Gibt es momentan empfehlenswerte Alarmanlagen für Einfamilienhäuser, die
man nachrüsten kann - also per Funk? Es soll am besten was sein, was
wirklich gute Qualität ist und auch eine Weile hält. Gibt es Vorschläge?
Besser ist, wenn die Diebe erst gar nicht hinein kommen. Empfehlenswert
und Funk schließen sich eigentlich aus, da man Funk leicht stören kann.
Nützliche Hinweise bekommst Du von Deiner örtlichen
kriminalpolizeilichen Beratungsstelle, die auch Hausbesuche macht, um
DIE Schwachstellen aufzuzeigen.
oszi40 schrieb:> Besser ist, wenn die Diebe erst gar nicht hinein kommen. Empfehlenswert> und Funk schließen sich eigentlich aus, da man Funk leicht stören kann.
Naja bei Herstellern deren Anlagen VDS-zertifiziert sind, geht wenn der
Funk gestört wird eine Sabotagemeldung los. Bei scharfer Anlage bedeutet
das auch immer Alarm.
Die beste Alamanlage läuft auf 4 Pfoten durch die Gegend.
Egal wie groß der Köter ist, Krach machen können die alle.
Ist der Pfiffi ein größeres Modell, geht er auch gerne in den
Abwehrmodus.
Falls Redundanz gefordert ist, einfach Pärchen anschaffen, die vermehren
sich unaufhaltsam und gleichen dadurch Verluste aus.
Jim schrieb:> Gibt es momentan empfehlenswerte Alarmanlagen für Einfamilienhäuser, die> man nachrüsten kann
Ich habe eine Jablotron Indexa 80
(https://www.jablotron.com/de/ueber-jablotron/downloads/?filename=OASIS_DE_MKE28000_M-OAS-DE.pdf.pdf&do=downloadFile)
nachgerüstet. Funktioniert bei mir seit 2013 problemlos und
wartungsfrei. Das System wird auch von professionellen Firmen verkauft
und eingebaut.
Es gibt Funkmodule und draht-gebundene Komponenten. Ich habe
Drahtgebunden nachgerüstet - hinter den Scheuerleisten und dann an den
Fenstern die Tapete senkrecht aufgeschnitten, einen senkrechten Schlitz
gefräst, an jedem Fenster eine Abzweigdose zum Anschluss der Kontakte
gesetzt.
Der Aufwand hielt sich in Grenzen und ich wollte unbedingt die
draht-Variante wegen der höheren Zuverlässigkeit und dem Entfall des
Batterietausches an den Fensterkontakten.
Lessons Learned:
1. An der Eingangstür ist die Tastatureinheit. Den Code einzugeben,
funktioniert nicht zuverlässig - man drückt mal daneben oder drückt
nicht richtig usw... Das macht dann Fehlalarme.
Lösung: Die Tastatureinheit hat auch einen RFID Leser. Diesen benutzen
wir inzw. ausschließlich. Seitdem keine Fehlalarme mehr.
2. Falls die Möglichkeit besteht, sollte man an der Terrassentür
Türbandkontakte anbringen, die nur dann geschlossen melden, wenn der
Türgriff in der Geschlossen-Position ist.
Jim schrieb:> Gibt es momentan empfehlenswerte Alarmanlagen für Einfamilienhäuser, die> man nachrüsten kann - also per Funk? Es soll am besten was sein, was> wirklich gute Qualität ist und auch eine Weile hält. Gibt es Vorschläge?
Ich nutze seit 2 Jahren devolo Home Control als Alarm Anlage und bin
sehr zufrieden.
Eine Alarmanlage verhindert keinen Einbruch, sie zeigt in nur an. Dann
ist es zu spät; ob man gleich anschließend nach dem Einbruch da ist oder
ein paar Stunden später, macht da keinen Unterschied mehr.
Ein passiver Einbruchschutz jedoch verhindert einen Einbruch oder
verzögert ihn bis zur Aufgabe des Einbruchs. Wenn die Alarmanlage auch
den Versuch eines missglückten Einbruchs anzeigen kann, ist sie eine
sinnvolle Ergänzung, sonst so gut wie nutzlos, störanfällig und
wartungsintensiv.
Meine bescheidene Meinung,
Blackbird.
bei Systemen mit 433 MHz steht die Chance schon sehr gut,
dass man mit einem Simplen Aussensensor einer Wetterstation
einen Funksensor (Glasbruch) jammen kann.
