Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Sicherheitsingenieur


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von Jan (Gast)


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Abend zusammen, ich überlege die Elektrotechnik zu verlassen und als 
Ing. für Arbeitssicherheit und Brandschutz tätig zu werden. In diesem 
Fall für ein Unternehmen welches die Fachkräfte für andere Unternehmen 
stellt bzw. beratend unterstützt.
Kann mir jemand etwas zum Stresslevel bei so einer Tätigkeit sagen?
Ist man hier auch immer schon mit einem Bein im Knast oder wegen der 
beratenden Tätigkeit fein raus?
Gibt es sonst noch etwas was man als Außenstehender nicht weiß/sieht 
aber vor dem Wechsel schön zu wissen wäre?

Finde die Aufgabe interessant und seh mich auch als der passende Typ für 
diese Tätigkeit.
Es kommt mir auch ganz gelegen den typischen Stress und Co. in der 
industriellen Entwicklung hinter mir zu lassen...

von René H. (mumpel)


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Ich wusste garnicht, dass man dafür studiert haben bzw. Ingenieur sein 
muss. Eine einfache Fachkraft für Arbeitssicherheit (auch SiFa oder FASi 
genannt) reicht doch aus, die sind auch günstiger. Stell Dir das aber 
nicht so einfach vor. Was eine FASi/SiFa alles aushalten muss sagt Dir 
Tante Google oder Onkel Bing.

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Beitrag #6322235 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Leierkastenonkel (Gast)


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Jan schrieb:

> Finde die Aufgabe interessant und seh mich auch als der passende Typ für
> diese Tätigkeit.
> Es kommt mir auch ganz gelegen den typischen Stress und Co. in der
> industriellen Entwicklung hinter mir zu lassen...

Naja, Stress ist kein wirkliches Problem, wenn man gelernt hat, richtig 
damit umzugehen. Jetzt auf nen knappen Tausender im Monat zu verzichten, 
nur weil man nicht in der Lage ist eine AntiStressTaktik zu erlernen, 
finde ich reichlich doof.

https://www.stepstone.de/gehalt/Brandschutz-Ingenieur-in.html
https://www.stepstone.de/gehalt/Embedded-Software-Engineer.html

von René H. (mumpel)


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Leierkastenonkel schrieb:
> Stress ist kein wirkliches Problem, wenn man gelernt hat, richtig
> damit umzugehen.

Du sagst es. Stress hat man nicht, den macht man sich selbst. ;)

von René H. (mumpel)


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SicherheitGehtVor schrieb im Beitrag #6322235:
> Zudem shit lernt man doch eh nichts im Studium

Das sind dann die die in Theorie gut sind, aber sich in der Praxis mit 
dem Hammer auf den Daumen hauen. 😉

von Qwertz (Gast)


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René H. schrieb:
> Leierkastenonkel schrieb:
> Stress ist kein wirkliches Problem, wenn man gelernt hat, richtig
> damit umzugehen.
>
> Du sagst es. Stress hat man nicht, den macht man sich selbst. ;)

Das kann ich zu 100% bestätigen. Ich empfinde bei meiner Arbeit in der 
Entwicklung keinerlei negativen Stress, man muss nur richtig damit 
umgehen. Das bedeutet, auch mal Nein sagen zu können und Dinge 
vernünftig zu organisieren und zu planen. Dann passt der Lack.

von oszi40 (Gast)


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Nicht jeder Tag ist eine Erfolgstag. Er könnte auch hinter Gittern 
enden?
https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/brasilien-staudamm-tuev-sued-1.4767152

Beitrag #6322286 wurde von einem Moderator gelöscht.
von oszi40 (Gast)


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Sicherheit und BWLer könnten verschiedener Ansicht sein...

von Zocker_57 (Gast)


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Dürfte so die unterste Stufe der Evolutionsleiter für Ingenieure sein.

Zu meiner Zeit sagte man: In der sechsten Klasse aus der Schule 
gekommen, macht nichts, für den Bergbau reicht es.

