Hallo, würde gerne mal um eure Einschätzung bitten, lediglich die
negativen Themen.
Er bewältigt seinen Aufgabenbereich dank seiner überragenden Kompetenz
stets umfassend und äußerst zuverlässig.
OK.
Durch die aktive, regelmäßige Teilnahme an freiwilligen
Weiterbildungskursen erweitert Herr X sein Fachwissen um ein Vielfaches.
Seine neu erworbenen Kenntnisse setzt er sofort sehr erfolgreich in die
Praxis um.
OK.
In neuen Situationen findet er sich aufgrund seiner sehr schnellen
Auffassungsgabe stets sicher und sehr gut zurecht. Herr X zeigt stets
eine gute Einsatzbereitschaft.
OK.
Seine optimistische Haltung wirkt auch in schwierigen Fällen beflügelnd.
In allen Situationen reagiert Herr X außerordentlich
verantwortungsbewusst, zielorientiert und gewissenhaft.
Eure Einschätzung?
Durch seine außerordentliche Einsatzfreude überzeugt er in hohem Maße.
"Einsatzfreude"?
Er erledigt seine Aufgaben stets mit großer Energie. Herr X erbringt
kontinuierlich und ausnahmslos Arbeit von sehr hoher Qualität.
OK.
Herr X erweist dem Unternehmen äußerst wertvolle Dienste.
Mit seinen Topleistungen sind wir jederzeit außerordentlich zufrieden.
OK.
Von allen Ansprechpartnern wird Herr X wegen seines freundlichen und
konzilianten Auftretens geschätzt.
OK.
Herr X geht jederzeit sehr flexibel und diplomatisch auf Anliegen
unserer Geschäftspartner ein. Er arbeitet sehr gut mit ihnen zusammen.
OK.
Dieses Zwischenzeugnis wird auf Wunsch von Herrn X ausgestellt. Wir
möchten diese Gelegenheit nutzen, um Herrn X für die bisher geleistete
sehr hervorragende Arbeit zu danken. Wir wünschen uns eine noch lange
währende konstruktive Zusammenarbeit.
OK.
selten so ein schwachsinn gelesen.
"seine optimistische Haltung wirkt beflügelnd."
beflügelnd auf , was zu tun ?
diese Person hätte ich schon lange entsorgt bzw würde ich nie
einstellen.
MfG
Armin D. schrieb:> selten so ein schwachsinn gelesen.> "seine optimistische Haltung wirkt beflügelnd."> beflügelnd auf , was zu tun ?> diese Person hätte ich schon lange entsorgt bzw würde ich nie> einstellen.> MfG
Danke. Soll aber eine 2 sein.
Seine/Ihre optimistische Haltung auch in schwierigen Fallen wirkte
beflügelnd.
https://www.jobworld.de/bewerbungstipps/arbeitszeugnis/arbeitsbereitschaft.html
PM schrieb:> Jörg R. schrieb:>> Schön selbst ausgedacht?>>>> Ist denn schon wieder Freitag?>> nein, nicht selbst ausgedacht, ich habs hier liegen. Danke für nichts.
Zeig mal, kannst deinen Namen und die Firma ja schwärzen.
Jörg R. schrieb:> PM schrieb:>> Jörg R. schrieb:>>> Schön selbst ausgedacht?>>>>>> Ist denn schon wieder Freitag?>>>> nein, nicht selbst ausgedacht, ich habs hier liegen. Danke für nichts.>> Zeig mal, kannst deinen Namen und Firma ja schwärzen.
Klar doch, wenn du mir deinen Gehaltszettel hier reinpostest, kannst
Firma und Name ja schwärzen.
Jörg R. schrieb:> Zeig mal, kannst deinen Namen und die Firma ja schwärzen.PM schrieb:> Klar doch, wenn du mir deinen Gehaltszettel hier reinpostest, kannst> Firma und Name ja schwärzen.
Jetzt werden Äpfel mit Birnen verglichen.
Ich glaube schon, dass es die Ausdrucksweise "beflügelnd" gibt. Sie wird
aber selten angewendet.
PM schrieb:> Jörg R. schrieb:>> PM schrieb:>>> Jörg R. schrieb:>>>> Schön selbst ausgedacht?>>>>>>>> Ist denn schon wieder Freitag?>>>>>> nein, nicht selbst ausgedacht, ich habs hier liegen. Danke für nichts.>>>> Zeig mal, kannst deinen Namen und Firma ja schwärzen.>> Klar doch, wenn du mir deinen Gehaltszettel hier reinpostest, kannst> Firma und Name ja schwärzen.
Also doch eine Luftnummer?
PM schrieb:> Durch die aktive, regelmäßige Teilnahme an freiwilligen> Weiterbildungskursen
wieso muss sich ein leitender Angestellter freiwillig weiterbilden ?
Wenn er doch schon wie im im ersten Absatz eine "überragende Kompetenz"
zeigt ?
Hab schon viel im LA's zusammengearbeitet, aber die waren mind 10Std
jeden Tag am Platz und haben "gemacht".
Die Formulierungen gibt es ja, sicher.
Aber niemals in dieser Anzahl in einem Zeugnis.
