Funk-Telegramm im Online-Abo?

Gast
Zur Frage: Kontaktier doch den im Impressum genannten om

Andere Frage: Was hat es denn mit dem im Inhaltsverzeichnis aufgeführten 
Skandal um die Rothammel-Übersetzung auf sich?
Das DUBUS-Magazin habe ich schon seit Jahrzehnten abonniert, 
gelegentlich liegt ein Probeheft des Funktelegramms bei.

http://www.marsport.org.uk/dubus/contacts.htm#dubus

Aber anscheinend gibt es auch keine reguläre PDF-Ausgabe des DUBUS. 
Allerdings sind alte Artikel von 1982-1992 als PDF verfügbar:
http://www.marsport.org.uk/dubus/archive/index.htm

PS: ich lese da gerade "Funkanlage der Titanic darf geborgen werden"
zum Rothammel weiß ich nichts.
Gast
Entschuldigung. Ich wollte niemand belästigen :-(
Ich wollte einfach nur wissen, ob es möglich ist, das Funk-Telegramm 
auch in digitaler Form zu abonnieren?

Das ist eine binäre Frage. Mögliche Antworten: {Ja; Nein}
Gast
So, mittlerweile habe ich den Artikel bekommen.

Es geht darum, dass der DARC den Auftrag erteilt habe, Rothammels 
Antennenbuch ins Englische [1] zu übersetzten. Der "Skandal" erstrecke 
sich dahin, dass der DARC den zehnfachen Preis des üblichen Honorars (10 
€ pro Seite bei Fachartikeln) dafür an ein deutschsprachiges 
Vereinsmitglied bezahlt habe, also rund 150.000 € statt 15.000 €.

Dabei sei die englischsprachige Ausgabe weder bei der ARRL, noch der 
RSGB noch bei Amazon zu erhalten, sondern nur ausschließlich über den 
DARC-Verlag selbst.


[1] https://rothammel.com/Rothammels-Antenna-Book
Gast
Marek N. schrieb:
> Der "Skandal" erstrecke
> sich dahin, dass der DARC den zehnfachen Preis des üblichen Honorars (10
> € pro Seite bei Fachartikeln)

10€ für die Übersetzung von einer A4 Seite Fachtext ist ein 
Branchen-üblicher Preis. Das zahlen wir in der Fa. auch.

Verantwortlich ist auch nicht wie behauptet der DARC, sondern die DARC 
Verlag GmbH.
Gast
Marek N. schrieb:
> Ich wollte einfach nur wissen, ob es möglich ist, das Funk-Telegramm
> auch in digitaler Form zu abonnieren?
>
> Das ist eine binäre Frage. Mögliche Antworten: {Ja; Nein}

Nein. Die einzig richtige Antwort lautet: Frag den Anbieter.

wendelsberg
Gast
Marek N. schrieb:
> 150.000 € statt 15.000 €

Ersterer Betrag erscheint mir zu hoch, zweiterer zu niedrig.

Bei Übersetzungen kleineren Umfangs wird nach Zeilen abgerechnet: 1 € 
pro Zeile dürfte schon günstig sein, bei Fachliteratur sind es 
vermutlich eher 1,50 €/Zeile. Bei 30 Zeilen auf einer DIN A4-Seite wären 
das 45 €.
(du kannst ja mal selbst versuchen, eine komplette Seite in einer Stunde 
zu übersetzen....)
Der Rothammel hat über 1.500 Seiten (wenn auch nicht im DIN A4-Format).
150.000 € wären ja ungefähr 2 Jahresgehälter, zwei Jahre erscheinen mir 
unrealistisch hoch.
Ein Jahr kann schon gut hinkommen, dafür wären wiederum 15.000 € viel zu 
wenig.
Aber ich bin kein Übersetzer, wie lange dauert so etwas?
Gast
Markus schrieb:
> Marek N. schrieb:
>> 150.000 € statt 15.000 €
>
> Ersterer Betrag erscheint mir zu hoch, zweiterer zu niedrig.
>
> Bei Übersetzungen kleineren Umfangs wird nach Zeilen abgerechnet: 1 €
> pro Zeile dürfte schon günstig sein, bei Fachliteratur sind es
> vermutlich eher 1,50 €/Zeile. Bei 30 Zeilen auf einer DIN A4-Seite wären
> das 45 €.
> (du kannst ja mal selbst versuchen, eine komplette Seite in einer Stunde
> zu übersetzen....)
> Der Rothammel hat über 1.500 Seiten (wenn auch nicht im DIN A4-Format).
> 150.000 € wären ja ungefähr 2 Jahresgehälter, zwei Jahre erscheinen mir
> unrealistisch hoch.
> Ein Jahr kann schon gut hinkommen, dafür wären wiederum 15.000 € viel zu
> wenig.
> Aber ich bin kein Übersetzer, wie lange dauert so etwas?

Warum äußerst du dich dann so unqualifiziert über Übersetzungspreise, 
wenn du wie du selbst schreibst, davon keine Ahnung hast?