Ist nichts, kann nichts, weiß nichts, macht nichts, für den 
Sicherheitsingenieur reicht es.

von Holger (Gast)


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Bin selbst sicherheitsingenieur und dembach auch fasi. Du bist generell 
nur beratend und unterstützend tätig. Die Verantwortung trägt immer der 
AG.
Stress gibts wie überall anders auch. Macht sehr viel spass. Mach es 
aber nur,wenn du dich wirklich für arbeitssicherheit interessiert. Ist 
sehr rechtslastig.

von Qwertz (Gast)


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Holger schrieb:
> Macht sehr viel spass.
> Ist sehr rechtslastig.

Das ist ein Widerspruch!

von René H. (mumpel)


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Qwertz schrieb:
> Holger schrieb:
>> Macht sehr viel spass.
>> Ist sehr rechtslastig.
>
> Das ist ein Widerspruch!

Weshalb soll das ein Widerspruch sein?

Bei uns gibt es FASi und SiBe. Der FASi macht das hauptberuflich, und 
wird dafür bezahlt. Der SiBe macht das ehrenamtlich bzw. 
nebenbei/zusätzlich zur Haupttätigkeit, und bekommt eventuell nur die 
Lehrgänge bezahlt. Da stellt sich mir noch immer die Frage was ein 
"Sicherheitsingenieur" mehr kann als ein(e) normal ausgebildete(r) FASi 
oder SiBe.

: Bearbeitet durch User
von Holger (Gast)


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René H. schrieb:
> a stellt sich mir noch immer die Frage was ein
> "Sicherheitsingenieur" mehr kann als ein(e) normal ausgebildete(r) FASi
> oder SiBe.

Und wiedermal typisch dieses forum. Hauptsache erstmal abwerten.

Du hast einfach gefährliches Halbwissen und meinst hier wieder, den 
Macker raushängen lassen zu können. Was aber ein Sicherheitsing macht 
bzw. warum er sich so nennen "darf"...davon haste keine Ahnung.

Aber hauptsachen erstmal dumm rum labern...

von René H. (mumpel)


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Holger schrieb:
> warum er sich so nennen "darf"...davon haste keine Ahnung.

Deshalb frage ich ja.

von Dussel (Gast)


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Ich hatte mal ein Informationsgespräch dazu (ein entfernter Bekannter 
wollte mich werben). Das klang insgesamt nicht schlecht. Für mich war es 
nichts, weil ich mich in der Entwicklung gesehen habe.
Man ist halt viel unterwegs. Ein Negativpunkt war, dass es (mit Master) 
im ersten Jahr nochmal eine Ausbildung gewesen wäre für ein paar hundert 
Euro im Monat. Das könnte Absolventen eventuell abschrecken…

Mir wurde das mit der Verantwortung auch so erklärt, dass man Berater 
und nicht Verantwortlicher ist.

von René H. (mumpel)


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Dussel schrieb:
> dass man Berater
> und nicht Verantwortlicher ist.

Laut Internet muss ein Sicherheitsingenieur auch z.B. Baustellen 
überprüfen. Das ist dann schon eigenverantwortlich.

von Hans (Gast)


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Die Ausbildung zur Fachkraft für Arbeitssicherheit ist extrem aufwändig. 
Es ist im Prinzip ein Fernstudium und man ist komplett auf sich alleine 
gestellt. Von den Seminarleitern kann man keine brauchbare Hilfe 
erwarten. Kommt also darauf an wie du von deinem Arbeitgeber unterstützt 
wirst. Ich vermute mal, ganz ohne Hilfe (alte Musterlösungen) und 
Freistellungen um das Arbeitspensum zu bewältigen, schafft man das 
nicht.
Ob sich der Aufwand lohnt? Also ich würde es nicht mehr machen.

von Hans (Gast)


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René H. schrieb:
> Ich wusste garnicht, dass man dafür studiert haben bzw. Ingenieur sein
> muss. Eine einfache Fachkraft für Arbeitssicherheit (auch SiFa oder FASi
> genannt) reicht doch aus,

Grundvoraussetzung ist ein Meister. Nur wer Ingenieur ist, darf sich 
nach bestandener Prüfung Sicherheitsingenieur nennen. Die anderen nur 
Fachkraft für Arbeitssicherheit.

von Holger (Gast)


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Könnt ihr mal bitte aufhören, ständig diese Halbwahrheiten zu posten?
Jemand, der den nicht Beruf ausübt oder die Ausbildu nicht absolviert 
hat, sollte das mal lassen...

