Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Wallbox selber anschließen


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von Michael P. (michael_p575)


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Hallo,

mein Netzbetreiber (Netze Duisburg) möchte von mir, dass meine Wallbox 
von einer Elektrofachkraft angeschlossen wird, die zudem noch eine 
Konzession haben muss!

Ich habe ihm erklärt das ich seit 31 Jahren staatlich geprüfter 
Elektrotechniker bin, und dies müsste wohl ausreichend sein, um einen 
Stecker der Wallbox, in die dafür vorgesehene CEE Steckdose mit 3x400V, 
16 A einzustecken. Diese Steckdose ist ausreichend im Kabelquerschnitt 
und nach Vorschrift abgesichert.

Ich dürfte das Formular nicht unterzeichnen weil ich keine Konzession 
habe.

Die Wallbox (11KW) hat TÜV, CE, Prüfprotokolle alle notwendigen 
Sicherungselemente usw.

Muss ich dem nachkommen, wenn ja, weiß ich nicht wofür ich jahrelang zur 
Schule gegangen bin.

In meinen Augen ist das ein Verbraucher der in einer ordnungsgemäßen 
Installation betrieben wird. Ob der fließende Strom in mein Auto fließt, 
oder einen anderen elektrischen Verbraucher bespaßt. Das ist doch 
vollkommen irrelevant.
Für mich ist das Schikane die ich nicht hinnehmen möchte. Ich bezahle 
doch keine Elektrofirma damit die mir dann sagt, was ich bereits weiß, 
dass meine Hausinstallation in Ordnung ist. Das kann ich mit Sicherheit 
ebenso beurteilen als Elektrofachkraft. Auch ohne Konzession.
Weiß jemand wie weit die lieben Leute es treiben dürfen, und ob sie 
darauf bestehen können? Ich unterschreibe schließlich und trage somit 
auch die Verantwortung.
Danke schon mal für eure Antworten.
Gruß
Michael

von Wegstaben V. (wegstabenverbuchsler)


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Da mit dem EVU drüber zu diskutieren bringt ja nix ausser dass du dir da 
Adrenalin-Schübe gibst und nicht weiter kommst. Die verfahren nach 
diesem Prinzip:

https://www.kingofshirts.org/media/image/product/7700/lg/i-have-the-pussy-so-i-make-the-rules-fun-t-shirt-damen.jpg

--> dann frag doch deinen örtlichen Elektriker-Meister mit passender 
Konzession, ob der dir für einen Kasten Bier weiter hilft gegen eine 
Wochenend-Einladung. Und dann setz dich in den Garten, und schlabber mit 
dem konzessierten Elektro-Meister die Bierkiste leer und grille ein paar 
Würstchen.

: Bearbeitet durch User
von A. S. (achs)


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Michael P. schrieb:
> Stecker der Wallbox, in die dafür vorgesehene CEE Steckdose mit 3x400V,
> 16 A einzustecken.

Echt? Die kommt mit CEE-Stecker?

von Christian B. (luckyfu)


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Wieso willst du eine 11kW Box überhaupt anmelden? Interessiet das denn 
den Betreiber? Da müsste auch fast jeder E-Herd angemeldet werden.
Wenn das Ding einen Stecker hat steckt man den in die Passende Steckdose 
und gut ist. Das interessiert doch den EVU nicht. Außerdem kriegt der 
das Ding doch eh nie zu Gesicht, esseidenn, dein Zähler oder HAK ist in 
der Garage.

von Erziehungsbeschleuniger (Gast)


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ichael P. schrieb:

> Ich habe ihm erklärt das ich seit 31 Jahren staatlich geprüfter
> Elektrotechniker bin, und dies müsste wohl ausreichend sein, um einen
> Stecker der Wallbox, in die dafür vorgesehene CEE Steckdose mit 3x400V,
> 16 A einzustecken. Diese Steckdose ist ausreichend im Kabelquerschnitt
> und nach Vorschrift abgesichert.
>
> Ich dürfte das Formular nicht unterzeichnen weil ich keine Konzession
> habe.

>
> Muss ich dem nachkommen, wenn ja, weiß ich nicht wofür ich jahrelang zur
> Schule gegangen bin.

Alter, das ist wie bei der Fliegerei, es genügt nicht das du mit Beate 
Uhse zusammen auf nen Fiesler Storch Fi 156 kurz nach Krieg nen 
Flugschein gemacht hast, damit du einen Jumbo Jet mit Passagieren 
fliegen darfst, du musst auch die aktuelle Erfahrung dafür haben und das 
musst du durch regelmäßige Prüfungen nachweisen.