Armin D. schrieb:> PM schrieb:>> Durch die aktive, regelmäßige Teilnahme an freiwilligen>> Weiterbildungskursen>> wieso muss sich ein leitender Angestellter freiwillig weiterbilden ?
Eigentlich ein Autodidakt, ihm müsste alles nur so zufliegen.
Armin D. schrieb:> PM schrieb:>> Durch die aktive, regelmäßige Teilnahme an freiwilligen>> Weiterbildungskursen>> wieso muss sich ein leitender Angestellter freiwillig weiterbilden ?> Wenn er doch schon wie im im ersten Absatz eine "überragende Kompetenz"> zeigt ?> Hab schon viel im LA's zusammengearbeitet, aber die waren mind 10Std> jeden Tag am Platz und haben "gemacht".>> Die Formulierungen gibt es ja, sicher.> Aber niemals in dieser Anzahl in einem Zeugnis.
Also bei uns bilden sich auch Hay Grades weiter, aber ok. Personal
Coaching etc. aber das steht eigentlich nicht zu Diskussion. Ich denke,
man lernt nie aus und eine FK ist auch nicht perfekt. Steht eigentlich
auch nirgends, dass ich nicht mache :-) Für dich is das Zeugnis also zu
gut?
Ich bin kein Personaler, darum frage ich. Natürlich nicht nur hier, wo
man auch viel dummes Zeug auf einfache Fragen beantwortet bekommt,
sondern auch im Freundeskreis etc. ...
Diese Textpassagen stehen so 1:1 drin. Ich wollte lediglich ein Feedback
zu Passagen, die ggf. negativ zu lesen sind. Ob man mir das glaubt, dass
ich das Zeugnis so bekommen habe oder nicht, interessiert mich nicht
wirklich...
Jedenfalls mal Danke an den Rest bezgl. "beflügelt", lass ich ändern.
IT-Abteilung schrieb:> Wer immer das geschrieben hat, hält dich für den Firmenclown der> gerne> die Klappe aufreißt, aber von nichts wirklich Ahnung hat.
Seltsam nur, dass die Codes Richtung 1 tendieren, aber ok ;-) Wenn du
das sagst, dann muss es ja stimmen. Für 135k im Jahr bin ich gerne
Firmenclown.
PM schrieb:> Diese Textpassagen stehen so 1:1 drin.
Zeig mal, deinen Namen und den der Firma kannst du ja schwärzen.
Aber wenn, dann schnell. Nicht das Du es noch selbst schreibst.
PM schrieb:> Ob man mir das glaubt, dass> ich das Zeugnis so bekommen habe oder nicht, interessiert mich nicht> wirklich...
Und dies wiederum interessiert mich nicht.
Jörg R. schrieb:> PM schrieb:>> Für 135k>> 135 Kilo was? Kartoffeln, Rüben? Naja, wenn du damit zufrieden bist.> Bist jedenfalls ein Knaller und ein Gewinn für jede Firma.
..wie einen der Neid zerfrißt, armes Deutschland!
Jörg R. schrieb:> Schön selbst ausgedacht?>> Ist denn schon wieder Freitag?
Lt. Google kommt dergleichen Wortgestammel tatsächlich vor:
https://www.google.com/search?q=seine+optimistische+Haltung+wirkt+befl%C3%BCgelnd&ie=&oe=
und wird dort als 'Sehr Gut' übersetzt.
IMHO lediglich eine Phrase für "Rheinische Frohnatur", die den
betreffenden für Jobs im sicherheitkritischen Bereichen wie
Medizintechnik o.ä. disqualifiziert. Wer ständig ein "Et hätt noch immer
jot jejange" au den Lippen hat, schaut bei Abnahmen und qualifizierenden
Tests womöglich nicht genau hin ...
Effbee schrieb:> Jörg R. schrieb:>> PM schrieb:>>> Für 135k>>>> 135 Kilo was? Kartoffeln, Rüben? Naja, wenn du damit zufrieden bist.>> Bist jedenfalls ein Knaller und ein Gewinn für jede Firma.>> ..wie einen der Neid zerfrißt, armes Deutschland!
Neid? Mitleid trifft es besser.
PM schrieb:> Jedenfalls mal Danke an den Rest bezgl. "beflügelt", lass ich ändern.
Beflügelnd. Das ist durchaus etwas anderes als "beflügelt".
https://www.duden.de/suchen/dudenonline/befl%C3%BCgelnd
u. a. anregend, wohltuend, geistig anziehend, Erfolg, Vorteil
versprechend
https://www.duden.de/suchen/dudenonline/befl%C3%BCgelt
hoffnungsreich, von Hoffnung beflügelt
Was stört dich daran, dass du deshalb mit deinem Vorgesetzten die
Diskussion suchen willst? Glaubst du, es muss eine eins mit drei
Sternchen sein? Und glaubst du überhaupt diesen dämlichen
Internetseiten, die jede Formulierung 1:1 in eine Schulnote pressen
wollen?
Auf mich wirkt das ganze Zeugnis gekünstelt-hochjubelnd. Ich hoffe, das
ist nicht alles, sondern es gibt auch einen beschreibenden Teil, in dem
drinsteht, was du überhaupt gemacht hast und was deine
fachlichen/organisatorischen Zuständigkeiten sind. Dann könnte die
Jubelarie durchaus etwas kürzer ausfallen.
