Forum: Haus & Smart Home FI-Schutzschalter verkehrt eingebaut E/A vertauscht


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von Thomas R. (browserlauser)


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Hallo,

wir haben ein Haus gekauft (20 Jahre alt) und im Sicherungskasten ist 
der FI-Schutzschalter verkehrt herum eingebaut (s. Foto). Es ist ein 
Hager CDA440D. Aus meiner Sicht sind damit die Eingänge mit den 
Ausgängen getauscht. Außerdem passiert beim Drücken der Test-Taste 
nichts. Wahrscheinlich hat der damaliger Elektriker hier gepfuscht. 
Ausgelöst wird  der FI aber bei einem Fehlerstrom.

Jetzt habe ich schon gelesen, dass es wohl technisch möglich sein soll, 
den FI so einzubauen, dann aber eben nicht getestet werden kann. 
Irgendwie finde ich das aber nicht gut und würde daher den FI gerne 
drehen.

Nun die Frage: Durch das Drehen muss der blaue N natürlich von links 
nach rechts. Das ist klar. Aber wie ist das mit dem Phasen L1-L3? Müssen 
diese in korrekter Reihenfolge auf den FI oder ist das hier egal?

Danke Thomas

von Fabian (Gast)


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Der steht ja sogar richtig auf dem Kopf. HAHAHA!

L1 bis L3 kannst Du so lassen. Nur N muss nach rechts.

von Thomas R. (browserlauser)


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Hallo Fabian,

ja, der steht richtig Kopf. Wahrscheinlich war der Elektriker damals zu 
faul den N nach rechts zu ziehen.
Okay, dann lasse ich die drei Phasen in der Reihenfolge, drehe den FI 
richtig herum und verlege nur N nach rechts.

Danke Thomas

von ...-. (Gast)


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der steht zwar auf dem Kopf, technisch ist der aber richtig 
angeschlossen

von Thomas R. (browserlauser)


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...-. schrieb:
> der steht zwar auf dem Kopf, technisch ist der aber richtig
> angeschlossen

? Lt. dem Hager Datenblatt ist der Eingang am FI normalerweise oben an 
1/3/5. So wie das aktuell eingebaut ist, erfolgt hier die Speisung aber 
momentan von unten an 2/4/6.

von Phasenschieber S. (phasenschieber)


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Die Richtung des Stromflusses spielt technisch bei einem Fi keine Rolle. 
Nur die Testauslösung funktioniert dann nicht und es sieht auch unschön 
aus, wenn das Gerät auf dem Kopf steht.

Dreh das Ding einfach um, die Zuleitungen erscheinen mir lang genug 
dazu.
Der N ist ja auf dem Gehäuse beschrieben, da wo er hingehört, die Phasen 
sind egal, können untereinander vertauscht werden.

von Thomas R. (browserlauser)


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Genau so werd ich das machen. Ja, die Zuleitung N dürfte von der Länge 
her noch passen.

Danke zusammen...

von Felix_B (Gast)


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Phasenschieber S. schrieb:
> Dreh das Ding einfach um, die Zuleitungen erscheinen mir lang genug
> dazu.

Zumindest das hat der Elektriker Richtig gemacht.
Ansonsten vor der Aktion dementsprechende Drahtstücke besorgen, den für 
den FI Ausgang werden die vorhanden Drähte noch dem Umdrehen zu zu kurz 
sein.

von Arno (Gast)


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...-. schrieb:
> der steht zwar auf dem Kopf, technisch ist der aber richtig
> angeschlossen

Nein, laut Hager 
https://www.hager.de/files/download/0/18828294_1/0/DE_PRODUCTINFO_18DE0138_PIN_FEHLERSTROMSCHUTZSCHALTER_WEB.PDF 
muss:

> Elektrischer Anschluss
> Alle aktiven Leiter, Aussenleiter (L1, L2, L3 und den Neutralleiter
> MP/N) durch den Schalter führen. Dabei ist die Energieflussrichtung
> zu beachten, d.h., die Einspeiseklemmen
> sind 1, 3, 5, 7, die Verbraucheranlagenseite ist 2, 4, 6, 8.

Und es sieht hier doch so aus, als wäre unten (im Foto) die 
Verbraucherseite, mit dem N-Leiter, der um den RCD herum nach oben an 
die Verteilerleiste geht.

Nicht funktionierende Test-Taste ist ein typisches Fehlerbild dafür, 
auch wenn ich das noch nicht schlüssig erklären kann - eigentlich sollte 
ja trotzdem ein Fehlerstrom durch den Summenstromwandler fließen. Bei 
anderen Herstellern geht es auch - die ABB-RCDs, die man im Baumarkt so 
billig bekommt, kann man wahlweise von oben oder von unten einspeisen.