Man drücke die Reset-Taste dauerhaft.
In der Zeit pustet das Ding einen Dauerträger raus.
Da hatte ich schon mehrere Dinger, die so taten.
Wichtig ist es, dass die Batterien selbst getauscht werden können, die
Wartung kann man dann sich selber machen. Sonst wird es sehr teuer!
Ich habe statt der Außensirene eine sehr starke Innensirene mit 110dB.
Bewegungssensoren sichern die "Außenhaut" ab bevor ein Schaden entsteht.
Kein Einbrecher will Türen oder Fenster gewaltsam öffnen um die
Lautstärke zu erhöhen. Innen ist es so laut, dass der Einbrecher nicht
mit seinem "Schmiere" stehenden Kumpel kommunizieren kann. Da ist das
Risiko zu groß.
Ich habe mir noch IP-Kameras zugelegt um Täuschungsalarme der
Außenbewegungsmelder von tatsächlichen Alarmen unterschieden zu können.
Wichtig ist die Ersatzteilhaltung um bei Ausfall von Komponenten der
Alarmanlage nicht vom Lieferanten abhängig zu sein und womöglich bei
Abkündigen eine neue Anlage kaufen zu müssen.
Mir ist es so mit der FAZ 3000 (868MHz) so ergangen. Ich mit der FAZ im
großen und ganzen sehr zufrieden.
Ich habe mir ein selbst entwickeltes System (IP/UDP Projekt: AL2G4)
parallel dazu aufgebaut um eine Migration durchzuführen. Das neue System
mit RPI gibt über einen Ausgangsmodul, Alarme über ein FAZ Türkontakt an
das alte System weiter. Das neue System AL2G4 signalisiert Alarme und
Störung mit Hilfe von Telegram am Smartphon. Jetzt bekomme ich in der
Ferne auch einzelne Melder signalisiert.
Links: neu, Techts: alt
Mich erschüttert immer wieder, wie so viele Leute mit einer Entwicklung
umgehen,als ob alles so sein müsste wie es ist und bestimmte Dinge nicht
in Frage stellen.
Ich empfinde die steigende Kriminalität als unerträglich.
Bei Sicherheitsfragen bevorzuge ich Individuallösungen respektive
Eigenentwicklungen.
Wenn nicht hier, wo kann man dann so etwas diskutieren.
eingutergeist schrieb:> Ich empfinde die steigende Kriminalität als unerträglich.
Wo wohnst du denn bloß? In unserem Landkreis gehen die Einbrüche seit
Jahren zurück. Aber vielleicht bist du auch nur ein Demagoge von der AfD
der Stimmung machen will.
Martin schrieb:> In unserem Landkreis gehen die Einbrüche seit Jahren zurück.
Nachdem sie bis vor ein paar Jahren aber kontinuierlich mehrere Jahre
gestiegen sind. 2015 wurde wohl ein Maximum erreicht.
Martin schrieb:> Aber vielleicht bist du auch nur ein Demagoge von der AfD> der Stimmung machen will.
Wer macht hier Stimmung? Du bringst doch die Politik mit ins Spiel.
Martin schrieb:> Wo wohnst du denn bloß?
wenn man z.B. an der deutschen Ostgrenze wohnt
und auch noch Landwirt ist, wird man regelmässig Besuch bekommen
Ich habe vor Jahren eine Anlage Olympia Protect 9061 - eine noch relativ
preiswerte Anlage - installiert. Diese ruft bei aktiviertem Alarm
jemanden im Bekanntenkreis an, der wegen dienstlicher Rufbereitschaft
telefonisch ohnehin immer erreichbar ist. So kommt der Alarm immer an,
er kann in den Raum reinhören und dann entscheiden, was zu tun ist (je
nach Tageszeit Polizei und / oder Nachbarn alarmieren....). Vor ein paar
Jahren wurde bei uns eingebrochen und der Alarm ging los. Als er zur
Kontrolle bei uns anrief, wusste der Einbrecher, dass er aufgeflogen war
und suchte das Weite. Die aufgebrochene Tür war kaputt, aber es war
nichts gestohlen und auch keine Schränke durchwühlt. Nur ein Fußabdruck
auf dem Fußboden neben der aufgebrochenen Tür, den die Polizei dann auch
als Spur gesichert hat. Für uns hat sich die Anlage damit gelohnt.