PM schrieb:> Herr X sein Fachwissen um ein Vielfaches.PM schrieb:> Seine optimistische Haltung wirkt auch in schwierigen Fällen beflügelnd.PM schrieb:> Aufgaben stets mit großer Energie.PM schrieb:> Herr X erweist dem Unternehmen äußerst wertvolle Dienste. Mit seinen> Topleistungen
Hat vielleicht Deniz K. dieses "Arbeitszeugnis" geschrieben? Aus dem
Nachbar-Thread, mit 31 Berufseinstieg unmöglich. Oder macht sich da nur
jemand lustig über dich? Oder du dich lustig über uns?
Dieter R. schrieb:>> Auf mich wirkt das ganze Zeugnis gekünstelt-hochjubelnd. Ich hoffe, das> ist nicht alles, sondern es gibt auch einen beschreibenden Teil, in dem> drinsteht, was du überhaupt gemacht hast und was deine> fachlichen/organisatorischen Zuständigkeiten sind. Dann könnte die> Jubelarie durchaus etwas kürzer ausfallen.
Mich stört daran nichts, ich suche auch nicht das Gespräch. Ich habe
lediglich um eine Einschätzung anderer gefragt. Und das beflügelnd
könnte man durchaus durch motivierend ersetzen, also ansprechen.
Natürlich stehen meine Aufgaben und Erfolge drin, die muss ich hier aber
nicht hinterfragen, ich kenne meine Aufgaben sehr gut ;-)
Ich könnte mir vorstellen, dass hier so einiges versteckt ist. Ich werd
jetzt mal kreativ, PM wollte es ja so ;-)
PM schrieb:> Herr X erweist dem Unternehmen äußerst wertvolle Dienste.> Mit seinen Topleistungen sind wir jederzeit außerordentlich zufrieden.> ...
Zweite Zeile: Topleistungen, jederzeit, außerordentlich. Das sind DREI
Extreme in einem Satz. Das könnte eine Übertreibung sein, welche die
Bedeutung ins Gegenteil umdreht (Ironie etc.). Du hast ihnen wohl ganz
schöne Eier gelegt, an denen sie lange zu knabbern hatten, das wieder
gerade zu biegen.
Denkst du nicht? Der nächste Satz vernichtet dich:
> Von allen Ansprechpartnern wird Herr X wegen seines freundlichen und> konzilianten Auftretens geschätzt.
Hier steht:
Du wirst von deinen Ansprechpartnern (=Kunden) geschätzt. Nicht von
deinem Chef. Nicht von denen Kollegen. Wenn der Kunde was will, dann
springst du und sagst gleich "ja". Schau mal was "konziliant" bedeutet:
"zum Entgegenkommen, zu Zugeständnissen bereit; umgänglich"
PM schrieb:> Herr X geht jederzeit sehr flexibel und diplomatisch auf Anliegen> unserer Geschäftspartner ein. Er arbeitet sehr gut mit ihnen zusammen.
Auch hier nochmal!
meckerziege schrieb:>> Denkst du nicht? Der nächste Satz vernichtet dich:>> Von allen Ansprechpartnern wird Herr X wegen seines freundlichen und>> konzilianten Auftretens geschätzt.>> Hier steht:> Du wirst von deinen Ansprechpartnern (=Kunden) geschätzt. Nicht von> deinem Chef. Nicht von denen Kollegen. Wenn der Kunde was will, dann> springst du und sagst gleich "ja". Schau mal was "konziliant" bedeutet:> "zum Entgegenkommen, zu Zugeständnissen bereit; umgänglich"
Danke dir. Paar Teile sind definitiv zu besprechen.
Die Sätze stammen aber alle aus einem Tool, die man im Web wieder
findet.
Konzilianz ist eine soziale Haltung, die sich um Entgegenkommen,
Ausgleich und Versöhnung bemüht, Verständnis für den anderen oder auch
den Gegner aufbringt. Konziliante Menschen werden häufig als
diplomatisch handelnde Menschen bezeichnet.
PM schrieb:> Dieses Zwischenzeugnis wird auf Wunsch von Herrn X ausgestellt. Wir> möchten diese Gelegenheit nutzen, um Herrn X für die bisher geleistete> sehr hervorragende Arbeit zu danken. Wir wünschen uns eine noch lange> währende konstruktive Zusammenarbeit.
Insgesamt sehr gut
Mit welcher Begründung hast du das Zwischenzeugnis beantragt? Der letzte
Satz deutet darauf hin, daß dein Vorgesetzter befürchtet, du wills dich
woanders bewerben.
Jo S. schrieb:> Mit welcher Begründung hast du das Zwischenzeugnis beantragt? Der letzte> Satz deutet darauf hin, daß dein Vorgesetzter befürchtet, du wills dich> woanders bewerben.
Das weiß auch jeder normale Mensch. Warum sollte man sonst ein
Zwischenzeugnis beantragen? Um es Oma zu zeigen?
Jo S. schrieb:> Mit welcher Begründung hast du das Zwischenzeugnis beantragt? Der letzte> Satz deutet darauf hin, daß dein Vorgesetzter befürchtet, du wills dich> woanders bewerben.