Und was hat der Übersetzungspreis damit zu tun, wie lange das dauert? 
Übersetzungshonorare nach Zeit sind unüblich.

Eine kleine Recherche im Internet zeigt, dass Preise um 15ct/Wort für 
qualifizierte Fachübersetzungen bei den Übersetzungsbüros gang und gäbe 
sind.
Gast
CAT Weasel schrieb:
> Warum äußerst du dich dann so unqualifiziert über Übersetzungspreise,
> wenn du wie du selbst schreibst, davon keine Ahnung hast?

Und wieso antwortest du in einem derart agressiven Ton?
Aber um deine Frage zu beantworten: Ich habe nach meinem 
E-Technik-Studium Fachübersetzen studiert (www.mastradu.com, rein aus 
Interesse, ich arbeite nicht auf dem Gebiet).

> Und was hat der Übersetzungspreis damit zu tun, wie lange das dauert?
> Übersetzungshonorare nach Zeit sind unüblich.

Indirekt spielt die Zeit immer eine Rolle, für einen Stundensatz von 20 
€ macht das halt kein Übersetzer. Gutes Übersetzen wird leider immer 
noch unterschätzt, da sagt der Chef halt zur Sekretärin "Machen sie mal, 
sie waren doch ein paar Monate in England"...

> Eine kleine Recherche im Internet zeigt, dass Preise um 15ct/Wort für
> qualifizierte Fachübersetzungen bei den Übersetzungsbüros gang und gäbe
> sind.

Eine kleine Recherche zeigt, daß 1,50 € pro Zeile aka 75 € pro Seite 
vollkommen normal sind:
https://de.wikipedia.org/wiki/Normzeile
Moin, ich will mich mal nicht über die Übersetzung äußern. Die OMs, die 
sich der englischen Sprache verweigern, sind ja fast alle weg.

Aber wenn ich sehen, dass sich da einige Autoren über Jahrzehnte an der 
DARC-Vereinsführung abarbeiten. Was soll das? Und dann ewig die Heulerei 
wegen irgendwelcher angeblich unfähigen Geschäftsführer, die schon ewig 
nicht mehr dabei sind...

Aber als Lektüre beim großen Geschäft ist das FT ideal. Wenn ich den aus 
dem Postkasten fingere, landet der sofort ums Eck auf dem Gäste-WC ;-)


73!
Gast
Marek N. schrieb:
> Wahrscheinlich hat man dafür dann auch das Hotel gekauft, um all
> die
> nicht-verkauften Exemplare zwischenzulagern ^.^

Da bist du hier auf der falschen Baustelle. Hier ist nicht das 
Funk-Telegramm.

Wenn du meinst, die DARC Führung macht skandalöse Fehler, kandidiere für 
ein Vorstands-Amt im DARC , such dir die Mehrheiten, die deine Ansichten 
stützen und mach es besser.
Gast
CAT Weasel schrieb:
> Markus schrieb:
>> Marek N. schrieb:
>>> 150.000 € statt 15.000 €
>>
>> Ersterer Betrag erscheint mir zu hoch, zweiterer zu niedrig.

Es passen doch beide: der erste für "gründlich, korrekt" der zweite für 
"schnell-schnell".

Insbesondere im Bereich Amateurfunk habe ich nebst gründlichen und guten 
schriftlichen Arbeiten (mit und ohne Übersetzungen) auch schon sehr 
viele gesehen wo AMATEUR zu stark gewichtet wurde (in Muttersprache d. 
Autors!) :(

> Eine kleine Recherche im Internet zeigt, dass Preise um 15ct/Wort für
> qualifizierte Fachübersetzungen bei den Übersetzungsbüros gang und gäbe
> sind.
Das muss wohl bei meinem ehemaligen Arbeitgeber so gewesen sein: da 
wurde ein prof. Übersetzungsbüro bezahlt um für ein Industremessgerät 
Menutexte (auf 20x2 Z.LCD) und WebGUI-Texte auf u.a. Spanisch + 
Italienisch zu übersetzen... was soll ich sagen... da waren sowohl 
Schnitzer dabei welche sogar mir mit knapp besseren Ferienkenntnisse in 
Spanisch auffielen als auch welche "versteckte" Schnitzer die zeigten 
dass sich der/die Übersetzer überhaupt nicht in das Themengebiet des 
Gerätes/des Zielmarktes eingearbeitet hatten!
Als Endwiggler mit 2 Muttersprachen + Kenntnisse in 3 Fremdsprachen 
konnte ich da diverses Berichtigen, inkl. Belege.
Leider hatte ich keinen Einblick in den Preis des Übersetzungauftrages: 
für wenig Geld... Naja... aber für ordentliches Geld hätte das den 
Übersetzer(n) um die Ohren gehauen gehört.

Nur wer die Zielsprache einer Übersetzung nicht kennt (somit auch nicht 
selbst verifizieren kann!) unterschätzt Übersetzungsarbeiten; weil 
schliesslich Google.Translate & DeepL sich ja mit Mausschubsen von 
jedermann bedienen lassen, gelle?

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