Hallo, wie im Betreff geschrieben, suche ich Informationen zum genannten Fontspeicher. Konkret benötige ich erstmal die Startaddressen der einzelnen Font's bzw. erstmal vom ASCII-Font (5x7). Im Datenblatt fehlt diese Information leider. Ich habe schon den gesamten Baustein ausgelesen und auf dem PC gespeichert bzw. die Daten auf einem "virtuellen" Display dargestellt (das Auslesen der 16MB dauerte 4,5h). Ich hatte erwartet dort zumindest irgendwo Teile von Buchstaben erkennen zu können. Aber da war nix. Im Datenblatt auf Seite 17 ist die Bytefolge des Buchstabens 'A' angegeben. Ich konnte diese Bytefolge im gesamten Hexdump nicht finden, was eigendlich darauf hindeutet, dass meine low-Level Routine nicht korrekt arbeitet. Ich nutze die STM32-HAL mit den Settings: 8 Bits, MSB first, CPOL Low, CPHA 1st Edge. Hat jemand "Erfahrungen" mit dem o.g. Baustein und kann mir sagen, an welcher Stelle welche Daten stehen, damit ich meine Auslesefunktion korrekt zum Laufen bringen kann? Vielen Dank, Markus
Sieht aus, wie ein vorprogrammierter standard Flash, z.B. IS25LQ040. http://www.farnell.com/datasheets/2625712.pdf Wozu brauchst Du chinesische Fonts. Ich würde mir einfach nen Flash selber mit downloadbaren Fonts programmieren. Der STM32 kann bestimmt auch Quad-SPI, wenn nicht sogar den Flash direkt in den Memory-Bereich mappen.
Peter D. schrieb: > Wozu brauchst Du chinesische Fonts. Um chinesische Zeichen auf einem Display darzustellen. Ist ein Projekt, dass schon seit längerem auf der Todo-Liste steht, und immer wieder an die Oberfläche gespült wird. > Ich würde mir einfach nen Flash selber mit downloadbaren Fonts programmieren. Kann man machen. Man kann auch einen fertig programmierten Baustein nutzen. Das hat dann den Vorteil, dass man den kaufen kann und nicht später in der Produktion für jedes Gerät (ca. 1k/Jahr) einen Baustein programmieren muss. Das Datenblatt sieht vielversprechend aus. Eventuell kann ich damit was anfangen. Markus
Markus schrieb: > Man kann auch einen fertig programmierten Baustein > nutzen. Ich wäre da etwas vorsichtig bezüglich der langfristigen Verfügbarkeit solcher Spezial-ICs. Man kann ihn ja sicherheitshalber auslesen und abspeichern. Manche Programmer haben auch eine Kopierfunktion.
Peter D. schrieb: > Man kann ihn ja sicherheitshalber auslesen und abspeichern Ist schon passiert, sh. erster Post. Die Entscheidung diesen Baustein zu nutzen liegt nicht bei mir und da der Einkauf keine Muster bekommen konnte, haben wir jetzt eine 4-stellige Anzahl von den Dingern im Lager rumschimmeln (Konzern halt). Das erste Produktionsjahr ist also schon mal gesichert ;-) Markus
Vielleicht ist da jemand angemeldet? http://www.codeforge.com/read/516766/GT30L24A3W.h Vielleicht genügen auch die ersten 79 Zeilen um das Prinzip zu verstehen?
Die Anordnung der Pixeldaten ist doch unter Abschnitt 5 des Datenblattes beschrieben.
Es scheint bei mir ein HW-Problem zu geben. Nachdem ich jetzt unter anderem auf die SO-Leitung (MISO) ein Scope gehängt habe, kann ich mit etwas Phantasie Zeichen (-teile) im HexDump erkennen. Meine HW besteht zur Zeit aus einem Nucleo-Evalboard mit Steckbrett und zusätzlicher Prototypenplatine (wo der FontRom draufgelötet ist). Ich hatte die Datenrate auf ~700kbit/s eingestellt um den "Unzulänglichkeiten" dieses Testaufbaus Rechnung zu tragen. @pegel: Danke für den Link. Falls ich nicht weiterkomme und Niemand sonst dort angemeldet ist, der mir den Quelltext herunterladen kann, werde ich mal versuchen mich dort zu registrieren (obwohl das ziemlich dubios aussieht...) Markus
Wenn ich das richtig sehe, kann man sich auch mit einem github Konto dort anmelden.