MfG, Arno

von hinz (Gast)


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Arno schrieb:
> Nicht funktionierende Test-Taste ist ein typisches Fehlerbild dafür,
> auch wenn ich das noch nicht schlüssig erklären kann -

Widerstand durchgebrannt, weil er nicht mit abgeschaltet wurde.

von ich³ (Gast)


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Auf jeden Fall vorher nachmessen, woher die Speisung wirklich kommt! 
Leider ist das auf den Fotos nicht wirklich 100%ig erkennbar, denn 
denkbar wäre folgendes: Wenn die obere Reihe LS nicht über den FI geht 
und der FI aus den Klemmen der oberen Automaten gespeist wird, wäre er 
richtig herum einbaut. Allerdings müsste es dann irgendwo eine zweite 
N-Schiene geben - hinter den drei Ls an der unteren Reihe blinzelt imho 
was dickes blaues durch.

von ich³ (Gast)


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PS: Wobei die Anzahl der aufgelegten Ns auf der sichtbaren Schiene gegen 
meine Theorie spricht.

von hinz (Gast)


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ich³ schrieb:
> Auf jeden Fall vorher nachmessen, woher die Speisung wirklich kommt!
> Leider ist das auf den Fotos nicht wirklich 100%ig erkennbar,

Das ist einwandfrei erkennbar!

von dumdidum (Gast)


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hinz schrieb:
> ich³ schrieb:
>> Auf jeden Fall vorher nachmessen, woher die Speisung wirklich kommt!
>> Leider ist das auf den Fotos nicht wirklich 100%ig erkennbar,
>
> Das ist einwandfrei erkennbar!

Egal. Wir misst der bleibt (am leben).

von Joerg (Gast)


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Aus reinem Interesse:

Wenn die Einspeiserichtung nicht egal ist, was mache ich dann mit 
KDN463A?

https://www.hager.de/modulargeraete/leitungsschutzschalter/anschlusstechnik-fuer-modulargeraetesystem/kdn463a/980125.htm

von Phasenschieber S. (phasenschieber)


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ich³ schrieb:
> Auf jeden Fall vorher nachmessen, woher die Speisung wirklich kommt!

Das ist das Wichtigste!

Wenn es so ist, wie sich mir das Bild darstellt, dann muss der Fi 
einfach nur umgedreht werden. Die Anschlüsse bleiben wo sie sind, nur 
der N wandert von links nach rechts.

Mir scheint, die Zuleitung kommt von oben, bleibt auch dort.
Die Weiterleitung kommt unten raus und geht auf die Sammelschiene unter 
den LS, bleibt ebenfalls dort.

von Harald W. (wilhelms)


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dumdidum schrieb:

> Egal. Wir misst der bleibt (am leben).

Wer misst, misst Mist.

von hinz (Gast)


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Joerg schrieb:
> Aus reinem Interesse:
>
> Wenn die Einspeiserichtung nicht egal ist, was mache ich dann mit
> KDN463A?
>
> 
https://www.hager.de/modulargeraete/leitungsschutzschalter/anschlusstechnik-fuer-modulargeraetesystem/kdn463a/980125.htm

3 FIs eingangsseitig verbinden.

von Thomas R. (browserlauser)


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Phasenschieber S. schrieb:
> ich³ schrieb:
>> Auf jeden Fall vorher nachmessen, woher die Speisung wirklich kommt!
>
...
>
> Mir scheint, die Zuleitung kommt von oben, bleibt auch dort.
> Die Weiterleitung kommt unten raus und geht auf die Sammelschiene unter
> den LS, bleibt ebenfalls dort.

Ja, so ist es. Die Speisung kommt von oben, geht durch den FI und L1-L3 
geht nach unten weg an die Sicherungsautomaten. Nur N geht nach oben auf 
die Verteilerschiene.

Danke an Alle für die nützlichen Hinweise.

von Hauptsicherung (Gast)


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Ebay-Artikel Nr. 274384038208

Gibt auch FI Schalter mit N auf der Linken Seite, spart dann das 
anpassen

von Mani W. (e-doc)


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Harald W. schrieb:
>> Egal. Wir misst der bleibt (am leben).
>
> Wer misst, misst Mist.

Bei einer FI- Anspeisung kann das allerdings das Leben verlängern,
wenn man ordentlich misst...

;-)

von Sven L. (sven_rvbg)


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Arno schrieb:
> Nein, laut Hager
> 
https://www.hager.de/files/download/0/18828294_1/0/DE_PRODUCTINFO_18DE0138_PIN_FEHLERSTROMSCHUTZSCHALTER_WEB.PDF
> muss:

Das was im Datenblatt steht, das zählt für den Typ B (allstromsensitiv).

Beim CDA440D ist es egal ob dieser von oben oder von unten eingespeist 
wird.

Bei den Typen, wo es nicht egal ist, sind entsprechende Pfeile im 
Datenblatt.

Wenn man sich die Sondertypen mal anschaut, wird man auch sehen, das die 
nicht von Hager selbst gebaut werden.