Der Schulabschluss genügt aber immer noch, das du das Prüfprotokoll als 
solches erkennst und die Fachleute das mit dem richtigen Prüfequipment 
abarbeiten lässt. So ein CE-Papperl ist keine Garantie, das das Gerät 
auch komplett i.o. ist, das muss eben nach Installation geprüft werden.
Youtube-Video "Störlichtbogenprüfung: Elektriker-Schutzhelm ohne und mit Visier"

von moep (Gast)


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von Michael P. (michael_p575)


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Ja, die Kommt auf Wunsch mit CEE und wird als Plug and Play Version 
angeboten.

von Michael P. (michael_p575)


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Es gibt die Pflicht es deinem Netzbetreiber zu melden, ist aber nicht 
genehmigungspflichtig. Ab 12KVA sieht die Sache dann wieder anders aus, 
da muss sie genehmigt werden!

von arbeitsloserStudent (Gast)


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Das ist doch quatsch. Ich Gesetz steht es müssen Wallboxen bis 12 kW nur 
gemeldet werden. Wallboxen über 12 kW müssen genehmigt werden.

Der Netzbetreiber soll also mal die Füße still halten.

von test0r 3000 (Gast)


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Meinen Juice Booster steck ich auch nur in die CEE und der könnte sogar 
22 kW :-)

von Michael P. (michael_p575)


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Ja dieser Meinung bin ich auch, und steht auch überall nachzulesen. Die 
Antwort war, dass man mir ein Dokument zusendet das ausgefüllt mit den 
technischen Daten und Unterschrieben wieder zurückgesendet werden 
muss/soll?
Natürlich von einer Elektrofachkraft mit Konzession!

Das alles macht überhaupt keinen Sinn, weil sie ja nur gemeldet werden 
muss, also für mich nur Schikane. Technisch nicht haltbar.

Eine CEE Steckdose hat nur diesen einen Sinn , eine höhere Last zu 
bedienen, dafür wurde sie entwickelt.

Ich kann in meinen CEE-Anschluß jeden Verbraucher betreiben der für die 
notwendige Absicherung gedacht ist, ohne eine Firma damit zu 
beauftragen.

von Michael P. (michael_p575)


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Erzähl das denen.
Die CEE ist nur zum gucken da, NICHT zum benutzen!

von Michael P. (michael_p575)


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Könnte man so machen, aber es geht hier ums Prinzip! Es muss nur 
gemeldet werden, und nicht genehmigt! Das kommt meiner Meinung nach 
einer Genehmigung sehr nahe.
Man sollte auf vorhandene Vorschriften auch zurückgreifen, und nicht 
Neue erfinden, aus Angst essen Seele auf.

Wenn ich Bäcker wäre, dann könnte ich seine Zweifel verstehen, aber als 
Fachkraft werde ich bestimmt nicht meine Familie und mein Haus in Gefahr 
bringen, und selbst wenn ein Meister dafür unterschreibt, glaubst du der 
ist danach haftbar? Der stellt sich hin und sagt das zum Zeitpunkt der 
Abnahme alles ok war, und ist damit raus aus der soo wichtigen 
Unterschrift.

von Hauke Haien (Gast)


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Also ich fliege jetzt seit ca. 42 Jahren Ultraleichtflugzeuge. Und 
stellt euch mal vor, letztes Jahr wollte ich mit der Lufthansa in Urlaub 
fliegen und da haben die mir doch echt so einen Frischling ins Cockpit 
gesetzt statt mich selber fliegen zu lassen! Dabei mache ich das doch 
schon viel länger und kann daher ganz sicher besser beurteilen, ob...
Musste dann aber leider mit der S-Bahn wieder nach Hause fahren.

von Michael P. (michael_p575)


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.... wenn man keine Ahnung hat sollte man einfach mal die ......
Trotzdem, danke für nichts.

von Michael Gugelhupf (Gast)


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Michael P. schrieb:
> Erzähl das denen.
> Die CEE ist nur zum gucken da, NICHT zum benutzen!

So, und was ist jetzt dein Plan? Weil, wir können dir da nicht helfen. 
Wenn dein Energieversorger den Unterschied <= 12kW zu > 12kW nicht 
wahrhaben will bleibt dir nicht so viel:

1. Du springst wie gewünscht durch den Reifen

2. Du gehst den Beschwerdeweg
2.1. Zuerst intern beim Energieversorger
2.2. Bei der Bundesnetzagentur
2.3. Mit Anwalt

(1. und 2. kann man auch kombinieren. 2. dann nur für den Extraspaß)

3. Du versuchst sie Auszutricksen
3.1. Dumm-dreist ein selbst verfasstest Briefchen "Meldung nach 
Paragraph-Soundso über Soundso ..." an den Energieversorger senden und 
hoffen das sie nicht merken dass du schon mal darüber mit ihnen 
diskutiert hast.
3.2. Wie 3.1, nur dass ein Anwalt das Briefchen verfasst.

