Wie viele Solarpanels in Serie, um einen 48V Akku zu laden?

Gast #6327830
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Hallo,

möchte meinen 48V LiIon-Akku aus Solarpanelen laden. Habe mal vor ca. 15 
Jahren mit einem 53 Watt SIEMENS-Panel gespielt, das Panel hatte 
irgendwas um 20V im Leerlauf und den Arbeitspunkt bei ungefähr 12V.

Reichen 4 Stück in Serie, um damit bis 54.6V zu laden?
Oder wären 5 Stück besser?

Gibt es bereits fertige und einstellbare Regler, die bei Erreichen von 
54.6V automatisch den Ladevorgang beenden?

Kann mir jemand Panels für 2,5A Ladestrom empfehlen (bin kein Freund von 
hingerotztem Billigramsch)? Mir fehlt leider eine Marktübersicht.
Gast #6327864
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Gerhard W. schrieb:
> Reichen 4 Stück in Serie, um damit bis 54.6V zu laden

Ja, did haben 19-20V im Leeflsuf und bei 15V ihren optimalen 
Arbeitspunkt (wenn sie nicht zu warm werden) also zusammen 60V, 
abzüglich der Diode die ein Rückfliessen des Akkustroms in der Nacht 
verhindert. Das reicht für deine 54.6V, auch noch wenn die Paneele in 
der Sonne wärmer werden.

Gerhard W. schrieb:
> Gibt es bereits fertige und einstellbare Regler, die bei Erreichen von
> 54.6V automatisch den Ladevorgang beenden?

Sicher, aber die für Bleiakkus taugen nicht für LiIon, LiIon braucht 
zusätzlich einen Balyncer oder Einzelzellenüberwachung.
Eine gutes Akkjpack hat das eingebaut. Achtung bei geschützten 
Einzelzellen, die trennen sich ab und bekommen dann volle 80V 
übergebraten und platzen.

https://www.ebay.de/itm/4S-16-8V-100A-w-Balance-Li-ion-Lithium-18650-Battery-BMS-PCB-Protection-Board-/173687423946


> Kann mir jemand Panels für 2,5A Ladestrom empfehlen (bin kein Freund von
> hingerotztem Billigramsch

Kommt halt drauf an, was man braucht. Biegsam, begehbar, in Alurahmen 
mit hagelsicherem Glas. Jedenfalls sind monokristalline so billig 
geworden, man braucht keine amorphen oder Selenid mehr.
56W gibt es.
Gast #6328260
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MaWin schrieb:
> Sicher, aber die für Bleiakkus taugen nicht für LiIon, LiIon braucht
> zusätzlich einen Balyncer oder Einzelzellenüberwachung.

Nicht wirklich, es handelt sich um einen Pedelc-Akku (vergaß ich zu 
erwähnen). Der hat eine 2-polige Ladebuchse und fertig. Allerdings muss 
die Begrenzung auf max. 54.6V und die Abschaltung absolut zuverlässig 
funktionieren, sonst ist der Schaden groß. Neuer Akku kostet 800 Teuros 
und runterbrennen muss das Ganze auch nicht.
Gast #6328792
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Gerhard W. schrieb:
> Der hat eine 2-polige Ladebuchse und fertig. Allerdings muss die
> Begrenzung auf max. 54.6V und die Abschaltung absolut zuverlässig
> funktionieren

Dann tut es ein simpler Solarregler, der die Panels kurzschliesst

http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#F.9.5

allerdings wegen der hohen Spannung nicht (alleine) mit dem ICL7665. Da 
ein MOSFET auch nicht gerne mehr als 20V bekommt, könnte man eine 
Mikroampere Z-Diode zur Spannungsregelung verwenden, macht aus 3uA aber 
schnell 30uA, was in dem Fall völlig ok sein dûrfte.
Gast #6328906
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Wenn du ganz sicher gehen willst dann nimmst du das original Ladegerät 
und einen 230v AC Wandler. Den passenden Kram dazu findest du für wenig 
Geld und wurde hier auch schon oft diskutiert. Wenn du da noch eine 
kleinen Akku (Blei) als Puffer dran hast darf auch mal eine Wolke vorbei 
kommen.

Ansonsten wird es eine schöne Bastelei mit einem teuren Akku. Das wäre 
mir persönlich zu viel Abenteuer, weil solche Akkus halt recht 
empfindlich sind.
Beitrag #6328934 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #6328949
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Gedanken am Rande, vielleicht ist es besser, hinter die Solarzellen 
einen Buck-Boost-Konverter mit gutem Wirkungsgrad zu schalten, der 
möglichst eine konstante Ausgangsspannung oder noch besser einen 
konstanten Ausgangsstrom liefert.
Für letzteres könnte man vielleicht einen LED-Treiber-BBK verwenden.
Gast #6328983
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Heiko schrieb:
> Gedanken am Rande, vielleicht ist es besser, hinter die Solarzellen
> einen Buck-Boost-Konverter mit gutem Wirkungsgrad zu schalten