Auf dem Kopf stehend ist natürlich blöd, und wahrscheinlich auch so 
nicht spezifgiziert vom Hersteller. Ist Schade, sonst sieht der 
Verteiler sehr ordentlich aus.

von hinz (Gast)


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Sven L. schrieb:
> Beim CDA440D ist es egal ob dieser von oben oder von unten eingespeist
> wird.
>
> Bei den Typen, wo es nicht egal ist, sind entsprechende Pfeile im
> Datenblatt.

So wie beim CDA440D....

von Sven L. (sven_rvbg)


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hinz schrieb:
> So wie beim CDA440D....

Dann hast Du wohl ein anderes Datenblatt.

Auch in der Installationsanleitung steht bei dem Typen nicht, auf 
welcher Seite das Netz sein muss.

von Arno (Gast)


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hinz schrieb:
> Arno schrieb:
>> Nicht funktionierende Test-Taste ist ein typisches Fehlerbild dafür,
>> auch wenn ich das noch nicht schlüssig erklären kann -
>
> Widerstand durchgebrannt, weil er nicht mit abgeschaltet wurde.

Hmm, laut Datenblatt wird der über einen fünften Kontakt immer mit 
abgeschaltet. Aber das kann natürlich vereinfacht-falsch sein.

Dann würde ich den RCD ganz tauschen. Mag ja die Funktion wahrscheinlich 
nicht stören, dass der Test nicht funktioniert, aber überprüfen kann man 
das eben auch nicht mehr so einfach.

MfG, Arno

von Gerald K. (geku)


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Arno schrieb:
> Nicht funktionierende Test-Taste ist ein typisches Fehlerbild dafür,
> auch wenn ich das noch nicht schlüssig erklären kann - eigentlich sollte
> ja trotzdem ein Fehlerstrom durch den Summenstromwandler fließen.

Die Taste simuliert einen Erdschluss zwischen Phase und PE.
Eine netzseitige Simulation beeinflusst den Strom durch den 
Summenstromwandler nicht.
Der Widerstand zur Simulation muss immer  auf der Verbraucherseite 
zwischen Phase und PE geschaltet werden.

: Bearbeitet durch User
von Sven L. (sven_rvbg)


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Gerald K. schrieb:
> Die Taste simuliert einen Erdschluss zwischen Phase und PE.
Nein wäre es ein Erdschluss, dann wäre da kein Widerstand drin.

> Eine netzseitige Simulation beeinflusst den Strom durch den
> Summenstromwandler nicht.
Da ein Teil der Prüfschaltung vor und ein Teil nach dem 
Summenstromwandler angeschlossen ist, ist es dem Widerstand egal, auf 
welcher Seite für  ihn L und auf welcher N ist.

> Der Widerstand zur Simulation muss immer  auf der Verbraucherseite
> zwischen Phase und PE geschaltet werden.

Über die Testtaste, wird Strom am Summenstromwandler vorbei geleitet,
dem RCD ist es dabei wurscht welcher Teil des Widerstandes vor oder nach 
dem RCD liegt, weil am Ende die Summe der Ströme so oder so nicht mehr 
Null ist.

Und weil ich nicht einfach Dinge behaupte, die nicht stimmen, hab ich 
das Ganze gerade an einer Anlage mit Hager CDA440D, der von unten 
gespeist wird geteset -> funktioniert.

Was es auch schon bei Hager RCD gegeben hat, ist, das die Testtaste 
nicht funktioniert, obwohl eine Messung mit Installationstester den RCD 
korrekt zum auslösen gebracht hat.

Die Prüftaste ersetzt keine Messung nach VDE0100 Teil 610 oder nach 
VDE0105 Teil 100.

von hinz (Gast)


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Sven L. schrieb:
> Dann hast Du wohl ein anderes Datenblatt.

Ich hab einfach auf die Vorderseite des FI geschaut.


Sven L. schrieb:
> Und weil ich nicht einfach Dinge behaupte, die nicht stimmen, hab ich
> das Ganze gerade an einer Anlage mit Hager CDA440D, der von unten
> gespeist wird geteset -> funktioniert.

Dann drück die Prüftaste mal länger....

von Arno (Gast)


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Gerald K. schrieb:
> Arno schrieb:
>> Nicht funktionierende Test-Taste ist ein typisches Fehlerbild dafür,
>> auch wenn ich das noch nicht schlüssig erklären kann - eigentlich sollte
>> ja trotzdem ein Fehlerstrom durch den Summenstromwandler fließen.
>
> Die Taste simuliert einen Erdschluss zwischen Phase und PE.
> Eine netzseitige Simulation beeinflusst den Strom durch den
> Summenstromwandler nicht.
> Der Widerstand zur Simulation muss immer  auf der *Verbraucherseite*
> zwischen Phase und PE geschaltet werden.