Bin seit 4 Jahren auf der Stelle und übernehme nun ein neues
Aufgabengebiet. Möchte die 4 Jahre mal protokolliert haben. Ein
Jobwechsel ist nicht ausgeschlossen.
Donauwelle schrieb:> Verdächtige IP A. schrieb:>> Warum sollte man sonst ein>> Zwischenzeugnis beantragen?>> Für einen Kredit.
Als ob ein Ingenieur heutzutage noch einen Kredit bekommt...
PM schrieb:> Hallo, würde gerne mal um eure Einschätzung bitten, lediglich die> negativen Themen.
so ein Zeugnis bewertet doch eher den Schreiber als dich, also was soll
man sagen?
Jeder Empfänger versteht was anderes und NIE was der Ersteller dabei
dachte!
Ist also für den Popo.
PM schrieb:> Bin seit 4 Jahren auf der Stelle und übernehme nun ein neues> Aufgabengebiet. Möchte die 4 Jahre mal protokolliert haben. Ein> Jobwechsel ist nicht ausgeschlossen.
Kann Karriere aber auch dein baldiges Kaltgestelltwerden sein,
weil man z.B. deinen Arbeitsplatz für wichtigere Leute braucht.
Kann leicht passieren, dass man hofft, dass du vor Langeweile
selbst kündigst und so der Firma die Abfindung ersparst.
Leider ist es mit dem Wohlwollen von Abteilungsleitern nicht weit her.
Glaube ruhig, was man dir hier lobhudelt, dann machst du bei einem
Jobwechsel keinem hier Konkurenz.
Hospitant schrieb:> Ist das tatsächlich der heutige Duktus in welchem Personaler> Arbeitszeugnisse verfassen? Ich denke da an Konstrukte wie> "Topleistungen"...
Ja, die Formulierungen sind größtenteils sehr seltsam, um nicht zu
sagen: verdächtig. Hinzu kommt, dass ein Eindruck der Übertreibung durch
mehrfache Wiederholung entsteht, was in einem Arbeitszeugnis
üblicherweise als Stilmittel dient, um dem Leser im Sinne von Ironie das
Gegenteil mitzuteilen.
Und so Einer braucht dann hier eine Einschätzung, der sich so top und
fit wie kein Anderer hält?
Dem Schreiberling des AZ hätte ich gefragt was das für ein Schwachsinn
werden soll, aber die Frage wäre ja überflüssig wenn man die Umstände
dazu selber kennt!
Maßlose Übertreibung mit komischen Formulierungen, so als ob man dich
wegloben wollte? Jedoch der Leser dieses Pampfletes wird dann sicherlich
an der richtigen Stelle noch mal nachragen.
Der Wert des Zeugnissses ist eher negativ anzusehen, ähnlich der Werbung
für irgendwelchen Schwachsinn. Leider oder mit Absicht.
Qwertz schrieb:> Hinzu kommt, dass ein Eindruck der Übertreibung durch mehrfache> Wiederholung entsteht, was in einem Arbeitszeugnis üblicherweise als> Stilmittel dient, um dem Leser im Sinne von Ironie das Gegenteil> mitzuteilen.
Wenn das so üblich ist, wie Du behauptest, solltest Du eine seriöse
Quelle dafür angeben können.
PM schrieb:> Bin seit 4 Jahren auf der Stelle und übernehme nun ein neues> Aufgabengebiet. Möchte die 4 Jahre mal protokolliert haben. Ein> Jobwechsel ist nicht ausgeschlossen.
Und dann bist Du nicht einmal in der Lage, Dir selbst das gewünschte
Zeugnis zu schreiben?
meckerziege schrieb:>> Von allen Ansprechpartnern wird Herr X wegen seines freundlichen und>> konzilianten Auftretens geschätzt.>> Hier steht:> Du wirst von deinen Ansprechpartnern (=Kunden) geschätzt. Nicht von> deinem Chef. Nicht von denen Kollegen.
Nein, das steht da nicht.
> Wenn der Kunde was will, dann> springst du und sagst gleich "ja".
Auch das steht da nicht.
> Schau mal was "konziliant" bedeutet:> "zum Entgegenkommen, zu Zugeständnissen bereit; umgänglich"
Für einen Mitarbeiter, der Reklamationen abwiegeln soll, wäre das ein
Lob. In dieser Allgemeinheit halte ichcdue Formulierung mindestens für
missverständlich. Dass hier kein rückgratloser Schleimer gemeint ist,
muss der geneigte Leser aus dem Kontext erschließen. Das sollte nicht
sein!
Experte schrieb:> Nur Experten hier, nicht! Ist ein sehr gutes Zeugnis, lass dir> nichts einreden.
Am schlimmsten sind immer diejenigen, die sich selbst als Experte
bezeichnen. Sie haben überhaupt keine Ahnung.
Wenn der Arbeitnehmer sein Fachwissen durch ein paar
"Weiterbildungskurse" "vervielfacht" kann er soviel Fachwissen nicht
gehabt haben...
Zusammen mit den anderen Formulierungen wird recht klar: Fredersteller
ist ein Maulheld erster Güte.
Experte schrieb:> Ist ein sehr gutes Zeugnis, lass dir nichts einreden.
So ist es.