Ich glaube wenn man es wirklich gut gesichert haben will, sollte man
eine Firma beauftragen, die kennen sich aus, wollen aber natürlich auch
verkaufen.
Ich habe aber auch gehört, das eine gut Attrappe schon helfen kann.
Günni schrieb:> Die aufgebrochene Tür war kaputt
Mit einem Bewegungsmelder vor der Tür wäre diese nicht zerstört worden.
Vielleicht hätte schon ein Hinweiß auf der Tür gereicht.
Gerald K. schrieb:> Mit einem Bewegungsmelder vor der Tür wäre diese nicht zerstört worden.> Vielleicht hätte schon ein Hinweiß auf der Tür gereicht.
Bewegungsmelder haben wir auch, aber die wirken nur da, wo die Tür von
der Straße oder den Nachbarhäusern gut einsehbar sind. An anderen
Stellen freut sich der Einbrecher über die freundliche Beleuchtung
seines Arbeitsplatzes. Hinweisschilder zeigen - ebenso wie
Kameraattrappen oder die Hinweise auf "aufmerksame Nachbarn" - kaum noch
Wirkung. Und nicht völlig abhörsichere Funkkameras helfen Einbrechern
dabei, Objekte auszuspähen. Auch unser Haus wurde offensichtlich über
einige Zeit ausgespäht. Der Einbruch erfolgte nämlich erst, als die
Nachbarn, die die entsprechende Tür im Blickfeld haben, zum Einkaufen
gegangen waren.....
Es wäre eine Änderung des Datenschutzes nötig, wonach man auch
öffentliche Räume aufzeichnen darf. Wenn innerhalb von etwa 3 Wochen
nichts passiert ist, müssen die Aufzeichungen gelöscht werden, ohne dass
sie vorher angesehen wurden. Wenn aber etwas passiert ist, darf die
Polizei die Aufzeichnungen sichten, um den Täter zu finden. Werden die
aufgezeichneten Daten missbräuchlich verwendet, müssen die Strafen
entsprechend abschreckend sein. Das wäre guter Datenschutz. Wie es jetzt
ist, stellt den Schutz potentieller Täter über den der möglichen Opfer
und das sollte nicht so sein.
Günni schrieb:> An anderen Stellen freut sich der Einbrecher über die freundliche> Beleuchtung seines Arbeitsplatzes.
Ich meinte nicht einen Bewegungsmelder, der nur Licht einschaltet,
sondern einen der die Alarmanlage auslöst. Man muss den Sensor nur auf
das wichtige zu überwachende Gebiet eingtenzen.(Richweite, Blickfeld),
sodas nicht der Nachbar dem Alarm auslöst.
PS: Auch ein Drucksensor unter der Türmatte könntr einen Alarm auslösen.
Das überrascht den Täter bevor er die Tür sufbricht.
Günni schrieb:> Es wäre eine Änderung des Datenschutzes nötig, wonach man auch> öffentliche Räume aufzeichnen darf. Wenn innerhalb von etwa 3 Wochen> nichts passiert ist, müssen die Aufzeichungen gelöscht werden, ohne dass> sie vorher angesehen wurden. Wenn aber etwas passiert ist, darf die> Polizei die Aufzeichnungen sichten, um den Täter zu finden. Werden die> aufgezeichneten Daten missbräuchlich verwendet, müssen die Strafen> entsprechend abschreckend sein. Das wäre guter Datenschutz. Wie es jetzt> ist, stellt den Schutz potentieller Täter über den der möglichen Opfer> und das sollte nicht so sein.
Und das soll was bringen?
Mir reicht die lückenlose Kameraüberwachung aller 4 Hausseiten. Die
Kameras sind so angebracht das sie schon mechanisch bedingt mit ihrem
Blickfeld das Grundstück nicht verlassen.
Alles vollkommen DSGVO konform. Auch ohne Hinweisschild.
Was interessiert es mich ob in 3 Wochen 7 mal ein unbekanntes Auto
vorbeigefahren ist...
oszi40 schrieb:> Bei Bekannten kam ein Mann übers Dach
ist durchaus überlegenswert.
Vor allem ob man im Garten wirklich eine Leiter
zur Deko aufstellen sollte. Stehen oft an Hauswänden
und Blumen hängen drin...