Üblicherweise wird der simulierte Erdschluss-Strom aber nicht gegen PE 
abgeleitet (wie auch, ist ja meist keiner dran am RCD) sondern 
netzseitig gegen N oder eine der anderen Phasen vor dem Stromwandler. 
Wenn man "falschrum" einspeist, vertauschen die beiden die Rolle.

MfG, Arno

von Phasenschieber S. (phasenschieber)


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Der Fi erfasst nur Fehlerströme, die hinter dem Summenwandler liegen, 
weshalb die Prüftaste auch ausgangsseitig liegen muss.
Was vor dem Summenwandler passiert, kann er naturgemäss nicht erfassen. 
Mit anderen Worten, alles was auf der Zuleitung passiert, juckt den Fi 
überhauptnicht.

Wird der Fi entgegen seiner angedachten Flussrichtung verbaut, dann 
kommt die Prüftaste eben vor den Summenwandler und kann somit nichtmehr 
funktionieren.

von hinz (Gast)


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Phasenschieber S. schrieb:
> Wird der Fi entgegen seiner angedachten Flussrichtung verbaut, dann
> kommt die Prüftaste eben vor den Summenwandler und kann somit nichtmehr
> funktionieren.

Schau dir doch einfach mal den Schaltplan des Innenlebens eines FI an.

von Phasenschieber S. (phasenschieber)


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hinz schrieb:
> Schau dir doch einfach mal den Schaltplan des Innenlebens eines FI an.

Den kenne ich auswendig!

von Sven L. (sven_rvbg)


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hinz schrieb:
> Ich hab einfach auf die Vorderseite des FI geschaut.

Und ist da ein Pfeil IN / OUT ? bei meinem nicht!

hinz schrieb:
> Dann drück die Prüftaste mal länger....

Bei einigen ist es mit eingezeichnet, das der Testkreis beim Abschalten 
mit getrennt wird, wird bei Hager ja wohl offensichtlich genauso sein?

Könnte man aber mal rausmessen.

Bei Herstellern wie Doepke steht im Datenblatt zu Typ A, das es egal 
ist, wo die Energie zugeführt wird, bei ABB steht das wohl auch, hab ich 
gelesen und selbst nicht geschaut

von Sven L. (sven_rvbg)


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Sven L. schrieb:
> Könnte man aber mal rausmessen.

Auch beim Hager CDA 440D wird der Testkreis beim Abschalten mit 
getrennt, gerade probiert.

von hinz (Gast)


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Sven L. schrieb:
> hinz schrieb:
>> Ich hab einfach auf die Vorderseite des FI geschaut.
>
> Und ist da ein Pfeil IN / OUT ? bei meinem nicht!

Siehe Anhang.


> hinz schrieb:
>> Dann drück die Prüftaste mal länger....
>
> Bei einigen ist es mit eingezeichnet, das der Testkreis beim Abschalten
> mit getrennt wird, wird bei Hager ja wohl offensichtlich genauso sein?

In der Tat, den weiteren Kontakt hatte ich übersehen.

Dann sind die Pfeile für die Katz.

von hinz (Gast)


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Phasenschieber S. schrieb:
> hinz schrieb:
>> Schau dir doch einfach mal den Schaltplan des Innenlebens eines FI an.
>
> Den kenne ich auswendig!

Offensichtlich nicht.

von Sven L. (sven_rvbg)


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hinz schrieb:
> Dann sind die Pfeile für die Kat

Du das sind keine Pfeile, das sind Kreise und ein Strich dahinter, 
symbolisert einen Lasttrennschalter.

von Harald W. (wilhelms)


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Sven L. schrieb:

> Das sind keine Pfeile, das sind Kreise und ein Strich dahinter,
> symbolisert einen Lasttrennschalter.

Ich habe noch keinen RCD seziert. Haben die eigentlich Funken-
löschkammern ähnlich wie die in Leitungsschutzschaltern?

von Stromberg B. (Gast)


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Egal wie rum man den RCD anschließt und egal ob der Prüfstrom mit 
abgeschaltet wird oder nicht, der RCD muss mit der Prüftaste in beiden 
Richtungen auslösen!

von Arno (Gast)


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Phasenschieber S. schrieb:
> Der Fi erfasst nur Fehlerströme, die hinter dem Summenwandler liegen,
> weshalb die Prüftaste auch ausgangsseitig liegen muss.

Ein Strom liegt nicht, der fließt. Von A nach B. Damit ein Prüfstrom als 
Fehlerstrom erkannt wird, muss der Prüfstrom von z.B. L1 durch den 
Summenstromwandler hindurch über die Prüftaste und am Summenstromwandler 
vorbei zurück zu z.B. N fließen. Wenn man den RCD "verkehrt herum" 
einbaut, fließt der Prüfstrom von L1 durch die Prüftaste und dann durch 
den Summenstromwandler zurück zu N.