Ein Zwischenzeugnis wird primär intern verwendet, kommt in die
(offizielle) Personalakte. Da wären solche Formulierungsspielchen völlig
sinnlos.
Percy N. schrieb:> Qwertz schrieb:>> Hinzu kommt, dass ein Eindruck der Übertreibung durch mehrfache>> Wiederholung entsteht, was in einem Arbeitszeugnis üblicherweise als>> Stilmittel dient, um dem Leser im Sinne von Ironie das Gegenteil>> mitzuteilen.>> Wenn das so üblich ist, wie Du behauptest, solltest Du eine seriöse> Quelle dafür angeben können.
Bei Arbeitsendzeugnissen wird das so gemacht, da hat Qwertz teilweise
Recht. Die Beurteilung wird dann lächerlich stark übertrieben (ist eh
nur eine Vorlage) und im Schlußteil (der immer zuerst gelesen wird) des
Zeugnisses wird das dann ad absurdum geführt. Weil man unverzichtbare
Teile weg läßt oder stark abschwächt. Ist ein völlig übliches Verfahren.
Dipl.-Ing. schrieb:> Zusammen mit den anderen Formulierungen wird recht klar: Fredersteller> ist ein Maulheld erster Güte.
Schreibt er ja selbst, Zitat:
"Mich stört daran nichts, ich suche auch nicht das Gespräch."
Qwertz schrieb:> Am schlimmsten sind immer diejenigen, die sich selbst als Experte> bezeichnen. Sie haben überhaupt keine Ahnung.
nur wer weiss dass er eigentlich nichts weiss weiss was!
Jo S. schrieb:> Percy N. schrieb:>> Qwertz schrieb:>>> Hinzu kommt, dass ein Eindruck der Übertreibung durch mehrfache>>> Wiederholung entsteht, was in einem Arbeitszeugnis üblicherweise als>>> Stilmittel dient, um dem Leser im Sinne von Ironie das Gegenteil>>> mitzuteilen.>>>> Wenn das so üblich ist, wie Du behauptest, solltest Du eine seriöse>> Quelle dafür angeben können.>> Bei Arbeitsendzeugnissen wird das so gemacht, da hat Qwertz teilweise> Recht. Die Beurteilung wird dann lächerlich stark übertrieben (ist eh> nur eine Vorlage) und im Schlußteil (der immer zuerst gelesen wird) des> Zeugnisses wird das dann ad absurdum geführt. Weil man unverzichtbare> Teile weg läßt oder stark abschwächt. Ist ein völlig übliches Verfahren.
Nimm es mir bitte nicht übel, aber mit "seriöse Quelle" meinte ich nicht
in allererster Linie Deine persönliche Einschätzung, auch wenn sie
teilweise plausibel klingt.
Ich würde den Hund an anderer Stelle begraben, zB dem Ingenieur
bescheinigen, er sei stets pünktlich, sauber und ehrlich gewesen, oder
dem Lagerarbeiter besonders geschmackvolle Garderobe anhängen.
Aber auch das ist nur ein persönliche Meinung; mich hätte daher eine
anerkannte Quelle interessiert - mein Schaub ist nicht mehr aktuell.
Wenn ich diese ganzen Themen über die Zeugnisbeurteilung lese bin ich
froh, dass ich diese nie benötigt habe. Zum Einen haben ich nie
Zeugnisse erfragt, zum Zweiten dementsprechend auch nie welche bei
Bewerbungen mitgeschickt und zu guter letzt hat auch nie jemanden meine
nicht vorhandenen Zeugnisse interessiert.
Percy N. schrieb:> Nimm es mir bitte nicht übel, aber mit "seriöse Quelle" meinte ich nicht> in allererster Linie Deine persönliche Einschätzung, auch wenn sie> teilweise plausibel klingt.
Dann lass es halt bleiben, mir ist es nämlich schnurz, ob du mir glaubst
oder nicht. Ich weiß jedenfalls, wovon ich rede.
Qwertz schrieb:> Dann lass es halt bleiben, mir ist es nämlich schnurz, ob du mir glaubst> oder nicht. Ich weiß jedenfalls, wovon ich rede.
Ich für gewöhnlich auch, und zwar deshalb, weil ich Ansichten gern
verifiziere, zumeist auch unter Zuhilfenahme von Fachliteratur.
Woher beziehst Du Deine Gewissheit?
Vielleicht tut sich da ja eine neue Erkenntnisquelle auf, wer weiß?
Ben S. schrieb:> Wenn ich diese ganzen Themen über die Zeugnisbeurteilung lese bin ich> froh, dass ich diese nie benötigt habe. Zum Einen haben ich nie> Zeugnisse erfragt, zum Zweiten dementsprechend auch nie welche bei> Bewerbungen mitgeschickt und zu guter letzt hat auch nie jemanden meine> nicht vorhandenen Zeugnisse interessiert.
Sicher meinst du statt "Themen" eher "Thesen".
Und du hast mit dieser Vorgehensweise immer eine Einladung oder
Einstellung bekommen? Heißt du im wahren Leben Jesus?
In der Arbeitswelt kommt es gar nicht auf die Zeugnisinhalte an,
sondern auf die Verfasserdaten, damit man den telfonisch kontakten
kann, um sich erzählen zu lassen, was wirklich mit dem Bewerber los
ist. Das Personaler ziemlich neugierig sind, warum man eine neue
Stelle sucht, sollte doch jeder schon erlebt haben.