Davon dass du dich selbst als Elektrofachkraft siehst würde ich in allen 
Fällen nichts erwähnen. Du bist doch sowieso der Meinung, das die 
Installation (Einstecken) auch von Laien sicher durchgeführt werden 
kann.

von Michael P. (michael_p575)


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Ich sehe mich nicht als Elektrofachkraft, ich bin eine amtlich 
verbriefte. Ja klingt hochtrabend, aber so muss man es betrachten.
Dein Gesellenbrief ist schon ausreichend dafür. Du hast eine Fachprüfung 
vor der Handwerkerinnung abgelegt und diese muss ja irgendwie für 
irgendwas stehen, oder?

Den Stecker kann auch eine Laie in eine ordnungsgemäße Installation 
einstecken, das stimmt, und sollte auch so gesehen werden.
Ich kann natürlich alles in Frage stellen, aber macht nicht wirklich 
sinn.

Was ich unternehme weiß ich noch nicht. Vielleicht nehme ich ein 
bisschen von allem, und besonders von 3.2 ein Stück mehr. ;)

von test0r 3000 (Gast)


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Was ist denn jetzt das Problem?
Die CCE Rot (16A,32A?) ist ja schon da und abgenommen?
Was soll jetzt der Energieversorger sagen?
Du kannst doch jetzt alles da anschließen was innerhalb der 
Spezifikation ist.

von Michael P. (michael_p575)


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Genau mein Reden. Was haben die jetzt für ein Problem damit?

Ich sehe es genau so. Wahrscheinlich habe ich da jemand bei seiner 
Frühstückspause gestört.

von MaWin (Gast)


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Michael P. schrieb:
> Das alles macht überhaupt keinen Sinn, weil sie ja nur gemeldet werden
> muss,

Bloss: wie kommt die Wall-Box da so plötzlich hin ? Die war ja vorher 
nicht da. Sie muss also eine Erweiterung der bisherigen ans Netz 
angeschlossenen Anlage sein. Und solche Neubauten an netzverbundenen 
Anlagen darf halt nach TAR deines Stromversorgers nur ein Elektriker 
machen, der eingetragen und damit zugelassen ist. So ist halt die 
Vorschrift.

https://dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#M

Michael P. schrieb:
> Ich habe ihm erklärt das ich seit 31 Jahren staatlich geprüfter
> Elektrotechniker bin, und dies müsste wohl ausreichend sein

Reicht fast, du musst deine Fachkenntnis nur nachweisen durch die TREI 
Prüfung, dann muss dein Stromversorger dich zulassen.
Also Prüfung machen und basteln.
Aber ohne diesen Nachweis: Finger stillhalten. GERADE von dir als 
angebliche Elektrofachkraft kann und muss man erwarten, dass du die 
gesetzlichen Regelungen kennt. Um so lauter du sie bezweifelst, um so 
deutlicher machst du, dass du für die Arbeiten ungeeignet bist.

von Michael P. (michael_p575)


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Da du ja anscheinend sehr gut informiert bist, was mich sehr freut, 
kannst du mir sicherlich auch erklären warum im gleichen Bundesland der 
eine Netzbetreiber nur eine Meldung haben möchte, und der andere einen 
Nachweis?

Da ich keine Ahnung habe, gehe ich davon aus das die TAR meines 
Stromversorgers nur hier regional gilt und nicht in der Nachbarstadt, 
richtig? Weil da verlangen sie es nämlich nicht.(20Km weiter)

Und ja, ich gestehe, ich kenne nicht alle Vorschriften. Aber weiß schon 
wie eine Zuleitung zu einer 16A CEE Steckdose ausgeführt sein muss.

Und die Wallbox kommt zu mir wie jeder handelsüblicher Verbraucher den 
man kaufen kann.

Z.B. eine mobile Absaugung (für CEE-Anschluß)schließe ich auch einfach 
ohne vorherige Prüfung an, weil das Gerät ja bereits dafür vom 
Hersteller zertifiziert wurde, durch CE Konformität, TÜV-Prüfungen, 
Prüfprotokoll nach DGUV A3, alles durch den Hersteller erfüllt, und zum 
Anschluß vorgesehen.

Die müsste ja dann auch eine Erweiterung der bisherigen ans Netz
angeschlossenen Anlage sein, so wie jeder Verbraucher, oder ab wann 
spricht man von einer Erweiterung? Nein, die Vorschrift kenne ich auch 
nicht.
Wie sieht es denn mit der Notfall-Ladevorrichtung für die 
Schukosteckdose aus? Die sollte man nicht als Dauerlösung verwenden, 
aber man darf sie benutzen, ohne Zulassung und Prüfung. Es wird 
empfohlen das Netz daraufhin prüfen zu lassen, und wir reden hier von 
3,6KW an einer Schukosteckdose über Stunden! Das ist dann keine 
Erweiterung?

Die Wallbox wird einphasig mit 3,7 KW an der CEE betrieben, diese stellt 
dann eine Erweiterung da, alles andere nicht? Nein, auch die Vorschrift 
habe ich leider nicht auf dem Schirm.
Wäre aber sehr nett von dir wenn du es beantworten könntest.

von Michael Gugelhupf (Gast)


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Michael P. schrieb:
> Ich sehe mich nicht als Elektrofachkraft, ich bin eine amtlich
> verbriefte.