Wenn die Prüftaste nur ausgangsseitig "hinter" dem Summenstromwandler 
angeschlossen wäre, würde der Prüfstrom "hin und zurück" durch den 
Summenstromwandler fließen, das wäre nicht als Fehlerstrom erkennbar.

Stromberg B. schrieb:
> Egal wie rum man den RCD anschließt und egal ob der Prüfstrom mit
> abgeschaltet wird oder nicht, der RCD muss mit der Prüftaste in beiden
> Richtungen auslösen!

Es sei denn, man hat keinen Saft auf den Leitern, an denen die Prüftaste 
angeschlossen ist. Oder der RCD braucht irgendeine Hilfsversorgung zum 
Abschalten.

Sven L. schrieb:
> Bei Herstellern wie Doepke steht im Datenblatt zu Typ A, das es egal
> ist, wo die Energie zugeführt wird, bei ABB steht das wohl auch, hab ich
> gelesen und selbst nicht geschaut

Bei ABB stehen auf dem Gerät statt der Klemmenbezeichnungen 1, 3, 5, 7 
und 2, 4, 6, 8 die Bezeichnungen 1/2, 3/4, 5/6, 7/8 und auf der anderen 
Seite 2/1, 4/3, 6/5, 8/7.

MfG, Arno

von hinz (Gast)


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Sven L. schrieb:
> hinz schrieb:
>> Dann sind die Pfeile für die Kat
>
> Du das sind keine Pfeile, das sind Kreise und ein Strich dahinter,

Nein, sicher nicht.

von Stromberg B. (Gast)


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Arno schrieb:
> Es sei denn, man hat keinen Saft auf den Leitern, an denen die Prüftaste
> angeschlossen ist.

Einige Hersteller wie Gewiss lassen den Prüfstrom sogar gegen L3 
fließen.
BTW Bei Chint beträgt der Prüfwiderstand Beispielsweise 5k1.

von Heinz R. (heijz)


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Eigentlich ist es sogar egal, wenn N und L vertauscht sind, der FI 
funktioniert trotzdem

(Wird sogar oft absichtlich gemacht, da es FIs mit N links und welche 
mit N rechts gibt - da passt dann manchmal die Phasenschiene nicht)

Das einzige was bei einem falsch herum eingebauten FI passieren kann:
- Papi macht den FI aus, um eine Deckenlampe aufzuhängen
- als er zufällig den N-berührt, drückt Sohnemann die Prüftaste
- er bekommt dann eine gewischt, aber nur ca. 20mA

Ich frage mich, warum eigentlich die Prüftaste nicht vor der 
Lasttrennung angeschlossen ist? Dann könnte genau das nicht passieren?

von Timo (Gast)


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Heinz R. schrieb:
> Eigentlich ist es sogar egal, wenn N und L vertauscht sind, der FI
> funktioniert trotzdem

Nein, das ist nicht egal. Ja, der FI funktioniert. Allerdings darf kein 
L vor N eingeschaltet werde und N darf nicht vor L ausgeschaltet werden. 
(sternpunktverschiebung während dem umschaltvorgang) Daher ist N vor- 
bzw. nacheilend geschaltet.

von Karl B. (gustav)


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Heinz R. schrieb:
> Ich frage mich, warum eigentlich die Prüftaste nicht vor der
> Lasttrennung angeschlossen ist? Dann könnte genau das nicht passieren?

Hi,
gegen Wiedereinschalten Sichern musst Du schon selber.

hinz schrieb:
> Widerstand durchgebrannt, weil er nicht mit abgeschaltet wurde.

Weil sonst bei längerer Betätigung der Prüftaste der 5W Widerstand 2 
kOhm abkokelt.
Siehe Bild zur Demonstration.

ciao
gustav

von Sven L. (sven_rvbg)


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Harald W. schrieb:
> Ich habe noch keinen RCD seziert. Haben die eigentlich Funken-
> löschkammern ähnlich wie die in Leitungsschutzschaltern?

Da fragst Du was, ich weiß´es gerade nicht.

Wenn man aber ins Datenblatt sieht, was die Teile für ein 
Ausschaltvermögen haben, könnte man schon davon ausgehen.

Hab grade keinen defekten rumliegen, sonst würd ich den mal aufmachen.

von MaWin (Gast)


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Arno schrieb:
> die Einspeiseklemmen
> sind 1, 3, 5, 7, die Verbraucheranlagenseite ist 2, 4, 6, 8.

Interessant. Wie gut, dass ich keine Hager habe. Bisher kannze ich 
nämlich: es ist egal ob der Strom von 1 nach 2 oder von 2 nach 1 
fliesst, und es ist egal ob N auf 1+2 oder N auf 7+8 liegt, und der 
Fehlerstromwiderstand+Taster liegt genau deswegen zwischen 1 und 8: weil 
auf die Art egal ist auf welcher Seite N geführt wird weil egal ist von 
wo eingespeist wird, er produziert immer einen Fehlerstrom und weil er 
sich immer selbst abschaltet.
Scheinbar was Hager nicht so klug.