Nicht selten kann man auch recht einfach Dachpfannen hoch schieben.
Dann "wupp" ich mich einmal durch Rigips und bin im Haus.
Gerald K. schrieb:> PS: Auch ein Drucksensor unter der Türmatte könntr einen Alarm auslösen.> Das überrascht den Täter bevor er die Tür sufbricht.
Besser wäre es, wenn der Kontakt eine Fallgrube öffnet :D Aber dann
verklagt dich der Einbrecher wohl wegen Körperverletzung.
● J-A V. schrieb:> Nicht selten kann man auch recht einfach Dachpfannen hoch schieben.> Dann "wupp" ich mich einmal durch Rigips und bin im Haus.
Ob das so einfach geht? Bei uns kommt dann noch Bitumenbahn und ca. 25mm
Holz.
Manuel X. schrieb:> Mir reicht die lückenlose Kameraüberwachung aller 4 Hausseiten. Die> Kameras sind so angebracht das sie schon mechanisch bedingt mit ihrem> Blickfeld das Grundstück nicht verlassen.
Was bei 90% aller Häuser in Städten und nahezu 100% aller Wohnungen gar
nicht geht!
Udo S. schrieb:> Manuel X. schrieb:>> Mir reicht die lückenlose Kameraüberwachung aller 4 Hausseiten. Die>> Kameras sind so angebracht das sie schon mechanisch bedingt mit ihrem>> Blickfeld das Grundstück nicht verlassen.>> Was bei 90% aller Häuser in Städten und nahezu 100% aller Wohnungen gar> nicht geht!
Wir leben in einem Land, in dem man Fakten schaffen muss.
Gerald K. schrieb:> Es gibt Türspione mit eingebauter Kamera.
Wird wirklich am häufigsten an der Haustür eingebrochen? Die ist doch
i.d.R. am Besten gesichert. Fenster und Terassentür sind da doch
interessanter und oft weniger gut einsehbar.
Ich schrieb:> Wird wirklich am häufigsten an der Haustür eingebrochen?
Es wird vielleicht angeläutet um zu sehen ob jemand zuhause ist Wichtig
ist alle Eindringmöglichkeiten zu überwachen.
Gerald K. schrieb:> Ich schrieb:>> Besser wäre es, wenn der Kontakt eine Fallgrube öffnet :D>> Oder Knallerbsen unter die Türmatte.
Kleinkinder unter sich.
Udo S. schrieb:> 100% aller Wohnungen gar nicht geht!
Es gibt Türspione mit eingebauter Kamera.
z.B.: https://www.pearl.at/at-a-PX3697-3112.shtmlSven L. schrieb:> VDS-zertifiziert
VdS zertifizierte Anlagen sind dann wichtig, wenn man einen
Preisnachlass bei der Versicherung haben. Dieser geht dann meistens
durch due vorgeschriebenen Wartungsintervalle verloren.
Aktuell bin ich bei Lupus hängen geblieben. Die Stiftung Warentest hatte
die habt gut getestet aber dann für IT Risiken abgewertet, die
mittlerweile angeblich behoben sind. Ich denke aber, dass das eher
theoretisch ist, da hier bei uns die Einbrecher 70% lokale Drogis sind
und 30% osteuropäische Banden die gute Gelegenheiten in der Nähe der
Autobahn nutzen. Wir wohnen in einer Privatstraße / Sackgasse mit lauter
hellhörigen Nachbarn. Leider - bis auf uns - alle steinreich mit Porsche
in der Garage. Gab aber noch nie Einbrüche. Nur einmal einen Versuch mit
zerschlagenen Bewegungsmeldern.
Jim schrieb:> VdS brauchen wir nicht, unserer Versicherung ist das egal> komischerweise.Dann würde ich auf folgende Kriterien achten :
- Eigenwartbarkeit (Standardbatterien)
- Leicht Montage und Justierbarkeit der Empfindlichkeit von
Bewegungsmelder
- Fernalarmierung über Smartphone mit Identifikation der ausgelösten
Melder sowie melderbezogener "Battery-Low" Alarm
- Ersatzteilverfügbarkeit über die Dauer des Einsatzes (5 Jahre?, 10
Jahre?)
- getrenntes Scharfschalten für Innen und Außenbereiche
Jim schrieb:
Wie sieht dein Alarmplan aus? Was soll bei Alarm passieren?