Nicht diese Diskussion. Es ist ermüdend.
https://www.sifa-sibe.de/fachbeitraege/archiv-si/mythen-und-fakten-zur-elektrofachkraft/
https://www.elektropraktiker.de/nachricht/wer-eine-elektrofachkraft-ist/

von Michael P. (michael_p575)


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Danke, klingt gut und macht Sinn.

von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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Michael P. schrieb:
> Natürlich von einer Elektrofachkraft mit Konzession!

Als Konzession wird in diesem Zusammenhang das korrekte Parteibuch 
angesehen. Wahlweise reicht es auch aus, die Kosten der jährlichen 
Weihnachtsfeier großzügig zu übernehmen.

von Johannes S. (jojos)


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Das EVU kennt scheinbar nur Wallboxen die ein Installationskabel 
brauchen und kennt keine Boxen mit Stecker. Du bist jetzt so nett und 
meldest einen Grossverberbraucher an damit das EVU besser planen kann. 
Wenn die das nicht verarbeiten können, dann soll das doch nicht dein 
Problem sein. Stecker rein und fertig.
Was die Politik predigt und die Behörden daraus machen sind ja öfter 
zwei Paar Schuhe, siehe auch die Diskussionen über Balkonsolaranlagen.

von MaWin (Gast)


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Michael P. schrieb:
> Da ich keine Ahnung habe,

Stimmt.

> gehe ich davon aus das die TAR meines Stromversorgers nur hier regional gilt

Die TAR deines Netzbetreibers gilt in dem Bereich in dem er sein Netz 
hat, das ist wohl einfach und logisch und leichtverständlich.
Es gibt eine bundesweite Mustervorlage, die kann er aber anpassen und 
ändern. Du wirst also seine TAR lesen müssen, sie ist downloadbar im 
Netz.

Michael P. schrieb:
> ab wann spricht man von einer Erweiterung?

Wenn die FESTINSTALLATION um weitere Bauteile/Leitungen ergänzt wurde. 
Fest ist das ohne Stecker, das angeschraubt, eingegipst am Bauwerk ist. 
Also nicht zum Hausrat zählt, wie die Mehrfachsteckdose (selbst wenn die 
am Tisch festgeschraubt wird und die Zuleitung mit Kabelschellen an die 
Wand getackert wird) oder die mobile Klimaanlage.

Kleine Unklarheiten gibt es beim Herd, der hier ja keinen Stecker hat 
sondern angeschraubt ist und den offizielln nur eine Elektrofachkraft 
montieren darf (und dabei die Leistungsfähigkeit der Zeulietung zu 
prüfen hat) obwohl er zu deinem Hausrat zählt. Ebenso unklar wäre die 
Split-Klimaanlage, die einen Stecker hat aber an der Wand festgeschraubt 
wird, die ist laieninstallierbar, bis auf das Kältemittel, mit dem darf 
nur ein Kältetechniker umgehen.

> Nein, die Vorschrift kenne ich auch nicht.

Du bist also offensichtlich keine Elektrofachkraft.

Michael P. schrieb:
> Die Wallbox wird einphasig mit 3,7 KW an der CEE betrieben

Waren es eben nicht 11kW? 3.7kW wird man auch bei dir nicht anmelden 
müssen.

Wenn die einen Stecker hat und du den Stecker nur in eine vorhandene 
Steckdose einstöpselst, ist das keine Aufgabe für die man eine 
Elektrofachkraft benötigt.

Allerdings halten übliche Schukosteckdosen keine 3.7kW dauerhaft aus, 
sonden sind eher für 2.3kW und 3.6kW nur als Spitzenleitung unter 
Überwachung. Daher würde ich die Installation als grenzwertig und nicht 
betriebssicher ansehen, es gab schon zu viele verkokelte 
Schukosteckdosen. Dass dein Haus schon eine fertig montierte blaue CEE 
besitzt (der man 3.7kW zutrauen könnte), ist sehr zweifelhaft.
Da aber wohl auch keine rote für 11kW taugliche CEE Steckdose liegt, 
sondern installiert werden muss, muss die Steckdose eine 
Elektrofachkraft anbringen. Die meldet dann auch gleich die Wallbox an.

von TestOr 3000 (Gast)


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MaWin schrieb:
> Da aber wohl auch keine rote für 11kW taugliche CEE Steckdose liegt,
> sondern installiert werden muss, muss die Steckdose eine
> Elektrofachkraft anbringen. Die meldet dann auch gleich die Wallbox an.

Er hat doch schon eine installierte rote CEE 16A.

von Harald W. (wilhelms)


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TestOr 3000 schrieb:
> MaWin schrieb:
>> Da aber wohl auch keine rote für 11kW taugliche CEE Steckdose liegt,
>> sondern installiert werden muss, muss die Steckdose eine
>> Elektrofachkraft anbringen. Die meldet dann auch gleich die Wallbox an.
>
> Er hat doch schon eine installierte rote CEE 16A.