Warum kommt JEDE WOCHE so ein Schwachsinn, selbst wenn EXTRA

Harald W. schrieb:
> StepUpWandler an Solarpanels funktionieren nicht. Das Thema gibts
> hier durchschnittlich einmal pro Woche

im thread darauf hingewiesen wird ?
#6329160
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Gerhard W. schrieb:
> B. W. schrieb:
>> Wieso sollte ein Stepup nicht an Solarzellen funktionieren?
> Gute Frage, würde mich auch interessieren.
>
> MaWin schrieb:
>> Warum kommt JEDE WOCHE so ein Schwachsinn...
> Bin seit Jahren jede Woche mehrmals hier, der Schwachsinn ist mir bisher
> leider entgangen. Vielleicht wäre ein Link zum Schwachsinn
> zielführender?

Such doch selber mal hier im Forum. Direktanschluss von Schaltwandlern
funktioniert nur mit sog. MPPT-Wandlern.
Gast #6329188
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Hinter einem MPPT-Wandlern sollte der Schaltwandlern aber funktionieren.
Ist alles irgentwie machbar und wird auch irgendwann super laufen.

Aber ich würde auch einen 220V Wandler nehmen und das original 
Ladegerät, besonders bei einem 800€ Akku! Bei einem 800€ Akku hört bei 
mir der Basteltrieb einfach auf, einmal Mist gebaut und der ist hin.

Ein Wandler mit passender MPPT davor gibt es genug auf dem Markt und da 
hat man gleich etwas vernünftiges. Hat noch den Vorteil das in der Zeit 
wo der Akku nicht geladen wird man irgentwas Anders (220V) dran hängen 
kann.
Gast #6329207
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Klaus schrieb:
> Hinter einem MPPT-Wandlern sollte der Schaltwandlern aber funktionieren

MPPT arbeiten nur mit Akkus (oder Heizwiderständen) als Last.

Bitte Leute, Grundlagen, versucht es erst mal mit Grundlagen bevor hier 
jeder seine nicht-funktionierende Meinung rausbläst.

Dass euch die Zurschaustellung eurer Unwissenheit nicht peinlich ist...
#6329223
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Klaus schrieb:

> Hinter einem MPPT-Wandlern sollte der Schaltwandlern aber funktionieren.

Wenn man einen Akku dazwischenschaltet.

> Ist alles irgentwie machbar und wird auch irgendwann super laufen.
>
> Aber ich würde auch einen 220V Wandler nehmen

Die Billig-"Quasi-Sinuswandler" sind zum Anschluss von 230V-Schalt-
wandlern auch nicht so ohne weiteres geeignet.
Gast #6329471
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Das man einen Akku dazwischen hat sollte eigentlich klar sein und nicht 
noch mal extra erwähnt werden müssen.

Man muss ja nicht einen billig Wandler nehmen, es gibt gute 
Sinuswandler.

Wer sich an so ein Projekt wagt der hat wohl auch das nötige Kleingeld.
Die ganzen Teile sind nun mal nicht für 10€ zu bekommen.

Mir wäre es persönlich zu viel Aufwand um nur so einen Akku zu laden.
Gast #6330543
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Klar kann man das, sogar auf beiden Seiten kann ein Akku dran.
Nur der muss sich dann auf dem Ausgang auch um die Ladekurve und so 
weiter kümmern. Tiefenladeschutz am Eingang sollte der Wandler auch 
haben.

Bei einem 800€ Akku der geladen werden soll wäre mir das alles zu heis!

Darum habe ich gesagt das es einfacher und sicherer ist das Original 
Ladegerät zu benutzen und das man davor dann Zelle, Akku und Wandler 
hängen kann.

Wenn man aber Bastel will dann gibt es viele Wege die zum Ziel führen.
Wie viele Akkus dabei drauf gehen hängt dann von der Auswahl der 
Komponenten ab.
Gast #6330605
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Klaus schrieb:
> Wie viele Akkus dabei drauf gehen hängt dann von der Auswahl der
> Komponenten ab.

Diese Ängstlichkeit wundert mich jetzt etwas, denn es braucht nur eine 
Spannungsquelle mit 54.6V und eine Strombegrenzung von 2.5A. Das 
Ladegerät macht nichts anderes, außer dass es zusätzlich noch bei 300mA 
abschaltet.

Keinen Pufferakku, der nach 2 Jahren platt ist und keinen als Blackbox 
daher kommenden Sinuswandler mit ähnlicher Haltbarkeit. Vier Paneele in 
Serie und eine Abschaltung, wenn der Akku erstmalig die 54.6V sieht.

Dass sich das nie amortisiert ist klar, denn eine Akkuladung aus dem 
Netz kostet 15 Cent. Das relativiert sich dann, wenn es am Ziel kein 
Netz gibt, dafür aber reichlich Sonne.

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