Forum: Fahrzeugelektronik Leistungsmesser addierend und subtrahierend


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von Peter S. (Gast)


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Hallo,

einige kennen sicher das klassische Watts-Up aus dem Modellbau. Ich 
suche solch ein Teil, was in beiden Richtungen misst. Die mAh bzw. 
bevorzugt die Wh sollen je nach Stromrichtung addiert bzw. subtrahiert 
werden.

Das klassische Watts-Up kommt meinen Vorstellungen recht nahe, es misst 
aber nur in eine Richtung und vergisst nach dem Abschalten die 
aufaddierten Leistungen. Das Ganze soll eine Akku-Tankanzeige eines 
elektrischen Fahrzeuges werden.

Das Watts-Up für meine Anwendung sollte A, V, Wh und W anzeigen. 
Spannung wäre 10s LiIon bzw. 12s LiFePo. Ladestrom max. 10A und 
Entladestrom max. 20A. Für eine Neukalibrierung des Akkus sollte es noch 
eine Taste geben. Ist der Akku leer, können die Wh mit der Taste auf 0 
gesetzt werden. Die angezeigten Wh sollen immer der momentanen 
Akkukapazität entsprechen.

Ist sowas schon erfunden worden und käuflich erwerbbar?

Peter

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Peter S. schrieb:
> Ist sowas schon erfunden worden

Selbstverständlich. Hier im Garten steht ein ElJet 4 (Kewet) von 1994, 
der gerade aufgebaut wird und schon der hatte ein 
Batteriekapazitäts-Messystem. Und zwar für jeden der 5 12V Blöcke 
einzeln - ist ein 60V Auto.
Da es ein Auto für Endverbraucher ist, wird die Kapazität in % auf dem 
Display gezeigt und der Status der einzelnen Blöcke über die serielle 
Schnittstelle.

: Bearbeitet durch User
von Tigerente (Gast)


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hi peter,

du solltest dir mal den cycle-analyst3 angucken ;)

von Horst S. (petawatt)


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Mal bei VICTRON nach Energiemonitor BMV 700 / 712 suchen.
Grüße von petawatt

von Peter S. (Gast)


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Dank an Horst und Tigerente. Beides sind allerdings hochkomplexe 
Systeme, die weit mehr können, als von mir gefordert. Was sich u.a. 
durch ca. 50 Seiten Bedienungsanleitung äußert :-(

Dabei möchte ich nur ein Watts'Up, dass ein "-" Zeichen setzen kann und 
bei den Wh neben der Addition auch die Subtraktion beherrscht. Wenn das 
nicht so aufwändig wäre, würde solch ein Gerät selber entwickeln und 
programmieren. Aber das Rad nochmals erfinden?

von Gudrun (Gast)


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Such mal bei Ebay:

Beispiel:
Ebay-Artikel Nr. 123742935245

Keine Ahnung ob es auch Geräte gibt, die auch im ausgeschalteten Zustand 
speichern. Industriegeräte wirst Du vermutlich nicht zahlen wollen.

von Peter S. (Gast)


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Gudrun schrieb:
> Such mal bei Ebay:
Da habe ich schon stundenlang gesucht und nichts passendes gefunden.

> Beispiel:
> 
Ebay-Artikel Nr. 123742935245

Hatte ich schon auf dem Schirm und das käme meinen Vorstellungen auch 
schon sehe nahe. Aber das Modul kennt leider nur eine Stromrichtung :-(

> Industriegeräte wirst Du vermutlich nicht zahlen wollen.
Es geht nicht ums zahlen, sondern um ein Gerät, das genau das macht, was 
ich will und nicht 10x mehr. Das 10x mehr erschwert nur unnötig die 
Bedienung des Gerätes.

Eigentlich will ich gar nichts bedienen, sondern vier Werte gleichzeitig 
angezeigt haben: A, V, W, Wh. Einzig die Wh sollen eben auf- und abwärts 
zählen. Je nach Ladung oder Entladung.

von Marek N. (bruderm)


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Auch mal nach Coulometer.

von buggy (Gast)


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negativen Strom messen ist deutlich aufwendiger, als nur ein --Zeichen 
anzuzeigen.

Schau mal ins Datenblatt des INA169. Der ist unidirektional (wie dein 
Watts-Up) und dort ist ein Beispiel, wie man mit zweien bidirektional 
misst.
So bekommst du eine Vortstellung, davon, was du entwickeln wollen 
würdest.

Im diesem Fall würde ich aber einen anderen Chip raussuchen, der beide 
Stromrichtungen beherrscht. Den INA169 nur für's Verständnis ranziehen.

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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So ein Dings ist praktisch nur ein Stromsensor und eine Uhr. Für hohe 
Ströme sind heute Sensoren von z.B. LEM gut brauchbar, da man den 
Stromkreis nicht auftrennen muss. Dann legt man noch ein paar Parameter 
wie Sensorempfindlichkeit und Batteriekapazität fest und los gehts.
Das ist keine Raketenwissenschaft sondern eher ein Frage von 
nichtflüchtiger Speicherung, robustem Aufbau und robuster Software.
Der alte Kewet nimmt da EEPROMs, einen 80C535, eine Platine von der 
Grösse zweier Schokoladentafeln und einen Shunt.

Die Victron Systeme sind sehr brauchbar, sind aber Shunt-basiert, man 
trennt also den Stromkreis einmal auf. Dafür kann man das grössere 
Modell aber z.B. auch über Bluetooth abfragen.

: Bearbeitet durch User

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