Die er vermutlich ohne Konzession von dem zuständigen EVU
nicht hätte installieren dürfen.

von Michael P. (michael_p575)


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Danke, das ist doch mal eine Antwort mit der man arbeiten kann.

Kurz zu meiner Ausbildung: Ich bin gelernter Radio und Fernsehtechniker, 
habe in einer Elektrobude einige Jahre Hausinstallationen durchgeführt, 
und habe mich dann fortgebildet zum staatl. gepr. Elektrotechniker, und 
somit bestätigt, dass ich eigentlich keine Ahnung habe, oder nur 
rudimentär ähnlich einem Friseur im Bezug auf Elektrotechnik.

Aber nun zu den 11KW. Die Wallbox kann einphasig, zweiphasig oder 
dreiphasig laden, je nachdem was der Master (das Auto), anfordert.

In meinem Fall könnte die Wallbox also 3,7KW pro Phase (ca. 11KW in 
Summe)liefern, was aber bei mir nicht abgerufen wird, da das Auto nur 
einphasig mit max. 3,7KW geladen wird, eingesteckt wird in eine rote 
vorhandene CEE Steckdose für 3x400V 16A. Nicht blaue, die auch reichen 
würde, aber nicht vorhanden war.

Nur mal um den Zauber einer Wallbox zu lüften. Das Ding hat lediglich 
ein Schütz, das die drei Phasen durchschaltet, und eine kleine 
Elektronik die dem Master (das Auto) sagt wieviel es haben könnte, und 
das Auto sich dann entsprechend bedienen kann.zusätzlich einen 
allstromsensitiven RCD der Vorschrift ist.

Somit hat sich doch dann die Angelegenheit geklärt. Unter einer 
Erweiterung zählt also nicht die in Betriebnahme einer vorhandenen CCE 
Steckdose. Korrekt?
Also kann ich das Teil kaufen und einstöpseln.

von test0r 3000 (Gast)


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Harald W. schrieb:
> TestOr 3000 schrieb:
> MaWin schrieb:
> Da aber wohl auch keine rote für 11kW taugliche CEE Steckdose liegt,
> sondern installiert werden muss, muss die Steckdose eine
> Elektrofachkraft anbringen. Die meldet dann auch gleich die Wallbox an.
>
> Er hat doch schon eine installierte rote CEE 16A.
>
> Die er vermutlich ohne Konzession von dem zuständigen EVU
> nicht hätte installieren dürfen.

Meine Prämisse war dass die Dose ein zertifiziertes Unternehmen 
angebracht und abgenommen hat.

von dave4 (Gast)


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Ich vermute, der Sachbearbeiter der lokalen Gas-Anstalt hat noch nie von 
einer Wallbox mit (legalem) CEE Stecker gehört, geht in den Tilt-Mode 
und verlangt was er immer schon für Wallboxen verlangt hat.

Wenn nichts offensichtliches dagegenspricht (bekannte Klingeldraht 
Stomversorgung, unterdimensionierter Hausanschluss, ...) würde ich 
installieren und pflichtgerecht eine Meldung an den Versorger schicken. 
Danach sind die erstmal am Zug.

von Mike J. (linuxmint_user)


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Michael Gugelhupf schrieb:
> Michael P. schrieb:
>> Ich sehe mich nicht als Elektrofachkraft, ich bin eine amtlich
>> verbriefte.
>
> Nicht diese Diskussion. Es ist ermüdend.
> 
https://www.sifa-sibe.de/fachbeitraege/archiv-si/mythen-und-fakten-zur-elektrofachkraft/
> https://www.elektropraktiker.de/nachricht/wer-eine-elektrofachkraft-ist/

Ach herr je, so eine Elektrofachkraft kann offenbar so ziemlich jeder 
ernennen der ein Unternehmen führt oder Angestellte hat.

Das ist alles sehr schwammig geschrieben.

von MaWin (Gast)


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TestOr 3000 schrieb:
> Er hat doch schon eine installierte rote CEE 16A.

Na dann hoffen wir mal, dass die eine Fachkraft installiert hat, dann 
darf er seine Wallbox einfach einstöpseln. Vielleicht ist das 
Vorhandensein der Steckdose aber auch nur Wunschdenken.

Mike J. schrieb:
> Das ist alles sehr schwammig geschrieben.

Das ist ja auch nur Geschwurbel von Zeitungsschreiberlingen.
Der eine verwechselt UND und ODER, baut auf Definitionen von 1977.

Seit 2002 (dank EU) sind studierte Elektrotechniker, egal ob Bachelor 
oder Dipl.-Ing., egal ob FH oder Uni, genau so wie staatlich geprüfte 
Techniker bereits durch ihren Abschluss Elektrofachkraft nach DIN VDE 
1000-10.