Möglicherweise hat ihn der Installateur nicht kopfstehrnd eingebaut, und 
nachher kam jemand, der ihn umgedreht hat, weil seiner Meinung nach N 
nicht richtig lag - nicht wissend dass N egal und die Einspeiserichtung 
bei Hager wichtig ist.

von Sven L. (sven_rvbg)


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MaWin schrieb:
> nicht wissend dass N egal und die Einspeiserichtung
> bei Hager wichtig ist.

Sicher das die Lage des N nicht wichtig ist?

Der Neutralleiter wird zuerst zugeschaltet und zuletzt getrennt!

von hinz (Gast)


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Sven L. schrieb:
> MaWin schrieb:
>> nicht wissend dass N egal und die Einspeiserichtung
>> bei Hager wichtig ist.
>
> Sicher das die Lage des N nicht wichtig ist?
>
> Der Neutralleiter wird zuerst zugeschaltet und zuletzt getrennt!

Es gibt tatsächlich FIs wo der N ganz links oder ganz rechts liegen 
darf. Es müssen ja nur zwei Aussenleiter voreilend abgeschaltet werden.

von Sven L. (sven_rvbg)


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BTW: Auch Hager hat die Prüfabgriffe mittlerweile verändert, in jedem 
neuem RCD war ein gelber Zettel mit entsprechendem Hinweis.

Es wird nun zwischen L1 und L2 abgegriffen.

von Heinz R. (heijz)


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hinz schrieb:
> Es gibt tatsächlich FIs wo der N ganz links oder ganz rechts liegen
> darf. Es müssen ja nur zwei Aussenleiter voreilend abgeschaltet werden.

Wenn es schon ganz korrekt sein soll - die Kontakte schalten voreilend 
ein, damit sie beim Abschalten als letzte getrennt werden

Wobei ich nicht wirklich glaube, das hier die Sternpunktverschiebung zu 
Problemen führen wird

Die Zu / Abschaltung geht so schnell  - selbst in Kategorie 1 muss ein 
Verbraucher schon Bemessungsstoßspannung von 1500 V vertragen

: Bearbeitet durch User
von Vitali (Gast)


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Hallo zusammen, wozu die Duskussion um die Prüftaste? Man gehe an eine 
beliebige Steckdose und schließe N und PE kurz, löst der FI aus dann ist 
alles ok.

von Phasenschieber S. (phasenschieber)


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Vitali schrieb:
> Man gehe an eine
> beliebige Steckdose und schließe N und PE kurz, löst der FI aus dann ist
> alles ok.

Du hast etwas entscheidendes dabei vergessen: Das funktioniert nur, wenn 
auch gleichzeitig ein Verbraucher in Betrieb ist.
Ist das nicht der Fall, passiert garnichts!

von Heinz R. (heijz)


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Phasenschieber S. schrieb:
> Du hast etwas entscheidendes dabei vergessen: Das funktioniert nur, wenn
> auch gleichzeitig ein Verbraucher in Betrieb ist.
> Ist das nicht der Fall, passiert garnichts!

Und da reicht oft ein Handynetzteil nicht

Klar, mit einem Heizlüfter geht es (fast) immer

Aber es gibt auch Duspol usw. die Haben eine Prüftaste, damit dann 
zwischen L und PE


Nur wer mag das schon machen, zu zweit in die Wohnung, bei jeder 
Steckdose den FI testen und wieder neu rein

Wird wohl, wenn überhaupt, nur in Neubauten gemacht

von Harald W. (wilhelms)


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Heinz R. schrieb:

> Wird wohl, wenn überhaupt, nur in Neubauten gemacht

Was wird eigentlich bei einem sog. E-Check gemacht? Die lockere
Schraube in meinem Sicherungskasten wurde dabei jedenfalls nicht
gefunden.

von Sven L. (sven_rvbg)


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Harald W. schrieb:
> Was wird eigentlich bei einem sog. E-Check gemacht? Die lockere
> Schraube in meinem Sicherungskasten wurde dabei jedenfalls nicht
> gefunden.

Besichtigen, Erproben, Messen.

Wenn beim Messen festgestellt wird, das ein Wert nicht gut ist geht man 
der Sache nach. Aber es kann ja trotz lockerer Schraube sein das die 
Werte soweit erstmal passen. Wenn man beim Auto einen Kundendienst macht 
zerlegt man das Auto ja auch nicht in alle Einzelteile. Genauso wenig 
wird man beim E-Check jede Steckdose, jeden Schalter oder jede 
Abzweigdose öffnen. Hier und da schaut man vielleicht mal 
stichprobenartig rein. Ob man jetzt vom Verteiler die Abdeckung abnimmt 
ist sicherlich auch ein Punkt über den man diskutieren kann.

