MLCC Kondensator als Lautsprecher

Gast #6319914
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Hallo zusammen,

ich habe ein kleines Board gebaut, auf dem ich einen VCSEL mit ca. 8A 
moduliere.

In der Spannungsversorgung direkt am VCSEL hängen wegen der geringen 
parasitären Induktivität mehrere MLCC X5R und X7R Kondensatoren.
Ein DC/DC ist etwas abgelegen davon zum Nachladen der Caps angeordnet.

Nun habe ich ein hochfrequentes Fiepen, laut Spektrum App auf dem 
Smartphone 11.3kHz (keine Ahnung wie genau die Dinger/Apps 
funktionieren, aber vom Eindruck kann das schon hinkommen).

Den DC/DC kann ich quasi ausschliessen.

Es bleiben also FET, FET Treiber, Kondensatoren, Schutzdiode, VCSEL 
übrig.

Nun habe ich folgenden Artikel gefunden:
https://e2e.ti.com/blogs_/b/powerhouse/archive/2016/08/09/how-to-reduce-acoustic-noise-of-mlccs-in-power-applications

Hatte jemand schon mal ähnliche Effekte und Erfahrungen, wie man sowas 
abstellen kann?
Kann ich das Board vielleicht mit einem weichen Thermal-Pad auf ein 
Stück Alu schrauben?
Oder die Kondensatoren eingießen?
Aktuell verwende ich
2x 100uF 10V 1206
47uF 10V 0805
2.2uF 10V 0402
100nF 0402
22nF 0402

Am wahrscheinlichsten machen ja die 100uF den Ton, weil die die meisten 
Schichten haben, oder?
Sollte ich versuchen diese lieber durch die 47uF 0805 zu ersetzen? 
Kleineres Package bedeutet weit höhere Frequenzen und daher weniger 
hörbar?

Kann man das so sagen, dass alles >1206 tendenziell hörbar sein kann?

Vielen Dank!
Gast #6319972
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Speaker schrieb:
> Kann man das so sagen, dass alles >1206 tendenziell hörbar sein kann

Im so mieser die Keramik (X7R, X5R, Z5U) um so lauter und um so grösser 
der Kapazitätsverlust bei Nennspannung.

Wie lange so ein ständig sich verformender MLCC lebt, ist auch unklar. 
Eine zulässige Ripplestrombelastung steht selten im Datenblatt. Die 
meisten MLCC sind für die Anwendung gar nicht vorgesehen.

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