Um jedoch die Zulassung vom Netzbetreiber bekommen, an einer an dessen 
Netz angeschlossenen Anlage Erweiterungen vorzunehmen, braucht er noch 
die TREI Prüfung falls er nicht schon 3 Jahre im Bereich arbeitet (damit 
sollten Gesellen nach ihrer Ausbildung automatisch befähigt sein falls 
die Ausbildung passte), denn alleine beispielsweise ein Studium sagt ja 
noch nicht, dass er die gesetzlichen Regelungen, aka VDE Vorschriften 
kennt.

von Arno (Gast)


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dave4 schrieb:
> Wenn nichts offensichtliches dagegenspricht (bekannte Klingeldraht
> Stomversorgung, unterdimensionierter Hausanschluss, ...) würde ich
> installieren und pflichtgerecht eine Meldung an den Versorger schicken.
> Danach sind die erstmal am Zug.

...und wenn sie sich dumm stellen: Am nächsten Morgen den Stecker aus 
der Dose ziehen und den Verbraucher wieder abmelden. Und am Abend wieder 
einstecken und wieder anmelden ;)

MfG, Arno

von Peter (Gast)


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Oder einfach drauf Scheißen und weiter Diesel fahren. 😀

von Maxe (Gast)


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Michael P. schrieb:
> Wallbox
Vielleicht ist das einfach der falsche Begriff. Fuer deinen EVU koennte 
der Begriff eine Festinstallation beinhalten.

Melde das Teil doch als "11kW Mobillader mit 16A-CEE-Stecker" an.

von Michael P. (michael_p575)


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Ja könnte man machen, aber es ist sehr verwirrend wie die Anbieter der 
Wallboxen ein einfaches Anschließen suggerieren, und man sieht ja was 
für Meinungen dazu, berichtigt oder nicht, vorherrschen.
Anscheinend ist das EVU auch nicht auf dem aktuellen Stand, was das mal 
nur eben mit dem Anmelden bei der EVU betrifft.

Vielleicht liegen ja auch die Hersteller da falsch mit ihrem Wissen, 
evtl. wissentlich, um ein schnelles Geschäft leichter zu machen.

Schreckt den einen oder anderen mit Sicherheit ab, wenn er die Kosten 
auch noch wüsste, die er zu der Anschaffung der Wallbox noch berappen 
muss.

von Harald W. (wilhelms)


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Maxe schrieb:

> Melde das Teil doch als "11kW Mobillader mit 16A-CEE-Stecker" an.

Kann man eine solche "Wallbox" eigentlich einfach mitnehmen und
unterwegs irgendwo bei einem Handwerksbetrieb an CEE anschliessen?

von Stromberg B. (Gast)


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Harald W. schrieb:
> Kann man eine solche "Wallbox" eigentlich einfach mitnehmen und
> unterwegs irgendwo bei einem Handwerksbetrieb an CEE anschliessen?

Na klar. Es gibt sogar Ladeboxen mit Handgriff zum mitnehmen. Die sehen 
aus wie Wallboxen. Wenn man den Griff und den CEE Stecker abschraubt, 
kann man sich die tatsächlich dauerhaft an die Wand schrauben.

von Michael P. (michael_p575)


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Die Wallbox die ich kaufe wird als Plug and Play Version angeboten, 
heißt mit angeschlossenem Kabel und einem 5 -poligen CEE Stecker 16A
Was meinst du mit unterwegs?

Das ist das gleiche Thema was wir den ganzen Tag schon haben. Wenn du 
"unterwegs" eine CEE Steckdose findest, so muss diese dafür ausgelegt 
sein, was sie auch in der Regel ist, wenn sie von einer Elektrofachkraft 
montiert, geprüft und abgenommen wurde, aber wir reden vom Anschluß an 
der heimischen, vorhandenen und abgenommene CEE Steckdose.

von Stromberg B. (Gast)


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Michael P. schrieb:
> Wenn du "unterwegs" eine CEE Steckdose findest, so muss diese dafür
> ausgelegt sein

Es gibt sogar transportable Wallboxen mit stufenlos einstellbarem 
Ladestrom. Sehr praktisch und somit durch Adapter an jede Steckdose 
anschließbar.

von Michael P. (michael_p575)


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Cool. Ich würde für unterwegs lieber das Ladekabel Typ 2 bevorzugen, 
weil die Wahrscheinlichkeit eine entsprechende Ladesäule zu finden mehr 
Erfolg verspricht, aber warum nicht auch so.

von Harald W. (wilhelms)


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Michael P. schrieb:

> Die Wallbox die ich kaufe wird als Plug and Play Version angeboten,
> heißt mit angeschlossenem Kabel und einem 5 -poligen CEE Stecker 16A
> Was meinst du mit unterwegs?

