend werden.
>
> Die Werkstatt muss an E-Autos arbeiten dürfen. Dafür müssen die einen
> Kurs machen. Sonst heben die das Auto am Akku hoch, nicht schön.

Reifen wechseln? So was Kompliziertes? Oder meinst du Radwechsel.
Aber Panikmache spült den Werkstätten die Kunden zu und unserer 
(ex)schwarzen Null die MWST.
Bremsen? Gibt es für diese elektrischen Rollatoren denn schon einen 
Erstzteilmarkt?

Bitte melde dich an um einen Beitrag zu schreiben. Anmeldung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.
Bestehender Account
Schon ein Account bei Google/GoogleMail, Yahoo oder Facebook? Keine Anmeldung erforderlich!
Mit Google-Account einloggen | Mit Facebook-Account einloggen
Noch kein Account? Hier anmelden.