Ich bin mal in ein Gebäude gekommen, nach dem es aus dem Verteiler 
gequalmt hat, weul eine Schraube locker war, da hing der 
Durchlauferhitzer dran, das ging auch eine Weile gut. Hier hat der 
Mieter gebastelt.

In dieser Verteilung waren FI-Schalter verbaut für verschiedene 
Steckdosen, leider nur FI, ohne weitere Automaten etc. So waren alle 
Steckdosen am Ende mit den 63A vom Hausanschluss abgesichert, die Häuser 
waren BJ 95, aufgefallen ist es 2016. Da konnte man mal eben 5 weitere 
Gebäude umbauen, überall der gleiche Fehler. E-Check wurde nie gemacht.

von Karl B. (gustav)


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Harald W. schrieb:
> Ich habe noch keinen RCD seziert. Haben die eigentlich Funken-
> löschkammern ähnlich wie die in Leitungsschutzschaltern?

Hi,
der im Bild hat keine. 
https://www.mikrocontroller.net/attachment/463144/FI_TestWiderstand_.jpg
Nur Schlagweite (Kontaktabstand) der N-Kontakte kleiner als bei den L1 
bis L3, so dass N zuletzt trennt und zuerst einschaltet.
(Die Diskussion bezüglich Fehlens der Dejonisationskammern beim FI 
hatten wir hier schon mal. Das Schaltvermögen bezieht sich nicht im 
Gegensatz zum LS auf einen hohen Kurzschluss-Strom in Höhe bis über
10 Kiloampere sondern auf das Abschaltvermögen bei Fehler durch zu hohen 
Ableitstrom (>30 mA) beim Nennstrom 25 bzw. 40 A (oder laut Angabe). 
Sind LS und RCD kombiniert, ist natürlich eine Dejonkammer  - am 
LS-Kontaktstück - drin.)

ciao
gustav

: Bearbeitet durch User
von Harald W. (wilhelms)


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Sven L. schrieb:
> Harald W. schrieb:
>> Was wird eigentlich bei einem sog. E-Check gemacht? Die lockere
>> Schraube in meinem Sicherungskasten wurde dabei jedenfalls nicht
>> gefunden.

> Aber es kann ja trotz lockerer Schraube sein das die
> Werte soweit erstmal passen.

Es ging um eine lockere Schraube am LSL fürs Wohnzimmer. Ich merkte
einige Wochen nach Einzug, das manchmal das Licht flackerte. Die
Verteilung hing da schon über 30 Jahre, und ich vermute mal, die
war von Anfang an nicht richtig festgezogen. Wegen des eher geringen
Stromverbrauchsm Wohnzimmer gabs da keine Schmorstellen.

> Ob man jetzt vom Verteiler die Abdeckung abnimmt
> ist sicherlich auch ein Punkt über den man diskutieren kann.

Das wäre eigentlich das mindeste, was ich erwarten würde.

> Hier hat der Mieter gebastelt.

Es gibt auch Mieter, die nicht basteln, sondern sich auch auskennen.
:-)

> In dieser Verteilung waren FI-Schalter verbaut für verschiedene
> Steckdosen, leider nur FI, ohne weitere Automaten etc.

Das ist natürlich schon ein Extremfall.

> Die Häuser waren BJ 95, aufgefallen ist es 2016. Da konnte man mal
> eben 5 weitere Gebäude umbauen, überall der gleiche Fehler.

Und das waren überall "bastelnde Mieter"? :-)

> E-Check wurde nie gemacht.

Mir wurde beim Einzug mitgeteilt, das E-Check gemacht wurde.
Ich nehme meinen Fall gern als Beispiel, das festgeschraubte
Kupferdrähte auch nach Jahrzehnten nicht unter Schrauben "weg-
fliessen", wie hier im Forum manchmal behauptet wird, denn sonst
hätten auch die anderen geschätzt 49 Schrauben locker sein müssen.
Die habe ich natürlich auch alle auf richtig angezogen geprüft.

von Sven L. (sven_rvbg)


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Harald W. schrieb:
> Und das waren überall "bastelnde Mieter"? :-)

Ne das war ne sog. "Fachfirma".

Harald W. schrieb:
>> Hier hat der Mieter gebastelt.
>
> Es gibt auch Mieter, die nicht basteln, sondern sich auch auskennen.
> :-)

Ganz toll sind auch immer, die die meinen das sie sich auskennen, wie 
eben der Bastelmieter.

Der Vermieter fand es nicht lustig, was alles wieder hergestellt werden 
musste.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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LOL!

