hauchdünne Nadel

#6326317
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SMA Cal schrieb:
> Die kleinste Spitze hat 0.1um und ist aus Wolfram.

Ja, und ca. 0,5mm Durchmesser...
Mit hauchdünn hat das wenig zu tun.

Der TO sucht nicht die spitzeste Nadel der Welt, sondern offensichtlich 
sowas wie 0,02mm Draht, nur eben nicht so labbrig wie Kupfer.
In 0,25mm Stärke hätte ich harten und federnden Draht, aber vermutlich 
sieht er das als armdick an...
Persönliche Seite #6326352
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Hallo Guntram.

Guntram schrieb:

> gibt es für den Elektronikbereich wirklich dünne Nadeln? Also kein
> KupferDraht oder dgl sonder etwas festes..

Eher micht.

Zum freikratzen und zur manipulation bei Reparaturen kpmmen daher Nadeln 
aus anderen handwerklichen Bereichen (Schneiderei, Medizin) zum Einsatz.

Als Messpitzen ist das aber nach Berufsgenossenschaft bedenklich, da 
nicht nur eine isolierende Hülle fehlt (ich nehme gerne 
Schrumpfschlauch, ev mehrere Lagen), sondern auch eine 
Verletzungsgefahr(°) durch die spitze Spitze besteht, und solche Nadeln 
gehärtet sind, was umgekehrt auch eine Sprödheit bedeutet, so dass sie 
leicht brechen.

Die Bruchstelle kann auch z.B. eine Isolierumhüllung durchdringen oder 
ganz plötzlich eine neue Spitze an einer Stelle bilden, die aufgrund der 
durch den Bruch veränderten Bewegung spontan in den Finger eindringt.

Also Vorsicht.

Ein Tipp, wenn Du höchstflexible, dünne Nadeln suchst, mit der Du Dich 
auch z.B. zum Messen an den Falzen von Steckern und Reihenklemmen 
vorbeimogeln kannst: Akupunkturnadeln.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de
Gast #6326508
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Bernd W. schrieb:
> Als Messpitzen ist das aber nach Berufsgenossenschaft bedenklich, da
> nicht nur eine isolierende Hülle fehlt (ich nehme gerne
> Schrumpfschlauch, ev mehrere Lagen), sondern auch eine
> Verletzungsgefahr(°) durch die spitze Spitze besteht, und solche Nadeln
> gehärtet sind, was umgekehrt auch eine Sprödheit bedeutet, so dass sie
> leicht brechen.
>
> Die Bruchstelle kann auch z.B. eine Isolierumhüllung durchdringen oder
> ganz plötzlich eine neue Spitze an einer Stelle bilden, die aufgrund der
> durch den Bruch veränderten Bewegung spontan in den Finger eindringt.
>
> Also Vorsicht.

Witz der Woche?
Sag jetzt nicht, dass du das ernst meinst!
Gast #6326537
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In meinen "Eigenbau"-Messspitzen verwende ich gerne Grammophonnadeln.
Die sind zwar sehr spitz, aber nicht sehr duenn.

Eine normale Kabelisolation schaffen sie trotzdem ohne groessere
Anstrengung.

Kleine Kinder, wie Bernd W., die sich an so einer Nadel verletzen
koennten, sollten von einer Verwendung aber absehen.
Gast #6326539
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Ich hatte früher mal einen Druckbleistift als Griff für meine 
Nadel-Messspitze verwendet. Die Nadel konnte ich bei Nicht-Gebrauch in 
den Stift hinein schieben.

Das wäre mal was für de Quick & Dirty Thread. Ich habe leider kein Foto 
davon.
Gast #6326611
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wenn es um feine Prüfspitzen geht, die von Hirschmann sind gut (und 
teuer):
https://www.reichelt.de/pruefmittel-set-7-teilig-fuer-smd-pruefungen-pms-0-64-p63480.html?&trstct=pos_4&nbc=1
Die sind federnd und verdammt spitz. Günstiger und im 100er Pack gibts 
sowas auch bei Ali als Pogo Pins.
Als Werkzeug gibt es solches Zahnarztbesteck in verschiedenen 
Ausführungen:
https://www.reichelt.de/platinenbesteck-gewinkelt-spitz-nadelfoermig-esd-ep-330-c-eg-p95275.html?&trstct=pol_0&nbc=1