Vielleicht fährst Du mit Deinem Auto ja auch mal in den Urlaub.

von MaWin (Gast)


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Michael P. schrieb:
> Wenn du "unterwegs" eine CEE Steckdose findest, so muss diese dafür
> ausgelegt sein, was sie auch in der Regel ist, wenn sie von einer
> Elektrofachkraft montiert, geprüft und abgenommen wurde, aber wir reden
> vom Anschluß an der heimischen, vorhandenen und abgenommene CEE
> Steckdose.

Ja, aber Haushaltsinstallationen, oft mit 3 x 50A abgesichert, sind 
trotzdem für nicht mehr als 32A Dauerlast ausgelegt, und so eine Wallbox 
bzw. Autoladestation ist eine Dauerlast.
So lange man nur 1 Ladestation hat kein Problem, aber bei 2 'da war noch 
eine Drehstromsteckdose frei' kann es schon kritisch werden.


https://www.abn-electro.com/fileadmin/Service/Umsetzungshilfe_zur_VDE-AR-N_4101_2015-09_2018-01-18.pdf

von Maxe (Gast)


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MaWin schrieb:
> Ja, aber Haushaltsinstallationen, oft mit 3 x 50A abgesichert, sind
> trotzdem für nicht mehr als 32A Dauerlast ausgelegt, und so eine Wallbox
> bzw. Autoladestation ist eine Dauerlast.
> So lange man nur 1 Ladestation hat kein Problem, aber bei 2 'da war noch
> eine Drehstromsteckdose frei' kann es schon kritisch werden.
Sind fachgerecht ausgefuehrte Installationen nicht so abgesichert, dass 
eine andauernde Ueberlast durch die LSS verhindert wird?

von Jan H. (j_hansen)


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Maxe schrieb:
> Sind fachgerecht ausgefuehrte Installationen nicht so abgesichert, dass
> eine andauernde Ueberlast durch die LSS verhindert wird?

Bei mir gibt's geschätzt 40 Stromkreise abgesichert mit jeweils 13/16A 
LSS beziehungsweise Drehstrom. Wenn ich da bei jedem LSS ordentlich 
Strom rausziehe, dann wird's die Vorsicherung recht bald zerlegen.

von Stromberg B. (Gast)


Angehängte Dateien:

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Maxe schrieb:
> Sind fachgerecht ausgefuehrte Installationen nicht so abgesichert, dass
> eine andauernde Ueberlast durch die LSS verhindert wird?

Genau so ist es. Deshalb darf ich an eine normale Schukosteckdose auch 
einen portablen 22kW Ladeziegel anschliessen (B3200 oder NRG-Kick). 
Voraussetzung ist, die Ladegeräte lassen sich auf 10A pro Phase 
runterstellen. Bei einem Adapter von Schuko auf CEE ergibt sich dann 
sowieso nur noch eine einphasige Ladung von 2,3kW als Dauerbelastung. 
Die B3200 kann sogar bis auf 1380 Watt stufenlos runtergestellt werden.

Ein Adapter mit einem 32A CEE Stecker auf Schukokupplung ist dagegen 
natürlich verboten, weil bei langsam ansteigendem Strom die 
Schukokupplung abraucht, noch bevor der 32A LSS auslöst.

von MaWin (Gast)


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Maxe schrieb:
> Sind fachgerecht ausgefuehrte Installationen nicht so abgesichert, dass
> eine andauernde Ueberlast durch die LSS verhindert wird?

Siehe angehängtes Dokument.

von Qwertz (Gast)


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Stromberg B. schrieb:
> Ein Adapter mit einem 32A CEE Stecker auf Schukokupplung ist dagegen
> natürlich verboten, weil bei langsam ansteigendem Strom die
> Schukokupplung abraucht, noch bevor der 32A LSS auslöst.

Solche Adapter gibt es aber bestimmt trotzdem zu kaufen, stimmt's?

von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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Qwertz schrieb:
> Stromberg B. schrieb:
>> Ein Adapter mit einem 32A CEE Stecker auf Schukokupplung ist dagegen
>> natürlich verboten, weil bei langsam ansteigendem Strom die
>> Schukokupplung abraucht, noch bevor der 32A LSS auslöst.
>
> Solche Adapter gibt es aber bestimmt trotzdem zu kaufen, stimmt's?

https://etel-tuning.eu/486-thickbox_default/adapter-drehstrom-auf-gardena.jpg

Der von Stromberg B. gezeigte Adapter mit Schukostecker und CEE-Kupplung 
gehört vermutlich zu einem Isolationsmessgerät, insbesondere dann, wenn 
die drei Außenleiteranschlüsse miteinander verbunden sein sollten.

von Maxe (Gast)


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MaWin schrieb:
> Maxe schrieb:
>> Sind fachgerecht ausgefuehrte Installationen nicht so abgesichert, dass
>> eine andauernde Ueberlast durch die LSS verhindert wird?
> Siehe angehängtes Dokument.
OK, habs gefunden, Seite 4.
Das scheint mir aber nicht besonders sinnvoll. Warum sollen 10mm² für 
63A "haushaltsübliche" Last, d.h. für eine völlig 
unvorhersehbare/undefinierte Last, d.h. ggf auch Dauerlast, ausreichen, 
für eine vorhergesehene Dauerlast aber nicht?

