Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Flächen Lichstschranke rund


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von Björn S. (bjrn_s869)


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Hallo zusammen,

vor zig Jahren habe ich im Rahmen eines uC Schulprojekts (Ausbildung 
ELGS) die Auswertung (Matrix) sowie die Spielsteuerung eines Löwen Dart 
Automaten (E-Dart) umgesetzt.

Das ganze Projekt möchte ich nun gerne wiederbeleben, mit dem Ziel das 
System so klein wie möglich zu halten. Wünschenswert wäre es die 
Abmessungen eines Steeldart Boards nicht zu überschreiten.
Zusätzlich möchte ich die Anzahl der verwundeten Sensoren reduzieren.

Nun zu meiner Frage:
Für die Beleuchtung könnte ein LED Leuchtring für Steeldart Boards 
(siehe Foto) zweckentfremdet werden. Zusätzlich könnte ich den Ring als 
Trigger für die Matrix Auswertung und für die Fehlwurf Erkennung nutzen.

Meine erste Idee war es, einfach eine Lichtschranke auf der Frontseite 
des Rings zu montieren. Aufgrund der runden Form, wird dies 
wahrscheinlich recht aufwändig werden.
Ein weiterer Ansatz wäre, die Frontseite des Rings per Ultraschall zu 
überwachen, wobei mir hierzu die Erfahrungen fehlen ob dies praktikabel 
ist.

Habt Ihr zufällig Erfahrungen mit meinem Anwendungsfall und könnt mir 
Denkanstöße geben?

von Björn S. (bjrn_s869)


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Ein weiterer Ansatz:

Induktive erfassung des Pfeils (RL Glied).
X Windungen Schaltlitze um den Lichtring montieren und die 
Spulenspannung auswerten.
Leider fehlen mir die Erfahrungen, ob dieser Ansatz erfolgreich sein 
könnte.

von Sven K. (quotschmacher)


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hab beim stöbern ein system mit kameras gefunden 
http://vi.raptor.ebaydesc.com/ws/eBayISAPI.dll?ViewItemDescV4&item=184054662837

hat aber auch einen stolzen preis

Beitrag #6314594 wurde vom Autor gelöscht.
von Björn S. (bjrn_s869)


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Sven K. schrieb:
> hab beim stöbern ein system mit kameras gefunden
> http://vi.raptor.ebaydesc.com/ws/eBayISAPI.dll?ViewItemDescV4&item=184054662837
>
> hat aber auch einen stolzen preis

Danke für den Link, das System kannte ich nocht nicht.
In meinem Falle geht es aber um einen E-Dart Automat und nicht um ein 
Steel Dart Board.

von georg (Gast)


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Björn S. schrieb:
> Meine erste Idee war es, einfach eine Lichtschranke auf der Frontseite
> des Rings zu montieren

Bist du denn damit zufrieden, nur festzustellen dass ein Pfeil 
angekommen ist? Ich dachte es geht ums Treffen und nicht darum wieviel 
Pfeile man wirft. Aber ich habe ja auch keine Ahnung von Dart.

Georg

von Frank L. (hermastersvoice)


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wegen der verwundeten Sensoren solltest du mal mit deinem Arzt oder 
Apotheker sprechen...

von Björn S. (bjrn_s869)


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georg schrieb:
> Björn S. schrieb:
>> Meine erste Idee war es, einfach eine Lichtschranke auf der Frontseite
>> des Rings zu montieren
>
> Bist du denn damit zufrieden, nur festzustellen dass ein Pfeil
> angekommen ist? Ich dachte es geht ums Treffen und nicht darum wieviel
> Pfeile man wirft. Aber ich habe ja auch keine Ahnung von Dart.
>
> Georg

Korrekt, ich benötige nur die Info "da kommt gerade ein Pfeil"; als 
Trigger. Sobald ein Pfeil geworfen wurde wird die Matrix gescannt.
Zeigt die Matrix keine Änderung zum Ruhezustand, ist der Pfeil außerhalb 
der zählenden Segmente eingeschlagen, ergo Fehlwurf (0Punkte).