Wer glaubt, Leibeigenschaft ist seit langen abgeschafft ist ziemlich
naiv. Abhängige Arbeitsverhältnisse kleiden sich nur in vornehme
Worte, aber das Prinzip bleibt immer das gleiche.
;) schrieb:> In der Arbeitswelt kommt es gar nicht auf die Zeugnisinhalte an,> sondern auf die Verfasserdaten, damit man den telfonisch kontakten> kann, um sich erzählen zu lassen, was wirklich mit dem Bewerber los> ist.
Das ist auch so eine Urban Legend: Dauernd telefonieren Personaler
miteinander um sich über Klein-Pups-Ing-Bewerber Hänschen auszutauschen.
SICHER NICHT. Dafür hat niemand Zeit und niemand hat Interesse daran.
;) schrieb:> Und du hast mit dieser Vorgehensweise immer eine Einladung oder> Einstellung bekommen? Heißt du im wahren Leben Jesus?
Ja; Nein ich heiße Ben!
Ben S. schrieb:> ;) schrieb:> Und du hast mit dieser Vorgehensweise immer eine Einladung oder> Einstellung bekommen? Heißt du im wahren Leben Jesus?>> Ja; Nein ich heiße Ben!
Ben Schürer aus Bremen, um genauer zu sein. Sagt jedenfalls das
Benutzerprofil.
Qwertz schrieb:> Ben Schürer aus Bremen, um genauer zu sein. Sagt jedenfalls das> Benutzerprofil.
Ach, vielleicht heiße ich auch anders und wohne gar nicht in Bremen ?
Jo S. schrieb:> PM schrieb:>>> Dieses Zwischenzeugnis wird auf Wunsch von Herrn X ausgestellt. Wir>> möchten diese Gelegenheit nutzen, um Herrn X für die bisher geleistete>> sehr hervorragende Arbeit zu danken. Wir wünschen uns eine noch lange>> währende konstruktive Zusammenarbeit.>> Insgesamt sehr gut
Ich stolpere über die "sehr" hervorragende Arbeit und dem Wunsch nach
einer noch lange währenden "konstruktiven" Zusammenarbeit.
Hallo,
> Hallo, würde gerne mal um eure Einschätzung bitten, lediglich die> negativen Themen.
das Arbeitszeugnis wirkt wie selbst geschrieben. Aus meiner Sicht ist es
zu wenig konkret, um die an sich guten und sehr guten Beurteilungen
glaubhaft zu machen. Prüfe es ggf. auch auf Auslassungen.
Viele Grüße
Peter
Liege ich richtig?
- ausgestellt von einem relativ kleinen Unternehmen bis 100 Mitarbeiter?
- Gehalt war für Unternehmensgröße, Branche, Standort relativ gut?
- unbefristeter Vertrag?
- Du hast selber gekündigt?
Cyblord -. schrieb:> SICHER NICHT.
Verleugnung steht bei Entscheidern GANZ OBEN auf ihrer
To do Liste. Und dann gehts erst richtig rund, vor allem,
wenn es um Beträge über dem Mindestlohn geht. Das nimmt
kein Personaler auf seine Kappe. Klar, macht nicht jeder,
aber nicht jede Firma möchte mehr als den Mindestlohn bezahlen
bzw. dafür verantwortlich sein. ;)
PM schrieb:> Bin seit 4 Jahren auf der Stelle und übernehme nun ein neues> Aufgabengebiet. Möchte die 4 Jahre mal protokolliert haben.
Das ist sehr vernünftig. Ich habe auch bei jedem Vorgesetztenwechsel ein
ZwZeugnis angefordert.
Fordere ein höheres Gehalt wg. der neuen Aufgaben! Bei Bedarf verweist
du auf die sehr gute Leistungsbeurteilung. ;)
Jo S. schrieb:> PM schrieb:>> Bin seit 4 Jahren auf der Stelle und übernehme nun ein neues>> Aufgabengebiet. Möchte die 4 Jahre mal protokolliert haben.>> Das ist sehr vernünftig. Ich habe auch bei jedem Vorgesetztenwechsel ein> ZwZeugnis angefordert.>> Fordere ein höheres Gehalt wg. der neuen Aufgaben! Bei Bedarf verweist> du auf die sehr gute Leistungsbeurteilung. ;)
Ich bin mit meinem Gehalt zufrieden, mir macht mein Job Spass.
Ist es denn so außergewöhnlich nach 4 Jahren im Konzern mal ein
Zwischenzeugnis anzufragen, damit der Werdegang dokumentiert ist? Für
mich ist das Normalität, wenn man die Abteilung wechselt, wenn der
Vorgesetzte wechselt etc. macht bei uns auch jeder Mitarbeiter.
Ich verstehe diesen Hass hier mancher Leute nicht. Wieso sollte ich mir
ein Zeugnis selber schreiben? Wieso sollte ich hier mit einem Zeugnis
prahlen wollen, was bringt mir das? So ein Schwachsinn.