- Baustellen darf nicht jeder beurteilen, sondern nur mit Zusatz SiGeKo
(Sicherheits und Gesunsheitskoordinator)Und auch da muss die 
Verantwortung schriftlich "übertragen" werden.

- es darf jeder mit Techniker Meister oder Ing die Ausbildung machen, 
Ings sind dann Sicherheitsings. Nicht "NUR" Meister...quatsch.

- es gibt super Schulungseinrichtungen mit tollen Dozenten, die helfen. 
Von wegen kaum Hilfe, was ein Blödsinn. Und mit gutem Background schafft 
man das gut!! Es ist aber in der Tat sehr aufwendig.

von René H. (mumpel)


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Die UVB z.B. bietet Lehrgänge zum SiBe an, mehr als das ist man dann 
aber nicht.

von Dunno.. (Gast)


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Es gibt sogar richtige Präsenzstudiengänge dazu, nicht nur Fortbildungen 
oder Lehrgänge.

Ich empfinde das Gebiet aber tatsächlich als sehr theoretisch, Normen- 
und Rechtslastig.

Eher was für wen der sonst nicht viel kann außer lesen, auswendig lernen 
und schreiben..

von Qwertz (Gast)


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Dunno.. schrieb:
> Eher was für wen der sonst nicht viel kann außer lesen, auswendig lernen
> und schreiben..

Sehr gut zusammengefasst!

Beitrag #6324536 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6324556 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6324571 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Highperformer (Gast)


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Das ist doch der selbe Müll, wie beim TÜV. Hält der bissle ne Glühbirne 
unters Auto und vergibts TÜV Siegel. Nennt sich dann 
Sicherheitsingenieur. Sicher ist nur, dass solche Lowperformer nichts 
anders können.

von René H. (mumpel)


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hogo schrieb im Beitrag #6324556:
> Habt ihr Ahnung von Gefährdungsbeurteilungen

Ich schon. Allerdings beschäftige ich mich seit Jahren mit Arbeitsschutz 
(was den Führungskräften nicht so recht gefällt....).

von Hans (Gast)


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René H. schrieb:
> Die UVB z.B. bietet Lehrgänge zum SiBe an, mehr als das ist man dann
> aber nicht.

SiBe (Sicherheitsbeauftragter) ist was ganz anderes als FASI (Fachkraft 
für Arbeitssicherheit). SiBe ist ein Ehrenamt.

von René H. (mumpel)


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Hans schrieb:
> René H. schrieb:
>> Die UVB z.B. bietet Lehrgänge zum SiBe an, mehr als das ist man dann
>> aber nicht.
>
> SiBe (Sicherheitsbeauftragter) ist was ganz anderes als FASI (Fachkraft
> für Arbeitssicherheit). SiBe ist ein Ehrenamt.

Weiß ich doch. Ist aber auch für Arbeitssicherheit "zuständig", als 
Bindeglied zwischen den Mitarbeitern vor Ort und den Führungskräften. 
Man braucht also nicht für alles gleich die FASi oder den 
"Sicherheitsingenieur" einzuschalten.

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Könnten sich bitte auch die Sicherheitsingenieure an die 
Nutzungsbedingungen halten?
Und demzufolge pro Thread nur 1 Namen benutzen, Fäkalsprache aussen vor 
lassen und niemanden beleidigen?

Jan schrieb:
> Kann mir jemand etwas zum Stresslevel bei so einer Tätigkeit sagen?
Dein Job ist es im Grunde, anderen lästig zu sein und sie auf Fehler 
hinzuweisen. Wenn dir das gefällt, dann hast du keinen Stress.

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