Und wegen Verletzungsgefahr: ist wirklich nicht abwegig und mit den 
Vorschriften in D kein Spaß. Skalpelle sind bei uns z.B. schon verbannt, 
die waren der Grund für viele Schnittverletzungen. Mit Spitzenreiter der 
sich das beim Kabel abisolieren ins Bein gerammt hat.
#6326978
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Uwe S. schrieb:
> SMA Cal schrieb:
>> Die kleinste Spitze hat 0.1um und ist aus Wolfram.
>
> Ja, und ca. 0,5mm Durchmesser...
> Mit hauchdünn hat das wenig zu tun.
>
> Der TO sucht nicht die spitzeste Nadel der Welt, sondern offensichtlich
> sowas wie 0,02mm Draht, nur eben nicht so labbrig wie Kupfer.
> In 0,25mm Stärke hätte ich harten und federnden Draht, aber vermutlich
> sieht er das als armdick an...

Bullshit ist wohl Deine Sache.

Umrechnung vom mm in µm eher weniger :-)
#6329547
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Es ist schon würglich interessant, zu sehen, wie hier über völlig 
unzureichende Informationen diskutiert wird!

Der TO scheint bereits den Wohnsitz gewechselt zu haben, denn anders ist 
ja wohl nicht zu erklären, dass sich dieser noch nicht gemeldet hat.

Weder wofür die gebraucht werden,
noch an welches Material der TO denkt - z.B. Leitfähig oder nicht,
noch was hauchdünn für ein Querschnitt ist,
wurde angegeben...

Ich schätze also mal, dass es um einen Dingsbums mit lüttem Querschnitt 
geht.
Persönliche Seite #6329591
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Hallo michael_

michael_ schrieb:

> Witz der Woche?
> Sag jetzt nicht, dass du das ernst meinst!

Frag dazu besser die Sicherheitsfachkraft, die mich dafür 
zusammengefaltet hat, und die Personalabteilung, die mich dafür 
abgemahnt hat.

Da ich ja trotzdem meinen Job schnell erledigen soll, habe ich mich also 
anschliessend immer gut umgesehen, bevor ich die Teile herausgekramt und 
benutzt habe. ;O)

Wie ernst die das meinen, ist immer schwer einzuschätzen, weil man sich 
im allgemeinen immer schnell zwei Abmahnungen einfängt, damit man 
schnell bei der dritten gekündigt werden kann. Wenn 
Beschäftigungsverhältnisse nicht prekär sind, kann man ja keinen 
ernsthaften Druck ausüben....

Wie naiv bist Du eigentlich?

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de
Persönliche Seite #6329610
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Hallo Johannes.

Johannes S. schrieb:

> Und wegen Verletzungsgefahr: ist wirklich nicht abwegig und mit den
> Vorschriften in D kein Spaß. Skalpelle sind bei uns z.B. schon verbannt,
> die waren der Grund für viele Schnittverletzungen. Mit Spitzenreiter der
> sich das beim Kabel abisolieren ins Bein gerammt hat.

Genaugenommen dürften dann Chirugen nicht mehr Arbeiten.....;O)

Ich finde das auch etwas übertrieben. Sehr viele Aufgaben, insbesondere 
bei Nachbesserungen, lassen sich eigentlich nur mit solchem Werkzeug in 
vertretbarer Zeit erledigen.

In den 60ern, 70ern, als ich in der Schlosserei mitgeholfen habe, wurden 
solche Verletzungen oft einfach ignoriert und weitergemacht. Heutzutage 
mit der Möglichkeit einer HIV-Infektion *)ist das viel kritischer zu 
sehen. Aber Pflaster drauf sollte lanngen....stattdessen liegt im 
Verbandskasten ein Logbuch, wo man jeden Kratzer eintragen muss, wegen 
Versicherungskram. Folge: Jeder hat sein eigenes Pflasterpacket in der 
Hosentasche, damit ja der Chef nichts merkt.

Für meine Bastelarbeiten nutze ich gerne beim Nähen Ledernadeln. Die 
sind vorne nicht rund sondern dreikantig, und gehen gut durch nicht nur 
durch Leder sondern auch dicken Stoff in zig Lagen, Gurtband und 
Plane....und natürlich den Finger. ;O)

*) Von schwarzen oder verzinkten Eisenoberflächen bekommt man Blut gut 
herunter, aber einige neuere Kubststoffoberflächen sind da erstaunlich 
problematisch.


Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

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