Mir ist das sowas von scheissegal was die Leute hier über mich denken,
schreiben etc. Ich bin mit meinem Leben zufrieden und wollte lediglich
Tipps, sofern an den Formulierungen etwas nicht passt, da meine
Expertise eben nicht im Zeugnis-entcoden liegt. Paar Tipps waren dabei,
danke dafür, 90 % nur leider halt Bullshit, Hass und Neid.
Das Gleiche im Gehaltsthread, nur weil einer mit 35 Jahren 120k hat und
einen Dienstwagen fährt, wird er gehated, man glaubt ihm nicht und es
entfacht eine Diskussion. Obwohl man mit EG17 bereits über 100k liegt,
also völlig realistisch.
Hier Internetrambo, im wahren Leben aber Totalversager, könnte man
meinen.
ATler schrieb:> Hier Internetrambo, im wahren Leben aber Totalversager, könnte man> meinen.
Richtig. Im wahren Leben kriegen die Würstchen hier das Maul nicht auf.
Deswegen wird im Internet getrollt.
ATler schrieb:> Wieso sollte ich mir> ein Zeugnis selber schreiben?
Das ist, abgesehen von Hilfsarbeitern und Handelsfachpackern,
verbreitet, üblich und bei Arbeitgebern gern gesehen. Wenn es nicht
allzu dreist gelobhudelt ist, kann man es getrost unterschreiben, und
zum Streit vor dem Arbeutsgericht kann es zumindest im Hinblick auf das
Zeugnis nicht komnen.
Der AN hingegen bekommt, was er will. Ob ihm das in jedem Fall hilft,
ist eine andere Frage.
Percy N. schrieb:> Das ist, abgesehen von Hilfsarbeitern und Handelsfachpackern,> verbreitet, üblich und bei Arbeitgebern gern gesehen.
Ich bin jetzt beim dritten Arbeitgeber und habe noch nie davon gehört.
Lass mich raten, deine Arbeitgeber hatten deutlich weniger als 1000 MA?
Ich rate, den Grund für die Ausstellung des Zwischenzeugnisses, explizit
anführen zu lassen: "Dieses Zeugnis wird aufgrund eines Wechsels des
Vorgesetzten erstellt"
Falls Du tatsächlich mal Wechseln willst, kannst Du das Zwischenzeugnis
vorzeigen, ohne dass es so aussieht, als hättest Du mit Weggang gedroht.
Diese Vermutung eines potentiellen Arbeitgebers (auch unberechtigt)
mindert Deinen Marktwert.
Percy N. schrieb:> Und ich war schon ein paar Mal in Frankreich und habe noch nie> Froschschenkel gegessen.
Es ging um die Frage, ob es üblich ist. Bei 3 von 3 muss ich es klar
verneinen, damit ist es für mich nicht üblich. Davon abgesehen ist es
auch unseriös sich selbet ein Zeugnis auszustellen, damit zieht man den
Sinn in Zweifel. Ordentliche Arbeitgeber nehmen sich die Zeit. Ich
musste nur die Aufgaben gegenlesen und evtl dort nachbessern lassen.
Percy N. schrieb:> verbreitet, üblich und bei Arbeitgebern gern gesehen.
Thilo R. schrieb:> Ich rate, den Grund für die Ausstellung des Zwischenzeugnisses, explizit> anführen zu lassen: "Dieses Zeugnis wird aufgrund eines Wechsels des> Vorgesetzten erstellt"
Richtig!
Der Grund muß immer genannt werden, das ist die erste Frage, die sich
der Leser stellt.
Auf den konkreten Fall bezogen, z.B.:
"Dieses Zeugnis wird auf Wunsch von Herrn xy erstellt, weil er ab
1.8.2020 ein neues Aufgabengebiet .............. in der Abteilung
ABC/Z123 übernehmen wird."
PM schrieb:> Durch die aktive, regelmäßige Teilnahme an freiwilligen> Weiterbildungskursen erweitert Herr X sein Fachwissen um ein Vielfaches.
Also mit anderen Worten: Du bist Stroh-doof!
Das sagt nichts, rein gar nichts ueber Dich aus, aber sehr viel ueber
denjenigen, der es (ab)geschrieben hat.
Mark W. schrieb:> PM schrieb:>> Durch die aktive, regelmäßige Teilnahme an freiwilligen>> Weiterbildungskursen erweitert Herr X sein Fachwissen um ein Vielfaches.>> Also mit anderen Worten: Du bist Stroh-doof!> Das sagt nichts, rein gar nichts ueber Dich aus, aber sehr viel ueber> denjenigen, der es (ab)geschrieben hat.
Nicht zwingend:
https://www.personalwerk.de/hr-wissen/hr-tipps/musterarbeitszeugnis-weiterbildung
Vielleicht sollte man nicht immer alles negativ sehen, im Sinne von: Hat
während der Arbeitszeit an Weiterbildungen teilgenommen, um sich vor der
Arbeit zu drücken.
Wenn man hinter JEDER Aussage eine versteckte Negativbotschaft vermutet,
wie soll dann eine Positivbotschaft vermittelt werden?
Stefan H. schrieb:> Wenn man hinter JEDER Aussage eine versteckte Negativbotschaft vermutet,> wie soll dann eine Positivbotschaft vermittelt werden?