: Bearbeitet durch User
von georg (Gast)


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Björn S. schrieb:
> Korrekt, ich benötige nur die Info "da kommt gerade ein Pfeil"

Ok, verstanden. Aber: eine Lichtschranke detektiert, ob ein Lichtstrahl 
unterbrochen wird, im Extremfall dünn wie ein Laserstrahl. Ein Fläche 
abzudecken erfordert daher viele Lichtschranken, die so dicht liegen, 
dass das Objekt nicht durch die Lücken rutschen kann. Das gibt es z.B. 
für Maschinensicherheit als "Vorhang", da müssen die Strahlen so dicht 
sein dass keine Hand dazwischen passt. Entweder sind das tatsächlich 
viele einzelne Lichtschranken oder ein Lichtstrahl wird durch Spiegel im 
Zickzack hin und hergeworfen, was ziemlich aufwendig auszurichten ist.

Für deinen Zweck müssen die Lichtstrahlen so dicht liegen dass kein 
Pfeil dazwischen durch passt, das kann recht anspruchsvoll werden. Man 
kann breitere und damit weniger Strahlen verwenden, aber damit nimmt die 
Empfindlichkeit für einen dünnen Pfeil ab.

Georg

von Paul (Gast)


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Ein Piezoelement auf die Rückseite geklebt, sollte den Aufprall des 
Pfeils Detektoren können.

von Hauspapa (Gast)


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Lässt sich da nicht mit Körperschallauswertung etwas machen?
Oder Beschleunigungsmessung einer etwas elastisch aufgehängten Scheibe ( 
eine Lage Moosgummi hinten drauf)

Viel Erfolg
Hauspapa

von Björn S. (bjrn_s869)


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georg schrieb:
> Björn S. schrieb:
>> Korrekt, ich benötige nur die Info "da kommt gerade ein Pfeil"
>
> Ok, verstanden. Aber: eine Lichtschranke detektiert, ob ein Lichtstrahl
> unterbrochen wird, im Extremfall dünn wie ein Laserstrahl. Ein Fläche
> abzudecken erfordert daher viele Lichtschranken, die so dicht liegen,
> dass das Objekt nicht durch die Lücken rutschen kann. Das gibt es z.B.
> für Maschinensicherheit als "Vorhang", da müssen die Strahlen so dicht
> sein dass keine Hand dazwischen passt. Entweder sind das tatsächlich
> viele einzelne Lichtschranken oder ein Lichtstrahl wird durch Spiegel im
> Zickzack hin und hergeworfen, was ziemlich aufwendig auszurichten ist.
>
> Für deinen Zweck müssen die Lichtstrahlen so dicht liegen dass kein
> Pfeil dazwischen durch passt, das kann recht anspruchsvoll werden. Man
> kann breitere und damit weniger Strahlen verwenden, aber damit nimmt die
> Empfindlichkeit für einen dünnen Pfeil ab.
>
> Georg

Korrekt, die gleichen Bedenke hatte ich auch.
Aus diesem Grunde kam mir der Gedanke der induktiven Erfassung.

von Björn S. (bjrn_s869)


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Paul schrieb:
> Ein Piezoelement auf die Rückseite geklebt, sollte den Aufprall
> des
> Pfeils Detektoren können.

Hauspapa schrieb:
> Lässt sich da nicht mit Körperschallauswertung etwas machen?
> Oder Beschleunigungsmessung einer etwas elastisch aufgehängten Scheibe (
> eine Lage Moosgummi hinten drauf)
>
> Viel Erfolg
> Hauspapa

Bei diesen Lösungen habe ich die Befürchtung, das die Auswertung der 
Matrix nicht immer zuverlässig funktioniert (z.B ein schwach geworfener 
Pfeil.

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