Jan H. schrieb:
> Bei mir gibt's geschätzt 40 Stromkreise abgesichert mit jeweils 13/16A
> LSS beziehungsweise Drehstrom. Wenn ich da bei jedem LSS ordentlich
> Strom rausziehe, dann wird's die Vorsicherung recht bald zerlegen.
Ja, aber auch dann sind alle Stromkreise abgesichert, in dem Fall eben 
über die Vorsicherung.

von Jan H. (j_hansen)


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Maxe schrieb:
> Ja, aber auch dann sind alle Stromkreise abgesichert, in dem Fall eben
> über die Vorsicherung.

Aber eben nicht über einen LSS, und explizit darum ging es!

von MaWin (Gast)


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Maxe schrieb:
> OK, habs gefunden, Seite 4.
> Das scheint mir aber nicht besonders sinnvoll. Warum sollen 10mm² für
> 63A "haushaltsübliche" Last, d.h. für eine völlig
> unvorhersehbare/undefinierte Last, d.h. ggf auch Dauerlast, ausreichen,
> für eine vorhergesehene Dauerlast aber nicht?

Weil Leitungen (ihre Isolationen) altern, schneller altern wenn sie warm 
werden, und Dauerlast sie so schnell altern lässt, dass die Lebenzeit 
bzw. MTBF zum Problem werden würde, wenn man eine nicht für Dauerlast 
gedachte Anlage doch lange unter der hohen Last in Betrieb hat.

von Manfred (Gast)


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Jan H. schrieb:
> Bei mir gibt's geschätzt 40 Stromkreise abgesichert mit jeweils 13/16A
> LSS beziehungsweise Drehstrom. Wenn ich da bei jedem LSS ordentlich
> Strom rausziehe, dann wird's die Vorsicherung recht bald zerlegen.

Das ist eine übliche Installation, man schätzt statistisch die 
Gleichzeitigkeit ab. Den Weihnachtsbraten machen und gleichzeitig E-Auto 
laden könnte eng werden, aber wann passiert das schon?

Andreas S. schrieb:
> Der von Stromberg B. gezeigte Adapter
> mit Schukostecker und CEE-Kupplung gehört vermutlich zu

Sowas gab es zu meinem Schweißtrafo, gut 40 Jahre alt, damals noch mit 
einem anderen Drehstromstecker. An 380 Volt zwischen zwei Phasen, an 220 
V eben zwischen N und L. Dazu muss man aber den Netz-Drehschalter auf 
220 oder 380 drehen.

Das Kabel habe ich verbummelt, hier gibt es 400V - 16A CEE samt 
passender Verlängerungsschnur.

----

Ich verstehe das ganze Affentheater nicht, warum kommt ein E-Auto nicht 
einfach mit einem Ladegerät und Drehstromstecker, bei üblichen 
Arbeitszeiten käme man mit 7 kW klaglos hin.

von ACDC (Gast)


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A. S. schrieb:
> Michael P. schrieb:
>> Stecker der Wallbox, in die dafür vorgesehene CEE Steckdose mit 3x400V,
>> 16 A einzustecken.
>
> Echt? Die kommt mit CEE-Stecker?

Dann ist es keine Wallbox im Sinne einer Wallbox.
Eher ICCB mit CEE.

Aber Gut für Dich:

Stecker der "CEE ICCB" in die CEE Buchse und gut ist.

Schlecht für dich:

Du hast dem EVU schon irgendwas gesagt.

von readme (Gast)


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Michael P. schrieb:
> Somit hat sich doch dann die Angelegenheit geklärt. Unter einer
> Erweiterung zählt also nicht die in Betriebnahme einer vorhandenen CCE
> Steckdose. Korrekt?
> Also kann ich das Teil kaufen und einstöpseln.

So ganz sicher bin ich mir da nicht. Bitte selbst entscheiden:

https://www.netze-duisburg.de/netzinformation/strom/netzanschluss.html

TAB 2007

Ergänzende Bedingungen

NAV: Teil 4 § 19 (2) dürfte da relevant sein?

von Harald W. (wilhelms)


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Manfred schrieb:

> Den Weihnachtsbraten machen und gleichzeitig E-Auto
> laden könnte eng werden, aber wann passiert das schon?

Zu Weihnachten, wenn man am nächsten Tag
in den Weihnachtsurlaub fahren will. :-)

von Michael P. (michael_p575)


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ACDC schrieb:
> Schlecht für dich:
>
> Du hast dem EVU schon irgendwas gesagt.

Warum sollte das schlecht sein? Habe ich etwas zu verbergen? Es ist wie 
es ist.

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