hallo
@emi: ich habe' dir mal dir mal die schaltung mit npn-Transistoren
aufmalt (Anhang). Der Schaltplan ist sehr viel übersichtlicher und man
kann die Funktione besser beschreiben.
Hoffentlich habe ich nichts übersehen.
Ich empfehle dir das "Handbuch der analogen Elektronik" von Franzis. Da
steht eigentllich alles drin. Arbeitsstromkreis, Darlignton, NTC, alles,
was du brauchst. Und alles sehr einfach. Das Buch kannst du vielleicht
billig bei smm.de oder bei Ebay kaufen. Da gab und gibt es
wahrscheinlich noch das masenweise für ca. 5 EUR
Um das direkt mal vorwegzunehmen, ich bin (noch) kein gelernter
Elektroniker. Alles, was ich weiss, habe ich selbst irgendwann irgendwo
gelernt. Von daher nicht 100%iges Gewähr, dass die Angaben vollkomen
stimmen.
Ich versuche mal, die Schaltung zu beschreiben. Man möge mich bitte
verbessern, wenn ich Fehler mache.
Die Schaltung ist ja ein Temperaturschalter, der bei verschiedenen
Temperaturen das Relais schaltet.
Bei welcher Temperatur das Relais schaltet, kann man im groben mit P
einstellen.
kernstück ist der NTC. Dieser hat den Wert 10k bei 25grad Celsius. NTC
bedeutet (negative temperature coeffizient), d.h. wenn es wärmer wird,
sinkt der Widerstandwert des NTC ab. bei 0 Grad Celsius hat der den Wert
von ca. 35k Ohm. Bei 40 grad ca. 5k.
Der NTC ist mit dem Trimmpoti parallel geschaltet. Wie du sicher weisst,
ändert sich der Gesamtwiderstandswert von NTC und P, anhängig davon, wie
groß die einzelnen Widerstände sind.
Betrachten wir T1. Dieser ist über einen Schutzwiderstand (R3) mit der
Basis von T1 verbunden.
ist es kalt, so hat der NTC einen großen Widerstand. D.h. T1 schalter
wenig, oder gar nicht durch.
Ist es heiß, hat der NTC einen kleinen Widerstand und T1 kann weiter
durchschalten als bei kälteren Temperatur.
Damit man die Ansprechschwelle von T1 ändern kann, also bei einer
anderen Temperatur schalten will, gibt es P. Ist dieser z.B. groß, so
wird der Gesamtwiderstand aus P und NTC kleiner, da parallel geschaltet.
Also schaltet T1 schon bei kälteren Temperaturen durch. Hätte man P
nicht verändert, hätte T1 noch nicht su weit durchgeschaltet.
P ist auch noch auf Masse gelegt. P ist also wohl als Spannungsteiler
mit NTC an die basis von T1 geschaltet.
T1 braucht ja ca. 0,6V (Schwellenspannung), um ein bisschen
durchzuschalten. Mit dem Soannungsteiler aus P und NTC wird die
Spannung, die an T1 anliegt, verändert. Die Temperatur hat natürlich
auch einen Einfluss darauf.
Das Relais, das geschaltet werden soll, ist direkt an Masse gelegt. Es
braucht also noch +12v zum schalten. Die 12 V liegen über einen
Widerstand (R5) am Collektor von T2 an. R5 ist also ein Widerstand, der
das Relais ein bisschen schützt.
Zugleich senkt er die Stromaufnahme, wenn t1 durchgeschaltet ist. Dann
liegen die beiden pole (+ und Masse) über R5, die
Collektor-Emitterstrecke und über R4 zusammen. bnei größerem Widerstand
sinkt dann der Strom. Aber R5 hat die Hauptaufgabe, den Strom auf das
Relais zu senken (und evtl: siehe später Ende des Beitrags).
Wenn das Relais jetzt schalten soll, muss T2 eine positve Spanung von
mind. 0,6V erhalten.
R6 schützt T2, senkt also den Strom, der fließt. R7 ist direkt an die
Basis von T2 gelegt. R7, R6 und R4 bilden einen Spannungsteiler. Von +
an Basis T2 liegt 825 Ohm an, zur masse hin über R6 und R4 975 Ohm, aslo
mehr.
Ab jetzt bin ich mir nicht mehr 100%ig sicher, vieleicht noch 95%!
Dieser Wert aus R7, R6 und R4 kann beeinflusst werden. Und zwar durch
T1.
Wenn T1 durchschaltet, kommt auch noch R5 in den Sapnnungsteiler. R5 ist
dann fast kommplett parallel zu R7, nur R6 liegt dazwischen.
Frage: Warum liegt der Collektor von T2 am Coolektor von t1? wenn er
einfach nur die pos. Versorgungsspannung bereitstellen soll, sollte man
ihn eher über einen Widerstand direkt an die +Leitung legen. aber er
liegt am Collektor von t1. Schaltet T1 durch (es ist heiß, NTC Wid.
klein), so wird der Collektor von T2 über T1 und R4 nach masse gezogen.
Das Relais kann also nicht durchschalten.
ist es aber kalt, und T1 schaltet nicht durch, so liegt das Relais über
R5 an plus, bekommt über R7 pos. Spannung (da r6 und R4 größer als R7
sind) und wird durchgeschaltet.
Ich nehme also an, dass das Relais im Normalzustand eingeschaltet ist.
Wenn es heiß wird, schalter T durch und entzieht dem Relais die pos.
versorgungsspannung.
Das Relais fällt also bei der bei einer best. höheren Temperatur ab.
Wenn jetzt z.B. bei 50 Grad T1 durchschaltet, fällt das Relais ab. Wird
es heißer, bleibt T1 natürlich weiter durchgeschaltet. Das Relais bleibt
immer noch abgefallen.
Ist es jetzt kalt, zieht das Relais an.
Dies ist dann wohl eine Schaltung, die einen anderen Stromkreis über das
Relais unterbricht, wenn es zu kalt(!) wird.
Geht man davon aus, dass es ein Schalter ist, der Schalten soll, wenn es
kälter wird (z.b. Alarm, wenn es Friert), macht das Sinn. Bei bspw. 15
grad ist das Relais abgefallen (T1 schaltet durch). Alles ok. Kein
Alarm. Wird es jetzt kälter, schaltet T1 nicht mehr durch, dadurch
bekommt T2 pos. Spannung am Collektor und das Relais kann schalten.
Es wird kalt, und der Alarm eght an. Man kann natürlich alles mögliche
damit schalten. muss kein Alarm sein.
Man geht ja zunächst intuitiv davon aus, dass geschaltet werden soll,
wenn es heißer wird.
Das und die Tatsache, dass der Schaltplan mit PNP-Transsitoren noch mehr
verwirren soll, spricht ja dafür, dass getestet werden soll, was der
Schüler/Student kann.
Das ist so dass, was ich mir überlege.
Noch was zu dem begriffen. was ich ANNEHME oder mir vorstellen könnte,
was es ist.
darlignton: 2 Transsitoren. der erste versärkt für den zweiten; -->
empflindlicher
arbeitskreis: z.B. T2, der arbeit, schalter also die last
steuerkreis: z.B. t1, der steuert und regelt den Arbeitskreis (T2).
mfg Wolfram Hildebrandt