Indem man so formuliert, dass es auch bei intensiver Analyse im
Gesamtkontext des Zeugnisses nichts daran auszusetzen gibt.
Qwertz schrieb:> Indem man so formuliert, dass es auch bei intensiver Analyse im> Gesamtkontext des Zeugnisses nichts daran auszusetzen gibt.
Wenn Du aber den Gesamtkontext von vornherein als negativ bewertest,
dann kann es nicht positiv werden.
Stefan H. schrieb:> Qwertz schrieb:> Indem man so formuliert, dass es auch bei intensiver Analyse im> Gesamtkontext des Zeugnisses nichts daran auszusetzen gibt.>> Wenn Du aber den Gesamtkontext von vornherein als negativ bewertest,> dann kann es nicht positiv werden.
Warum sollte man den Gesamtkontext von vornherein als negativ bewerten?
Der ist zunächst einmal neutral und bildet sich mit dem Blick auf das
Gesamtbild.
Jörg R. schrieb:> Effbee schrieb:>> Jörg R. schrieb:>>> PM schrieb:>>>> Für 135k>>>>>> 135 Kilo was? Kartoffeln, Rüben? Naja, wenn du damit zufrieden bist.>>> Bist jedenfalls ein Knaller und ein Gewinn für jede Firma.>>>> ..wie einen der Neid zerfrißt, armes Deutschland!>> Neid? Mitleid trifft es besser.
Ich habe keinen Grund neidisch zu sein, ich bin im IGM Konzern!
Qwertz schrieb:> Indem man so formuliert, dass es auch bei intensiver Analyse im> Gesamtkontext des Zeugnisses nichts daran auszusetzen gibt.
graue Theorie, sieht man ja hier,
es darf nichts Negatives im Zeugnis stehen also vermutet man je nach
eigenem Verständnis hinter allen Merkwürdigkeiten Negatives!
Erst Recht wenn die Leser noch weniger Ahnung haben als die Schreiber
oder umgekehrt!
PM schrieb:> Er erledigt seine Aufgaben stets mit großer Energie.
sah das nur geschäftig aus ohne gutes Ergebnis?
PM schrieb:> Durch die aktive, regelmäßige Teilnahme an freiwilligen> Weiterbildungskursen erweitert Herr X sein Fachwissen um ein Vielfaches.
Wie kann das Fachwissen vorher gut gewesen sein wenn er regelmäßige
Kurse brauchte?
PM schrieb:> Herr X erweist dem Unternehmen äußerst wertvolle Dienste.
Als was, als Pausenclown auf Betriebsfeiern?
PM schrieb:> Durch seine außerordentliche Einsatzfreude überzeugt er in hohem Maße.
Nervt er die Vorgesetzten mit Fragen und Wünsche?
Stefan H. schrieb:> Mark W. schrieb:>> PM schrieb:>>> Durch die aktive, regelmäßige Teilnahme an freiwilligen>>> Weiterbildungskursen erweitert Herr X sein Fachwissen um ein Vielfaches.>>>> Also mit anderen Worten: Du bist Stroh-doof!>> Das sagt nichts, rein gar nichts ueber Dich aus, aber sehr viel ueber>> denjenigen, der es (ab)geschrieben hat.>> Nicht zwingend:>> https://www.personalwerk.de/hr-wissen/hr-tipps/musterarbeitszeugnis-weiterbildung>> Vielleicht sollte man nicht immer alles negativ sehen, im Sinne von: Hat> während der Arbeitszeit an Weiterbildungen teilgenommen, um sich vor der> Arbeit zu drücken.>> Wenn man hinter JEDER Aussage eine versteckte Negativbotschaft vermutet,> wie soll dann eine Positivbotschaft vermittelt werden?
Mir ist sofort die Formulierung "um ein Vielfaches"ins Auge gesprungen.
Also wenn man sein Fachwissen mit einem Wochenkurs vervielfachen kann,
dann kanns vorher nicht so dolle gewesen sein. Oder der Kurs war so
Spitze, dass man da ein Vielfaches lernt als in 5 Jahren Uni vorher.
Diese vorfomulierten Aussagen sind doch Muell, ich wuerde darauf nichts
geben.
Cyblord schrieb u.a.:
> Das ist auch so eine Urban Legend: Dauernd telefonieren Personaler> miteinander um sich über Klein-Pups-Ing-Bewerber Hänschen> auszutauschen. SICHER NICHT.
In meinem Fall taten sie das definitiv.
Ist denen mal am Telefon rausgerutscht (schon lange her,
da gab's noch gar keine 'Äpps' - bzw. ich war kein
"Klein-Pups-Ing-Bewerber Hänschen"). -
Der Glaube, dass solche "Optionen" heute nicht mehr genutzt würden,
ist an Naivität kaum zu überbieten.
Elektrofan schrieb:> Der Glaube, dass solche "Optionen" heute nicht mehr genutzt würden,> ist an Naivität kaum zu überbieten.
Die Optionen werden genutzt, ganz sicher, aber nicht für Leute die auf
Mikrocontroller.net im Ausbildungsforum rumhängen.
AffeMitWaffe schrieb:> Die Optionen werden genutzt, ganz sicher, aber nicht für Leute die auf> Mikrocontroller.net im Ausbildungsforum rumhängen.
LOL!
lg. Heiner