> Gibt es momentan empfehlenswerte Alarmanlagen für Einfamilienhäuser,
Rentner die im Vorgarten sitzen als Nachbarn.
Bernhard S. schrieb:> Martin schrieb:>> In unserem Landkreis gehen die Einbrüche seit Jahren zurück.>> Nachdem sie bis vor ein paar Jahren aber kontinuierlich mehrere Jahre> gestiegen sind. 2015 wurde wohl ein Maximum erreicht.> Martin schrieb:>> Aber vielleicht bist du auch nur ein Demagoge von der AfD>> der Stimmung machen will.
Kann man daraus den Schluss ziehen, je stärker die AfD umso weniger
Einbrüche?
Jim schrieb:> Gibt es momentan empfehlenswerte Alarmanlagen für Einfamilienhäuser, die> man nachrüsten kann - also per Funk? Es soll am besten was sein, was> wirklich gute Qualität ist und auch eine Weile hält. Gibt es Vorschläge?
Seit 4 Jahren eine Olympia 6061 im Störungsfreien Einsatz.
Lediglich der Batterieverbrauch der Funkaußensirene ist hoch; 6 Monate 4
Stk. 1,5V AA Batterien. Alle anderen Sensoren laufen noch immer mit dem
ersten Batteriesatz.
Da ländliche Gegend ist hier wohl mit weniger mit Störungen zu rechnen.
Unsere Nachbarn (Reihenhaus) haben sich auch so ein tolles Ding
montieren lassen; inkl. Außenmelder.
Irgendwann nachts ging das Ding los. Volle Dröhnung. Polizei ist
angerückt, hat ums Haus herum alles abgesucht - nichts.
Die Alarmanlage lief mittlerweile eine halbe Stunde. Und dröhnte die
Nachbarschaft zu.
Die Nachbarn wussten nichts davon, dass die Hausherren verreist wären
(die wissen alles!) also klingelte man. Nach 45 Minuten ohrembetäubendem
Lärm und Sturmklingeln, einer komplett genervten Polizei und einer
auflaufenden Nachbarschaft machte der Hausherr dann irgendwann total
verschlafen die Haustüre auf, und wusste nicht so recht, was hier gerade
passiert.
Es dauerte dann noch eine ganze Weile, bis man dann irgendwie den
Kundenservice vom Alarmanlagenhersteller (dankenswerterweise einer mit
24h-Hotline) erreicht hat, der dann mitteilen konnte, wie man das Teil
wieder abschaltet.
Wieviele tausende das Teil gekostet hat, möchte ich nicht wissen, aber
klar ist auch: Wenn man von dieser Sirene nicht wach wird, kann man sich
die Alarmanlage eigentlich sparen.
So als kleine Anekdote für den Donnerstag Nachmittag.
Bernhard S. schrieb:> Martin schrieb:>> In unserem Landkreis gehen die Einbrüche seit Jahren zurück.>> Nachdem sie bis vor ein paar Jahren aber kontinuierlich mehrere Jahre> gestiegen sind. 2015 wurde wohl ein Maximum erreicht.> Martin schrieb:>> Aber vielleicht bist du auch nur ein Demagoge von der AfD>> der Stimmung machen will.
Kann man daraus den Schluss ziehen, je stärker die AfD umso weniger
Einbrüche?
Peter P. schrieb:> Seit 4 Jahren eine Olympia 6061 im Störungsfreien Einsatz.> Lediglich der Batterieverbrauch der Funkaußensirene ist hoch; 6 Monate 4> Stk. 1,5V AA Batterien. Alle anderen Sensoren laufen noch immer mit dem> ersten Batteriesatz.
Der Effekt ist leicht zu klären. Funksenoren werden nur akiv und senden
nur, wenn sich deren Melungsstatus ändert (Spontanmeldungen). Ausnahme
ist das Überwachungstelegramm für Batterie und Funk in großen Abständen.
Der Empfänger ist die meiste Zeit abgeschaltet, Befehle an den Melder
werden nur nach Empfang von Telegrammen vom Melder an diesen gesendet.
Die Abschaltung eines Melders kann lange Dauern und dient in erster
Linie der Stromersparnis. Bis der Melder die Abschaltung zur Kenntnis
genommen hat werden Alarmeldungen vom Melder durch die Zentrale
ignoriert.