Habe jetzt nicht den ganzen Thread gelesen, aber demjenigen, der den 
Hager FI da eingebaut hat, sollte man die Berechtigung für solche 
Arbeiten entziehen. Das ist Mega-Pfusch, denn offensichtlich wurde nicht 
mal die Funktion geprüft wenn die Test-Taste nicht korrekt arbeitet, zum 
anderen führt diese Montage bei einem oberflächlichen Blick zu der 
Annahme, der FI wäre abgeschaltet wenn der Schalthebel unten liegt. 
Tatsächlich ist er jedoch eingeschaltet.

Meine, ansonsten ist das ja eine gute Arbeit, habe selten so sauber 
verlegte Kabel gesehen. Aber der Spaßvogel hätte evtl. einfach mal die 
Tragschienen aus dem Kasten nehmen sollen, dann kann man auch dicke 
Kabel gut verlegen bzw. hinter den Tragschienen führen. Darauf hatte der 
einfach keine Lust, die Leitungen des einspeisenden Kabels wären 
problemlos lang genug für die Schlaufe nach unten gewesen.

von Daddy Kuhl (Gast)


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Es hängt immer vom Einbauort ab, ob der FI-Schatzschulter rosum oder 
sorum eingebaut werden muß:
https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Das_Verr%C3%BCcktes_Haus_-_Bispingen.jpg

P.S.
Früher habe ich manchmal etwas zu Themen geschrieben, bei denen es im 
weitesten Sinne um Netzspannung ging. Heute schüttele ich meist nur noch 
amüsiert den Kopf und überlasse den Disput den hier (ständig) anwesenden 
Experten.

von Dirk L. (garagenwirt)


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Sven L. schrieb:


> In dieser Verteilung waren FI-Schalter verbaut für verschiedene
> Steckdosen, leider nur FI, ohne weitere Automaten etc. So waren alle
> Steckdosen am Ende mit den 63A vom Hausanschluss abgesichert, die Häuser
> waren BJ 95, aufgefallen ist es 2016. Da konnte man mal eben 5 weitere
> Gebäude umbauen, überall der gleiche Fehler. E-Check wurde nie gemacht.

Endlich mal eine Bude in der man den 2kw Heizlüfter, Kaffeemaschine, 
Wäschetrockner, Toaster und Pizzaofen per 10 Fach Steckdosenleiste 
anschließen kann und es funktioniert alles gleichzeitig

von oszi40 (Gast)


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Ben B. schrieb:
> Das ist Mega-Pfusch, denn offensichtlich wurde nicht
> mal die Funktion geprüft

Die Test-Taste kann ja nur funktionieren wenn auch ein Strom fließt, der 
dann in der FI-Spule auffällig wird. Siehe Wiki 
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/c/cc/FISkizze.svg

von 2 Cent (Gast)


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Arno schrieb:
> Nicht funktionierende Test-Taste ist ein typisches Fehlerbild dafür,
> auch wenn ich das noch nicht schlüssig erklären kann - eigentlich sollte
> ja trotzdem ein Fehlerstrom durch den Summenstromwandler fließen.

Dir kann eine Erklärung geliefert werden.

Stromberg B. schrieb:
> Egal wie rum man den RCD anschließt und egal ob der Prüfstrom mit
> abgeschaltet wird oder nicht, der RCD muss mit der Prüftaste in beiden
> Richtungen auslösen!
https://www.mikrocontroller.net/attachment/463140/20200626_135514.jpg

Kann man so machen, musste Hager aber offensichtlich nicht.


hinz hat doch schon ein brauchbares Schaltbild  des CDA440Diesel 
hochgeladen:
https://www.mikrocontroller.net/attachment/463139/FI.jpg

Das erklärt warum dessen Testtaste bei falschem Anschluss nicht 
funktionieren kann. Was "vor" dem RCD passiert ist dem egal.

Das Schaltbildchen kann man auch beim Hersteller einsehen:
https://www.hager.de/modulargeraete/fehlerstromschutzschalter/fi-schutzschalter-6-ka-typ-a/cda440d/996678.htm


Sven L. schrieb:
> BTW: Auch Hager hat die Prüfabgriffe mittlerweile verändert, in
> jedem
> neuem RCD war ein gelber Zettel mit entsprechendem Hinweis.
>
> Es wird nun zwischen L1 und L2 abgegriffen.
Auch dies könnte man noch nach genau demselben Prinzip versaubeuteln. 
Allerdings besteht zumindest Hoffnung das Hager sich verbessert hat :D

HTH

von 2 Cent (Gast)


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Sorry, vergesst mal meinen letzten Post, völligen Unsinn ich schrieb.

Zu viel Kaffee, zu wenig Schlaf, ich sah vor lauter Linien schon den 
Wald nicht mehr.
Zeit für ein Bierchen. Prost, und bleibt gesund!

von Stromberg B. (Gast)


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2 Cent schrieb:
> Sorry, vergesst mal meinen letzten Post, völligen Unsinn ich schrieb.
>
> Zu viel Kaffee, zu wenig Schlaf

Alles klar.
Ist gebongt. 👍

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