Markus schrieb: > Suche Info's zum Fontspeicher GT30L24A3W ------------^----------------------------- Markus schrieb: > einzelnen Font's ----------------^--- Sooo eine Seuche. Die Deppenapostrophen sterben einfach nicht aus, es ist zum Heulen. http://www.deppenapostroph.info
Dieses Board hat den auch drauf: https://wiki.dfrobot.com/FireBeetle_Covers-OLED12864_Display_SKU__DFR0507#target_4 und da ist wohl der Zugriff drin, zumindest auf einige Fonts: https://github.com/DFRobot/DFRobot_OLED12864/blob/master/Character_CN.cpp Gibt es auf der Website vom Hersteller nicht weiteren Code dazu? Oder auf Anfrage? Mit Chrome sind auch chinesische Websites kein grosses Problem.
Johannes S. schrieb: > und da ist wohl der Zugriff drin, zumindest auf einige Fonts: Ja, im zugehörigen Headerfile sind wohl die FontOffsets definiert. Da steht unter Anderem: #define ASCII0507ZF_ADDR 245696 Ich würde jetzt vermuten, dass ab Addresse 0x03BfC0 (245696) der Font ASCII 5x7 zu finden ist. Leider lese ich dort nur Mist aus. Das kann jetzt daran liegen, dass der Offset falsch ist oder dass meine Hardware (noch) nicht funktioniert. Wenn es an meiner Hardware liegt, frage ich mich allerdings warum ich im unteren Bereich (vermutlich) sinnvolle Daten auslesen kann... Ich habe den Hersteller angeschrieben, mal sehen ob da was zurückkommt. Markus
Markus schrieb: > (das Auslesen der 16MB dauerte 4,5h). Ich hatte erwartet dort zumindest Bei einem Nucleo-Board mit ST-Link-V2 bekommt man problemlos 150 kByte/s hin, also unter 2 Minuten. Bei ST-Link-V3 sind über 400 kByte/s drin, wenn man den CPU-Takt entsprechend hoch setzt: http://openocd.zylin.com/#/c/4760/ Und das ist mit verschiedenen Flashs, EEPROMs getestet.
>Bei einem Nucleo-Board mit ST-Link-V2 bekommt man problemlos 150 kByte/s
hin, also unter 2 Minuten.
Der Flaschenhals scheint hier die Übertragung zum PC (UART mit
115kBaud)) bzw. die Auswertung am PC (in 1024 Byte-Paketen) zu sein. Da
ist sicherlich noch Optimierungspotential vorhanden.
Ich werde jetzt erst mal den gefundenen Font im unteren Bereich
auslesen/interpretieren, dann kann ich die Datenrate so weit hoch drehen
wie die Übertragung fehlerfrei läuft und dann kann ich nochmal den
kompletten Baustein auslesen.
Markus
>Ich habe den Hersteller angeschrieben, mal sehen ob da was zurückkommt.
Es ist tatsächlich etwas zurückgekommen. Und zwar, daß der Briefkasten
voll ist und die Mail deshalb nicht empfangen werden konnte (natürlich
auf chinesisch).
Nachdem ich den ein oder anderen Bug aus meinem Fontinterpreter
rausgemacht und den Chip nochmal komplett ausgelesen habe, kann ich
jetzt auch an weiteren Stellen sinnvolle Daten lesen.
Ab Adresse 0 startet ein Font GB2312 in 24x24 Pixeln. Bei Adresse
0x03BfC0 ist (auch) irgendwas asiatisches, jedenfalls nicht ASCII 5x7
wie der oben verlinkte Quelltext suggeriert (warum auch immer).
Es sollte jetzt möglich sein, die benötigten Fonts zu lokalisieren.
Markus
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