Mähbinderpilot schrieb:
> Also so wie ich das sehe, ist das innere Rohr der Schnecke zylindrisch.
> Bis auf die Spitze, welche keine Windungen hat.
>
> Somit ist die Methode von Bastler wohl die richtige. Vielen Dank dafür.
Sieht für mich zwar auch noch nach der Spitze konisch aus - kann mich
darin aber auch täuschen.
Sei's drum - spielt keine großartige Rolle.
Vor zig-Jahren schweißte ich mir mal eine relativ kurze Förderschnecke
zum Brunnen-Bohren zusammen.
Gestänge aD 10mm und Schnecken aD etwas unter 100mm.
Die Problematik beim Schneckenbau liegt aus meiner Sicht darin, daß man
die Schnecke aus lauter Einzelteilen "zusammenstückeln" muß.
Genauer gesagt aus Einzelteilen für jeweils nur einen Gang
(Steigungshöhe).
Karton braucht man dazu an sich nicht, weil der iD und der aD der
Schnecke bekannt sind.
Drehte mir mehrere Ronden für die Schnecke passend ab und versah die
auch mit der Innen-Bohrung.
Danach machte ich dann schon den ersten Fehler, indem ich den Schnitt
vom aD hin zum iD mit einer Blechschere machte.
Wodurch sich unerwünschter Verzug einstellte.
Weiterer Verzug stellte sich danach beim "Verziehen" der Blechscheibe
auf die Steigungshöhe (ca. 2cm) ein.
Gefiel mir alles nicht, weshalb ich die erste Ronde verschrottete und
bei der nächsten und allen nachfolgenden den Schnitt per Flex machte.
Danach ging das "Zussammenstückeln" der Förderschnecke ganz gut voran.
Allerdings muß ich dazu sagen, daß der damit erreichbare aD der Schnecke
nicht kritisch war.
Vergleichbar, wie das wohl auch bei Dir der Fall sein dürfte.