Forum: PC Hard- und Software USB-Speicherstick für Win10 für große Dateien formatieren


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von tom (Gast)


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Hallo,
kurze Frage, wie muss man einen USB-Speicherstick für Win10 formatieren, 
damit auch größere Dateien möglich sind, z.B. 10GB große?

von oszi40 (Gast)


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NICHT als FAT32! NTFS geht.

von Irgend W. (Firma: egal) (irgendwer)


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von tom (Gast)


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vielen lieben dank für die schnellen Antworten!

von Peter D. (peda)


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W10 legt auf NTFS sofort die Verzeichnisse "$RECYCLE.BIN" und "System 
Volume Information" an, was auf externen Datenträgern natürlich Quatsch 
ist und die Zugriffe verlangsamt.
Um sie zu löschen gibt es Anleitungen im Web. Damit sie nicht sofort 
wieder erstellt werden, muß man unter Eigenschaften erst die 
Komprimierung und Indizierung abschalten.
Dann legt man schnell 2 leere Textdateien an und benennt sie in 
"$RECYCLE.BIN" und "System Volume Information" um und versteckt sie.

von Rolf M. (rmagnus)


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von Erwin D. (Gast)


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Rolf M. schrieb:
> Gibt's dafür nicht exFAT?
> 
https://www.heise.de/tipps-tricks/exFAT-vs-NTFS-das-sind-die-Unterschiede-4686750.html

Das stimmt. Kommt aber auch darauf an, auf welchem Gerät er den Stick 
lesen möchte. Nicht alle beherrschen exFAT.

von c-hater (Gast)


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Erwin D. schrieb:

> Das stimmt. Kommt aber auch darauf an, auf welchem Gerät er den Stick
> lesen möchte. Nicht alle beherrschen exFAT.

Und nicht alle beherrschen NTFS. Insofern hilft also nur, die Doku des 
Zielgerätes zu lesen. Manchmal, aber leider längst nicht immer, enthält 
diese Angaben zu den unterstützten Dateisystemen.

Ansonsten hilft simples Ausprobieren. Kein Ding, da jederzeit 
reversibel.

von georg (Gast)


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Rolf M. schrieb:
> Gibt's dafür nicht exFAT?

Ich habe eine 1 TB-Festplatte mit exfat formatiert, weil W10 das neben 
NFTS anbietet. Dann habe ich aber festgestellt, dass exfat unter Linux 
"experimentell" ist und habe ganz schnell wieder auf NTFS umformatiert.

Georg

von Alexander K. (Gast)


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Peter D. schrieb:
> W10 legt auf NTFS sofort die Verzeichnisse "$RECYCLE.BIN" und "System
> Volume Information" an, was auf externen Datenträgern natürlich Quatsch
> ist und die Zugriffe verlangsamt.

"$RECYCLE.BIN" = Kann man in den Papierkorb Einstellungen einstellen 
bzw. abschalten. Macht schon mein Win-7.

"System Volume Information" kann man in den 
System-Widerherstellungsoptionen  abschalten bzw. Einstellen.

Die sicherste Methode (aber nicht die einfachste) ist Fat-32 und 
Dateisplittung. Dann 2 Programme mit drauf die die Datei wieder 
Zusammenbauen.  Zu Not geht das auch von Hand mit einen DOS-Copy-Befehl.


Gruß

  Pucki

von John Doe (Gast)


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georg schrieb:
> Rolf M. schrieb:
>> Gibt's dafür nicht exFAT?
>
> Ich habe eine 1 TB-Festplatte mit exfat formatiert, weil W10 das neben
> NFTS anbietet. Dann habe ich aber festgestellt, dass exfat unter Linux
> "experimentell" ist und habe ganz schnell wieder auf NTFS umformatiert.


Im aktuellen Linux (5.7) ist exFAT nicht mehr experimentell.

von Rolf M. (rmagnus)


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georg schrieb:
> Rolf M. schrieb:
>> Gibt's dafür nicht exFAT?
>
> Ich habe eine 1 TB-Festplatte mit exfat formatiert, weil W10 das neben
> NFTS anbietet. Dann habe ich aber festgestellt, dass exfat unter Linux
> "experimentell" ist und habe ganz schnell wieder auf NTFS umformatiert.

NTFS ist auch eher experimentell, da es keine offizielle Spezifikation 
gibt. Der Kernel-Treiber hat die Einschränkung dass er keine Dateien 
erzeugen oder löschen kann. Dafür braucht man dann den 
ntfs-3g-Userspace-Treiber über die fuse-Krücke.
Der Linux-Kernel hat dagegen in der aktuellsten Version gerade richtigen 
exFAT-Support bekommen.
https://www.golem.de/news/microsoft-linux-kernel-bekommt-samsungs-aktuellen-exfat-treiber-2003-147127.html

von Peter D. (peda)


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Alexander K. schrieb:
> "$RECYCLE.BIN" = Kann man in den Papierkorb Einstellungen einstellen
> bzw. abschalten. Macht schon mein Win-7.
>
> "System Volume Information" kann man in den
> System-Widerherstellungsoptionen  abschalten bzw. Einstellen.

Das Problem ist aber, sobald man den Stick in einen anderen PC steckt, 
ist der ganze Schrunz wieder drauf. Und einen Stick nimmt man ja 
vorzusweise für den Datentransport.
Der Trick mit den Fake-Dateien nutzt aus, daß unter Windows ein 
Verzeichnis nicht den gleichen Namen haben kann, wie eine Datei.

von Peter D. (peda)


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Alexander K. schrieb:
> "System Volume Information" kann man in den
> System-Widerherstellungsoptionen  abschalten bzw. Einstellen.

Kann man das für die Laufwerke getrennt einstellen, d.h. für das System 
C: eingeschaltet lassen und für D: .. Z: abschalten?

von Alexander K. (Gast)


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Peter D. schrieb:
> Kann man das für die Laufwerke getrennt einstellen, d.h. für das System
> C: eingeschaltet lassen und für D: .. Z: abschalten?

Ja.

Sytemeinstellungen -> System -> Erweiterte Systemeinstellungen -> Reiter 
Computerschutz.   Da kannst du dich austoben. (Ist bei Win-7 so, sollten 
in 10 aber auch gehen)

Ich persönlich lasse auch nur C: = Startplatte mit Windows überwachen.

Gruß

   Pucki

von Alexander K. (Gast)


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Peter D. schrieb:
> Das Problem ist aber, sobald man den Stick in einen anderen PC steckt,
> ist der ganze Schrunz wieder drauf. Und einen Stick nimmt man ja
> vorzusweise für den Datentransport.
> Der Trick mit den Fake-Dateien nutzt aus, daß unter Windows ein
> Verzeichnis nicht den gleichen Namen haben kann, wie eine Datei.

Da hast du allerdings Recht.

Gruß

  Pucki

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