Die Sirene ist ein Aktor, der möglichst rasch reagieren muss. Daher ist
der Empfänger immer aktiv. Das kostet viel Strom und erklärt die rasche
Erschöpfung der Batterie.
Gerald K. schrieb:> Die Sirene ist ein Aktor, der möglichst rasch reagieren muss. Daher ist> der Empfänger immer aktiv. Das kostet viel Strom und erklärt die rasche> Erschöpfung der Batterie.
Hallo Gerald,
danke für die Info, nun weiß ich zumindest wie der hohe
Batterieverbrauch zustande kommt. Dann werde ich wohl mal ein Netzteil
einsetzen.
Gruß
Peter
Peter P. schrieb:> Dann werde ich wohl mal ein Netzteil einsetzen
Darum haben fast alle Funkaktoren, wie Sirenensteuerung,
Blitzleuchtensteuerung und Telefonwählgeräte, zusätzlich einen Anschluß
für ein Steckernetzgerät.
Die Batterien sind trotzdem wichtig, damit die Funktion auch bei
Stromausfall gewährleistet ist.
Gerald K. schrieb:> Kann man daraus den Schluss ziehen, je stärker die AfD umso weniger> Einbrüche?
Du hast das doof zitiert, so dass es aussieht als stamme dieser Satz von
mir. Ich habe hier keinen Parteinamen genannt. Ich weiß auch nicht, wie
das Wahlverhalten der Menschen mit Einbruchsstatistiken korreliert.
Peter P. schrieb:> Lediglich der Batterieverbrauch der Funkaußensirene ist hoch; 6 Monate 4> Stk. 1,5V AA Batterien
Der FAZ 3000 Funksirenenansteuerungsmodul verwendet sogar
Alkalibatterien vom Typ D (MONO).
Der reine Batteriebetrieb hat noch den Nachteil, dass die Aktoren
verzögert reagieren. Nur bei zusätzlichem Netzbetrieb kann z.B. die
Sirene mit der Fernbedienung sofort abgeschaltet werden.
Habe auch eine Olympia- Alarmanlage mit Telefonruf im Mobilnetz im
Einsatz.
Bin mit der Anlage sehr zufrieden.
Nachteil: an der deutschen Ostgrenze drückt das polnische Mobilfunknetz
ständig das Deutsche weg.
Außerdem ist die Frequentierung durch unerwünschte Fremdbesuche deutlich
höher. Es gibt ständig Beschädigungsspuren.
Und das geht vielen Menschen dort so. Wachhunde werden vergiftet u.s.w.
Irgend wann will man einfach nicht mehr. Es entsteht ein großer
Glaubensverlust. - Ohnmacht, Hilflosigkeit.
Nur wenn man das erleben muss, kann man das nachvollziehen,verstehen und
dann würde mancher Moderator doch etwas weniger löschen; bei allem
Respekt !
Martin schrieb:> eingutergeist schrieb:>>> Ich empfinde die steigende Kriminalität als unerträglich.>> Wo wohnst du denn bloß? In unserem Landkreis gehen die Einbrüche seit> Jahren zurück.
Stimmt im Tabernakel wurden noch keine Hostien geklaut.
Glaube den Statistiken der Polizei und den Ministerien, dann wirst du
richtig verarscht. Sie stimmen eben aus verschiedensten Gründen nicht.
Die Wahrheit ist was anderes. Leider.
bin gerade an der Entwicklung eines Berührungssensors.
Er soll einen akustischen Alarm auslösen, wenn eine Person Hand anlegt.
Dann soll ein akustischer Alarm ausgelöst werden, zeitlich begrenzt und
rückstellend.
Bin nun in der Testphase auf Zuverlässigkeit, ohne Fehlalarme.
Die Signalweiterverarbeitung kann dann der jeweiligen Anforderung
angepasst werden.
oszi40 schrieb:> Manuel X. schrieb:>> Mir reicht die lückenlose Kameraüberwachung aller 4 Hausseiten.>> Bei Bekannten kam ein Mann übers Dach. Wie hast Du das überwacht?
Um übers Dach zu kommen, müßte er erstmal aufs Dach kommen - geht
unbemerkt von der allseitigen Kamaraüberwachung nur aus der Luft. Würde
ich einen derat aufwendigen Angriff noch als realistische Bedrohung
sehen, dann würde den Angreifer am Dachboden schon meine bewaffnete
Wachmannschaft erwarten.